Die #Autobahn GmbH Niederlassung #Nordost hat auf ihrer Jahres-Pressekonferenz am Mittwoch einen Ausblick auf die in diesem Jahr geplanten #Bauprojekte gegeben.
Die #Stadtautobahn wird #Treptow später erreichen als bisher geplant. Statt wie bisher kommuniziert Ende 2024 soll die Verlängerung der #A100 zwischen Neukölln und dem Treptower Park nun im Laufe des nächsten Jahres für den #Autoverkehr freigegeben werden. Das sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Daniela Kluckert (FDP), der Berliner Morgenpost: „Wir befinden uns auf der #Zielgeraden. Im ersten Halbjahr 2025 wird der 16. #Bauabschnitt eröffnet.“
Auf der Berliner #Stadtautobahn steht eine Zeit umfassender #Bauarbeiten bevor. Innerhalb von rund acht Jahren plant die #Projektgesellschaft#Deges, gleich vier Riesenvorhaben auf der #A100 sowie der #A111 umzusetzen. Andreas #Irngartinger, Bereichsleiter bei der Deges für die Projekte in Berlin, spricht im Interview über den Stand der Vorhaben, erwartete #Kostensteigerungen und die Bedeutung der Stadtautobahn trotz der #Verkehrswende.
Technische Überprüfung ergab Mängel bei Entlüftung und Notrufanlage, die nicht kurzfristig zu reparieren sind. Wohngebäude über der Tunnelanlage ist nicht betroffen
Der #Autotunnel unter dem Wohngebäude an der #Schlangenbader Straße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf muss aus #Sicherheitsgründen unmittelbar #gesperrt werden. Dies ergab die Untersuchung eines von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK) verpflichteten #Tunnelsicherheitsbeauftragten – das Untersuchungsergebnis liegt jetzt vor und führt zu einer #Notsperrung, die bereits am morgigen Donnerstag, den 20. April 2023, ab 9 Uhr morgens umgesetzt wird. Grund sind technische #Sicherheitsmängel vor allem beim #Entlüftungssystem im Falle eines Brandes und bei den #Notrufeinrichtungen.
Der vorerst letzte #Abschnitt der #Bundesautobahn#A100 durch Berlin kostet den deutschen Steuerzahler mittlerweile 700 Millionen Euro, fast doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Es sind die #teuersten drei Kilometer #Autobahn in ganz Deutschland – der nächste Abschnitt könnte sogar noch teurer werden. Was ist da los?
Genau 473 Millionen Euro hatten die Planer für den Ausbau der A100 vorgesehen. Heute, zehn Jahre später, kalkuliert die Autobahn GmbH satte 700 Millionen Euro für die 3,5 Kilometer lange Strecke von #Treptow in den Osten Berlins. Mit einem Meterpreis von über 200.000 Euro belegt das #Bauprojekt damit den ersten Platz auf der Liste der teuersten Autobahnen in Deutschland.
Ein #Abriss der #Autobahnbrücke am Berliner #Breitenbachplatz (Steglitz-Zehlendorf) ist möglich. Das ist das Ergebnis einer interdisziplinären #Machbarkeitsstudie für die Senatsverkehrsverwaltung, die Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag vorgestellt hat. „Ein Abriss dieses Relikts der #autogerechten Stadt wird den Platz und seine Umgebung enorm verbessern“, so die Grünen-Politikerin.
Seit Tagen kommt es auf der Stadtautobahn A100 in Fahrtrichtung Neukölln immer wieder zu langen Staus. Grund sind in diesem Fall allerdings nicht Klima-Aktivisten, die die #Fahrbahn blockieren, sondern die #Sperrung einer Brücke am #Autobahndreieck#Funkturm zur dortigen Überfahrt auf die A115 (Avus).
Zehntausende Autos – und Straßen, die für diese Massen nicht gemacht sind: Wenn der 16. #Bauabschnitt der Berliner #Stadtautobahn#A100 nach Plan Ende #2024 eröffnet, droht der gesamten Gegend rund um den #Treptower Park der #Verkehrskollaps. Dennoch herrscht zwischen Berliner Senat und Bund noch immer Uneinigkeit darüber, wer dafür verantwortlich ist, um die schlimmsten Auswirkungen für die Viertel rund um die #Autobahnabfahrt zu verhindern.
So viel ist absehbar: Es wird #teuer – sehr teuer. Am Ende wird ein zehnstelliger Betrag auf der Rechnung stehen. Die geplante #Autobahn nach Friedrichshain und deren Anschluss nach Lichtenberg haben das Zeug, als das kostspieligste Projekt dieser Art in die Geschichte des Straßenverkehrs in Deutschland einzugehen. „Es ist hochwahrscheinlich, dass die Kosten, wie von vielen Experten prognostiziert, am Ende über einer Milliarde Euro liegen werden“, sagte Pascal Meiser, Bundestagsabgeordneter der Linken für Friedrichshain-Kreuzberg, der Berliner Zeitung. Er verweist auf Zahlen, die das #Bundesverkehrsministerium vor wenigen Tagen zur #A100 vorgelegt hat.