Die #Landeseisenbahnaufsicht erlaubt #Cottbusverkehr die Inbetriebnahme der neuen Strecke um den Bahnhof. Allerdings gibt es Auflagen.
Der neue #Verkehrsknoten am Cottbuser Bahnhof kann in Betrieb genommen werden. Das haben die Fachleute der Landeseisenbahnaufsicht am Dienstag nach einer mehrstündigen Prüfung erlaubt. Demnach sind die neuen Anlagen für #Straßenbahn und #Bus betriebssicher. Darüber informiert Cottbusverkehrsprecher Robert Fischer auf Nachfrage. Allerdings haben die Experten dem städtischen #Verkehrsbetrieb auch #Auflagen erteilt.
„Dabei handelt es sich um Hinweise, die sich unproblematisch im #Bauablauf integrieren lassen“, versichert Fischer. Bauliche Verzögerungen seien nicht zu erwarten. Zu den Hinweisen gehöre beispielsweise, dass die Verschraubungen von Kanalschächten so ausgeführt werden müssen, dass sie keine Stolperfallen darstellen. Darüber hinaus habe es Anmerkungen für die …
Wer am Sonntag, den 22. September, Bus und Bahn benutzt, kann seinen #AB-Einzelfahrschein als #Tagesticket verwenden. Die Aktion solle zeigen, „dass man kein Auto braucht, um in Berlin ans Ziel zu kommen“, sagte die Pressesprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe ( #BVG), Petra Nelken, am Montag.
Die Deutsche Umwelthilfe ( #DUH) will mit der Aktion auch für die verstärkte Nutzung und „den Ausbau von Bahn, #Bus und #Straßenbahn als zentrales Rückgrat der #Verkehrswende“ werben. In dieser Woche würden „entscheidende Weichen für den Klimaschutz gestellt“, so die DUH.
Am Sonntag können Berliner und Berlin-Besucher nicht nur die Verkehrsmittel der BVG, sondern auch die aller weiterer Mitglieder des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg in der Hauptstadt nutzen, wie zum Beispiel die S-Bahn. Normalerweise kostet ein Tagesticket in Berlin …
Die folgende Tabelle enthält die geplanten und tatsächlichen Investitionen in den ÖPNV (ohne S-Bahn) und ohne die Sondermittel aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt ( #SIWA)“ aus dem „Kommunalinvestitionsförderungsprogramm“ des Bundes ( #Klnv).
Der weit überwiegende Anteil der Mittel wurde dabei in U-Bahn- und Straßenbahnmaßnahmen (Neubau, Grundinstandsetzung, barrierefreier Ausbau, lnfrastrukturverbesserung zur Leistungserhöhung, Fahrzeuge, Straßenbahn beschleunigung … ) investiert, ein kleinerer Anteil auch in die Infrastruktur des Omnibusbereiches (bspw. für Beschleunigung) bzw. der Fähren (barrierefreie Anlegestellen).
Tabelle 1: Investitionen in den ÖPNV (ohne S-Bahn), Angaben in Mio. Euro
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Plan
100,5
114,6
151,0
156,4
182,9
176,1
173,7
191,3
201, 1
211,5
217,3
Ist
108,9
154,4
170,0
230,2
195,1
187,4
233,4
229,5
205,9
188,7
lfd. J.
lnfrastrukturinvestitionen für die Straße im Rahmen der technischen Ausstattung der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) in tausend Euro (brutto)
2009
2010
2012
2013
2016
2017
2018
Ist
259,0
55,5
87,5
87,5
11,0
402,0
402,0
Straßen in der Baulast des Landes Berlin
Straßenbau in der Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK)
Kapitel 0740
720 01 / 720 02 / 720 03
Unterhaltung des Straßenlandes – Sonderprogramm Straßensanierung
Straßenbau durch die Bezirke Kapitel 2707 Titel 521 30
Geplante Investitionen
Tatsächlichen Investitionen
Haushalts- ansatz
Tatsächliche Ausgaben
2009
9.286.580,43 €
4.948.988,91 €
2010
10.991.184,98 €
6.653.593,46 €
2011
10.943.046,29 €
6.605.454,77 €
25.000.000,00 €
0,00 € *
2012
10.622.152,57 €
6.284.561,05 €
25.000.000,00 €
0,00 € *
2013
10.119.562,93 €
5.781.971,41 €
25.000.000,00 €
28.716.979, 18 €
2014
9.124.079,68 €
4. 786.488, 16 €
25.000.000,00 €
18.248.412,28 €
2015
8.600.846,32 €
4.263.254,80 €
25.000.000,00 €
25.983.621, 18 €
2016
8.653.489,80 €
4.315.898,28 €
25.000.000,00 €
30.240.089,00 €
2017
8.887.667,05 €
4.550.075,53 €
25.000.000,00 €
24.159.789,94 €
2018
9.346.305,85 €
5.008.714,34 €
31.750.000,00 €
25.794.826,77 €
2019
7.962.883,65 €
Stand 31.07.2019
5.038.992,29 €
32.500.000,00 €
Stand 31.07.2019
10.771.457,99 €
* Ist-Ausgaben des Sonderprogramms Straßensanierung für die Haushaltsjahre 2011 und 2012 liegen nicht vor. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Straßensanierungsprogramm durch die Senatsverwaltung für Finanzen betreut.
Straßen in der Baulast des Bundes (Bundesautobahnen, anbaufreie Bundesstraßen)
– Investitionsausgaben für bauliche Zwecke (geplant)
2009
26.675.000,00 €
2010
25.563.000,00 €
2011
24.702.000,00 €
2012
24.458.000,00 €
2013
23.745.000,00 €
2014
21.445.000,00 €
2015
21.570.000,00 €
2016
15.007.000,00 €
2017
21.209.000,00 €
2018
22.333.000,00 €
2019
26.740.000,00 €
Investitionen in Radverkehrsanlagen (bezirkliche Maßnahmen und Maßnahmender lnfraVelo ab 2017)
Die folgende Tabelle enthält die geplanten und tatsächlichen Investitionen in Radverkehrsanlagen ohne die Sondermittel aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA)“ und aus dem „Kommunalinvestitionsförderungsprogramm“ des Bundes (Klnv).
Titel 72016
Titel 52108
Titel 68228
Titel 89116
2010
Ansatz
3.000.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
3.563.683,30 €
1.703.388,28 €
2011
Ansatz
3.000.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
2.240.433,44 €
2.504.001,50 €
2012
Ansatz
3.500.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
2.517.767,97 €
1.828.046,66 €
2013
Ansatz
3.500.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
2.893.814,39 €
1.930.569,45 €
2014
Ansatz
4.000.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
2.087.617,80 €
1.537.247,73 €
2015
Ansatz
4.000.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
3.626.654,35 €
2.211.704,51 €
2016
Ansatz
4.000.000,00 €
2.000.000,00 €
Abfluss
3.407.694,43 €
1.992.276,68 €
2017
Ansatz
5.690.000,00 €
5.000.000,00 €
900.000,00 €
1.600.000,00 €
Abfluss
1.740.888,84 €
3.289.468,05 €
20.230,00 €
2018
Ansatz
5.000.000,00 €
6.406.000,00 €
2.000.000,00 €
500.000,00 €
Abfluss
3.391.913,60 €
4.300.303,84 €
1.173.926,80 €
49.483, 13 €
2019
Ansatz
Stand 31.08.2019
Stand 31.08.2019
Stand 31.08.2019
Stand 31.08.2019
4.000.000,00 €
6.303.000,00 €
3.000.000,00 €
500.000,00 €
48.975,78 €
Abfluss*
984.435,24 €
1.918.842,30 €
963.146,24 €
* Erfahrungsgemäß fließt der größere Teil der Mittel erst in der zweiten Jahreshälfte ab. Hinzu kommen die Investitionen aus den Haushalten der Bezirke.
Frage 2:
Wie hoch war die Mittelbereitstellung der verschiedenen Finanzierungsquellen EU, Bund, Land für die Bereiche Straße, Radweg, Straßenbahn und U-Bahn (bitte aufschlüsseln nach Jahren für den Zeitraum 2009-2019)?
Antwort zu 2: ÖPNV
Die in Tabelle 1 genannten Investitionen wurden aus den folgenden Mittelquellen finanziert:
Tabelle 2: Herkunft der Mittel für Investitionen in den ÖPNV (ohne S-Bahn), Angaben in Mio. Euro
Jahr
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
EU
1,0
2, 1
0,5
Bund
68,5
114,1
150,3
142,5
93,5
87,5
101,2
122,0
82,7
64,3
Land
40,4
40,3
19,7
87,7
101,6
99,9
132,2
106,5
121,1
123,9
Ge- samt
108,9
154,4
170,0
230,2
195,1
187,4
233,4
229,5
205,9
188,7
Straßen in der Baulast des Landes Berlin
In der folgenden Übersicht sind die Mittelbereitstellungen der verschiedenen Finanzquellen für den Bereich Straße dargestellt:
#Potsdam – Es ist ein Experiment mit Seltenheitswert: Der Verkehrsbetrieb (#ViP) will am Sonntag testen, wie viele Personen eine #Combino-Straßenbahn tatsächlich transportieren kann und wie schwer sie dadurch wird. „Wir nehmen einen #Combino mit 175 Fahrgästen Fassungsvermögen und zählen die Einsteiger. Hierzu benötigen wir 200 #Test-Personen“, teilte ein Sprecher am Freitag mit.
Dass das Verkehrsangebot in Berlin stetig wächst und erweitert wird, ist kein Geheimnis. Auch, dass dadurch die Berliner Verkehrsbetriebe immer wieder #Fahrerinnen und #Fahrer suchen, ist nicht neu. Allerdings gibt es bei der Suche nach neuem BVG-F#ahrpersonal in diesem Jahr eine Neuheit – eine #Jobbörse direkt in der #Straßenbahn.
Eine Jobbörse in einer Straßenbahn? Ja!
Wer Fahrerin oder Fahrer bei der Straßenbahn werden möchte, kann nach Anmeldung am 21. September 2019 am U-Bahnhof #Eberswalder Straße an Bord einer #Bewerbungstram kommen. Exklusiv für Frauen steht zusätzlich am 19. Oktober 2019 am #Betriebshof#Marzahn eine Bewerbungstram bereit.
Straßenbahn hautnah!
Innerhalb von zwei Stunden bekommen Interessierte einen authentischen Einblick in den Beruf der Straßenbahnfahrerin und des Straßenbahnfahrers. Wer sich für einen Termin angemeldet hat, lernt Kolleginnen und Kollegen der BVG kennen, kann ins Cockpit reinschnuppern, Fragen zum #Berufsbild stellen, einen Schnelltest zur Merkfähigkeit machen und ein Gefühl für den Job kriegen.
Und dann?
Anschließend können sich die Interessenten direkt vor Ort online #bewerben. Man braucht nichts weiter mitzubringen als seinen #Führerschein. Eine weitere Besonderheit hierbei ist, dass die Bewerberinnen und Bewerber noch vor Ort einen Termin zum Eignungstest erhalten. Voraussetzungen hierfür sind das Mindestalter von 21 Jahren sowie eine abgeschlossene #Berufsausbildung oder ein Beruf mit Kundenkontakt. Ein Führerschein der Klasse B ist ebenfalls notwendig.
Wie melde ich mich an?
Interessierte Personen können sich unter Angabe ihres Namens sowie ihrer Kontaktdaten und Wunschzeit über BVG.de/Bewerbungstram anmelden.
Frage 1:
Wie schätzt der Senat die künftige Entwicklung des für #Ausfälle von Fahrten häufig als Grund angeführten #Personalmangels bei der #BVG und der #S-Bahn ein, zumal im gesamten deutschen Arbeitsmarkt #Straßenbahn-, #U-Bahn- und #S-Bahn-Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer angeblich knapp sind?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG hat auf die Arbeitsmarktentwicklung reagiert und ihr Recruiting für das #Fahrpersonal personell und finanziell verstärkt. Die Konkurrenzsituation betrachten wir als
Herausforderung, aber wir beobachten auch höhere Bewerbungseingänge und eine
höhere Nachfrage aufgrund unserer Kampagnen und Maßnahmen.“
Der Senat sieht hierzu anhaltend große Herausforderungen bei den
Verkehrsunternehmen, die zu bewältigen in deren unternehmerischen Verantwortung liegt.
Frage 2:
Besteht die Gefahr, dass durch Personalmangel verursachte Ausfälle von Fahrten bei S-Bahn und BVG in
Zukunft eher zunehmen?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Entwicklung ist vor allem vom geplanten und notwendigen Leistungswachstum und
einer effektiven Verkehrsorganisation in Berlin entsprechend dem #Mobilitätsgesetz mit
Vorrang für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) abhängig.“
Die S-Bahn Berlin GmbH teilt hierzu mit:
„Die S-Bahn Berlin bildet so stark aus, dass der aktuell absehbare #Personalbedarf gedeckt
werden kann. Wir nehmen ca. 150 Anwärter pro Jahr in die Ausbildung auf, von denen ca.
100 pro Jahr ihre Ausbildung erfolgreich abschließen und ihre Tätigkeit beginnen. Damit
sind wir auch gewappnet für Verkehrsausweitungen und Arbeitszeitabsenkungen. Derzeit
ist der Personalbedarf vollständig gedeckt. Dies schließt allerdings leider nicht aus, dass
durch kurzfristige Krankmeldungen dennoch einzelne Zugausfälle entstehen.“
Frage 3:
Inwieweit wird bei BVG und S-Bahn eine #Automatisierung des S-Bahn- und U-Bahn-Verkehrs als Chance
betrachtet, dem bestehenden und künftigen Personalmangel zu begegnen?
Frage 4:
Werden derzeit konkrete Vorhaben zur Automatisierung des Betriebs bzw. zur Schaffung der
Voraussetzungen für eine künftige Automatisierung des Betriebs bei S-Bahn und BVG vorangetrieben?
Wenn ja, welche?
Antwort zu 3 und zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG wird ab voraussichtlich 2025/2026 mit einer Teilautomatisierung #CBTC (#GoA2)
auf der #U5 und #U8 beginnen. Die Automatisierung erfolgt in der Ausbaustufe GoA2, der #Fahrer bleibt als Rückfallebene für die #Türkontrolle und für den #Fahrauftrag weiterhin
erhalten.“
Die S-Bahn Berlin GmbH teilt hierzu mit:
„Die Deutsche Bahn #pilotiert in Hamburg eine weitergehende Automatisierung des
S-Bahnbetriebes. Dieses Pilotprojekt befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium.
Ob, wenn ja in welchem Umfang und zu welchem Zeitpunkt dadurch Personal einsparbar
ist, kann noch nicht abschließend beurteilt werden. Es ist sogar zu erwarten, dass auch
bei einer technischen Automatisierung des Betriebes selbst weiterhin ein Mitarbeiter oder
eine Mitarbeiterin auf dem Zug eingesetzt wird, der dann aber andere #Arbeitsschwerpunkte hat, als der heutige #Triebfahrzeugführende. Auch wenn die Deutsche
Bahn an dem Thema mit Hochdruck arbeitet, wird es auf viele Jahre noch nicht dazu
führen, dass der Bedarf an Triebfahrzeugführenden sinkt. Daher setzen wir unsere
Ausbildungsaktivitäten unverändert fort.“
3
Frage 5:
Inwieweit werden Vorkehrungen in der ÖPNV-Infrastruktur getroffen oder sind geplant, die eine spätere
Ausrüstung mit CBTC-Technik (Communication-Based Train Control, automatische
Zugbeeinflussungssysteme) für den fahrerlosen Betrieb ermöglichen?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Weitere Maßnahmen sind in diesem Bezug nicht bekannt. Üblicherweise kommen beim
fahrerlosen Betrieb Bahnsteigabschlusstüren oder Radarsysteme zum Einsatz. Beide
Ausrüstungsmerkmale werden derzeit nicht verfolgt.
Bezüglich der Funkkommunikation wird die entsprechende Ausrüstung erst mit
Projektrealisierung CBTC im erforderlichen Umfang erfolgen.“
Die S-Bahn Berlin GmbH teilt hierzu mit:
„Derzeit existiert kein für den Betrieb im Geltungsbereich der Eisenbahn-Bau und
Betriebsordnung (EBO) zugelassenes System für den fahrerlosen Betrieb (Automatic Train
Operation (ATO)/Automatic Train Supervision (ATS) bei einem Grad der Automatisierung
von GoA 3 oder 4).
Wie bereits in der Antwort zu den Fragen 3 und 4 dargestellt, wird die DB AG im Netz der
Hamburger S-Bahn eine Automatisierung testen.
Im Netz der Berliner S-Bahn werden derzeit keine solchen Systeme getestet oder zur
Anwendung gebracht.
Da derzeit auch nicht die Anforderungen an die Infrastruktur für einen fahrerlosen Betrieb
bekannt sind, werden momentan keine Vorkehrungen für eine Umrüstung vorgenommen
oder geplant.“
Frage 6:
Wenn ja, auf welchen Linien ist dies bereits konkret angedacht oder geplant?
Antwort zu 6:
Die BVG hat dazu keine Planung vorgesehen; für die S-Bahn Berlin GmbH siehe hierzu
die Antwort auf Frage 5.
Frage 7:
Werden beim Neubau von Bahnhöfen (z.B. U5) bzw. der umfassenden Renovierung von Bahnhöfen auch
bereits Vorkehrungen getroffen, die eine Nachrüstung von Bahnsteigsicherungen wie z.B. Bahnsteigtüren
ermöglichen, die eine Voraussetzung für den fahrerlosen Verkehr sind?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Beim Neubau sowie bei Grundinstandsetzungen von Bahnhöfen erfolgen derzeit keine
Vorkehrungen für Bahnsteigsicherungen wie zum Beispiel Bahnsteigtüren.“
Die S-Bahn Berlin GmbH teilt hierzu mit:
„Das Thema befindet sich zurzeit in der Prüfung.“
4
Frage 8:
Sind die neu bestellten Fahrzeuge bei U- und S-Bahn mit der für CBTC erforderlichen on-board
Signaltechnik ausgerüstet oder können diese ggf. damit nachgerüstet werden?
Frage 9:
Wurde diese Option in den abgeschlossenen und laufenden Ausschreibungen zur Fahrzeugbeschaffung
verankert bzw. wird diese Anforderung Bestandteil künftiger Ausschreibungen werden?
Frage 10:
Sind die neueren Baureihen der U-Bahn IK sowie J und JK für eine Umrüstung auf fahrerlosen Betrieb
(GoA4, vollautomatischer fahrerloser Zugbetrieb) vorbereitet?
Antwort zu 8, 9 und zu 10:
Die BVG teilt zur Frage 8 mit:
„Die CBTC-Technik (zunächst GoA2) ist in den neuen U-Bahnen noch nicht installiert, da
dieses Projekt erst noch geplant und ausgeschrieben werden muss. Allerdings sind seit
1995 alle neu beschafften U-Bahnen für den Einsatz von CBTC-Technik (GoA2 – GoA4)
vorbereitet. Es sind Freiräume für die Installation der notwendigen Technik im
Unterflurbereich der Fahrzeuge vorhanden und die voraussichtlich notwendigen Kabel
sind bis zu diesem Freiraum verlegt.“
Die BVG teilt zur Frage 9 und 10 mit:
„Aufgrund des Vergabeverfahrens können hierzu keine Aussagen getroffen werden.“
Die S-Bahn Berlin GmbH teilt hierzu mit:
„Die Technik für automatischen Zugbetrieb erfordert Gewichts-, Platz- und
Stromversorgungsreserven im Fahrzeug. Da noch nicht klar ist, welche Technik mit
welchen Anforderungen eingebaut werden soll, gab es bei der Ausschreibung der
Baureihe 483/484 noch keine konkreten Anforderungen an die Fahrzeughersteller. Für
den Eisenbahnbereich existiert noch kein fertiger Standard, der berücksichtigt werden
könnte. Sollten die Fahrzeuge während ihrer Lebensdauer umgerüstet werden sollen,
muss die Machbarkeit im konkreten Fall geklärt werden. Schon bei den jetzigen
Fahrzeugen erfolgten nachträglich umfangreiche technische Aufrüstungen, wie z. B. der
Einbau der neue Zugsicherungstechnik ZBS, das Fahrerassistenzsystem FASSI und das
Zugabfertigungssystem BISZAT.“
Berlin, den 14.08.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Ungewohnter Anblick auf dem #Bahnhofsberg: Eine #Straßenbahn fährt über die Brücke und biegt auf den #Bahnhofsvorplatz. Sie testet, ob der Fahrbetrieb auf den neu verlegten Schienen funktioniert.
Die #Fahrleitungen knistern. Die #Schienen quietschen. Am Freitagvormittag fährt die erste Straßenbahn mit 29 Minuten Verspätung über den Bahnhofsberg auf den neuen Verkehrsknoten. Für die Premiere ist allerdings die Unterstützung der Polizei nötig.
Nach jahrelangem Planen und mehr als zwei Jahren Bauzeit gibt es am Freitag den ersten echten Praxistest für den neuen #Verkehrsknoten. Der Technische Leiter Hans-Joachim #Krüger wirkt ruhig. Er steht an der Bahnhofstraße direkt an der Einfahrt zum Vorplatz, der noch eine Baustelle ist. Anspannung ist da. Die Bahn sollte längst da sein.
#Arbeitswagen als Vorhut für die Straßenbahn
Die Straßenbahn bekommt am Freitag einen Arbeitswagen als Vorhut. Schließlich ist seit fast drei Jahren keine Bahn mehr durch die Bahnhofstraße gefahren. Die Schienen haben einen Schliff nötig. Das erledigt der Wagen. Außerdem ist der #Stromabnehmer des Arbeitsfahrzeugs weniger empfindlich als der der Straßenbahn. Das wird wichtig, wenn es in den neu gebauten Abschnitt auf dem …
»Weine nicht, wenn der Regen fällt – Tramtram, Tramtram«, werben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die Benutzung der #Straßenbahn. Auf der #U5 kann #Starkregen jedoch dafür sorgen, dass jenseits des Tunnelabschnitts zwischen Alexanderplatz und Tierparks der Takt ausgedünnt werden muss. Betroffen sind die Züge der Baureihe #Ik, die seit Oktober 2017 auf der Linie verkehren. Der Betriebsleiter der U-Bahn hatte verfügt, dass dieser Zugtyp bei Starkregenereignissen nicht mehr im #Außenabschnitt zwischen Tierpark und #Hönow fahren darf.
»Die Zugpersonale werden über die BT GmbH angewiesen, dass diese der Leitstelle sofort melden sollen, wenn es im Bereich zwischen den U-Bahnhöfen Tierpark (Tk) und Hönow (Hö) regnet«, heißt es in der »nd« vorliegenden #Dienstanweisung. Die BT ist dabei das Tochterunternehmen Berlin Transport der BVG, beim dem die Fahrer der U5 beschäftigt sind.
Die erste #fahrerlose#Straßenbahn der Welt ist vollgestopft mit modernster Technik. Noch lernt sie. Erste Gefahrensituation hat sie gemeistert, doch ob sie irgendwann im #Linienverkehr fährt, ist offen.
#Potsdam – Kaum unterschiedlicher könnten die Welten sein, die am Montagnachmittag auf dem #Betriebshof des Verkehrsbetriebs in Potsdam (#ViP) an der #Fritz-Zubeil-Straße aufeinanderprallten. Drinnen, in einer gläsernen Vitrine am Empfang, verstaubte Zeugen der alten #Eisenbahnerzeit: olivgrüne Schirmmützen mit dem „#VEB“-Emblem, daneben der abgenutzte #Münzwechsler eines #Schaffners und eine verblichene Vorschrift für Fahrgäste aus dem Jahr 1960: „#Arbeiterwochenkarteninhaber werden ab 31. Oktober 1960 nur im mitgeführten Beiwagen der Linie 1 und 14 befördert.“
Vollgepropft mit modernster Technik
Draußen vor der Tür die neue Welt, das Eintrittstor zur Zukunft sogar: drei Waggons der ersten autonomen Straßenbahn der Welt. Die Hardware von den Potsdamer Verkehrsbetrieblern zur Verfügung gestellt und vollgepropft mit modernster Technik der #Siemens Mobility. Das Ziel: Die „#Combino 400 Perugia“ soll ohne Straßenbahnfahrer über die Schienen rollen.
Neue #Staufalle für Berlins Autofahrer: Seit Wochenbeginn gibt es auf der #Eberswalder und der #Bernauer Straße zwischen Prenzlauer Berg und Mitte kaum noch ein Vorankommen. Grund sind Bauarbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an den Tramgleisen für die M10. Ausweichen ist kaum möglich. Denn auch auf der #Invalidenstraße, der #Karl-Liebknecht-Straße oder auf der #Grunerstraße und der #Leipziger Straße wird – teilweise schon seit Monaten – gebaut. Somit droht auf allen wichtigen Ost-West-Verbindungen in der Stadt derzeit der #Stillstand.
Doch auch wer sein Auto stehen lässt, kommt nicht unbedingt schneller voran. Seit Montag fährt #M10, die eigentlich von Friedrichshain und Prenzlauer Berg zum Hauptbahnhof führt, vorzeitig in der Wendeschleife am Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Wer auf dem 2015 eröffneten Streckenzweig über die Bernauer und die Invalidenstraße zum Hauptbahnhof gelangen will, muss bis Montag, 12. August, in Busse des #Schienen-Ersatzverkehrs umsteigen.
Der Grund für die Großbaustelle auf dem Streckenabschnitt zwischen Jahn-Sportpark und dem S-Bahnhof Nordbahnhof: Die BVG hebt dort ein Provisorium …