#Verspätungen, #Zugausfälle, #Technikpannen. Die Deutsche Bahn (#DB) würde gerne Probleme loswerden und in eine digitale Zukunft aufbrechen. Doch für das Projekt „#Digitale Schiene Deutschland“ braucht sie ungewöhnliche neue Partnerschaften – und viel Geld.
„Für die Bahn ist es eine Revolution. Wir erfinden das #Bahnsystem quasi #digital neu“, sagt Kay #Euler, der das Konzernprogramm leitet, im Gespräch mit Tagesspiegel Background. Das klingt wie in der Autoindustrie, in der #Automatisierung und #Vernetzung ebenfalls herkömmliche Technologien ersetzen. Tatsächlich gibt es vergleichbare Herausforderungen in beiden Branchen. „Es geht um mehr als die Nachrüstung der #Stellwerke und der #Infrastruktur auf die Leittechnik #ETCS (European Train Control System) und digitale Stellwerke (#DSTW)“, sagt Euler. Es gehe um die Digitalisierung des gesamten Bahnbetriebs, das Rückgrat des Eisenbahnsystems. Das nimmt der Kunde nur wahr, wenn es nicht funktioniert.
Das digitale Schienennetz soll Kapazität und Stabilität erhöhen
Im digitalen Schienennetz soll es künftig keine klassischen Signale mehr geben, Leit- und Sicherungstechnik basieren auf Funk und Sensoren kombiniert mit künstlicher Intelligenz. Das Ziel: Mehr Kapazität schaffen, mehr …
Das Berliner Unternehmen liefert #Verkehrsplanungssoftware in die ganze Welt. Jetzt ist die Firma eine Allianz mit Daimler eingegangen. Um zu zeigen, wie stark #IVU in den vergangenen Jahren gewachsen ist, blättert der Vorstandsvorsitzende Martin Müller-Elschner durch den aktuellen Geschäftsbericht. Auf Seite 25 deutet der hochgewachsene Mann auf ein buntes Balkendiagramm: 2008 lag der Umsatz des Berliner Verkehrsplanungssoftware-Unternehmens bei etwas über 30 Millionen Euro, im vergangenen Jahr verfehlte IVU nur knapp die 80-Millionen-Marke. „Wir haben unseren Umsatz innerhalb von zehn Jahre mehr als verdoppelt“, sagt er und nimmt einen Schluck aus seiner Kaffeetasse.
Die neuen S-Bahn-Fahrzeuge für Berlin müssen 160.000 Testkilometer absolvieren ⋅ umfangreiche Tests und Messungen ⋅ nächster Meilenstein erreicht
Die neuen #Fahrzeuge der Berliner #S-Bahn sind inzwischen so etwas wie Teenager geworden: ausgewachsen, fit, zu allem bereit, aber noch etwas unerfahren. Um die nötige Reife für den Fahrgastbetrieb zu bekommen, müssen sie derzeit umfangreiche Tests bestehen.
Seit Herbst vergangenen Jahres drehen die ersten fünf Fahrzeuge im Prüf- und #Validationcenter (#PCW) von Siemens Mobility in #Wegberg-Wildenrath (Nordrhein-Westfalen) ihre Runden. Bevor sie ihre ersten #Prüffahrten im Netz der Berliner S-Bahn absolvieren dürfen, werden die Züge im weltweit größten #Testzentrum für Schienenfahrzeuge umfassend erprobt.
Dazu zählen beispielsweise:
sogenannte #Entwicklertests zum Zusammenspiel der Antriebs- und der Bremsanlage
Prüfung und Feinjustierung des Gleit- und #Schleuderschutzes bei unterschiedlichsten Beladungszuständen und verschiedenen Geschwindigkeiten
Die Typtests des Antriebssystems dienen dem Nachweis der Beschleunigungswerte und der Fahrzeiten. Gegenstand der Prüfungen sind ebenso Funktion und Wechselwirkung der Stromabnehmer mit der Stromschiene Berliner Bauart sowie die fehlerfreie Erkennung von Stromschienenlücken und die Aufrechterhaltung des elektrischen Fahrzeug-Bordnetzes innerhalb von Trennstellen in der Berliner Infrastruktur.
Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir wollen unseren Fahrgästen ab 2021 ein Fahrzeug präsentieren, das sie zuverlässig, schnell und bequem an ihr Ziel bringt. Die neuen Züge werden daher intensiv über einen Zeitraum von zwei Jahren getestet. Dabei werden wir als DB AG das Hersteller-Konsortium eng begleiten.“
„Die Berliner Bürger erwarten S-Bahnen, die bereits vom ersten Tag an reibungslos funktionieren. Mit unserer modernsten Infrastruktur, hochqualifizierten Experten und innovativen Prüfdienstleistungen in unserem Prüf- und Validationcenter leisten wir dazu einen entscheidenden Beitrag. Das PCW macht es möglich, Tests an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr durchzuführen“, sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.
„Die Fahrten auf dem Testring sind ein weiterer wichtiger Meilenstein, nachdem jedes System Schritt für Schritt in Betrieb genommen wurde. So stellen wir sicher, dass all diese Systeme – von Antrieb und Bremsen bis hin zu Klimaanlange, Scheibenwischer oder dem Türsystem – wunschgemäß funktionieren, bevor die Fahrzeuge die dann folgenden Testfahrten im Netz der Berliner S-Bahn starten dürfen“, sagt Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland.
Bisher absolvierten die Fahrzeuge rund 2.000 der insgesamt geplanten ca. 160.000 Testkilometer. Nach Abschluss der Entwicklertests können voraussichtlich im Spätsommer 2019 die Nachweisfahrten und Fahrtechnik-Typtests auf speziellen Gleisabschnitten des Berliner Netzes beginnen. Auch das Testprogramm zur Berliner Fahrsperre (Metallschiene zum Auslösen von Zwangsbremsungen), das für die Zulassung erforderlich ist, kann dann gestartet werden. Parallel zu diesen Nachweisfahrten einzelner Fahrzeuge im Berliner Netz werden die S-Bahnzüge weiterhin im PCW ihre Runden drehen, um die Nachweise aller spezifizierten Funktionen und Anforderungen zu erbringen, die für die Zulassung notwendig sind.
Die neuen Fahrzeuge werden ab 2021 auf dem Berliner Teilnetz Ring/Südost eingesetzt. Die Vorserienproduktion umfasst fünf Halb- sowie fünf Viertelzüge, welche 2020 ausgeliefert werden, um ab Januar 2021 auf der Linie S47 (Spindlersfeld- Südkreuz) in Betrieb zu gehen. Die weiteren 96 Züge werden bis Ende 2023 auf der Ringbahn (S41, S42) sowie auf den Linien S8 und S46 im Fahrgastbetrieb fahren.
Über das Siemens Prüf- und Validationcenter
Im PCW können nahezu alle Fahrzeuge in Normal- und Meterspur sowie Systeme und Komponenten eisenbahntypischen Prüfungen unterzogen werden. Mit Einrichtungen wie Hochspannungsprüfanlage, Akustikmessplatz, Dreh-Kipp-Tisch, Neigeeinrichtung zur Bestimmung des Wankverhaltens oder einer Fahrzeugwaage stehen eine Vielzahl von Prüfmöglichkeiten zur Verfügung. Fahrzeuge und Systeme werden dabei unter Realbedingungen oder simulierten Extrembedingungen geprüft – mit statischen oder dynamischen Tests. Das Prüf- und Validationcenter ist für seine Prüfverfahren von unabhängigen Stellen zertifiziert und akkreditiert, so dass die Ergebnisse der Prüfungen für die Abnahmen der Zulassungsbehörden verwendet werden können.
Die Deutsche Bahn will den Standort #Cottbus durch eine Neuausrichtung stärken. Künftig soll das #Bahnwerk#REW mit seinen 400 Mitarbeitern #Diesel-Rangierloks aus dem Güterverkehr auf einen elektromechanischen #Hybridantrieb umrüsten.
Die Sicherheit der Fahrzeuge ist davon unberührt. Alle ICE-4-Fahrzeuge waren und sind jederzeit sicher.
Der Wagenkastenrohbau erfolgt durch #Bombardier Transportation als Subunternehmer der Siemens AG. Die DB hat die Hersteller aufgefordert, die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen der #Gewährleistung auszubessern. Die Details dazu werden aktuell ausgearbeitet und mit der DB und dem Eisenbahn-Bundesamt abgestimmt. Bis ein endgültiges Ausbesserungskonzept vorliegt, hat die DB sich entschieden, vorerst keine weiteren ICE-4-Züge mehr vom Hersteller abzunehmen. Aktuell gibt es deswegen keine Beeinträchtigungen für Kunden der DB.
Berlin – Nanu, was fährt denn da? Michael Rothe traute seinen Augen nicht. Auf einer Berliner Bahnstrecke, die seit Monaten ungenutzt dahindämmerte, war plötzlich ein Zug unterwegs. Und dann noch ein Intercity Express!
Der Zug, der als „#Diesel-Weißwurst“ seine Karriere begann, dient nun als rollendes #Labor für #Verkehrstechnik
Ein #ICE auf der Alten #Wannseebahn und der #Stammbahn: Das hatte es noch nicht gegeben! Der Südwest-Berliner fuhr dem Zug hinterher, um ihn zu fotografieren. „Irgendwann rief dann die Arbeit, und ich musste das Shooting schweren Herzens aufgeben“, erzählt der Diplom-Kaufmann.
Für Reisende sind Zugverspätungen und Ausfälle nervig. Das haben sie 2018 häufig erlebt. Sie scheinen dem #Staatskonzern dennoch nicht den Rücken zu kehren. Dessen Finanzlage aber wird immer angespannter.
Berlin (dpa) – Die Deutsche Bahn kann ungeachtet vieler Pannen im #Fernverkehr zwar zulegen – kämpft nach einem #Krisenjahr und einem #Gewinneinbruch aber mit wachsenden #Finanzproblemen. 2018 fuhren trotz #Zugausfällen und #Verspätungen rund 148 Millionen Reisende mit Fernverkehrszügen und damit vier Prozent mehr als noch 2017, wie der bundeseigene Konzern am Donnerstag in Berlin bekanntgab.
Auftragswert für 23 Triebzüge über 300 Millionen Euro
(lifePR) (Parchim, 26.03.19) Gestern Punkt 19.00 Uhr haben die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die #Siemens Mobility GmbH gemeinsam einen Vertrag über die Herstellung von 23 Triebzügen in Berlin unterzeichnet. Mit den 21 sechsteiligen und zwei vierteiligen Siemenszügen vom Typ #Desiro HC wird die #ODEG ab 2022 auf den Regionalbahnlinien #RE1, #RE8 und #RB17 im #Netz Elbe Spree verkehren.
Desiro HC – der Regionalzug für viele Fahrgäste
HC steht für High Capacity und ist das Besondere an dem elektrischen, ein- und doppelstöckigen Triebwagenzug aus der Siemens Produktserie Desiro. Der Desiro HC trägt mit seinem hohen Platzangebot dem erhöhten Fahrgastaufkommen in Ballungsgebieten wie Berlin, Magdeburg, Cottbus und Schwerin Rechnung und bewährt sich bereits im Rhein-Ruhrgebiet. Features wie #WLAN, TFT-Monitore, breitere Türen und Einstiege, die sich an unterschiedliche Bahnsteighöhen anpassen, Echtzeit #Auslastungsanzeigen außen und innen inklusive der dazugehörigen App, ein Aggressionserkennungssystem, mehr Stellfläche für #Fahrräder und #Rollstühle, #Defibrillatoren im Zug und Ledersitze in der 1. Klasse zeichnen diesen Zug aus. Produziert wird der nunmehr fünfte Flottentyp der ODEG in Krefeld. Diese neue Flotte für die drei Linien, deren Auftragswert sich auf über 300 Millionen Euro beläuft, werden im Wesentlichen durch den ODEG-Gesellschafter #NETINERA Deutschland GmbH finanziert.
Sichere Finanzierung durch die Gesellschafter der ODEG
„Wir freuen uns über den Wachstumskurs der ODEG, den wir als Gesellschafter mit dieser Finanzierung aktiv unterstützen“, erklärt Jost Knebel, CEO des NETINERA-Konzerns. „Gemeinsam mit dem Gesellschafter BeNEX wünschen wir der ODEG eine erfolgreiche Umsetzung des Betriebskonzeptes. Mit Siemens hat die ODEG einen erfahrenen Partner an der Seite, der eine rechtzeitige und qualitativ hochwertige Produktion gewährleistet.“, fügt Jost Knebel hinzu.
Dr. Michael Vulpius, CEO des anderen ODEG-Gesellschafters BeNEX: „Der ODEG sichert der Gewinn im ‚Netz Elbe-Spree‘ eine große Zukunft im Osten Deutschlands – mit zusätzlichen Chancen für eine noch erweiterte Partnerschaft mit Siemens.“
Laut geschlossenem Vertrag muss Siemens im Sommer 2022 mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen, damit eine reibungslose Betriebsaufnahme im Dezember des gleichen Jahres zum Fahrplanwechsel erfolgen kann.
Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG sagte direkt nach seiner Vertragsunterschrift: „Die Erfolgsgeschichte der ODEG wird stetig fortgeschrieben! Ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Verkehrsvertrages Netz Elbe-Spree ist erreicht.“
ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH
Mit Gründung der ODEG im Jahr 2002 beginnt eine der erfolgreichsten Geschichten der deutschen Eisenbahn. Als Tochterunternehmen der BeNEX und der Prignitzer Eisenbahn GmbH entwickelt sich die ODEG bis heute zur größten privaten Eisenbahn im Osten Deutschlands. Die Regionalbahn betreibt im Auftrag der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt insgesamt 11 Linien. Dabei nutzt die ODEG gegen Entgelt die Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Zur Fahrzeugflotte, bestehend aus 42 Triebfahrzeugen, gehören 16 KISS, 14 RegioShuttle RS1, 6 Desiro Classic und 6 GTW 2/6. Die Instandhaltung der Fahrzeuge erfolgt über die 100%ige Tochter, die ODIG – Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft mbH. Mehr Informationen über das Unternehmen unter odeg.de
Cottbus/Schwerin. Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (#Odeg) und #Siemens haben am Montag einen Vertrag über die Herstellung von 23 neuen Zügen unterzeichnet . Die nagelneuen Gefährte mit #Wlan, sich flexibel in der Höhe anpassenden Einstiegen und mehr Platz werden auch nach Cottbus fahren. Mit den 21 sechsteiligen und zwei vierteiligen #Siemenszügen vom Typ #Desiro HC wird die Odeg ab 2022 auf den Regionalbahnlinien #RE1, #RE8 und #RB17 im Netz Elbe Spree verkehren.
HC steht für High Capacity (Hohe Kapazität) und ist das Besondere an dem elektrischen, ein- und #doppelstöckigen#Triebwagenzug aus der Siemens Produktserie Desiro. Der Desiro HC trägt mit seinem hohen Platzangebot erhöhtem Fahrgastaufkommen in Ballungsgebieten wie Berlin, Magdeburg, Cottbus und Schwerin Rechnung und bewährt sich bereits im Rhein-Ruhrgebiet.
Die neueste #Fernzug-Generation der Deutschen Bahn kommt nicht mehr aus Deutschland – sondern aus #Spanien Die DB hat ihre neueste Flotte nun beim Hersteller #Talgo bestellt – und verspricht den Kunden mehr Komfort. Der Rahmenvertrag sieht eine Lieferung von bis zu 100 Zügen vor. Der Vertrag hat ein Volumen von 550 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn (DB) kauft ihre Fernzüge, die ICE, #IC- und #EC-Züge, üblicherweise bei deutschen Herstellern oder solchen, die hierzulande ansässig sind und produzieren: bei #Siemens, dem #Bombardier-Konzern und den Unternehmen, die darin aufgegangen sind, mit Abstrichen auch bei #Alstom. Aber nun hat sich Bahnchef Rüdiger Lutz nach einem neuen Lieferanten umgeschaut. Und ist in Spanien fündig geworden.
Die DB hat ihre neueste Flotte von Fernzügen nun beim spanischen Hersteller Talgo bestellt – und verspricht den Kunden mehr Komfort. Der Rahmenvertrag sieht eine Lieferung von bis zu 100 Zügen vor. Für den ersten Abruf hat die Bahn 23 der Züge, die von #Lokomotiven gezogen werden, in Auftrag gegeben. Der Vertrag hat ein Volumen von insgesamt …