Flughäfen: Aufsichtsrat empfiehlt Projektgesellschaft für den Bau von Terminal 3 Kabel und Brandmeldeanlage im Terminal 1 weiterhin nicht mängelfrei, aus Berliner Flughäfen

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hat sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Baufortschritt am #BER beschäftigt und sich dabei ausführlich mit den kritischen prüfpflichtigen #Kabelgewerken und der #Brandmeldeanlage auseinandergesetzt. Weitere Themen waren die zu gründende Projektgesellschaft zur Planung des #Terminals 3, die Evaluierung des Aufsichtsrates und der Stand der Vorbereitungen für die operative #Inbetriebnahme des BER (#Projekt-ORAT).

Im Zusammenhang mit dem Baufortschrittsbericht und dem Bericht des TÜV wurde der Aufsichtsrat darüber informiert, dass es bei den Kabelgewerken und der Brandmeldeanlage noch zahlreiche Mängel gibt. Ausführlich wurde die Frage behandelt, ob und in welchem Ausmaß Verzögerungen bei der Fertigstellung dieser Gewerke zu erwarten sind. Die Geschäftsführung berichtete über verbindliche Zusagen der zuständigen Dienstleister über konkrete Fortschritte bis Ende des ersten Quartals. Wenn diese eingehalten werden, dürfte die Terminierung der für den Sommer anstehenden Wirkprinzipprüfungen nicht beeinträchtigt sein. Dass der TÜV als unabhängiger Sachverständiger seine Perspektive auf die letzten Monate der Baufertigstellung berichtet hat, half dem Aufsichtsrat in diesem Zusammenhang sich ein genaueres Bild von der Situation auf der Baustelle zu machen.

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Nach ausführlicher Beschäftigung mit dem Thema Projektgesellschaft für das Terminal 3 gab der Aufsichtsrat der Vorbereitung für eine Projektgesellschaft grünes Licht für den eingeschlagenen Weg und beauftragte die Geschäftsführung, im Mai 2019 entsprechende Verträge zur Gründung der Projektgesellschaft den Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat vorzulegen.

Der Aufsichtsrat unterstützt die Geschäftsführung außerdem bei den Erwerbsabsichten für das ILA Gelände in Selchow. Ausschlaggebend dafür waren sowohl die Sicherung von Nutzungsmöglichkeiten von Hallen- und Parkplatzflächen als auch die Sicherung der ILA am Standort Schönefeld über das Jahr 2020 hinaus.

Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat über den Stand der Vorbereitungen der operativen Inbetriebnahme. Im sogenannten Projekt ORAT sind wichtige Prozesse wie die Verteilung der Fluggesellschaften auf die drei Terminals sowie Untersuchungen zum konkreten Umzug des Flugbetriebs von Tegel zum BER gestartet worden.

Zum Thema Langstreckenentwicklung berichtete die Geschäftsführung, dass verschiedene Airlines bei Gesprächen auf der ITB Interesse zur Aufnahme von Langstreckenverbindungen gezeigt haben. Richard Grenell, der US-amerikanische Botschafter, regte während der Präsentation der neuen Berlin-Philadelphia-Verbindung an, zusätzliche Langstreckenverbindung u.a. zwischen Berlin und Washington aufzunehmen.

Der Aufsichtsrat beschäftigte sich auch mit den Ergebnissen der im Herbst 2018 in Auftrag gegebenen Evaluierung seiner Arbeit. Um festzulegen, welche Hinweise aus der Evaluierung für die eigene Arbeit umgesetzt werden sollen, trifft sich der Aufsichtsrat Ende Mai zu einer zusätzlichen Sitzung.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben uns heute intensiv mit den Kabelgewerken und der Brandmeldeanlage beschäftigt. Hier müssen sich die verantwortlichen Firmen noch kräftig anstrengen, um die versprochenen Termine zu halten. Die Ergebnisse unserer Selbstevaluation haben gezeigt, dass es bei unserer Arbeit als Aufsichtsrat durchaus Verbesserungspotenzial gibt. Wir werden uns die Zeit nehmen, konkrete Verbesserungsmaßnahmen zu beraten und umzusetzen.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Performance der dienstleistenden Firmen ist entscheidend. Geschäftsführung und Aufsichtsrat werden zusammen mit dem TÜV die Arbeiten weiterhin engmaschig und kritisch begleiten. Die Vorbereitungen des Terminals 3 sind auf gutem Wege, die Projektskizze liegt vor und die Projektentwicklung soll noch in diesem Jahr mit der Definition des Zeit- und Kostenrahmens abgeschlossen werden.“

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
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T +49-30-609170100
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Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Bauverzug S Bahn am Karower Kreuz, aus Senat

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Frage 1:
Welche Gründe führen zur #Verzögerung des Ausbaus am #Karower Kreuz? Seit wann sind diese Gründe
bekannt? Wer hat diese Gründe verursacht? Wer ist hierfür verantwortlich?
Antwort zu 1:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der gestörte #Bauablauf des #Bahnbauvorhabens am Karower Kreuz ist im Wesentlichen
auf die nicht genügende personelle und maschinelle #Ressourcenausstattung der
bauausführenden Firma und erforderliche #Projektänderungen auf Grund nicht bekannter
oder im Baufeld befindlicher Bestandskabel zurückzuführen.“
2
Frage 2:
Warum konnten die für November geplanten #Brückenbauarbeiten nicht stattfinden?
Antwort zu 2:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Für den Monat November war geplant, die #Kreuzungsbauwerke über den Berliner
Außenring und die Verbindungskurve nach Schönfließ / Oranienburg zu errichten. Der bis
zu diesem Zeitpunkt erzielte Baufortschritt an den Brückenbauwerken ließ die Einrichtung
und zeitgerechte Aufhebung der #Totalsperrung der S-Bahnstrecke Blankenburg-Karow
nicht zu. Die Bahn hat sich deshalb entschieden, den Brückeneinbau auf einen späteren
Zeitpunkt zu verschieben.“
Frage 3:
Wann ist mit einem Baubeginn am Karower Kreuz nun zu rechnen?
Antwort zu 3:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der Baubeginn am Karower Kreuz hat am 09.02.2017 stattgefunden.“
Frage 4:
Wann ist mit einer endgültigen #Fertigstellung zu rechnen?
Antwort zu 4:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Weiterhin ist die Fertigstellung der Arbeiten an der Bahnstrecke bis Ende 2020
vorgesehen.“
Frage 5:
Welche Maßnahmen trifft der Senat, um die #Berufspendler zu entlasten?
Antwort zu 5:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Der S-Bahnverkehr wird weitestgehend aufrecht erhalten. In der Zeit der erforderlichen
Totalsperrung wird ein #Schienenersatzverkehr eingerichtet. Für den Regionalverkehr ist
eine Umleitungsstrecke eingerichtet.“
Seitens der Senatsverwaltung findet zusätzlich auch eine Koordinierung der
verschiedenen Baustellen und der dadurch hervorgerufenen Einschränkungen statt, um
die negativen Auswirkungen auf den Schienenersatzverkehr zu minimieren. Aufgrund der
schwierigen Lage in dieser Region mit nur wenigen Querungsmöglichkeiten der
Bahnanlagen lassen sich aber staubedingte Fahrzeitverlängerungen der
Schienenersatzverkehrsbusse nicht vollständig ausschließen.
3
Frage 6:
Kann für die Verzögerungen beim Bau Schadensersatzanspruch geltend gemacht werden? Wenn ja, in
welcher Höhe, wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 6:
Die DB AG führt hierzu aus:
„Es ist davon auszugehen, dass der Fertigstellungstermin eingehalten wird und derzeit
lediglich Anpassungen an Bauzwischenterminen vorgenommen werden. Ein unmittelbarer
Schaden ist somit nicht ohne weiteres ableitbar. Sehr wohl sind im Vertragsverhältnis mit
der bauausführenden Firma Fertigstellungstermine und Bauzwischentermine pönalisiert.
Inwieweit die Vertragsstrafe auch gezogen werden kann, bleibt einer späteren rechtlichen
Bewertung der Terminverschuldung vorbehalten.“
Berlin, den 11. Januar 2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Berliner Flughafen BER Türen funktionieren nicht, Sprinkler vielleicht Wegen der neuen Probleme will der BER-Chef die Baufirmen und Projektüberwacher in Regress nehmen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-flughafen-ber-tueren-funktionieren-nicht-sprinkler-vielleicht/19271510.html

  • #Straßenbahn<span class="hashtag"> #<a href="https://archiv.berliner-verkehr.de?s=%23straßenbahnneubaustrecke">straßenbahnneubaustrecke</a></span><span class="hashtag"> #<a href="https://archiv.berliner-verkehr.de?s=%23johannisthaljohannisthal' src='https://scontent-atl3-2.cdninstagram.com/v/t51.29350-15/156222686_423432342221246_8295524250684660839_n.jpg?_nc_cat=105&ccb=3&_nc_sid=8ae9d6&_nc_ohc=5DZXPK8-PRUAX89SsKw&_nc_ht=scontent-atl3-2.cdninstagram.com&oh=133f84c4b0328d323a09ad4dcce0626b&oe=60625C51' />

Wegen des neuen Pfuschs im #BER-Gebäude, der die Eröffnung 2017 unmöglich macht, prüft die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) #Regressanspruche gegen #Baufirmen und #Projektüberwacher. Das geht aus einer am Mittwochnachmittag verbreiteten Erklärung von  Geschäftsführer Karsten #Mühlenfeld hervor. Die FBB ist samt Aufsichtsrat von den Schwierigkeiten offenbar kalt erwischt worden. In der Erklärung wurde offiziell bestätigt, dass es neue Terminverzüge auf der Baustelle in Schönefeld gibt. "So können weder die Türen, noch die Sprinkleranlage von den zuständigen Auftragnehmern zu den geplanten Terminen fertiggestellt werden", heißt es. Entsprechende Hinweise aus dem Baubereich, Technikchef ist der frühere Siemens-Manager Jörg Marks, lägen seit vergangener Woche vor. Danach seien Ende der Woche Vertreter der Anteilseigner informiert worden, "und es wurde begonnen, die neuen Erkenntnisse auf ihre Auswirkungen hin zu validieren."
Ob die Sprinkleranlagen im Ernstfall funktionieren, ist unklar

Zum Umfang der Verzögerungen selbst macht die FBB noch keine Angaben. "Da diese Analyse nicht vollständig abgeschlossen wurde, ist eine Aussage zu den Folgen für den Eröffnungstermin noch nicht möglich." Dabei geht es allerdings dem Vernehmen nach darum, wann der BER dann 2018 eröffnet werden kann. Dem Vernehmen nach wird es mindestens vier oder fünf Monate dauern, bis die Steuerungsprobleme bei den rund 1400 Automatiktüren (Fehlerquote: 80 Prozent) behoben sind und die teilweise zu gering dimensionierte Sprinkleranlage nachgerüstet ist. In der FBB-Erklärung war von ausstehenden hydraulischen Berechnungen der Sprinkleranlage die Rede. Im Kern geht es darum, ob durch den Einbau von 29.000 Sprinklerköpfen im Zuge der BER-Sanierung seit 2012 die Rohre und der Druck noch ausreichen, es im Ernstfall nicht nur tröpfelt.
Die Fehlerquote bei den Automatiktüren liegt bei 80 Prozent

Ursprünglich war die bauliche Fertigstellung der BER zuletzt für Ende Januar 2017 geplant. Dies hätte nach dem FBB-Fahrplan unbedingt geschafft werden müssen, um den neuen Airport vielleicht doch noch im Oktober/November 2017 eröffnen zu können. Angepeilt wird nun die Fertigstellung bis Sommer 2017, um den BER dann im ersten oder zweiten Quartal 2018 eröffnen zu können.

Wegen der neuen Turbulenzen machen die Anteilseigner bei Mühlenfeld Druck, dass zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 7. Februar Klarheit herrscht. "Die Geschäftsführung ist aufgefordert, dem Aufsichtsrat präzise darzulegen, was auf der Baustelle los ist, welche Konsequenzen gezogen werden und …

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