Regionalverkehr: Nahverkehr RE1-Einschränkungen für Pendler aus Berlin, Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder) im April, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1789181/

In den nächsten Tagen trifft es vor allem #Wochenendpassagiere, vom 4. bis 24. April aber müssen sich auch #Berufspendler auf Einschränkungen auf der #RE1-Bahnstrecke Berlin- #Frankfurt (Oder) einstellen.

Züge der Linie #RE1 fahren dann nicht zwischen #Erkner und #Berlin-Ostkreuz, Reisende werden auf die S-Bahn verwiesen. Wer mit dem #Eurocity in Richtung Warschau möchte, muss zwischen Berlin und Frankfurt einen Bus als #Schienenersatzverkehr nutzen. Die Abfahrtszeiten weichen erheblich von denen der Züge ab, heißt es von der Bahn. Reisende sollten sich vor ihrer Fahrt informieren.

Grund für den dreiwöchigen Ausfall der Bahnlinie sind die Vorbereitungsarbeiten zur #Inbetriebnahme des neuen elektronischen #Stellwerks in #Berlin-Köpenick Ende April. „Um die Auswirkungen für Pendler so gering wie möglich zu halten, finden die Bauarbeiten während der Berliner und Brandenburger Osterferien (6. bis 17. April) …

ÖPNV: Entwicklungen beim ÖPNV im Bezirk Lichtenberg, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

In welcher Taklung und #Traktionsstärke  (einfache oder doppelte) verkehren die #Straßenbahnlinien  #M4, #M5, #M6, #M8, #M13, #M17, #16, #21, #27 und #37 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie #Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung  von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 1:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde Fahrzeug- arten
Haupt- verkehrs- zeit

(HVZ)

Neben- verkehrs- zeit

(NVZ)

Schwach- verkehrs- zeit (SVZ) Nacht
M4 S Hackescher

Markt Prerower Platz

3,3 5′ 6, 6 30 FB, 2xGT6

 

 

Prerower Platz

Zingster Str.

6, 6 10 13
Prerower Platz

Falkenberg

6, 6 10 20 30
M5 S+U

Hauptbahnhof – S

Hackescher  Markt

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6

S Hackescher

Markt Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 30
Landsberger Allee!Petersbu rger Str.Zingster Straße 5′ 10 10 30
M6 Hackescher  Markt

Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6,

2xKt4

Landsberger Allee!Petersbu rger Str. – S Marzahn 5′ 10 10 30
S Marzahn

Hellersdorf, Riesaer Str.

10 10 10 30
MB S+U

Hauptbahnhof Landsberger Allee!Petersbu rger Str.

10 10 20 Stammfahrten : FB

 

Verstärker: FB, F6, GT6

Landsberger Allee!Petersbu rger Str.Ahrensfelde 5′ 10 10 30
M13 S Warschauer Str.

Virchow- Klinikum

10 10 20 30 FB
M17 S Schöneweide

Gehrenseestr.

10 10 20 30 2xKt4, GT6
Gehrenseestr.

Falkenberg

10 10 20
16 S+U Frankfurter Allee Ahrensfelde 10 10 FB, F6
18 S Springpfuhl

Hellersdorf, Riesaer Straße

10 20 FB, F6, GT6
21 S Schöneweide

S Lichtenberg

20 20 20 GT6
27 Krankhaus Köpenick – 20 20 20 GT6

 

 

Weißensee, Pasedagplatz
37 S Schöneweide

S Lichtenberg

20 20 GT6

Frage 2:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Straßenbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 2:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Es sind derzeit folgende #Taktanpassungen  geplant:

Auf der Linie M4 wird an Sonntagen eine Taktverdichtung  im Zeitraum zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr auf 6,7 Minuten im Abschnitt S Hackescher Markt und Prerower Platz bzw. auf 13/7 Minuten im Abschnitt Prerower Platz und Zingster Str. angestrebt.

Auf der Linie M10 steht an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr bis 20 Uhr im Fokus.

Auf der Linie 16 wird geprüft, an Samstagen den 10-Minuten-Takt bereits ab 10:30 Uhr statt ab 12 Uhr umzusetzen.

Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist des Weiteren eine Linienverlängerung der Linie 18 ab S Springpfuhl über Landsberger Allee/Petersburger Straße sowie den S+U Alexanderplatz zum S Hackeschen Markt vorgesehen, um aus dem Bereich Fennfuhl eine direkte Anbindung zum Alexanderplatz zu schaffen. Die Linie 18 würde in der HVZ (10-Min-Takt bis Alexanderplatz)  und NVZ (10-Min-Takt bis Landsberger Allee/Petersburger  Straße, 20-Min-Takt bis Alexanderplatz) fahren. Im Gegenzug ist es vorgesehen, die MB-Verstärker-Fahrten nur noch im Abschnitt Ahrensfelde – S Springpfuhl verkehren zu lassen.“

Frage 3:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie  Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 3:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

Frage 4:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 4:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Straßenbahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden  Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die #Pünktlichkeit bei der #Straßenbahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie M4 94,0 % 93,9 % 93,9 % 94,0 % 94,7 %
Linie MS 89,2 % 91,6 % 90,0 % 87,7 % 85,8 %
Linie M6 86,3 % 87,7 % 86,9 % 86,1 % 86,3 %
Linie M8 91,1 % 91,0 % 90,1 % 87,3 % 86,0 %
Linie M13 86,3 % 88,9 % 89,7 % 90,9 % 88,2 %
Linie M17 91,5 % 91,7 % 90,9 % 89,9 % 83,3 %
Linie 16 95,9 % 95,2 % 94,9 % 94,7 % 94,7 %
Linie 21 86,9 % 85,7 % 84,0 % 76,0 % 77,8 %
Linie 27 91,3 % 90,9 % 89,5 % 87,0 % 82,6 %
Linie 37 93,0 % 93,1 % 92,0 % 89,1 % 80,5 %

Bautätigkeiten im Bereich S Karlshorst wirken sich negativ auf die Pünktlichkeit der Linien M17, 27 und 37 aus.“

Frage 5:

Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Ausfallzahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 5:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG

Informationen zu den ausgefallenen  Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie M4 91.337 44.133 15.598 43.006 67.983
Linie MS 58.795 30.578 21.203 101.011 125.237
Linie M6 155.846 48.057 20.482 115.335 106.661
Linie M8 120.824 49.251 32.479 183.995 179.079
Linie M13 13.306 9.267 8.391 16.580 22.101
Linie M17 12.559 7.379 6.637 10.502 16.979
Linie 16 21.754 5.827 3.612 8.816 20.624
Linie 21 3.012 5.776 3.764 6.629 7.922
Linie 27 6.652 4.223 4.622 5.018 11.870
Linie 37 7.138 1.480 1.837 3.577 3.122

 

Eine weitergehende  Auswertung nach Verkehrszeiten,  Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien, erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 6:

Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen  oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 6:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 7:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten,  Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 16:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 1S4, XS4, 1S6, 192, 194, 197, 240, 2S6, 294, 296, 396, NSO, NS6 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 25:

Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  (DTVw) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie S in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie  Nachtzeiten)?

Antwort zu 7, 16 und 25:

Der Wert für die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke  an Werktagen (DTVw) wird im Zyklus von fünf Jahren erzeugt und in einer Verkehrsmengenkarte  für den Kraftfahrzeugverkehr  auf der Homepage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht:

https://www. berl in.de/senuvk/verkehr/lenkung/vl b/de/erhebungen. shtm 1

Der DTVw-Wert wird aus den vorhandenen Verkehrszählungsergebnisse  der letzten Jahre ermittelt. Dabei handelt es sich um einen hochgerechneten Jahresdurchschnittswert  für

die Verkehrsstärke  eines durchschnittlichen Tages an einem Straßenquerschnitt.  Eine Aufschlüsselung der DTVw-Werte nach Jahren, Wochentagen oder Verkehrszeiten kann dementsprechend nicht erfolgen.

Die Vergleichbarkeit  der Entwicklung des DTVw-Wertes für den Bezirk Lichtenberg kann insofern nur anhand der vorhandenen  DTVw-Werte aus den Jahren 2009 und 2014 erfolgen.  Entsprechende Kartenausschnitte der Verkehrsmengenkarten  (2009 und 2014) für den Bezirk Lichtenberg sind zum Vergleich als Anlage 1 beigefügt.

Gründe für Differenzen zwischen den Verkehrsmengen  2009 und 2014 können hierbei sehr vielfältig sein (z.B. Veränderungen der Infrastruktur, temporäre Baumaßnahmen, Einschränkungen im Verkehrsfluss etc.) und sind im Rahmen der Anfrage im Einzelnen nicht ermittelbar.

Die nächste Verkehrsmengenkarte  für das Jahr 2019 wird derzeit erstellt und voraussichtlich im Herbst 2020 zur Verfügung stehen.

Frage 8:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten,  Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 17:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Frage 26:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der U­ Bahnlinie 5 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- sowie Nachtzeiten)?

Antwort zu 8, 17 und 26:

Die Antworten für die Fragen 8, 17 und 26 sind identisch.

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verfügt über das Verkehrsmodell  des Landes Berlin, das Daten (hier Straßenbelegungen) zu einem bestimmten Zeithorizont bereitstellt. Das aktuelle Verkehrsmodell  weist den Zeithorizont 2030 aus. Eine andere zeitlich differenzierte Ausweisung  ist nicht verfügbar.

Frage 9:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien  M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fümf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- und Nachtzeiten)?

Frage 18:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten  (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen  und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten  und Neben- und Nachtzeiten)?

Frage 27:

Wie haben sich die Schadstoffemissionen  (N02 Jahresmittelwerte,  PM10 Jahresmittel,  Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln  nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten,  Wochentagen  und Verkehrszeiten  wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?

Antwort zu 9, 18 und 27:

Die Fragen 9, 18 und 27 werden aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Entlang der Straßenkorridore der genannten Straßenbahnlinien,  Buslinien und der U­ Bahnlinie 5 wurden in den vergangenen fünf Jahren die in Tabelle 1, 2 und 3 gelisteten Werte gemessen.

Tabelle 1: N02-Jahresmittelwerte in µg/m3  an Straßenkorridoren der genannten Linien (–­ keine Daten)

2015 2016 2017 2018 2019

(vorläufig)

Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174) 41 41 41 37 35
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514) 55 52 53 47 37
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547) 55 52 51 47 41
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582) 46 46 42 36

 

Tabelle 2: PM10-Jahresmittelwert in µg/m3 und Anzahl der Tage mit PM10- Tagesmittelwerten größer 50 µg/m3  ( in Klammern) an Straßenkorridoren der genannten Linien (an den anderen Standorten keine PM10-Messungen)

2015 2016 2017 2018 2019

(vorläufig)

Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin 29 28 28 28 24
(MC174) (36) (14) (27) (24) (14)

 

Tabelle 3: EC- (Ruß)-Jahresmittelwerte  in µg/m3  an Straßenkorridoren der genannten Linien. (— keine Daten; EC ermittelt mit dem thermo-optischen Verfahren mit Reflektionskorrektur)

EC (Ruß) Jahresmittelwert 2015 2016 2017 2018 2019*
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174) 1,8 1,8 1,9 1,7
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514) 2,7 2,8 2,6 2,5
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547) 2,8 2,9 2,5 2,5
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582) 1,9 1,7 1,7

 

*Rußdaten für 2019 liegen noch nicht vor.

An der Messstation Frankfurter Allee 86b wird die Luftschadstoffbelastung  mit dem in der

  1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) beschriebenen  Referenzverfahren mit hoher zeitlicher Auflösung (Stundenmittelwerte) ermittelt. Die Daten dieser Station können online abgerufen werden unter https://luftdaten.berlin.de/station/mc174

An den Messorten Alt-Friedrichsfelde  7a, Landsberger Allee 6-8 und lnvalidenstraße 30 werden zur Ermittlung der N02-Werte und der Rußwerte vereinfachte Messverfahren (Passivsammler und RUBIS-Geräte) eingesetzt. Die zeitliche Auflösung beträgt hier zwei Wochen.

Eine Überschreitung der Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegt nach

  1. BlmSchV vor, wenn die Jahresmittelwerte für N02 und PM10 über 40 µg/m3liegen. Weiter darf nicht häufiger als 35 Mal pro Kalenderjahr der PM10-Tagesmittelwert mehr als 50 µg/m3   betragen.

An der Frankfurter Allee 86b wird der N02-Grenzwert seit 2018 eingehalten. An den Messstandorten Alt Friedrichsfelde 7a und lnvalidenstraße 30 wurde der N02-Grenzwert 2019 erstmalig eingehalten, an der Landsberger Allee wurde der Jahresgrenzwert  noch um 1 µg/m3   überschritten.

Zu erhöhten N02-Konzentrationen an Hauptverkehrsstraßen trägt der Kfz-Verkehr im Mittel zu ca. 74 % bei. Aus der Verursachergruppe  des Kfz-Verkehrs führen fast ausschließlich Dieselmotoren zu hohen N02-Belastungen im Straßenraum.

Eine rückläufige Tendenz ist feststellbar, die vor allem in der Nachrüstung der Berliner Busflotte mit Stickoxidminderungssystemen  und in der Verbesserung der Abgastechnik  in Kraftfahrzeugen durch die kontinuierliche Flottenerneuerung begründet liegt.

Stadtweit und somit auch an den genannten Streckenabschnitten wird der PM10- Jahremittelgrenzwert seit 2003 und der PM10-Tagesgrenzwert seit 2016 eingehalten.

Für Rußkonzentrationen ist derzeit kein Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgesetzt.  Bis 2004 galt ein Prüfwert für Ruß, der in der 23. BlmSchV mit 8

µg/m3 im Jahresmittelwert verankert war. Dieser Prüfwert wurde mit der Einführung der in der 39. BlmSchV festgesetzten Grenzwerte für PM10 aufgehoben. Die in Berlin ermittelten Rußkonzentrationen liegen unterhalb von 8 µg/m3.

Bei der PM10-  und Ruß-Belastung ist ein rückläufiger Trend festzustellen , der auf der Umweltzone und dem daraus resultierenden hohen Ausstattungsgrad der Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern sowie auf einer Verringerung des Eintrags vorbelasteter  Luft aus den näheren und weiteren Regionen außerhalb Berlins beruht. Die Minderungen sind stadtweit festzustellen.

Aufgrund der zeitlichen Definition der Grenzwerte ist eine Aufschlüsselung  nach Wochentagen und Verkehrszeiten  nicht sinnvoll.

Für die Beurteilung der Schadstoffbelastung an den Stellen, wo keine Messgeräte stehen, wurden als Ausgangsbasis für die Maßnahmenplanung  zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Rechnungen für das Jahr 2015 mit einem Modellsystem durchgeführt , das das Umweltbundesamt für die Schadstoffberechnung  in Straßenschluchten empfohlen hat. Mit diesem Modellsystem wurden außerdem  Prognoserechnungen für die Jahre 2020 und 2025 durchgeführt. Modelliert wurden Jahresmittelwerte für N02, PM10 und PM2.s.

Die Daten sind im Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf folgender  Internetseite veröffentlicht.

https://www. stadtentwicklung. berl in.de/umwelt/umweltatlas/ie311 .htm

Für das Jahr 2015 wurden N02-Grenzwertüberschreitungen  entlang der genannten Straßenbahn- , Bus- und Li-Bahnlinien an den in Tabelle 4 gelisteten Straßenabschnitten berechnet.

 

 

 

Name des Straßenabschnittes

 

 

 

 

von

 

 

 

 

bis

N02-

Belastung (berechnetes Jahresmittel) 2015

lnvalidenstr. Sandkrugbrücke Scharnhorststraße 54
Torstr. Straßburger Straße Weydingerstraße 52
Frankfurter Allee Weichselstraße Jessnerstraße 51
Frankfurter Allee Proskauer Straße Silvio-Meier-Straße 50
Berliner Allee Bernkasteler Straße Caseler Straße 49
Torstr. Rosenthaler Platz Gormannstraße 47
 

Frankfurter Allee

Jessnerstraße U-Bahnhof Frankfurter Allee 46
Frankfurter Allee Skandinavische  Straße Rosenfelder Straße 46
Rennbahnstr. Schönstraße Parkstraße 45
Alt-Friedrichsfelde Rosenfelder Straße Löwenberger  Straße 45
Frankfurter Allee Voigtstraße Finowstraße 45
lnvalidenstr. Hessische Straße Chausseestraße 44
lnvalidenstr. Scharnhorstsstraße Schwarzer Weg 44
Pistoriusstr. Jacobsohnstraße Heinersdorfer Straße 43
Berliner Allee Wegenerstraße Buschallee 43

 

Tabelle 4: Berechnete N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 für das Jahr 2015 an Straßenkorridoren der genannten Linien

Frankfurter Allee Colbestraße Kinzigstraße 43
Frankfurter Allee Kinzigstraße Jungstraße 43
Atzpodienstr. Frankfurter Allee Fanningerstraße 43
Berliner Allee Pistoriusstraße Lindenallee 43
Alt-Friedrichsfelde Löwenberger  Straße Robert-Uhrig-Straße 42
Frankfurter Allee Silvio-Meier-Straße Samariterstraße 42
Prenzlauer Promenade Herthastraße Spiekermannstraße 42

 

Für das Jahr 2015 wurde an keinem Straßenabschnitt eine Überschreitung des PM10- Grenzwertes berechnet. Ruß wurde nicht modelliert.

Für das Jahr 2020 wurde an allen Straßenkorridoren entlang der genannten

Straßenbahn-,  Bus- und Li-Bahnlinien eine Einhaltung aller zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Grenzwerte prognostiziert.

Frage 10:

In welcher Taklung verkehren die Buslinien #108, #154, #X54, #156, #192, #194, #197, #240, #256, #294, #296, #396#N50, #N56 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 10:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde
HVZ NVZ svz Nacht
108 S+U Lichtenberg U Elsterwerdaer Platz 20 20 20
U Elsterwerdaer Platz Mahlsdorf, Summter Str. 10 20 20
Mahlsdorf, Summter Str.Waldesruh, Mahlsdorfer Allee 20 20 60
154 Aubertstraße – S Blankenburg 10 20 20
S Blankenburg U Elsterwerdaer Platz 20 20 20
X54 S+U Pankow Piesporter Str. 10 10 20
Piesporter Str. – S Marzahn 10 10* 120**
S Marzahn U Hellersdorf 20 20
156 Stadion Buschallee!Hansastraße Pasedagplatz 20 20 20
Pasedagplatz – S Prenzlauer Allee 10 10 20
S Prenzlauer Allee Michelangelostr. 10 10* 20
Michelangelostr . – S Storkower Str. 20 20
192 S Friedrichsfelde Ost – S Biesdorf 20 20 20
S Biesdorf – S Marzahn 10 20 20
194 U Hermannplatz U Friedrichsfelde 10 10 20
U Friedrichsfelde – S Friedrichsfelde Ost 10 20’*** 20
S Friedrichsfelde Ost – Marzahn, Helene-Weigel-

Platz

20 20 20
197 Hohenschönhausen , Prerower Platz

Hohenschönhausen , Welsestr.

10 10 120**

 

Hohenschönhausen, Welsestr. – S Kaufsdorf 10 10 20
S Kaufsdorf S Mahlsdorf 20 20 20
240 S Ostbahnhof – S Storkower Straße 10 10 20
256 Lichtenberg, Zentralfriedhof S+U Lichtenberg 20 20 20’****
S+U Lichtenberg – S Hohenschönhausen 10 20 20
S Hohenschönhausen Wartenberg Siedlung 20 20 20
294 Marzahner Str. Gehrenseestr. 20 20
Gehrenseestr.Seehausener Str. 20 20 120**
Seehausener Str.Falkenberg 20 20
296 S+U Lichtenberg U Friedrichsfelde 20 20 120**
U Friedrichsfelde U Tierpark 20 20 20
U Tierpark – S Karlshorst 20 20 20
396 S Nöldnerplatz U Friedrichsfelde 20 20
U Friedrichsfelde Mellenseestr. 20 20 20
Mellenseestr. – S Karlshorst 20 20 20
N50 Buchholz-West, Hugenottenplatz U Tierpark 30
N56 U Magdalenenstr. Wartenberg, Hagenower Ring

U Magdalenenstr.

30

 

* Samstag nur im 20-MinTakt

** Auch sonntags tagsüber

*** Samstag im 10-Min-Takt

**** Nicht am Samstag und Sonntag

Frage 11:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Buslinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 11:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Es sind derzeit folgende Taktanpassungen  vorgesehen:

Die #Buslinie 256 fährt derzeit in der HVZ bis S Hohenschönhausen im 10-Minuten-Takt. Die verstärkenden  Fahrten verkehren auf Grund einer fehlenden Endstelle in der Dorfstraße Höhe Lindenberger Straße ab S Hohenschönhausen nach Falkenberg. Sobald eine Endstelle geschaffen worden ist, wird die Taktverstärkung zur neuen Endstelle weitergeführt.

Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist eine Linienverlängerung der Linie 294 von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit über das Clean Tech Park Gelände im Verlauf Dorfstr. , Wolfener Str., Clara-lmmerwahr-Str.  und Boxberger Straße zur Wiesenburger Straße vorgesehen.

Am Wochenende befindet sich ab Falkenberg eine Anbindung des Berliner Tierheims im Tagesverkehr in Prüfung.“

Frage 12:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie  Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 12:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

Frage 13:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 13:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten

Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die Pünktlichkeit beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie 108 90,8 % 91,0 % 92,9 % 92,0 % 91,5 %
Linie 154 92,6 % 91,9 % 91,8 % 89,7 % 89,1 %
Linie 156 86,5 % 85,7 % 86,1 % 88,3 % 88,7 %
Linie 192 96,8 % 96,6 % 96,7 % 95,8 % 95,5 %
Linie 194 86,0 % 85,8 % 85,8 % 85,8 % 85,1 %
Linie 197 85,1 % 85,5 % 85,4 % 86,2 % 84,8 %
Linie 240 85,6 % 85,2 % 85,6 % 84,7 % 82,3 %
Linie 256 89,0 % 87,0 % 88,3 % 88,5 % 86,9 %
Linie 294 94,8 % 91,4 % 95,1 % 93,1 % 92,4 %
Linie 296 93,8 % 92,9 % 95,3 % 94,9 % 94,5 %
Linie 396 87,9 % 87,9 % 91,9 % 91,7 % 91,2 %
Linie X54 79,5 % 77,6 % 82,6 % 86,4 % 86,7 %

 

Linie N50 91,9 % 93,5 % 93,1 % 92,6 % 90,2 %
Linie N56 95,2 % 95,3 % 93,7 % 95,5 % 94,3 %“

 

Frage 14:

Zu wie vielen #Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 14:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG Informationen zu den ausgefallenen  #Nutzwagenkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie 108 946 10.675 3.461 11.903 23.359
Linie 154 2.734 4.447 2.473 6.784 12.101
Linie 156 1.136 2.002 1.156 1.574 8.791
Linie 192 469 1.029 751 1.932 4.162
Linie 194 1.877 4.974 4.049 5.540 10.301
Linie 197 4.999 7.616 4.217 6.738 13.595
Linie 240 1.009 1.275 1.641 3.241 6.650
Linie 256 1.008 3.112 1.297 2.804 7.123
Linie 294 266 683 470 678 1.823
Linie 296 646 987 899 1.512 2.350
Linie 396 320 561 469 947 1.307
Linie X54 3.475 5.170 2.791 3.323 7.691
Linie N50 47 57 98 94 132
Linie N56 0 0 67 4 77

 

Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten  sowie nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 15:

Wie hat sich die #Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 15:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 19:

In welcher Taklung und Traktionsstärke  (einfache oder doppelte) verkehrt die U-Bahnlinie 5 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln  nach Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie Taktdichte,  Fahrtrichtungen  und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 19:

Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:

Linie Abschnitt Taktangabe je Stunde Fahrzeugarten
HVZ NVZ svz Nacht
U5 S+ U Alexanderplatz Kaulsdorf Nord 4, 7′ 5′ 10 30 6-Wagen-Zug Großprofil
Kaufsdorf Nord Hönow 4, 7′ 10 10 30

 

Frage 20:

Welche Taktveränderungen  (Ausdünnung oder Verdichtung)  ist aktuell für die U-Bahnlinie 5 in ggf. welchen Abschnitten  und an welchen Wochentagen  und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 20:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Auf der Linie US sind derzeit keine Taktveränderungen vorgesehen.

Mit Fertigstellung des Lückenschlusses Alexanderplatz – Brandenburger Tor – Hauptbahnhof (vsl. Quartal IV 2020) wird die Linie im bestehenden Taktschema verlängert.“

Der Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 sieht mittelfristig eine Verdichtung des Angebotes auf einen 3,3 Minutentakt auf der Linie US vor. Diese Verdichtung ist abhängig von einer ausreichenden  Fahrzeugverfügbarkeit.

Frage 21:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Wochentagen,  Hauptverkehrszeit,  Nebenverkehrszeit,  Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 21:

Die BVG teilt hierzu mit:

„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“

 

Frage 22:

Zu wie vielen Verspätungsminuten  ist es auf der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Verspätungszahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 22:

Der Verkehrsvertrag  mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger  ermittelt.

Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der U-Bahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich  liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich  10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten

Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.

Die BVG teilt hierzu mit:

„Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 201S bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie US 99,3 % 99,4 % 99,0 % 99,1 % 99,1 %“

 

Frage 23:

Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln  nach Jahren, Fahrtrichtungen  und Verkehrszeiten  sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen  Ausfallzahl  pro vorbezeichneter  Linie)?

Antwort zu 23:

Dem Aufgabenträger  liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG

Informationen zu den ausgefallenen  Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind für die Li-Bahnlinie S in der folgenden Tabelle dargestellt:

Linien 2015 2016 2017 2018 2019
Linie US 17.646 1S.670 34.420 18.367 31.277

Eine weitergehende  Auswertung nach Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.

Frage 24:

Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren  Daten und Prognosen einschließlich  bereits erteilter Baugenehmigungen  oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben  in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln  nach Planungsräumen  und Jahren)?

Antwort zu 24:

Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.

Frage 28:

In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die 8-Bahnlinien 83, 85, 87, 88, 841, 842, 875, 885 sowie die Regionalbahnlinien RB 12, RB24, RB25 und RB26 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?

Antwort zu 28:

Der VBB teilt hierzu mit:

„Die Linien S3, S41, S42, S5, S7 und S75 verkehren auf den im Bezirk Lichtenberg liegenden bzw. unmittelbar daran angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 10-min-Takt. Auf den Linien S3, S41, S42 und S5 wird in den Hauptverkehrszeiten durch zusätzliche Verstärkerfahrten der Takt weiter verdichtet. Die Linien S8 und S85 verkehren auf den unmittelbar an den Bezirk Lichtenberg angrenzenden Teilabschnitten tagsüber  im 20-min­ Takt und überlagern sich zu einem gemeinsamen  10-min-Takt.

Weitere Details zur Fahrtenhäufigkeit während anderer Verkehrszeiten  können den veröffentlichten  Fahrplandaten entnommen werden,  beispielsweise in der elektronischen Fahrplanauskunft VBB-Fahrinfo oder in den Fahrplantabellen auf der Webseite der S­ Bahn Berlin GmbH.

Auf der Linie S7 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Vollzügen (acht Wagen). Auf den Linien S3 und S5 werden die Fahrten des 10-Minuten-Taktes montags bis freitags tagsüber ebenfalls mit Vollzügen (acht Wagen) erbracht, für die Verstärkerfahrten  in den Hauptverkehrszeiten sowie zum Teil während verkehrsschwächerer  Zeiten in

Tagesrandlagen und am Wochenende kommen auch Halbzüge (vier Wagen) zum Einsatz. Auf den Linien S41 und S42 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Dreiviertelzügen (sechs Wagen). Auf den Linien S75, S8 und S85 verkehren planmäßig alle Fahrten mit

Halbzügen (vier Wagen).  Die ursprünglich zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 vorgesehene Verstärkung aller Fahrten der Linie S85 von Halb- auf Dreiviertelzüge (sechs Wagen) musste wegen einer temporär verringerten Fahrzeugverfügbarkeit  verschoben werden, wird aber vsl. im II. Quartal 2020 realisiert. Die Verschiebung resultiert aus Rissen in Wagenkastenteilen,  die im 2. Halbjahr 2019 bei einigen Fahrzeugen der älteren

Baureihe 485 festgestellt wurden und zu einer zeitweiligen Abstellung der betroffenen Fahrzeuge führten.

Die Linien RB12, 24, 25 und 26 verkehren täglich in der HVZ und in der NVZ im Stundentakt auf dem gesamten Laufweg. Die Linien RB12 und 25 verkehren grundsätzlich mit einem Dieseltriebwagen vom Typ dreiteiliger Talent oder zweiteiliger Link mit etwa 140 Sitzplätzen, wobei auf einzelnen Fahrten in der Hauptverkehrszeit mit einer Doppeltraktion zweiteiliger Talent Dieseltriebwagen  180 Sitzplätze angeboten werden. Die Linie RB24 verkehrt stets mit einem fünfteiligen elektrischen Triebwagen vom Typ Talent2 mit 300 Sitzplätzen. Auf der RB26 werden überwiegend Doppeltraktionen mit 280 Sitzplätzen mit den Talent oder Link Triebwagen angeboten. Einzelne Fahrten in der Nebenverkehrszeit, sowie die Fahrt 5188 verkehren mit einem Fahrzeug.“

Frage 29:

Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?

Antwort zu 29:

Die seitens des Landes Berlin mittel- und langfristig beabsichtigten Ausweitungen des Verkehrsangebotes  im Regional- und S-Bahn-Verkehr  können dem aktuellen Nahverkehrsplan entnommen werden.  Ihre Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit von den fahrzeug- und infrastrukturseitigen  Randbedingungen.  Im Regionalverkehr wird die Weiterentwicklung des Angebotes auf o.g. Linien hinsichtlich der Verkehrsnachfrage  und Angebotsattraktivität  beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass vorrangiges Ziel des Regionalverkehrs die Anbindung der Region ist. Für Verkehre innerhalb Berlins steht im Regelfall ein S-Bahn-Angebot in dichtem Takt zur Verfügung. Aufgrund der langen Zugläufe im Regionalverkehr  ist eine Dimensionierung ausschließlich auf den innerstädtischen Verkehr nicht wirtschaftlich und würde bei den benachbarten Aufgabenträgern  insbesondere außerhalb des engeren Verflechtungsraumes  zu einem Mehrfinanzierungsbedarf führen, ohne dass dem ein zusätzlicher  Nutzen entgegensteht.

Frage 30:

Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?

Antwort zu 30:

Für den S-Bahn-Verkehr in Berlin und Umgebung liegen beim VBB gesamthafte Nachfragedaten nach verschiedenen  Zeiträumen unterteilt innerhalb des angefragten Zeitraums nur aus dem Jahr 2018 und ausschließlich unterteilt nach Wochenschichten (Mo-Fr an Schultagen, Mo-Fr während der Ferien, Sa und So) vor. Nachfolgend ist für die angefragten Linien jeweils die Summe der Linienbeförderungsfälle im Erhebungszeitraum 01.01.2018 – 08.12.2018 dargestellt:

 

Linie

Mo-Fr (Schule) Mo-Fr (Ferien)  

Sa

 

So

 

Summe

S3 24.389.118 7.761.000 5.408.180 4.374.386 41.932.684
S41 44.357.381 11.766.786 6.731.710 5.716.832 68.572.709
S42 42.206.484 12.450.534 6.733.941 6.253.843 67.644.802
S5 33.133.878 10.559.798 6.076.551 5.444.894 55.215.121
S7 44.164.552 13.016.847 8.939.094 7.692.732 73.813.225
S75 5.925.929 1.640.239 759.394 724.457 9.050.019
S8 11.214.071 3.247.309 2.208.221 2.062.031 18.731.632
S85 8.007.225 2.379.620 1.105.128 1.100.416 12.592.389

 

Darüber hinaus veröffentlicht die S-Bahn Berlin GmbH auf Grundlage der Entwicklung der ihr vorliegenden Vertriebsdaten jährlich einen Wert für die Verkehrsnachfrage des Gesamtnetzes (Unternehmensbeförderungsfälle).   Diese Werte sind den jährlich

veröffentlichten Geschäftsberichten der S-Bahn Berlin GmbH zu entnehmen. Hieraus ist für die Jahre 2015 bis 2018 eine grundsätzlich steigende Entwicklungstendenz der Verkehrsnachfrage  ablesbar.

Für den Regionalverkehr auf der Schiene existieren für die in Frage kommenden Linien kontinuierliche und automatisierte  Erhebungen aus den Fahrzeugseitigen Fahrgastzählsystemen.  Diese werden nach Fahrplanjahr ausgewertet und sind zum jetzigen Zeitpunkt bis zum Fahrplan 201712018 abschließend  plausibilisiert und ausgewertet.

Dargestellt ist das gerundete , durchschnittliche tägliche Aufkommen als Summe der Ein­ und Aussteiger nach Station und Tagart. Folglich liegt die Fahrgastzahl etwa bei der Hälfte des Aufkommens.

Berlin Ostkreuz

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 Kein Halt Kein Halt 700 500 900 600 700 400
RB24 Kein Halt Kein Halt 2.900 2.000 3.300 2.400 3.800 2.700
RB25 Kein Halt Kein Halt 900 500 1.000 500 1.000 600
SUMME 0 0 4.500 3.000 5200 3.500 5.500 3. 700

 

Die Linie RB26 verkehrt erst seit dem Fahrplan 2019/2020 bis Berlin-Ostkreuz , sodass hier noch keine gesicherten Werte vorliegen.  Die Linien RB12 und 25 halten seit dem Fahrplan 2015/2016 am Ostkreuz.

Berlin-Lichtenberg

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 1.500 1.100 900 700 900 700 700 500
RB24 2.500 1.700 1.900 1.400 2.100 1.600 2.000 1.500
RB25 1.400 500 800 600 1.000 600 700 500
RB26 3.200 2.300 3.000 2.300 2.900 2.100 3.300 2.200
SUMME 8.600 5.600 6.600 5.000 4.200 5.000 6. 700 4. 700

 

Berlin-Hohenschönhausen

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So Mo-Fr Sa+So
RB12 600 500 500 400 700 500 500 400
RB24 800 500 900 600 1.000 700 1.100 800
SUMME 1.400 1.000 1.400 1.000 1.700 1.200 1.600 1.200

 

 

Linie 2015 2016 2017 2018
Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So Mo- Fr Sa+So
RB25 600 200 700 500 800 600 700 500

 

Berlin-Ahrensfelde

Im Sommer 2018 fanden Ausbaumaßnahmen  an der Strecke der RB25 zwischen Werneuchen und Ahrensfelde statt, welche sich voraussichtlich negativ auf das Aufkommen der Linie in diesem Jahr auswirkten.

Die Anzahl der jährlichen  Fahrgäste im Bahn-Regionalverkehr wird durch die Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH jährlich mit der Publikation der Kennzahlen bekanntgegeben.  Für 2018 werden 87,7 Mio Fahrgäste ausgewiesen.

Frage 31:

Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?

Antwort zu 31 :

Der VBB teilt hierzu mit:

„Da entsprechend der in den bestehenden Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarten Abrechnungssystematik  die Summe der Verspätungsminuten  keine relevante Kenngröße ist, wird diese nicht erfasst bzw. es existiert keine Berichtspflicht der S-Bahn Berlin GmbH an die Länder zu dieser Kenngröße mit der hier für die Beantwortung benötigten Datenstruktur. Als Qualitätskenngröße zur Messung des Anteils der Verspätungen wird vielmehr der Pünktlichkeitsgrad erfasst, d.h. der Anteil derjenigen Verkehrshalte,  die nicht

mehr als 3:59 min verspätet waren, an der Gesamtmenge der Verkehrshalte.  Nachfolgend ist der Pünktlichkeitsgrad für die angefragten Linien für die Jahre 2015 bis 2019

dargestellt:

Jan Feb M rz Apr M ai Jun Jul A ug 5ep Okt Nov Dez
Linie 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15
53 98,76 99,39 99,03 98,85 98,99 99,49 98,26 98,62 98,68 99,36 99,40 99,02
541 91,84 93,85 92,85 92,07 94,59 91,45 86,70 91,50 90,81 90,80 87,30 93,37
542 93,07 95,14 92,25 92,68 95,04 92,17 88,96 92,78 93,21 90,48 90,60 94,15
55 96,71 96,61 96,36 95,10 95,91 96,51 94,89 93,15 93,14 94,76 96,40 96,76
57 97,28 96,97 96,08 94,43 95,97 95,63 93,82 92,75 91,25 95,53 95,80 97,20
575 97,20 97,40 97, 15 95,69 96, 13 96,98 96,03 94,88 95,33 96,23 97, 16 97,89
58 97,02 96,77 95,62 96,58 95,53 92,26 90,71 94,56 93,43 92,94 89,56 95,25
585 94,61 94,17 93,34 94,55 95,29 93,28 91,34 93,76 94,25 92,41 90,06 93,98

 

Jan Feb M rz Apr M ai Jun Jul A ug 5ep Okt Nov Dez
Linie 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16
53 98,87 98,47 99,27 98,91 98,54 99,12 98,54 98,93 99,15 99,55 99,18 99,49
541 89,01 95,58 96,74 95,93 92,51 92,06 90,78 93,85 93,54 89,63 87,61 92,04
542 92, 19 94,57 94,97 95,09 90,70 90,61 89,31 93,89 91,36 88,30 85,07 94,03
55 94,25 96,61 97,55 96,79 94,60 95,02 94,82 96,95 95,78 96,47 92,68 96,03
57 94,36 97,09 97,47 95,64 94,90 96,06 94,16 96,92 96,38 96,76 92,85 96,41
575 95,60 97,96 97,76 97,27 95,43 97,24 95,60 97,62 96,29 97,44 93,90 96,93
58 92,37 95,04 96,06 96,26 94,27 94,33 95, 14 95,58 95,31 93,02 90,43 95,55
585 93,53 95,95 95,90 96,26 94,02 93,87 93,09 96,30 94,63 93,37 91,04 94,76

 

Regionalverkehr + S-Bahn: Planungen zum Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn zügig zum Abschluss bringen! aus DBV

Der Länderverband Nordostdeutschland des #Deutschen Bahnkunden-Verbandes (#DBV) fordert vom Berliner Senat und der Brandenburger Landesregierung die Planungen zum #Wiederaufbau der #Potsdamer Stammbahn zwischen Berlin Hauptbahnhof und Potsdam Hauptbahnhof über #Berlin-Zehlendorf zügig fortzusetzen bzw. zum Abschluss zu bringen. Auf seinem Landesverbandstag am 29. Februar 2020 hat der DBV sich einstimmig für einen #zweigleisigen #Wiederaufbau dieser Strecke mit Oberleitung bzw. einer #Elektrifizierung mit 15 kV Wechselstrom für den #Regionalzugverkehr ausgesprochen.

Michael Wedel, Vorsitzender des Länderverbandes: „Berlin und Brandenburg brauchen an dieser Stelle für die Aufnahme der Fahrgastzuwächse und absehbaren Zunahme des Zugangebotes eine weitere leistungsfähige Verbindung zwischen der Landeshauptstadt Potsdam und der Berliner Innenstadt. Mit ihren möglichen Zwischenhalten am Europarc Dreilinden, Kleinmachnow, in Zehlendorf, Steglitz und Schöneberg würden die Berliner Stadtbahn entlastet, völlig neue Verkehrsbeziehungen abgedeckt und außerdem notwendige Umleitungsmöglichkeiten im Fall von nicht vermeidbaren Bauarbeiten geschaffen werden. Die Trasse ist vorhanden, auch wenn für die Elektrifizierung ein Planfeststellungsverfahren nicht vermeidbar ist. Trotzdem kann und muss es genau hier relativ schnell gehen.“

Die weiter steigende Bevölkerungszahl in Berlin und seinem Umland, die nicht vorhandene Schienenanbindung der Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf zwingen zum Handeln.

Da die viergleisige Nord-Süd-Verbindung Berlins künftig an ihre Belastungsgrenze stößt, kann ein Teil der Regionalzüge der Relation Potsdam – Berlin-Zehlendorf teilweise auch über die Verbindungskurve am Bahnhof Schöneberg weiter über den südlichen Berliner Innenring bzw. Südkreuz, Neukölln, Ostkreuz in Richtung Bernau und Eberswalde geführt werden.

Pressekontakt: Michael Wedel, Telefon 01 62 / 1 64 33 42

#et022 #odeg #triebwagen #ostbahnhof #re2

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Straßenverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Regional- und S-Bahn am Wochenende Kein Zug vom Potsdamer Hauptbahnhof nach Berlin, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/regional-und-s-bahn-am-wochenende-kein-zug-vom-potsdamer-hauptbahnhof-nach-berlin/25587966.html

Schlechte Nachrichten für Bahnreisende: Am Wochenende halten am Potsdamer Hauptbahnhof weder S-Bahnen noch Regionalzüge.

#Potsdam ist ab Freitagabend für das gesamte Wochenende in weiten Teilen vom #Bahnnetz #abgekoppelt. Die #S-Bahn aus Berlin fährt den Hauptbahnhof nicht an und endet in #Babelsberg. Regionalzüge werden um Potsdam herum #umgeleitet. Ursache sind laufende #Abrissarbeiten an den Brücken der #Nuthestraße über die Bahngleise. Die Strecke wird deshalb zwischen 22 Uhr am Freitag und 1.30 Uhr in der Nacht zu Montag voll gesperrt. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte besser einen Blick in die Fahrplanauskunft werfen.

Große Auswirkungen auf den Regionalverkehr
Die größten Auswirkungen hat die Sperrung im Regionalverkehr. Betroffen ist der Regionalexpress 1 sowie die Regionalbahnlinien 21 und 22. Der stark genutzte RE1 aus Magdeburg wird über Golm nach Berlin-Charlottenburg umgeleitet. Die Züge des RE1 aus Brandenburg/Havel enden im Potsdamer Hauptbahnhof und verkehren erst ab Berlin Wannsee wieder Richtung Frankfurt (Oder). Einzelne Züge werden in den Nachtstunden zwischen Werder (Havel) und Erkner über Golm, …

Straßenverkehr: Schönhauser Allee (Pankow): Abriss der Brücke – Einschränkungen beim S-Bahn- und Fernverkehr, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article228547799/Abriss-der-Schoenhauser-Allee-Bruecke-U2-Trasse-kann-bleiben.html

Beim #Neubau der #Brücke der #Schönhauser Allee drohen Einschränkungen beim #S-Bahn- und #Fernverkehr. Für die #U-Bahn besteht Hoffnung.

Auf der Brücke Autos, Straßenbahnen und Lastwagen, unter der Brücke die Ringbahn und Gleise des Fernverkehrs. Und zwischen den beiden Segmenten: die Hochbahn-Trasse der BVG Linie #U2. Die 132 Jahre alte Schönhauser-Allee-Brücke wird seit Generationen massiv beansprucht. Für Laien ist die mehrfach überbaute Konstruktion dennoch schwer erkennbar.

Fest steht, dass der Senat die Überbrückung des #Bahngrabens ab 2024 gegen einen kompletten Neubau ersetzen muss. Dabei drohen bis zum Ende des Jahrzehnts erhebliche Verkehrsprobleme für die gesamte Region in Pankow und Prenzlauer Berg. Nach Informationen der Berliner Morgenpost sind die Planer aber zumindest eine große Sorge los.

So soll die Auto- und Straßenbahnbrücke zu beiden Seiten des Viadukts der Hochbahn so aufgebaut sein, dass sie von der U2-Trasse auf den Ständern von den kaputten Bereichen darunter entkoppelt ist. In dem Fall ließen sich die beiden Teilstücke …

Regionalverkehr: Brandenburg kürzt Bahn Zahlungen wegen Verspätungen Nur eine Linie des Regionalexpresses erreichte im Herbst 2019 die vereinbarte Leistung., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/regionalbahnen-nach-berlin-brandenburg-kuerzt-bahn-zahlungen-wegen-verspaetungen/25556290.html

Nur eine Linie des #Regionalexpresses erreichte im Herbst 2019 die vereinbarte Leistung. Der Bahn entgeht deshalb ein sechsstelliger Betrag.

Die Deutsche Bahn hat auf mehreren Linien zwischen Berlin und Brandenburg die vertraglich zugesagte #Beförderungsleistung für Fahrgäste verfehlt. Brandenburg hat daher die #Zahlungen an die Bahn-Tochtergesellschaft DB Regio allein für den #Regionalexpress 7 sowie für die drei Regionalbahnlinien 10, 13 und 14 für die Monate Oktober und November 2019 um rund 310.000 Euro gekürzt. Das geht aus einer Anfrage des Linke-Landtagsabgeordneten Christian Görke an die Landesregierung hervor.

Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Potsdam wurde nur auf der Linie #RB13 (Berlin-Jungfernheide – #Wustermark) im Oktober die vereinbarte Leistung zu 100 Prozent erfüllt. Die meisten Ausfälle gab es im November auf der Linie #RB10 (Berlin-Südkreuz – Nauen) mit nur 83 Prozent. Auf den beiden anderen Verbindungen #RE7 (Dessau – Berlin-Stadtbahn – Wünsdorf) und #RB14 (Nauen – Berlin-Schönefeld) schwankten die sogenannten Liefernachweise zwischen 91 und 96 Prozent.

„Wie in einem Viehtransporter“
Görke, der Verkehrsexperte seiner Fraktion ist und von Januar 2014 bis November 2019 in der rot-roten Koalitionsregierung Finanzminister …

Regionalverkehr: Bauarbeiten Nauen – Hennigsdorf – Spandau Pendler im Nordwesten vom Regionalverkehr abgeschnitten, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/02/regionalverkehr-bauarbeiten-pendler-spandau-falkensee-nauen-regio-db-odeg.html

Auf der #Bahnstrecke von #Nauen nach Berlin geht es traditionell chaotisch zu: Zu wenig Züge mit zu wenig Platz für zu viele #Pendler. Von Dienstag an dürfte sich die Situation für Tausende noch verschärfen: Mehrere Regionalbahnen fallen für einige Wochen aus.

Pendler auf den Regionalbahnstrecken des #RE2, #RE6, #RB10, #RB13 und #RB14 müssen sich die kommenden fünf Wochen auf Einschränkungen einstellen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, werden einige Strecken ab Dienstag wegen #Bauarbeiten an den Schienen komplett gesperrt. Der #Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Auf anderen Strecken kommt es zu #Fahrzeitänderungen und Ausfällen der kürzlich eingerichteten Verstärkerfahrten.

Die Änderungen im Fahrplan im Einzelnen:

RE2 (#Odeg): Der von der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH betriebene Regionalexpress 2 verkehrt bereits seit Anfang Februar zu veränderten Zeiten, einige Züge müssen wegen Bauarbeiten der …

Regionalverkehr + Infrastruktur: Eine regionale Ringbahn für Berlin?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Bestehen auf dem Berliner #Bahn-Außenring derzeit die nötigen Voraussetzungen, um dort eine #Ringbahn als
Regionalbahn betreiben zu können?
Antwort zu 1:
Nein.
Frage 2:
Wenn nicht, an welchen Stellen müssten dafür wesentliche #Investitionen getätigt werden, z.B. Lücken
geschlossen, zusätzliche Gleise gelegt oder fehlende Verbindungskurven hergestellt werden?
Antwort zu 2:
Für den sinnvollen Betrieb einer Ringbahn für den Regionalverkehr wäre beispielsweise
die Errichtung diverser #Regionalverkehrshalte notwendig, die zumeist als kostenintensive
#Turmbahnhöfe ausgestaltet werden müssten. Es ist bisher nicht nachgewiesen, inwieweit
freie #Trassenkapazitäten für solch eine Regionalverkehrslinie auf dem Berliner Außenring
(#BAR) gegeben wären. Insbesondere ist hier auch die derzeitige Nutzung und große
Bedeutung des Berliner Außenrings für den Eisenbahn-Güterverkehr zu beachten.
Bei nicht gegebenen Trassen würde dann ggf. auch die Errichtung zusätzlicher
Gleisinfrastruktur, angepasste Leit- und Sicherungstechnik o.ä. nötig werden. Dies beträfe
dann nicht nur den BAR an sich, sondern auch die Zulauf- und Kreuzungsstrecken, zu
denen eine Verknüpfung hergestellt werden müsste. Insbesondere auf diesen Strecken
besteht derzeit schon ein sehr dichtes Betriebsprogramm. Viele Strecken sind als
2
sogenannte „Überlastete Schienenwege“ von der DB Netz AG klassifiziert worden, so
dass die Fahrzeitverlängerungen durch zusätzliche Halte Angebotsreduzierungen auf den
Radialstrecken in die innere Stadt zur Folgen haben könnten.
Frage 3:
Gab es bereits schon einmal in den Senatsverwaltungen Überlegungen zu einem möglichen Ringbetrieb für
den Regionalbahnverkehr auf dem Außenring um Berlin? Gab es dazu bereits Diskussionen mit Brandenburg?
Antwort zu 3:
Der BAR wird von mehreren Regionalverkehrslinien genutzt, so z.B. für die Verbindungen
von Oranienburg über Hennigsdorf nach Berlin-Spandau/Charlottenburg sowie über Golm
nach Potsdam Hbf, von Potsdam Hbf über Golm nach Berlin-Schönefeld Flughafen und
von Lichtenberg über Hohenschönhausen nach Bernau. Der Vorteil hierbei ist, dass
verschiedene Außenäste mit hohem Nutzerpotential bedarfsgerecht miteinander
verbunden werden und auch direkte Verknüpfungen zu den weiteren Regional- und SBahn-
Verbindungen bestehen.
Die Leistungen im #Regionalverkehr werden von den Aufgabenträgern der Länder Berlin
und Brandenburg gemeinsam abgestimmt, insbesondere wenn es Landesgrenzen
überschreitende Leistungen betrifft.
Gespräche zu einer generellen Regionalverkehrs-Ringlinie mit dem Aufgabenträger des
Landes Brandenburg gab es bisher nicht.
Frage 4:
Sieht der Senat Chancen in einem solchen Ringbetrieb auf dem Außenring, insbesondere um bessere
Verbindungen für #Pendlerströme und für tangentiale Passagierströme zu schaffen?
Antwort zu 4:
Pendlerströme charakterisieren sich durch eine möglichst minimierte Reisezeit für eine
Wohnung-Arbeit-Verbindung. Lange Wege über den BAR konterkarieren diese.
Tangentiale Passagierströme könnten mit neuen Verbindungen über den BAR positive
Wirkungen erzeugen. Für Bereiche, wo ein Bedarf für tangentiale Verbindungen bisher
identifiziert wurde, wurden Regionalverkehrslinien eingerichtet. Weitere befinden sich in
Planung. So plant der Senat beispielsweise die Einrichtung einer #Nahverkehrstangente auf
dem östlichen BAR – hierfür steht allerdings ein endgültiger Systementscheid #S-Bahn oder
#Regionalverkehr noch aus. Des Weiteren ist zu beachten, dass dieser östliche Teil des
BAR durch überwiegend dicht besiedelte Berliner Bezirken führt, während die übrigen
Teile des BAR zu Zeiten der deutschen Teilung bewusst in peripherer Lage zu den
Siedlungsgebieten geplant wurden.
3
Frage 5:
Wird der Senat einen Ringbetrieb auf dem Außenring in Zukunft als mögliche Option in seine Überlegungen
zum Ausbau des Schienenverkehrs in der Metropolregion Berlin/Brandenburg mit einbeziehen?
Antwort zu 5:
Für den Regionalverkehr werden durch die Aufgabenträger der Länder Berlin und
Brandenburg regelmäßige Überprüfungen der verkehrlichen Rahmenbedingungen sowie
Bedarfsprüfungen durchgeführt. Je nachdem, welche Erkenntnisse sich daraus ergeben,
werden Anpassungen bei den Vergaben der jeweiligen Netzbetriebe (Netz-Elbe-Spree,
Lausitznetz usw.) vorgenommen. Hier wurde durch die Länder Berlin und Brandenburg
insbesondere eine Stärkung der Verkehre auf dem BAR vorgenommen, so dass künftig
auch der Streckenabschnitt zwischen Oranienburg/Bernau über Hohenschönhausen,
Lichtenberg und Schöneweide zum Flughafen BER im 30-Minuten-Takt, abschnittsweise
sogar dichter, bedient werden wird. Bei Vorliegen entsprechender Rahmenbedingungen
können diese Verkehre in der Zukunft auch ausgeweitet werden. Dabei ist es von den
verkehrlichen Anforderungen abhängig, ob dies durch eine auf dem BAR verkehrende
Regionalverkehrs-Ringlinie oder abschnittsweise über den Außenring geführte
Regionallinien erfolgt, welche sich an den direkten Quell- und Zielbeziehungen der
Fahrgäste orientieren.
Berlin, den 11.02.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Stadtentwicklung Pro Velten bremst S-Bahn und Wohnungsbau aus – , aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1784825/

Das Veltener Stadtparlament hat am Donnerstag zwei Beschlüsse gefasst, deren Auswirkungen auf die Stadtentwicklung noch gar nicht abzusehen sind. Auf Antrag von Pro Velten und mit der Unterstützung von CDU, AfD und NPD wurde mehrheitlich beschlossen, dass keine Bebauungspläne mehr aufgestellt werden dürfen, die den Bau von mehr als 50 Wohnungen zum Ziel haben.

Die Bemerkung von Heiko Gehring (AfD), der einen Zuzug von Ausländern befürchtet, wurde vom Publikum mit Buh-Rufen quittiert. Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) warnte davor, dass die Stadt mit dem …

Die Mehrheit derselben Fraktionen stimmte auch dafür, die #S-Bahn aufs #Abstellgleis zu schieben. Mit Blick auf die Jahrzehnte zurück argumentiert Pro Velten: „Die weitere Forderung der S-Bahn nach #Velten scheint abwegig.“ Priorität soll die direkte Einbindung des #Prignitz-Expresses nach #Gesundbrunnen haben. In Berlin ist bekannt, dass dies technisch in absehbarer Zeit unmöglich ist. Auch die #Heidekrautbahn wird vorerst nur bis #Wilhelmsruh