Statt mit Keramikfliesen sind die Wände nun mit emaillierten Platten behängt. Die Farbgebung soll dem ursprünglichen Ton aus der #Eröffnungszeit 1930 entsprechen. Außerdem hat der Bahnhof #Schillingstraße seinen westlichen #Ausgang wiederbekommen, der seit 1945 geschlossen und zu DDR-Zeiten beim „paradegerechten“ Ausbau der Karl-Marx-Allee beseitigt worden war. Dieser Ausgang ist als zweiter unabhängiger Fluchtweg im #Gefahrenfall wichtig.
Bereits 1882 fuhr in Halensee der erste Obus der Welt. Weitere Linien waren die von #Niederschöneweide nach #Johannisthal (1904 bis 1905) und in #Steglitz (1912 bis 1914). Während die Anlage in Niederschöneweide wegen technischer Schwierigkeiten wieder abgebaut werden musste, war die Steglitzer Anlage, wie die Spandauer, in ihrer Zeit sehr fortschrittlich. Eine weitere traurige Gemeinsamkeit: Kriege beendeten ihre weitere Entwicklung.
In der Auseinandersetzung zwischen dem Berliner Senat und der S-Bahn Berlin GmbH um den Abschluss eines neuen Verkehrsvertrages setzt S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert weiter auf eine zügige Einigung: „Berlin ist ohne seine S-Bahn nicht denkbar“!
„Wir wollen keine Konfrontation! Es kommt darauf an, dass beide Partner ihre Verpflichtungen erfüllen. Wir wollen auch weiterhin unsere rund 1,2 Mio. Fahrgäste täglich zuverlässig befördern. Dazu ist es erforderlich, dass das Land Berlin als Aufgabenträger gemäß Regionalisierungsge-setz diese Leistungen bestellt. Nur ein entsprechender Verkehrsvertrag schafft die planerischen und finanziellen Voraussetzungen“, erklärt der S-Bahn-Chef.
Die finanzielle Notlage des Landes lässt Ruppert nicht gelten: „Der Bund stellt dem Land Berlin die für eine Bestellung von Verkehrsleistungen bei der S-Bahn Berlin GmbH erforderlichen Mittel in voller Höhe zur Verfügung.“
Die Strecken, Bahnhöfe und Züge der Berliner S-Bahn haben in den vergangenen Jahren ihr Gesicht komplett verändert – nur eines bleibt wie es ist: Die jahrzehntelange Tradition des S-Bahn-Weihnachtszuges wird auch 2003 fortgesetzt. Vom 1. Advent bis zum 4. Advent ist der historische Zug aus den zwanziger Jahren vorweihnachtlich geschmückt in weiten Teilen des Streckennetzes unterwegs. In der Woche fährt er für Kindergartengruppen und Schulklassen; am Wochenende können Familien bei weihnachtlicher Musik die Fahrt auf den gemütlichen Holz- oder Polsterbänken genießen. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Weihnachtszug in diesem Jahr täglich unterwegs.
Am kommenden Sonntag, 30. November, 12.09 Uhr, starten der Weihnachtsmann und sein Engel am S-Bf. Potsdamer Platz zur ersten Tour durch das (hoffentlich bald) winterliche Berlin. Die zweistündige Fahrt geht über Friedrichstraße, Gesundbrunnen, einmal um den Ring herum nach Waidmannslust und anschließend auf direktem Weg zurück zum Potsdamer Platz. Um 15.09 Uhr ab Potsdamer Platz gibt es eine zweite Gelegenheit dabei zu sein. Vergleichbare Fahrten werden auch an den anderen Wochenenden vor Weihnachten angeboten. Kinder zahlen 3 € (4 bis 13 Jahre), Erwachsene sind mit 5 € dabei. An Bord werden Kakao, Glühwein und Stollen angeboten. Unterwegs überrascht der Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken. Achtung: Gedicht lernen nicht vergessen!“
Von montags bis freitags haben Kindergruppen und Schüler bis zur 2. Klasse Gelegenheit, ihre Weihnachtsfeier im geschmückten Zug zu erleben. Tageweise unterschiedlich beginnen die Fahrten in Wannsee, am Treptower Park, Ostbahnhof oder Potsdamer Platz. An welchen Tagen noch Plätze frei sind, kann unter 030 / 29 74 33 33 erfragt werden. Verbindliche Anmeldungen sind nur schriftlich möglich (Infos in der aktuellen S-Bahn-Kundenzeitung „punkt3“ und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de).
Der Berlin #Flugverkehr steht vor einer rasanten #Zunahme. Bei der Zahl der angemeldeten Flüge für den Sommer stehen alle drei Berliner Flughäfen zusammen mit Stuttgart bei den Zuwachsraten an der Spitze. Vorne liegt #Schönefeld mit 43,6 Prozent zugeteilten Starts und Landungen mehr, gefolgt von #Tempelhof mit 18,3 Prozent und #Tegel mit 15,1 Prozent. Obwohl erfahrungsgemäß nicht alle angemeldeten Flüge tatsächlich auch stattfinden, sei es unverantwortlich, angesichts dieser Entwicklung Tempelhof schließen zu wollen, sagte dazu Hans-Hennig Romberg vom Vorstand der Interessengemeinschaft #City-Airport Tempelhof (#ICAT).
Ab 1. Januar 2004 gibt es das #Sozialticket (#Berlin-Karte S) für den #Tarifbereich Berlin AB nicht mehr. Es entfällt ersatzlos für die 80 000 arbeitsfähigen #Sozialhilfeempfänger, die bisher das Ticket kauften. Das in einer tiefen #Finanzkrise steckende Land Berlin kann sich die Zuschüsse in Höhe von jährlich 17,4 Mio €, die den Sozialhilfeempfängern den Kauf des Fahrscheins zum günstigen Preis von 20,40 € ermöglichten, nicht mehr leisten.
Es kann nur das fahren, was die Länder bestellen und bezahlen
Verkehrsplanungsmanager Rainer Pohlmann antwortet auf Leserfrage
Warum fährt die S-Bahn zwischen #Buch und #Bernau noch immer #eingleisig und nur im #20-Minutentakt? Dr. Dr. Winfried O. Chwastek aus #Zepernick – regelmäßiger und zufriedener punkt 3-Leser – schreibt: „Unverständlich, dass diese traditionsreiche, allererste S-Bahn-Strecke trotz steigenden Berufsverkehrs und zunehmender Einwohnerzahlen nicht verdichtet wird.“
Nach Ausbildung, Abitur und Diplom als Volkswirt 1982 bis 1986 Marketingleiter beim #Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, später Marketingchef und stellvertretender Geschäftsführer des Frankfurter Verkehrsverbundes. 1994 bis 2001 Bereichsleiter für Zentrales Marketing bei der DB Regio AG in Frankfurt/Main.
Zwischen #Nordbahn (Berlin– Stralsund) und Hamburger Bahn hatten die Städte und Gemeinden nordwestlich Berlins, im Barnim und im Havelland gelegen, endlich den ersehnten #Eisenbahnanschluss erhalten.
Am 17. November, als auf dem ehemaligen #Schlachthofgelände die neuen Großmärkte Plus, Dänisches Bettenlager, toom-Baumarkt und Möbeldiscounter Fritz eröffneten, ging auch der neue #Ausgang des #S-Bahnhofs #Storkower Straße zur #Friedrichshainer Seite hin in Betrieb.