Zerkratzte Fenster, stumpfes Sprelacart, fehlende Gepäckraufen: Die letzten #477er sind wahrlich keine Zierde mehr. Nichts erinnert an die Wagen der 30er Jahre mit ihrem fortschrittlichen und windschnittigen Äußeren.
Doch immerhin: Es gibt noch ein Fahrzeug mit dem typisch runden Gesicht. Der #167er des Vereins #Historische S-Bahn – so hieß diese Baureihe von 1941 bis 1970 – zeigt noch heute die Eleganz der alten Zeit.
Nur noch alle zwanzig Minuten von #Westkreuz bis #Wannsee Die #Stadtbahn hält am S-Bahnhof Westkreuz nur noch am Süd- Bahnsteig
Während die grundhafte #Sanierung der #Stadtbahnstrecke zwischen den Bahnhöfen #Zoologischer Garten und #Charlottenburg auf Hochtouren läuft und inzwischen auf den Abschnitt bis Westkreuz ausgedehnt wurde, werden seit Ende August auf der S 7 zwischen #Grunewald und Wannsee entlang der Avus rund 15 Kilometer Gleise bei rollendem S-Bahn-Verkehr erneuert.
Zunächst wurden die im März stillgelegten Brücken abgerissen
Seit der zweiten Augusthälfte herrscht wieder Leben auf der #Baustelle#Bahnhof#Papestraße – der #Neubau des künftig zweitgrößten Berliner Bahnhofs (nach dem Berliner #Hauptbahnhof / Lehrter Bahnhof) hat begonnen, nachdem Ende Juli die Leistungen für das Vorhaben vergeben wurden.
Die Deutsche Bahn will die #Speisewagen in ihren Zügen nun doch nicht abschaffen. Das Unternehmen werde den Umbau in Großraum und Abteilwaggons stoppen, kündigte Bahn-Personenverkehrsvorstand Karl-Friedrich #Rausch in Berlin an. Dies gehört zu einem Bündel von Maßnahmen, mit denen die Bahn den Service verbessern will. Neu ist auch die Möglichkeit für #Bahncard-Besitzer, vor und nach einer Reise #kostenlos mit #U-Bahn oder Bus fahren zu können. Verspätet sich ein Zug, will die Bahn zudem anhand verbindlicher Regeln #Schadenersatz zahlen.
Was ist der Unterschied zwischen elf Jahren und dreizehn Jahren? Na? Falsch!
Der Unterschied liegt darin, dass in elf Jahren (1979 bis 1990) 26 Kilometer #Straßenbahn in Berlin gebaut wurden, in den darauffolgenden 13 Jahren 1990 bis 2003 kam man auf eine #Stilllegung von drei Kilometer (Altglienicke) und atemberaubende neun Kilometer Neubau (Osloer Straße, Buchholz, Alexanderplatz). Ach ja, nicht zu vergessen die 400 Meter in der Warschauer Straße – bis zum Prellbock vor der Oberbaumbrücke.
Drei Monate lang wird ab dem kommenden Montag, den 15. September, auf der #U-Bahn-Linie #U5 zwischen #Alexanderplatz und #Frankfurter Allee kein Zug fahren. Für Fahrgäste heißt dies: #Umsteigen in den Bus. Statt zehn Minuten könnte die Fahrt eine halbe Stunde dauern, befürchtet Matthias Horth vom #Fahrgastverband#IGEB. Einer beantragten Busspur während der Bauzeit auf der #Karl-Marx- und der #Frankfurter Allee stimmte die Verkehrsverwaltung nicht zu.
Berlin (fo). Nach erneuten Spekulationen um eine Verschiebung des #Börsengangs der Bahn AG hat #Konzernchef Hartmut #Mehdorn am Freitag in Berlin klargestellt, dass nicht der #Bahnvorstand, sondern ausschließlich der #Bund als Eigentümer darüber entscheide. „Wir machen das Unternehmen fit für den #Kapitalmarkt. Dann kann sich der Gesellschafter überlegen, was er macht.“ Die #Börsenfähigkeit der Bahn sollte nach früheren Planungen 2005 erreicht sein, zuletzt war die Rede vom Jahr 2006.
Schöneberg ist der erste Bezirk, dessen U-Bahnhöfe komplett mit zweiten Ausgängen ausgestattet sind. Diese Woche eröffnete die BVG zusammen mit dem Schöneberger Baustadtrat Gerhard Lawrentz die zweite Zu- und Abgangsmöglichkeit auf dem U-Bahnhof Viktoria-Luise-Platz (U4). Ebenfalls seit 3. September können die BVG-Fahrgäste auf den Bahnhöfen Innsbrucker Platz und Britz-Süd zwischen zwei Ausgängen wählen.
Die Nachrüstung von insgesamt elf Berliner U-Bahnhöfen, die bisher nur über einen Ausgang verfügten, war nach dem U-Bahn-Zwischenfall im Juli 2000 auf der Station Deutsche Oper beschlossen worden.
Im September 2002 erhielt der Bahnhof Rathaus Schöneberg (U4) seinen zweiten Ausstieg, noch in diesem Jahr öffnet der zweite Zugang auf Schillingstraße (U5). Bei den übrigen Bahnhöfen gestalten sich die Vorabstimmungen und Bauarbeiten komplizierter, für Ende 2004 ist ein weiterer Zugang auf dem U-Bahnhof Uhlandstraße (U1/U15) avisiert, voraussichtlich im Oktober 2005 folgt Deutsche Oper, und im Dezember 2005 sollen dann mit Sophie-Charlotte-Platz und Theodor-Heuss-Platz alle 170 Berliner U-Bahnhöfe über zwei Ausgänge verfügen.
Der #Flughafen#Schönefeld, der zum internationalen #Drehkreuz ausgebaut werden soll, wird vorher erst mal kräftig abgespeckt. Von 2006 an wird es dort nur noch eine Start- und #Landebahn geben. Die nördliche Anlage muss der neuen #Autobahn weichen. Bis die für den Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) geplante neue #Startbahn weiter südlich gebaut ist, wäre Schönefeld also für drei bis vier Jahre einer der wenigen großen Verkehrsflughäfen weltweit mit nur einer Start- und Landebahn. Unabhängig davon will die #Flughafengesellschaft 2004 #Tempelhof schließen und den Verkehr von dort nach Schönefeld verlagern. Berlin hätte dann statt sechs nur drei #Rollbahnen zu bieten.
Ist der ÖPNV-Projektkoordinator mit Brandenburg koordiniert?
Ereignis
Der FDP-Abgeordnete Klaus-Peter von Lüdeke fragte nach der Abstimmung des geplanten Berliner ÖPNV-Projektkoordinators mit Brandenburg und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Der Senat erklärte, dass die zuständigen Stellen in Brandenburg sowie der VBB über die Planungen informiert wurden und dafür Verständnis gezeigt hätten. Gleichzeitig wurde betont, dass der VBB weiterhin für Tarif, Marketing und grenzüberschreitende Verkehre zuständig bleibt. 【1-1813be】
Details
Quelle: Drucksache 15/10937, Kleine Anfrage des Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke (FDP). 【1-1813be】
Ist der „ÖPNV-Projektkoordinator“ mit Brandenburg koordiniert? 【1-1813be】
Ich frage den Senat:
Ist die vorgesehene Einrichtung eines Projektkoordinators zur Ausschreibung von Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit den zuständigen Stellen in Brandenburg und im Rahmen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) abgestimmt worden?
Inwieweit teilt der Senat die Auffassung, dass der Vorgang die Zusammenarbeit mit Brandenburg schwächt?
Inwieweit sind die vorgesehenen Aufgaben nicht bereits Aufgaben des VBB?
Warum werden die Aufgaben nicht dem VBB übertragen? 【1-1813be】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entschied, keine zusätzliche Regie- und Managementgesellschaft für den Berliner ÖPNV aufzubauen. Stattdessen sollen die Aufgaben innerhalb der Senatsverwaltung wahrgenommen werden. Aufgrund der Komplexität dieser Aufgaben werden externe Fachfirmen eingebunden. Für Koordinierung und Controlling ist ein Projektkoordinator vorgesehen, dessen Tätigkeit auf höchstens drei Jahre begrenzt werden soll. 【1-1813be】
Die Planungen wurden den zuständigen Stellen des Landes Brandenburg sowie dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg erläutert, zuletzt in der Aufsichtsratssitzung des VBB am 10. September 2003. Nach Angaben des Senats wurde dort Verständnis für die Berliner Position geäußert. 【1-1813be】
Der Senat geht davon aus, dass eine moderne Aufgabenträgerstruktur in Berlin die Qualität des Verkehrsangebots in der Region verbessern und damit das Zusammenwachsen beider Länder fördern kann. 【1-1813be】
Zugleich wurde erklärt, dass der VBB in seiner damaligen Organisationsform nicht geeignet sei, zusätzliche Aufgaben für den kommunalen Berliner ÖPNV zu übernehmen. Die Aufgaben des VBB blieben unverändert bei Tarifgestaltung, Einnahmenaufteilung, Verbundmarketing, der Koordination grenzüberschreitender Verkehre sowie dem Eisenbahnregionalverkehr. 【1-1813be】
Berlin, den 09. Oktober 2003
In Vertretung
Ingeborg Junge-Reyer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.