Die Corona-Krise hat zunehmend auch Auswirkungen auf Fern-, Regional- und #Nahverkehr. Betroffen sind unter anderem Züge nach #Polen, #Flitxrain-Züge, #Fernbusse sowie Berliner #Tram-Linien.
Die Deutsche Bahn reagiert auf die Coronavirus-Krise und dünnt ihren Nahverkehr aus – auch in Berlin und Brandenburg. Wir geben einen Überblick, welche Bahnen nur noch eingeschränkt fahren, und welche Züge komplett entfallen.
#S-Bahn legt drei Linien still
In Berlin werden die S-Bahn-Linien #26, #45 und #85 ab Samstag, 21. März auf unbestimmte Zeit eingestellt. Nach Angaben des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg bedienen die Linien Teilstrecken (Teltow/Waidmannslust, Flughafen Schönefeld/Südkreuz und Grünau/Pankow), die auch von anderen S-Bahn-Linien befahren werden.
Fahrgäste könnten stattdessen die S1, die S25 und die S8 nehmen, für die S45 seien die S9 und die S46 sowie die Ringbahnlinien S41/42 geeigneter Ersatz. Die Änderungen würden in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Verkehr vorgenommen, hieß es.
Bahnen und Busse, das war einmal – zumindest in Slowenien. Dort ist der gesamte öffentliche Verkehr zu Montag eingestellt worden, berichtet die Fachzeitschrift Railway Gazette. Anders die Lage in Berlin und Brandenburg: Obwohl sich das Coronavirus weiter ausbreitet und die Zahl der Fahrgäste stark gesunken ist, wurde auch am Montag noch das gewohnte Angebot gefahren. Doch weiterhin kann niemand sagen, wie lange das noch möglich ist. Hinter den Kulissen wird an #Notfallplänen gefeilt.
„So lange es nicht nötig ist, soll es keine Einschränkungen geben, und derzeit ist es nicht nötig“, bekräftigte Jan Thomsen, der Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). „Wir nehmen unsere #Beförderungspflicht ernst und fahren den normalen #Fahrplan“, sagte Petra Nelken, Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG).
„Der #Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg läuft bis auf Weiteres wie geplant“, teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) mit. Das gilt auch für Züge der Deutschen Bahn. Der Bahnverkehr nach #Polen ist dagegen eingestellt worden: In Brandenburg ist vor der Oder Schluss.
Die Länder Berlin und Brandenburg entscheiden in Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen darüber, was wann wo fährt, betonte der Verkehrsverbund. Daran habe sich im Zeichen der Corona-Krise nichts geändert. „Wir fahren, was bestellt ist – so lange das Personal da ist“, so Alexander #Kaczmarek, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Berlin. Für den #Fernverkehr meldet das Bundesunternehmen Nachfragerückgänge …
Der Senat plant bisher keine Einschränkungen im öffentlichen #Nahverkehr – schon damit Ärzte und Schwestern an ihren Arbeitsplatz kommen.
Die möglichen Auswirkungen des Corona-Virus auf den öffentlichen Nahverkehr waren am Donnerstag Thema im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses. Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) sagte, dass sie mit den Verantwortlichen von #S-Bahn und #BVG in engem Kontakt stehe. Ziel des Senats sei es, den #ÖPNV „so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“, schon damit medizinisches Personal an ihren Arbeitsplatz gelangen könne. Dienstag werde Corona Thema in der Senatssitzung sein. Günther sagte weiter, dass die BVG, wie berichtet, bereits den ersten Schritt unternommen habe und das Einsteigen beim Fahrer und den Verkauf von Tickets durch ihn gestoppt habe. Falls es zu Einschränkungen des Betriebs durch erkrankte Fahrer gebe, seien Notfallpläne vorhanden.
Die BVG hatte am Mittwoch den Verzicht auf den #Vordereinstieg so begründet: „Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim #Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden.“ Noch habe sich keiner der 15.000 Mitarbeiter angesteckt, sagte eine Sprecherin.
Wegen des Coronavirus sollen die #Türen von Zügen #automatisch öffnen. Bei der #S-Bahn nicht immer möglich.
Der Zug fährt ein, doch kaum jemand drängt in Richtung Tür wie sonst üblich. Nur nicht selbst den von Tausenden Händen benutzten Türöffner drücken, ist die Devise bei vielen in Zeiten des Coronavirus. Dieser Angst trägt die Deutsche Bahn nun Rechnung. Die Türen der #Regionalzüge sollen in Kürze von selbst aufgehen. „Wo es technisch möglich ist, werden wir alle Türen eines Zuges automatisch öffnen“, teilte ein Sprecher mit.
Um den Betriebsablauf der Berliner S-Bahn flüssiger zu gestalten, hatte die Bahn das automatische Öffnen der Türen bereits im vergangenen Jahr auf der Stadtbahnstrecke getestet, jedoch wieder verworfen. Nun bekommt die Idee eine neue Chance – zumindest wo es möglich ist. „Im Fall der Berliner S-Bahn funktioniert das nicht an allen Stationen und mit allen Baureihen“, teilte der Sprecher mit. Auch verlängere dies den betrieblichen Ablauf, da der Zugführer selbst überprüfen müsse, ob alle Eingänge frei seien.
Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks #Berlin-Köpenick • #EC-Züge werden durch Busse ersetzt • #RE1 fährt nicht zwischen #Ostkreuz und #Erkner • #S-Bahn als Alternative • Informationen auf bahn.de oder im DB Navigator
Vom 4. bis 24. April beeinträchtigt die #Inbetriebnahme des neuen #Elektronischen Stellwerks Berlin-Köpenick den #Zugverkehr zwischen Berlin und #Frankfurt (Oder). Für den Fern- und #Regionalverkehr ist die Strecke zwischen Ostkreuz und Erkner knapp drei Wochen gesperrt. Fahrgäste können auf Busse oder die S‑Bahn ausweichen. Um die Auswirkungen für Pendler so gering wie möglich zu halten, finden die Bauarbeiten während der Berliner und Brandenburger Osterferien (6. bis 17. April) statt.
Durch das moderne Elektronische Stellwerk (ESTW) wird alte Technik ersetzt. Das sichert den zuverlässigen Bahnbetrieb auf dieser Strecke für die Zukunft. Bei Abweichungen im Zugbetrieb kann durch die zentrale Steuerung schneller reagiert werden. Das ESTW braucht zudem weniger Wartung und spart so Instandhaltungszeit. Das neue Stellwerk ist Teil des Ausbaus der 85 Kilometer langen Strecke Berlin–Frankfurt (Oder) und Voraussetzung für den Einbau des neuen Europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS.
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin: „Wir investieren massiv, um Bahnfahren zuverlässiger und komfortabler zu machen. Es gibt kurzfristig Einschränkungen, damit es langfristig für die Fahrgäste besser wird. Das neue Stellwerk ist zudem die Grundlage für den anstehenden Ausbau des Bahnhofs Köpenick zum Regionalbahnhof sowie für zuverlässige und leistungsfähige Verkehre zum zukünftigen Tesla-Standort Grünheide.“
Auswirkungen auf den Fernverkehr
Die Eurocity-Züge zwischen Berlin und Warschau verkehren während der Bauarbeiten nur zwischen Frankfurt (Oder) und Warschau. Zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Fahrzeit verlängert sich damit um rund eine Stunde auf insgesamt zwei Stunden. Am Berliner Hauptbahnhof befindet sich die Abfahrtstelle am Europaplatz, am Frankfurter Hauptbahnhof am Bahnhofsvorplatz. Die Fahrpläne der Busse sind auf die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Fernverkehrszüge in Frankfurt (Oder) abgestimmt.
Bitte beachten: Am 3. April fallen bereits die letzten beiden EC-Züge von Frankfurt (Oder) nach Berlin aus.
Auswirkungen auf den Regionalverkehr
Die Züge der Linie RE 1 fallen zwischen Erkner und Ostkreuz aus. Als Ersatz können die Züge der #S3 genutzt werden, die im 10-Minutentakt unterwegs sind.
Bitte beachten: Baubedingt fährt auch die S-Bahn nicht zu folgenden Zeiten; ein #Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet, die Hauptverkehrszeiten im Berufsverkehr sind wenig betroffen:
In den zwei Nächten am Wochenende vom 3. bis 5. April
Am Mittwoch, 22. April, von etwa 19.30 Uhr bis 1.30 Uhr
Am Donnerstag, 23. April, von etwa 8.30 Uhr bis 15 Uhr
Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Informationen zu den Verbindungen stehen auf bahn.de oder im DB Navigator zur Verfügung.
In den nächsten Tagen trifft es vor allem #Wochenendpassagiere, vom 4. bis 24. April aber müssen sich auch #Berufspendler auf Einschränkungen auf der #RE1-Bahnstrecke Berlin- #Frankfurt (Oder) einstellen.
Züge der Linie #RE1 fahren dann nicht zwischen #Erkner und #Berlin-Ostkreuz, Reisende werden auf die S-Bahn verwiesen. Wer mit dem #Eurocity in Richtung Warschau möchte, muss zwischen Berlin und Frankfurt einen Bus als #Schienenersatzverkehr nutzen. Die Abfahrtszeiten weichen erheblich von denen der Züge ab, heißt es von der Bahn. Reisende sollten sich vor ihrer Fahrt informieren.
In welcher Taklung und #Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die #Straßenbahnlinien#M4, #M5, #M6, #M8, #M13, #M17, #16, #21, #27 und #37 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie #Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 1:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
Fahrzeug- arten
Haupt- verkehrs- zeit
(HVZ)
Neben- verkehrs- zeit
(NVZ)
Schwach- verkehrs- zeit (SVZ)
Nacht
M4
S Hackescher
Markt – PrerowerPlatz
3,3‚
5′
6,6‚
30 ‚
FB,2xGT6
Prerower Platz –
Zingster Str.
6,6‚
10‚
13‚
–
Prerower Platz –
Falkenberg
6,6‚
10‚
20 ‚
30 ‚
M5
S+U
Hauptbahnhof – S
Hackescher Markt
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6
S Hackescher
Markt –LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – ZingsterStraße
5′
10‚
10‚
30 ‚
M6
Hackescher Markt
– LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6,
2xKt4
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – S Marzahn
5′
10‚
10‚
30 ‚
S Marzahn –
Hellersdorf, Riesaer Str.
10‚
10‚
10‚
30 ‚
MB
S+U
Hauptbahnhof – LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – Ahrensfelde
5′
10‚
10‚
30 ‚
M13
S Warschauer Str.
– Virchow- Klinikum
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
FB
M17
S Schöneweide –
Gehrenseestr.
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
2xKt4, GT6
Gehrenseestr. –
Falkenberg
10‚
10‚
20 ‚
–
16
S+U Frankfurter Allee – Ahrensfelde
10‚
10‚
–
–
FB,F6
18
S Springpfuhl –
Hellersdorf, Riesaer Straße
10‚
20 ‚
–
–
FB,F6, GT6
21
S Schöneweide –
S Lichtenberg
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
GT6
27
KrankhausKöpenick –
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
GT6
Weißensee,Pasedagplatz
37
S Schöneweide –
S Lichtenberg
20 ‚
20 ‚
–
–
GT6
Frage 2:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Straßenbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Auf der Linie M4 wird an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr auf 6,7 Minuten im Abschnitt S Hackescher Markt und Prerower Platz bzw. auf 13/7 Minuten im Abschnitt Prerower Platz und Zingster Str. angestrebt.
Auf der Linie M10 steht an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr bis 20 Uhr im Fokus.
Auf der Linie 16 wird geprüft, an Samstagen den 10-Minuten-Takt bereits ab 10:30 Uhr statt ab 12 Uhr umzusetzen.
Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist des Weiteren eine Linienverlängerung der Linie 18 ab S Springpfuhl über Landsberger Allee/Petersburger Straße sowie den S+U Alexanderplatz zum S Hackeschen Markt vorgesehen, um aus dem Bereich Fennfuhl eine direkte Anbindung zum Alexanderplatz zu schaffen. Die Linie 18 würde in der HVZ (10-Min-Takt bis Alexanderplatz) und NVZ (10-Min-Takt bis Landsberger Allee/Petersburger Straße, 20-Min-Takt bis Alexanderplatz) fahren. Im Gegenzug ist es vorgesehen, die MB-Verstärker-Fahrten nur noch im Abschnitt Ahrensfelde – S Springpfuhl verkehren zu lassen.“
Frage 3:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 4:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 4:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Straßenbahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die #Pünktlichkeit bei der #Straßenbahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie M4
94,0 %
93,9 %
93,9 %
94,0 %
94,7 %
Linie MS
89,2 %
91,6 %
90,0 %
87,7 %
85,8 %
Linie M6
86,3 %
87,7 %
86,9 %
86,1 %
86,3 %
Linie M8
91,1 %
91,0 %
90,1 %
87,3 %
86,0 %
Linie M13
86,3 %
88,9 %
89,7 %
90,9 %
88,2 %
Linie M17
91,5 %
91,7 %
90,9 %
89,9 %
83,3 %
Linie 16
95,9 %
95,2 %
94,9 %
94,7 %
94,7 %
Linie 21
86,9 %
85,7 %
84,0 %
76,0 %
77,8 %
Linie 27
91,3 %
90,9 %
89,5 %
87,0 %
82,6 %
Linie 37
93,0 %
93,1 %
92,0 %
89,1 %
80,5 %
Bautätigkeiten im Bereich S Karlshorst wirken sich negativ auf die Pünktlichkeit der Linien M17, 27 und 37 aus.“
Frage 5:
Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 5:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG
Informationen zu den ausgefallenen Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie M4
91.337
44.133
15.598
43.006
67.983
Linie MS
58.795
30.578
21.203
101.011
125.237
Linie M6
155.846
48.057
20.482
115.335
106.661
Linie M8
120.824
49.251
32.479
183.995
179.079
Linie M13
13.306
9.267
8.391
16.580
22.101
Linie M17
12.559
7.379
6.637
10.502
16.979
Linie 16
21.754
5.827
3.612
8.816
20.624
Linie 21
3.012
5.776
3.764
6.629
7.922
Linie 27
6.652
4.223
4.622
5.018
11.870
Linie 37
7.138
1.480
1.837
3.577
3.122
Eine weitergehende Auswertung nach Verkehrszeiten, Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien, erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 6:
Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 6:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 7:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 16:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 1S4, XS4, 1S6, 192, 194, 197, 240, 2S6, 294, 296, 396, NSO, NS6 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 25:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie S in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Antwort zu 7, 16 und 25:
Der Wert für die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke an Werktagen (DTVw) wird im Zyklus von fünf Jahren erzeugt und in einer Verkehrsmengenkarte für den Kraftfahrzeugverkehr auf der Homepage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht:
Der DTVw-Wert wird aus den vorhandenen Verkehrszählungsergebnisse der letzten Jahre ermittelt. Dabei handelt es sich um einen hochgerechneten Jahresdurchschnittswert für
die Verkehrsstärke eines durchschnittlichen Tages an einem Straßenquerschnitt. Eine Aufschlüsselung der DTVw-Werte nach Jahren, Wochentagen oder Verkehrszeiten kann dementsprechend nicht erfolgen.
Die Vergleichbarkeit der Entwicklung des DTVw-Wertes für den Bezirk Lichtenberg kann insofern nur anhand der vorhandenen DTVw-Werte aus den Jahren 2009 und 2014 erfolgen. Entsprechende Kartenausschnitte der Verkehrsmengenkarten (2009 und 2014) für den Bezirk Lichtenberg sind zum Vergleich als Anlage 1 beigefügt.
Gründe für Differenzen zwischen den Verkehrsmengen 2009 und 2014 können hierbei sehr vielfältig sein (z.B. Veränderungen der Infrastruktur, temporäre Baumaßnahmen, Einschränkungen im Verkehrsfluss etc.) und sind im Rahmen der Anfrage im Einzelnen nicht ermittelbar.
Die nächste Verkehrsmengenkarte für das Jahr 2019 wird derzeit erstellt und voraussichtlich im Herbst 2020 zur Verfügung stehen.
Frage 8:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 17:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 26:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der U Bahnlinie 5 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Antwort zu 8, 17 und 26:
Die Antworten für die Fragen 8, 17 und 26 sind identisch.
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verfügt über das Verkehrsmodell des Landes Berlin, das Daten (hier Straßenbelegungen) zu einem bestimmten Zeithorizont bereitstellt. Das aktuelle Verkehrsmodell weist den Zeithorizont 2030 aus. Eine andere zeitlich differenzierte Ausweisung ist nicht verfügbar.
Frage 9:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fümf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Frage 18:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Frage 27:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Antwort zu 9, 18 und 27:
Die Fragen 9, 18 und 27 werden aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Entlang der Straßenkorridore der genannten Straßenbahnlinien, Buslinien und der U Bahnlinie 5 wurden in den vergangenen fünf Jahren die in Tabelle 1, 2 und 3 gelisteten Werte gemessen.
Tabelle 1: N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 an Straßenkorridoren der genannten Linien (– keine Daten)
2015
2016
2017
2018
2019
(vorläufig)
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174)
41
41
41
37
35
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514)
55
52
53
47
37
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547)
55
52
51
47
41
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582)
—
46
46
42
36
Tabelle 2: PM10-Jahresmittelwert in µg/m3 und Anzahl der Tage mit PM10- Tagesmittelwerten größer 50 µg/m3 ( in Klammern) an Straßenkorridoren der genannten Linien (an den anderen Standorten keine PM10-Messungen)
2015
2016
2017
2018
2019
(vorläufig)
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin
29
28
28
28
24
(MC174)
(36)
(14)
(27)
(24)
(14)
Tabelle 3: EC- (Ruß)-Jahresmittelwerte in µg/m3 an Straßenkorridoren der genannten Linien. (— keine Daten; EC ermittelt mit dem thermo-optischen Verfahren mit Reflektionskorrektur)
EC (Ruß) Jahresmittelwert
2015
2016
2017
2018
2019*
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174)
1,8
1,8
1,9
1,7
—
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514)
2,7
2,8
2,6
2,5
—
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547)
2,8
2,9
2,5
2,5
—
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582)
—
1,9
1,7
1,7
—
*Rußdaten für 2019 liegen noch nicht vor.
An der Messstation Frankfurter Allee 86b wird die Luftschadstoffbelastung mit dem in der
Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) beschriebenen Referenzverfahren mit hoher zeitlicher Auflösung (Stundenmittelwerte) ermittelt. Die Daten dieser Station können online abgerufen werden unter https://luftdaten.berlin.de/station/mc174
An den Messorten Alt-Friedrichsfelde 7a, Landsberger Allee 6-8 und lnvalidenstraße 30 werden zur Ermittlung der N02-Werte und der Rußwerte vereinfachte Messverfahren (Passivsammler und RUBIS-Geräte) eingesetzt. Die zeitliche Auflösung beträgt hier zwei Wochen.
Eine Überschreitung der Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegt nach
BlmSchV vor, wenn die Jahresmittelwerte für N02 und PM10 über 40 µg/m3liegen. Weiter darf nicht häufiger als 35 Mal pro Kalenderjahr der PM10-Tagesmittelwert mehr als 50 µg/m3 betragen.
An der Frankfurter Allee 86b wird der N02-Grenzwert seit 2018 eingehalten. An den Messstandorten Alt Friedrichsfelde 7a und lnvalidenstraße 30 wurde der N02-Grenzwert 2019 erstmalig eingehalten, an der Landsberger Allee wurde der Jahresgrenzwert noch um 1 µg/m3 überschritten.
Zu erhöhten N02-Konzentrationen an Hauptverkehrsstraßen trägt der Kfz-Verkehr im Mittel zu ca. 74 % bei. Aus der Verursachergruppe des Kfz-Verkehrs führen fast ausschließlich Dieselmotoren zu hohen N02-Belastungen im Straßenraum.
Eine rückläufige Tendenz ist feststellbar, die vor allem in der Nachrüstung der Berliner Busflotte mit Stickoxidminderungssystemen und in der Verbesserung der Abgastechnik in Kraftfahrzeugen durch die kontinuierliche Flottenerneuerung begründet liegt.
Stadtweit und somit auch an den genannten Streckenabschnitten wird der PM10- Jahremittelgrenzwert seit 2003 und der PM10-Tagesgrenzwert seit 2016 eingehalten.
Für Rußkonzentrationen ist derzeit kein Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgesetzt. Bis 2004 galt ein Prüfwert für Ruß, der in der 23. BlmSchV mit 8
µg/m3 im Jahresmittelwert verankert war. Dieser Prüfwert wurde mit der Einführung der in der 39. BlmSchV festgesetzten Grenzwerte für PM10 aufgehoben. Die in Berlin ermittelten Rußkonzentrationen liegen unterhalb von 8 µg/m3.
Bei der PM10- und Ruß-Belastung ist ein rückläufiger Trend festzustellen , der auf der Umweltzone und dem daraus resultierenden hohen Ausstattungsgrad der Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern sowie auf einer Verringerung des Eintrags vorbelasteter Luft aus den näheren und weiteren Regionen außerhalb Berlins beruht. Die Minderungen sind stadtweit festzustellen.
Aufgrund der zeitlichen Definition der Grenzwerte ist eine Aufschlüsselung nach Wochentagen und Verkehrszeiten nicht sinnvoll.
Für die Beurteilung der Schadstoffbelastung an den Stellen, wo keine Messgeräte stehen, wurden als Ausgangsbasis für die Maßnahmenplanung zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Rechnungen für das Jahr 2015 mit einem Modellsystem durchgeführt , das das Umweltbundesamt für die Schadstoffberechnung in Straßenschluchten empfohlen hat. Mit diesem Modellsystem wurden außerdem Prognoserechnungen für die Jahre 2020 und 2025 durchgeführt. Modelliert wurden Jahresmittelwerte für N02, PM10 und PM2.s.
Die Daten sind im Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf folgender Internetseite veröffentlicht.
Für das Jahr 2015 wurden N02-Grenzwertüberschreitungen entlang der genannten Straßenbahn- , Bus- und Li-Bahnlinien an den in Tabelle 4 gelisteten Straßenabschnitten berechnet.
Name des Straßenabschnittes
von
bis
N02-
Belastung (berechnetes Jahresmittel) 2015
lnvalidenstr.
Sandkrugbrücke
Scharnhorststraße
54
Torstr.
Straßburger Straße
Weydingerstraße
52
Frankfurter Allee
Weichselstraße
Jessnerstraße
51
Frankfurter Allee
Proskauer Straße
Silvio-Meier-Straße
50
Berliner Allee
Bernkasteler Straße
Caseler Straße
49
Torstr.
Rosenthaler Platz
Gormannstraße
47
Frankfurter Allee
Jessnerstraße
U-Bahnhof Frankfurter Allee
46
Frankfurter Allee
Skandinavische Straße
Rosenfelder Straße
46
Rennbahnstr.
Schönstraße
Parkstraße
45
Alt-Friedrichsfelde
Rosenfelder Straße
Löwenberger Straße
45
Frankfurter Allee
Voigtstraße
Finowstraße
45
lnvalidenstr.
Hessische Straße
Chausseestraße
44
lnvalidenstr.
Scharnhorstsstraße
Schwarzer Weg
44
Pistoriusstr.
Jacobsohnstraße
Heinersdorfer Straße
43
Berliner Allee
Wegenerstraße
Buschallee
43
Tabelle 4: Berechnete N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 für das Jahr 2015 an Straßenkorridoren der genannten Linien
Frankfurter Allee
Colbestraße
Kinzigstraße
43
Frankfurter Allee
Kinzigstraße
Jungstraße
43
Atzpodienstr.
Frankfurter Allee
Fanningerstraße
43
Berliner Allee
Pistoriusstraße
Lindenallee
43
Alt-Friedrichsfelde
Löwenberger Straße
Robert-Uhrig-Straße
42
Frankfurter Allee
Silvio-Meier-Straße
Samariterstraße
42
Prenzlauer Promenade
Herthastraße
Spiekermannstraße
42
Für das Jahr 2015 wurde an keinem Straßenabschnitt eine Überschreitung des PM10- Grenzwertes berechnet. Ruß wurde nicht modelliert.
Für das Jahr 2020 wurde an allen Straßenkorridoren entlang der genannten
Straßenbahn-, Bus- und Li-Bahnlinien eine Einhaltung aller zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Grenzwerte prognostiziert.
Frage 10:
In welcher Taklung verkehren die Buslinien #108, #154, #X54, #156, #192, #194, #197, #240, #256, #294, #296, #396, #N50, #N56 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 10:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
HVZ
NVZ
svz
Nacht
108
S+U Lichtenberg – U Elsterwerdaer Platz
20 ‚
20‚
20‚
–
U Elsterwerdaer Platz – Mahlsdorf, Summter Str.
10‚
20‚
20‚
–
Mahlsdorf, Summter Str. – Waldesruh,MahlsdorferAllee
20 ‚
20 ‚
60‚
–
154
Aubertstraße – S Blankenburg
10‚
20 ‚
20 ‚
–
S Blankenburg – U Elsterwerdaer Platz
20 ‚
20 ‚
20‚
–
X54
S+U Pankow – Piesporter Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Piesporter Str. – S Marzahn
10‚
10‚*
–120**
–
S Marzahn – U Hellersdorf
20 ‚
20 ‚
–
–
156
Stadion Buschallee!Hansastraße – Pasedagplatz
20‚
20‚
20‚
–
Pasedagplatz – S Prenzlauer Allee
10‚
10‚
20 ‚
–
S Prenzlauer Allee – Michelangelostr.
10‚
10‚*
20‚
–
Michelangelostr . – S Storkower Str.
20 ‚
20 ‚
–
–
192
S Friedrichsfelde Ost – S Biesdorf
20 ‚
20 ‚
20‚
–
S Biesdorf – S Marzahn
10‚
20 ‚
20 ‚
–
194
U Hermannplatz – U Friedrichsfelde
10‚
10‚
20‚
–
U Friedrichsfelde – S Friedrichsfelde Ost
10‚
20’***
20‚
–
S Friedrichsfelde Ost – Marzahn, Helene-Weigel-
Platz
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
197
Hohenschönhausen , Prerower Platz –
Hohenschönhausen , Welsestr.
10‚
10‚
–120**
–
Hohenschönhausen, Welsestr. – S Kaufsdorf
10‚
10‚
20‚
–
S Kaufsdorf – S Mahlsdorf
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
240
S Ostbahnhof – S Storkower Straße
10‚
10‚
20‚
–
256
Lichtenberg, Zentralfriedhof – S+U Lichtenberg
20‚
20‚
20’****
–
S+U Lichtenberg – S Hohenschönhausen
10‚
20 ‚
20‚
–
S Hohenschönhausen – Wartenberg Siedlung
20‚
20‚
20‚
–
294
Marzahner Str. – Gehrenseestr.
20 ‚
20 ‚
–
–
Gehrenseestr. – Seehausener Str.
20 ‚
20 ‚
–120**
–
Seehausener Str. – Falkenberg
20 ‚
20 ‚
–
–
296
S+U Lichtenberg – U Friedrichsfelde
20 ‚
20‚
–120**
–
U Friedrichsfelde – U Tierpark
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
U Tierpark – S Karlshorst
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
396
S Nöldnerplatz – U Friedrichsfelde
20 ‚
20‚
–
–
U Friedrichsfelde – Mellenseestr.
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
Mellenseestr. – S Karlshorst
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
N50
Buchholz-West,Hugenottenplatz – U Tierpark
–
–
–
30‚
N56
U Magdalenenstr. – Wartenberg, Hagenower Ring –
U Magdalenenstr.
–
–
–
30 ‚
* Samstag nur im 20-MinTakt
** Auch sonntags tagsüber
*** Samstag im 10-Min-Takt
**** Nicht am Samstag und Sonntag
Frage 11:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Buslinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 11:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Es sind derzeit folgende Taktanpassungen vorgesehen:
Die #Buslinie 256 fährt derzeit in der HVZ bis S Hohenschönhausen im 10-Minuten-Takt. Die verstärkenden Fahrten verkehren auf Grund einer fehlenden Endstelle in der Dorfstraße Höhe Lindenberger Straße ab S Hohenschönhausen nach Falkenberg. Sobald eine Endstelle geschaffen worden ist, wird die Taktverstärkung zur neuen Endstelle weitergeführt.
Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist eine Linienverlängerung der Linie 294 von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit über das Clean Tech Park Gelände im Verlauf Dorfstr. , Wolfener Str., Clara-lmmerwahr-Str. und Boxberger Straße zur Wiesenburger Straße vorgesehen.
Am Wochenende befindet sich ab Falkenberg eine Anbindung des Berliner Tierheims im Tagesverkehr in Prüfung.“
Frage 12:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 12:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 13:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 13:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten
Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die Pünktlichkeit beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie 108
90,8 %
91,0 %
92,9 %
92,0 %
91,5 %
Linie 154
92,6 %
91,9 %
91,8 %
89,7 %
89,1 %
Linie 156
86,5 %
85,7 %
86,1 %
88,3 %
88,7 %
Linie 192
96,8 %
96,6 %
96,7 %
95,8 %
95,5 %
Linie 194
86,0 %
85,8 %
85,8 %
85,8 %
85,1 %
Linie 197
85,1 %
85,5 %
85,4 %
86,2 %
84,8 %
Linie 240
85,6 %
85,2 %
85,6 %
84,7 %
82,3 %
Linie 256
89,0 %
87,0 %
88,3 %
88,5 %
86,9 %
Linie 294
94,8 %
91,4 %
95,1 %
93,1 %
92,4 %
Linie 296
93,8 %
92,9 %
95,3 %
94,9 %
94,5 %
Linie 396
87,9 %
87,9 %
91,9 %
91,7 %
91,2 %
Linie X54
79,5 %
77,6 %
82,6 %
86,4 %
86,7 %
Linie N50
91,9 %
93,5 %
93,1 %
92,6 %
90,2 %
Linie N56
95,2 %
95,3 %
93,7 %
95,5 %
94,3 %“
Frage 14:
Zu wie vielen #Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 14:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG Informationen zu den ausgefallenen #Nutzwagenkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie 108
946
10.675
3.461
11.903
23.359
Linie 154
2.734
4.447
2.473
6.784
12.101
Linie 156
1.136
2.002
1.156
1.574
8.791
Linie 192
469
1.029
751
1.932
4.162
Linie 194
1.877
4.974
4.049
5.540
10.301
Linie 197
4.999
7.616
4.217
6.738
13.595
Linie 240
1.009
1.275
1.641
3.241
6.650
Linie 256
1.008
3.112
1.297
2.804
7.123
Linie 294
266
683
470
678
1.823
Linie 296
646
987
899
1.512
2.350
Linie 396
320
561
469
947
1.307
Linie X54
3.475
5.170
2.791
3.323
7.691
Linie N50
47
57
98
94
132
Linie N56
0
0
67
4
77
Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 15:
Wie hat sich die #Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 15:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 19:
In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehrt die U-Bahnlinie 5 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 19:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
Fahrzeugarten
HVZ
NVZ
svz
Nacht
U5
S+ U Alexanderplatz – KaulsdorfNord
4, 7′
5′
10‚
30 ‚
6-Wagen-ZugGroßprofil
Kaufsdorf Nord – Hönow
4, 7′
10‚
10‚
30 ‚
Frage 20:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) ist aktuell für die U-Bahnlinie 5 in ggf. welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 20:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Auf der Linie US sind derzeit keine Taktveränderungen vorgesehen.
Mit Fertigstellung des Lückenschlusses Alexanderplatz – Brandenburger Tor – Hauptbahnhof (vsl. Quartal IV 2020) wird die Linie im bestehenden Taktschema verlängert.“
Der Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 sieht mittelfristig eine Verdichtung des Angebotes auf einen 3,3 Minutentakt auf der Linie US vor. Diese Verdichtung ist abhängig von einer ausreichenden Fahrzeugverfügbarkeit.
Frage 21:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 21:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 22:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es auf der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 22:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der U-Bahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten
Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 201S bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie US
99,3 %
99,4 %
99,0 %
99,1 %
99,1 %“
Frage 23:
Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 23:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG
Informationen zu den ausgefallenen Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind für die Li-Bahnlinie S in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie US
17.646
1S.670
34.420
18.367
31.277
Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 24:
Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 24:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 28:
In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die 8-Bahnlinien 83, 85, 87, 88, 841, 842, 875, 885 sowie die Regionalbahnlinien RB 12, RB24, RB25 und RB26 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 28:
Der VBB teilt hierzu mit:
„Die Linien S3, S41, S42, S5, S7 und S75 verkehren auf den im Bezirk Lichtenberg liegenden bzw. unmittelbar daran angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 10-min-Takt. Auf den Linien S3, S41, S42 und S5 wird in den Hauptverkehrszeiten durch zusätzliche Verstärkerfahrten der Takt weiter verdichtet. Die Linien S8 und S85 verkehren auf den unmittelbar an den Bezirk Lichtenberg angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 20-min Takt und überlagern sich zu einem gemeinsamen 10-min-Takt.
Weitere Details zur Fahrtenhäufigkeit während anderer Verkehrszeiten können den veröffentlichten Fahrplandaten entnommen werden, beispielsweise in der elektronischen Fahrplanauskunft VBB-Fahrinfo oder in den Fahrplantabellen auf der Webseite der S Bahn Berlin GmbH.
Auf der Linie S7 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Vollzügen (acht Wagen). Auf den Linien S3 und S5 werden die Fahrten des 10-Minuten-Taktes montags bis freitags tagsüber ebenfalls mit Vollzügen (acht Wagen) erbracht, für die Verstärkerfahrten in den Hauptverkehrszeiten sowie zum Teil während verkehrsschwächerer Zeiten in
Tagesrandlagen und am Wochenende kommen auch Halbzüge (vier Wagen) zum Einsatz. Auf den Linien S41 und S42 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Dreiviertelzügen (sechs Wagen). Auf den Linien S75, S8 und S85 verkehren planmäßig alle Fahrten mit
Halbzügen (vier Wagen). Die ursprünglich zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 vorgesehene Verstärkung aller Fahrten der Linie S85 von Halb- auf Dreiviertelzüge (sechs Wagen) musste wegen einer temporär verringerten Fahrzeugverfügbarkeit verschoben werden, wird aber vsl. im II. Quartal 2020 realisiert. Die Verschiebung resultiert aus Rissen in Wagenkastenteilen, die im 2. Halbjahr 2019 bei einigen Fahrzeugen der älteren
Baureihe 485 festgestellt wurden und zu einer zeitweiligen Abstellung der betroffenen Fahrzeuge führten.
Die Linien RB12, 24, 25 und 26 verkehren täglich in der HVZ und in der NVZ im Stundentakt auf dem gesamten Laufweg. Die Linien RB12 und 25 verkehren grundsätzlich mit einem Dieseltriebwagen vom Typ dreiteiliger Talent oder zweiteiliger Link mit etwa 140 Sitzplätzen, wobei auf einzelnen Fahrten in der Hauptverkehrszeit mit einer Doppeltraktion zweiteiliger Talent Dieseltriebwagen 180 Sitzplätze angeboten werden. Die Linie RB24 verkehrt stets mit einem fünfteiligen elektrischen Triebwagen vom Typ Talent2 mit 300 Sitzplätzen. Auf der RB26 werden überwiegend Doppeltraktionen mit 280 Sitzplätzen mit den Talent oder Link Triebwagen angeboten. Einzelne Fahrten in der Nebenverkehrszeit, sowie die Fahrt 5188 verkehren mit einem Fahrzeug.“
Frage 29:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 29:
Die seitens des Landes Berlin mittel- und langfristig beabsichtigten Ausweitungen des Verkehrsangebotes im Regional- und S-Bahn-Verkehr können dem aktuellen Nahverkehrsplan entnommen werden. Ihre Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit von den fahrzeug- und infrastrukturseitigen Randbedingungen. Im Regionalverkehr wird die Weiterentwicklung des Angebotes auf o.g. Linien hinsichtlich der Verkehrsnachfrage und Angebotsattraktivität beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass vorrangiges Ziel des Regionalverkehrs die Anbindung der Region ist. Für Verkehre innerhalb Berlins steht im Regelfall ein S-Bahn-Angebot in dichtem Takt zur Verfügung. Aufgrund der langen Zugläufe im Regionalverkehr ist eine Dimensionierung ausschließlich auf den innerstädtischen Verkehr nicht wirtschaftlich und würde bei den benachbarten Aufgabenträgern insbesondere außerhalb des engeren Verflechtungsraumes zu einem Mehrfinanzierungsbedarf führen, ohne dass dem ein zusätzlicher Nutzen entgegensteht.
Frage 30:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 30:
Für den S-Bahn-Verkehr in Berlin und Umgebung liegen beim VBB gesamthafte Nachfragedaten nach verschiedenen Zeiträumen unterteilt innerhalb des angefragten Zeitraums nur aus dem Jahr 2018 und ausschließlich unterteilt nach Wochenschichten (Mo-Fr an Schultagen, Mo-Fr während der Ferien, Sa und So) vor. Nachfolgend ist für die angefragten Linien jeweils die Summe der Linienbeförderungsfälle im Erhebungszeitraum 01.01.2018 – 08.12.2018 dargestellt:
Linie
Mo-Fr (Schule)
Mo-Fr (Ferien)
Sa
So
Summe
S3
24.389.118
7.761.000
5.408.180
4.374.386
41.932.684
S41
44.357.381
11.766.786
6.731.710
5.716.832
68.572.709
S42
42.206.484
12.450.534
6.733.941
6.253.843
67.644.802
S5
33.133.878
10.559.798
6.076.551
5.444.894
55.215.121
S7
44.164.552
13.016.847
8.939.094
7.692.732
73.813.225
S75
5.925.929
1.640.239
759.394
724.457
9.050.019
S8
11.214.071
3.247.309
2.208.221
2.062.031
18.731.632
S85
8.007.225
2.379.620
1.105.128
1.100.416
12.592.389
Darüber hinaus veröffentlicht die S-Bahn Berlin GmbH auf Grundlage der Entwicklung der ihr vorliegenden Vertriebsdaten jährlich einen Wert für die Verkehrsnachfrage des Gesamtnetzes (Unternehmensbeförderungsfälle). Diese Werte sind den jährlich
veröffentlichten Geschäftsberichten der S-Bahn Berlin GmbH zu entnehmen. Hieraus ist für die Jahre 2015 bis 2018 eine grundsätzlich steigende Entwicklungstendenz der Verkehrsnachfrage ablesbar.
Für den Regionalverkehr auf der Schiene existieren für die in Frage kommenden Linien kontinuierliche und automatisierte Erhebungen aus den Fahrzeugseitigen Fahrgastzählsystemen. Diese werden nach Fahrplanjahr ausgewertet und sind zum jetzigen Zeitpunkt bis zum Fahrplan 201712018 abschließend plausibilisiert und ausgewertet.
Dargestellt ist das gerundete , durchschnittliche tägliche Aufkommen als Summe der Ein und Aussteiger nach Station und Tagart. Folglich liegt die Fahrgastzahl etwa bei der Hälfte des Aufkommens.
Berlin Ostkreuz
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
Kein Halt
Kein Halt
700
500
900
600
700
400
RB24
Kein Halt
Kein Halt
2.900
2.000
3.300
2.400
3.800
2.700
RB25
Kein Halt
Kein Halt
900
500
1.000
500
1.000
600
SUMME
0
0
4.500
3.000
5200
3.500
5.500
3.700
Die Linie RB26 verkehrt erst seit dem Fahrplan 2019/2020 bis Berlin-Ostkreuz , sodass hier noch keine gesicherten Werte vorliegen. Die Linien RB12 und 25 halten seit dem Fahrplan 2015/2016 am Ostkreuz.
Berlin-Lichtenberg
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
1.500
1.100
900
700
900
700
700
500
RB24
2.500
1.700
1.900
1.400
2.100
1.600
2.000
1.500
RB25
1.400
500
800
600
1.000
600
700
500
RB26
3.200
2.300
3.000
2.300
2.900
2.100
3.300
2.200
SUMME
8.600
5.600
6.600
5.000
4.200
5.000
6.700
4.700
Berlin-Hohenschönhausen
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
600
500
500
400
700
500
500
400
RB24
800
500
900
600
1.000
700
1.100
800
SUMME
1.400
1.000
1.400
1.000
1.700
1.200
1.600
1.200
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
RB25
600
200
700
500
800
600
700
500
Berlin-Ahrensfelde
Im Sommer 2018 fanden Ausbaumaßnahmen an der Strecke der RB25 zwischen Werneuchen und Ahrensfelde statt, welche sich voraussichtlich negativ auf das Aufkommen der Linie in diesem Jahr auswirkten.
Die Anzahl der jährlichen Fahrgäste im Bahn-Regionalverkehr wird durch die Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH jährlich mit der Publikation der Kennzahlen bekanntgegeben. Für 2018 werden 87,7 Mio Fahrgäste ausgewiesen.
Frage 31:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 31 :
Der VBB teilt hierzu mit:
„Da entsprechend der in den bestehenden Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarten Abrechnungssystematik die Summe der Verspätungsminuten keine relevante Kenngröße ist, wird diese nicht erfasst bzw. es existiert keine Berichtspflicht der S-Bahn Berlin GmbH an die Länder zu dieser Kenngröße mit der hier für die Beantwortung benötigten Datenstruktur. Als Qualitätskenngröße zur Messung des Anteils der Verspätungen wird vielmehr der Pünktlichkeitsgrad erfasst, d.h. der Anteil derjenigen Verkehrshalte, die nicht
mehr als 3:59 min verspätet waren, an der Gesamtmenge der Verkehrshalte. Nachfolgend ist der Pünktlichkeitsgrad für die angefragten Linien für die Jahre 2015 bis 2019
Der Länderverband Nordostdeutschland des #Deutschen Bahnkunden-Verbandes (#DBV) fordert vom Berliner Senat und der Brandenburger Landesregierung die Planungen zum #Wiederaufbau der #Potsdamer Stammbahn zwischen Berlin Hauptbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof über #Berlin-Zehlendorf zügig fortzusetzen bzw. zum Abschluss zu bringen. Auf seinem Landesverbandstag am 29. Februar 2020 hat der DBV sich einstimmig für einen #zweigleisigen#Wiederaufbau dieser Strecke mit Oberleitung bzw. einer #Elektrifizierung mit 15 kV Wechselstrom für den #Regionalzugverkehr ausgesprochen.
Michael Wedel, Vorsitzender des Länderverbandes: „Berlin und Brandenburg brauchen an dieser Stelle für die Aufnahme der Fahrgastzuwächse und absehbaren Zunahme des Zugangebotes eine weitere leistungsfähige Verbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der Berliner Innenstadt. Mit ihren möglichen Zwischenhalten am Europarc Dreilinden, Kleinmachnow, in Zehlendorf, Steglitz und Schöneberg würden die Berliner Stadtbahn entlastet, völlig neue Verkehrsbeziehungen abgedeckt und außerdem notwendige Umleitungsmöglichkeiten im Fall von nicht vermeidbaren Bauarbeiten geschaffen werden. Die Trasse ist vorhanden, auch wenn für die Elektrifizierung ein Planfeststellungsverfahren nicht vermeidbar ist. Trotzdem kann und muss es genau hier relativ schnell gehen.“
Die weiter steigende Bevölkerungszahl in Berlin und seinem Umland, die nicht vorhandene Schienenanbindung der Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf zwingen zum Handeln.
Da die viergleisige Nord-Süd-Verbindung Berlins künftig an ihre Belastungsgrenze stößt, kann ein Teil der Regionalzüge der Relation Potsdam – Berlin-Zehlendorf teilweise auch über die Verbindungskurve am Bahnhof Schöneberg weiter über den südlichen Berliner Innenring bzw. Südkreuz, Neukölln, Ostkreuz in Richtung Bernau und Eberswalde geführt werden.
Pressekontakt: Michael Wedel, Telefon 01 62 / 1 64 33 42
Schlechte Nachrichten für Bahnreisende: Am Wochenende halten am Potsdamer Hauptbahnhof weder S-Bahnen noch Regionalzüge.
#Potsdam ist ab Freitagabend für das gesamte Wochenende in weiten Teilen vom #Bahnnetz#abgekoppelt. Die #S-Bahn aus Berlin fährt den Hauptbahnhof nicht an und endet in #Babelsberg. Regionalzüge werden um Potsdam herum #umgeleitet. Ursache sind laufende #Abrissarbeiten an den Brücken der #Nuthestraße über die Bahngleise. Die Strecke wird deshalb zwischen 22 Uhr am Freitag und 1.30 Uhr in der Nacht zu Montag voll gesperrt. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte besser einen Blick in die Fahrplanauskunft werfen.
Große Auswirkungen auf den Regionalverkehr
Die größten Auswirkungen hat die Sperrung im Regionalverkehr. Betroffen ist der Regionalexpress 1 sowie die Regionalbahnlinien 21 und 22. Der stark genutzte RE1 aus Magdeburg wird über Golm nach Berlin-Charlottenburg umgeleitet. Die Züge des RE1 aus Brandenburg/Havel enden im Potsdamer Hauptbahnhof und verkehren erst ab Berlin Wannsee wieder Richtung Frankfurt (Oder). Einzelne Züge werden in den Nachtstunden zwischen Werder (Havel) und Erkner über Golm, …