Im Frühherbst 2003 begannen bei der BVG die Arbeiten an dem Projekt #Angebotsoptimierung, mit dem sich die BVG eine größere #Neugestaltung von #Netz und #Fahrplan-Angebot vorgenommen hat. Das Vorhaben ist Teil des „Lenkrad” genannten #Sanierungsprogramms für die BVG, das unter dem seit 2002 amtierenden neuen Vorstandsvorsitzenden, Herrn Graf von Arnim, aufgelegt wurde.
Der S-Bahnhof Baumschulenweg soll abgerissen und neu aufgebaut werden. Er soll auch künftig drei #Bahnsteigkanten haben. Eine Kante vom #Südring Richtung Süden, eine vom Ostring Richtung Süden (an einem #Mittelbahnsteig) und eine Kante von Süden (am #Außenbahnsteig).
In der Berliner Diskussion zur #Abschaffung des #Sozialtickets und des #Arbeitslosenhilfetickets… werden pauschale Schuldzuweisungen an den Senat und die rot-rote Koalition gern erhoben…. Deshalb lohnt es sich, die Fakten noch einmal zu benennen.
Die Berliner S-Bahn setzt seit Jahrzehnten auf die Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Vor genau 70 Jahren wurde mit der Berufsausbildung bei der Berliner S-Bahn begonnen. Rund 17.200 Auszubildende erreichten damit die Qualifikation, die für das Verkehrsunternehmen und ähnliche Berufszweige nötig sind.
Mit ihren attraktiven Lehrstellen- und Übernahmeangeboten zählt die S-Bahn Berlin GmbH, die im Verbund mit der Deutsche Bahn AG und der inab Bildungsgesellschaft ausbildet, zu den führenden Ausbildungsbetrieben in und um Berlin. Schon mehrfach wurde das Unternehmen durch die Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet.
Zur Zeit werden 212 Auszubildende für die Berufe Energieelektroniker, Kommunikations-elektroniker, Industriemechaniker und Mechatroniker bei der S-Bahn Berlin GmbH ausgebildet, weitere 50 Auszubildende beginnen in diesem Herbst.
„Ich bin der Überzeugung, dass wir die Zukunft der Berliner S-Bahn erfolgreich und zuverlässig gestalten werden. Hierzu gehört auch die Ausbildung eines qualifizierten Nachwuchses,“ betonte Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH.
Die Ausbildungswerkstatt in Schöneweide blickt nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern ist mit innovativen Ideen auch für die wachsenden Herausforderungen in der Zukunft gewappnet.
Fremdfirmen können seit diesem Jahr ebenfalls auf die jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz der Ausbildungswerkstatt zurückgreifen und komplett oder einzelne Ausbildungsmodule bei der S-Bahn ausbilden lassen.
Mit einem Tag der offenen Tür bot die S-Bahn Berlin GmbH heute Schülern, jungen Arbeitssuchenden, Firmen und S-Bahn-Interessierten die Möglichkeit, sich mit der Ausbildung bei der S-Bahn vertraut zu machen. Ehemalige Auszubildende nutzten die Gelegenheit, noch einmal an ihren Ausbildungsplatz zurückzukehren.
#Schönefeld. Der „deutsche #Boomflughafen 2004“ – das wird Schönefeld. Davon ist der Chef der Berliner Airports, Dieter Johannsen-Roth, überzeugt. 31 neue Berlin-Verbindungen gibt es im #Sommerflugplan, allein 21 von ihnen von und nach Schönefeld. Hier sollen in diesem Jahr erstmals mehr als zwei Millionen Passagieren abgefertigt werden. Weitere Airlines hätten ihre Bereitschaft zum Umzug aus #Tegel signalisiert, so Johannsen-Roth.
Potsdam. Die #Bahn muss in Brandenburg auf den Betrieb einer weiteren Strecke verzichten, auf der in Zukunft ein #Konkurrent fahren darf. Die #Ausschreibung für die so genannte #Heidekrautbahn (#RB27) von #Berlin-Karow nach #Wensickendorf und Groß #Schönebeck nördlich Berlins hat nach Tagesspiegel-Informationen die #Niederbarnimer Eisenbahn AG (#NEB) gewonnen. An der Gesellschaft ist der größte Konkurrent der Bahn, das deutsch-französische Unternehmen #Connex, beteiligt. Neben der Bahn AG hatten sich unter anderem auch die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) mit einem Tochterunternehmen um den Betrieb der Heidekrautbahn beworben.
Für #Bauprojekte in #Adlershof, #Schöneweide und #Baumschulenweg wird die Deutsche Bahn tief in die eigene Tasche greifen – und in die des Bundes, des Landes Berlin und von Brandenburg. Insgesamt werden in den kommenden Jahren etwa 350 Millionen Euro fließen, mit denen zwölf #Brücken und zwei Bahnhöfe im Südosten erneuert werden. Gleise sind auszuwechseln, alte #Stellwerke durch computergesteuerte zu ersetzen. „Die #Grunderneuerung ist erforderlich, damit in den nächsten 60 Jahren ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet wird“, sagt Michael #Baufeld, Sprecher der DB #Projektbau GmbH, die von ihrer Muttergesellschaft mit dem Management des riesigen Unterfangens beauftragt ist. Es soll von 2006 bis 2009 in die Tat umgesetzt werden.
Die einen sparen, andere zahlen in Zukunft deutlich mehr. Am Ende soll es nach den Tarifänderungen zum 1. April im Verkehrsverbund BerlinBrandenburg (VBB) für Fahrten mit Bahnen und Bussen mehr Fahrgäste in Bahnen und Bussen geben, und die BVG sowie die S-Bahn und die Regionalbahn wollen knapp 20 Millionen Euro mehr einnehmen.
Der Vorstandsvorsitzende der DB Regio AG, Ulrich Homburg, S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert und Berlins Verkehrssenator Peter Strieder haben am heutigen Nachmittag den Verkehrsvertrag für die Berliner S-Bahn paraphiert. Damit sind die Vertragsverhandlungen für Berlin und für Brandenburg abgeschlossen.
„Es waren lange und harte Verhandlungen mit Geben und Nehmen, aber nun haben wir die planerischen und finanziellen Voraussetzungen, um unsere rund 1,2 Millionen Fahrgäste täglich auch weiterhin zuverlässig zu befördern“, erklärte Ruppert nach der Paraphierung.
Im weiteren Ablauf wird der paraphierte Vertrag in die Gremien bei Senat und DB gegeben; danach kann er rechtskräftig unterschrieben werden.
Vorgesehen ist: Der S-Bahn-Betrieb wird in vollem Umfang weitergeführt. Die Laufzeit des neuen Verkehrsvertrages beträgt 15 Jahre. Innerhalb der Vertragslaufzeit wird ein Drittel der Leistung im Wettbewerb neu vergeben. Auch die Aufteilung der Einnahmen im Rahmen des Verbundtarifes mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), die U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen betreibt, ist parallel dazu in einer gesonderten Vereinbarung zwischen DB Regio, S-Bahn Berlin GmbH und BVG geregelt.
Der heutigen Paraphierung war im Dezember 2003 ein Spitzengespräch zwischen Bahnchef Hartmut Mehdorn und Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit vorausgegangen. Bereits Ende 2001 war der bisherige Verkehrsvertrag ausgelaufen. Seitdem bestand eine mündliche Vereinbarung über den Weiterbetrieb der Berliner S-Bahn.
Sandra KinzingerStellv. SprecherinS-Bahn Berlin GmbH Burkhard AhlertPressesprecherDeutsche Bahn AGBerlin/Brandenburg
Die #S-Bahn Berlin GmbH und Hersteller #Bombardier Transportation Hand in Hand
Auf Herz und Nieren #geprüft – darauf können sich die Fahrgäste der Berliner S-Bahn verlassen, wenn sie sich in die modernen Züge der Baureihe #481 setzen. Ein Test jagt den anderen, bevor die Wagen ihre Türen für den ersten Passagier öffnen. Schon die einzelnen Bauteile unterliegen Kontrollen, das geht mit den zusammengesetzten Komponenten so weiter und endet auch nicht mit dem fertigen Fahrzeug.