Bus: Nachtbusse, aus Senat

10.11.2022

Vorbemerkung des Abgeordneten:
Auf den #BVG-Nachtbuslinien #N5, #N8 und #N9 verkehren zusätzlich zum im #Nachtverkehr üblichen #30-Minuten-Grundtakt zusätzliche #Verstärkerfahrten. So wird beispielsweise auf der Linie N8 zwischen #Hermannplatz und #Osloer Straße in weiten Teilen der Nacht im #10-Minuten-Takt gefahren. Die Verstärkerfahrten waren wegen zeitweilig teils hoher Auslastung in den 2010er-Jahren eingeführt worden.
Frage 1:
Liegen dem Senat Daten zur derzeitigen #Auslastung der Verstärkerfahrten auf den Nachtbus-Liníen N5, N8 und N9 vor?
Antwort zu 1:
Ja, es liegen Daten aus dem laufenden Jahr vor.

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Straßenbahn: Dorotheenstraße neu vergleist, Die Berliner Verkehrsbetriebe sorgen im Gebiet um die östliche Dorotheenstraße für Neues. , aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe sorgen im Gebiet um die östliche #Dorotheenstraße für Neues. Für eine weiterhin sichere und komfortable Fahrt werden zwischen #Friedrichstraße und Am #Kupfergraben #Gleise, #Weichen und Gleisübergänge #erneuert.

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Straßenbahn: Stärkung ÖPNV: Tramlinie M5 aus Senat

Frage 1: Welche Taktung besteht aktuell für die Tramlinie M5?

Antwort zu 1: Die #Straßenbahnlinie #M5 verkehrt je nach Tageszeit und Streckenabschnitt in unterschiedlichen #Taktzeiten. Die angebotenen Taktzeiten reichen vom #5-Minuten-Takt (in der Hauptverkehrszeit im Streckenabschnitt zwischen Zingster Straße und Landsberger Allee / Petersburger Str.) bis zum 30-Minuten-Takt im #Nachtverkehr. Die genauen Taktzeiten je Streckenabschnitt und Tageszeit können unter https://www.bvg.de/de/verbindungen/netzplaene-und-linien/tram abgerufen werden. 1

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Seilbahn: Seilbahn bei den Gärten der Welt im ÖPNV, aus Senat

Frage 1:
Wann, wie, warum und durch wen wurde beschlossen, die #Seilbahn zukünftig durch die BVG betreiben zu
lassen?
Frage 2:
Ab wann konkret wird die #BVG die Seilbahn betreiben?
Frage 3:
Welchen Nutzen verspricht sich der Senat davon?
Frage 9:
Wer wird die Wartung der Seilbahn übernehmen?
Frage 12:
Wie wird der #Fahrplan der Seilbahn aussehen? In welcher Taktung an welchen Tagen und zu welchen Zeiten
wird die Seilbahn fahren? Wird die Seilbahn auch im Früh, Spät oder #Nachtverkehr fahren? Wenn nein, warum
nicht?
Antwort zu 1 bis 3, 9 und 12:
Der Senat hat keinen Beschluss zu einem #Wechsel des Betreibers der Seilbahn getroffen.

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Bahnverkehr: Halbherziges Nachtzug-Comeback Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen In einer europäischen Allianz will die Bahn wieder Nachtzüge anbieten. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/halbherziges-nachtzug-comeback-deutsche-bahn-kauft-keine-neuen-schlafwagen/26920742.html

In einer europäischen #Allianz will die Bahn wieder #Nachtzüge anbieten. Doch eigene Waggons schafft die DB nicht an. In Deutschland fahren nachts weiter ICEs.

Die Deutsche Bahn steigt zwar wieder ins #Nachtzug-Geschäft ein, will jedoch keine eigenen Liege- und #Schlafwagen kaufen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung an die FDP-Fraktion hervor, die Tagesspiegel Background vorliegt. „DB #Fernverkehr AG verfügt über keine Schlafwagen mehr und plant auch nicht, neue Schlafwagen zu kaufen oder zu leasen“, schreibt Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU).

Die DB AG beteilige sich mit eigenen #Sitzwagen an den #Nachtzugverbindungen ihrer europäischen Partnerbahnen, heißt es weiter. Im innerdeutschen #Nachtverkehr will die Deutsche Bahn zudem weiter auf reguläre ICE- und Intercity-Züge setzen. „Eine vertane Chance“, sagt der FDP-Verkehrsexperte Christian Jung. „Die Vorstellung, über Nacht sitzend zu fahren, ist bei weitem nicht so attraktiv wie ein Schlafwagen.“

Im Dezember haben die Staatsbahnen von Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz eine #Renaissance des europäischen #Nachtlinien-Netzes angekündigt. Schon damals war klar, dass auf den neuen Verbindungen ab Ende 2021 von Zürich über Köln nach Amsterdam und von Wien über …

S-Bahn S2 bekommt neuen Fahrplan ab Bernau – erneut Ersatzverkehr, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1820154/

Bei der S-Bahn-Linie #S2 gilt ab kommenden Montag, 17. August, ein veränderter #Fahrplan. Demnach werden die Züge von #Buch aus Richtung #Bernau vier Minuten früher fahren als zuvor. Die stündlichen Abfahrtzeiten lauten ab dann: 03, 23 und 43.
Von Bernau aus gibt es ebenfalls Änderungen. Hier machen sich die Züge fünf bis sechs Minuten später nach #Blankenfelde auf den Weg. Die neuen Abfahrtzeiten lauten: 03, 23, 43. Der dreiminütige Aufenthalt in Buch entfällt, teilte die S-Bahn mit.

Lediglich im #Nachtverkehr am Wochenende gibt es bis auf eine Ausnahme (Abfahrt in #Röntgental eine Minute später) keine Änderungen. Was sich ebenfalls nicht ändert, sind die #Bauarbeiten

Potsdam: Von Potsdam nach Berlin – große Lücken im Nachtfahrplan schließen und politische Forderung erfüllen!, aus DBV

Auf den ersten Blick gibt es an der #Schienenverbindung zwischen #Potsdam und Berlin nichts auszusetzen: die #S-Bahn fährt alle 10 Minuten und alle halbe Stunde zusätzlich der #Regionalexpress. Fahrzeit vom Potsdamer Hauptbahnhof nach Alexanderplatz: 43 Minuten mit der S-Bahn und 32 Minuten mit dem Regionalexpress. Alles bestens! Tagsüber mag das stimmen.

Aber da gibt es eine bedeutende Lücke, die nach Ansicht des Regionalverbandes Potsdam-Mittelmark mit einem Angebot gefüllt werden müsste! An Tagen ohne durchgehenden #Nachtverkehr verlässt die letzte S-Bahn die Brandenburgische Landeshauptstadt gegen 0.41 Uhr, der letzte Regionalexpress ist bereits um 23.25 Uhr abgefahren. Bevor gegen 4.01 Uhr die erste S-Bahn am Folgetag startet, gibt es faktisch keine ernstzunehmenden Verbindungen.

Ganze vier weitere Fahrtmöglichkeiten bietet die VBB-Fahrplanauskunft zwischen Mitternacht und 4.00 Uhr an, die aber alle völlig unattraktiv sind. Entweder muss mindestens zwei Mal umgestiegen werden (mit teilweise einer auch nachts knappen Umsteigezeit von zwei Minuten) oder die Fahrt dauert statt einer knappen halben Stunde drei oder sogar vier Mal so lange (in einem Fall 96 Minuten oder sogar 124 Minuten).

Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark ist der Ansicht, dass es auch nachts eine attraktive Verbindung zwischen Potsdam und der Berliner City geben muss. Wir denken dabei nicht nur an die Touristen, sondern auch an viele Berufstätige, die im Schichtdienst arbeiten und zwischen beiden Städten pendeln. Diese Forderung hatte bereits vor Jahren auch die Stadtverordnetenversammlung Potsdam gestellt. Deshalb schlägt der Regionalverband die Einrichtung einer Schnellbusverbindung entlang dem Linienverlauf der S7 zu mindestens bis zum Berliner Hauptbahnhof bzw. dem Nachtknoten am Berliner Alexanderplatz zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr vor, die zu Testzwecken im Halbstundentakt fahren sollte. Dieses würde sich am Beispiel der Nachtbuslinien entlang der Berliner U-Bahnstrecken orientieren. Auch für den Südwesten Berlins würde sich damit die Anbindung in die City-West verbessern!

Im Zuge der Klimadiskussion und dem Zusammenwachsen der Region sollten hier die beiden Landesregierungen und der Verbund aktiv werden!

Pressekontakt: Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

Straßenbahn: So ist´s Gleis viel besser!, aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe knöpfen sich im Bereich S-Bahnhof #Hackescher Markt und #Henriette-Herz-Platz die Gleise vor und erneuern sie. Die #Straßenbahnlinien #M4, #M5 und #M6 sind von Donnerstag, den 25. Juni 2020 bis Samstag, den 11. Juli 2020, zirka 4:30 Uhr nicht wie gewohnt unterwegs.

Die Linie M4 fährt zwischen Falkenberg beziehungsweise Zingster Straße und S+U #Alexanderplatz/Dircksenstraße. Die Linien M5 und M6 fahren zwischen den gewohnten Endzielen eine #Umleitung ab Mollstraße/Otto-Braun-Straße über Mollstraße, Torstraße und Alte Schönhauser Straße. Im #Nachtverkehr sind Busse als für die Linien M4 und M5 zwischen Mollstraße/Otto-Braun-Straße und S Hackescher Markt unterwegs.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Regionalverkehr: Von Potsdam nach Berlin – große Lücken im Nachtfahrplan schließen und politische Forderung erfüllen!, aus DBV

Auf den ersten Blick gibt es an der #Schienenverbindung zwischen #Potsdam und Berlin nichts auszusetzen: die S-Bahn fährt alle 10 Minuten und alle halbe Stunde zusätzlich der Regionalexpress. Fahrzeit vom Potsdamer Hauptbahnhof nach Alexanderplatz: 43 Minuten mit der S-Bahn und 32 Minuten mit dem Regionalexpress. Alles bestens! Tagsüber mag das stimmen.

Aber da gibt es eine bedeutende Lücke, die nach Ansicht des Regionalverbandes Potsdam-Mittelmark mit einem Angebot gefüllt werden müsste! An Tagen ohne durchgehenden #Nachtverkehr verlässt die letzte S-Bahn die Brandenburgische Landeshauptstadt gegen 0.41 Uhr, der letzte Regionalexpress ist bereits um 23.25 Uhr abgefahren. Bevor gegen 4.01 Uhr die erste S-Bahn am Folgetag startet, gibt es faktisch keine ernstzunehmenden Verbindungen.

Ganze vier weitere Fahrtmöglichkeiten bietet die VBB-Fahrplanauskunft zwischen Mitternacht und 4.00 Uhr an, die aber alle völlig unattraktiv sind. Entweder muss mindestens zwei Mal umgestiegen werden (mit teilweise einer auch nachts knappen Umsteigezeit von zwei Minuten) oder die Fahrt dauert statt einer knappen halben Stunde drei oder sogar vier Mal so lange (in einem Fall 96 Minuten oder sogar 124 Minuten).

Der Regionalverband Potsdam-Mittelmark ist der Ansicht, dass es auch nachts eine attraktive Verbindung zwischen Potsdam und der Berliner City geben muss. Wir denken dabei nicht nur an die Touristen, sondern auch an viele Berufstätige, die im Schichtdienst arbeiten und zwischen beiden Städten pendeln. Diese Forderung hatte bereits vor Jahren auch die Stadtverordnetenversammlung Potsdam gestellt. Deshalb schlägt der Regionalverband die Einrichtung einer Schnellbusverbindung entlang dem Linienverlauf der S7 zu mindestens bis zum Berliner Hauptbahnhof bzw. dem Nachtknoten am Berliner Alexanderplatz zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr vor, die zu Testzwecken im Halbstundentakt fahren sollte. Dieses würde sich am Beispiel der Nachtbuslinien entlang der Berliner U-Bahnstrecken orientieren. Auch für den Südwesten Berlins würde sich damit die Anbindung in die City-West verbessern!

Im Zuge der Klimadiskussion und dem Zusammenwachsen der Region sollten hier die beiden Landesregierungen und der Verbund aktiv werden!

Pressekontakt: Karsten Müller, Vorsitzender des Regionalverbandes, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

Straßenbahn + Straßenverkehr: Verkehrsentwicklungen im Bereich Landsberger Allee, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

Wie hat sich die #Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Landsberger Allee in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?

Antwort zu 1:

Die #Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke wird auf der Ebene von 60 Prognoseräumen erstellt. In der aktuellen Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2015 – 2030 wurde der zum Zeitpunkt der Bevölkerungsprognose bekannte Neubau in größeren Vorhaben anhand des Wohnflächeninformationssystems der damaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt berücksichtigt. Daten der Bevölkerungsprognose unterhalb der Prognoseraum-Ebene sind nicht verfügbar.
Die Landsberger Allee ist Bestandteil von zwei Prognoseräumen, (1102) Hohenschönhausen Süd und (1103) Lichtenberg-Nord.

Prognosezeitraum Prognoseraum 1102 Prognoseraum 1103
2016 45.006 73.070
2017 45.569 73.850
2018 45.987 74.662
2019 46.542 75.136
2020 47.094 75.332
2021 47.614 75.403
2022 48.032 75.385
2023 48.012 75.104
2024 47.986 74.827
2025 47.983 74.621
2026 47.991 74.453
2927 48.009 74.332
2028 48.030 74.242
2029 48.054 74.189
2030 48.053 74.116

Die Bevölkerungsprognose für Berlin und die Bezirke 2015 – 2030 aus dem Jahr 2016 ist nach wie vor die Prognose, die für das Land Berlin und die Fachplanungen anzuwenden ist. Es liegen keine neueren Erkenntnisse vor. Die Antwort stellt den nach wie vor gültigen Sachstand dar.

Frage 2:

Wie und aus welchen Gründen hat sich das #Verkehrsaufkommen auf der Landsberger Allee in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (Beantwortung bitte analog Drs. 18/12933)?

Antwort zu 2:

Die Entwicklung des Verkehrsaufkommens auf der Landsberger Allee in den vergangenen zehn Jahren ist in nachstehender Tabelle dargestellt. Die Daten sind den Verkehrsmengenkarten 2014, 2009 und 2005 entnommen. Die Angaben verstehen sich als durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw).

Straßenabschnitt der Landsberger Allee Verkehrsstärke DTVw [Kfz/24 h]
2005 2009 2014
Friedenstraße – Petersburger Straße 39.700 – 40.100 38.800 31.400 – 39.700
Petersburger Straße – Weißenseer Weg 50.400 – 59.500 43.700 – 53.400 43.800 – 49.000
Weißenseer Weg – Rhinstraße 58.100 – 64.600 50.000 – 56.600 49.700 – 61.500
Rhinstraße – Märkische Allee 56.400 – 58.500 52.300 – 55.500 50.200
Märkische Allee – Zossener Straße 31.900 – 39.700 32.700 – 41.400 28.500 – 39.300

Daten aus der #Straßenverkehrszählung 2014, 2009 und 2005 sind im Internetangebot un- seres Hauses unter folgendem Link zu finden: https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/lenkung/vlb/de/erhebungen.shtml

Tages- und Nachtanteile können dem Leitfaden zu Hinweisen und Umrechnungsfaktoren von Verkehrsmengen entnommen werden, welcher unter folgendem Link abrufbar ist: https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/datengrundlagen/umrechnungsfaktoren/index.shtml

Die Straßenverkehrszählung 2019 wird im Jahr 2020 veröffentlicht.

Frage 3:

Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich das Verkehrsaufkommen auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen auf der Landsberger Allee in den nächsten zehn Jahren entwickeln (Beantwortung bitte analog Drs. 18/12933)?

Antwort zu 3:

Das prognostizierte Verkehrsaufkommen auf der Landsberger Allee ist in nachfolgender Tabelle dargestellt. Die Daten sind dem aktuellem Stand der Verkehrsprognose 2030 des Landes Berlin entnommen. Das Verkehrsmodell 2030 berücksichtigt die Evaluation der Einwohnerprognose 2015-2030 sowie die Infrastrukturmaßnahmen des StEP (Stadtentwicklungsplan) Verkehr 2025. Der künftige StEP Mobilität und Verkehr befindet sich aktuell in Abstimmung.

Die Angaben verstehen sich als durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw).

Straßenabschnitt der Landsberger Allee Verkehrsbelegung 2030 DTVw [Kfz/24 h]
Friedenstraße – Petersburger Straße ca. 34.000
Petersburger Straße – Weißenseer Weg ca. 45.000 – 55.000
Weißenseer Weg – Rhinstraße ca. 50.000 – 62.000
Rhinstraße – Märkische Allee ca. 57.000 – 61.000
Märkische Allee – Zossener Straße ca. 30.000 – 37.000

Frage 4:

Wie haben sich welche Schadstoff- und #Lärmemissionen auf der Landsberger Allee in den vergangenen zehn Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (Beantwortung bitte analog Drs. 18/12933)?

Antwort zu 4:

Eine Aufschlüsselung der #Luftschadstoffbelastung nach Wochentagen und Verkehrszeiten an der Landsberger Allee ist nicht möglich, da zum einen Messungen nur anhand vereinfachter Probenahme als Zweiwochenwerte vorliegen, zum anderen Modellrechnungen nur das Jahresmittel berücksichtigen. Die zweiwöchigen Messdaten erlauben zudem nur im Jahresmittel eine belastbare Aussage.

An der Landsberger Allee 6-8 (MS547) im Bereich zwischen Friedenstraße und Ernst- Zinna-Weg wird vom Berliner Luftgütemessnetz ein vereinfachtes Messverfahren eingesetzt, um die NO2- und Ruß (Elementarer Kohlenstoff EC) – Jahreswerte abzuschätzen. Aus den Ruß-Messungen werden Feinstaub-PM10-Jahreswerte bestimmt.

Jahr NO2
Jahresmit- tel [µg/m³] PM10 abgeschätztes Jahresmittel [µg/m³] Ruß (EC) abgeschätztes Jahresmittel [µg/m³]
2007 57 31 5,3
2008 53 31 4,6
2009 55 35 6,1
2010 54 34 4,8
2011 56 33 5,1
2012 53 30 4,2
2013 57 30 3,1
2014 52 34 3,3
2015 55 32 2,8
2016 52 Keine Abschätzung aus EC 2,9
2017 51 Keine Abschätzung aus EC 2,5
2018 47 (vor- läufige Aus- wertung) —– —–

NO2: Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit: 40 µg/m³ im Jahresmittel PM10: Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit: 40 µg/m³ im Jahresmittel EC (Ruß): in der mittlerweile aufgehobenen 23. BImSchV galt ein Prüfwert von 8 µg/m³ im Jahresmittel

Modellierungen der Luftschadstoffbelastung an der Landsberger Allee haben ergeben, dass der höchst belastete Abschnitt zwischen Langenbeckstraße und Virchowstraße liegt, der zweithöchst belastete Abschnitt zwischen Friedenstraße und Ernst-Zinna-Weg.
An der Landsberger Allee zwischen Friedenstraße und Ernst-Zinna-Weg wurde in den letzten zehn Jahren durchgängig der NO2-Jahresgrenzwert überschritten. Die jährlichen Schwankungen lassen sich vornehmlich durch unterschiedliche Witterungslagen erklären. Hinsichtlich der Überschreitung des NO2-Jahresgrenzwertes ist der Straßenverkehr der mit großem Abstand wichtigster Verursacher mit einem Anteil von durchschnittlich 75 %, wobei Dieselfahrzeuge zum überwiegenden Teil für die NO2-Überschreitungen verantwortlich gemacht werden müssen. Andere Quellen sind nachrangig. In den letzten 10 Jahren hat sich keine nennenswerte Abnahme der NO2-Konzentrationen eingestellt.
Einer der Gründe hierfür ist die starke Zunahme der Dieselfahrzeuge. Hatten im Jahr 2002 noch ca. 14 % der Pkw Dieselmotoren, so stieg der Anteil im Jahr 2015 auf über 35 %.
Zudem hat sich gezeigt, dass Dieselfahrzeuge des neueren Abgasstandards EURO 5 zum Teil höhere NOx-Emissionen erzeugen als Dieselfahrzeuge mit dem älteren EURO-3 und – 4 – Standard.

Etwa 36 % der Feinstaub (PM10) – Belastung an einer Hauptverkehrsstraße wird durch Quellen in Berlin verursacht. Von den Berliner Quellen erreicht der Kfz-Verkehr den mit Abstand größten Verursacherteil. Sein Anteil beträgt ca. 27 % der gesamten Feinstaubbelastung. Dabei dominiert der Beitrag aus Abrieb und Aufwirbelung.
Die Rußkonzentrationen haben in den letzten 10 Jahren kontinuierlich abgenommen. Die Einführung der Umweltzone hat dazu geführt, dass der Dieselrußausstoß um 50 % reduziert werden konnte.

Die folgenden Angaben zur Verkehrslärmbelastung beruhen auf den strategischen Lärmkarten aus den Jahren 2007, 2012 und 2017. Ermittelt werden hierbei der LDEN, ein gewichteter Ganztagesindex, sowie der LN als Index für die nächtliche Lärmbelastung zwischen 22:00 bis 6:00 Uhr. Die Ermittlung erfolgt entsprechend bundesweit verbindlicher vorgegebener Berechnungsverfahren. Die Indices sind Mittelungspegel und beziehen sich auf einen repräsentativen Jahrestag; eine Aufschlüsselung nach Wochentagen und Verkehrszeiten ist nicht möglich. Die Darstellung erfolgt in Rasterkarten in Klassen von
5 dB(A), zudem werden für alle Wohngebäude Fassadenpegel ausgewiesen, die im Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einsehbar sind (https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/umweltatlas/ib705.htm).

Die Landsberger Allee zeigt insgesamt eine sehr hohe Verkehrslärmbelastung. Die höchsten Belastungen treten dabei im Abschnitt Platz der Vereinten Nationen bis Petersburger Straße mit Pegelwerten von 75 bis 80 dB(A) für den LDEN und 65 bis 70 dB(A) in der Nacht auf. In den übrigen Abschnitten liegt die Lärmbelastung für den LDEN zwischen 65 bis 75 dB(A) und zwischen 60 bis 65 dB(A) in der Nacht. Die Entwicklung der Lärmbelastung in der Landsberger Allee ist zwischen 2007 bis 2017 bedingt durch Abnahmen in der Verkehrsbelastung leicht rückläufig. Die Abnahmen liegen aber in einem Bereich von rund 1 dB(A) und sind daher in den Rasterkarten nur schwer erkennbar.
Für Verkehrslärm gibt es im nationalen Recht keine verbindlich einzuhaltenden Grenzwerte für bestehende Verkehrswege.

Frage 5:

Wie und aus welchen Gründen haben sich die #Nutzungszahlen der #Tramlinien #M5, #M6, #M8, #M17, #16, #21, #27 und #37 in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (Beantwortung bitte analog Drs. 18/12933)?

Antwort zu 5:

Die BVG teilt dazu mit:
„Für die Wochentage Montag bis Freitag zeigt sich im Vergleich der Jahre 2007 und 2016 folgende positive Entwicklung der Fahrgastfahrten:
Insgesamt liegen die Zunahmen der Fahrgastzahlen auf den radialen Linien in der Hauptverkehrszeit (HVZ) bei bis zu 35 %. Auf der Linie 21 zeigt sich eine stärkere Zunahme.
Die Zuwächse in der #Nebenverkehrszeit (NVZ) und im #Nachtverkehr fallen zum Teil deutlich höher aus, was auf das geänderte #Mobilitätsverhalten der Berliner Bevölkerung zurückzuführen ist.

1. Im Korridor der Linien M5, M6, M8:
Stadteinwärts
HVZ
NVZ
Nacht
· Oderbruchstr. – S Landsberger Allee (M5, M6) 17,20 % 23,00 % 63,80 %
· Landsberger Allee/Karl-Lade-Str. – S Landsberger Allee (M8) 17,20 % 41,10 % 154,80 %
· S Landsberger Allee – Landsberger Al./Petersburger Str. 25,20 % 43,20 % 52,80 %
Stadtauswärts HVZ NVZ Nacht
· Landsberger Al./Petersburger Str – S Landsberger Allee 35,10 % 23,40 % 251,50 %
· S Landsberger Allee – Landsberger Allee/Karl-Lade-Str. (M8) 21,10 % 32,40 % 203,90 %

· S Landsberger Allee – Oderbruchstr. (M5, M6) 24,30 % 10,50 % 377,10 %

2. Korridor Linien M17, 27, 37: HVZ NVZ Nacht
· U Tierpark -Treskowallee/HTW 15,70 % 2,20 % 367,50 %
· Wilhelminenhofstr./Edisonstr. – Brückenstr. 22,50 % 30,20 % 24,00 %

3. Korridor Linien M6, 16:
Stadteinwärts HVZ NVZ Nacht
· Arendsweg -Genslerstr. 24,80 % 40,30 % 73,20 %
Stadtauswärts HVZ NVZ Nacht
· Genslerstr. – Arendsweg 30,50 % 27,10 % 486,50 %

4. Korridor Linie 21: HVZ NVZ Nacht
· Bersarinplatz – U Frankfurter Tor 44,90 % 101,30 % –
· U Frankfurter Tor – Bersarinplatz 117,10 % 48,10 % –

Es liegen für 2018/2019 bei den genannten Linien keine aktuelleren Zähldaten vor.“

Frage 6:

Wie werden sich voraussichtlich die Nutzungszahlen der Tramlinien M5, M6, M8, M17, 16, 21, 27 und 37 auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen in den nächsten zehn Jahren entwickeln (Beantwortung bitte analog Drs. 18/12933)?

Die BVG teilt dazu mit:
„Unsere Quellen sind öffentlich vorliegende Bevölkerungsprognosen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie ergänzende Expertenschätzungen der BVG. Bezugszeitraum für die Schriftliche Anfrage ist 2017-2026, der in der aktuell vorliegenden Bevölkerungsprognose 2015-2030 enthalten ist.
Für die Nord-Süd-Tangente (Straßenbahnlinien M17/27/37) wird das Wachstum maßgeblich durch das Einwohnerwachstum der anliegenden Bezirke Treptow-Köpenick und Lichtenberg bestimmt. Insbesondere der Ortsteil Karlshorst nimmt hier stärker als benachbarte Ortsteile zu. Daher kann für die genannten Linien ein Wachstum von 10 % für 2017-2026 angenommen werden.
Die Radiale Landsberger Allee (Straßenbahnlinien M5/M6/M8 bzw. M6/16) wird durch das Einwohnerwachstum in den anliegenden Bezirken sowie das Arbeitsstättenwachstum im Bereich der City um den Alexanderplatz bestimmt. Hieraus ergibt sich ein Wachstumsfaktor von 8 % für 2017-2026.
Das Wachstum der Linie 21 ist unter zwei Aspekten zu betrachten: Deren Anbindung an das Ostkreuz und die sich daraus ergebenden zusätzlichen Verkehre werden planerisch durch eine weitere Linie (22) berücksichtigt.
Für die Linie 21 im Bereich Lichtenberg (Loeperplatz – Herzbergstraße – Siegfriedstraße) kann darüber hinaus noch von einem 6 %-Wachstum wegen der strukturellen Entwicklung des Bezirks Lichtenberg für die Jahre 2017-2026 ausgegangen werden.“

Frage 7:

Wie viele Personen können aktuell an welchen Wochentagen zu den Haupt- und Neben- und Nachtverkehrszeiten bei der aktuellen Taktung auf den Linien M5, M6, M8, M17, 16, 21, 27 und 37 maximal befördert werden?

Antwort zu 7:

Die BVG teilt hierzu mit:
„Die betreffenden Linien haben aktuell während der verschiedenen Verkehrszeiten die nachstehenden Kapazitäten pro Stunde und Richtung. Zu beachten ist, dass gemäß den Qualitätsstandards, die der Nahverkehrsplan setzt, die Bemessungsgrundlage der 65 %- Werte gilt.

Linie Verkehrszeit Takt in
Minuten maximales Platzangebot/h und Richtung 100% maximales Platzangebot/h und Richtung 65%

M5 HVZ 5 2796 1812
NVZ 10 1398 906
SVZ 20 699 453

M6 HVZ 5 2796 1812
NVZ 10 1398 906
SVZ 20 699 453

M8 HVZ 5 2796 1812
NVZ 10 1398 906
SVZ 20 699 453

M17 HVZ 10 1188 768
NVZ 10 1188 768
SVZ 20 594 384

16 HVZ 10 1044 678
NVZ 10 1044 678
SVZ 20 522 339

21 HVZ 20 432 282
NVZ 20 432 282
SVZ 20 432 282

27 HVZ 20 432 282
NVZ 20 432 282
SVZ 20 432 282

37 HVZ 20 432 282
NVZ 20 432 282
SVZ 20 432 282“

Frage 8:

Wie viele Personen könnten an welchen Wochentagen zu den Haupt-, Neben- und Nachtverkehrszeiten bei welcher Taktung auf den Linien M5, M6, M8, M17, 16, 21, 27 und 37 maximal befördert werden? Was wäre die betriebstechnisch auf welchen der genannten Linien theoretisch dichteste mögliche Taktung und wie viele Personen könnten dadurch maximal befördert werden? Welche personellen und sonstigen Investitionen wären dafür erforderlich?

Die BVG teilt hierzu mit:
„Eine Beantwortung ist aus systemtechnischen Gründen der Straßenbahn leider nicht möglich. Das Berliner Straßenbahnnetz bildet ein Gesamtsystem, in welchem zwischen den einzelnen Linien Abhängigkeiten bestehen. Diese sind insbesondere durch die Befahrung von gemeinsamen Trassen, Knotenpunkten oder Endstellen sowie der allgemeinen Durchlassfähigkeit einer Strecke gegeben.
Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Taktdichte in den Neben- und Nachtverkehrszeiten maximal an die Hauptverkehrszeit angepasst werden kann.“

Frage 9:

Welche (ggf. geschätzten) Auswirkungen hat die Einführung des kostenlosen Schülertickets auf das zu prognostizierende Beförderungsaufkommen im genannten Untersuchungsgebiet?

Antwort zu 9:

Es ist nicht davon auszugehen, dass sich der Anstieg bei den Abonnements der Schülertickets eins zu eins in einer entsprechend höheren Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf den Schulwegen in der Hauptverkehrszeit niederschlagen wird. Denn für die Verkehrsmittelwahlentscheidung vieler Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg ergeben sich dadurch keine grundsätzlich geänderten Rahmenbedingungen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass ein größerer Teil der neu hinzugekommenen Abonnenten das Schülerticket verstärkt im Freizeitverkehr nutzen wird.

Die BVG teilt ergänzend hierzu mit:
„Es gab bislang 80.000 Schülerinnen und Schüler mit einem Ticket-Abonnement landesweit. Durch die Neuregelung sind bereits gut 120.000 dazu gekommen. Bis zum Schuljahresbeginn erwarten wir weitere Anmeldungen für das kostenlose Schülerticket, sodass zum Jahresende insgesamt bis zu 300.000 Personen (Schätzung) berlinweit mit einem kostenlosen Schülerticket fahren könnten.“

Berlin, den 20.07.2019 In Vertretung

Stefan Tidow Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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