Fertigstellung des Vorplatzes des kuenftigen S- und Regionalbahnhofes Gesundbrunnen

Fertigstellung des Vorplatzes des kuenftigen S- und Regionalbahnhofes Gesundbrunnen

Ereignis

Die Kleine Anfrage befasst sich mit dem zeitlichen Bau- und Fertigstellungsrahmen des Bahnhofsvorplatzes sowie der Hochbauten am künftigen S-, Regional- und Fernbahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist die verkehrliche Realisierung der neuen Vorfahrtbrücke und der Badstraße für Dezember 2005 parallel zum Endzustand der dortigen Fernbahnanlagen geplant. Der Senat bewertet die geplante Infrastruktur aufgrund extrem kurzer Umsteigewege zwischen der neuen Bahnhofsvor fahrt und den fünf neuen Bahnsteigen als hochgradig verkehrsgerecht und verweist bezüglich der finalen städtebaulichen Hochbauten auf eine laufende Investorendiskussion.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/724
Kleine Anfrage Nr. 15/724
des Abgeordneten Bernd Schimmler (SPD)
über: Fertigstellung des Vorplatzes des künftigen S- und Regionalbahnhofes Gesundbrunnen
Ich frage den Senat:
1. Wann ist – nach der kurz bevorstehenden Fertigstellung der neuen Tunnelröhre unter der Brunnenstraße für den ICE-Betrieb – mit der Fertigstellung der Platte des Bahnhof-Vorplatzes für den Bahnhof Gesundbrunnen zu rechnen?
2. Worin sieht der Senat die Gründe für die Verzögerung des Baues – und zwar ohne Berücksichtigung des zivilrechtlichen Streites der Bahn AG bzw. einer ihrer Töchter mit der seinerzeitigen Baufirma?
3. Wann rechnet der Senat mit der Fertigstellung der Bahnhofsgebäude des Bahnhofes Gesundbrunnen, der immerhin 2010 nach dem künftigen Hauptbahnhof in Berlin die zweithöchste Nutzerfrequenz haben wird?
4. Hält es der Senat die bisherigen reduzierten Pläne der Bahn für dieses Gebäude einer Bahnhofsplanung für würdig, deren Umsteigevolumen sich allenfalls mit Bahnknoten wie Leipzig, Hamm oder Frankfurt vergleichen lässt?
5. Falls nein, teilt der Senat meine Auffassung, dass mit den bisherigen Planungen, die die Dimension von Wanne-Eickel oder Celle kaum überschreiten, die Bahn der Bedeutung dieses City-Randbereiches unserer Stadt nicht gerecht wird? Wird der Senat auch weiterhin auf eine großstädtische Lösung zu drängen bemüht sein?
Berlin, den 29. September 2002
Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 724
Im Namen des Senats von Berlin
beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1. und 3.:
Zu den Fragen 1. und 3. teilt uns die dafür zuständige Deutsche Bahn AG mit: „Nach heutigem Stand wird die neue Verkehrsführung Vorfahrtbrücke/Badstraße mit der Fertigstellung des Fernbahn-Endzustandes Bahnhof Gesundbrunnen zu 12/05 realisiert.“
Zu 2.:
Dem Senat sind keine gesonderten Terminverzögerungen bekannt: Die Realisierung des S-, Regional- und Fernbahnhofs Berlin-Gesundbrunnen steht im Zusammenhang mit dem Hauptbahnhof – Lehrter Bahnhof und orientiert sich insofern an dem Inbetriebnahmetermin des Hauptbahnhofs – Lehrter Bahnhof.
Zu 4. und 5.:
Der Senat hält die geplanten Anlagen des Bahnhofs Gesundbrunnen aus rein verkehrlichem Aspekt für großzügig bemessen und wegen der kurzen Umsteigewege, die insbesondere zwischen der neuen Bahnhofsvorfahrt und den insgesamt fünf neuen Bahnsteigen der S-, Regional- und Fernbahn entstehen, für attraktiv. Der Senat drängt darüber hinaus weiterhin auf eine attraktive städtebauliche Gesamtlösung. Nach Auskunft der DB Projekt Verkehrsbau wird derzeit eine Evaluierungsphase durchlaufen, bei der ein Investor für die Hochbauten gesucht wird. Eine abschließende Entscheidung ist noch nicht getroffen worden.
Berlin, den 25. Oktober 2002
In Vertretung
Ingeborg Junge-Reyer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

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S-Bahn: Fünf Tage Streckensperrung Lehrter Bahnhof – Tiergarten, Ab 30. Oktober: S-Bahngleise kommen in ihre endgültige Lage, aus Punkt 3

Um die #S-Bahngleise am #Lehrter Bahnhof fertig zu stellen, ist es erforderlich, die #S-Bahnstrecke am westlichen #Bahnhofskopf in Richtung #Tiergarten erneut zu sperren.

Die S-Bahngleise liegen dort noch nicht in ihrem endgültigen Bett. Sie wurden wegen einer fehlenden #Brücke und aus ingenieurtechnischen Gründen während der 12-tägigen Sperrzeit Ende Juni/Anfang Juli in einer engen Kurve und im Schotterbett auf Teilen der #Fernbahntrasse verlegt. Die fehlende Brücke wurde am Wochenende 28./29. September betoniert. Nach der Aushärtung des Betons wird es nun möglich, die S-Bahngleise in ihre Endlage zu bringen.

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Fahrplan + Regionalverkehr: Fahrplanwechsel, Veränderungen im Fahrplan 2003 beim Regionalverkehr Berlin/Brandenburg, aus Punkt 3

Am 15. Dezember tritt europaweit der neue #Bahnfahrplan in Kraft. Folgende wesentlichen Änderungen wird es im #Regionalfahrplan von Berlin/Brandenburg geben.

#RE1 Magdeburg – Eisenhüttenstadt
Magdeburg wird zum sogenannten 0-Knoten (Nullknoten), d. h. der Fahrplan wird so gestaltet, dass alle Anschlusszüge jeweils zur vollen Stunde hier ankommen und die Anschlusszüge kurze Zeit später abfahren. Das schafft günstigere Umsteigemöglichkeiten für die Reisenden. Zugleich verschieben sich die Fahrzeiten auf der gesamten Strecke um ca. 25 min.
Wegen Bauarbeiten fahren von Dezember bis Juni 2003 zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt keine RE 1-Züge. Es wird Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Zwischen Wusterwitz und Brandenburg/H. fahren morgens im Berufsverkehr zusätzliche Züge.

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S-Bahn: Fahrplan auf dem S-Bahn-Ring, Im Dritteltakt rollt es auf dem Ring tadellos aus Punkt 3

Umsteigebeziehungen können Fahr- und Wartezeiten wesentlich verkürzen

Der #Neustart auf dem #S-Bahn-Ring am 13. Oktober und die zeitgleiche #Wiedereröffnung des #Nord-Süd-Tunnels hat ohne größere Probleme geklappt, das jetzt verwirklichte #Ringkonzept trägt Früchte. „Es läuft wesentlich besser als am 16. Juni und in der Zeit danach bei Inbetriebnahme des Rings, als zugleich der Nord- Süd-Tunnel gesperrt wurde“, erklärte der Fachbereichsleiter Betrieb Eberhard Lorenz „punkt3“.

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Bahnverkehr + Tarife: DB Preissystem, Das neue Preissystem für den Fernverkehr, aus Punkt 3

Ab 15. Dezember gelten – wie bereits berichtet – im #Fernverkehr der Bahn neue Preise. Mit dem neuen System soll der bisherige #Tarifwirrwar abgeschafft, sollen mehr Fahrgäste vor allem in bisher nicht #ausgelastete Züge gelockt werden. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen im Überblick.

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Werkstätten: Rückblick: Tag der offenen Tür in der Hauptwerkstatt, Fast 40.000 Gäste in der Hauptwerkstatt Schöneweide, aus Punkt 3

Zu ihrem 75. #Geburtstag lud sich die #S-Bahn-Hauptwerkstatt Schöneweide nach drei Jahren wieder einmal Gäste ein und veranstaltete Tage der offenen Tür: Fast 40.000 kamen und feierten gemeinsam mit den 750 Mitarbeitern und nutzten die vielen Angebote vom #Selberfahren einer #S-Bahn der Baureihe #480 über die #Fahrzeugausstellung bis hin zu den beiden #Abendkonzerten mit Marc Secara & His Berlin Jazz Orchestra und dem Deutschen #Filmorchester Babelsberg unter Leitung von Scott Lawton.

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S-Bahn: Nord-Süd-Tunnel, Wieder dran am Netz: Die Friedrichstraße unterirdisch, aus Punkt 3

Viermonatige Sprerrzeit des Nord-Süd-Tunnels für seine Sanierung eingehalten

#S-Bahn-Baubetriebsmanager Christian #Morgenroth und Werner #Gehrke, #Projektleiter für die #Ost-West-Verbindungen der Deutschen Bahn in Berlin, sind sich einig: „Es war die richtige Entscheidung, den #Nord-Süd-Tunnel für die #Sanierung komplett zu sperren und die ursprüngliche Variante, halbseitig zu fahren und #halbseitig zu bauen, fallenzulassen.“

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S-Bahn: Bahnhöfe an der S 3, Hundert Jahre und mehr, aus Punkt 3

In diesen Tagen begehen die meisten #Bahnhofsgebäude an der S-Bahn-Strecke #S3 zwischen #Rummelsburg und #Erkner einen sehr runden Geburtstag – den 100.

Als Stationen der #Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder) sind einige von ihnen allerdings noch sechzig Jahre älter. #1842 nahm nämlich die „#Frankfurter Eisenbahn“ ihren Betrieb auf, zwei Jahre später hieß es nach einem Besitzerwechsel dann „#Schlesische Eisenbahn“.

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Bus: Berlin wird Testlabor für Antrieb der Zukunft

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/
folder/301/rewindaction/Index/archive/1/
year/2002/id/40801/name/
BVG+innovativ

Der Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Harald Wolf eröffnete am 23. Oktober 2002 die erste Wasserstofftankstelle Berlins auf dem BVG-Omnibusbetriebshof Usedomer Straße.

Die Tankstelle wird von der BVG, TotalFinaElf, Linde, MAN und Opel betrieben und von der EU mit zirka einer Million Euro gefördert. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen koordiniert. Gleichzeitig fiel der Startschuss für ein Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum, in dem BVG und die TotalFinaElf-Gruppe den Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft erforschen wollen.

Harald Wolf erklärt: „Wasserstoff kann aufgrund seiner unbegrenzten Verfügbarkeit und Umweltfreundlichkeit der ideale Kraftstoff für den Verkehr der Zukunft werden. Nicht von ungefähr wird diese Technologie in Berlin erprobt. Hier gibt es das know how in Forschung und Entwicklung, und die BVG als größtes Nahverkehrsunternehmen Deutschlands bietet ideale Voraussetzungen für den Praxistest im harten Straßenalltag.

Die am 23. Oktober eröffnete Tankstelle und das Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum zeugen einerseits vom Innovationspotential und Expertenwissen, das in unserer Stadt in der Verkehrstechnologie bereits angesiedelt ist. Andererseits manifestiert sich hier auch die enge Einbindung Berlins in europäische Technologienetzwerke. Diese Vorteile werden wir nutzen für weitere europäische und weltweite Kooperationsprojekte auf diesem Gebiet.“

An der Wasserstoff-Tankstelle können Fahrzeuge sowohl mit flüssigem als auch mit gasförmigem Wasserstoff betankt werden. Dadurch ist die Tankstelle ideale Anlaufstelle für alle Formen künftiger Wasserstoff-Fahrzeuge. Für TotalFinaElf als Europas führendem Mineralölkonzern betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung der TotalFinaElf Deutschland GmbH, Horst Schröter, die Bedeutung des Wasserstoff-Kompetenzzentrums: „Die Herstellung und der Vertrieb von Kraftstoffen ist unser Geschäft, die Erforschung künftiger Kraftstoffe unsere Pflicht.“

* Wasserstoff (H2) gilt als Energieträger der Zukunft

Der große Vorteil von Wasserstoff: Bei der Energiegewinnung aus Wasserstoff wird anstelle von Abgasen lediglich Wasser freigesetzt. Außerdem ist Wasserstoff ein ausgesprochen guter Speicher für Energie.

Unter den möglichen Ersatzkraftstoffen für fossile Energie erscheint Wasserstoff als besonders vielversprechend:

H2 kann sowohl in Ottomotoren als auch in Brennstoffzellen verwendet werden.
H2 wird aus einer Vielfalt von Quellen und Prozessen gewonnen: sowohl aus fossilen Ressourcen als auch aus regenerativen Quellen.

Der Energiegehalt von 1kg Wasserstoff entspricht dem Energiegehalt von 2,1kg Ottokraftstoff (Benzin)

* H2-Tankstellen im Einsatz

In Deutschland existiert zur Zeit keine öffentliche Wasserstoff-Tankstelle. Allerdings gibt es seit 1998 am Münchener Flughafen eine selbstgesteuerte Tankstelle. Außer in Deutschland existieren derzeit nur in den USA und Japan H2-Betankungsmöglichkeiten. Insgesamt gibt es weltweit weniger als 30 Wasserstoffbetankungseinrichtungen, davon meist bei Automobilherstellern für die Entwicklung neuer Fahrzeuge.

* Die H2-Tankstelle in der Usedomer Straße

Das Wasserstoff-Kompetenzzentrum Berlin ermöglicht eine zweifache Wasserstoff-Betankung:

* Durch tiefkalt (-253°C) verflüssigten Wasserstoff (LH2- Liquid Hydrogen) bei 3-4 bar Druck, wobei der Tank von Linde eine Kapazität von 17.600 Litern bereitstellt.

* Durch mittels Elektrolyse erzeugten komprimierten gasförmigen Wasserstoff (CGH2 – Compressed Gaseous Hydrogen) bei ca. 250 bar Druck. Der Elektrolyseur spaltet hierbei Wasser in reinen Wasserstoff und Sauerstoff. Der Durchlauf beträgt derzeit 1 Nm3 pro Stunde; Zielsetzung ist die Erhöhung auf 100 Nm3 im Jahr 2004.

Das Wasserstoff Kompetenzzentrum Berlin stellt in mehrfacher eine europäische Premiere dar:

* Erster Einsatz einer Wasserstofftankstelle auf einem Busbetriebshof, sowohl mit flüssigem als auch mit gasförmigem Wasserstoff

* Erster Einsatz eines Protonentausch-Membran Elektrolyseurs, der das Prinzip einer PEM-Brennstoffzelle widerspiegelt (umgekehrte Reaktion)

* Erstes Projekt, das anhand des International Small Site Safety Rating System (ISSSRS – einem unabhängigen Sicherheitsmanagement-Bewertungssystem) eingestuft wird.

Datum: 23.10.2002

U-Bahn: Parade von U-Bahn-Fahrzeugen auf der Stammstrecke von Warschauer Straße bis Gleisdreieck, aus BVB 12/02

Mit einer weiteren großen Veranstaltung beschloß die BVG den Reigen der „Aktionstage“ zum 100. U-Bahn-Jubiläum. Am 20. Oktober 2002 rollte eine Parade von U-Bahn-Fahrzeugen auf der Stammstrecke von Warschauer Straße bis Gleisdreieck. Das Besondere: Jeweils ein Pärchen – zwei Züge nebeneinander – war gleichzeitig unterwegs. Völlig synchron fuhren zehnmal zwei Züge parallel am kamerabewehrten Fanpublikum vorbei. Von etwa 10.30 bis gegen 13 Uhr waren als Ausgleich für den entfallenden regulären Bahnverkehr Busse im SEV unterwegs.
Die BVG hatte für den Fahrzeugkorso so ziemlich alles an U-Bahn-Waggons aufgeboten, was als repräsentativ für ihren Wagenpark angesehen werden kann, so diese nur 2,30 m Wagenkastenbreite nicht überschritten. Es präsentierten sich – die jeweils zweitgenannten auf dem Gleis Richtung Osten als Falschfahrt – im einzelnen die folgenden Fahrzeuge:

  1. Al-Wagen 7 + 722 + 262 + 737 + 294 und
  2. HK-Zug 1004-1 bis-4;
  3. Schienenschleifmaschine 4091 und
  4. E-DE-Zweikraft-Lokomotive 4077;
  5. All-Wagen 377 + 848 + 836 + 404 und
  6. A3L92-Zug 592/593 + 620/621;
  7. GI/1-Zug 288/289 + 303/302 und
  8. A3L71-Zug 792/793 + 782/783,
  9. Schweißfahrzeug 4099 mit Lore gleicher Nummer und
  10. Diesellok 4070 + Plattformwagen 4119 + Spitzenfzg. 4155;
  11. HK-Zug 1002-1 bis-4 und
  12. A3L92-Zählzug 638/639 + 636/637;
  13. A3L82-Zug 648/649 + 644/645 und
  14. A3L71-Zug 790/791 +780/781;
  15. Schweißzug 4050 + Tiefladewagen 4192 und
  16. Hilfsgerätezug 4018 + 4019 + 4020 + 4021;
  17. A3L92-Zug 606/607 + 558/559 und
  18. A3L82-Zug 654/655 + 642/643:
  19. Akkulokomotive 4053 + Plattformwagen 4106 + 4110 + 4114 + Spitzenfahrzeug 4153 und
  20. E-DE-Zweikraft-Lokomotive 4078 + Plattformwagen 4107 + 4111 + 4102 + Spitzenfahrzeug 4157 („Cabriozug“).
    Die Cabriowagen waren besetzt mit gelb behelmten, gut gekühlten Passagieren, Gewinner eines Radio-Quiz‘. Der Abstand zwischen den Zugpärchen betrug rund fünf Minuten. Auf allen Stationen, die der Wagenkorso passierte, erklärte BVG-Persona über Lautsprecher Näheres zu den jeweiligen Fahrzeugen Drehorgelspieler sorgten für historische Atmosphäre. Es wurde eine „Starke Typen“ betitelte, 16seitige Broschüre gratis abgegeben, die zahlreiche Fotos und technische Details enthält. Sie ist sehr ansprechend gestaltet, wenn auch nicht völlig fehlerfrei.
    Mit dieser Veranstaltung wurde eine anspruchsvolle Idee umgesetzt, die technisch und organisatorisch gewiß nicht leicht zu realisieren war, wie durch den mit rund 20 Minuten frustrieren« langen Abstand zwischen erstem und zweitem Zugpaar offenbar wurde. Mag die sehr kühle Witterung bewirkt haben, daß viel« Bahnsteige nicht gerade vor Publikum barsten, so dürfte da; Ziel der Imagepflege jedoch nicht verfehlt worden sein.