Berlin ist für die #Bahn der Renner. Sogar ohne den Air-Berlin-Effekt. Rund 17 Prozent aller Reisenden im #Fernverkehr fahren nach Angaben der Bahn von oder nach Berlin. 65.000 Fahrgäste zählt die Bahn täglich im Durchschnitt – bei rund 380.000 Kunden bundesweit auf der Schiene. Bis Oktober war die Zahl der Fahrgäste im #Berlin-Verkehr – auf der hohen Basis – um sechs Prozent gestiegen. Bundesweit lag der Wert bei zehn Prozent. Und seit Air Berlin Ende Oktober den Flugverkehr komplett eingestellt hat, sind die Züge speziell im Berlin-Verkehr noch voller geworden. Vor allem auf der Verbindung zwischen Köln und Berlin. Allerdings fahren hier zur Zeit wegen einer Baustelle zwischen Hannover und Wolfsburg auch weniger Züge.
Mehr #Sprinterzüge
Nicht mehr lange, dann wird in Berlin eine neue #Brücke über die #Spree für den Verkehr freigegeben. Voraussichtlich im Dezember geht die #Minna-Todenhagen-Brücke, die Nieder- und #Oberschöneweide verbindet, ans Netz. Das teilte Rainer Hölmer, Baustadtrat in Treptow-Köpenick, auf Anfrage mit.
„Es ist vorgesehen, die Brücke nebst Anschlussstraßen noch vor Weihnachten für den Verkehr freizugeben“, so der SPD-Politiker. Der Bezirk und die Senatsverkehrsverwaltung seien dabei, die restlichen Arbeiten zügig und koordiniert abschließen zu können sowie einen Freigabetermin zu vereinbaren. Der genaue Zeitpunkt soll demnächst festgesetzt werden, sagte Hölmer.
Neben der Überführung verbirgt sich in einem pyramidenförmigen Berg ein Giftcocktail aus DDR-Zeiten, die einstige Halde des Volkseigenen Betriebs Kali-Chemie. Gegenüber erstrecken sich Kleingärten. Die Minna-Todenhagen-Brücke verbindet beide Ufer, doch sie ist nicht nur lokal bedeutsam.
Ein Auge lässt tief blicken
Das Bauwerk, das nach der Mitgründerin der Arbeiterwohlfahrt benannt wurde, und die Anschlussstraße sind der erste Teil der #Süd-Ost-Verbindung, die von der Rummelsburger Straße zur Autobahn A 113 führen soll. Der erste Abschnitt, der bald fertig wird, endet an der Köpenicker Landstraße. Er ist 1 246 Meter und 70 Zentimeter lang, so die offiziellen Unterlagen. Später soll die vierspurige Straße entlang des Britzer Zweigkanals weiter nach Westen geführt werden. Einen Termin gibt es dafür aber noch nicht.
Am ersten Abschnitt haben nun die abschließenden Arbeiten begonnen, berichtete Stadtrat Hölmer. Letzte Asphaltierungsarbeiten finden statt, mit weißer Farbe werden Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Dann müssen Verkehrszeichen aufgestellt, Ampeln programmiert werden. Doch lange dauert das alles nicht mehr, hieß es auch im Senat. „Die Minna-Todenhagen-Brücke wird noch in diesem Jahr eröffnet“, sagte Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne).
Die 420 Meter lange Brücke bekommt ein Brückenauge. So heißt der fast vier Meter breite Abstand, den zwischen den beiden …
Der Bau soll 2020 beginnen und auch abgeschlossen werden.
Bei der #Neubaustrecke der #Straßenbahn vom #Hauptbahnhof zum #U-Bahnhof #Turmstraße folgt jetzt die nächste Runde: Die Planungsunterlagen werden vom 27. November bis einschließlich 5. Januar im Rathaus Tiergarten öffentlich ausgelegt.
Damit beginnt offiziell das #Planfeststellungsverfahren, das Voraussetzung für den Bau ist. Vom 22. Dezember bis einschließlich 2. Januar ist das Einsehen nicht möglich. Anregungen und Kritik fließen in das Verfahren ein.
Es soll 2019 beendet sein. Mit dem Bau will man 2020 beginnen und im gleichen Jahr auch fertig werden. Die Kosten der 2,1 Kilometer langen Strecke sind mit 20 Millionen Euro veranschlagt. Sie führt über die Invalidenstraße, Alt-Moabit und die Rathenower Straße bis zum U-Bahnhof Turmstraße.
Seit 30 Jahren fährt der #S-Bahn-Sonderzug zum #Welt-Aids-Tag • Gemeinschaftsaktion mit Berliner Aids-Hilfe als Zeichen für Solidarität
Berlins S-Bahner sorgen dafür, dass tagtäglich 1,4 Millionen Fahrgäste ihr Ziel erreichen – und Berlins S-Bahner sorgen auch dafür, dass alljährlich zum Welt-Aids-Tag der #Rote-Schleifen-Zug auf Fahrt geht!
Persönliche Erlebnisse sind bis heute für die Mitarbeiter der Beweggrund für ihr Engagement. Sie haben durch Aids Kollegen verloren, haben sie durch ihre Krankheit und bis zum Tod begleitet. Und oftmals die Ausgrenzung der Betroffenen erlebt.
Mit viel Einfühlungsvermögen klären die #S-Bahner seit drei Jahrzehnten über die Immunschwächekrankheit und ihre möglichen Folgen auf. Seit 1987 ist der Rote-Schleifen-Zug jeweils am 1. Dezember im S-Bahn-Netz unterwegs. Mit dem Ziel, darin für Solidarität mit HIV-positiven Menschen zu werben und mit Vorurteilen über Aids aufzuräumen. Die einstige Idee der Kollegen aus der Einsatzstelle Wannsee funktioniert bis heute.
Jubiläums-Tour startet am S-Bahnhof Potsdamer Platz
Am Freitag, 1. Dezember, 11 Uhr, beginnt der Auftakt für die Jubiläums-Tour des Rote-Schleifen-Zuges. In der Mittelpasserelle des S-Bahnhofs Potsdamer Platz treffen sich Teilnehmer aus Politik, Kultur und Gesellschaft, die das Anliegen unterstützen. Nach dem Start um 11.31 Uhr fährt der Sonderzug zum VBB-Tarif über Gesundbrunnen, Wannsee und Charlottenburg zum Südkreuz. Als Ringbahnzug auf der Linie #S42 ziehen die roten Schleifen ab S-Bahnhof Südkreuz jeweils stündlich wiederkehrend von 13.40 Uhr bis 17.40 Uhr entgegen des Uhrzeigersinns ihre Kreise um die Stadt.
Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, ist stolz:
„Die Kollegen haben ihren Arbeitsplatz als geeigneten Ort gewählt, die Gesellschaft mit diesem Thema zu berühren. Denn in den rot-gelben Zügen treffen sich Menschen jeden Alters, jedes Geschlechts, unterschiedlichster sozialer Herkunft, Weltanschauung und sexueller Orientierung. Danke für dieses nachhaltige Engagement!“
Ute Hiller, Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe e.V., bedankt sich bei den Mitarbeitern und Fahrgästen der S-Bahn Berlin für ihre Treue, die die Berliner Aids-Hilfe seit 30 Jahren zum Welt-Aids-Tag zu unterstützen:
„Wir freuen uns, dass sie gemeinsam mit uns gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV oder Aids kämpfen. Die Kooperation mit der S-Bahn hilft uns darüber hinaus bei der Erreichung unseres Ziels einer aufgeklärten Bevölkerung, die sich vermehrt auf HIV testen lässt – so dass bis zum Jahr 2030 in Berlin niemand mehr als Folge einer unerkannten HIV-Infektion an Aids erkrankt. Hier bietet uns die S-Bahn eine gute Plattform, weit in die Berliner Gesellschaft hinein Menschen zu erreichen, mit denen wir sonst nur schwer in Kontakt kommen.“
Einladung an die Redaktionen:
Freitag, 1. Dezember, 11 Uhr
S-Bahnhof Potsdamer Platz, Mittelpasserelle
Auftaktveranstaltung mit Teilnehmern aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Mit dabei, der Gesandte der Botschaft der Vereinigten Staaten und Geschäftsträger ad interim, Kent Logsdon, Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, S-Bahn-Chef Peter Buchner sowie Vorstandsmitglieder und die Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe sowie als Kuratoriumsmitglieder der Berliner Aids-Hilfe Roswitha Völz und Ades Zabel.
Anschließend Start der Jubiläumstour von Gleis 13. Um 11.31 Uhr Gelegenheit zur Mitfahrt bis Gesundbrunnen und zurück. Ankunft Potsdamer Platz um 12.04 Uhr.
Bitte melden Sie sich bis Donnerstag, 30. November, 15 Uhr, an: presse.b@deutschebahn.com
Die Kommunen fordern vor dem #Dieselgipfel ein #Förderprogramm für 10.000 #Elektrobusse. Wegen drohender Fahrverbote drängt die Zeit. Doch die deutschen Hersteller haben nichts im Angebot.
Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag Vertreter der Kommunen zum Dieselgipfel einlädt, wird ihr mit Michael Ebling ein besonders ungeduldiger Verhandlungspartner gegenübersitzen.
Die Kanzlerin müsse den auf eine Milliarde Euro aufgestockten Mobilitätsfonds zur Luftreinhaltung umgehend aktivieren und das Geld praktisch sofort und unbürokratisch verfügbar machen, fordert der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (#VKU) in einem Gespräch mit der WELT.
„Am besten, es gibt am Mittwoch schon ein Onlineportal der Regierung, wo wir die Gelder abrufen können“, sagte Ebling, der auch Oberbürgermeister der Stadt Mainz ist. „Es muss jetzt was über die Theke kommen“, drängt der VKU-Präsident die Bundesregierung: „Gebt das Geld frei und macht es uns einfach.“
Die Ungeduld des VKU-Präsidenten hat einen guten Grund: Das Bundesverwaltungsgericht will bereits am 22. Februar in einer sogenannten Sprungrevision über die Zulässigkeit von Fahrverboten in Düsseldorf, später auch im Fall Stuttgart entscheiden. #Fahrverbot würde Kommunen den Stecker ziehen
In zahlreichen weiteren Innenstädten drohen nach der von der Deutschen Umwelthilfe ausgelösten Klagewelle ebenfalls gerichtliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge – nicht zuletzt in Mainz.
Es begann am 12. Oktober 1847 in einem Kreuzberger #Hinterhof. Ein 30 Jahre alter #Tüftler namens Werner #Siemens hatte soeben eine Erfindung perfektioniert: den elektrischen #Zeigertelegrafen. Er sah aus wie eine Uhr, auch Laien konnten damit Textbotschaften übermitteln, ohne komplizierte Codierung im #Morse-Alphabet. Darauf hatte die Welt gewartet, und Siemens, Ingenieuroffizier der Berliner Artilleriewerkstatt mit großem Einfluss in der Preußischen #Telegraphenkommission, ging tatkräftig ans Werk, als sich die Chance zum praktischen Einsatz ergab.
„Lächerlich einfach“, nannte der Erfinder die Technik. Man drehte am Sendegerät den Zeiger auf den alphabetisch im Uhrzeigersinn angeordneten Buchstaben, das Empfängergerät vollzog die Bewegung nach – Buchstabe für Buchstabe kam der Text an. So begann die Revolution in der Kommunikation, die noch immer andauert. Die Nachfolger des Zeigertelegrafen heißen #Fernschreiber, #Fax, #E-Mail, WhatsApp…
Es war der Traumstart eines #Start-ups. Gemeinsam mit seinem Feinmechaniker Johann Georg #Halske begann die Arbeit. Das Startkapital, 6842 Taler, streckte Siemens' Vetter Georg vor, gegen sechsjährige Gewinnbeteiligung.
News für den Kaiser
Den ersten Auftrag, gleich ein Riesending, erhielt die Siemens-Halske’sche #Telegraphen-Bauanstalt im Revolutionsjahr 1848 mit der ersten #Ferntelegraphenverbindung Europas: Das rund 670 Kilometer lange Kabel, aus Furcht vor Anschlägen weitgehend unterirdisch zwischen Berlin und Frankfurt am Main verlegt, ging im Februar 1849 in Betrieb.
#Cottbus. In Cottbus ging vor 60 Jahren die damals modernste #Straßenbahn-Flotte in Betrieb. Ein Wunsch der aktuell unerfüllt bleibt. Von Christoph Pohl
Der Cottbuser #Straßenbahnbetrieb war in der DDR der erste, der den Linienverkehr ausschließlich mit #Neubauwagen abwickeln konnte. Und auch 1991 wiederum der erste, der auf alle Fahrzeuge dieser Generation verzichten konnte, als der Bestand an tschechischen #Tatra-Wagen entsprechend groß geworden war, um alle Linienleistungen abzudecken. Mittlerweile ist es genau 60 Jahre her, dass die ersten #Gotha-Wagen geliefert und in Cottbus auf die Schienen gingen.
Während es früher vielfältige Lieferbeziehungen zwischen Waggonbaufirmen und Verkehrsbetrieben gab und die Serien oft sehr klein waren, setzte man zu DDR- Zeiten auf die Entwicklung von #Einheitswagen. Im #Straßenbahnwesen gab es solche Bestrebungen seit dem Beginn der 1940er-Jahre. Die Eisenbahn war da schon weiter. Dort hatte der Vereinheitlichungsprozess bereits in den 1920ern begonnen – mit dem Zusammenschluss der deutschen Länderbahnen zur Reichseisenbahn. Die bis dahin vorherrschende Typenvielfalt wurde durch wenige Lokomotiven und Personenwagen in Einheitsbauart abgelöst.
Von der ersten Straßenbahn-Einheitsbauart konnten nur 30 Beiwagen nach Berlin und Hannover ausgeliefert werden. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden aber ab 1942 auch die #Kriegsstraßenbahnwagen hergestellt. Sie sollten durch Kriegshandlungen verloren gegangene Fahrzeuge ersetzen. Sie lehnten sich an bisher produzierte Modelle an, waren aber innen sehr spartanisch ausgestattet. In Cottbus kamen diese Kriegsstraßenbahnwagen nicht zum Einsatz.
Es ist das erste Gesetz in Deutschland, das Radfahren angenehmer, attraktiver und sicherer machen soll. Doch bis das Berliner #Mobilitätsgesetz in Kraft tritt, werden sich die Fahrradfahrer noch einige Monate lang gedulden müssen. Frank #Masurat vom Allgemeinen Deutschen #Fahrrad-Club (#ADFC) hofft, dass das Verfahren bis Ende März über die Bühne geht – kurz darauf ist Ostern. „Ostern ist für uns wie Weihnachten – hoffentlich“, sagte das Vorstandsmitglied.
Der Gesetzesentwurf mutet ziemlich trocken an. Doch er enthält Bestimmungen, die noch für Diskussionen sorgen werden – und in manchen Fällen für Streit.
So soll jede #Hauptverkehrsstraße einen #Radfahrstreifen bekommen, der breit genug zum Überholen ist und mit sicherem Abstand zu parkenden Autos verläuft. Das Ziel sind geschützte #Radwege, die zum Beispiel mit Pollern vom Autoverkehr getrennt sind. Vorgesehen ist auch, Angebote für Radfahrer massiv auszubauen. So sollen in Berlin 100 Kilometer #Radschnellverbindungen sowie 100.000 neue #Stellplätze für Fahrräder neu entstehen. #ADAC regte Änderung an
Es ist ein Gesetz, das für die Radfahrer Partei ergreift. Ungewöhnlich ist auch der Gesetzgebungsprozess. Die #Autolobby saß nicht am Tisch, als der Referentenentwurf erarbeitet wurde, dafür die #Fahrradlobby gleich mehrfach. Mit dem Team Volksentscheid Fahrrad, das besonders lautstark für ein solches Gesetz gestritten hatte, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sowie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) waren drei Organisationen beteiligt. 17 Mal kam der „Dialog Radverkehr“ im Rittersaal des Senatsgebäudes …
Um den #Fahrzeugmangel bei der #U-Bahn möglichst rasch zu lindern, gehen die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) einen ungewöhnlichen Weg.
Sie wollen beim Berliner Hersteller #Stadler Pankow 80 Wagen bestellen – ohne europaweite Ausschreibung, wie sie normalerweise in solchen Fällen nötig ist. Doch ob die BVG das Ziel auf diesem Weg erreicht, ist ungewiss. Branchenkenner rechnen damit, dass gegen den Vertrag juristisch vorgegangen wird.
Nach Informationen der Berliner Zeitung bereitet sich #Siemens darauf vor, bei der #Vergabekammer, die bei der Senatswirtschaftsverwaltung angesiedelt ist, einen Antrag auf Nachprüfung zu stellen.
Das Schreiben müsste dort bis Anfang Dezember eingehen, damit die Frist gewahrt ist. Das Unternehmen wollte dazu nicht Stellung nahmen. „Wir äußern uns zu laufenden Verfahren grundsätzlich nicht“, sagte Sprecherin Ellen Schramke.
Zahlreiche Nachfragen
Noch bis zum 21. Dezember fliegt die #Boeing #747-400 zwischen Berlin und #Frankfurt/Main. Die Morgenpost war zwölf Stunden dabei.
05:05 Uhr: Am schwarzen Nachthimmel über Frankfurt/Main geht es zu wie im sprichwörtlichen Taubenschlag. Aus aller Welt treffen die Langstreckenflugzeuge ein. Nahezu im Minutentakt landen sie auf dem Drehkreuz der Mainmetropole. Auch eine Boeing 747-400 der Lufthansa aus Teheran landet pünktlich um 5.25 Uhr. Geht es für die anderen Langstreckenflugzeuge der Flotte wieder in Richtung Asien und USA, werden zwei Jumbos am Vormittag auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Berlin-Tegel eingesetzt. Die Abflüge sind um 6.45 Uhr und 7.15 Uhr geplant. Seit Anfang November setzt die Lufthansa nach der Insolvenz von Air Berlin wegen der großen Nachfrage nach Tickets auf dieser Kurzstrecke den Jumbojet ein. Der letzte Linienflug war für den 30. November geplant. Wie die Lufthansa am Mittwoch mitteilte, verlängert sie den Einsatz der Boeing 747 auf dieser Strecke bis zum 21. Dezember.
05:45 Uhr: Kapitän Andreas Muenzenberger, Co-Pilot Markus Imlig und die 14 Crewmitglieder treffen sich ungefähr eine Stunde 40 Minuten vor dem Start zum Crew-Briefing. Routinemäßig wird über Zeiten, Wetter, Passagieranzahl und mögliche Besonderheiten gesprochen. "Wir gehen die Flugunterlagen durch und legen die Tankmenge fest", erklärt Muenzenberger. Weitere Details werden später im Cockpit besprochen.
06:20 Uhr: Der Jumbo für den Flug um 7.15 Uhr ist für die Passagiere noch geschlossen. Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter kontrollieren jeden Winkel der Kabine. Auch die Ruhekojen für die Crew auf den Langstreckenflügen. "Reine Vorsichtsmaßnahme", sagt eine Stewardess. Zeitgleich wird in der Bordküche alles für die Bewirtung verstaut, das Flugzeug wird aufgetankt.
06:55 Uhr: Die ersten der etwa 200 Passagiere kommen an Bord. "190 plus elf", sagt Tanja Müller zu ihrer Kollegin. 190 Passagiere in der Economy Class, elf …