Reiseplanung mit Bahn in Google Maps noch detaillierter und einfacher • Nutzer:innen profitieren von Echtzeit-Fahrplan und schnellerer Buchung per Ticketlink in die Reiseauskunft von www.bahn.de und DB Navigator • DB Fernverkehr-Chef Michael Peterson: „Riesenschritt Richtung Mobilitätswende, denn Ausbau digitaler Services stärkt die klimafreundliche Schiene“ • Google Deutschland Senior Industry Director Marianne Stroehmann: „Hilfreiche Funktion für alle Bahnfahrenden in Deutschland erweitert“
Die #Deutsche Bahn (#DB) und #Google vertiefen ihre Zusammenarbeit, um die Reiseplanung auf der klimafreundlichen Schiene in Google #Maps noch nutzerfreundlicher zu machen. #Live-Daten aus dem Bahnbetrieb und ein #Ticketlink direkt auf die Portale der DB erleichtern die Planung und Buchung der Reise. Google Maps erweitert damit die Verfügbarkeit dieser Features nach dem Start im Hamburger #Verkehrsverbund gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn AG Ende 2020 jetzt auch für Fernverkehrsreisen.
Im Rahmen der neuen Kooperation bindet die DB erstmals Echtzeitdaten aller Fernverkehrszüge in Google Maps ein. Das bedeutet: Reisende finden ab sofort im Google #Maps-Routenplaner die #Live-Auskunft zu rund 800 täglichen ICE/IC/EC-Zugfahrten und bekommen in Echtzeit Informationen zu Abfahrts- und Ankunftszeiten. Zusätzlich werden als weiterer Service auch betriebliche Live-Meldungen wie Gleiswechsel oder Informationen etwa bei unwetterbedingten Einschränkungen direkt in Google Maps angezeigt.
Ist die Reise geplant, finden Nutzer:innen in der Google Maps App (für Android und iOS) einen Ticketlink. Mit einem Klick darauf gelangen sie direkt zur Verbindungsauskunft auf www.bahn.de oder im DB Navigator. Hier können sie ein Zugticket auswählen und buchen, ohne ihre Reisedaten erneut in der Suchmaske eingeben zu müssen.
DB Fernverkehr-Chef Michael Peterson: „Wir erreichen über Google Maps sehr viele Menschen in Deutschland, die heute noch nicht Bahn fahren. Sie sehen dort, wie schnell und komfortabel der DB Fernverkehr im direkten Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln ist und erhalten jetzt den gleichen Live-Fahrplan wie auf unseren digitalen DB-Kanälen. Wir öffnen auf diese Weise einen weiteren vollwertigen, unkomplizierten Zugang zur Bahn. Ein Riesenschritt Richtung Mobilitätswende, denn mit dem Ausbau unserer digitalen Services gewinnen wir noch mehr Fahrgäste und stärken so die klimafreundliche Schiene.“
Marianne Stroehmann, Senior Industry Director Google Deutschland: „Echtzeitinformationen in Google Maps unterstützen Nutzerinnen und Nutzer dabei abzuschätzen, welche Route und Verkehrsart für sie die passende ist, und der Ticketlink vereinfacht die Buchung auf den Partnerportalen. Nach dem Start dieser Funktionen in Deutschland gemeinsam mit der Hochbahn für den Hamburger Verkehrsverbund, freuen wir uns, sie mit der DB für den Fernverkehr zu erweitern und in Zukunft mit weiteren Partnern auszubauen.”
Noch in diesem Jahr werden beide Unternehmen zusammen an zusätzlichen Features für die Routenplanung mit der Bahn im Rahmen der Partnerschaft arbeiten.
Eine halbe Million Menschen sind täglich mit den #Ringbahn-Linien der #S-Bahn unterwegs – und sollen das ab dem Jahr 2023 ausschließlich in neuen sowie längeren Zügen sein. „Vom Prinzip sollen ab übernächstem Jahr auf dem #Ring nur noch #Neubau-Fahrzeuge unterwegs ein, mit Ausnahme von einigen Tangentialstrecken“, sagte Berlins S-Bahn-Chef Peter #Buchner im Interview mit der Berliner Morgenpost. Als Tangentialstrecken werden die Linien bezeichnet, die nur zum Teil auf dem #S-Bahn-Ring fahren. Dazu gehören die #S8 und die #S85 im Osten sowie im Süden die #S46 und #S45. Auf der fünften #Tangentiallinie, der #S47, sind bereits seit Anfang dieses Jahres erste #Vorserienzüge im Einsatz.
Die Berliner S-Bahn hat, wie berichtet, bei den Herstellern #Stadler und #Siemens insgesamt 106 Fahrzeuge der neuen Baureihe bestellt, ab wann die Züge auf welcher Linie eingesetzt werden, ist im #Verkehrsvertrag festgelegt. Demnach soll ab dem kommenden Frühjahr die Linie S46 mit neuen Zügen ausgerüstet werden, im Herbst soll dann die S8 folgen, bevor im Jahr 2023 in zwei Schritten die Ringbahn-Linien S41 und S42 auf die neuen Fahrzeuge umgestellt werden.
Für die Fahrgäste bedeutet das nicht nur mehr #Komfort, etwa durch eine #Klimaanlage, die es erstmals in S-Bahnen geben wird, sowie Mehrzweckabteile mit mehr Raum für #Fahrräder oder #Kinderwagen. Vor allem erhöht sich die #Kapazität der Linien deutlich. „Ab 2023 werden die S-Bahnen auf dem Ring mit acht Wagen fahren und nicht wie heute mit sechs. Dann haben wir ein Drittel mehr Sitzplätze als heute“, so Buchner.
Rund 500.000 Menschen sind täglich mit der #Ringbahn in Berlin unterwegs – Tendenz in den vergangenen Jahren, nimmt man einmal die Corona-Pandemie aus, steigend. #S-Bahn-Chef Peter #Buchner spricht im Morgenpost-Interview deshalb über notwendige #Investitionen, #Ausbaupläne und #Herausforderungen durch #Baustellen.
Herr Buchner, wann sind Sie zuletzt mit der Ringbahn gefahren?
Peter Buchner Vergangene Woche. Ich kann auf verschiedenen Wegen ins Büro fahren, auf einem nutze ich die Ringbahn von #Westkreuz bis #Gesundbrunnen.
Und hat alles funktioniert, sind Sie #pünktlich angekommen?
Ja, ich hatte sogar einen Zug aus unserem #Langlebigkeitsprojekt, also einen ganz neu umgebauten Zug. Das freut mich jedes Mal besonders.
Was macht die Ringbahn für Sie besonders?
Ich finde die Ringbahn besonders spannend, weil dort die unterschiedlichsten Züge im Einsatz sind. Alle fünf #Fahrzeug-Generationen fahren auf der Ringbahn, das ist deshalb auch unser buntestes System. Und wenn man sich die Bezirke anschaut, durch die wir fahren, ist die Ringbahn auch da sehr bunt, mit dem lebhaften Neukölln und dem eher ruhigen Südwesten. Die Ringbahn ist deshalb wirklich ein Symbol für Berlin und die #Vielfältigkeit.
Gleichzeitig gilt die Ringbahn aber auch als eine Herausforderung. Woran liegt das?
Die Ringbahn ist betrieblich das am schwierigsten zu betreibende #Teilsystem. Zum einen, weil es die Linie ohne Ende ist, es gibt keinen #Wendebahnhof, wo sich Verspätungen …
Viele Menschen in #Reinickendorf-Ost sind auf die #Buslinie#327 angewiesen. Die Bushaltestellen seien das einzige #fußläufig gut erreichbare Angebot des öffentlichen Nahverkehrs, sagen viele. Problematisch nur, wenn diese Linie sonntags gar nicht fährt. Das könnte sich aber bald ändern.
Die Abgeordnete Bettina König (SPD) ist seit einiger Zeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) im Gespräch. Das hat sich bereits ausgezahlt. Seit Dezember 2020 fährt der Bus 327 an Sonnabenden von 9 Uhr bis 20/20.30 Uhr, anstatt nur bis 18.30 Uhr. So können die Ladenöffnungszeiten besser abgedeckt und ein Besuch der kirchlichen Vorabendmesse am Sonnabendabend ermöglicht werden.
Wer ab dem Wochenende aus der Berliner Innenstadt zum #Flughafen Berlin Brandenburg (#BER) fahren will, der sollte sich besser nicht auf den sogenannten #Flughafen-Express #FEX verlassen. Die Linie der Deutschen Bahn, die eigentlich vom Berliner Hauptbahnhof über Gesundbrunnen und Ostkreuz zum Terminal 1-2 des Airports fährt, fällt ab dem 10. Juli aus und fährt erst ab Montag, 19. Juli, wieder – dann jedoch auch nur stündlich, statt wie eigentlich vorgesehen zweimal pro Stunde.
Hintergrund für den zunächst kompletten #Ausfall des Flughafen-Express sind #Bauarbeiten an Gleisen im Bereich Grünau. Unter anderem werden dort auch Weichen erneuert. Im Anschluss wird der Zug von Arbeiten am Bahnhof Spandau beeinflusst. Dort werden acht Weichen ausgetauscht, was zur Folge hat, dass Fernbahngleise zwischen Spandau und Charlottenburg bzw. Jungfernheide gesperrt werden müssen, wie die Deutsche Bahn erklärt.
Fahrgäste zum BER sollen auf die S-Bahn umsteigen Dort fährt der FEX zwar gar nicht, dennoch spielt die Streckensperrung für ihn eine Rolle. „Infolgedessen werden Züge, die normalerweise von Spandau auf die Stadtbahn fahren, über den Nordring und teilweise den Ostring umgeleitet“, erklärt ein Bahn-Sprecher. Das betrifft zum Beispiel den #Fernverkehr, der nach Hamburg, Köln oder auch zum Ostseebad Binz fährt, sowie im #Regionalverkehr die RE2. „Es kommt hier also zu stark belegten Gleisen, weshalb der …
Auf der Strecke Berlin- #Lübbenau – #Cottbus/ #Senftenberg wird südlich von #Bestensee an den Gleisen gearbeitet. Dazu muss die Strecke zwischen Bestensee und #Halbe komplett gesperrt werden. Zwischen #Königs Wusterhausen bzw. Bestensee und Halbe fahren deshalb vom 10. Juli bis 10. September nur Busse. Es werden zusätzliche Fahrten als Umfahrungsmöglichkeit ab Cottbus, #Calau und #Finsterwalde nach Berlin eingerichtet.
Südlich von Bestensee werden ab dem 10. Juli 2021 umfangreiche und aufwändige #Bauarbeiten nötig. Der gesamte Gleisuntergrund muss mit Hilfe eines Spezialverfahrens umgehend auf Vordermann gebracht werden.
Eine #Moorstelle in diesem Abschnitt ist der Grund für die dringend nötigen Baumaßnahmen, die schon bei der umfangreichen Sanierung in den Jahren 2010/2011 eine besondere Herausforderung darstellte und bis heute einer intensiven #Instandhaltung bedarf.
Um den #Bahndamm dauerhaft zu stabilisieren, werden #Schottersäulen sehr tief in das Erdreich eingearbeitet und ein sogenanntes Geogitter (ein aus mehreren Schichten bestehendes Bodenpolster) aufgebracht. Das Polster verteilt die Lasten der fahrenden Züge gleichmäßiger. Damit werden die #Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und die #Sicherheit im #Bahnbetrieb dauerhaft gewährleistet.
Die Züge der Linie RE2 fallen auf dem Abschnitt Bestensee – Halbe aus und werden durch Busse ersetzt.
Zwischen Halbe und Cottbus Hbf fahren die Züge zu veränderten Fahrzeiten und bedienen auch Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf
Die Züge halten zusätzlich in Zeesen.
Einige Züge werden ohne Zwischenhalte von Cottbus Hbf über Calau (Niederlausitz), Finsterwalde und Berlin Südkreuz nach Berlin Hauptbahnhof (tief) umgeleitet.
Die Züge benötigen für die Strecke Cottbus Hbf – Berlin Südkreuz ca. 1:45 h und erreichen in Cottbus Hbf alle Anschlüsse.
Die zusätzlichen Züge fahren wie folgt
Ab Cottbus Hbf:
Mo-Fr 06:16 Uhr und 16:16 Uhr
Sa/So 10:15 Uhr und 17:22 Uhr
Ab Berlin Hbf:
Mo-Fr 08:47 Uhr; Mo-Do 16:54 Uhr und Fr 14:54 Uhr
Sa/So 08:47 Uhr und 19:48 Uhr
#RB24 Eberswalde – Berlin – Königs Wusterhausen – Senftenberg
Die Züge der Linie RB24 fallen auf dem Abschnitt Bestensee – Halbe aus.
Außerdem entfällt der Halt in Zeesen, dafür hält die Linie RE2 zusätzlich in Zeesen.
Die Züge werden ohne Zwischenhalt und zu veränderten Fahrtzeiten ab Cottbus Hbf über Finsterwalde nach Berlin Ostkreuz bzw. Berlin Südkreuz umgeleitet.
Die Züge fahren Mo-Sa ab ca. 05:15 Uhr ab Cottbus Hbf und So-Fr ab 18:35 Uhr ab Berlin Hbf (tief).
In den Zügen werden alle VBB-Tickets und Fahrscheine des Nahverkehrs anerkannt.
#Kulturzug/ Pociąg do kultury
Die Züge werden von Berlin-Lichtenberg bis Cottbus Hbf umgeleitet, fahren entsprechend früher in Berlin ab und kommen später dort an.
#Ersatzverkehr mit Bussen
BUS RE2 Bestensee – Halbe
Stündliche Linie von Montag bis Sonntag ohne Zwischenhalte
Die Busse haben in Bestensee auch Anschluss mit der RB24 Richtung Berlin Ostkreuz – Eberswalde.
BUS RB24 Königs Wusterhausen – Bestensee – Halbe
stündliche Linie von Montag bis Sonntag
Bedienung aller Zwischenhalte
Anschluss an S46 in Königs Wusterhausen
Um in Halbe den Anschluss an die Züge der RB24 zu erreichen, fahren die Busse in Königs Wusterhausen bis zu 40 Minuten früher ab und kommen in der Gegenrichtung später an.
BUS RB24X Flughafen BER Terminal 1-2 – Halbe
Um trotz Bauarbeiten eine möglichst kurze Fahrzeit auf der Verbindung z.B. von Lübben direkt nach Berlin anbieten zu können, wird im Ersatzverkehr Halbe – Bestensee (– Königs Wusterhausen) die zusätzliche Expresslinie RB24X eingesetzt. Die Linie fährt von Halbe ohne Zwischenhalt direkt zum Flughafen BER und erreicht dort weiter nach Berlin fahrende Züge, wie beispielsweise den FEX. In Halbe selbst besteht Anschluss zu den Zügen der RB24.
Fährt nur Montag bis Freitag und nur morgens und nachmittags/abends in den Hauptverkehrszeiten
Direktverkehr ohne Halte
Korrespondierende Baumaßnahmen
Vom 10 bis 18. Juli entfallen die RB24 und der RE2 auf einem verlängerten Sperrabschnitt zwischen Berlin Ostkreuz und Halbe. Der SEV wir auf den Anschluss zur S46 in Königs Wusterhausen ausgerichtet und teilweise bis Berlin Ostkreuz geführt. Am 10. Juli fährt die S46 zudem nur bis Wildau und der SEV wird auch darauf entsprechend ausgerichtet.
Die Haltestellen der Ersatzverkehrsbusse befinden sich in:
Halbe: Bahnhof (ODEG), Bahnhofsvorplatz (DB Regio)
BER T1-2: Fernbusparkplatz (Pos. B15 – B17)
In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich. Das Buspersonal entscheidet im Einzelfall über die Fahrradmitnahme. Größere Gruppen bitten wir, sich rechtzeitig über den Kundendialog von DB Regio (Mo- Fr 6.00 – 20.00 Uhr, siehe Kontaktdaten) bzw. der ODEG (siehe Kontaktdaten) anzumelden.
Fahrgäste erwerben bitte ihren Fahrausweis vor Fahrtantritt an Fahrausweisautomaten, in personalbedienten Verkaufsstellen oder als Handyticket in den Apps.
Tarifliche Sonderregelungen
Freigabe von Zeitkarten Berlin + LDS für die Dresdner Bahn auf dem Abschnitt Golßen (Niederlausitz) <> Berlin (Linien RE5, RE7) und für die RB36
Freigabe von Zeitkarten Berlin + LDS + OSL für
die Fahrt über die Strecke Calau <> Doberlug-Kirchhain <> Zossen <> Berlin (Linien RE10/RB43 + RE5)
die Fahrt über die Strecke Senftenberg <> Ruhland <> Elsterwerda-Biehla <> Elsterwerda <> Doberlug-Kirchhain <> Zossen <> Berlin (Linien RE18/RB49/S4 + RB31 + RE5)
die Linie RB36 und die Linien RE1 und RB11
Für Fahrgäste auf der Strecke Cottbus <> Berlin ist die Fahrt über Frankfurt (Oder) eine (teilweise sogar umsteigefreie) Alternative.
Die Linien RB24 und RE2 werden mit #Niederflurbussen bedient. Die Mitfahrt für #rollstuhlnutzende Reisende ist möglich. Die Linie RB24X wird aufgrund der Nutzung der Autobahn und um die Reisezeiten zu verkürzen mit Reisebussen durchgeführt. Rollstuhlnutzende Reisende werden gebeten
die Fahrtmöglichkeiten mit Zügen der Linien RE1 und RB11 von Cottbus über Frankfurt (Oder) nach Berlin zu nutzen. Für Rückfragen steht die Mobilitätsservicezentrale der Deutschen Bahn zur Verfügung:
Broschüren und Fahrplantabellen für den Ersatzverkehr werden zum Download unter deutschebahn.com/bauinfos, bahn.de/brandenburg sowie auf den Internetseiten der ODEG (odeg.de) bereitgestellt.
#Fahrplanauskunft
Die geänderten Fahrpläne für Züge und Busse für den Zeitraum der Sperrung sind bereits in der Reiseauskunft des VBB (VBB.de sowie VBB-App „Bus&Bahn“) und der Deutschen Bahn (bahn.de sowie DB Navigator), enthalten. Diese Fahrplanauskünfte werden wegen zusätzlicher Bauarbeiten ständig aktualisiert. Die Fahrgäste werden gebeten, sich vor Antritt der Fahrt über Änderungen auf ihrer Verbindung zu informieren.
Zwischen #Ostkreuz und östlichem #Stadtrand soll spätestens ab 2022 ein neuer #Fahrdienst eingeführt werden. Der Berlkönig dürfte dagegen bald Geschichte sein.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sollen den östlichen Berliner Stadtrand spätestens ab 2022 mit einem digitalen #Rufbus besser anschließen. Dem Tagesspiegel liegt nun ein finales Konzept vor, wie der Dienst betrieben werden soll.
Demnach soll das Angebot auf einem Gebiet von mindestens 41 Quadratkilometern zwischen dem Ostkreuz und dem östlichen Berliner Stadtrand eingeführt werden. Der Bereich umfasst Teile der Bezirke #Lichtenberg, #Marzahn-Hellersdorf und den nördlichen Rand #Treptow-Köpenicks. Im Norden wird das Betriebsgebiet durch die Trasse der S-Bahnlinie #S5 begrenzt. Südlich endet der Bereich mit der Strecke der #S3.
In den Sommermonaten fährt der neue Zug täglich. Es ist die erste #Nachtzugverbindung seit den 1990-Jahren zwischen Deutschland, #Dänemark und #Schweden.
Eine neue Nachtzuglinie verbindet Berlin in den Sommermonaten mit den skandinavischen Hauptstädten #Stockholm und #Kopenhagen.
Am Montagmorgen gegen 9 Uhr traf der erste Zug aus Stockholm im Berliner Hauptbahnhof ein. Er war am Sonntag gegen 17 Uhr in der schwedischen Hauptstadt gestartet und hält auch im südschwedischen #Malmö sowie in #Hamburg.
Frage 1: Gem. § 1 Abs. 1 Berliner #Mobilitätsgesetz (MobG BE) ist der Zweck des besagten Gesetzes die Gewährleistung gleichwertiger Mobilitätsmöglichkeiten in allen Teilen Berlins. Mithilfe welcher Kriterien wird die Gleichwertigkeit der Mobilitätsmöglichkeiten bemessen? Frage 2: Welche Kriterien zur Messung der Gleichwertigkeit der Mobilitätsmöglichkeiten legt der #StEP Mobilität und Verkehr zugrunde? Frage 3: Sind die Mobilitätsangebote basierend auf den erarbeiteten Kriterien im StEP Mobilität und Verkehr a. in den einzelnen Teilen Berlins b. im Vergleich City und #Außenbezirke gleichwertig? Wenn ja, wie begründet der Senat dies? Wenn nein, warum nicht? Welche Daten wurden zur Evaluation genutzt? Frage 4: Wie wird die Gleichwertigkeit der Mobilitätsmöglichkeiten a. aller Teile Berlins b. im Vergleich #City und Außenbezirke seitens des Senats weiter gewährleistet? 2 Frage 8: Welche Vorkehrungen werden seitens des Senats und seitens der Bezirke getroffen, um die gem. § 3 MobG BE angestrebte Mobilität von Menschen unabhängig von a. Alter b. Geschlecht c. Einkommen d. Persönlichen Mobilitätsbeeinträchtigungen e. Lebenssituation f. Herkunft g. individueller Verkehrsmittelverfügbarkeit zu gewährleisten (aufgeschlüsselt nach Maßnahme, Bezirk und Jahr)? Antworten zu 1 bis 4 und 8: Die Fragen werden wegen ihres Sachzusammenhangs zusammen beantwortet. Es wird auf die Antwort zur Schriftlichen Anfrage 18/23921 verwiesen: „Der entsprechende Paragraph 3 lautet: ‚Mobilität in Berlin soll bezogen auf die wesentlichen Wegezwecke
an allen Tagen des Jahres und rund um die Uhr
in allen Teilen Berlins gleichwertig und
unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen und persönlichen Mobilitätsbeeinträchtigungen sowie von Lebenssituation, Herkunft oder individueller Verkehrsmittelverfügbarkeit gewährleistet werden.‘ Die Formulierung im Gesetzestext bezieht sich auf Mobilität, d.h. die Ermöglichung von Ortsveränderungen und nicht auf eine gleichförmige Ausgestaltung des in der Stadt realisierten Verkehrs. Qualitativ wird ein gleichwertiges Angebot über die Setzung von berlinweit gültigen und anzuwendenden Qualitätsstandards, beispielsweise zur Pünktlichkeit oder Sauberkeit, stadtweit gewährleistet. Quantitativ bedeutet die Vorgabe, dass die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs, ganz unabhängig vom jeweiligen Bezirk, nach den gleichen, durch den Nahverkehrsplan (NVP) des Landes Berlin festgelegten Maßstäben erfolgt. Dies erfordert aber nicht ein stadtweit gleiches und damit einheitliches Taktangebot oder eine völlig gleichartige Bedienungsweise, zumal bspw. die Taktangebote auch von anderen Kriterien wie z. B. der erforderlichen Platzkapazität, abhängig sind. Ebenso ist in der Angebotsgestaltung den Vorgaben des Mobilitätsgesetzes entsprechend auch die Wirtschaftlichkeit und damit die tatsächlich erreichbare Nachfrage zu beachten (vgl. § 26 Abs. 2 Satz 2 MobG). Auch hier ist die Anwendung einheitlicher Maßstäbe gefordert, um stadtweit nicht nur ein Mindestangebot, sondern auch im Sinne der verkehrspolitischen Ziele des Landes ein attraktives Angebot zu erreichen. Wesentliche Maßstäbe zur Beurteilung des Vorhandenseins gleichwertiger Angebote sind die Erschließungswirkung, also das Vorhandensein von Haltestellen in ausreichender Nähe und Dichte zu den Wohnstandorten, sowie die Angebotsdichte und die möglichen Reisezeiten. Ein weiterer Fokus liegt durch die Formulierung auf den wesentlichen Wegezwecken, hierunter sind im Kern Ausbildungs- und Arbeits- sowie Versorgungs- und Einkaufswege zu verstehen. Orientiert ist der Ansatz an der Daseinsvorsorge und der Möglichkeit, die jeweiligen zentralen Orte möglichst unabhängig vom eigenen Wohnort in der Stadt und den individuellen Voraussetzungen erreichen zu können. Da die öffentliche Hand vor allem bei der „kollektiven Mobilität“ Möglichkeiten der Sicherstellung einer Gleichwertigkeit hat, 3 ist der Nahverkehrsplan ein wesentliches Element zur Sicherstellung der gleichwertigen Mobilitätsoptionen.“ Kriterien zur Beurteilung können damit, wie bereits erläutert, die Qualitätsstandards des Nahverkehrsplans und die Erreichbarkeitsbewertungen gemäß #Nahverkehrsplan oder Stadtentwicklungsplan #Mobilität und Verkehr (StEP #MoVe) sein. Die Erarbeitung des StEP MoVe hat 2016 begonnen, damit vor der Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes. Eine Beurteilung der Gleichwertigkeit der Mobilitätsmöglichkeiten wird sich auch künftig an diesen Kriterien (bspw. der Erreichbarkeit der nächsten Ortsteilzentren, Bezirkszentren und zentralen Orten) orientieren. Frage 5: Welche konkreten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, um a. gleichwertige Mobilitätsmöglichkeiten in allen Teilen Berlins zu forcieren (aufgeschlüsselt nach Bezirk und Jahr)? b. gleichwertige Mobilitätsmöglichkeiten zwischen Berlins City und Außenbezirken zu forcieren (aufgeschlüsselt nach Bezirk und Jahr)? Antwort zu 5: Eine gleichwertige Ausgestaltung des Berliner Angebots des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erfolgt bei entsprechendem Potenzial insbesondere durch die Ausweitung des sogenannten #10-Minuten-Netzes, in dem im Tagesverkehr an Werktagen mindestens zwischen 6 und 20 Uhr ein 10-Minuten-Takt angeboten wird. Diese wie auch andere Maßnahmen wurden im Zuge der Bestellung der Verkehrsleistungen bei den Verkehrsunternehmen in den vergangenen Jahren schrittweise weiter umgesetzt. Der Ausbau des 10-Minuten-Netzes erfolgt orientiert an den Strecken, die der Nahverkehrsplan 2019-2023 (NVP) im Kapitel V.1.1.3 (Abbildungen 61 bis 63) benennt. Eine bezirksweise Aufschlüsselung dieser ÖPNV-Mehrleistungen ist nicht möglich, da die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ein bezirksübergreifendes ÖPNVNetz plant und die Mehrleistungen daher auch nicht nach Bezirken differenziert erfasst. Das Land Berlin schloss, vertreten durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, im Juli 2016 mit dem Unternehmen nextbike GmbH einen Vertrag (Dienstleistungskonzession) über den Aufbau und Betrieb eines öffentlichen Leihfahrradsystems für das Land Berlin. Die Ausdehnung des Systems über den S-BahnRing (sogenanntes Kerngebiet) hinaus ist dabei heute gelebte Praxis (vgl. Anlage „Karte Systemstatus“, vorgelegt als Rote Nummer 3483 zur 89. Sitzung des Hauptausschusses am 28. April 2021; Ablehnungen von Stationen erfolgten jeweils im Prozess der Beantragung einer Sondernutzung durch die jeweils zuständigen Bezirksämter). Frage 6: Gibt es weitere Bestrebungen des Senats, um die Gleichwertigkeit der Mobilitätsmöglichkeiten a. in allen Teilen Berlins zu gewährleisten? b. Zwischen Berlins City und Außenbezirken zu gewährleisten? Wenn ja, welche Bestrebungen gibt es und wann und wo werden sie umgesetzt? 4 Antwort zu 6: Die Untersuchung der Gleichwertigkeit der ÖPNV-Angebote im aktuellen Nahverkehrsplan 2019-2023 des Landes Berlin erfolgte durch Vergleich der ÖPNV-Angebote in den 60 Prognoseräumen der „Lebensweltlich orientierten Räume (LOR)“ (siehe NVP-Kapitel I.1.5.5). Hinsichtlich der ÖPNV-Anbindung im 10-Minuten-Takt benennt der Nahverkehrsplan in sieben Prognoseräumen außerhalb des S-Bahn-Rings Defizite im Vergleich zu den anderen Prognoseräumen. Der ÖPNV-Aufgabenträger hat daher seit dem Jahr 2016 (Datengrundlage der NVP-Analyse) zusätzliche Verkehrsangebote in diesen sieben Prognoseräumen bestellt (siehe Antwort auf die Schriftliche Anfrage 18/23950) und beabsichtigt gemeinsam mit der BVG AöR eine weitere Ausweitung des ÖPNV-Angebots in diesen Prognoseräumen. Beim öffentlichen Leihfahrradsystem das Land Berlin wird eine weitere räumliche Ausdehnung des Systems im laufenden Vertragsverhältnis realisiert werden. Entsprechende Abstimmungen zur Definition von Umfang und Standorten laufen derzeit. Frage 7: Ist das Land Berlin in der Lage, eine gem. § 3 MobG BE gleichwertige Mobilität an allen Tagen des Jahres und rund um die Uhr zu gewährleisten? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 7: Der Senat verweist für den öffentlichen Personennahverkehr auf die Aussagen im Nahverkehrsplan des Landes Berlin (insb. Kapitel I.1.5.5). Frage 9: Ist der Senat der Ansicht, dass eine gleichwertige Mobilität für alle iSd § 3 in allen Bezirken Berlins in der City und in den Außenbezirken gewährleistet wird? Wenn ja, wie begründet der Senat dies? Wenn nein, durch welche Maßnahmen soll das erreicht werden? Antwort zu 9: Es wird auf die Antwort zur Schriftlichen Anfrage 18/23921 verwiesen: „Die gesetzlichen Zielsetzungen werden durch den 2019 verabschiedeten Nahverkehrsplan umfangreich und konkret untersetzt. Mit dem Bedarfsplan des Nahverkehrsplans (NVP) werden sogar Projekte bis 2035 definiert. Mit diesem Nahverkehrsplan werden die oben skizzierten Ansätze und damit auch die Vorgaben des Gesetzes sukzessive umgesetzt. Die Umgestaltung von Infrastrukturen im Sinne des Mobilitätsgesetzes ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung einer gleichwertigen Mobilität für alle.“ Frage 10: Ist der Beantwortung von Seiten des Senats noch etwas hinzuzufügen? 5 Antwort zu 10: Nein. Berlin, den 25.06.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Im Rahmen der #Wiederbelebung des Nachtzugs in Europa und anlässlich des Europäischen Jahres der Schiene starten #Transdev und seine schwedische Tochtergesellschaft #Snälltåget den ersten transeuropäischen #Nachtzug, der drei Hauptstädte miteinander verbindet: #Stockholm, #Kopenhagen und Berlin am Sonntag, 27. Juni.
Snälltåget hat die Strecke #Malmö – Berlin bereits zwischen 2012 und 2019 mit der Fähre zwischen #Trelleborg (Schweden) und #Sassnitz (Deutschland) bedient. Die Linie Stockholm – Kopenhagen – Berlin ist ein neuer Service, der die alte Linie Malmö – Berlin ersetzt und entspricht eindeutig dem Bestreben von Snälltåget/Transdev, Nachtzüge in Europa wiederzubeleben, ohne öffentliche Subventionen, mit eigenen Mitteln und mit den einzigen Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf an die Fahrgäste.
Bei dieser neuen Verbindung gibt es drei wesentliche Neuerungen: • Stockholm und Kopenhagen, die beiden größten skandinavischen Hauptstädte, sind nun direkt per Nachtzug mit Berlin verbunden, was bisher nicht der Fall war; • Es wird die erste reguläre #Nachtzugverbindung zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland seit den 1990er Jahren sein, also seit fast 30 Jahren; • Eine Vervierfachung der Anzahl der Abfahrten im Vergleich zu 2019 mit täglich einer Abfahrt in jede Richtung während der Sommerzeit, anstatt zwei Abfahrten in jede Richtung pro Woche, wie es bisher auf der Strecke Malmö-Berlin der Fall war.