Die Berliner Verkehrsbetriebe haben Grund zu feiern. Eine der bekanntesten #Straßenbahnen Berlins, die #Tatra, hat #Geburtstag. 40 Jahre ist sie jetzt schon
in Berlin unterwegs. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Klaus-Dietrich
Matschke, Bereichsleiter Straßenbahn, am heutigen Donnerstag, den 15. September
2016, eine restaurierte Tatra für die Sammlung #historischer Fahrzeuge
der BVG an den #Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin.
Aber nun erstmal ganz von vorne: Die Tatra-Wagen wurden vom tschechoslowakischen
bzw. tschechischen Hersteller #ČKD Tatra mit Sitz in #Prag produziert.
Die verschiedenen Tatra-Modelle fuhren in fast allen Ostblockländern,
wobei in Berlin die Reihe KT4D zum Einsatz kam. KT steht für kloubovy tramway
(tschechisch: Gelenkwagen), 4 für die Anzahl der Achsen und D für
Deutschland.
Am 11. September 1976 wurde die erste Tatra in Berlin auf der damaligen
Linie 75 zwischen Hackescher Markt und Betriebshof Weißensee in Betrieb
genommen. Obwohl das Modell eigentlich für kleinere und mittlere Betriebe
und eher kurvenreiche und bergige Strecken konzipiert war, entschied man
sich in Berlin für die KT4D als Nachfolger der damals eingesetzten Rekowagen.
Von 1976 bis 1990 sollten die wichtigsten Linien auf KT4D umgestellt
werden und die Erschließung der Neubaugebiete erfolgen.
Zwischen 1976 und 1997 kamen insgesamt 582 Tatras in Berlin zum Einsatz.
Heute zählt der Bestand der Tatra-Züge in Berlin noch 79 Fahrzeuge, die in
den kommenden Monaten nach und nach ausrangiert werden. 40 Wagen verbleiben
als strategische Reserve hinsichtlich der wachsenden Stadt bis 2019
im Bestand der BVG. Auch von den modernisierten KT4D werden sicherlich
ein, zwei Fahrzeuge einen Platz in der historischen Sammlung auf dem Betriebshof
Köpenick finden. So wie die Tatra, die heute übergeben wurde.
Der Wagen aus dem Baujahr 1986 wurde von Experten der BVG und des
Denkmalpflegevereins restauriert und in den Originalzustand der frühen
1980er versetzt. Von der Bestuhlung, der Außenlackierung bis hin zu den begehrten
„Lada Rückleuchten“ ist nun alles wieder beim Alten. Auch die Frontscheinwerfer
vom legendären Skoda S100 bis hin zu den verchromten Scheibenwischer
haben wieder ihren Platz gefunden. Der Wagen ist ein wahres
Schmuckstück geworden.
Die Sammlung historischer Straßenbahnen hat vor knapp einem Jahr ein
neues und ebenfalls geschichtsträchtiges Dach über dem Kopf erhalten. Der
Straßenbahnbetriebshof Köpenick wurde im Jahr 1903 in Betrieb genommen
und steht unter Denkmalschutz. Zwischen 1993 und 1999 wurde der Betriebshof
denkmalgerecht saniert und umgebaut.
Gerne möchte die BVG mit Berlinerinnen und Berlinern sowie interessierten
Gästen am Sonntag, den 18. September das kleine Jubiläum feiern. Zwischen
10 und 17 Uhr starten alle 20 Minuten historische Tatra-Fahrzeuge zu Non-
Stop-Rundfahrten. Auf unterschiedlichen Routen sind die Wagen ab der Endhaltestelle
S+U Alexanderplatz/Dircksenstraße unterwegs. Der Sonderfahrschein
kostet 3,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Der eingenommene Betrag
kommt dem Denkmalpflege-Verein zugute.
Ab in die #Vergangenheit. Die #BVG hat sich ein Stück #DDR zurückgeholt – bei der #Straßenbahn. Am Donnerstag hat das Unternehmen eine in den Zustand der 1980er Jahre versetzte #Tatrabahn dem #Denkmalpflegeverein Nahverkehr Berlin übergeben; passend zu einem Jubiläum: Vor 40 Jahren rollte die erste Bahn dieses in Prag hergestellten Typs auf der damaligen Linie 75 zwischen Hackescher Markt und Betriebshof Weißensee. Obwohl derzeit noch 79 Tatras einsatzfähig sind, wanderte die erste jetzt in den #Museumsbestand.
Die #Tatras sollten einst der ganz große Wurf werden. Sie sollten die damals eingesetzten #Rekowagen aus den 1950er Jahren mit ihrem bescheidenen Komfort bis 1990 auf den wichtigsten Linien ablösen. Die Tatras waren zwar für kleinere und mittlere Betriebe mit eher kurvenreichen und bergigen Strecken entwickelt worden, bewährten sich dann aber nach Probefahrten auch in Berlin.
400.000 DDR-Mark für eine Bahn
Rund 400.000 DDR-Mark kostete damals ein Fahrzeug vom Typ KT4D. KT steht für #Gelenkwagen auf Tschechisch, 4 gibt die Zahl der Achsen an, und D steht für Deutschland. Insgesamt schafften die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe 582 Tatras an – in den Farben Rot-Weiß. Später wurden sie durch Orange ersetzt; auf Weisung des DDR-Ministerrats zur 750-Jahr-Feier Berlins. Nach der Wende wurde ein Großteil umfassend #modernisiert und dabei gelb lackiert. So fahren die rüstigen #Oldtimer heute noch auf drei Linien.
Nachdem die #Brückenbauarbeiten der Deutschen #Bahn am #S-Bahnhof #Karlshorst
weitgehend abgeschlossen sind, richtet die BVG seit dem heutigen
Dienstag eine zunächst provisorische #Fahrspur für den #Individualverkehr ein.
Die #Straßenbahnlinien #M17, #27 und #37 haben dann eine vom restlichen Verkehr #unabhängige #Trasse. Die #Entflechtung von Straßenbahn- und Autoverkehr
sorgt für Entlastung auf der Treskowallee.
Die Errichtung der eigentlichen Fahrbahn samt Gleisbau und den vorab anstehenden
Leitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe befindet sich noch im
Planfeststellungsverfahren. Der Senat und die BVG haben deshalb vereinbart,
die Entlastung für den Verkehr übergangsweise schon in diesem Jahr durch
die provisorische Fahrspur zu ermöglichen. Die Spur soll später als Baustraße
genutzt werden. Die BVG baut seit heute zunächst einen provisorischen Gehweg
für die Fußgänger. Am kommenden Donnerstag, 15. September, startet
der Bau der Fahrspur. Die Bauarbeiten dauern einschließlich der notwendigen
Leitungsumverlegungen voraussichtlich bis Mitte November 2016. Der Straßenbahnverkehr
ist durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.
Die historische Lindner-Tram von 1907 erhielt ihre originalgetreuen Sitzbezüge zurück und ist damit in Deutschland einzigartig.
Potsdam – Man traut sich kaum, sich hinzusetzen: Rund 11 000 Euro haben die zwölf rot-goldenen Sitzbezüge mit dem märkischen Adler-Wappen gekostet, die nun den historischen Lindner-Triebwagen Nr. 9 zieren. „Es ist einfach toll geworden“, freute sich Ivo Köhler bei der gestrigen Vorstellung der neu ausgestatteten Tram. Für den Vorsitzenden des Historische Straßenbahn Potsdam e.V., der stilecht in Schaffner-Uniform erschien, ist der Triebwagen aus dem Jahr 1907 damit nun vollständig rekonstruiert – so fuhr man tatsächlich zu Kaisers Zeiten durch Potsdam.
Damit ist das Fahrzeug einzigartig, denn selbst in Berlin, wo noch viel mehr und viel ältere Straßenbahn-Wagen in den Depots stehen, gibt es aus dieser Zeit kein ähnliches Fahrzeug mit dieser Ausstattung: „Nach meiner Kenntnis sind wir in Deutschland so ziemlich die Einzigen, die so was haben“, sagt Köhler.
Ein Foto von 1908 als Vorlage
Für die originalgetreue Rekonstruktion der Sitzpolster, die vor hundert Jahren meist zu besonderen Anlässen und an kalten Wintertagen aufgelegt wurden, standen kaum Quellen zur Verfügung: „Wir hatten nur dieses eine Foto von 1908“, sagt Torsten Bäz und hält ein Schwarz-Weiß-Bild vom Innenraum der Tram hoch. Zusammen mit Peggy Wunderlich ist er Inhaber der sächsischen Camman Gobelin Manufaktur, bei der schon Walter Gropius, Konrad Adenauer oder der Moskauer Kreml Kunde waren. Über ein Jahr dauerte die Arbeit an den Bezügen.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Um wie viele Minuten (kumuliert) #verspäteten
sich die eingesetzten #Züge der #BVG im Zeitraum vom
01.11.2015 bis 30.06.2015? (Bitte nach Monat und Linie
aufschlüsseln)
Frage 2: Um wie viele Minuten (kumuliert) verspäteten
sich die eingesetzten #Busse der BVG im besagten
Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 1. und 2.: Eine linienscharfe Erfassung der
Verspätungsminuten ist gemäß Verkehrsvertrag nicht
vorgesehen. Im Rahmen der Berichterstattung der Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) an den Aufgabenträger wird
die Pünktlichkeit der einzelnen Verkehrsträger übermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Stra-
ßenbahn, der U-Bahn und des Busses werden hinsichtlich
ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten
unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von
einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht
oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich
gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt
im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt
zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur
nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten
bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung
(bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen
Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich
registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich
oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote
in Prozent an.
Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn, bei der Straßenbahn
und beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG
AöR für den Zeitraum November 2015 bis Juni 2016
folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie
(Angaben in Prozent):
Pünktlichkeit U-Bahn und Straßenbahn November 2015 bis Juni 2016
Frage 3: Um wie viele Minuten (kumuliert) verspäteten
sich die eingesetzten Züge der S-Bahn Berlin im besagten
Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 3.: Die Verspätungsminuten gemäß der
von der S-Bahn Berlin GmbH an die Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) übergebenen Liefernachweise
für die Monate November 2015 bis Juni 2016
wurden bereits in den Antworten zu den Schriftlichen
Anfragen Nr. 17/17973 (Antwort zu Frage 3) und Nr.
17/18907 (Antwort zu Frage 3) dargestellt.
Eine summarische Aufschlüsselung der Verspätungsminuten
auf einzelne Linien ist nicht Bestandteil der vereinbarten
Liefernachweise mit der S-Bahn Berlin GmbH.
Frage 4: Zu wie vielen Zugausfällen kam es bei der
BVG im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie
aufschlüsseln)
Frage 5: Zu wie vielen Busausfällen kam es bei der
BVG im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat und Linie
aufschlüsseln)
Antwort zu 4. und 5.: Die Zug- und Busausfälle bei
der BVG werden in Form von ausgefallenen Nutzkilometern
erfasst. Nutzkilometer entsprechen der Leistungsmenge
der Fahrten, die für Fahrgäste freigegeben sind,
auf dem regulären Linienweg. Die ausgefallenen Nutzkilometer
nach Linien und Monaten gemäß Bericht der
BVG AöR für den Zeitraum November 2015 bis Juni
2016 wurden bereits in den Antworten zu den Schriftli-
chen Anfragen Nr. 17/17973 (Antwort zu Frage 2) und
Nr. 17/18907 (Antwort zu Frage 2) dargestellt.
Frage 6: Zu wie vielen Zugausfällen kam es bei der SBahn
Berlin im besagten Zeitraum? (Bitte nach Monat
und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 6.: Die störungsbedingten Ausfälle gemäß
der von der S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen
Liefernachweise für die Monate November 2015 bis
Juni 2016 wurden bereits in den Antworten zu den
Schriftlichen Anfragen Nr. 17/17973 (Antwort zu Frage
4) und Nr. 17/18907 (Antwort zu Frage 4) dargestellt.
Eine summarische Aufschlüsselung der Ausfälle auf
einzelne Linien ist nicht Bestandteil der vereinbarten
Liefernachweise mit der S-Bahn Berlin GmbH.
In den Antworten zu den Schriftlichen Anfragen Nr.
17/17973 (Antwort zu Frage 5) und Nr. 17/18907 (Antwort
zu Frage 5) wurden zudem die Werte ausgefallener
Zugkilometer (Zugkm) für die Monate November 2015
bis Juni 2016 dargestellt.
Frage 7: Wie viele Minuten Verspätungen und Zugausfälle
gab es im besagten Zeitraum aufgrund von
a) technischen Störungen und
b) Witterungseinflüssen wie z. B. Überflutung nach
Unwetterereignissen oder umgestürzte Bäume.
(Bitte nach Monat und Linie aufschlüsseln)
Antwort zu 7. a): Gemäß der durch die S-Bahn Berlin
GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise kam es
im Zeitraum vom 1. November 2015 bis 30. Juni 2016 zu
folgenden Verspätungen [Minuten] und Zugausfällen
aufgrund technischer Störungen:
Monat Ausfälle technische Störung ** Verspätungsminuten*
November 2015 651 6.742
Dezember 2015 583 4.508
Januar 2016 1.195 10.538
Februar 2016 523 4.661
März 2016 572 4.550
April 2016 618 5.783
Mai 2016 798 7.265
Juni 2016 1.015 8.304
* Länder Berlin und Brandenburg gesamt
** In die angegebenen Summenwerte geht jede vollständig ausgefallene
Zugfahrt mit dem Wert 1 ein. Nur teilweise ausgefallene Zugfahrten werden
entsprechend des prozentualen Anteils des ausgefallenen Streckenabschnitts
mit einem Wert zwischen 0 und 1 berücksichtigt. Länder Berlin und Brandenburg
gesamt.
Antwort zu 7. b): Gemäß der durch die S-Bahn Berlin
GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise kam es
im Zeitraum vom 1. November 2015 bis 30. Juni 2016 zu
folgenden Verspätungen [Minuten] und Zugausfällen
aufgrund von Witterungseinflüssen:
Monat Ausfälle witterungsbedingte Störung ** Verspätungsminuten*
November 2015 – 4
Dezember 2015 – –
Januar 2016 27 106
Februar 2016 – –
März 2016 – –
April 2016 – –
Mai 2016 68 288
Juni 2016 24 123
* und ** siehe oben
Frage 8: Wie viele Zugkilometer wurden im besagten
Zeitraum insgesamt von der S-Bahn Berlin nicht erbracht
und in welcher Höhe bewegt sich der aus diesem Grund
nach § 17 Abs. 1 des „Verkehrsvertrags zwischen dem
Land Berlin, dem Land Brandenburg und der S-Bahn
Berlin GmbH über die Bedienung der Strecken im SBahnverkehr
der Region Berlin/Brandenburg in den Jahren
2003 bis 2017“ nicht an die S-Bahn Berlin gezahlte
finanzielle Betrag?
Antwort zu 8.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin
GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise wurden
im Land Berlin im Zeitraum 01.11.2015 bis 30.06.2016
ca. 0,96 Mio. Zugkm nicht erbracht. Der monetäre Wert
dieser nicht erbrachten Zugkm beträgt ca. 8,65 Mio. EUR.
Entsprechend den Regularien des Verkehrsvertrages
erfolgt die endgültige Feststellung der finanziellen Beiträ-
ge für die Jahre 2015 und 2016 im Rahmen der Schlussabrechnungen.
Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leistungsstörungen,
die zu einer erheblichen Verringerung
des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige
Kalenderjahr führen, werden bereits die monatlichen
Abschläge angepasst. Für den Zeitraum November 2015
bis Juni 2016 wurde der finanzielle Beitrag durch das
Land Berlin insgesamt um 4,11 Mio. EUR gekürzt.
Berlin, den 05. September 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 07. Sep. 2016)
Berliner #Schnauzenbusse, Honeckers #Jagdwagen und russische #Staatslimousinen: Das Deutsche #Technikmuseum öffnet an den vier September-Sonntagen sein #Depot für Fahrzeuge des #Kommunalverkehrs. Kostenlos können sich Besucher Busse, Bahnen und Autos aus 150 Jahren Verkehrsgeschichte anschauen, wie das Museum mitteilte.
Im Depot befinden sich unter anderem 13 Busse – darunter die stadtbildprägenden Schnauzenbusse der 1920er und 30er Jahre – sowie 14 #Straßenbahnwagen, vier #U-Bahn- und drei #S-Bahnwagen. Auch russische Staatslimousinen, der Jagdwagen von Erich Honecker und andere besondere Autos sind zu sehen.
#COTTBUS#Busse sind Schluckspechte und #Straßenbahnen langsame Bremser. Das wissen die Teilnehmer der letzten Sommertour 2016 nun aus eigener Erfahrung. Für sie gab es eine exklusive #Werkstatttour auf dem #Betriebshof von #Cottbusverkehr und eine #Fahrstunde am Steuer einer Straßenbahn.
Doris Schulze ist nach der Runde auf dem Betriebshof noch ein bisschen aufgeregt. "Es ist ganz schön krabbelig im Bauch", erzählt sie. Gerade saß sie noch am Steuer der Straßenbahn, die am Mittwochvormittag viele Runden mit den Sommertour-Fahrschülern dreht. Fachmännisch erklärt sie: "Es ist ein Automatikgetriebe, eigentlich nicht schwer." Das Steuer ist ein Hebel mit Kugel. Die Kugel muss immer gedrückt bleiben. Hebel nach vorn: die Bahn fährt. Hebel nach hinten: die Bahn bremst. Trotzdem ist es dann doch nicht so leicht. Signale müssen beachtet, Weichen gestellt und auf die Hinterkarre geachtet werden. Fahrlehrer Bernd Bauersachs beweist Geduld.
Zuvor haben die Sommertourler erfahren, dass die Bahnen zum Bremsen schon mal Sand auf die Schienen streuen. Warum das nötig sein kann, merken sie selbst. "Man bremst zwar, aber die Bahn steht nicht gleich. Das dauert", erzählt Ines Klingenberg nach ihrer Fahrt am Steuer und verrät: "Damit ist ein ganz großer Wunsch in Erfüllung gegangen." Sommertouren machen also glücklich.
Sie sind aber vor allem lehrreich. Denn bei der Tour durch die Werkstätten sehen die Besucher, wie Straßenbahnen auseinandergenommen und Busse aufgebockt werden. Der Technische Leiter Jürgen Krüger weiht die Gruppe in viele Details ein. Cottbusverkehr verfügt in Schmellwitz nicht nur über eine eigene Waschanlage, sondern auch eine eigene Tankstelle mit 100 000 Liter Diesel und 25 000 Liter Heizöl. Schließlich verbrauchen die 48 Busse rund 30 000 Liter Diesel in der Woche.
Der weiße BMW in der Invalidenstraße ist Schrott. Gut, ich habe vor Schreck mit dem Joystick Vollgas gegeben statt zu bremsen und mangels Alternativen sinnlos aufs Anwesenheitspedal gestampft, aber warum biegt der auch bei meiner Premiere als #Straßenbahnfahrer direkt vor meiner 52-Tonnen-Nase links ab über die Gleise? Zum Glück sind die Trümmer schnell beseitigt: Ein Knopfdruck der Chefin genügt. Vor Schreck vergesse ich an der nächsten Haltestelle zwar noch, meine Fahrgäste aussteigen zu lassen, aber an der Friedrichstraße bin ich mental wieder fahrtüchtig. Allerdings nach einer halben Stunde dann doch reif für den Schichtwechsel.
Seit im vergangenen Jahr sogar Fahrten wegen Personalmangels ausfallen mussten, #bildet die #BVG scharenweise #Straßenbahnfahrer aus – 139 allein in diesem Jahr, 83 schon in der ersten Hälfte; ganz überwiegend Quereinsteiger. Sie alle müssen hier, auf dem #Betriebshof#Lichtenberg, durch diesen halbrunden, dunklen Neubau, in dem der #Simulator steckt: Die kompletten #Führerstände des modernisierten Modells „#GT6U“ sowie der „#Flexity“. Vom Scheibenwischer bis zu den Außenspiegeln (rechts sogar mit projiziertem Bild) ist alles da und dank einer Hydraulik fürs Kurven- und Bremsgefühl so realistisch, dass man dieses Berlin auf dem Frontscheibenpanorama nach wenigen Minuten für das echte hält.
Alles wie in der Realität
Man wundert sich also nicht, sondern bremst demütig, wenn beispielsweise an der Schönhauser Allee ein Geländewagen mit OHV-Kennzeichen direkt vor der Bahn auf die Linksabbiegerspur zieht oder ein Reisebus erst rechts vorbeibrummt und dann zum Rechtsabbiegen so weit ausholt, das sein Heck links in den Gleisbereich schwenkt. Wetter und Fahrgastandrang lassen sich ebenso einstellen wie Tag und Nacht.
Zeit für eine #Bestandsaufnahme! Mit etlichen Jahren Verspätung fahren nun seit dem 29. August 2015 die #Straßenbahn-Linien #M5, #M8 und #M10 zum Berliner #Hauptbahnhof. Sie werden gut angenommen. Zur Eröffnung im vergangenen Jahr hatten wir gefordert, sie sofort wieder abzureißen und eine zweckmäßigen und angemessen #dimensionierte#Haltestelle dorthin zu bauen. Der Aufschrei war groß!
Die Fahrgäste erreichen ab der Straßenbahn-Haltestelle den Hauptbahnhof fast ausschließlich über den Straßenzugang. Viele von Ihnen haben offenbar Probleme damit, was das Ampelzeichen "rot" bedeutet. Der unterirdische Zu- und Abgang von den beiden Haltestellenseiten wird kaum benutzt. Er ist nicht barrierefrei und verfügt auch über keinen Aufzug – wieder eine halbe Berliner Lösung. Hier fehlt ein Aufzug und deutliche Hinweise auf die Zugangsmöglichkeit zum Hauptbahnhof.
Vor einem Jahr haben wir insbesondere kritisiert, dass die Länge der Haltestelle nicht das Halten von zwei Zügen hintereinander zulässt. Diese Forderung wurde mit dem Hinweis darauf zurück gewiesen, dass sei nicht notwendig und würde nur die Fahrgäste verwirren. Nach einem Jahr stellen wir fest: es wäre doch notwendig! Wie der Busverkehr in Berlin leidet auch der Straßenbahnverkehr unter der Untätigkeit des Senats und der für die Verkehrsregelung zuständigen Verkehrslenkung Berlin. Laut Fahrplan ist nicht vorgesehen, dass die Bahnen aus der östlichen Innenstadt teilweise im Sekundentakt dicht hintereinander die Haltestelle Hauptbahnhof erreichen. Sie kommen aber doch sehr häufig wenige Sekunden nacheinander an. Die hintere Bahn muss dann, völlig sinnlos, an der Ampel vor der Haltestelle warten. So vergeht manchmal bis zu einer halben Minute, die, zusammengerechnet mit anderen unnötigen Wartezeiten für den gesamten Linienlauf hochgerechnet, mehrere Minuten Wartezeit ergibt und den Einsatz eines weiteren Fahrzeuges erfordert. Weil die Haltestelle viel zu klein dimensioniert ist, sollte mit der hoffentlich bald beginnenden Planfeststellung zur Weiterführung in Richtung U-Bahnhof Turmstraße und Beusselstraße/Mierendorfplatz die Anlage am Hauptbahnhof viergleisig ausgebaut werden. Der Platz ist da. Es fehlt nur am Mut des Senats, die Fahrspuren auf je zwei und Richtung zu begrenzen.
Wenn die Haltestelle schon umgebaut wird, sollte der Abstand der beiden Gleise auch angepasst werden. Denn die Gleise auf dem dem restlichen Neubauabschnitt liegen nicht 2,80 Meter auseinander, sondern nur 2,65 Meter. Damit ist wegen dieser einen Stelle auf jeder Linie, die zum Hauptbahnhof fährt, der spätere Einsatz von breiteren Straßenbahnen als heute nicht möglich. Vorausschauende Infrastruktur- und Verkehrspolitik sieht anders aus!
Der gesamte nördliche Vorplatz inclusive der nördlich gelegenen Bushaltestellen bedarf dringend einer Umgestaltung – auch wenn er teilweise noch Baustelle ist. Wie die deutsche Hauptstadt ihre Besucher empfängt, ist primitiv und peinlich. Es gibt ein ausreichend dimensioniertes Parkhaus – als keinen Grund, hier wild oder im Halteverbot zu parken
#U-Bahn,# Tram oder #Bus: Mit der #BVG kommen #Touristen in Berlin überallhin. Alle wichtigen Infos zu Touristenstrecken und -tickets.
Die Beliebtheit Berlins ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Während 2010 noch knapp neun Millionen Touristen in die Hauptstadt kamen, waren es 2015 bereits mehr als zwölf Millionen. Knapp 40 Prozent der Menschen, die Berlin besuchen, kommen aus dem Ausland. Da die deutsche Hauptstadt flächenmäßig weitläufig ist und die Sehenswürdigkeiten teilweise mehrere Kilometer weit auseinanderliegen, nutzen viele der Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit seinen insgesamt 3000 Fahrzeugen führen die Berliner Verkehrsbetriebe täglich bis zu 2,7 Millionen Fahrten durch. Sie ist damit der größte kommunale Verkehrsbetrieb Deutschlands.
Tourist sein in Berlin – Welches #Ticket ist das richtige?
Neben der Möglichkeit sich einen #Einzelfahrschein, ein Tages- oder #Wochenticket zu kaufen, haben Touristen in Berlin auch eine Auswahl an verschiedenen Touristen-Fahrkarten.
Mit der #Welcomecard können Berlin-Besucher nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel samt BVG-Fähren benutzen, sondern erhalten zusätzlich Rabatte bei 200 verschiedenen touristischen Partnern in der Stadt. Zudem dürfen bei einem solchen Ticket drei Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren kostenlos mitfahren. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten: Die Welcomecard ist für 48 Stunden, 72 Stunden, für vier, fünf oder auch sechs Tage erhältlich. Besucher müssen sich zudem zwischen zwei Tarifbereichen entscheiden: AB oder ABC. Eine Welcomecard ist ab 19,50 Euro erhältlich.
Eine andere Möglichkeit ist die Berlin #Citytourcard. Mit diesem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet – Tarifbereich AB – oder in ganz Berlin und Umland – Tarifbereich ABC – genutzt werden. Genauso wie bei der Welcomecard dürfen bei einem Ticket drei Kinder zwischen sechs und 14 Jahren kostenlos mitfahren. Auch hierbei gibt es die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Zeitdauern für die Fahrkarte zu wählen. Bei der Citytourcard erhalten die Besucher noch einen …