Offiziell steht ein #Langzeitprojekt der Berliner Verkehrspolitik noch auf der Liste des Senats: Die #Verlängerung der #Straßenbahnlinie M4 vom #Alexanderplatz über den #Potsdamer Platz zum #Kulturforum soll 2029 in Betrieb genommen werden, heißt es in den Antworten der Verkehrsverwaltung auf die Fragen der Fraktionen im Rahmen der im Abgeordnetenhaus laufenden Haushaltsberatungen.
Weltweit versuchen sich Städte an der #Mobilitätswende. Doch selbst Vorzeigestädte wie Paris sind nicht auf #Klimakurs, zeigt eine neue Prognose des Oliver Wyman Forums, einer Denkfabrik der gleichnamigen Beratung. Das gilt den Berechnungen nach auch für Berlin. Die Studienautoren davon aus, dass die Landesregierung „bestenfalls“ einen 1,6 Grad-Pfad bis 2030 beschreiten könnte – sofern die Menschen ihre #Mobilität nicht reduzieren, wie dies beispielsweise das Konzept der 15-Minuten-Stadt ermöglichen könnte. Dafür müssten die Stadtteile so umgestaltet werden, dass Bewohner Supermärkte, Kitas, und Ärzte im Umkreis von einer #Viertelstunde#Fußweg erreichen können.
Vor einem Monat hat die #Straßenbahn Moabit erreicht. Die M10 fährt jetzt vom Hauptbahnhof bis U-Bahnhof Turmstraße – die nächste #Verlängerung wird derzeit vorbereitet. Doch auf dem folgenden Abschnitt bis zum Bahnhof Jungfernheide in Berlin-Charlottenburg müssen viele #Straßenbäume für die Tram gefällt werden.
Wer durch Berlin mit der #U-Bahn fährt und währenddessen sein #Smartphone benutzen will, kennt das Problem vermutlich: Immer wieder gibt es #Netzlücken, im Internet surfen ist zeitweise unmöglich. Dabei wird seit Jahren daran gearbeitet, für schnelles #Internet und stabiles #Telefonieren in U-Bahn-Tunneln und auf den Bahnhöfen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu sorgen. 2019 hat das Unternehmen #Telefónica die Arbeiten gestartet, doch die Zeitpunkte, bis zu denen sie abgeschlossen sein sollten, sind längst verstrichen. Einen neuen Abschlusstermin nennt Telefónica nicht mehr, schildert aber Fortschritte, die aktuell und in nächster Zeit Verbesserungen für Fahrgäste bringen sollen.
Ein #Weiterbetrieb des #S-Bahnnetzes durch die Deutsche Bahn wird immer wahrscheinlicher
Der #Wettbewerb um den Betrieb einer #Teilstrecke der #S-Bahn zieht sich weiter in die Länge. Die #Bewerbungsfrist habe sich noch einmal bis zum 19. Oktober verlängert, berichtete am Dienstagabend der »Tagesspiegel«. Zunächst war eine Frist bis 27. Juli vorgesehen. Grund für die #Fristverlängerung ist die Klage des französischen Zugherstellers #Alstom gegen die Gestaltung der #Ausschreibung. Das seit 2021 laufende Verfahren ist in die nächste Instanz gegangen.
Nach einem Bericht der #Monopolkommission wird erneut eine #Zerschlagung des Bahn-Konzerns diskutiert. Ein Berliner Experte für Verkehrswesen erklärt, wieso das alleine die Probleme der Bahn nicht lösen würde.
rbb|24: Herr #Böttger, die Monopolkommission, ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung, schlägt vor, den Bahn-Konzern radikal umzubauen: Er soll zerlegt werden [tagesschau.de], in ein Unternehmen für die Infrastruktur und eines für den Bahnverkehr. Was halten Sie davon?
Die #Freybrücke in Berlin-Spandau war nach Unwetter und starkem Regen #überflutet – die #Heerstraße deshalb zeitweise #gesperrt. Erst am Freitagabend wurde sie wieder in beide Richtungen freigegeben. Nicht zum ersten Mal stand auf der Brücke das Wasser.
Die Heerstraße in Berlin-Spandau ist wieder in beide Richtungen befahrbar. Nachdem die Freybrücke in Berlin-Spandau durch ein Unwetter in der Nacht überflutet wurde, war der Verkehr an der Stelle bis zum Freitagabend stark beeinträchtigt.
Frage 1: Aus welchen #Gründen musste der #Tunnel so #kurzfristig#gesperrt werden? Bitte führen Sie die einzelnen #Entscheidungsgründe mit Datum des Auftretens bzw. Bekanntwerdens tabellarisch auf. Antwort zu 1: Es handelt sich um eine #Notsperrung nach dringlicher Empfehlung eines beauftragten #Tunnelsicherheitsexperten. Im Einzelnen: Am 4. Juli 2022 gab es eine Übung der Berliner #Feuerwehr im Tunnel, die #Sicherheitsmängel zu Tage brachte, aber keine komplette Übersicht bot. Nach Auswertung des Berichts der Feuerwehr wurde Anfang Oktober 2022 eine umfangreiche #Untersuchung aller Mängel durch den #Tunnelsicherheitsbeauftragten veranlasst. Nach Prüfung und Auswertung dessen Berichts wurde die Entscheidung zur schnellstmöglichen Tunnelsperrung aus #Sicherheitsgründen unverzüglich umgesetzt.
Frage 1: Welche Überlegungen hat der Berliner Senat zur Bewältigung der sog. „#letzten Meile“ angestellt, insbesondere von der letzten S- bzw. U-Bahn-Station in den #Außenbezirken, sowie über die Berliner #Stadtgrenze hinaus? Welche dazugehörigen Maßnahmen wurden umgesetzt? Antwort zu 1: Der Senat sichert insbesondere durch ein #dichtes und #flächendeckendes#Bus- und #Straßenbahnnetz eine #wohnortnahe Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, auch abseits des S- und U-Bahn-Netzes. Für mindestens 96 % der Berliner Bevölkerung befinden sich dabei nach den Vorgaben des Nahverkehrsplans (#NVP) des Landes Berlin die Haltestellen in einem maximalen #Umkreis von #400 Meter zum Wohnort (dichte #Bebauungsstruktur) bzw. 500 Meter zum Wohnort (dünnere #Besiedlungsstruktur) und damit deutlich dichter als die ca. 1.600 Meter einer Meile (siehe hierzu NVP-Kapitel III.1 „Zugangsstandards“, S. 104). Die entsprechenden Vorgaben werden derzeit zu allen #Tageszeiten erfüllt, auch in den Außenbezirken.
Ein #Bus, der an der Haltestelle #ansagt, zu welcher Linie er gehört und wohin er fährt – das soll in Berlin in den nächsten Jahren Realität werden. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rüsten ihre Busse und #Straßenbahnen in den kommenden Jahren mit einer sogenannten #akustischen#Fahrgastinformation aus. In weit mehr als 1000 Bussen und mehreren Hundert Trams muss die Technik eingebaut werden, eine entsprechende #Ausschreibung der BVG läuft derzeit. Kalkuliert wird für Lieferung, Einbau und Betrieb der neuen Fahrgastinformation mit Kosten in zweistelliger Millionenhöhe.