Erste vorbereitende Maßnahmen werden umgesetzt – Arbeiten starten ohne Vollsperrung
Die #Brücke im Stadtteil #Charlottenburg-Wilmersdorf kann #erhalten und weiter genutzt werden. #Gutachter der Autobahn des Bundes (AdB) haben bestätigt, dass dies möglich ist und von einer Vollsperrung des entsprechenden Abschnitts der Berliner #Stadtautobahn abgesehen werden kann. Erste vorbereitende Maßnahmen für die Sanierung sind bereits angelaufen.
Das Ziel bleibt bestehen: Im Jahr 2029 sollen wieder S-Bahnen über die seit Jahrzehnten stillgelegte #Strecke der #Siemensbahn von #Jungfernheide nach Spandau rollen. Damit der Zeitplan gehalten werden kann, müssen in diesem Jahr die nächsten Schritte gegangen werden. Das Stichwort sind sogenannte #bauvorbereitende Arbeiten, für die Berlin nun 36,5 Millionen Euro bereitstellt, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) mitteilte.. Durch diese #Vorfinanzierung „sparen wir wertvolle Zeit für die dringend benötigte #Reaktivierung der historischen Siemensbahn“, so VBB-Chefin Ute #Bonde.
Die Berliner Verkehrsbetriebe sorgen für holperfreie Fahrt. Die BVG repariert deshalb eine vom Individualverkehr stark befahrene #Gleisüberfahrt. Damit auch künftig alles sicher und komfortabel rollt, werden die Gleise und der Straßenbelag an der Kreuzung An der #Wuhlheide / #Rudolf-Rühl-Allee erneuert und gleichzeitig eine neue #Stromzufuhr für die Fahrleitungen der Straßenbahn am Straßenrand installiert.
Rechtzeitig vor dem Start des Adventsverkehrs gehen am Zentralen #Omnibusbahnhof
(#ZOB) in Charlottenburg die ersten zehn neuen #Haltestellen in
Betrieb. Im laufenden #Umbau des ZOB wird damit die nächste Phase eingeläutet.
Der Umzug vom bisherigen #Baufeld in den nächsten Abschnitt findet
vom morgigen Dienstag, 21. November, bis zum Donnerstag, 23. November,
statt.
An diesen Tagen kann es wegen der Umrüstung kurzfristig zu Einschränkungen
bei der automatischen Fahrgastinformation kommen. Die Betreibergesellschaft
IOB, ein Tochterunternehmen der BVG, setzt daher zusätzliches Personal
ein, um die Reisenden bestmöglich zu informieren. Auch die Verkehrsführung
auf dem Gelände ändert sich.
Seit Sommer 2016 wird der Zentrale Omnibusbahnhof fit gemacht für die Zukunft.
Unter laufendem Betrieb entstehen mehr Busstellplätze sowie eine barrierefreie
und genderrechte Ausstattung. Das komplette Gelände wird hell und
freundlich gestaltet. Das bestehende Gelände mit dem Charme der 1960er
Jahre entwickelt sich zu einer Visitenkarte für das Land Berlin.
Wenn der #BER einmal fertig sein wird, sollen durch den Süden Berlins #Shuttlezüge zum künftigen #Flughafen fahren – auf einer oberirdischen Bahntrasse in Berlin-Lichtenrade. Die Trasse ist umstritten, eine Bürgerinitiative klagt dagegen. Bis Ende dieser Woche muss die Bahn in der Sache jetzt eine wichtige Vorentscheidung treffen. Von Thomas Rautenberg
Die Not der Bahn ist groß. Spätestens wenn der Flughafen BER an den Start gehen sollte, wird die kürzeste Bahnverbindung zwischen dem Zentrum und dem neuen Airport fehlen. Lieber heute als morgen würde die Bahn mit dem Bau beginnen. "Wir haben in Berlin und im Umland mit dem Flughafen Wachstumspotential", sagt Bahn-Projektsprecher Michael #Baufeld. "Und wir haben einen großen verkehrlichen Bedarf, den wir nicht befriedigen können, weil diese Kapazität nicht da ist."
Manfred Beck von der Bürgerinitiative #Dresdner Bahn in Lichtenrade hält dagegen: "Die Bahn plant seit 20 Jahren und sagt plötzlich, dass man jetzt endlich anfangen müsste und dass die Zeit dränge. Also, wenn sie 20 Jahre lang die Sache liegen gelassen hat, da kann die Zeit einfach nicht drängen", meint Beck. Ehrlicherweise muss man aber sagen: Nicht die Bahn hat die Sache liegen gelassen. Vielmehr war es die Berliner Politik, die den Streit um die oberirdische Trassenführung durch den Ortsteil Lichtenrade einfach aussitzen wollte.
Die #Sanierung des maroden S-Bahnhofs #Ostkreuz verschiebt sich erneut. Wegen #Planungsänderungen werde der Umbau des größten Berliner Verkehrsknotenpunktes wahrscheinlich „erst im kommenden Jahr beginnen“, kündigte Michael #Baufeld, Sprecher der DB Projektbau, an.
Schuld an der erneuten #Verzögerung ist nach Auffassung der Bahn die Senatsverwaltung für Verkehr. Diese habe im Juni überraschend eine Änderung an den #Bahnbrücken über der #Hauptstraße gefordert. Nach den bisherigen Plänen sollte dort eine #zweispurige#Straßenunterführung gebaut werden. Nun wünscht die Verkehrsverwaltung aber Platz für vier Fahrspuren. Daraufhin musste DB Projektbau die Pläne erneut ändern und die Änderungen dem #Eisenbahnbundesamt (EBA) zur Prüfung vorlegen. „Wie lange diese Prüfung dauert, ist unklar“, sagte Baufeld.
Für #Bauprojekte in #Adlershof, #Schöneweide und #Baumschulenweg wird die Deutsche Bahn tief in die eigene Tasche greifen – und in die des Bundes, des Landes Berlin und von Brandenburg. Insgesamt werden in den kommenden Jahren etwa 350 Millionen Euro fließen, mit denen zwölf #Brücken und zwei Bahnhöfe im Südosten erneuert werden. Gleise sind auszuwechseln, alte #Stellwerke durch computergesteuerte zu ersetzen. „Die #Grunderneuerung ist erforderlich, damit in den nächsten 60 Jahren ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet wird“, sagt Michael #Baufeld, Sprecher der DB #Projektbau GmbH, die von ihrer Muttergesellschaft mit dem Management des riesigen Unterfangens beauftragt ist. Es soll von 2006 bis 2009 in die Tat umgesetzt werden.
Muss die #S-Bahn schon wieder bauen?, stöhnt es, sobald irgendwo Fahrpläne wegen #Bauarbeiten eingeschränkt werden. Aber diese Frage birgt gleich zwei Irrtümer: 1. Wie bei allen anderen Maßnahmen der #Grundsanierung baut gar nicht die S-Bahn sondern die DB #Projekt- Bau; 2. ohne #Grunderneuerung sind die Beförderungsaufgaben nicht realisierbar.
#Bahnhof#Papestraße: Der zweite #provisorische#Ringbahnsteig (in Richtung Schöneberg, also für die Linien im Uhrzeigersinn) geht in Betrieb. „Damit entsteht Baufreiheit für den Neubau des Bahnhofs Papestraße“, erklärt Michael #Baufeld, Pressesprecher der DB #ProjektBau Berlin.
„Betroffen ist die S-Bahn. Es wurden zwei seitliche Behelfsbahnsteige errichtet, um den neuen Komplex bauen zu können.“
Die #S-Bahnstrecke zwischen #Zoologischer Garten und #Charlottenburg bleibt länger #gesperrt als geplant. In der nächsten Woche wolle der Vorstand der Deutschen Bahn entscheiden, ob das Teilstück im März oder sogar erst Mitte April wieder eröffnet wird, bestätigte der Sprecher der Bahn #Projekt GmbH, Michael #Baufeld, dem Tagesspiegel. Eigentlich sollte die Strecke, die seit dem 24. Februar #saniert wird, zum Jahresende wieder befahrbar sein.