Jelbi fährt jetzt auch Taxi

Darauf fährt Berlin ab. Mit dem neuesten Update bietet #Jelbi, die innovative Mobilitätsplattform der #BVG, in der deutschen Hauptstadt jetzt alle Alternativen zum eigenen Auto aus einer Hand. Mit der Einbindung von #Taxi Berlin, einer der innovativsten Taxivermittlungen Europas, ist ein weiterer Meilenstein geschafft, um die urbane Mobilität von morgen schon heute zu erleben und mitzugestalten.

Das Update ist für Android-Geräte schon seit Dienstag online und inzwischen an viele Nutzer ausgerollt. Das Update für Apple-Nutzer wird derzeit fertiggestellt. Die weitere Einführung läuft schrittweise in den kommenden Tagen.

In nur einer App, mit nur einer Registrierung können Jelbi-Nutzer*innen mit dem Update auf bis 27.000 Fahrzeuge zugreifen – so viele wie bei keiner anderen #Mobilitätsplattform in Deutschland. Mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, mit Car- und #Bike-Sharing, auf E-Motorrollern und E-Tretrollern, in #Ridesharing-Kleinbussen oder Taxis sind sie komfortabel und umweltfreundlich unterwegs. Ganz wie es zur jeweiligen Lebenssituation passt.

„Wir sind sehr zufrieden und ein bisschen stolz darauf, wie sich unsere Mobilitäts-App seit dem Start im vergangenen Jahr entwickelt hat“, sagt Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG. „Mit den Berliner Taxis haben wir nun einen Partner an Bord, der ebenso zu unserer Stadt gehört und in ihr verwurzelt ist wie die BVG. Jetzt können wir endgültig mit Fug und Recht sagen: Jelbi bietet alle Alternativen, die es in Berlin zum eigenen Auto gibt.“

„Das Taxi gehört zu Jelbi, denn: Es ist ein öffentliches Verkehrsmittel und hat wie Bus und Bahn eine Beförderungs- und Tarifpflicht, das macht seine Verlässlichkeit aus. Digital und bargeldlos kann das Taxi übrigens schon lange, aber nicht nur das: Bei allen Fragen ist Taxi Berlin auch telefonisch rund um die Uhr für alle erreichbar – das bietet nicht jeder. Mit dieser zukunftsweisenden Kooperation machen die BVG und Taxi Berlin die Stadt wieder ein Stück mobiler“, sagt Hermann Waldner, Geschäftsführer von Taxi Berlin.

Mit jedem Schritt wird das bereits mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnete Angebot noch attraktiver. Inzwischen haben bereits mehr als 200.000 Menschen die Jelbi-App heruntergeladen, etwa 100.000 haben sich bei der Plattform registriert. Am häufigsten fahren Jelbi-Nutzerinnen und -Nutzer mit Bussen und Bahnen (51 Prozent). Der Rest entfällt – ganz nach jeweiligem Bedarf – auf die unterschiedlichen Sharing-Angebote.

Mehr Infos zu Jelbi: https://www.jelbi.de/

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U-Bahn: Der letzte „Icke“ : Made in Pankow: Jetzt ist die U-Bahn-Flotte der BVG komplett, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/made-in-pankow-jetzt-ist-die-u-bahn-flotte-der-bvg-komplett-li.124466

Mit „#Blumenbrettern“ und harten Sitzen: #Stadler beliefert die #BVG zum letzten Mal mit einem Zug der Baureihe #IK. Die nächste Generation ist schon in Sicht.

In der fabrikneuen #U-Bahn kommt selbst ein rationaler Mensch wie Rolf #Erfurt ins Schwärmen. „Wie das riecht!“, sagt der #Betriebsvorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Noch glänzen die Sitzbezüge wie frisch shampooniert, noch verunziert kein Fleck den Boden. In dieser Bahn ist noch nie ein Döner Kebap gegessen, noch nie Kaffee verschüttet worden. Rolf Erfurt ist am Dienstagmorgen nach #Velten gefahren, um dabei zu sein, wenn das jüngste Exemplar der Baureihe IK für den Transport zur BVG vorbereitet wird. In der Kleinstadt nordwestlich von Berlin befindet sich das #Inbetriebnahmezentrum des Fahrzeugherstellers Stadler, der die U-Bahn #5078 in #Pankow gebaut hat. Mit ihr endet die Lieferung von 54 Vier-Wagen-Zügen dieses Typs.

„Gleich geht es zur Übergabestelle in #Wuhletal“, erklärt BVG-Projektleiter Felix #Fischer. „Von dort aus wird der Zug in die #U-Bahn-Betriebswerkstatt #Friedrichsfelde gebracht.“ Wenn die Stromabnehmer montiert sind und die Technische Aufsichtsbehörde das Neufahrzeug abgenommen hat, beginnt der  …

BVG: Wir bauen auf Ausbildung Die BVG baut für die Zukunft., aus BVG

Die #BVG baut für die Zukunft. Deutschlands größtes #Nahverkehrsunternehmen setzt auch in den kommenden Jahrzehnten konsequent auf eine erstklassige #Ausbildung der #Nachwuchskräfte im eigenen Haus. Am Machandelweg, in unmittelbarer Nähe zum #U-Bahnhof #Olympia-Stadion und zur #U-Bahn-Werkstatt für die #Kleinprofilzüge (Linien U1 bis U4), entsteht bis Mitte 2023 ein neues #Ausbildungszentrum.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und das Bundeswirtschaftsministerium fördern das Vorhaben mit 45 Millionen Euro aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Gesamtbudget für den Bau eines Ausbildungszentrums beträgt rund 68 Millionen Euro.

Senatorin Ramona Pop: „Die BVG ist schon heute einer der größten Arbeitgeber und einer der besten Ausbildungsbetriebe unserer Stadt. Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ein positives Signal für die gesamte Berliner Wirtschaft, dass hier viele Millionen Euro buchstäblich in unsere Zukunft – nämlich in die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für die Mobilität von morgen investiert werden.“

Dirk Schulte, BVG-Vorstand Personal und Soziales: „Unsere BVG soll und wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Den Nachwuchskräften bieten wir an diesem Standort nicht nur eine mehrfach ausgezeichnete Ausbildung, sondern danach auch buchstäblich krisensichere Jobs mit Perspektive. Neu wird dabei sein, dass wir unsere große Kompetenz und Kapazität im Rahmen der sogenannten Verbundausbildung künftig auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung stellen. Rund 20 Prozent der Ausbildungsplätze werden für den KMU-Bereich geöffnet.“

Mehr Ausbildung für die Mobilität von morgen

Allein im Bereich der technischen Auszubildenden erhöht die BVG die Kapazitäten gegenüber dem jetzigen Ausbildungszentrum, das auf dem Grundstück nebenan beheimatet ist, um 40 Prozent auf jährlich 144 Azubis. Die Einstellungsquote am Ausbildungsort Machandelweg steigt damit sogar um 60 Prozent. Damit wird der Fachkräftebedarf der BVG nachhaltig gesichert.

Für die Fachkräfte von morgen entsteht am Machandelweg ein hochmoderner Bau. Auf vier Stockwerken bietet das neue Ausbildungszentrum insgesamt 20.286 Quadratmeter Nutzfläche. Hinzu kommt eine Außenfläche von rund 620 Quadratmetern. Ebenfalls auf dem Areal entsteht für weitere rund 15 Millionen Euro eine Vorhaltehalle für die U-Bahn, in der Betrieb und Ausbildung sich unmittelbar treffen werden.

Inbetriebnahme im Herbst 2023

Die Bauvorbereitungen beginnen schon in den nächsten Wochen. Der eigentliche Bau startet Anfang 2021. Die Inbetriebnahme des neuen BVG-Ausbildungszentrums ist für den Herbst 2023 geplant.

Betreut wird das Vorhaben durch die BVG-Tochter „BVG-AusBildungs-Campus“, oder kurz ABC gGmbH. Die bauliche Projektleitung liegt bei der BVG-eigenen Projekt GmbH (PRG), die bereits den Lückenschluss der U-Bahnlinie 5 erfolgreich realisiert und vor drei Tagen eröffnet hat. Der Bauauftrag ging an das Unternehmen Implenia.

Ausbildung bei den Berliner Verkehrsbetrieben

Die BVG ist nicht nur einer der größten Arbeitgeber Berlins, sondern auch einer der größten und besten Ausbildungsbetriebe. Bereits seit 2016 ist die BVG mit dem IHK-Siegel „Exzellente Ausbildungsqualität“ ausgezeichnet. Jedes Jahr werden derzeit 158 neue Auszubildende eingestellt. Von den durchschnittlich 460 Auszubildenden, die gleichzeitig bei der BVG ihren Beruf lernen, sind aktuell 24 Prozent weiblich. 2019 haben sich 3594 Personen auf eine Ausbildung bei der BVG beworben.

Die BVG bietet…

…13 Ausbildungsberufe: von Elektroniker*in für Betriebstechnik über Gleisbauer*in bis hin zur Kauffrau/-mann für Büromanagement. Drei kaufmännische, zwei branchenspezifische und acht industrielle technisch-gewerbliche Berufsbilder, …

… duale Studiengänge in verschiedenen Fachrichtungen je nach Bedarf, z.B. BWL, Wirtschaftsinformatik, Industrielle Elektrotechnik oder Bauingenieurwesen, …

… drei Ausbildungs-Standorte: Ausbildungszentrum Berlin-Charlottenburg (Machandelweg) für gewerblich-technische Ausbildungsberufe, Hauptsitz Berlin-Mitte (Ausbildung der kaufmännischen Berufe und duale Studiengänge), Betriebswerkstatt Friedrichsfelde (Ausbildungsstandort für Gleisbauer*innen, mit dem neuen Ausbildungszentrum werden diese auch am Machandelweg ausgebildet). Die zukünftigen Fachkräfte für den Fahrbetrieb bewegen sich im Rahmen ihrer Ausbildung durch ganz Berlin.

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U-Bahn: Berlin tief verbunden. Die neue U5 ist eröffnet, aus BVG

Am heutigen Freitag, den 4. Dezember 2020, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) die neue Linie #U5 in Betrieb genommen. Mit 22 Kilometern Streckenlänge zwischen #Hönow und #Hauptbahnhof ist sie ab sofort die zweitlängste U-Bahnlinie der Hauptstadt. Kurz nach 12 Uhr mittags hielten erstmals Züge mit Fahrgästen auf den beiden neuen U-Bahnhöfen #Rotes Rathaus und #Unter den Linden.

Zuvor hatten Berlins Regierender Bürgermeister Michael #Müller, BMVI-Staatssekretärin Dr. Tamara #Zieschang und BVG-Vorstandsvorsitzende Eva #Kreienkamp auf dem #U-Bahnhof Unter den Linden die Bedeutung des „#Lückenschluss U5“ für Berlin gewürdigt. Sie dankten dabei all denen, die am erfolgreichen Abschluss des Großprojekts mitgewirkt haben. Die kleine Zeremonie fand aufgrund der Corona-Pandemie ohne Gäste statt. Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther übergab die Urkunde zur Betriebserlaubnis an die BVG. Gemeinsam mit der BVG-Aufsichtsratsvorsitzenden Senatorin Ramona Pop stellte der Betriebsvorstand Dr. Rolf Erfurt um 12 Uhr am U-Bahnhof Rotes Rathaus alle Signale auf Grün und schickte den ersten Zug auf freie Fahrt von Hönow bis zum Hauptbahnhof.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Die Verlängerung der U-Bahnlinie U5 vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof mit den neuen Bahnhöfen Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden ist ein herausragendes Verkehrsprojekt. Dadurch wird der Osten Berlins deutlich besser an das Zentrum der Stadt angebunden. Und diese Streckenverlängerung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Mobilitätswende in Berlin. Der ÖPNV gewinnt damit noch einmal deutlich an Attraktivität. Passend zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit wächst so Ost und West weiter zusammen. Ein guter Tag für Berlin!“

Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Ein starker öffentlicher Nahverkehr ermöglicht flexible Mobilität, Teilhabe und Klimaschutz. Mit dem Lückenschluss der U5 ist ein wichtiges Großprojekt für die Hauptstadt erfolgreich umgesetzt worden. Die verlängerte Strecke verbindet zentrale Knotenpunkte der Metropole. Für die Berlinerinnen und Berliner bedeutet das bessere Anbindungen vom Stadtrand bis zum Hauptbahnhof. Das ist gerade für Berufspendler ein großer Gewinn. Das BMVI stellte für den gesamten Abschnitt von Alexanderplatz bis Hauptbahnhof Zuwendungen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro zur Verfügung.“

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Ab sofort ist unser U-Bahnnetz im Herzen Berlins noch dichter. Dafür haben seit dem Spatenstich vor zehn Jahren sehr viele Menschen mit größtem Einsatz und viel Leidenschaft gearbeitet. Ich denke dabei an die Beschäftigten der BVG Projekt GmbH und an die der beteiligten Baufirmen, an alle Akteure von Bund, Land und natürlich im Bezirk Berlin-Mitte. Mein Dank gilt auch den Anrainern für die Geduld und das Verständnis. Ihnen allen sind wir tief verbunden! Wir freuen uns nun, gemeinsam mit den vielen Millionen Fahrgästen, über unsere neue U5. Die Qualität dieser großartigen Anlagen gilt es jetzt mit Qualität bei Angebot und Betrieb erlebbar zu machen.“

Regine #Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die U5 bringt die Stadt zusammen. Gut drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall bekommen die Berlinerinnen und Berliner ein noch dichteres Netz des Umweltverbundes zwischen den östlichen Bezirken und der neuen Mitte: endlich gibt es eine direkte, komfortable U-Bahn-Verbindung von Marzahn-Hellersdorf via Alex bis zum Hauptbahnhof. Das macht es noch attraktiver, auf den ÖPNV umzusteigen.“

Ramona #Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Aufsichtsratsvorsitzende der BVG: „Mit der neuen U5 gewinnt das Berliner U-Bahn-Netz noch mehr an Attraktivität. Viele Berlinerinnen und Berliner werden künftig schnell und ohne umzusteigen an ihr Ziel kommen. Als Aufsichtsratsvorsitzende der BVG bin ich stolz auf die Leistung der BVG Projekt GmbH. Sie zeigt, dass Großprojekte in unserer Stadt im Zeit- und Kostenrahmen zu stemmen sind.“

Mehr als „nur“ ein Lückenschluss

Mit 2,2 Kilometern neuer Tunnelstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ist die Lücke zwischen „alter“ U5 und der 2009 in Betrieb genommenen U55 nun geschlossen. Im Ergebnis steht die neue, längere U5. Drei neue U-Bahnhöfe, von denen der Bahnhof Museumsinsel noch bis Sommer 2021 ohne Halt durchfahren wird, bieten noch besseren Zugang zu Berlins historischer Mitte. Die BVG erwartet auf dem neuen Abschnitt täglich rund 155.000 Fahrgäste, die unter anderem von einer zusätzlichen Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs sowie einer neuen Direktverbindung aus dem Osten Berlins in die Innenstadt profitieren.

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Das Wachstum der U-Bahn als Rückgrat der Mobilität unserer Stadt geht weiter. Im Frühjahr haben wir bis zu 1.500 moderne U-Bahnwagen bestellt und heute eröffnen wir eine neue Strecke. Mit der verlängerten U5 bringen wir Mobilität in neue Dimensionen: Mitten im Herzen unserer Stadt profitieren Millionen von Fahrgästen aus Berlin und aller Welt von dieser 2,2 km längeren Verbindung. Eine solche Eröffnung ist auch eine betriebliche Kraftanstrengung, weshalb ich allen Beschäftigten der BVG – von U-Bahn, Infrastruktur oder anderen Bereichen – meinen herzlichen Dank aussprechen möchte. Jetzt heißt es: Alle Signale auf Grün und freie Fahrt von Hönow bis zum Hauptbahnhof!“

„Berlin tief verbunden“: Das Motto der heutigen Eröffnung beschreibt nicht nur den Lückenschluss auf der Linie U5 selbst. So kommt beispielsweise der Umsteigemöglichkeit zwischen S- und U-Bahn am Brandenburger Tor nun eine neue Bedeutung zu. Vor allem aber der neue U-Bahnhof Unter den Linden hat es „in sich“. Mit ihm gibt es ab sofort ein Umsteigekreuz zwischen U5 und der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden U6.

Seit 12 Uhr halten die Züge der U6 zwischen Alt-Mariendorf und Alt-Tegel am oberen Bahnsteig des U-Bahnhofs Unter den Linden. Der nur wenige Meter Fußweg und knapp zweihundert Meter Schienenstrecke entfernte U6-Bahnhof Französische Straße ging zeitgleich vom Netz und bleibt künftig geschlossen. Die BVG geht am U-Bahnhof Unter den Linden von täglich rund 50.000 Umstiegen zwischen U5 und U6 aus.

Ein Projekt, zwei Tunnel, drei U-Bahnhöfe

Der „Lückenschluss U5“ zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor wurde unter der Geschäftsführung von Ute Bonde und Jörg Seegers von der 2014 eigens gegründeten BVG-Tochter „Projektrealisierungs GmbH U5“ geleitet, welche seit Anfang 2020 „BVG Projekt GmbH“ heißt. Die Baukosten – getragen von Bund und Land – werden nach Fertigstellung des U-Bahnhofs Museumsinsel die 2013 berechneten 525 Millionen Euro um nur wenige Prozent übertreffen. Das BMVI stellte für das Gesamtvorhaben, den Abschnitt von Alexanderplatz bis Hauptbahnhof, einschließlich der bereits fertiggestellten U55, wie im Hauptstadtfinanzierungsvertrag festgelegt, Zuwendungen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Ute Bonde, Geschäftsführerin Finanzen der BVG Projekt GmbH: „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung. Wir haben gezeigt, dass auch Großprojekte innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens mit dem richtigen Team und einem partnerschaftlichen Miteinander gelingen. Wir sind bereit für weitere bauliche Herausforderungen hier in Berlin.“

Jörg Seegers, Geschäftsführer Technik der BVG Projekt GmbH: „Die Streckenführung mitten durch das Grundwasser, mitten in der Stadt, unter denkmalgeschützten Bauwerken, Gewässern und direkt unter „Unter den Linden“ war sehr anspruchsvoll. Tausende Menschen haben hier in den vergangenen Jahren Herausragendes geleistet. Wir sind allen Projektbeteiligten sehr dankbar, auch wenn sie heute hier leider nicht dabei sein können.“

Die Dimensionen beim Bau des neuen U-Bahn-Abschnitts waren gewaltig: Mit der 700 Tonnen schweren Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ entstanden zwischen Sommer 2013 und Herbst 2015 zwei Tunnelröhren zwischen Marx-Engels-Forum und U-Bahnhof Brandenburger Tor. An Spitzentagen schaffte die Tunnelmannschaft bis zu 20 Meter Vortrieb. Im März 2017 erfolgte der Durchbruch von der Neubaustrecke zum U-Bahnhof Brandenburger Tor. Später wurden 9.200 Tonnen Schotter verteilt, mehr als 6.000 Schwellen und 8.500 Meter Schienen eingebaut. Die Fachgewerke der BVG verlegten rund 250 Kilometer Kabel im Tunnel und den drei Bahnhöfen.

Die drei neuen Bahnhöfe entlang der Strecke haben einen jeweils ganz eigenen Charakter. So verfügt der U-Bahnhof Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz gelegen, über zwei Ebenen: Auf der oberen befindet sich der zweigleisige U-Bahnhof, darunter eine viergleisige „#Aufstellanlage“ für die #U-Bahnzüge. Der in Deckelbauweise entstandene Bahnhof wurde von Oliver Collignon entworfen. Prägende Elemente sind die sieben „Pilzkopfstützen“ in der Mitte der Gleise sowie die Wand- und Bodenbeläge aus weiß-schwarzem Terrazzo.

Oliver #Collignon, Architekt des U-Bahnhofs „Rotes Rathaus“: „Dieser U-Bahnhof ist weit mehr als nur eine Funktion in einer Verkehrsinfrastruktur. Ein gutes Gebäude muss sich gut anfühlen. Die Menschen, die ein Gebäude nutzen, sollen sich wohlfühlen damit.“

Der bautechnisch herausforderndste neue Bahnhof liegt an der namensgebenden Museumsinsel, unterhalb des Spreekanals. Aufgrund der besonderen Lage konnten nur die beiden Bahnhofsenden in offener Bauweise hergestellt werden. Der gesamte Bahnsteigbereich musste im Schutz eines riesigen Eiskörpers im bergmännischen Verfahren hergestellt werden. Der 28.000 Kubikmeter große #Frostkörper entstand mittels aufwändiger Vereisungsbohrungen und -37° Celsius kalter Kalziumchlorid-Sole. Auf dem von Max #Dudler entworfenen Bahnhof läuft noch der Ausbau von Zugängen und Zwischenebene, weshalb er bis Sommer 2021 ohne Halt durchfahren wird. Bereits fertig ist der aus insgesamt 6.662 #Lichtpunkten bestehende #Sternenhimmel, unter dem die Züge hier künftig einfahren.

Drei Ebenen, zwei Linien, ein Bahnhof: Dem von Prof. Axel Oestreich und Ingrid #Hentschel entworfenen U-Bahnhof Unter den Linden kommt eine besondere „verbindende“ Bedeutung zu. Denn hier kreuzen sich ab sofort die Linien U5 und U6. Dass die bestehende U6 in diesem Bereich während des Baus nur für rund 17 Monate unterbrochen werden musste, ist eine besondere planerische und bauliche Leistung.

Prof. Axel #Oestreich, Architekt des Bahnhofs „Unter den Linden“: „Der U-Bahnhof ist zeitlos gestaltet. Auch in 100 Jahren sollen die Menschen hier gerne ein-, aus- und umsteigen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.“

Mit den 11 Metern zwischen U5-Bahnsteig auf der untersten Ebene und der Bahnhofsdecke eröffnen sich an diesem U-Bahnhof ungewohnte Räume im Untergrund. Dank insgesamt 183,8 Metern verbauter Fahrtreppen müssen die umsteigenden Fahrgäste dennoch kein langes Treppensteigen befürchten. Gestalterische Akzente liefern die von der Humboldt Universität gestalteten Hintergleiswände des U5-Bahnsteigs.

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Radverkehr: Wichtigste Pendlerstrecke im Westen Berlins Radschnellweg auf die Heerstraße – eine Autospur weniger? aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/wichtigste-pendlerstrecke-im-westen-berlins-radschnellweg-auf-die-heerstrasse-eine-autospur-weniger/26678596.html

Die kilometerlange #Heerstraße verbindet die #Innenstadt mit Spandau und Brandenburg. Dort soll einen #Radschnellweg hin. Hier erste Infos zu Plänen und Ideen.

Radschnellweg an der Heerstraße: Eine #Autospur weniger. Täglich quälen sich 50.000 Autos und #BVG-Busse über die Heerstraße von Brandenburg über Berlin-Spandau in die Innenstadt. Morgens rein in die Stadt, abends wieder raus. Und jeden Werktag gibt es kilometerlangen Stau.

#U-Bahn oder #Straßenbahn sind noch ewig nicht in Sicht, dafür aber ein #Radweg. Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther, Grüne, hat jetzt die „#Machbarkeitsstudie“ auf den Tisch gelegt, wie der neue Radschnellweg entlang der Heerstraße konkret aussehen könnte.

Gut versteckt steht auf Seite 14 der brisanteste Satz: Angestrebt wird die Reduzierung von fünf auf vier #Fahrstreifen. Hier finden Sie die ganze Studie zum Lesen.

BVG-Fahrgäste beißen jetzt beherzt in den Vordersitz. Autofahrer und Handwerker aus dem Umland schnaufen bitte durch. Und #Radfahrer sind sowieso erschöpft und durchgerüttelt, weil diese Baustelle immer …

BVG: Milliarden-Investitionen in Berliner ÖPNV BVG-Chefin Kreienkamp rechtfertigt Schuldenaufnahme, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2020/12/kreienkamp-bvg-schulden-berlin-gerechtfertigt.html

Die neue Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe, Eva #Kreienkamp, will neue #U- und #Straßenbahnen und #Busse für die #BVG anschaffen. Aber auch in neue Linien und #Betriebshöfe soll Geld fließen. Offen ist bislang, womit der #Wachstumskurs der BVG #finanziert wird.

Die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Eva Kreienkramp, hat neue #Schulden gerechtfertigt. Sie seien nötig, damit die BVG wachsen könne, sagte die neue Unternehmenschefin dem rbb. Im Rahmen des #Verkehrsvertrags mit dem Land Berlin will die BVG in den kommenden 15 Jahren rund sechs Milliarden Euro investieren. Finanziert werden damit unter anderem neue U- und Straßenbahnen und Busse. Aber auch in neue Linien und Betriebshöfe soll Geld fließen. Außerdem will die BVG ihre Busflotte komplett auf Elektromobilität umstellen.

In Berlin ist der #Ausbau des U-Bahn-Netzes seit Jahren ein Politikum. Denn die grüne Verkehrssenatorin bevorzugt Straßenbahnen, der Koalitionspartner SPD hat sich in die #U-Bahn verguckt. Und Kreienkamp legt sich fest: „Ich würde mir natürlich wünschen, dass wir dort, wo wir über erhöhte Verkehrsvolumina reden, auch wieder U-Bahnen bauen.“

Koalition diskutiert neue Geldquellen für Berliner ÖPNV
Aber das ist bekanntlich teuer – sehr viel teurer als etwa der …

Fahrplan: Das war jetzt Echtzeit Seit dem vergangenen Jahr informieren die Monitore in den Berliner U-Bahnen in Echtzeit über Umsteigemöglichkeiten …, aus BVG

Seit dem vergangenen Jahr informieren die Monitore in den Berliner U-Bahnen in #Echtzeit über #Umsteigemöglichkeiten am kommenden Bahnhof. Dieser Service steht den Fahrgästen ab Montag, den 30. November nun auch in den ersten 540 Bussen zur Verfügung. …

Seit dem vergangenen Jahr informieren die Monitore in den Berliner U-Bahnen in #Echtzeit über #Umsteigemöglichkeiten am kommenden Bahnhof. Dieser Service steht den Fahrgästen ab Montag, den 30. November nun auch in den ersten 540 Bussen zur Verfügung. Das ist rund ein Drittel der gesamten #BVG-Flotte. Alle weiteren #Busse, bis auf jene, die unmittelbar vor ihrer …

Literatur + BVG: Das Dasein hat auch noch gute Seiten Die ganze Stadt und den ganzen Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – aus BVG

Die ganze Stadt und den ganzen #Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – das gibt es jetzt wieder im brandneuen #BVG-Atlas 2021. Die frisch gedruckte Auflage des beliebten Nachschlagewerks wurde von Grund auf überarbeitet. Kundenhinweise wurden d…

Die ganze Stadt und den ganzen #Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – das gibt es jetzt wieder im brandneuen #BVG-Atlas 2021. Die frisch gedruckte Auflage des beliebten Nachschlagewerks wurde von Grund auf überarbeitet. Kundenhinweise wurden dabei berücksichtigt. Natürlich enthält der #Atlas neben den Plänen und Karten in verschiedenen Maßstäben wieder die #Streckeninformationen aller …

Fähre: Pop-up-Fähre abgelehnt : Senat will keine BVG-Verstärkung auf dem Wannsee, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pop-up-faehre-abgelehnt-senat-will-keine-bvg-verstaerkung-auf-dem-wannsee/26675086.html

Abstand halten in der Coronakrise ist auf einem #Schiff nicht leicht. Die CDU schlug ein #Verstärkerschiff an Sommerwochenenden vor. Jetzt die Entscheidung.

#Pop-up-Boot in der Coronakrise – der Senat hat entschieden. Möööp, Möööp von Berlins beliebtester #BVG-Fähre: die #F10 von #Berlin-Wannsee nach #Berlin-Kladow.

Die hatte monatelang ein Coronaproblem: die Enge. Wenig überraschend, der Corona-Kahn war oft Thema im Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau – und zwar schon Ende Mai, als die Kapazität halbiert wurde und die Schlangen so lang wurden, dass die #BVG sogar öffentlich von der Nutzung abriet („Fähre meiden!“). Die Fähre ist vor allem bei Ausflugstouristen aus der Innenstadt beliebt.

Antwort kurz vor der Weihnachtszeit. Die Verkehrsverwaltung um Senatorin Regine #Günther, Grüne, antwortete im Sommer leider nicht auf meine Anfragen zu einer temporären Corona-Verstärkung, bestätigte jetzt aber kurz vor Weihnachten monatelange Probleme von Pfingsten bis in den August.

Gefragt hatte die Rathausspitze um Verkehrsstadtrat Frank Bewig, CDU, und …

Literatur + BVG: Das Dasein hat auch noch gute Seiten Die ganze Stadt und den ganzen Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – aus BVG

Die ganze Stadt und den ganzen #Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – das gibt es jetzt wieder im brandneuen #BVG-Atlas 2021. Die frisch gedruckte Auflage des beliebten Nachschlagewerks wurde von Grund auf überarbeitet. Kundenhinweise wurden dabei berücksichtigt.

Natürlich enthält der #Atlas neben den Plänen und Karten in verschiedenen Maßstäben wieder die #Streckeninformationen aller #Linien und alle #Netzpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin. Selbstverständlich sind auch alle neuen Linienführungen zum #Flughafen #BER jetzt erstmals enthalten. Außerdem gib es Wissenswertes über neue Angebote der BVG.

Auf Wunsch zahlreicher Nutzer erscheint der Atlas in diesem Jahr wieder im Format DIN A4. Die Auflage liegt bei 18.000 Exemplaren. Der Atlas ist vom 11. Dezember 2020 an zum Aktionspreis von 9,90 Euro in allen BVG-Kundenzentren erhältlich.

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