Flughäfen: Ärger um die „Kotzkurve“ bei Berlin BER-Anwohner klagen über Fluglärm – Easyjet verweist auf Vorschriften, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/aerger-um-die-kotzkurve-bei-berlin-ber-anwohner-klagen-ueber-fluglaerm-easyjet-verweist-auf-vorschriften/27557864.html

Die #Hoffmannkurve sollte Entlastung bringen. Easyjet nutzt sie nicht mehr, andere Airlines fliegen mit Abweichungen. Nun klagen Anlieger anderswo über Lärm.

Der Bürgermeister von Zeuthen, Sven Herzberger (parteilos) sagt es so: „Es ist einfach laut.“ Es gebe plötzlich #Fluglärm über Kliniken, Schulen und Kitas, wo er nicht zu erwarten war – in Gemeinden südlich und östlich Schönefelds, die nicht zu den Schutzzonen gehören und keinen #Schallschutz haben.

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Flughäfen: Messnetz komplett Seit Juni wird der BER-Fluglärm an 30 Messstellen dokumentiert, aus FBB

Der Ausbau des #Fluglärmmessnetzes am #BER ist abgeschlossen. Ab Juni gibt es vier neue Messstellen entlang der #Südbahn. Sie liegen an der Havellandstraße in Zeuthen, An der Fähre in Niederlehme, Am Bauerndamm in Genshagen und an der Straße der Einheit in Groß Machnow. Insgesamt wird der Fluglärm jetzt bei allen Starts und Landungen am BER mit Hilfe von 30 stationären Messstellen dokumentiert. Zusätzlich führt die #Flughafengesellschaft monatlich wechselnde mobile Fluglärmmessungen durch.

Alle #Messstellen verfügen über spezielle Mikrofone, die mehrere Meter über dem Boden installiert sind. Die Messwerte werden jede Sekunde rund um die Uhr erfasst. Daraus wird der Maximalpegel pro Überflug sowie der Dauerschallpegel pro Tag, Nacht, Monat und Jahr ermittelt. Alle Messwerte können online abgerufen werden (siehe Link unten).

Die Messstellen sind unter anderem notwendig für die Erhebung lärmabhängiger Entgelte. Damit möchte die Flughafengesellschaft die Airlines animieren, besonders lärmarme An- und Abflugverfahren zu wählen und so die Anwohnerinnen und Anwohner des BER vom Lärm zu entlasten.

Um das Umland auch weiterhin temporär vom #Fluglärm zu entlasten, wird der Wechselbetrieb der beiden Start- und Landebahnen bis auf Weiteres fortgesetzt. Im Juni finden die Starts und Landungen wieder auf der BER-Südbahn statt.

Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft bemüht sich intensiv darum, die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die abwechselnde Nutzung der beiden Start- und Landebahnen seit April trägt wesentlich dazu bei. Mit dem engen Messstellennetz und dem öffentlichen Zugang zu den Daten erzeugen wir eine hohe Transparenz. Das wird dabei helfen, das Thema Lärmschutz auf einer sachlichen Grundlage weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch unser geplantes System der lärmbezogenen Entgelte für die Airlines, mit dem leises Fliegen belohnt wird.“

• Unter travisber.topsonic.aero werden aktuelle Flugspuren und Messwerte veröffentlicht.

• Unter laerm.berlin-airport.de sind Monatsberichte und Jahresbericht zu finden.

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de

Flughäfen: Flughafengesellschaft baut Fluglärm-Messnetz am BER aus Messstelle in Ragow in Betrieb genommen, aus Berliner Flughäfen

Im Dezember 2020 wurde das Netz der Fluglärmmessstellen rund um den #Flughafen Berlin Brandenburg um vier neue Messstellen erweitert. Heute wurde die #Messstelle Nummer 34 in #Ragow auf dem Grundstück von Bürgermeisterin Maja Buße in Betrieb genommen. Die weiteren neuen Messstellen stehen in #Königs Wusterhausen auf dem Gelände des Museums #Funkerberg, am Müggelsee auf einem Gebäude des Lehrkabinetts #Teufelssee sowie in Boddinsfelde auf dem #Reiterhof. Anfang 2021 kommen vier weitere Messstellen im öffentlichen Straßenland entlang der Flugrouten der südlichen Start- und #Landebahn des #BER hinzu. Insgesamt messen dann 30 stationäre Messstellen den #Fluglärm am BER. Zusätzlich werden durch die #Flughafengesellschaft monatlich wechselnde mobile Fluglärmmessungen mit zwei Messstationen im Umfeld des BER durchgeführt.

Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die #Fluglärmmessung ist ein wichtiger Bestandteil der Flughafengesellschaft im Bemühen um Transparenz sowie bei der Reduzierung von Fluglärm. Wir stellen alle Daten online zur Verfügung, so dass alle Interessierten öffentlich und zu jederzeit nachvollziehen können, welche Belastungen durch den Flughafen eintreten. Bereits seit 2005 erheben wir zudem lärmbezogene Entgelte und werden dieses System weiter verbessern. Wer viel Lärm macht, muss auch deutlich mehr bezahlen.“

Die Messwerte werden jede Sekunde rund um die Uhr erfasst. Daraus wird der Maximalpegel pro Überflug sowie der Dauerschallpegel pro Tag, Nacht, Monat und Jahr ermittelt. Alle Messwerte können online abgerufen werden.

Unter travisber.topsonic.aero werden aktuelle Flugspuren und Messwerte veröffentlicht.

Unter laerm.berlin-airport.de sind Monatsberichte und Jahresbericht zu finden.

Der Bereich Umwelt & #Schallschutz der Flughafengesellschaft übernimmt die tägliche Funktionskontrolle der Messstellen, die manuelle Prüfung aller zugeordneten Messwerte sowie die zweimal jährliche Wartung vor Ort mit Kalibrierung. Zudem erfolgt alle zwei Jahre eine Eichung der Messkette. Die Technik der neuen Messstellen wurde aus Tegel übernommen, so dass die Errichtung nur die Hälfte der sonst anfallenden Kosten erforderte.

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Flughäfen: Mögliche Umweltschäden Fluglinien lehnen neues BER-Modell zum Lärmschutz ab, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/2019/10/ber-fluglaerm-gebuehren-fluglinien-protest.html

Nicht mehr nach pauschaler #Gebührenklasse, sondern nach dem Grad der #Lärmbelastung sollen #Fluggesellschaften am #BER abkassiert werden. Doch die lehnen das kategorisch ab – und warnen vor #Umweltschäden, sollte das Gebührenmodell tatsächlich kommen.

Mit einem neuartigen Gebührenmodell für weniger #Fluglärm stoßen die Betreiber des künftigen BER-Flughafens auf Widerstand. Nach Inbetriebnahme des Airports soll der Lärm bei jeder einzelnen Flugbewegung gemessen und die Fluglinien entsprechend zur Kasse gebeten werden. Damit würden Flugzeuge am BER nicht wie sonst üblich pauschal bestimmten Gebührenklassen zugeordnet werden.

„Die deutschen Fluggesellschaften und ihre #Piloten lehnen eine solche Umstellung ab“, heißt es in einem Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften und der #Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, das …

Flughäfen: Gegen Nachtflüge in Tegel: Bürger bereiten Klagen vor Pankower Initiative will oberste Luftfahrtbehörde mit 5000 Beschwerdeschreiben zum Handeln zwingen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article216535893/Gegen-Nachtfluege-in-Tegel-Buerger-bereiten-Klagen-vor.html

#Turbinengeheul zu nächtlicher Stunde, ein Grollen am Himmel zu Zeiten, in denen Ruhe herrschen sollte. Für Zehntausende Berliner, die in der Einflugschneise des Flughafens #Tegel wohnen, ist das ein Störfaktor, der eher zunimmt als verschwindet. Mit einer #Ausnahmegenehmigung dürfen #Postflüge, #Ambulanzflüge, die #Flugbereitschaft der Bundesregierung, #Vermessungsflüge der Deutschen Flugsicherung, aber auch bestimmte verspätete Linienflüge trotz des #Nachtflugverbots zwischen 23 und 5.59 Uhr landen.

Hat sich die Ausnahme zur Regel verkehrt? Die Initiative „Pankow sagt nein zu Tegel“ befürchtet genau das, will die Aushöhlung des Nachtflugverbots verhindern und hat jetzt eine Protestaktion gestartet. In den nächsten Tagen will sie an 5000 Haushalte in der Einflugschneise Musterbriefe verteilen. Wer sich über #Fluglärm zur Unzeit beschweren möchte, braucht nur seine Daten einzutragen und kann sie weiter an die #Oberste Luftfahrt- und #Luftsicherheitsbehörde senden. Die wiederum müsse dann ein Antwortschreiben schicken, erklärt die Initiative. „Aufgrund dieser Antwort können Sie individuell Klage …

Flughäfen: Fluglärm am Hauptstadtflughafen Bundesverwaltungsgericht bestätigt BER-Flugroute über Müggelsee, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/fluglaerm-am-hauptstadtflughafen-bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-ber-flugroute-ueber-mueggelsee,11546166,29370754.html #Umweltschützer und #Anwohner wollten den #Müggelsee in Berlin vor #Fluglärm bewahren. Am Donnerstag scheitert ihre Klage gegen die #Müggelsee-Flugroute des #BER aber auch in zweiter Instanz.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Müggelsee-Flugroute des Hauptstadtflughafens BER bestätigt. Der 4. Senat wies am Donnerstag die Klage eines Umweltverbands und mehrerer Grundstückbesitzer als unbegründet zurück. Die Bundesrichter folgten in der Revision dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, das die Klage in der Vorinstanz bereits abgewiesen hatte. Weder habe bei der Festlegung der Flugroute die Umweltverträglichkeit geprüft werden müssen, noch verstoße die Strecke gegen Naturschutzrecht, teilte das Gericht mit. Den Anwohnern des Großen Müggelsees sei der Fluglärm zuzumuten, weil von einer Alternativroute über Erkner mehr Menschen von noch stärkerem Lärm betroffen wären. Allerdings müsse das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die Entwicklung beobachten. „Flugrouten sind nicht nur flüchtig, sondern auch …

Flughafen BER Berliner Senat soll Nachtflugverbot durchsetzen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-ber-berliner-senat-soll-nachtflugverbot-durchsetzen/9605928.html

Nach dem gescheiterten Volksbegehren, wollen Befürworter eines #Nachtflugverbotes für den #BER heute den Senat überzeugen. Grundlage ist eine Studie, dass #Fluglärm krank mache. Vor der heutigen Anhörung zur Nachtflugregelung am künftigen BER-Flughafen um 14 Uhr im Abgeordnetenhaus hat die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) zur „Besonnenheit“ gemahnt. Und damit die Brandenburger Landesregierung gemeint. Diese will – nach dem erfolgreichen Volksbegehren in Brandenburg – ein umfassendes Nachtflugverbot durchsetzen. Berlin und der Bund sind dagegen. Daher ist auch nicht damit zu rechnen, dass bei der heutigen Anhörung von Vertretern der Volksinitiative für ein erweitertes Nachtflugverbot die Regierungskoalition ihre Haltung ändert. Unterstützt werden die Befürworter eines Nachtflugverbots von 22 Uhr bis 6 Uhr nur von der …

Flughäfen: Abfuhr für BER-Flugrouten-Gegner, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/gericht-weist-klage-ab-abfuhr-fuer-ber-flugrouten-gegner,11546166,26469932.html

Herber Dämpfer für die Bewohner von #Ludwigsfelde: #Fluglärm-Gegner aus der 24.000 Einwohner-Stadt haben gegen Routen des neuen Hauptstadtflughafens #BER vor Gericht geklagt – und erleiden eine Niederlage. Helmut Breidenbach sprach aus Erfahrung. „Die Kläger werden es nicht schaffen“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, der schon viele Gerichtsverhandlungen als Zuschauer miterlebt hat. Und so kam es dann auch: Am Dienstagabend wies das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg eine weitere Klage gegen die Flugrouten vom und zum neuen Schönefelder Flughafen BER ab. Diesmal war es die Stadt Ludwigsfelde, die sich die Abfuhr holte. Als neben dem Bahnhof Zoo noch das Preußische Oberverwaltungsgericht logierte, wurde im Saal im zweiten Obergeschoss auf Einladung des Präsidenten …

Flughafen Tegel Und ständig dieser Lärm, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-tegel-und-staendig-dieser-laerm/8789530.html

Haben auch Sie in den vergangenen Nächten mehr #Fluglärm wahrgenommen als sonst? Warum es so laut war, ist nicht einfach zu erklären. Es gäbe aber Alternativen. Es war laut in der Nacht. Ungewöhnlich laut. Zahlreiche Innenstadtbewohner hörten in der Nacht zu Freitag zwischen 21.30 Uhr und 22 Uhr #Flugzeuge am Himmel dröhnen, die in #Tegel gestartet waren. Wer bei offenem Fenster früh ins Bett gegangen war, wurde sogar aus dem Schlaf gerissen. Fluglärm ist zwar auch über dem Zentrum der Stadt regelmäßig zu hören, aber selten in dieser Intensität. Eine Erklärung dafür ist nicht so einfach. Die Maschinen waren bei Ostwind Richtung Pankow gestartet. Wenn sie ihr Ziel im Westen haben, drehen sie bereits über Heinersdorf nach Süden ab und machen eine 180-Grad-Kurve für den Westkurs. Danach überfliegen sie Hohenschönhausen und Lichtenberg und setzen dann über Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf ihren Flug fort – in einer Höhe von etwa drei Kilometern. Die Flugzeuge müssten dann kaum noch zu hören sein. Warum der Krach in der Nacht zu Freitag so vehement war, kann sich …