S-Bahn: Quo vadis S-Bahn Havelland? Seit Sommer 2003 arbeiten Bund, Berlin, Brandenburg und die Deutsche Bahn an einer zweiten Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der S-Bahn-Wiederinbetriebnahme zwischen Berlin-Spandau und Falkensee., aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10003001

Die erste Untersuchung aus dem Jahr 2001 war wegen zu niedrig angesetzter Bevölkerungszahlen in Kritik insbesondere des Landkreises #Havelland und der Stadt #Falkensee geraten.

Die erste Studie endete in einem Patt, in dem der Bund – der die #S-Bahn-Maßnahme annähernd vollständig bezahlen soll, weil es sich um eine „Alt-Strecke“ vom 12. August 1961 handelt – behauptete, die #Verkehrsnachfrage könne weiterhin mit dem #Regionalverkehrsangebot ohne Investitionen in die #Bahnstrecke bedient werden. Aus Sicht der Länder Berlin und Brandenburg wurde die Position bestätigt, dass sich die Fahrgastzahlen durch die S-Bahn deutlich steigern lassen und die Investition notwendig sei. Inzwischen findet in der Presse eine Auseinandersetzung unterschiedlicher Akteure darüber statt, welches Verkehrsangebot besser sei – im Kern: ob man die S-Bahn benötigt oder ob allein der #Regionalverkehr ausreicht.

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Bus: Sparen durch Vergraulen Eine neue und auf Dauer wahrscheinlich sehr wirksame Methode, Kosten im ÖPNV zu senken, wird vom Verkehrssenator derzeit gerade auf der Linie 158 erprobt: keine Fahrten, keine Kosten, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002994

Den #Verschlechterungen im Berliner #Nordnetz im Dezember 2003, mit vermehrten #Umsteigezwängen und #Taktausdünnungen im #Pankower Bereich (siehe Signal 6/2003 ), sollte nach Planungen der BVG wenigstens eine kleine Verbesserung im Raum #Weißensee entgegenstehen, nämlich die Durchbindung der Buslinie #158 von #Buch über Pasedag- und #Ostseeplatz zum #S-Bahnhof #Prenzlauer Allee. Diese bereits in den neuen Kursbüchern veröffentlichte und auch im Signal 6/2003 gelobte Maßnahme musste kurzfristig von der BVG rückgängig gemacht werden, da der Verkehrssenator die Genehmigung für diese #Linienführung verweigerte und darauf bestand, dass die Linie 158 am Ostseeplatz endet, also drei Minuten vor Erreichen des eigentlich relevanten Ziels, dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Als Grund dient die Senats-Befürchtung, Busfahrgäste aus dem Bereich Buch/Karow könnten in diesem Bus verbleiben und die Umwegfahrt über Weißensee zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee vorziehen, anstatt, wie vom Verkehrssenator gewünscht, in #Heinersdorf Kirche zunächst in die #Straßenbahn-Linie 1 umzusteigen und mit dieser, auf direktem Weg, zum S-Bahnhof Prenzlauer Allee zu fahren.

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S-Bahn: Bauen und Fahren 2004 Das Jahresbauprogramm für das Berliner S-Bahn-Netz, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002988

Mit welchen #Bauarbeiten dürfen bzw. müssen die #S-Bahn-Fahrgäste 2004 rechnen? Den nachfolgenden Überblick gab Christian #Morgenroth, #Baubetriebsmanager der #S-Bahn Berlin GmbH, Ende 2003 auf einer Sitzung der so genannten #Baukoordinationsrunde. Diese von der Senatsverkehrsverwaltung ins Leben gerufene Runde soll zur besseren Abstimmung aller Bauarbeiten im Berliner Schienennetz beitragen. Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB nimmt daran regelmäßig teil.

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Güterverkehr: Berlin: Container-Terminal „Hamburg und Lehrter Bahnhof” stillgelegt – Aufschwung für Großbeeren?, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002985

Mitte Dezember 2003 wurde der Betrieb des #Umschlagbahnhofes „#Hamburg und Lehrter Bahnhof” (#HuL) an der #Heidestraße eingestellt. Die Aufgaben wurden seit diesem Zeitpunkt von den beiden Umschlagbahnhöfen #Großbeeren und #Wustermark, die im Rahmen der dort angesiedelten #Güterverkehrszentren errichtet wurden, übernommen.

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allg.: Verkehrsmittelnutzung im deutschen Reisemarkt 2002, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002984

Der neuesten Statistik des Deutschen #Reisebüro- und #Reiseveranstalter-Verbandes e. V. (#DRV) für 2002 zufolge spielt in Deutschland die #Eisenbahn bei der #Verkehrsmittelwahl für Urlaubsreisen nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Bei #Urlaubsreisen ab fünf Tagen Länge werden 56 % aller Fahrten mit dem #Pkw, 29 mit dem #Flugzeug, 7 mit dem #Bus und nur 6 % mit der Eisenbahn unternommen – und in diesen Zahlen sind auch Reisen mit berücksichtigt, die man nur mit dem Flugzeug unternehmen kann!

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Taxi + Flughäfen: Tegeler Taxistreit: Gericht lässt sich Zeit Entscheidung über Gebühren für Aufstellplatz erst in Wochen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/tegeler-taxistreit-gericht-laesst-sich-zeit/486130.html

Im Streit um die #Gebühren für #Taxifahrer am #Flughafen #Tegel hat das #Landgericht gestern keine Entscheidung getroffen. Das Urteil soll in zwei oder drei Wochen verkündet werden. Dabei sieht der #Taxiverband seine Chancen nach eigener Einschätzung schwinden. #Taxifahrer müssen seit August 2002 eine Gebühr für den neuen #Aufstellplatz zahlen, dessen Nutzung ihnen die #Flughafengesellschaft vorschreibt. Die wollte das Chaos abschaffen, das wartende Taxis häufig auf der #Zufahrtsstraße ausgelöst hatten. Gegen die #Zwangsgebühr in Höhe von 70 Euro im Jahr wehren sich Taxifahrer. Sie bemängeln nicht nur steigende Ausgaben, sondern befürchten auch, dass sie bald auch an anderen Stellen in der Stadt für das Aufstellen ihrer Fahrzeuge Gebühren zahlen müssen.

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Flughäfen: Passagiere müssen keinen „Schönefeld-Taler“ zahlen Gebühr für Flughafen-Ausbau ist vom Tisch., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/passagiere-muessen-keinen-schoenefeld-taler-zahlen/486004.html

Das #Finanzierungskonzept für den #Flughafenausbau in #Schönefeld wird zwar noch entwickelt, doch steht bereits fest, dass Passagiere keine #Extragebühren dafür zahlen müssen. „Einen #Schönefeld-Taler wird es nicht geben“, sagte der neue technische Geschäftsführer der #Flughafengesellschaft, Thomas Weyer, dem Tagesspiegel. Das #Rahmenkonzept für die Finanzierung des Zwei-Milliarden-Euro-Projekts soll Ende März vorliegen. Ende 2005 könnten dann die Verträge mit den Banken unterzeichnet werden.

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S-Bahn: 315 Mio. Fahrgästen fuhren mit den rot-gelben Zügen

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Entwicklung der Rahmenbedingungen entscheidet über weiteres Wachstum

Die S-Bahn Berlin GmbH konnte im Jahr 2003 eine weitere Steigerung ihrer Beförderungszahlen verzeichnen. Mit 315 Millionen Fahrgästen fuhren im Vergleich zum Jahr davor 10 Millionen Kunden mehr mit den rot-gelben Zügen. Damit setzt sich der langjährige Trend kontinuierlich weiter fort. Gründe für diese Entwicklung liegen im hervorragenden Netzcharakter der Berliner S-Bahn sowie in der hohen Zuverlässigkeit und Schnelligkeit des Verkehrsmittels. Die Fertigstellung der grunderneuerten Wannseebahn und die Wiedereröffnung der Verbindung Bornholmer Straße – Schönhauser Allee führte zu Verbesserungen im Fahrplanangebot.

Die fortschreitende Grunderneuerung der Infrastruktur und der komplett erneuerte Fahrzeugpark tragen maßgeblich zur Attraktivität der S-Bahn bei. Mit der Wiederinbetriebnahme der Stadtbahn zwischen Zoologischer Garten und Charlottenburg steht ab 19. April wieder die leistungsfähige Ost-West-Verbindung durch die Innenstadt zur Verfügung. Für das Jahr 2004 sind weitere Baumaßnahmen im Bereich des Bahnhofs Papestraße, zwischen Priesterweg und Attilastraße sowie auf dem Abschnitt Pankow – Bernau und Ostkreuz – Köpenick vorgesehen. Ob alle Projekte wie vorgesehen begonnen werden können, hängt von den zur Verfügung stehenden Investitionsmitteln ab.

Rot-gelbe Züge werden 80 Jahre jung

Mit der Lieferung des 1000. neuen S-Bahn-Wagen der Baureihe 481 im August diesen Jahres ist der modernisierte Fahrzeugpark komplett. Pünktlich zum 80. Geburtstag der Berliner S-Bahn präsentiert sich das Unternehmen jünger denn je. Das Durchschnittsalter der Züge sank von Mitte der neunziger Jahre noch 43 Jahre auf nunmehr sechs Jahre.

Auch im neuen Jahr will die S-Bahn Berlin GmbH weiter wachsen. Mit der Verlängerung der Linie S25 von Lichterfelde Süd nach Teltow Stadt im Dezember beträgt die Länge des S-Bahn-Netzes künftig 330 Kilometer. Erneut ist ein Zuwachs der Fahrgastzahlen prognostiziert. Dies hängt jedoch davon ab, wie sehr die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen die Handlungsfreiheit des Unternehmens beeinträchtigen.

Kundennähe unter erschwerten Rahmenbedingungen

Die persönliche Betreuung der Kunden bleibt auch in der Zukunft Leitlinie der S-Bahn Berlin GmbH. Wo immer es ökonomisch realisierbar ist, wird der Dienstleistungsgedanke weiter entwickelt. Kundenzentren und Fahrkartenausgaben werden weiter flächendeckend im Netz zu finden sein. Mit der Einführung der Triebfahrzeugführerselbstabfertigung wird schrittweise die Zahl der Aufsichten auf den Bahnsteigen reduziert und auf nachfragestarke Bahnhöfe konzentriert.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

S-Bahn + Bahnhöfe: Bahnhof Schöneweide mit neuem S-Bahn-Schalter

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
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Meilenstein im Modernisierungsprogramm für S-Bahn-Fahrkartenausgaben und Kundenzentren

persönliche Kundenbetreuung bleibt Prinzip

Das Modernisierungsprogramm für Fahrkartenausgaben und Kundenzentren hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Am Montag wurde die 70. modernisierte Fahrkartenausgabe der S-Bahn Berlin GmbH im Bahnhof Schöneweide eröffnet. Der helle freundliche Schalterraum im Bereich des Haupteingangs löst die alte Fahrkartenausgabe aus Reichsbahnzeiten ab. Neben Tickets erhalten die Kunden persönliche Beratung sowie Fahrpläne und Souvenirartikel rund um die S-Bahn.

„Persönlicher Kontakt und Beratung ist nach wie vor unser oberstes Ziel und wird im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten weiter ausgebaut“, betonte Marketingchef Dr. Wilfried Kramer. „Nur wer das Ohr am Kunden behält, wird dauerhaft am Markt bestehen können.“

Der Fahrkartenschalter in Schöneweide hat werktags von 6.00 bis 20.00 Uhr, am Sonnabend von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr und am Sonntag von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Der Bahnhof Schöneweide hat sich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt im Bezirk Treptow – Köpenick entwickelt. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten zwischen 5 S-Bahn-, 2 Regionalbahn- sowie 5 Straßenbahn- und 6 Buslinien. Der direkte Zugang zum nahegelegenen Einkaufszentrum „Zentrum Schöneweide“ hat die Bedeutung des Bahnhofs weiter erhöht. Allein 40.000 S-Bahn-Fahrgäste steigen in Schöneweide täglich ein oder aus.

Ingo PriegnitzPressesprecher

Flughäfen: Buhlen um die Billigflieger Die Flughafengesellschaft weist Vorwürfe zurück, sie locke Gesellschaften mit Subventionen nach Schönefeld, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/buhlen-um-die-billigflieger/484816.html

Auf dem #Flughafen #Schönefeld haben jetzt die Umbauarbeiten im #Abfertigungsgebäude für die #Billigfluglinie #Easyjet begonnen. Die englische #Fluggesellschaft, die im Sommer ihre Flüge aufnimmt, mietet den kompletten #Anbau B des Terminals und gestaltet ihn nach eigenen Wünschen um. Hinter den Kulissen geht es dabei um viel mehr als nur um neue Farben: Der Flughafengesellschaft wird unterstellt, das Kommen von Easyjet #subventioniert zu haben. Flughafensprecherin Rosemarie Meichsner dementiert dies entschieden. Der Vertrag sei sogar der EU vorgelegt worden. Beanstandungen habe es nicht gegeben.

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