Den gesamten #ÖPNV nutzen – für #neun Euro im Monat: Ab Juni gilt dieser #Tarif. Die Berliner #S-Bahn und die #BVG wollen auf vielen Linien #Taktungen erhöhen. Unterdessen hat der #Verkaufsstart teilweise bereits am Freitag begonnen.
Das Land Berlin reagiert mit einer Ausweitung des ÖPNV-Angebots auf das stark vergünstigte Fahrscheinangebot ab 1. Juni. Wegen der erwarteten stärkeren Nachfrage werden BVG und Berliner S-Bahn auf einigen Linien mehr Fahrten anbieten, wie am Donnerstag bekannt wurde.
Schlagwort: VBB
Tarife: Mit dem Berliner Semesterticket nach Sylt?, aus Senat
Frage 1:
Das sog. „9für90“-Ticket soll ab 1. Juni 2022 für drei Monate im Öffentlichen Nah- und #Regionalverkehr einen
bundesweiten Geltungsbereich haben. Wird das Berliner #Semesterticket ebenfalls im fraglichen Zeitraum
bundesweit im #ÖPNV gelten? Wenn nein, warum nicht?
Frage 2:
Falls dies nicht der Fall ist, wurden bzw. werden derzeit noch Gespräche mit anderen Bundesländern geführt, um
den Geltungsbereich des Berliner Semestertickets auf diese auszuweiten? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 1 und 2:
Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Es ist vorgesehen, dass auch bestehende Abonnements vom Angebot des 9-Euro-Tickets
profitieren. Dies gilt im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) auch für Inhaberinnen und
Inhaber von Berliner und Brandenburger Semestertickets. Diese werden vom 1. Juni 2022 bis 31. August 2022 #bundesweit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) genutzt werden
können.
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Frage 3:
Können Inhaberinnen eines Semestertickets anderer Bundesländer im fraglichen Zeitraum den Berliner ÖPNV entgeltfrei nutzen? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 3: Inhaberinnen und Inhaber von Abonnements anderer Verkehrsbetriebe oder –verbünde in Deutschland können mit ihrem Abonnement ebenfalls bundesweit den ÖPNV nutzen, dazu zählt auch der Berliner ÖPNV. Dies ist allerdings keine entgeltfreie Nutzung, da sie über ein reguläres und bezahltes Abonnement verfügen, das im Aktionszeitraum bundesweit zur Fahrt im ÖPNV gültig ist. Frage 4: Wie wird das „9für90“Ticket bei Semestertickets praktisch umgesetzt? Wie ist die Rückerstattung bereits bezahlter Beträge derzeit geplant? Antwort zu 4: An Berliner Hochschulen wird die Zahlung der Studierenden einer Hochschule an die Studierendenschaft bzw. Verwaltung der jeweiligen Hochschule für das Semesterticket i.d.R. gemeinsam mit den Rückmeldegebühren der Hochschule, dem Sozialbeitrag an das Studierendenwerk und den Beitrag zur Studierendenschaft für das gesamte Semester im Voraus geleistet. Der Anteil für das Semesterticket beträgt im Sommersemester 2022 aufgrund des Zuschusses des Landes Berlin weiterhin 193,80 Euro für das Semester. Je Monat entspricht das einem Betrag von 32,30 Euro, der in den Monaten Juni bis August auf jeweils 9 Euro abgesenkt wird, so dass für jeden Studierenden, der den Beitrag für das Semesterticket bezahlt hat, grundsätzlich ein Rückzahlungsanspruch von 23,30 Euro je Monat besteht. Wie die Rückzahlung ausgestaltet werden kann, wird derzeit zwischen dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und den einzelnen Berliner Hochschulen noch diskutiert. Im Raum stehen hier eine Rücküberweisung an die Studierenden, die den Semesterbeitrag gezahlt haben, in Höhe von 69,90 Euro oder eine Verrechnung mit der Zahlung des Semesterbeitrags im Folgesemester. Frage 5: Sollen alle geplanten Ermäßigungen für Abo-Kundinnen gleichermaßen auch den Inhaber*innen der
Semestertickets zugutekommen?
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Antwort zu 5:
Die Ermäßigung des Preises auf 9 Euro/Monat im Aktionszeitraum soll gleichermaßen allen
Abonnementkundinnen und -kunden und damit auch allen Inhaberinnen und Inhabern von
Semestertickets #zugutekommen.
Berlin, den 16.05.2022
In Vertretung
Dr. Meike Niedbal
Senatsverwaltung für
Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
www.berlin.de
Regionalverkehr: Zug um Zug mehr Schiene für Berlin und Brandenburg – mehr Angebot – mehr Züge – mehr Qualität, aus VBB
https://www.vbb.de/presse/zug-um-zug-mehr-schiene-fuer-berlin-und-brandenburg/
Ausbau und Verbesserungen werden erstmals im
gesamten VBB-Land sicht- und vor allem erfahrbar
- #Netz #Elbe-Spree und Netz #Lausitz nehmen im Dezember den Betrieb auf: DB #Regio Nordost und die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (#ODEG) bringen gemeinsam sechs Millionen Zugkilometer mehr und höheren Komfort auf die Schiene
- Längere Züge auf vielen Linien: Auf dem RE1 mehr Direktverbindungen, Sitzplätze und Verbindungen am Wochenende und am Abend
- Moderne Fahrzeuge, #WLAN, digitale #Fahrgastinformation und
intelligente Bordsysteme für Zuverlässigkeit und Sicherheit
Regionalverkehr: Betreiberwechsel und i2030-Projekt RE1, aus Senat
Frage 1:
Teilt der Senat die Auffassung, dass Berlin den #Regionalverkehrsplanungen des Landes Brandenburg große
Aufmerksamkeit widmen sollte, weil die meisten #Regionalverkehrslinien des Landes Brandenburg nach und durch
Berlin führen und das gesamte Land Brandenburg mit der Metropole Berlin verbinden, weil mit Hilfe des
Regionalverkehrs die #Mobilität über die Ländergrenze auf den öffentlichen Verkehr gelenkt werden kann, weil der
#Regionalverkehr auch wichtige Ergänzungsfunktionen innerhalb Berlins ausübt und weil er anteilig vom Land Berlin
mitfinanziert wird?
Antwort zu 1:
Ja.
Museum + VBB: „Zug zur Zukunft – Wie geht Verkehrswende?“ VBB-Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum, aus VBB
Alle reden über die #Verkehrswende, der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) setzt sie im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg um. Um den #CO2-Ausstoß im Verkehrssektor zu senken, müssen sehr viel mehr Menschen vom eigenen Auto auf den #klimafreundlichen öffentlichen #Nahverkehr umsteigen. Dazu braucht es mehr Angebote, bessere Leistung, mehr Komfort und auch klimafreundliche Technologien für neue Züge, die ohne Dieselkraftstoffe auskommen. Grundlage aller Verbesserungen für die Fahrgäste ist zudem der Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur. Besonders mit dem groß angelegten Schienenausbauprojekt i2030 wollen Berlin und Brandenburg sowie Deutsche Bahn und VBB die Verkehrswende in der Hauptstadtregion beschleunigen. Die #Sonderausstellung im Deutschen #Technikmuseum in Berlin (Eingang Ladestraße) bietet den Besucher*innen einen anschaulichen Blick in die laufenden Prozesse.
„Museum + VBB: „Zug zur Zukunft – Wie geht Verkehrswende?“ VBB-Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum, aus VBB“ weiterlesenallg.: #BrandenburgBewegen – Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans 2023-2027 vorgestellt, aus MIL
https://mil.brandenburg.de/mil/de/presse/detail/~10-05-2022-lnvp-2023
Mit dem heutigen Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans 2023-2027 stellt das Land die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Regionalverkehrs in Brandenburg. Unter Berücksichtigung vielfältiger Rahmenbedingungen, wie der #Bevölkerungsentwicklung, der #Pendlerströme oder der Digitalisierung wird mit ihm das langfristige Angebot im #SPNV durch das Land definiert. Der #Landesnahverkehrsplan wird mit breiter #Öffentlichkeitsbeteiligung aufgestellt.
„allg.: #BrandenburgBewegen – Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans 2023-2027 vorgestellt, aus MIL“ weiterlesenTarife: Das 9-Euro-Ticket ist auf der Zielgeraden – weitere Details stehen fest!, aus VBB
https://www.vbb.de/presse/das-9-euro-ticket-ist-auf-der-zielgeraden-weitere-details-stehen-fest/
Nach der Ankündigung des 9-Euro-Tickets der Bundesregierung als Teil ihres zweiten Energieentlastungspakets haben ÖPNV-Branche und VBB-#Verkehrsunternehmen unter Hochdruck Vorbereitungen getroffen. Nun stehen weitere Details fest. Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Bundesrat am 20. Mai 2022 gilt das Ticket
ab 1. Juni 2022 für die drei Monate Juni, Juli und August.
Es kostet neun Euro pro Monat und ist bundesweit für den gesamten #öffentlichen #Nahverkehr gültig. Abokund*innen müssen sich um nichts kümmern, die Verrechnung läuft automatisch.
Auch für Jahreskartenkäufer*innen, Inhaber*innen von Semestertickets und weitere tarifliche Regelungen wurden nun die Details geklärt. Noch sind Kauf, Reservierung oder Registrierung des 9-Euro-Tickets nicht möglich, die Vorbereitungen laufen jedoch auch dafür bereits auf Hochtouren. Zusätzliche Maßnahmen in Verbindung mit dem 9-Euro-Ticket werden gegenwärtig geprüft.
S-Bahn: Reaktivierung der S-Bahn-Strecke Giffey will unterirdische Verlängerung der Siemensbahn, aus rbb24.de
Bis 2030 soll die #Siemensbahn, eine stillgelegte Trasse im Berliner Nordwesten, #reaktiviert werden. Für eine Verlängerung nach #Hakenfelde befürwortet die Regierende Bürgermeisterin Giffey eine #unterirdische Strecke, wie sie dem rbb sagte.
Die Siemensbahn im Berliner Nordwesten soll, wenn möglich, unterirdisch verlängert werden. Das sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey am Freitag dem rbb.
„S-Bahn: Reaktivierung der S-Bahn-Strecke Giffey will unterirdische Verlängerung der Siemensbahn, aus rbb24.de“ weiterlesenRegionalverkehr: Ausbau der Bahnstrecke RB26 soll stufenweise vorangetrieben werden, aus VBB
https://www.vbb.de/presse/ausbau-der-bahnstrecke-rb26-soll-stufenweise-vorangetrieben-werden/
Die Länder #Berlin und #Brandenburg setzen sich gemeinsam mit dem #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) für den #Ausbau der Bahnstrecke von Berlin über #Müncheberg (Mark) nach #Kostrzyn (#RB26) ein. Sie soll aus Sicht der Länder im Zielzustand durchgehend #zweigleisig, #elektrifiziert und für #160 km/h ausgebaut sein. Ein externes #Planungsbüro erarbeitet nun einen „Fahrplan“ für einen stufenweisen Ausbau, damit das Vorhaben in #Förderprogramme des Bundes und der EU aufgenommen werden kann.
Die Länder Berlin und Brandenburg sowie der VBB ergreifen im Interesse einer starken und leistungsfähigen Schiene die Initiative.
„Regionalverkehr: Ausbau der Bahnstrecke RB26 soll stufenweise vorangetrieben werden, aus VBB“ weiterlesenTarife: 9 Euro Ticket, aus Senat
Frage 1:
Wie wird das 9 Euro Ticket für #VBB #Abonnementen gestaltet? Bezahlen die Abonnementen auch
nur 9 Euro für 3 Monate jeweils? Falls nein, warum nicht?
Antwort zu 1:
Grundsätzlich werden im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auch
Abonnentinnen und Abonnenten vom Angebot des 9-Euro-Tickets profitieren. Es ist
geplant, dass das jeweils vertragsführende Verkehrsunternehmen im
#Aktionszeitraum nur 9 Euro für das jeweilige Abonnement einzieht. Für besondere
Abonnements, wie etwa Semestertickets soll es aus Gründen der Umsetzbarkeit
davon abweichende Regelungen zur anteiligen Erstattung des bereits gezahlten
Betrages geben. Diese werden gegenwärtig bundesweit abgestimmt.
Besitzerinnen und Besitzer von Jahreskarten sollen sich den überzahlten Betrag für
den Aktionszeitraum voraussichtlich erstatten lassen können.
Darüber hinaus finden zurzeit Abstimmungen statt, ob und in welcher Form
bestehenden und neuen Abonnentinnen und Abonnenten im Sinne der
Kundenbindung zusätzliche Vorteile angeboten werden können.
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