innovative Technik aus Hamburg jetzt auch in Berlin
Seit heute sehen Fahrgäste der S-Bahn Berlin auf einigen stark genutzten Stationen der #Stadtbahn schon bevor ihr Zug einfährt, wo noch #Platz ist. Das „#Lightgate“-System misst in Echtzeit, wie stark die #S-Bahnwagen #ausgelastet sind und zeigt dies auf den #Zugzielanzeigern am Bahnsteig an. Grün steht für Wagen mit viel Platz, gelb für mittlere Auslastung und rot für wenig Platz im Wagen. S‑Bahnchef Peter Buchner, Berlins Staatssekretär für Mobilität und Verkehr, Johannes Wieczorek, der Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Uwe Schüler und VBB-Geschäftsführer Martin Fuchs stellten das innovative System heute am S-Bahnhof Hackescher Markt vor.
Die #Weltleitmesse für #Verkehrstechnik und Mobilität ist in diesem Jahr die größte Messe, die Berlin je hatte: Das gesamte Gelände ist ausgebucht – von den Messehallen über den Sommergarten bis hin zum #Gleisgelände. Das entspricht einer Fläche von 16 Fußballfeldern oder fünfmal dem Berliner Olympiastadion. Dabei wächst die #Ausstellungsfläche zunehmend in die Höhe: Rund 100 Messestände sind #doppelstöckig, einige haben sogar 3 Etagen. Insgesamt präsentieren sich 2.940 Aussteller aus 59 Ländern auf der #InnoTrans.
Angesichts der täglichen #Ausfälle und #Verspätungen bei #Bussen und #Bahnen der #BVG und der damit verbundenen Probleme für viele Fahrgäste, stehen die Fachleute der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im steten engen Austausch mit der BVG. Trotz erfolgter Ausschreibung und Vergabe für neue #Fahrzeuge, gibt es von Seiten der Hersteller noch keine verbindlichen #Lieferpläne. Da davon ausgegangen werden muss, dass neue Fahrzeuge erst im kommenden Jahr in den Dienst gestellt werden, ist der Auftrag an die Führung des Unternehmens möglichst schnell nachhaltige #Stabilität in das Angebot der BVG zu bringen.
Schnee, Eis, Regen, Hitze, Wind – Berlins U-Bahnen müssen bei ganz unterschiedlichen #Witterungsbedingungen funktionieren. Zwar befinden sich große Streckenteile in Tunneln, die Züge fahren aber auch im Freien und werden teilweise draußen abgestellt. Derzeit muss Berlins nächste #U-Bahn-Generation beweisen, dass sie auch extremes #Wetter aushält. Ein Zug der neuen Baureihe J befindet sich derzeit in #Wien in einer sogenannten #Klimakammer, wird ausgiebig getestet – und im besten Fall bei Auffälligkeiten sofort optimiert.
Daten zu einer erhöhten #Lärmbelastung durch die Züge der U1/U3 auf der Hochbahn zwischen den U-Bahnhöfen Möckernbrücke und Hallesches Tor liegen dem Senat nicht vor. Auch seitens der BVG kann eine Zunahme der #Lärmemission nicht bestätigt werden. Allerdings liegen dem Senat, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der BVG #Beschwerden von mehreren Anwohnenden zu Lärmemissionen aus dem #Hochbahnviadukt vor (siehe auch Antwort zu Frage 2). Die BVG ist hierzu im Austausch mit den Anwohnenden.
Auch 2024 fällt keine #Entscheidung mehr in der seit Jahren laufenden und milliardenschweren #S-Bahn-Ausschreibung in Berlin. Das hat Verkehrsstaatssekretär Johannes Wieczorek am Mittwoch im #Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mitgeteilt. „Die Zuschlagserteilung ist erst Anfang 2025 leistbar“, sagte Wieczorek. Ursprünglich sollte diese bereits Ende 2022 erfolgen. Hintergrund ist, dass sich auch der Termin, bis wann Bewerber ihre finalen Angebote einreichen müssen, ein weiteres Mal verzögert hat. Stichtag ist nun der 8. Oktober. „Wir wollten uns die #Finanzierungsaspekte noch einmal genauer ansehen“, sagte Wieczorek zur Begründung.
An welchen Strecken erfolgte seit 2019 eine #Gleissanierung zur Minderung von Straßenbahngeräuschen?
Antwort zu 1:
Die BVG hat dazu mitgeteilt:
„Grundsätzlich werden bei allen #Grundinstandsetzungen Maßnahmen zur Minderung von #Straßenbahngeräuschen durchgeführt. Somit tragen alle Grundinstandsetzungen zur Reduzierung von Straßenbahngeräuschen bei.
Das schwedische Unternehmen #Candela will eine neue, schnelle #Fährverbindung auf der #Spree schaffen. Es werde die „weltweit erste elektrische, #fliegende#Fähre“ sein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit würden Reisezeiten verkürzt und die Spree als #Wasserweg für „schnelle, emissionsfreie Transporte“ geöffnet, heißt es in der Ankündigung. Die Fähre soll Geschwindigkeiten von bis zu 40 Kilometern pro Stunde erreichen.