Die Bahnsteige der #S-Bahnen am Bahnhof #Berlin-Gesundbrunnen sind verwaist. Nur wenige Fahrgäste verirren sich am Montag dorthin. Doch spätestens der Blick auf die #Anzeigetafeln und noch dazu #Ansagen über die #Lautsprecher machen jedem klar: Hier fährt nichts. Für eine Woche kommt der #S-Bahn-Verkehr in #Gesundbrunnen komplett zum Erliegen.
Aufgrund umfangreicher #Baumaßnahmen wird es vom 21. Oktober bis 13. November 2024 zu erheblichen #Einschränkungen auf der Stadtbahn kommen. Diese Arbeiten betreffen die #Ringbahn insbesonderewährend der Herbstferien sowie die #Nord-Süd-Linien. Wir bitten alle Fahrgäste, sich rechtzeitig über alternative Verbindungen zu informieren und gegebenenfalls mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen.
Für die Fahrgäste bedeuten die Bauarbeiten folgende Änderungen:
Ringbahn zwischen Greifswalder Straße und Wedding unterbrochen • weitere Einschränkungen auf den Nordsüd-Linien • Ersatzverkehr mit Bussen
Ab Montag, 14. Oktober, fahren die Linien #S46, #S8 und #S85 wieder durchgehend zwischen #Schöneweide und #Grünau. Die vierwöchigen Bauarbeiten auf dieser Strecke enden dann planmäßig. Zusätzlich fahren ab Montag auch die Flughafenlinien S45 und S9 aus Richtung Südring und Innenstadt wieder bis Adlershof und ab dort abweichend weiter nach Grünau. Denn die Erneuerung der Gleise zwischen #Altglienicke und dem #Flughafen#BER dauert planmäßig noch bis 8. November (1:30 Uhr). Hier gibt es weiterhin einen #Ersatzverkehr mit Bussen.
Statt doppelt und dreifach an Pankows #Infrastruktur zu meißeln, baut Berlin jetzt #abgestuft und nacheinander: Der neue Zeitplan für #Abriss und #Neuerrichtung der #Schönhauser-Allee-Brücke, wie ihn der Senat nun bekanntgegeben hat, entschärft eine angespannte Lage. Statt schon im neuen Jahr zu starten, erfolgt die erste #Hauptbauphase erst 2027. In vier Stufen lässt der Senat dann bis 2032 die #Straßenkonstruktion über dem Graben der #Ringbahn ersetzen – erst in Fahrtrichtung Süden in Richtung Alexanderplatz, dann Richtung Norden. Und das gröbste #Verkehrschaos, das durch den doppelten Baubeginn an der Brücke und dem benachbarten #Stadion im #Friedrich-Ludwig-Sportpark ab 2025 gedroht hätte, es wird nicht so eintreten, wie man es befürchten musste.
Die Berliner #S-Bahn feiert in diesen Tagen ein besonderes #Jubiläum: 100 Jahre ist die #Premierenfahrt zwischen dem heutigen #Nordbahnhof und #Bernau nun her. Trotz aller Feierlichkeiten steht das Verkehrsunternehmen aber aktuell auch vor #Herausforderungen. S-Bahn-Chef Peter #Buchner spricht über #Türstörungen, die Notwendigkeit neuer #Züge und #Sauberkeit – und wirft einen Blick aufs nächste Jahrhundert der Berliner S-Bahn.
Herr Buchner, die S-Bahn feiert gerade ihren 100. Geburtstag. Wie blicken Sie auf das letzte Jahrhundert zurück?
Die #Bahnstrecke zwischen Berlin und #Nauen gehört zu den wichtigsten Umlandverbindungen in der Hauptstadtregion – und ihre Bedeutung wird voraussichtlich noch zunehmen. Denn für Orte wie #Falkensee, #Brieselang und Nauen wird in den nächsten Jahren ein weiteres Wachstum erwartet. Der Ausbau des Bahnkorridors ist deshalb eines der großen Vorhaben innerhalb des Infrastrukturprojekts #i2030 von Berlin und Brandenburg. Ein Stichwort dabei: die Verlängerung der #S-Bahn über Spandau hinaus bis nach Falkensee.
Seit Monaten ärgern die sich die Passagiere der #S-Bahn am #Ostkreuz: Die #Rolltreppen auf den Bahnsteigen 3 und 4, wo die Züge aus westlicher Richtung ankommen und wo die #Fahrtreppen hoch zur #Ringbahn-Ebene führen, sind seit Januar außer Betrieb. Es sammelt sich Müll im geöffneten #Maschinenraum, die Holzverschalung ist beschmiert. Auf Morgenpost-Anfrage zeigt sich die Deutsche Bahn verständnisvoll über den Ärger ihrer Fahrgäste: „Jede #Rolltreppe, die nicht funktioniert, ist ein Ärgernis für unsere Reisenden. Deshalb sorgen wir dafür, diese Ausfälle zu reduzieren und Reparaturen rasch mit möglichst wenig Einschränkungen für unsere Kund:innen vorzunehmen.“
Seit 100 Jahren verbindet die #S-Bahn Menschen in Berlin und Brandenburg. Ihre erste Fahrt am 8. August #1924 führte vom heutigen #Nordbahnhof nach #Bernau. Das Jubiläumsjahr begleitet die S-Bahn mit einer Kampagne.
#S-Bahn-Fahrgäste in Berlin und Brandenburg sind so einiges an Verspätungen, Störungen oder Zugausfällen gewohnt. Das Phänomen, das Passagiere an der #Ringbahn-Haltestelle #Beusselstraße immer wieder erleben müssen, sucht aber seinesgleichen.
Denn egal in welche Fahrtrichtung, ob mit Uhrzeigersinn (#S41) oder gegen den Uhrzeigersinn (#S42), gibt es in unregelmäßigen Abständen die Anzeige inklusive #Durchsage, dass an der Beusselstraße Schluss sei und alle Fahrgäste aussteigen sollen – #Endhaltestelle.
Wie bewertet der Senat heute die vor rund 50 Jahren begonnene Planung, #Wohnraum über Berliner #Stadtautobahnen zu errichten, vor dem Hintergrund der mittlerweile denkmalgeschützten Wohnanlage #Schlangenbader Straße?
Frage 2:
Welche Erfahrungen hat die Eigentümerin der #Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße, die landeseigene degewo, mit der experimentellen #Wohnanlage gesammelt; welche Probleme technischer Art gibt es; wie ist die Mieter*innenzufriedenheit?