Bahnverkehr: Flixtrain fährt nun auch zwischen Berlin und Köln Die Deutsche Bahn ist noch immer Monopolist im Fernverkehr. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article220547175/Deutscher-Zuganbieter-Flixtrain-will-auch-in-Schweden-fahren.html

Die #Deutsche Bahn ist noch immer #Monopolist im #Fernverkehr. Mit #Flixtrain scheint es nun einen ernstzunehmenden Konkurrenten zu geben.
Berlin/Köln. Der junge Fernzuganbieter Flixtrain hat seine dritte Verbindung in Deutschland in Betrieb genommen und bereitet den Schritt ins Ausland vor. Ein Zug des kleinen Konkurrenten der Deutschen Bahn verließ am Donnerstag Berlin in Richtung #Köln. Unterwegs hält der Zug in #Wolfsburg, #Hannover, #Essen, #Duisburg, #Düsseldorf, #Dortmund und #Bielefeld. Vom 6. Juni an soll ein zweiter Zug auf der Strecke fahren.

In Deutschland ist Flixtrain – eine Marke des #Flixbus-Betreibers #Flixmobility – im Fernverkehr der einzige Konkurrent der Deutschen Bahn. „Wir haben das erste private #Fernzugnetz in Deutschland“, sagte Flixtrain-Geschäftsführer Fabian Stenger am Donnerstag an Bord des #Premierenzugs. Seit gut einem Jahr sind zwei Flixtrain-Strecken im Regelbetrieb: Berlin – #Stuttgart und #Köln#Hamburg. „Das Ziel von Flixtrain ist, eine gute Kombination von Bus- und #Zugprodukt

U-Bahn: Streit um BVG-Ausschreibung U-Bahn-Vergabe durch Einspruch verzögert aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-bvg-ausschreibung-u-bahn-vergabe-durch-einspruch-verzoegert/24360448.html

Der Gewinner der #Ausschreibung für 1500 #U-Bahn-Wagen darf am Montag nicht gekürt werden. Der unterlegene Hersteller #Alstom hat Einspruch erhoben.

Eigentlich wollte die BVG am heutigen Montag offiziell den Gewinner der Ausschreibung für die neuen U-Bahn-Wagen bekanntgeben. Doch dies wird sich nun um Wochen verzögern. Nach Angaben von BVG-Sprecherin Petra Nelken ging der erwartete #Nachprüfungsantrag von Mitbieter Alstom am Freitagnachmittag bei der #Vergabekammer des Landes Berlin ein. Die Kammer hat sofort die BVG informiert. Die Frist für Einsprüche war am Sonntag um 24 Uhr abgelaufen.

Wie berichtet, gewann der Schweizer Hersteller #Stadler, der in Pankow bereits Züge für die U-Bahn baut, den Großauftrag. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, da alle Beteiligten einer absoluten Schweigepflicht unterliegen.

In der vergangenen Woche hatte Alstom bereits bei der BVG direkt die Ausschreibung gerügt, ohne dabei allerdings konkrete Punkte zu benennen. Der Gesetzgeber hat bei derartigen Streitigkeiten keine genauen …

U-Bahn: Debatte um BVG-Auftrag Bekommt Berlin eine Einfach-U-Bahn? aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/debatte-um-bvg-auftrag-bekommt-berlin-eine-einfach-u-bahn–32558790

Die Entscheidung ist gefallen. #Stadler Pankow soll die neuen #U-Bahnen für Berlin bauen – bis zu 1 500 Wagen. So wurde es dem Vernehmen nach beim größten #Vergabeverfahren in der 90-jährigen Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) entschieden. Aber noch ist nicht klar, ob es zu der #Auftragsvergabe kommt. Angeblich hat der Mitbewerber #Alstom bei der #Vergabekammer eine #Rüge eingereicht. In Branchenkreisen wird diskutiert, ob die BVG bei der #Ausschreibung die richtigen Schwerpunkte gesetzt hat. Im Vergleich zum Preis spielte die Technik eine zu kleine Rolle. Bekommt Berlin eine #Einfach-U-Bahn?

Noch halten die Beteiligten dicht. Noch ist top secret, wer den auf mehr als drei Milliarden Euro taxierten Auftrag des Landesunternehmens erhält. „Sorry, ich darf dazu gar nichts sagen“, wehrte die BVG-Sprecherin Petra Nelken am Freitag ab. „Zu laufenden Verfahren äußern wir uns nicht“, pflichtete Ellen #Schramke von #Siemens bei. Kein Wunder: Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, Vorsitzende des BVG-Aufsichtsrats, hat während der entscheidenden Sitzung des Gremiums Plaudertaschen mit ernsten strafrechtlichen Konsequenzen gedroht.

Doch die Schweigepflicht gilt nur noch kurze Zeit. Anfang kommender Woche darf dann endlich offiziell verkündet werden, wer die neuen #U-Bahnen liefern soll. Denn dann endet die Frist, innerhalb derer ein Bewerber das Ergebnis des Verfahrens bei der Vergabekammer …

Bahnindustrie: SCHIENENNETZ 52 Milliarden – Trotzdem löst der Geldsegen für die Bahn keinen Jubel aus, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schienennetz-52-milliarden-trotzdem-loest-der-geldsegen-fuer-die-bahn-keinen-jubel-aus-/24352980.html?ticket=ST-1062730-R1KwpI4dbqCvu42JeatX-ap3

Der #Bund erhöht die #Mittel für das #Schienennetz deutlich, heißt es aus Regierungskreisen. Experten sehen damit die #Unterfinanzierung der #Bahninfrastruktur nicht behoben.

Berlin Die Pläne der Bundesregierung, ihrem eigenen Unternehmen Deutsche Bahn AG mehr Geld für den Erhalt des Schienennetzes zu geben, stoßen auf Kritik der im Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (#NEE) organisierten privaten #Eisenbahnunternehmen. „Ein großer Teil der nur auf den ersten Blick schwindelerregenden Summen werden fälschlicherweise als ‚Eigenmittel der DB“ bezeichnet‘, kritisierte Peter Westenberger, Geschäftsführer des NEE.

„Tatsächlich werden diese aber von den Verkehrsunternehmen durch die zu hohen Trassenpreise bezahlt“, sagte er. Die Netzgesellschaft der Deutschen Bahn betreibt das deutsche Schienennetz und erhebt dafür Gebühren. Dies schwächt nach Ansicht der Wettbewerber das System Schiene zu anderen Verkehrsmitteln. „Einen Gewinnanspruch wie bei der DB gibt es beim Betrieb des Straßennetzes …

U-Bahn: Berlin droht langwieriger Prozess um neue U-Bahnen Die BVG braucht 1500 neue U-Bahn-Wagen. Der Drei-Milliarden-Auftrag geht an Stadler. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/milliardenauftrag-der-bvg-berlin-droht-langwieriger-prozess-um-neue-u-bahnen/24352608.html

Die BVG braucht 1500 neue #U-Bahn-Wagen. Der Drei-Milliarden-Auftrag geht an Stadler. Doch #Siemens plant juristische Schritte dagegen.

HINWEIS vom 17. Mai 15:35 Uhr: Siemens wird keine Klage gegen die Vergabe einreichen. Unzufrieden ist das Unternehmen dennoch mit dem Verfahren. Ein Update zum Streit um die neuen Berliner U-Bahnen lesen Sie unter diesem Link.
Ein #Großauftrag, bei dem es um den Kauf von 1500 neuen U-Bahn-Wagen für Berlin geht, könnte zu einem langwierigen Rechtsstreit zwischen dem Siemens-Konzern und den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) führen. Der Aufsichtsrat des landeseigenen Unternehmens hatte Anfang Mai entschieden, wer den drei Milliarden Euro schweren Auftrag erhalten soll. Dem Tagesspiegel wurde jetzt inoffiziell bestätigt, dass die Wahl auf das in Pankow ansässige Unternehmen #Stadler fiel.

Einspruch in Vergabe möglich
Dagegen will der unterlegene Mitbewerber Siemens juristisch vorgehen. Bislang – Stand Freitag früh – ist bei der #Vergabekammer kein Einspruch von Siemens eingegangen. Dem Vernehmen nach ging bislang dort nur eine Rüge eines weiteren Bieters, nämlich #Alstom, ein. Über den Inhalt dieser Rüge wurde nichts bekannt. Eine Rüge ist bei Vergabeverfahren ein milderes Mittel als der Einspruch, sie fordert den Auftraggeber auf, das Verfahren …

Bahnindustrie: Interne Analyse stellt Bahn alarmierendes Zeugnis aus Die Deutsche Bahn will schneller, pünktlicher und attraktiver werden. Nur: Unternehmensexperten glauben selbst nicht daran, wie interne Papiere zeigen., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/scheitern-mit-ansage-interne-analyse-stellt-bahn-alarmierendes-zeugnis-aus/24313964.html

Bis #2030 will die Bundesregierung deutlich mehr #Fahrgäste und #Güter auf die #Schiene holen. So sieht es der Koalitionsvertrag von Union und SPD vor. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte im Herbst 2018 ein „#Zukunftsbündnis Schiene“ gestartet. Fünf #Arbeitsgruppen mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sollten klären, wie die Bahn besser und leistungsfähiger werden kann. Es geht um den Ausbau der #Kapazitäten, um höhere Wettbewerbsfähigkeit der Schiene, um #Digitalisierung, #Automatisierung, Innovation und weniger #Lärmbelastung.

Am Dienstagabend stellten Scheuer, sein Staatssekretär Enak #Ferlemann und Richard #Lutz, Vorstandschef der Deutschen Bahn (DB), erste Ergebnisse in Berlin vor. Thema war vor allem der „#Deutschland-Takt“, der ab 2030 „öfter, schneller und überall“ für bessere Verbindungen auf der Schiene sorgen soll. So lautet zumindest das Versprechen. Eine langfristige „#Kommunikationsstrategie“ soll den Bürgern die Vorteile und die „neue Qualität“ der Bahn verdeutlichen. Das ist internen Zwischenberichten der Arbeitsgruppen zu entnehmen, die dem Tagesspiegel vorliegen.

Die Experten betonen, dass die bisher geplanten Maßnahmen und deren #Finanzierung nicht ausreichen. Besonders kritisch fällt die #Bestandsaufnahme der zentralen Arbeitsgruppe 2 aus, die sich mit der dringend nötigen Erweiterung der Kapazitäten im vielerorts überlasteten #Schienennetz beschäftigt. Nur mit einem raschen Ausbau von Strecken und Knoten, leistungsfähigerer Technik und zuverlässigen Zügen ist bundesweit ein enger Taktverkehr ab …

S-Bahn: Berliner Nahverkehr Showdown im Streit um die Zukunft der S-Bahn, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/berliner-nahverkehr-showdown-im-streit-um-die-zukunft-der-s-bahn-32432610?dmcid=nl_20190428_32432610

Berlin – Es wird spannend im Streit um die Zukunft der #S-Bahn. In knapp drei Wochen soll der #Lenkungskreis, in dem die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Verkehrsverbund #VBB vertreten sind, eine wichtige Entscheidung fällen. Gut möglich, dass sich vorher auch der Koalitionsausschuss mit dem Thema befasst.

Letztlich geht es darum: Soll die angekündigte #Ausschreibung so gestaltet werden, dass auf jeden Fall ein privater Wettbewerber zum Zuge kommt – und der jetzige Betreiber, das DB-Unternehmen #S-Bahn Berlin GmbH nicht mehr alle S-Bahnen fährt? Die Fronten sind verhärtet.

Es geht um nicht weniger als zwei Drittel des S-Bahn-Verkehrs: zum einen um die Linien auf der #Stadtbahn (#S3, #S5, #S7, #S75 und #S9), zum anderen um die #Nord-Süd-Linien #S1, #S15, #S2, #S25 und #S85. Bis zu 1380 #Wagen müssten ab 2026 geliefert werden – eine Riesen-Investition von fast drei Milliarden Euro. In jedem Fall soll das Land Berlin Eigentümer …

S-Bahn + Bahnindustrie: S-BAHN Diese Firmen interessieren sich für das Berliner S-Bahn-Netz Berlin schreibt die Stadtbahn und die Nord-Süd-Linien neu aus. , aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article217021051/S-Bahn-Berlin-Welche-Firmen-sich-fuer-das-S-Bahn-Netz-interessieren.html

Berlin schreibt die #Stadtbahn und die #Nord-Süd-Linien neu aus. Verkehrssenatorin Günther will dabei das Transport-Monopol brechen.
Der #S-Bahnbetrieb in Berlin steht vor einer Zeitenwende. Mitte Mai wird sich entscheiden, wie die #Schnellbahn für die Hauptstadt und deren Umland künftig organisiert wird. Die Kardinalfrage dabei ist: Wird der Verkehr wie bisher aus einer Hand angeboten oder sind – wie schon im Regionalbahnverkehr – auf dem rund 330 Kilometer langen S-Bahn-Netz künftig mehrere Anbieter unterwegs?

Im Rennen um den Milliardenauftrag ist dabei nicht nur die etablierte Deutsche Bahn, sondern Unternehmen aus ganz Europa. Und wer weiß: Vielleicht kommt der nächste S-Bahnchef gar aus China.

Formal geht es um die #Neuausschreibung der S-Bahn-Teilnetze Nord-Süd (mit den Linien #S1, #S2, #S25 und #S85) und Stadtbahn (mit #S3, #S5, #S7 #S75 und #S9). Für beide Teilnetze suchen die Länder Berlin und Brandenburg, die den S-Bahnbetrieb über Bestellerentgelte zu großen Teilen finanzieren, ab 2026 sowie 2027 neue Betreiber. Zudem werden Unternehmen gesucht, die als Ersatz für die aktuelle #S-Bahn-Baureihe #481 bis zu 1380 neue #S-Bahnwagen liefern und anschließend …

Bahnindustrie: Digitalisierung auf der Schiene Die Bahn rüstet sich für den Zugverkehr der Zukunft Der Fortschritt kommt in zwei Stufen – und mit ungewöhnlichen Partnern., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/digitalisierung-auf-der-schiene-die-bahn-ruestet-sich-fuer-den-zugverkehr-der-zukunft/24251792.html

#Verspätungen, #Zugausfälle, #Technikpannen. Die Deutsche Bahn (#DB) würde gerne Probleme loswerden und in eine digitale Zukunft aufbrechen. Doch für das Projekt „#Digitale Schiene Deutschland“ braucht sie ungewöhnliche neue Partnerschaften – und viel Geld.

„Für die Bahn ist es eine Revolution. Wir erfinden das #Bahnsystem quasi #digital neu“, sagt Kay #Euler, der das Konzernprogramm leitet, im Gespräch mit Tagesspiegel Background. Das klingt wie in der Autoindustrie, in der #Automatisierung und #Vernetzung ebenfalls herkömmliche Technologien ersetzen. Tatsächlich gibt es vergleichbare Herausforderungen in beiden Branchen. „Es geht um mehr als die Nachrüstung der #Stellwerke und der #Infrastruktur auf die Leittechnik #ETCS (European Train Control System) und digitale Stellwerke (#DSTW)“, sagt Euler. Es gehe um die Digitalisierung des gesamten Bahnbetriebs, das Rückgrat des Eisenbahnsystems. Das nimmt der Kunde nur wahr, wenn es nicht funktioniert.

Das digitale Schienennetz soll Kapazität und Stabilität erhöhen
Im digitalen Schienennetz soll es künftig keine klassischen Signale mehr geben, Leit- und Sicherungstechnik basieren auf Funk und Sensoren kombiniert mit künstlicher Intelligenz. Das Ziel: Mehr Kapazität schaffen, mehr …

Bahnindustrie: BERLINER UNTERNEHMEN BVG oder Deutsche Bahn: IVU exportiert die Pünktlichkeit, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article216947389/BVG-oder-Deutsche-Bahn-IVU-exportiert-die-Puenktlichkeit.html

Das Berliner Unternehmen liefert #Verkehrsplanungssoftware in die ganze Welt. Jetzt ist die Firma eine Allianz mit Daimler eingegangen.
Um zu zeigen, wie stark #IVU in den vergangenen Jahren gewachsen ist, blättert der Vorstandsvorsitzende Martin Müller-Elschner durch den aktuellen Geschäftsbericht. Auf Seite 25 deutet der hochgewachsene Mann auf ein buntes Balkendiagramm: 2008 lag der Umsatz des Berliner Verkehrsplanungssoftware-Unternehmens bei etwas über 30 Millionen Euro, im vergangenen Jahr verfehlte IVU nur knapp die 80-Millionen-Marke. „Wir haben unseren Umsatz innerhalb von zehn Jahre mehr als verdoppelt“, sagt er und nimmt einen Schluck aus seiner Kaffeetasse.

Die #BVG und #Deutsche Bahn zählen zu den Kunden
IVU liefert gewissermaßen das Betriebssystem für Verkehrsunternehmen. Zu den Kunden in Deutschland zählen unter anderem die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Deutsche Bahn. Auch zahlreiche ausländische Auftraggeber hat IVU. Man könnte auch sagen, die Berliner exportieren die #Pünktlichkeit. 500 Mitarbeiter sind für den Mittelständler tätig, der Mitte der 70er-Jahre von Studenten der Technischen Universität …