Am Hauptbahnhof #Potsdam wird ein #zweites #S-Bahn-Gleis gebaut. Am 25. März soll es in Betrieb genommen werden und die Fahrtzeit nach Berlin um zwei bis drei Minuten verkürzen.
Die S-Bahn verspricht sich davon künftig weniger Verspätungen auf der #S7, weil ausfahrende S-Bahnen nicht mehr so lange auf den entgegenkommenden Zug warten müssen.
Bisher konnten sie auf der eingleisigen Strecke nur an den Bahnhöfen aneinander vorbeifahren. Dadurch hatten sich Verspätungen häufig aufgestaut.
Frage 1: Warum gibt es derzeit keine #Einsetzer der Linie #S 5 vom #S-Mahlsdorf aus? Antwort zu 1: Aufgrund unzureichender Verfügbarkeit von Fahrzeugen sowie Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführern wurden die #Verstärkerfahrten während der morgendlichen und nachmittäglichen Hauptverkehrszeit auf der Linie S5 ab bzw. nach S-Bahnhof Mahlsdorf vorübergehend ausgesetzt, um die übrigen Zugleistungen im Berliner S-Bahn-Netz mit größerer Zuverlässigkeit erbringen zu können. Frage 2: Ab wann werden die Einsetzer der S 5 wieder vom S-Bahnhof Mahlsdorf starten? Antwort zu 2: Nach aktuellem Planungsstand der S-Bahn Berlin GmbH wird eine Wiedereinführung der Verstärkerfahrten auf der Linie S5 zum 29.04.2019 angestrebt. Voraussetzung für die 2 Wiedereinführung der Verstärkerfahrten zu diesem Zeitpunkt ist, dass die S-Bahn Berlin GmbH die stabile Erbringung des Bestandsprogrammes sowie die Verfügbarkeit der für den Leistungsaufwuchs erforderlichen zusätzlichen Fahrzeuge und Personale gegenüber den Aufgabenträgern erfolgreich nachweist. Frage 3: Welche kurzfristigen Möglichkeiten sieht der Senat, um #Verspätungen des #RB26 zu reduzieren? Antwort zu 3: Die derzeitige Verspätungsanfälligkeit der Regionalbahn (RB) 26 hat temporäre Gründe. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ist die RB 26 von Berlin-Lichtenberg zu dem wichtigen Bahnhof Ostkreuz verlängert worden. Der Betrieb muss sich noch einspielen. Durch Optimierung der #Betriebsabläufe und Stabilisierung des #Fahrzeugeinsatzes werden hier weitere Verbesserungen erwartet. Weiterhin wird Mitte Februar 2019 mit Abschluss der Bauarbeiten im Bereich #Hoppegarten die damit verbundene #Langsamfahrstelle entfallen. Die hohe Verspätungsanfälligkeit dieser Linie wird damit deutlich reduziert werden. Frage 4: Wie bewertet der Senat die ersten am 03.12.2018 vorgestellten Zwischenergebnisse Ausbau und der #Elektrifizierung der #Ostbahn? Antwort zu 4: Aus Sicht des Berliner Senats ist der Ansatz der Untersuchung wichtig, die Ostbahn im Zusammenhang mit der Frankfurter Bahn und der Verkehrsentwicklung auf polnischer Seite zu sehen. Eine Schwäche der Untersuchungen zur Bundesverkehrsplanung ist die nur unzureichende Berücksichtigung der Entwicklungen hinter den nationalen Grenzen, die mehr oder weniger als „weißer Fleck“ betrachtet werden. Die Zwischenergebnisse bestätigen Untersuchungen der Engpassanalyse des Transeuropäischen Vorrangkorridors „Nordsee Baltikum“ (NSB) durch die Europäische Union, an denen der Senat im Rahmen mehrerer EU INTERREG-Projekte mitgewirkt hat. Demnach wird die Ostbahn zukünftig als wichtige Entlastungsstrecke für den Schienenpersonenfernverkehr und den schnell wachsenden internationalen Schienengüterverkehr benötigt. Auf der Frankfurter Bahn sind erhebliche Trassenkonflikte zwischen dem wachsenden Eurocity-Verkehr, der geplanten Verdichtung im Regionalverkehr auf der Linie RE 1 und dem wachsenden Schienengüterverkehr absehbar. Der Senat teilt die Schlussfolgerungen der Studie, dass mit der Fertigstellung der Rail Baltica (einer leistungsfähigen Schienenverbindung in europäischer Normalspur bis Tallinn) und nach Abschluss der laufenden Modernisierungsarbeiten der „Eisernen Seidenstraße“ nach China und zum Pazifischen Ozean eine steigende Nachfrage auch für die Ostbahn im kombinierten Verkehr zu erwarten ist, sofern diese eine Durchlassfähigkeit 3 bietet. Er sieht auch in Übereinstimmung mit den Zwischenergebnissen weitere Wachstumspotenziale für den Personenverkehr bei einer attraktiven Anbindung des Flughafens BER (Flughafen Berlin-Brandenburg) an Westpolen über Ostkreuz. Die Korridoruntersuchung des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat gezeigt, dass mit den erwarteten steigenden Verkehrsströmen die Kapazitäten der jetzigen RB 26 überschritten werden. Im Landesnahverkehrsplan Brandenburg von 2018 ist ab 2022 eine Verdichtung der Linie RB 26 im kritischen Abschnitt zwischen Berlin und Müncheberg auf einen 30-Minuten-Takt vorgesehen. Hierfür sind jedoch noch infrastrukturelle Maßnahmen und die Beschaffung von Fahrzeugen notwendig. Frage 5: Wie steht der Senat zu den notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Ostbahn? Antwort zu 5: Die Länder Berlin und Brandenburg sehen die Notwendigkeit, das 1945 von der damaligen Sowjetunion bis zur polnischen Staatsgrenze demontierte zweite Gleis wieder aufzubauen und die Strecke auf deutscher und polnischer Seite zu elektrifizieren. Daher wurde diese Maßnahme beim Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft am 13.01.2010 in Potsdam in den Katalog der wichtigen großräumigen Verbindungen der Oder-Partnerschaft aufgenommen. Auf Initiative der Wojewodschaft Lubuskie wird derzeit die Strecke modernisiert und die Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h angehoben. Sie ist bereits zweigleisig. Auf polnischer Seite haben bereits Vorplanungen zur Elektrifizierung begonnen. Die Länder Berlin und Brandenburg werden gemeinsam weitere Initiativen starten, mit dem Ziel, weitere Bundesprogramme außerhalb der Bundesverkehrswegeplanung (z. B. das „Sonderprogramm Elektrifizierung“) zur Finanzierung heranzuziehen. Frage 6: Welche Mittel stehen für den Ausbau der Ostbahn zur Verfügung? Antwort zu 6: Es stehen keine Landesmittel für den Ausbau der Ostbahn zur Verfügung. Frage 7: Wann erfolgte die vollständige bauliche Fertigstellung des Regionalbahnsteiges inkl. der Inbetriebnahme des barrierefreien Zugangs? Antwort zu 7: Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit: „Der neue Regionalbahnsteig wurde im Dezember 2017 mit Hilfe eines provisorischen Zugangs in Betrieb genommen. Der reguläre Treppenzugangsbereich wurde im Dezember 2018 ohne die Treppeneinhausung in Betrieb genommen. Lieferengpässe beim Material ermöglichten es leider nicht, die Treppeneinhausung zum bekanntgegebenen Termin 4 vollständig fertigzustellen. Aktuell werden die Restleistungen erbracht, wofür eine temporäre Schließung des Treppenbereiches notwendig ist. Die Nutzung des Treppenbereiches ist voraussichtlich wieder ab März 2019 möglich. Mit der Inbetriebnahme des Aufzuges zur barrierefreien Erschließung des Bahnsteigs rechnen wir ebenfalls im März. Alle weiteren Restleistungen, wie die Fertigstellung der Entwässerungsleitung, des Bahnsteiggeländers sowie die denkmalschutzgerechte Instandsetzung der Klinkerfassade, werden voraussichtlich bis Ende April 2019 umgesetzt.“ Frage 8: Wann erfolgt der Bau und die Inbetriebnahme der öffentlichen Toilette am Bahnhof Mahlsdorf? Antwort zu 8: Nach dem neuen Vertrag über Toilettenanlagen zwischen dem Land Berlin und der Wall GmbH vom 26.06.2018 sind von der Fa. Wall 193 neue Unisex-Modultoilettenanlagen an 162 alten und 31 Anlagen an neuen Standorten in einer ersten Versorgungsstufe (sogenannte Grundversorgung) zu errichten und zu betreiben sowie die Bestandstoilettenanlagen (weiter-)zu betreiben. Die zusätzlichen neuen 31 Toilettenstandorte wurden gemeinsam mit den Bezirken und verschiedenen Interessenvertretern im Rahmen der Ausschreibung bereits final festgelegt. Die Versorgung mit öffentlichen Toilettenanlagen im Land Berlin soll ab 2021 bis 2023 weiter ausgebaut werden (sogenannte verbesserte Versorgung), zahlreiche Standorte sind bereits von den Bezirken vorfestgelegt worden. In dieser verbesserten zweiten Versorgungsstufe ist auch ein Toilettenstandort am S-Bahnhof Mahlsdorf vorgesehen. Für alle neuen Standorte sind noch umfangreiche Detailprüfungen erforderlich. Der konkrete Aufbauzeitraum der geplanten Anlage am S-Bahnhof Mahlsdorf steht derzeit noch nicht fest. Berlin, den 22.02.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
#Fahrkartenkontrolleure im Berliner Nahverkehr geraten immer wieder in die Kritik: Sie seien ungehobelt, ungepflegt, ungebildet und mitunter aggressiv, so der Vorwurf. Doch wer #Kontrolleur bei der BVG werden will, muss durchaus Ansprüchen genügen.
„Sachkundeprüfung“ nach §34a GewO (Bewachungserlaubnis)
Führungszeugnis ohne Eintrag
gute Deutsch-Kenntnisse in Wort und Schrift
sicheres und freundliches Auftreten samt gepflegtem Erscheinungsbild
Wenn die Tür zuknallt, geben sie sich zu erkennen Oft sind es Männer zwischen 30 und 40 Jahren – mit Vollbart vorne und Stiernacken hinten, mitunter sind es auch Frauen in ausgebleichten Jeans oder ältere Herren, die wie Versicherungsvertreter aussehen: Viele, die in Berlin in Bus und Bahn einsteigen, könnten Fahrkartenkontrolleure sein – doch im öffentlichen Nahverkehr geben sich diese immer erst dann zu erkennen, wenn die Türen zuknallen. „Die #Fahrscheine ma bitte“, heißt es dann und von zwei Seiten nähern sich die immer im Doppelpack arbeitenden …
Planungsstopp, Planungsänderungen, Planungsverzögerungen – der Bau der neuen #Eisenbahnbrücke am #S-Bahnhof #Zehlendorf ist immer wieder in der Diskussion. Jetzt ist wieder ein neuer Aspekt dazugekommen: Nach Auskunft der Deutschen Bahn wurde bei der Begutachtung der Brücke eine „teilweise schlechte Bausubstanz“ festgestellt. Die DB Netz und die DB Station & Service hätten aus diesem Grund entschieden, dass die Erneuerung der #Eisenbahnüberführung am #Teltower Damm auf den gesamten „Komplex Zehlendorf“ erweitert werden muss. In die Planungen sollen jetzt auch der #Fahrradtunnel, die Technikräume, der #Personentunnel, die #Bahnsteigzugänge und die Verkaufsräume mit einbezogen werden. Die Konsequenz daraus: Die Pläne müssen neu erarbeitet werden.
Ende 2024 soll der #Brückenneubau am Teltower Damm abgeschlossen sein. Während die Deutsche Bahn noch nicht von einer Verzögerung spricht, ist für die „Bürgerinitiative Zehlendorf“ der Zeitplan „Geschichte“. Denn die Planungsphase sollte Ende Februar 2019 abgeschlossen sein, um im März 2019 in die Genehmigungsphase zu treten, so Sprecher Christian Küttner. Doch für seine Mitstreiter ist die neuerliche Umplanung ein Grund mehr, um zu fordern: „Der neue Bahnhofszugang vom Postplatz und von der Machnower Straße zu den Bahnsteigen sollte unbedingt zuerst gebaut werden.“ Ohne diesen fertigen Zugang würde es ansonsten während der zweijährigen Bauarbeiten …
Der #Zugverkehr auf der Linie #S2 ist eingeschränkt – und die Straßen voll. Der #Brand ist viele Stunden her, doch die Auswirkungen sind enorm. Die S-Bahnlinie S2 konnte auch am Dienstagmorgen noch nicht fahren. Viele Menschen, die zum Arbeitsplatz in Berlin mussten, stiegen daher im Norden aufs Auto um.
„Viel Geduld ist in Buch, Französisch Buchholz und #Karow gefragt“, meldete die #Verkehrsinformationszentrale#VIZ am Morgen. „Augenscheinlich sind viele aufs Auto umgestiegen, da die S2 nach wie vor unterbrochen ist. Lange Staus auf Bucher Straße und Hobrechtsfelder Chaussee (+30min)!“
Neue Linien, #E-Busse und engere Takte für die Verkehrswende. Berlin wird sein #Nahverkehrssystem in den kommenden Jahren massiv ausbauen. Geld soll es geben für neue Straßenbahnstrecken, womöglich auch für neue U-Bahnlinien, dazu soll es mehr Bahnen auf den Strecken und ein #Zehn-Minuten-Takt für Elektro-Busse auch in den Außenbezirken geben.
28 Milliarden Euro bis 2035
Der #Nahverkehrsplan der Senatsverkehrsverwaltung von Regine Günther (parteilos, für Grüne), den der Senat am Dienstag absegnen soll, sieht Ausgaben von 28,1 Milliarden Euro für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den nächsten 16 Jahren vor. Der eigentliche Plan gilt zwar offiziell nur bis 2023. Aber weil gleichzeitig die Direktvergabe der meisten Verkehrsleistungen an die landeseigene BVG beschlossen werden soll und dieser Verkehrsvertrag von 2020 bis 2035 läuft, umfasst die nun zu treffende Weichenstellung einen sehr viel längeren Zeitraum.
Investitionen der letzten Jahre zeigen Wirkung • Optimiertes #Baumanagement für weniger Verspätungen • Neue Mitarbeiter in baurelevanten Berufen Die DB setzt auch in diesem Jahr auf die #Modernisierung ihrer #Infrastruktur. „Gut 590 Kilometer Schiene haben wir in Berlin und Brandenburg seit 2015 bereits modernisiert. Um #pünktlich und #zuverlässig unterwegs zu sein, müssen wir jedoch weiter in das Eisenbahnnetz investieren. Dafür stehen 2019 für die beiden Bundesländer rund 335 Millionen Euro allein aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zur Verfügung“, erläutert, Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin. Weitere 125 Millionen Euro, darunter Gelder von Bund, Ländern und Kommunen, kommen den Bahnhöfen zugute. Für ein Plus an Kapazität setzt die DB zudem wichtige Neu- und #Ausbaumaßnahmen, wie die neue #Nord-Süd-Strecke für die S-Bahn oder die #Dresdner Bahn, um.
Bundesweit fließen im laufenden Jahr rund 10,7 Milliarden Euro (inklusive Instandhaltung) in das deutsche Eisenbahnnetz. Mit den Investitionen sorgt die Bahn dafür, dass die Schiene als attraktiver Verkehrsträger im Wettbewerb bestehen und weiterhin Fahrgäste gewinnen kann. „Wir wissen, dass Baustellen unseren Kunden Geduld und Verständnis abverlangen. Dafür möchten wir an dieser Stelle ‚Danke‘ sagen“, so Kaczmarek. „Wir setzen alles daran, die Fahrgäste frühzeitig und über verschiedene Kanäle zu informieren und möglichst kundenfreundlich zu bauen.“
Durch ein verbessertes Management der Baustellen haben die Störungen durchs Bauen gegenüber 2017 um mehr als ein Viertel abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen. Mit dem „Lagezentrum Bau“ gemeinsam kümmern sich rund 100 Mitarbeiter darum, Bauauswirkungen genauer zu prognostizieren und Maßnahmen für weniger Verspätungen zu entwickeln. Damit künftig noch besser geplant werden kann, stellt die Deutsche Bahn 2019 in Berlin über 170 und in Brandenburg knapp 40 neue Mitarbeiter etwa für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.
Außerdem optimiert die DB den #Verkehrsfluss auf besonders stark ausgelasteten Strecken. Kommt es in diesen Bereichen zu Stau auf der Schiene, wirkt sich das negativ auf das gesamte Eisenbahnsystem aus. Expertenteams steuern und managen fachübergreifend Zugfahrten des Nah- und Fernverkehrs daher künftig noch intensiver und in direkter Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen in den PlanKorridoren. Daneben werden in den Korridoren auch Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt, wie präventive Instandsetzungsarbeiten an Stellwerken oder Weichen. Seit Oktober 2018 ist zwischen Köln und Dortmund bereits der PlanKorridor West aktiv. Im laufenden Jahr folgen Mitte (Fulda-Mannheim), Nord (Hamburg und Hamburger Zulauf) sowie Süd (Würzburg-Nürnberg).
Insgesamt liegt das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm der Bahngeschichte gut im Plan. Fast jeder zweite Kilometer des rund 33.400 Kilometer langen Streckennetz wurde seit 2010 angepackt. Die Zahl der Infrastrukturmängel ist um knapp die Hälfte zurückgegangen. Über drei Viertel der 5.400 Stationen sind stufenfrei erreichbar. Neu- und Ausbaumaßnahmen wie die Verbindung zwischen Berlin und München sorgen für zusätzliche Kapazitäten und neue attraktive Angebote.
Wichtige Maßnahmen in Berlin/Brandenburg 2019:
Ausbau Berlin Südkreuz–Blankenfelde
Neubau City-S-Bahn Berlin, S21, 1. Bauabschnitt
Instandhaltung S-Bahn-Netz
Grunderneuerung Bahnhof Schöneweide
Umbau Bahnhof Berlin Zoologischer Garten
Rechtzeitig im Vorfeld informiert die Bahn in gewohnter Weise detailliert über konkrete Auswirkungen und Ersatzverkehre.
Aktuelle Angaben zu Baustellen, deren Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten sind hinterlegt in den Apps „DB Bauarbeiten“, „DB Navigator“, den „Streckenagenten“-Apps des Nahverkehrs sowie unter www.deutschebahn.com/bauprojekte, www.deutschebahn.com/bauinfos sowie https://inside.bahn.de/.
Hinweis: Der #Stromausfall ist behoben. Seit Mittwochabend (20. Februar 2019) gegen 21:30 Uhr leuchten die Lichter in Köpenick wieder. Der Blackout hat mehr als 30 Stunden gedauert und war damit der längste in der jüngeren Geschichte der Stadt. Gegen 14.00 Uhr am Dienstagnachmittag ist in Köpenick und Teilen von Lichtenberg der Strom ausgefallen. Diese Ortsteile sind betroffen Der Stromausfall betrifft die Ortsteile Köpenick, Grünau, Müggelheim, Bohnsdorf, Schmöckwitz sowie Teile Lichtenbergs. Viele Kitas und Schulen in den genannten Ortsteilen bleiben am Mittwoch für den Unterricht geschlossen.
Ursache: Bohrung auf Baustelle «Zwei 110-Kilovolt-Kabel sind beschädigt. Wir suchen fieberhaft nach der Schadenstelle», sagte Vattenfall-Pressesprecher Olaf Weidner kurz nach Beginn der Störung. Wie inzwischen klar ist, wurde der Stromausfall durch eine Bohrung auf der Baustelle der Allende-Brücke verursacht. Dabei wurden sowohl das Hauptkabel als auch das Ersatzkabel beschädigt.
Prognose: Ab Mittwochabend wieder Strom Erste Prognosen, wonach der Ausfall bis 3 Uhr nachts bzw. 15 Uhr behoben werde sollte, stellten sich als unrealistisch heraus. Vattenfall sagte inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass Köpenick erst am Abend gegen 21:30 Uhr wieder voll am Netz sein wird. Ab 18:30 Uhr soll eine Teilversorgung sichergestellt werden, mit der etwa die Hälfte der 31.000 Haushalte und 2000 Gewerbebetriebe wieder mit Strom versorgt werden können.
Verkehrsbeeinträchtigungen durch Stromausfall Der Stromausfall hat auch Auswirkungen auf das #Verkehrsnetz. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte auf Twitter mit, dass zahlreiche #Ampelanlagen im betroffenen Gebiet außer Betrieb seien.
Unterbrechungen von BVG-Tramlinien Auch bei der BVG kam es zu Unterbrechungen verschiedener #Tramlinien. Betroffen sind die Linien #27 (Alternative: Linie 169), #62 (Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Schloßplatz Köpenick und Wendenschloß), #67 (Alternative: Linie 169) und #68 (Alternative: Verlängerte Buslinie 168).
#S-Bahn hält ab 17 Uhr nicht in Grünau Bei der S-Bahn entfällt am Mittwoch ab ca. 17 Uhr erneut der Halt in Grünau, der Bahnhof ist dann nur über einen Schienenersatzverkehr ab Adlershof zu erreichen. Die S-Bahnlinine S85 fährt ab 17 Uhr nur zwischen Pankow und Schöneweide. Für die Weiterfahrt können Fahrgäste die S45, S46, S8 und S9 bis Adlershof nutzen und dann in den Schienenersatzverkehr umsteigen.
Amtliche Gefahrenmeldung wegen Stromausfall Die zuständigen Behörden haben eine amtliche Gefahrenmitteilung herausgegeben, da sowohl Mobilfunk als auch Festnetztelefonie betroffen sind – und damit auch die Notrufnummern 110 und 112. In Notfällen sind Bürger gehalten, sich direkt an die nächstgelegene Feuerwache oder Polizeidienstelle zu wenden.
Die Wut bei den #BVG-Beschäftigten ist vor dem #Streik am Freitag groß: Fast nirgendwo in Deutschland verdienen Fahrer so schlecht wie in der Hauptstadt. Und die #Gehaltslücke zu den Berliner #S-Bahnfahrern ist sogar noch größer.
Im Jahr 2005 setzte der damalige Berliner Finanzsenator Thilo #Sarrazin den BVG-Beschäftigten die Pistole auf die Brust: Entweder sie akzeptieren eine deutlich schlechtere Bezahlung – oder das Land verkauft das Verkehrs-Unternehmen an Investoren. „Wir hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera“, erzählt #Verdi-BVG-Sekretär Jeremy #Arndt. Betriebsrat und Gewerkschaft gaben schließlich nach.
Die Auswirkungen dieser „Sparen, bis es quietscht“-Politik spüren die rund 14.500 BVG-Mitarbeiter noch heute. Denn während der #Tarifvertrag der Berliner Landesbediensteten 2017 wieder an den bundesweit geltenden Tarifvertrag angeglichen wurde, gilt das „Sarrazin-Tarifwerk“ weiterhin für die Berliner …
Berlin. Der #Streik-Freitag bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wird auch zur Bewährungsprobe für die #S-Bahn. „Wir haben alle Reserven mobilisiert, damit es am Freitag zu keinen Ausfällen und Verspätungen kommt“, sagte S-Bahnchef Peter #Buchner am Donnerstag. Die S-Bahn will zusätzliche Züge auf den vor allem von Pendlern genutzten Linien S1 (Oranienburg–Wannsee) und S5 (Strausberg Nord–Westkreuz) fahren lassen. Um die regulären Schichten zu verstärken, werden auch Führungskräfte mit Fahrberechtigung am heutigen Freitag als Lokführer eingesetzt. Ein verlängerter Fünf-Minuten-Takt auf der Ringbahn über den morgendlichen Berufsverkehr hinaus sei nicht möglich, so Buchner. Doch nicht nur in Ausnahmesituationen will die S-Bahn wieder pünktlicher und verlässlicher werden. Nach heftiger Kritik von Fahrgästen, aber auch von Vertretern des Berliner Senats hatte die Deutsche Bahn im Juli 2018 unter dem Namen S-Bahn Plus eine #Qualitätsoffensive gestartet. „Wir können heute sagen, das Programm zeigt Wirkung“, sagte der Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander #Kaczmarek, bei einer Zwischenbilanz am Donnerstag. Demnach sei die #Pünktlichkeit der S-Bahn 2018 auf 95,4 Prozent gestiegen, das liege 1,8 Prozentpunkte über dem Wert von 2017. Besonders gut hätten dabei die Ringbahnlinien mit einem Pünktlichkeitsplus von 2,3 Punkten abgeschnitten. Berlin und Brandenburg fordern, dass mindestens 96 Prozent aller Züge pünktlich sind. Diese Vorgabe konnte im Januar mit 96,8 Prozent erstmals …