Die #Autobahn#A100 in Berlin, einst ein #Symbol für Fortschritt und wirtschaftliche Entwicklung, ist heute ein #Monument der Kontroverse, das die #Zerrissenheit unserer Gesellschaft in Fragen von Umwelt, sozialer #Gerechtigkeit und städtischer Planung widerspiegelt.
In einer Zeit, in der der #Klimawandel nicht mehr ignoriert werden kann und die sozialen Ungleichheiten sich verschärfen, wirkt die Fortführung eines solchen Projekts wie ein Relikt aus einer vergangenen Ära, das sich störrisch gegen den #Wandel stemmt.
Mit einem #Meterpreis von rund 225.000 Euro gilt die #Verlängerung der #Autobahn#A100 in Berlin schon jetzt als das teuerste #Straßenbauprojekt im Land. Jetzt zeichnet sich eine weitere #Erhöhung der #Kosten ab. Das geht aus einer neuen Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Danach sollen der 16. #Bauabschnitt nach Treptow, der gerade entsteht, und der 17. Bauabschnitt nach #Lichtenberg, den der Bund plant, mehr als anderthalb Milliarden Euro kosten. Das sind 80 Prozent mehr als vor sieben Jahren ermittelt wurde. „Die #Kostenexplosion bei der A100 geht weiter“, sagte Stefan Gelbhaar, Grünen-Bundestagsabgeordneter aus Berlin.
Die Zugbegleiterin von #Abellio im Bahnsteiggespräch: „Ich bin doch nicht verrückt und fahre privat Bahn“. #Verkehrswende live. Die Bahn ist ja ein Kosmos von merkwürdigen Sätzen („Vorsicht am Kehrzug. Zug kommt zur Ausfahrt“) und Abkürzungen.
„LDV“ z.B. steht in der Tradition von „mod.“ und „Reko“ (die Älteren erinnern sich) und bedeu- tet „#Lebensdauerverlängerung“. Eine solche erhalten die Fahrzeuge der Berliner S-Bahnbaureihe #481/482 und von den 500 Einheiten sind bereits mehr als die Hälfte modernisiert. Für den Fahrgast leicht an DB-typi- schen blauen Polstern und der neuen Lackierung erkennbar. Schade, dass aus Zulassungsgründen keine zeit- gemäße #Fahrgastinformation eingebaut und die #Höchstgeschwindigkeit bis dato nicht auf 100 km/h erhöht werden konnte. So bleibt auf mancher #Außenstrecke das Gefühl von S- als #Schleichbahn. Z.B. auf der #Wetzlarer Bahn zwischen #Grunewald und #Nikolassee, die von der S7 befahren wird. Und wer noch die alte, typische Lackierung oder den vollständigen „Mint-Chic“ der Neunziger im Innenraum bewundern will, der ist auf der S7 ganz gut beraten. Dort fahren Sie noch häufig – ohne LDV.
Seit dem 01.01.2021 verwaltet der Bund die Bundesautobahnen im Land Berlin. Hierzu zählt der Neubau der A 100, als Maßnahme des Bundesverkehrswegeplans 2030.
Die #Autobahn GmbH geht weitere Schritte zum #A100-Weiterbau. Nun gab es ein erstes Gespräch mit Vertretern aus Berlin. Doch die Verkehrsverwaltung blieb fern.
Die Planungen für die #Verlängerung der #A100 in Berlin schreiten weiter voran. Nun hat die für den Bau zuständige Autobahn GmbH des Bundes nach Tagesspiegel-Informationen erstmals alle Berliner Beteiligten zu einem Fachdialog eingeladen.
Bis zur Nacht auf Mittwoch ist die #A100 in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen #Oberlandstraße und #Späthstraße dicht, in den beiden folgenden Nächten die entgegen gesetzte Fahrtrichtung. Die Sperrung beginnt jeweils um 21 Uhr und endet um 5 Uhr am frühen Morgen.
Der vorerst letzte #Abschnitt der #Bundesautobahn#A100 durch Berlin kostet den deutschen Steuerzahler mittlerweile 700 Millionen Euro, fast doppelt so viel wie ursprünglich geplant. Es sind die #teuersten drei Kilometer #Autobahn in ganz Deutschland – der nächste Abschnitt könnte sogar noch teurer werden. Was ist da los?
Genau 473 Millionen Euro hatten die Planer für den Ausbau der A100 vorgesehen. Heute, zehn Jahre später, kalkuliert die Autobahn GmbH satte 700 Millionen Euro für die 3,5 Kilometer lange Strecke von #Treptow in den Osten Berlins. Mit einem Meterpreis von über 200.000 Euro belegt das #Bauprojekt damit den ersten Platz auf der Liste der teuersten Autobahnen in Deutschland.
Eine Linke-Abgeordnete hat den Senat befragt. Die Antworten sind aufschlussreich – auch zu anderen Verkehrsthemen. So wird die neue #Elsenbrücke teurer.
S-Bahn-Fahrgäste im Südosten Berlins müssen sich auf länger andauernde #Totalsperrungen einrichten. Das Projekt, die Elsenbrücke zwischen Friedrichshain und Treptow neu zu bauen, wird teurer. Und ein Konzept, wie der Treptower Norden nach der #Eröffnung des neuen Abschnitts der #A100 vor einem #Verkehrschaos geschützt werden soll, liegt bisher nicht vor. Die Treptower Linke-Abgeordnete Katalin Gennburg hat den Senat zu aktuellen Verkehrsthemen befragt – das sind die Antworten, die nun eintrafen.