Am Donnerstag hat sich das #Preisgericht mit sieben eingereichten Entwürfen für den #Neubau der #Gertraudenbrücke beschäftigt. Eine Entscheidung lag zwar bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Eines ist aber sicher: 34 Meter breit wird die Brücke in Zukunft nicht mehr sein.
Ist dem Senat der aktuelle Fall einer jungen #Mutter bekannt, welcher eine #Beschäftigung als #Busfahrerin nach Ende ihrer #Ausbildung aufgrund ihrer Situation als #Alleinerziehende#verwehrt wurde (siehe Berichterstattung der B.Z. vom 29.3.2023, S. 6)? Wie bewertet der Senat diesen Fall? Zu 1.: Dem Senat ist die Berichterstattung in der B.Z. bekannt. Nach Mitteilung der BVG war nicht der #Familienstand Grund für die Ablehnung der Bewerbung. Weder die familiäre Situation noch der Familienstand werden im #Bewerbungsprozess abgefragt, da diese Angaben für eine Entscheidung über eine Einstellung nicht erheblich sind. Der Senat ist davon überzeugt, dass die BVG Einstellungsverfahren #diskriminierungsfrei durchführt.
Zum Warnstreik aufgerufen hat die Eisenbahn- und #Verkehrsgewerkschaft#EVG. Sie verhandelt seit Ende Februar mit rund 50 #Bahnunternehmen neue #Tarifverträge, die Gespräche stocken allerdings. Mit der Arbeitsniederlegung am Freitag von 3.00 Uhr bis 11.00 Uhr will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Wie viele Starts und Landungen von #Geschäftsreiseflugzeugen / #Privatjets finden jährlich am #BER (inklusive aller Terminals) seit dessen Eröffnung statt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Zu 1.:
Anzahl der Flugbewegungen im Geschäftsflugverkehr/ #GAT:
· 11.-12.2020: 889
· 2021: 8.688
· 2022: 9.850
Wie viele Passagiere werden jährlich am General Aviation Terminal (GAT) seit dessen Eröffnung abgefertigt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind von den angekündigten Streikmaßnahmen im Bahnverkehr nicht direkt betroffen. Für die BVG gilt ein eigener Tarifvertrag, der aktuell nicht verhandelt wird. Die #Busse und #Bahnen der BVG fahren also am Freitag, 21. April 2023, auf allen Linien ohne streikbedingte Einschränkungen.
Technische Überprüfung ergab Mängel bei Entlüftung und Notrufanlage, die nicht kurzfristig zu reparieren sind. Wohngebäude über der Tunnelanlage ist nicht betroffen
Der #Autotunnel unter dem Wohngebäude an der #Schlangenbader Straße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf muss aus #Sicherheitsgründen unmittelbar #gesperrt werden. Dies ergab die Untersuchung eines von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK) verpflichteten #Tunnelsicherheitsbeauftragten – das Untersuchungsergebnis liegt jetzt vor und führt zu einer #Notsperrung, die bereits am morgigen Donnerstag, den 20. April 2023, ab 9 Uhr morgens umgesetzt wird. Grund sind technische #Sicherheitsmängel vor allem beim #Entlüftungssystem im Falle eines Brandes und bei den #Notrufeinrichtungen.
Erst einmal bis zum 21. April 2023 ist die #Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und #Frankfurt (Oder) noch komplett #gesperrt. Knapp 88 Kilometer zweigleisige Strecke, auf denen sonst pro Stunde bis zu 6 Züge der Linie #RE1 mit über 3.700 Sitzplätzen tagsüber hin- und herfahren, ist für zwei Wochen nicht nutzbar. Weitere Sperrungen, auch wenn sie nur Tage andauern, werden folgen. Der #DBV Nordost kritisiert die Art und Weise der #Informationen im Zusammenhang mit der Sperrung und die nicht ausreichend #Buskapazitäten der #Ersatzverkehre.
Am kommenden Wochenende (22. und 23. April 2023) öffnet das historische Bahnbetriebswerk Schöneweide seine Tore und feiert mit großen und kleinen Eisenbahnfans und ihren Familien das Dampflok-Frühlingsfest. Die #Dampflokfreunde Berlin e.V. zeigen mehr als 30 Lokomotiven und Wagen, darunter Dampfloks der Baureihen 50, 52 und 74. Mit dabei sind auch moderne Diesel- und #Elektrolokomotiven.
Frisch saniert präsentiert sich der #Wasserturm aus dem Jahr 1906, Freunde historischer Architektur erfahren mehr über die #Sanierung weiterer Gebäude und Anlagen des Bahnbetriebswerks von 1906. Direkt vom Festgelände aus startet ein #Dampfzug mit historischen Wagen zu #Rundfahrten durch Berlin. Abfahrt am Sonnabend und Sonntag um 10.40 Uhr, 12.40 Uhr und 15 Uhr.
Der Bundesrechnungshof (BRH) hat die Prüfung der Kostenentwicklung für den Neubau des Schiffshebewerks Niederfinow abgeschlossen. Anfang März hatte der rbb berichtet, dass für den Neubau möglicherweise bis zu 107 Millionen Euro zu viel an die zuständigen Bauunternehmen gezahlt wurde. Inzwischen hat das Bundesverkehrsministerium reagiert und die Vorwürfe zurückgewiesen. Der BRH bleibt jedoch bei seiner Einschätzung, dass die Zahlung des Betrags willkürlich gewesen sei.