Das #Neun-Euro-Ticket für den Regionalverkehr nimmt langsam Gestalt an. Frühestens ab 1. Juni könnte es kommen, wenn Bundestag und -rat Mitte Mai die Weichen stellen. Und dann in allen Bundesländern gleichzeitig.
Nach dem #Kabelbrand am Berliner #S-Bahnhof #Wuhlheide rollt der Verkehr wieder. Die Regios wurden zeitweise unterbrochen, die #EC aus Polen umgeleitet. Die Polizei geht von einem #Brandanschlag aus, der Staatsschutz ermittelt. Nach einem Kabelbrand in der Nähe des S-Bahnhofs Berlin-Wuhlheide sind laut Deutscher Bahn die Einschränkungen für die Berliner S-Bahn wieder behoben. Der #S-Bahn-Verkehr normalisiere sich nach und nach, sagte eine Sprecherin.
Der #Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg war 2021 unpünktlicher als 2020. Dabei spielen auch die Streiks der GdL eine Rolle. Am unpünktlichsten war der Flughafenexpress #FEX zum Flughafen #BER. Der Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg war im vergangenen Jahr unpünktlicher und weniger zuverlässig als 2020. Wie aus Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hervorgeht, lag die Pünktlichkeitsquote 2021 im Jahresmittel bei 91,6 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch 93,9 Prozent gewesen. Dabei gelten auch leicht verspätete Züge noch als pünktlich, so lange sie weniger als fünf Minuten hinter dem Zeitplan liegen.
Der #Regionalverkehr im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) ist im Jahr 2021 deutlich #unpünktlicher und #unzuverlässiger gewesen als 2020. Die #Pünktlichkeit sank um mehr als zwei Prozentpunkte, von 93,9 auf 91,6 Prozent. Dies geht aus der noch nicht veröffentlichten #Jahresstatistik des VBB hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt. Zuerst hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet.
Das Gute vorweg: Die meisten #Regionalzüge sind wieder turnusgemäß auf den Schienen unterwegs und die Berliner #S-Bahnen fahren wieder mit voller Kapazität. Nur im #Fernverkehr kann es noch zu vereinzelten Zugausfällen kommen. Der Öffentliche #Personennahverkehr war am Wochenende bis in den Dienstag im Zusammenhang mit den drei Orkantiefs in leichte Schieflage geraten. Jetzt normalisiert und stabilisiert sich die Lage für die Fahrgäste wieder.
Frage 1: Welche Straßen- und #Schienenwege, die einst #Brandenburg mit den (späteren) West-Berliner Bezirken verbanden und infolge von #Kriegsschäden und aufgrund des #Mauerbaus gekappt worden sind, sind bis heute nicht #wiederhergestellt? Antwort zu 1: Das #Stadt-Umland-Straßennetz konnte in den neunziger Jahren relativ schnell wieder verknüpft und teilweise ausgebaut werden. Dennoch genügt in dynamischen Entwicklungsräumen die Qualität der #Straßenverbindungen nicht immer den Anforderungen und steht zudem im Konflikt mit dem Ziel der Erhöhung der raumstrukturellen Stadtverträglichkeit des Verkehrs. Daten über die vor 1945 / 1961 vorhandenen Straßenverbindungen zwischen Berlin und dem Umland liegen dem Senat nicht vor. 2
Wenn es im #Bahnwesen so etwas wie ein #Symbol der Deutschen #Einheit gibt, dann ist das wohl die #Lokomotiv-Baureihe #112.1. Insgesamt 90 dieser #Lokomotiven wurden beschafft und ab 1992 ausgeliefert. Das Besondere: Zum ersten Mal nach der #Wiedervereinigung hatten die beiden Bahnverwaltungen aus Ost und West, also Deutsche #Reichsbahn und Deutsche #Bundesbahn, eine Bestellung gemeinsam aufgegeben. Die Loks sind heute noch im Einsatz – und die allererste der Baureihe nun sogar wieder in der ursprünglichen Gestaltung. Auf Initiative von Mitarbeitern der Deutschen Bahn trägt sie jetzt wieder die Farben und das Design von 1992, einzig das Logo ist das aktuelle der Deutschen Bahn.
500.000 Fahrgäste und 1.000 Zugfahrten am Tag • S-Bahnzug mit historischen Motiven geht für ein Jahr in den Fahrgastbetrieb • Dichterer Takt ab 9. August
Am Samstag geht’s rund, denn die Berliner #Ringbahn feiert ihren sage und schreibe 150. Geburtstag. Am 17. Juli 1871 wurde der erste #Streckenabschnitt eröffnet – zunächst für den #Güterverkehr, um die Hauptstadt mit dem Notwendigen zu versorgen. Ein halbes Jahr später dann durften auch die Berlinerinnen und Berliner in den Zügen Platz nehmen. Und bis heute ist der Berliner Ring eine der meistgenutzten #S-Bahnstrecken im ganzen Land. Ab dem 9. August wird deshalb auch auf Bestellung des VBB im Auftrag des Landes Berlin der Takt verdichtet: Von montags bis freitags wird das Angebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten erweitert. Zwischen ca. 10.30 Uhr und 14.00 Uhr verkehrt die Ringbahn im #5/5/10-Minutentakt anstatt im 10-Minutentakt.
Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin: „Rund 500.000 Fahrgäste frequentieren die Endloslinien #S41 und #S42 und die Tangentiallinien S 45, 46, 47, 8 und 85 jeden Werktag. Die Mutter aller #Ringbahnen ist Ergebnis vorausschauender und mutiger verkehrspolitischer Entscheidungen. Der Ring allein hat heute nicht nur mehr Fahrgäste als komplette S-Bahnnetze anderer deutscher Städte. Er ist auch stadtbildprägend und hat die Entwicklung der Metropole entscheidend geformt.“
Sowohl das Projekt #Qualitätsoffensive S-Bahn Plus der DB als auch das Gemeinschaftsprojekt #i2030 der Länder Berlin und Brandenburg, des VBB sowie der Deutschen Bahn planen ehrgeizige Entwicklungen auch für den Ring. Zusätzliche Bahnsteiggleise, verbesserte Stromversorgung und die technischen Voraussetzungen für eine engere Zugfolge sind in Arbeit. Die #Siemensbahn wird genauso wie die #City-S-Bahn zukünftig in den #Nordring einmünden. Und der #Deutschlandtakt sieht auch für den Südring zusätzliche Aufgaben im #Regionalverkehr. So wird der Ring auch in Zukunft eine wichtige Lebenslinie der Metropole bleiben.
Anlässlich des Geburtstages wird ein #S-Bahnzug, bestehend aus sechs Wagen und beklebt mit Bildern und Jahreszahlen der Ring-Geschichte, in den #Fahrgastbetrieb gehen. Am Samstag, 17. Juli um 12.31 Uhr wird er als S41 ab Bahnhof Südkreuz starten und mindestens ein Jahr lang im historischen Gewand unterwegs sein. Darüber hinaus informieren eigens aufgestellte Stelen mit Fotos und Fakten an den Bahnhöfen Ost-, Süd- und Westkreuz, Gesundbrunnen und Treptower Park über die geschichtliche Bedeutung der Ringbahn für Berlin.
Kleiner Abriss der Ring-Geschichte*
1871 wurde der erste Abschnitt der Berliner Ringbahn eröffnet: von #Moabit nach #Schöneberg. Zunächst für den Güterverkehr und ab Januar 1872 auch für den Personenverkehr – der Beginn einer wechselvollen Geschichte.
Ein Jahr später bereits wurden eine Million Fahrgäste jährlich gezählt und ein weiteres Jahr später waren es 1,4 Millionen.
Die ersten Stationen, die entstanden, waren die heutige Beusselstraße, Wedding, Gesundbrunnen, Ostkreuz, Neukölln, Tempelhof und Schöneberg.
1877 war der Bau beendet und der Ring geschlossen.
Ab dem 1. Mai 1903 fuhren die dampfbetriebenen Personenzüge erstmals volle Ringrunden und benötigten dafür 125 Minuten.
Ab 1909 gab es Pläne, die Strecke zu elektrifizieren, doch konnten diese erst nach dem Ersten Weltkrieg, zum Ende der 1920er Jahre realisiert werden.
Ab dem 15. Mai 1929 fuhren nur noch strombetriebene Züge auf dem Ring und brauchten für eine Runde 78 Minuten.
Während des Zweiten Weltkriegs musste ab 1942 der S-Bahnverkehr eingeschränkt, doch erst wenige Tage vor Kriegsende, im April 1945, komplett eingestellt werden. Nur zwei Monate später wurden erste Abschnitte wieder in Betrieb genommen und schon im Dezember 1945 war der Ring wieder komplett befahrbar.
Seine längste Unterbrechung erfährt der Puls der Hauptstadt während der Teilung Deutschlands – 41 Jahre, von 1961 bis 2002.
Seitdem fahren dort die Linien S41/42 ihre Runden: 27 Bahnhöfe, 37 Kilometer in 60 Minuten.
Im Dezember 2022 folgt die nächste Etappe des Ringbahnausbaus: Die beiden Kurven ab den Bahnhöfen #Westhafen und #Wedding sollen als Verbindung des Rings zum Berliner Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Dann sind die Verkehrsknoten Gesundbrunnen und Hauptbahnhof durch die neue City-S-Bahn erstmals direkt durch die S-Bahn verbunden. Weitere Informationen gibt es auf der #S-Bahnhomepage: https://sbahn.berlin/aktuelles/artikel/150-jahre-ringbahn-was-fuer-ein-jubilaeum/
*Quelle: „Die Berliner Ringbahn – die Geschichte der legendären Eisenbahnstrecke von 1871 bis heute“, Sven Heinemann, Verlagsgruppe Bahn, München 2021 (ISBN: 9783964533005).
Wer ab dem Wochenende aus der Berliner Innenstadt zum #Flughafen Berlin Brandenburg (#BER) fahren will, der sollte sich besser nicht auf den sogenannten #Flughafen-Express #FEX verlassen. Die Linie der Deutschen Bahn, die eigentlich vom Berliner Hauptbahnhof über Gesundbrunnen und Ostkreuz zum Terminal 1-2 des Airports fährt, fällt ab dem 10. Juli aus und fährt erst ab Montag, 19. Juli, wieder – dann jedoch auch nur stündlich, statt wie eigentlich vorgesehen zweimal pro Stunde.
Hintergrund für den zunächst kompletten #Ausfall des Flughafen-Express sind #Bauarbeiten an Gleisen im Bereich Grünau. Unter anderem werden dort auch Weichen erneuert. Im Anschluss wird der Zug von Arbeiten am Bahnhof Spandau beeinflusst. Dort werden acht Weichen ausgetauscht, was zur Folge hat, dass Fernbahngleise zwischen Spandau und Charlottenburg bzw. Jungfernheide gesperrt werden müssen, wie die Deutsche Bahn erklärt.
Fahrgäste zum BER sollen auf die S-Bahn umsteigen Dort fährt der FEX zwar gar nicht, dennoch spielt die Streckensperrung für ihn eine Rolle. „Infolgedessen werden Züge, die normalerweise von Spandau auf die Stadtbahn fahren, über den Nordring und teilweise den Ostring umgeleitet“, erklärt ein Bahn-Sprecher. Das betrifft zum Beispiel den #Fernverkehr, der nach Hamburg, Köln oder auch zum Ostseebad Binz fährt, sowie im #Regionalverkehr die RE2. „Es kommt hier also zu stark belegten Gleisen, weshalb der …
Fahrgäste sollen bis 2026 auf allen Strecken ohne Unterbrechung im Telekom-Netz telefonieren und surfen können. Qualität und Leistungsfähigkeit des Mobilfunknetzes sollen spürbar steigen
Die #Deutsche Bahn und die Deutsche #Telekom verbessern den #Handyempfang im Zug radikal: Reisende, die das #Mobilfunknetz der Telekom nutzen, sollen künftig auf allen Strecken ohne Unterbrechung telefonieren und surfen können – und das in viel besserer Qualität als heute. Spätestens 2026 soll es entlang der #Schienenstrecken im Fern- und im #Regionalverkehr keine Versorgungslücken mehr geben.
Beide Unternehmen haben vereinbart, dass die Telekom ihr Mobilfunknetz an den Schienenstrecken der DB schnellstmöglich ausbauen, vorhandene #Lücken schließen und die #Leistungsfähigkeit des Netzes erheblich steigern will. Gemeinsam investieren beide Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag, um diese Ziele umzusetzen.
Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn:„Für unsere Kunden sind die Züge nicht nur ein Transportmittel; sie sind Büro, Konferenzraum und Entspannungsort zugleich. Für all das fordern unsere Fahrgäste zu Recht ein lückenloses Mobilfunknetz ein. Jetzt schaffen wir die Voraussetzungen dafür. Bahnfahren wird damit nochmals attraktiver. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir mit der Telekom diese richtungsweisende Vereinbarung gefunden haben.“
Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom:„Die Kooperation zwischen Deutscher Telekom und Deutscher Bahn ist ein klares Signal. Wir wollen Deutschland digitaler machen. Telekom und Bahn haben eine gemeinsame Verantwortung für ihre Kundinnen und Kunden. Darum gehen wir das Thema Schienenversorgung jetzt auch gemeinsam an und wollen dafür sorgen, dass die Kunden in besserer Qualität telefonieren, surfen und streamen können.“
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:„Ob am Bahnhof oder im Tunnel, im ICE oder im Regionalexpress – die Zeit des ,ich hab kein Netz‘ muss ein Ende haben. Mobiles Surfen und Telefonieren müssen immer und überall möglich sein. Deutsche Bahn und Deutsche Telekom zeigen den Weg, indem sie an allen Bahnstrecken konsequent die Lücken im Mobilfunknetz schließen und die Datenraten noch einmal merklich erhöhen. So sieht die Zukunft des Zugreisens aus.“
Die vereinbarte Zusammenarbeit bei der Mobilfunkversorgung ist für Deutsche Bahn und Deutsche Telekom ein Meilenstein. Beide wollen ihren Kunden das Bahnfahren so angenehm wie möglich machen. Schon heute nutzen fast alle Fahrgäste eine Internetverbindung im Zug. Ein stark verbesserter Mobilfunkempfang ist die Voraussetzung dafür, dass noch mehr Menschen Bahn fahren. Mehr Komfort an Bord treibt die Mobilitätswende voran und trägt damit zum Klimaschutz bei.
Konkret will die Deutsche Telekom das gesamte Streckennetz der DB bis Ende 2026 lückenlos mit ihrem Mobilfunknetz versorgen. Auf vielen Strecken werden die geplanten Investitionen bis 2024 erfolgen, auf allen Strecken spätestens bis Ende 2026. Auf einigen Regionalstrecken werden Fahrgäste anschließend zum ersten Mal überhaupt Empfang haben.
Das Streckennetz der DB umfasst insgesamt 33.400 Kilometer. Davon sind 7.800 Kilometer Hauptverkehrsstrecken, auf denen alle ICE- und die wichtigsten IC-Züge fahren. Diese Strecken will die Telekom bis Ende 2024 mit einer Datenrate von mehr als 200 Mbit/s versorgen. Auf weiteren 13.800 Kilometern fahrgaststarker Strecken, auf denen pro Tag mehr als 2000 Fahrgäste unterwegs sind, will die Telekom bis Ende 2025 ebenfalls eine Datenrate von mehr als 200 Mbit/s anbieten. Das ist in beiden Fällen signifikant mehr als heute.
Alle sonstigen Strecken will die Deutsche Telekom bis Ende 2026 mit einer Datenrate von mehr als 100 Mbit/s versorgen. In den kommenden Jahren soll die Versorgung dann kontinuierlich dem jeweiligen Stand der Technik angepasst werden.
Die Telekom wird in den kommenden Jahren rund 800 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb nehmen sowie die Kapazität an mehreren hundert Standorten erweitern, um das Mobilfunknetz entlang der Bahnstrecken zu verbessern.
Die Deutsche Bahn will in noch stärkerem Maße Flächen und Glasfaserinfrastruktur entlang der Schienen zur Verfügung stellen und Dienstleistungen rund um Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse anbieten. Die DB arbeitet außerdem daran, dass Mobilfunksignale besser in den Innenraum der Züge kommen.