Frage 1:
Wann wurde durch den Senat beim zuständigen Bundesministerium die #Finanzierung einer
„#Nahverkehrstrasse“/ schienengebundenen Lösung entlang der zukünftigen #Tangentialen Verbindung Ost
(#TVO) im nördlichen Teil (zwischen der B1 und der Straße an der Wuhlheide) beantragt?
Frage 2:
Welche technischen Umsetzungsmöglichkeiten einer S-Bahntrasse, oder einer zusätzlichen Bahntrasse
wurden untersucht und bei der Anmeldung berücksichtigt?
Frage 4:
Ist ein Ersatzbau/ Erneuerung der Gleise finanziell gesichert und wenn ja durch wen finanziert?
Frage 6:
Welche Planungsschritte wurden durch die zuständige Senatsverwaltung seit 2016 unternommen um die
eigene Planung einer schienengebundenen Trasse fertigzustellen?
Antwort zu 1, 2, 4 und 6:
Die #Nahverkehrstangente (#NVT) wird in mehreren Abschnitten betrachtet.
Für den nördlichen Abschnitt (S-Bahn-Lückenschluss zwischen Wartenberg und dem
Karower Kreuz) finden aktuell im Rahmen des Infrastrukturprojektes #i2030 im Teilprojekt
„Engpassbeseitigung & Weiterentwicklung S-Bahnnetz“ die Grundlagenarbeiten
(Projektdefinition, Fahrplanentwürfe, Prüfung der Betriebsstabilität, Grobtrassierung) statt.
2
Für den südlichen Abschnitt (Springpfuhl – Grünauer Kreuz) ist der durchzuführende #Systementscheid zwischen einer Realisierung als S-Bahn- oder als
Regionalverkehrsstrecke noch nicht abgeschlossen. Die Realisierung des südlichen
Abschnitts soll gemäß ÖPNV-Bedarfsplan (Bedarfsplan für den Öffentlichen
Personennahverkehr) ab 2031 (#Regionalverkehr) bzw. 2035 (#S-Bahn) erfolgen.
Da derzeit noch die Grundlagenarbeiten stattfinden und kein ausreichender
Projektfortschritt gegeben ist, konnte bisher auch keine Finanzierung der NVT beim
Bundesministerium beantragt werden.
Frage 3:
Welche Gespräche hat die zuständige Senatsverwaltung mit der Deutschen Bahn zu einem etwaigen
Ersatzbau/ Erneuerung, oder Verlegung der bisherigen Bestandgleise des Berliner Bahnaußenrings mit
welchem Ergebnis geführt?
Antwort zu 3:
Im Zuge der Planungen der neuen #Straßenverbindung Tangentiale Verbindung Ost
wurden mit der Deutschen Bahn Abstimmungsgespräche geführt, um einen
Trassenkorridor für eine künftige Nahverkehrstangente zu berücksichtigen.
Frage 5:
Wie viele Gespräche hat die politische Leitung der Senatsverwaltung und wie viele Gespräche die
Fachebene der zuständigen Senatsverwaltung mit dem zuständigen Bundesministerium zur
Streckenführung und zur Finanzierung geführt?
Antwort zu 5:
Im Rahmen von Gesprächen zu den Themen Bahnpolitik/Bundesverkehrswegeplan mit
dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist mehrfach die
Verantwortung der Bundesregierung für die Schienenwege des Bundes und der
bestehende Konflikt zwischen dem ansteigenden Fern- und Güterverkehr sowie der
daraus resultierenden „Verdrängung“ des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) von der
bestehenden Eisenbahninfrastruktur angesprochen worden. Der Bundesregierung ist von
den Bundesländern in verschiedenen Gremien mehrfach das Thema zur Notwendigkeit
der Unterstützung bei der Finanzierung von neuer Infrastruktur auch für den SPNV
nahegebracht worden.
Frage 7:
Welche Abstimmungsgespräche wurden mit den für die Planung zuständigen Abteilung/ Referat geführt, um
die Planung einer evtl. Schienenverbindung parallel zur TVO mit der führ Straßenplanung zuständigen
Abteilung abzustimmen?
Frage 8:
Welche Auswirkungen auf die Planung und den Bau der TVO wurden bei diesen Gesprächen erkannt und
festgestellt?
3
Antwort zu 7 und 8:
Die für die Planung der TVO zuständige Abteilung hat im Januar 2020 ein
Abstimmungsgespräch innerhalb der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz durchgeführt. Zur möglichen Trassierung der TVO wurden
Abstimmungsgespräche mit der DB AG geführt. Der für die NVT vorgesehene
Trassenkorridor wird freigehalten. Im Rahmen der vertiefenden Planungen zur TVO wird
die Abstimmung mit den Planungsbeteiligten zur NVT planmäßig weitergeführt.
Frage 9:
Welche Trassenführung einer „schienengebundenen Lösung“ wurde bisher festgelegt?
Antwort zu 9:
Eine endgültige Trassenführung ist abhängig von der Ausführung als S-Bahn oder
Regionalverkehrsstrecke. Der Systementscheid ist noch nicht abgeschlossen.
Frage 10:
Wurden etwaige Auswirkungen auf der politischen Leitungsebene erörtert. Wenn ja wann?
Antwort zu 10:
Es fanden zur TVO und NVT regelmäßige Abstimmungen mit der Hausleitung statt.
Frage 11:
Wie groß ist die zeitliche Verzögerung bei der Planung und dem Bau der TVO durch die in den
Abstimmungen zur Planung einer „schienengebundenen Lösung“ derzeit?
Antwort zu 11:
Zeitliche Verzögerungen für die TVO infolge der Abstimmungen zur NVT sind derzeit nicht
zu erkennen.
Berlin, den 26.10.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
An den Gleisen zwischen #Potsdam und #Rehbrücke wird gearbeitet. Seit Wochen fahren dort keine Züge. Nun nähern sich diese Arbeiten ihrem Ende – doch am ersten November-Wochenende haben es #Bahnfahrer noch mal richtig schwer.
Noch wenige Tage, dann ist es geschafft: Dann fahren wieder Züge von Berlin nach #Beelitz-Heilstätten. Die einmonatige Gleiserneuerung auf dem Abschnitt soll am Wochenende beendet werden.
Zwei Ersatzbus-Linien pendeln
Das heißt zunächst, dass noch bis Freitagabend die Züge des Regionalexpress (RE) 7 nicht halten an den Bahnhöfen: Medienstadt #Babelsberg, Rehbrücke, #Wilhelmshorst und #Michendorf. Von Berlin kommend fährt der RE 7 stattdessen nach Potsdam Hauptbahnhof, von dort fahren Busse (Ersatzlinie RE 7A) nach Beelitz-Heilstätten.
Außerdem pendeln Busse zwischen den Bahnhöfen Rehbrücke, Medienstadt und #Griebnitzsee (RE 7B). In Griebnitzsee ist der Umstieg in die #S-Bahn möglich.
Mit der heutigen Inbetriebnahme des Bahnhofs „#Flughafen #BER – Terminal 1-2“ ist der BER nun an das #Schienennetz angebunden. Die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ermöglicht eine unkomplizierte, schnelle und umweltschonende An- und Abreise. Der Bahnhof befindet sich direkt unter dem Terminal 1 in der Ebene U2. Die Besonderheit am BER ist, dass Fluggäste direkt mit dem Zug oder der S-Bahn unter dem Terminal an- und abfahren können. Diese einzigartige Bauweise garantiert besonders kurze Wege. Der sechsgleisige Bahnhof mit drei Bahnsteigen ist für 125.000 Reisende pro Tag ausgelegt und sichert die reibungslose An- und Abreise für Passagiere und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird erwartet, dass insgesamt zwei von drei Reisenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum neuen Flughafen kommen.
Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns, dass heute der Flughafen-Bahnhof ans Netz geht und möchten zu diesem Anlass unseren Partnern danken, dass auch in schwierigen Zeiten eine partnerschaftliche, konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit möglich war. Mit dem leistungsfähigen Bahnhof direkt unter dem Terminal 1 verfügt der BER über ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen anderen großen deutschen Flughäfen. Die Möglichkeit, mit dem Aufzug vom Bahnsteig in die Check-In-Halle zu gelangen, ist in Deutschland einmalig. Die Bahnfreundlichkeit des BER setzt Maßstäbe für umweltbewusstes Reisen.“
Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin: „Am BER greifen Schienen- und Luftverkehr optimal ineinander. Wir freuen uns, dass der neue Bahnhof unter dem Terminal nun in Betrieb geht und Reisende sowohl mit der S-Bahn als auch mit dem Regional- und Fernverkehr bequem und umweltfreundlich zum Flughafen bringt.“
Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Am BER wird es eine Top-ÖV-Anbindung aus allen Himmelsrichtungen geben: Nah- und Fernverkehr auf der Schiene, S-Bahn- und Bus-Linien, auch PlusBus- und Nachtbuslinien gehören zum Angebot. Und alle sind ohne Aufpreis im ganz normalen VBB-Tarif nutzbar. Damit die vielen Mitarbeiter*innen des neuen Airports schon vor der Inbetriebnahme am 31. Oktober zu ihrem neuen Arbeitsplatz kommen, nehmen wir den S-Bahnverkehr schon vor der offiziellen Flughafen-Eröffnung auf. Mit der Inbetriebnahme von Terminal 1 wird der Bahnhof komplett in das VBB-Verkehrsnetz integriert. Diese Anbindung kann sich im Vergleich zu anderen europäischen Großflughäfen wirklich sehen lassen.“
Der #S-Bahnverkehr beginnt bereits einige Tage vor Inbetriebnahme des Terminals. Zunächst fährt die #S9 ab dem 26. Oktober bis zum 28. Oktober im 20-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten, am 29. Oktober fahren dann beide Flughafen-S-Bahnen, S9 und #S45, im Vollbetrieb und dies jeweils im 20-Minuten-Takt. Mit der Inbetriebnahme des BER verkehren die Züge der Regionalbahn etwa im 15-Minuten-Takt zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem BER. Die Fahrzeit beträgt ca. eine halbe Stunde. Auf dem Bahnhof halten in der Hauptverkehrszeit pro Stunde insgesamt 14 Züge, darunter alle zehn Minuten die S-Bahn und etwa einmal alle zwei Stunden der IC auf der Strecke Dresden-Rostock.
Der Flughafen BER ist über die Schiene nicht nur innerhalb der Hauptstadtregion gut angebunden, sondern auch mit dem erweiterten Umland bis hin zu den Kreuzfahrthäfen an der Ostsee:
• S9: Spandau – Stadtbahn – BER Terminal 5 – BER Terminal 1-2 (alle 20 Minuten)
• S45: Südkreuz – BER Terminal 5 – BER Terminal 1-2 (alle 20 Minuten)
Mit Inbetriebnahme der Dresdner Bahn voraussichtlich ab 2025 werden die Verkehrsverbindungen zusätzlich ausgebaut und die Fahrzeit des Flughafen Express (FEX) von und zum Berliner Hauptbahnhof auf 20 Minuten reduziert.
Terminal 5
Auch die Schienen-Anbindung des Terminal 5 ist gewährleistet: Der ehemalige Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen bleibt unter dem Namen „Flughafen – BER Terminal 5“ in Betrieb. Zwischen beiden Stationen fahren die S-Bahnen im 10-Minuten-Takt, Busse im 5-Minuten-Takt.
Das öffentliche Nahverkehrsangebot wird zudem durch zahlreiche Busverbindungen ergänzt. Weitere Informationen des VBB: https://www.vbb.de/ber
Das BER Terminal 1 öffnet am Abend des 31.10.2020. Bis dahin können Reisende vom Bahnhof aus in die sogenannte Verteilerebene gelangen und dort das Terminal wieder verlassen.
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
In den kommenden Wochen gibt es gleich zwei Wechsel im #Fahrplan des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg: Ende Oktober wird die gesamte neue Infrastruktur zum Flughafen BER in Betrieb genommen und am 13. Dezember 2020 beginnt das neue Fahrplanjahr 2021. Zahlreiche Verbindungen werden damit erheblich verbessert. Mit diesem Angebotsausbau investieren die Länder Berlin und Brandenburg in eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt und der gesamten Region.
Ende Oktober werden die neuen Verbindungen zum #Flughafen BER schrittweise in Betrieb genommen. Am 26. Oktober startet die Anbindung mit den ersten Fahrten der S9, drei Tage später beginnt der Vollbetrieb im 10-Minuten-Takt durch das Zusammenspiel von S9 und S45.
Zum 31. Oktober nimmt dann der neue Flughafen-Express (FEX) den Betrieb auf, und die Fern- und Regionalzüge fahren zum neuen Flughafenbahnhof direkt unter dem Terminal 1. Gleichzeitig wird auch der Busverkehr zum Terminal 1-2 ausgeweitet.
Die Änderungen im Schienenverkehr im Detail: #S9 Spandau <> Berlin Stadtbahn <> Flughafen BER Terminal 1-2
Ab 26. Oktober wird die S9 zu den Hauptverkehrszeiten (morgens ab ca. 5:30 Uhr bis 9:00 Uhr und nachmittags ab ca. 14:15 Uhr bis 18:15 Uhr) über #Schönefeld (neu Flughafen BER Terminal 5) hinaus bis Flughafen BER #Terminal 1-2 verlängert. Gleichzeitig wird auch die neue Station Waßmannsdorf an das S-Bahn-Netz angebunden. Ab 29. Oktober wird die S9 tagsüber täglich im 20-Minuten-Takt zum Terminal 1-2 fahren, an den Wochenenden besteht durchgehender Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt.
#S45 Südkreuz <> Flughafen BER Terminal 1-2
Ab 29. Oktober wird auch die S45 tagsüber im 20-Minuten-Takt zum neuen Flughafenbahnhof verlängert. Damit ergibt sich zusammen mit der S9 tagsüber ein 10-Minuten-Takt zu den Terminals 1-2 und 5 sowie zwischen den beiden Bereichen des Flughafens.
#FEX Berlin Hbf <> Flughafen BER Terminal 1-2
Zum 31. Oktober startet der neue Flughafen-Express (FEX) zwischen Berlin Hbf und Flughafen BER Terminal 1-2. Der FEX fährt zwischen 4 Uhr und Mitternacht im Halbstundentakt und hält auch in Berlin Gesundbrunnen und am Ostkreuz. Zum Einsatz kommen Züge mit vier Doppelstockwagen, die über besonders viel Stauraum für Gepäck verfügen.
#RE7 Dessau <> Berlin <> Flughafen BER T 1-2 <> Wünsdorf-Waldstadt #RB14 Nauen <> Berlin <> Flughafen BER Terminal 1-2 #RB22 Potsdam <> Flughafen BER T 1-2 <> Königs Wusterhausen #IC17 Rostock <> Berlin <> Flughafen BER Terminal 1-2 <> Dresden
Ab 31. Oktober fahren die Regionalverkehrslinien RE7, RB14 und RB22 sowie die IC-Linie 17 anstelle des Bahnhofs Schönefeld den neuen Flughafenbahnhof am Terminal 1-2 an. Die Linien RE7, RB14 und der FEX bieten damit insgesamt vier Verbindungen pro Stunde zwischen Berlin Hbf, Ostkreuz und dem Flughafen BER.
Ausblick auf den Fahrplan 2021
Am 13. Dezember 2020 findet der große, europaweite Fahrplanwechsel statt. Das Angebot im Regional- und S-Bahnverkehr der Länder Berlin und Brandenburg wird dabei, einschließlich der neuen Verkehre zum Flughafen BER, weitestgehend fortgeführt. Die Länder Berlin und Brandenburg haben zudem auch wieder zusätzliche Leistungen zur Ausweitung des Angebotes bestellt. Darüber hinaus wird es einzelne Angebotsänderungen geben. Beispielsweise werden zwischen Finsterwalde und Berlin wieder Direktverbindungen eingeführt und zwischen Eberswalde und Wriezen auch am Wochenende ein Stundentakt angeboten. Darüber hinaus stehen im Fahrplan 2021 wieder mehrere größere Baumaßnahmen an, die bereits im Jahresfahrplan berücksichtigt werden.
Die folgende Zusammenstellung gibt einen ersten Ausblick auf die wesentlichen Änderungen im Fahrplan 2021, gültig ab 13. Dezember 2020:
#RE1 Magdeburg <> Potsdam <> Berlin <> Frankfurt (Oder)
Zur Anbindung des neu entstehenden Werks von Tesla werden zusätzliche Halte in Fangschleuse angeboten.
#RE4 Rathenow <> Berlin <> Ludwigsfelde (<> Jüterbog)
Im Berufsverkehr wird eine zusätzliche Fahrt zwischen Ludwigsfelde und Jüterbog angeboten, so dass der Halbstundentakt aus den Linien RE3 und RE4 am Nachmittag um eine Stunde verlängert wird.
#RE5 Rostock/Stralsund <> Berlin <> Elsterwerda/Finsterwalde
Seit Juni 2020 werden in den IC-Zügen nach Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda VBB-Tickets anerkannt. Die bestehenden Verstärkerzüge der Linie RE5 werden daher statt nach Elsterwerda künftig nach Finsterwalde fahren und damit zu den Hauptverkehrszeiten wieder eine Direktverbindung zwischen Finsterwalde und Berlin herstellen.
#RB25 Werneuchen <> Berlin
Zwischen Werneuchen und Ahrensfelde wird am frühen Morgen ein zusätzlicher Zug mit Anschluss an die S-Bahn eingerichtet und damit die bisher bestehende Busfahrt ersetzt.
#RB26 Küstrin <> Berlin
Im Abendverkehr wird ein zusätzliches Zugpaar zwischen Küstrin und Berlin-Lichtenberg und damit auch am Abend ein durchgehender Stundentakt angeboten. Aufgrund des Neubaus der Oder- und Wartebrücken zwischen Küstrin-Kietz und Kostrzyn enden und beginnen alle Fahrten in Küstrin-Kietz, wo Anschluss an die Ersatzbusse zum Bahnhof Kostrzyn auf der polnischen Seite besteht.
#RB36 Königs Wusterhausen <> Beeskow <> Frankfurt (Oder)
Nach Abschluss von Baumaßnahmen im Bereich Beeskow kann bereits seit Mitte Oktober 2020 die Fahrzeit zwischen Beeskow und Frankfurt (Oder) richtungs- und tageszeitabhängig verkürzt werden.
#RB41 Lübben <> Cottbus
Nach Abstimmung zwischen dem Land Brandenburg und den regionalen Akteuren wird die Linie RB41 im Fahrplan 2021 nicht fortgeführt. Stattdessen wird zur Anbindung der Zwischenhalte wieder ein Ersatzverkehr mit Bussen zum Anschluss an den RE2 in Richtung Berlin eingerichtet.
#RB51 Brandenburg <> Rathenow
Die letzten Fahrten am Abend werden im Fahrplan 2021 täglich angeboten.
#RB60 Eberswalde <> Wriezen <> Frankfurt (Oder)
Am Wochenende wird zwischen Eberswalde und Wriezen das Angebot zu einem Stundentakt verdichtet. Der saisonale Halt in Schönfließ Dorf entfällt.
#RB63 Eberswalde <> Joachimsthal <> Templin
Zwischen Joachimsthal und Templin Stadt wird von Montag bis Freitag ein zusätzliches Zugpaar am Abend angeboten.
#RB65 Cottbus <> Spremberg <> Görlitz <> Zittau
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird eine zusätzliche Abendverbindung zwischen Görlitz, Cottbus und Weißwasser eingerichtet.
S-Bahn Berlin #S41/S42 Ringbahn #S46 Königs Wusterhausen <> Westend
An Wochenenden bestellt das Land Berlin einen verdichteten Fahrplan auf den Ringlinien S41/S42. Zwischen 12 und 20 Uhr erfolgt eine Taktverdichtung auf einen 5/5/10-Minuten-Takt (3 Fahrten in 20 Minuten). Die S46 verkehrt zu diesen Zeiten zwischen Königs Wusterhausen und Tempelhof.
#S5 Westkreuz <> Strausberg Nord und S85 Pankow <> Grünau
Darüber hinaus werden die Betriebszeiten bei der S5 ab Strausberg bzw. Strausberg Nord am Morgen und bei der S85 im Abschnitt Schöneweide – Pankow am Abend ausgeweitet.
#S47 Hermannstraße <> Spindlersfeld
Zum 1. Januar 2021 erfolgt die Betriebsaufnahme im neuen Verkehrsvertrag für das Teilnetz Ring bei der Linie S47. Die dort erstmalig eingesetzten Neufahrzeuge bieten den Fahrgästen mehr Komfort und eine weiter verbesserte Barrierefreiheit. Das bewährte Fahrtenangebot wird grundsätzlich fortgeführt, im Abendverkehr verkehrt die S47 künftig aber an allen Tagen bis 21 Uhr (statt bislang 20:30 Uhr) von/nach Hermannstraße. Das noch über mehrere Jahre andauernde Großbauprojekt in Schöneweide beeinflusst allerdings auch weiterhin die dortige Anschlusssituation.
Größere #Baumaßnahmen
Die Modernisierung und der Ausbau des Schienennetzes führen aktuell und auch weiterhin zu Anpassungen im Fahrplan oder auch Zugausfällen mit Ersatzverkehren.
In Berlin führt z.B. die Sanierung des Hallendachs am Berliner Ostbahnhof während des gesamten Fahrplanjahres zu Haltausfällen im Regionalverkehr. Da nicht alle Bahnsteigkanten zur Verfügung stehen, hält daher baubedingt nur stündlich ein Zug der Linie RE1 am Ostbahnhof. Bei der S-Bahn ergeben sich mehrere Bauphasen von meist rund zwei bis drei Wochen Dauer, mit Sperrung jeweils einzelner Gleise und unterschiedlichen Auswirkungen. Hiervon betroffen sind überwiegend nur die im Bereich Ostbahnhof / Warschauer Straße wendenden Züge (Verstärkerzüge S3-Express oder S5 während der Hauptverkehrszeiten, sowie zum Teil S3 oder S75).
Weitere Bauschwerpunkte liegen im Regionalverkehr des Fahrplanjahres 2020/2021 insbesondere auf den Strecken Seddin – Bad Belzig (ab September 2021), Königs Wusterhausen – Lübbenau – Cottbus (Juli bis September 2021) und verschiedenen Abschnitten des Berliner Außenrings, z.B. im Abschnitt Priort – Golm von Mitte Januar bis Anfang April. Die Verkehrsunternehmen informieren jeweils gesondert zu den Auswirkungen und ggf. Ersatzverkehren. Noch bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist während der Totalsperrung der Anhalter Bahn zwischen Ludwigsfelde, Jüterbog und Niedergörsdorf ein umfangreiches Ersatz- und Umfahrungskonzept eingerichtet.
Im S-Bahn-Netz hat die DB Netz AG die ursprünglich in den Herbstferien 2020 geplante dreiwöchige Totalsperrung auf der S5 zwischen Berlin und Strausberg Nord in den Januar verschoben, weil es zu Verzögerungen im Bauprojekt kam. Weitere Bauschwerpunkte auf den Strecken der rot-gelben Züge liegen beispielsweise auf Teilabschnitten der Ringbahn, auf der S2 und S25/S26 im Süden, auf der S3 zwischen Erkner, Rahnsdorf und Friedrichshagen, auf der S25 zwischen Schönholz und Hennigsdorf sowie auf der S5, S7 und S75 am Nöldnerplatz. Bereits im November 2020 kommt es auf der S1 zwischen Oranienburg und Birkenwerder zu einer dreiwöchigen Sperrung, teils verlängert bis hohen Neuendorf, wovon dann auch die S8 betroffen ist.
Weitere Informationen
Die ab Ende Oktober 2020 gültigen Fahrpläne sind bereits in der Fahrinfo abrufbar. Der Fahrplan 2021 wird schrittweise bis Ende November freigeschaltet.
Die Liniennetze des Bahn-Regionalverkehrs und der S+U-Bahn Berlin, gültig ab 31. Oktober 2020, stehen auf der Internetseite https://www.vbb.de/ zum Download bereit.
Alle Details zur Flughafenanbindung einschließlich der Busanbindungen finden Sie unter: https://www.vbb.de/ber
Schlechte Nachrichten für alle Fahrgäste der #RB24: Die Regionalbahn-Linie, die zwischen der Barnimer Kreisstadt #Eberswalde und #Senftenberg verkehrt, wird wegen der anhaltenden Arbeiten am #Karower Kreuz noch über den Dezember hinaus nicht in #Berlin-Hohenschönhausen und #Lichtenberg halten. Das teilte die Bahn am Mittwoch mit.
„Die Bauarbeiten an der #Verbindungskurve werden nach gegenwärtigem Stand noch mindestens bis Frühjahr 2021 andauern“, heißt es in einer Mitteilung.
Ergänzend fahren #Ersatz-Busse
Die Züge der RB 24 werden damit weiterhin – über den 12. Dezember hinaus – zwischen den Stationen Berlin-Ostkreuz und Bernau ohne Halt …
Es war einmal: In DDR-Zeiten wurde er mit großem Aufwand zum #Hauptbahnhof ausgebaut. Doch in den vergangenen Jahren hat der #Ostbahnhof in Friedrichshain an Bedeutung verloren. Zum kommenden #Fahrplanwechsel wird das Zugangebot nun erneut gekürzt. Denn dann werden zahlreiche Regional- und mehrere Fernverkehrszüge nicht mehr dort halten, teilte die Deutsche Bahn der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. Fahrgäste und Anwohner kritisieren, dass Verbindungen schlechter werden. „Der letzte #Fernbahnhof Ost-Berlins wird abgewickelt“, hieß es im #Ostkreuzblog bei Twitter.
Mit dem Zug zum Flug: Anfangs wird das vom Ostbahnhof aus noch relativ zügig gehen. Wenn Ende Oktober der neue Hauptstadt-Airport in Schönefeld öffnet, sorgt zunächst der Regionalverkehr zweimal stündlich für schnelle Direktverbindungen. Mit der Regionalexpresslinie #RE7 wird die Fahrt zum #BER 23 Minuten dauern, die Regionalbahnlinie #RB14 bewältigt die Distanz sogar in nur 22 Minuten.
Doch den attraktiven Express-Service vom Ostbahnhof zum neuen #Flughafen wird es erst einmal nur anderthalb Monate geben. Nach dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember bleibt Fahrgästen, die nicht umsteigen wollen, auf dieser Relation nur noch die #S-Bahn, die 39 Minuten unterwegs ist. „Der RE7 und die RB14 halten dann nicht mehr im Ostbahnhof“, sagte …
Frage 1:
Wann wird die #Genehmigungsplanung für die #Wiederinbetriebahme der #Heidekrautbahn (Stammstrecke)
fertig gestellt sein?
Antwort zu 1:
Die #NEB führt aus:
„In Absprache mit dem beauftragten Planungsbüro geht die NEB derzeit davon aus, dass
die Unterlagen der Genehmigungsplanung nach sorgfältiger Prüfung spätestens Ende
November/Anfang Dezember 2020 bei den zuständigen Genehmigungsbehörden in
Brandenburg und Berlin zeitgleich eingereicht werden.“
Frage 2:
Inwiefern trifft es zu, dass es für den Bau der Heidekrautbahn (Stammstrecke) derzeit keine #Finanzierungszusage seitens des Senats gibt? Was sind die Gründe dafür?
Antwort zu 2:
Für den Bau der Heidekrautbahn kann es beim derzeitigen Projektstand noch keine
formale Finanzierungszusage geben, da die hierfür gesetzlich vorgeschrieben
2
Voraussetzungen – insbesondere die Einreichung und Prüfung der nötigen
Bauplanungsunterlagen sowie der dazu passfähigen Zuwendungsanträge durch die
Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) bei den zuständigen Bewilligungsstellen in den
Ländern Berlin und Brandenburg – noch nicht erfüllt sind. Es wird davon ausgegangen,
dass die nötigen Unterlagen und Anträge nach ausreichendem Projektfortschritt vom
Vorhabenträger NEB eingereicht werden, so dass auch die formalen
Finanzierungszusagen der Länder in Form von Zuwendungsbescheiden für den Bau der
Strecke erteilt werden können.
Frage 3:
Inwiefern ist es zutreffend, dass seitens der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eine #Nutzen-Kosten-Untersuchung (#NKU) mit zusammenhängender Betrachtung der Nordbahn nach der
Standartisierten Bewertungsmethode des BMVI verlangt wird? Was sind die Gründe dafür?
Antwort zu 3:
Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) nach der Methode der Standardisierten
Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen
Personennahverkehr (#ÖPNV), die einen Nutzen-Kosten-Faktor größer als eins erreicht, ist
gesetzlich vorgeschriebene Fördervoraussetzung für die Gewährung von Fördermitteln
des Bundes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG). Da die Länder
Berlin und Brandenburg die Nutzung dieser Fördermittel für die anteilige Finanzierung der
Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn mit Durchbindung bis zum Bahnhof
Berlin-Gesundbrunnen beabsichtigen, wird derzeit die bereits im Jahr 2009 erarbeitete
NKU aktualisiert und auf den derzeit gültigen Verfahrensstand 2016 fortgeschrieben.
Frage 4:
Welche zeitlichen Auswirkungen für die geplante Wiederaufnahme des Personenverkehrs zum zukünftigen
Bahnhof #Wilhelmsruh ergeben sich hieraus?
Frage 5:
Welche zeitlichen Auswirkungen ergeben sich für die Erstellung und Einreichung der Unterlagen für ein
Planfeststellungsverfahren der Stammstrecke zur Wiederherrichtung der Infrastruktur für den #Personenverkehr?
Antwort zu 4 und 5:
Nach derzeitigem Kenntnisstand keine.
Frage 6:
Inwiefern hat der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) eine Bewertung der Trassen (Stammstrecke
und Karower Kreuz) vorgenommen, die die Grundlage für die Aufnahme der Planungen der
Wiederaufnahme des Personenverkehrs der Stammstrecke ist?
Antwort zu 6:
Die in Abstimmung mit den Ländern Berlin und Brandenburg durchgeführten und im Jahr
2016 abgeschlossenen Untersuchungen des VBB zu den Stadt-Umland-Verkehren waren
eine wesentliche Grundlage für den Abschluss der Rahmenvereinbarung über das
3
Entwicklungskonzept für die Infrastruktur des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg
– „#i2030“ zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg mit der Deutschen Bahn AG und
die darin vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Pendlerbeziehungen im
Schienenverkehr in der Hauptstadtregion.
Frage 7:
Welche Aktivitäten unternimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz derzeit, um die
Vorhabensträgerin NEB (Niederbarnimer Eisenbahn) bei der Wiederaufnahme des Personenverkehrs aktiv
zu unterstützen?
Antwort zu 7:
Die Länder Berlin und Brandenburg unterstützen die NEB bei der Reaktivierung der
Stammstrecke der Heidekrautbahn, indem sie derzeit bereits die dafür nötigen
Planungskosten finanzieren.
Darüber hinaus engagiert sich die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
in den notwendigen Abstimmungen mit allen Projektbeteiligten und hilft bei der Klärung
von Fragestellungen des Kreuzungs- und Planrechts.
Frage 8:
Inwiefern wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Spatenstich für den neuen
Bahnsteig in Wilhelmsruh im Dezember 2020 teilnehmen, verzögert aber gleichzeitig mit der Forderung nach
einer NKU den Baubeginn weiter, sodass zeitnah kein wesentlicher Beitrag zur Verlagerung der
Pendler/innenverkehre im Raum Wandlitz – Schildow vom Pkw auf die umweltfreundliche Regionalbahn der
NEB erfolgen wird?
Antwort zu 8:
Wie in den Antworten zu den Fragen 3-5 ausgeführt wurde, ist die Aktualisierung der NKU
notwendige Voraussetzung für die Einwerbung von Bundesmitteln aus dem GVFG und
wird nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Verzögerungen in der Reaktivierung der
Stammstrecke der Heidekrautbahn führen.
Eine Teilnahme der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am
Spatenstich für den Bau des neuen Regionalbahnhofs Berlin-Wilhelmsruh ist vorgesehen.
Frage 9:
Inwiefern trifft es zu, dass in den Jahren 2018 und 2019 Mittel für den Nahverkehr in Höhe von 66,46 Mio.
EUR nicht von der Senatsverkehrsverwaltung ausgegeben wurden, und inwiefern wird dies auch 2020 und
2021 der Fall sein? Inwiefern lassen sich solche Mittel für die Reaktivierung der Stammstrecke der
Heidekrautbahn sowie für die Legalisierung „wilder“ Übergänge ins Märkische Viertel einsetzen?
Antwort zu 9:
Der überwiegende Teil der in den Jahren 2018 und 2019 in den Haushaltstiteln
0730/54220 und 0730/89102 vorliegenden Diskrepanz zwischen veranschlagten und zum
Jahresende verausgabten Mitteln von 66,46 Mio. Euro wurde durch den Umstand
verursacht, dass der tatsächliche Mittelbedarf für die aus dem GVFG-Bundesprogramm
finanzierten Maßnahmen deutlich unter den zum Zeitpunkt der Aufstellung des
4
Haushaltsplans kalkulierten Ansätzen lag und damit die entsprechenden Bundesmittel für
diese Vorhaben auch nicht abgerufen werden konnten.
Die angeführten GVFG-Projekte werden aber in vollem Umfang realisiert und die
benötigten Bundesmittel werden abhängig vom Projektfortschritt in den Folgejahren
abgerufen und für die vorgesehenen Vorhaben verausgabt. Eine Verwendung dieser Mittel
für andere Vorhaben ist nicht möglich.
Grundsätzlich ist bei Betrachtung und Diskussion von Ausgaberesten zu beachten, dass
aufgrund von Verzögerungen von Bauprojekten, z.B. bedingt durch notwendige
Abstimmung mit anderen Gewerken oder Bauprojekten, Schlechtwetter, oder neuer
Erkenntnisse beim Bauen im Bestand, der im jeweiligen Haushaltsjahr für das jeweilige
Projekt benötigte Finanzmittelbedarf Veränderungen unterworfen ist und keine
vollständige Verausgabung der veranschlagten Mittel für jedes einzelne Projekt erfolgen
kann. Da es sich bei den Mitteln in diesem Titel z.T. um zweckgebundene Mittel handelte,
fielen diese 2018-2019 nicht verausgabten zweckgebundenen Mittel nicht, wie sonst in
kameralen Haushalten üblich, dem allgemeinen Haushalt zu („verfielen“), sondern wurden
innerhalb des Titels auf das folgende Haushaltsjahr vorgetragen und bleiben so für die
konkreten, vorgesehenen ÖPNV-Investitionen erhalten.
Berlin, den 06.10.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit waren die U-Bahnen in Berlin in den Jahren 2018, 2019 und 2020, soweit bisher bekannt, unterwegs (bitte um Auflistung aller Linien mit Angabe der Streckenlänge und der durchschnittlichen Geschwindigkeit)?
Frage 4:
Mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit waren die Straßenbahnen in Berlin in den Jahren 2018, 2019 und 2020, soweit bisher bekannt, unterwegs (bitte um Auflistung aller Linien mit Angabe der Streckenlänge und der durchschnittlichen Geschwindigkeit)?
Antwort zu 1 und 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Tabelle im Anhang [Anlage 1] zeigt die Planwerte für die beiden schienengebundenen Verkehrsträger Straßenbahn und U-Bahn.
Die Darstellung der Streckenlänge der Straßenbahn setzt sich aus der jeweiligen Länge pro Richtung sowie dem sich daraus ergebenden Mittelwert zusammen. Die Beförderungsgeschwindigkeit ergibt sich aus der Streckenlänge und der dafür geplanten
1
Fahrzeit über den gesamten Tag. Bei den Geschwindigkeitsangaben handelt es sich um durchschnittliche Tageswerte basierend auf der geplanten Beförderungsleistung pro Jahr.
Unsere Oberflächenverkehre unterliegen besonderen verkehrlichen Voraussetzungen. Busse und Bahnen teilen sich den Verkehrsraum mit weiteren Nutzern (PKW, Fahrrad etc.) und sie sind abhängig von den Verkehrs- und Baustellensituationen auf ihren jeweiligen Strecken. Mit Blick auf diese Umstände und verkehrliche Stoßzeiten können die tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten beispielsweise der Linien in der Innenstadt mitunter unter dem oben genannten Wert liegen bzw. abweichen.
Die Straßenbahn-Linie 63 ist vollständigkeitshalber mit zwei Streckenabschnitten aufgeführt. Einmal mit dem Hauptabschnitt, welcher nur bis Rahnsdorfer Str. geht und dem etwas längeren Abschnitt bis S Mahlsdorf, der nur in der Frühspitze (Schulfahrten) bedient wird. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist für den Hauptabschnitt angegeben.
Analog zur Darstellung für die Straßenbahn sind die Informationen zur U-Bahn aufgebaut. In den letzten Jahren sind die erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten trotz steigender Fahrgastnachfrage konstant.“
Frage 2:
Mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit waren die S-Bahnen in Berlin in den Jahren 2018, 2019 und 2020, soweit bisher bekannt, unterwegs (bitte um Auflistung aller Linien mit Angabe der Streckenlänge und der durchschnittlichen Geschwindigkeit)?
Antwort zu 2:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Für die Auswertung, Analyse und Aufbereitung der tatsächlich gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten auf den durch die S-Bahn Berlin GmbH betriebenen Linien wird vorliegend auf die Reisegeschwindigkeit Bezug genommen, die sich aus der Reisezeit auf dem längst möglichen Laufweg einer Linie ergibt und folglich Unterwegshaltezeiten mitberücksichtigt. In der nachfolgenden Tabelle sind pro Linie ihre maximale Länge sowie die Reisegeschwindigkeit für die Fahrplanjahre 2018ff dargestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass unterjährig die Laufwege einzelner Linien bzw. unter einer Liniennummer gebündelten Stamm- und Tageszuggruppen variieren können (Beispiel: Wechsel von Bau- und Infrastrukturzuständen), was wiederum auch Auswirkung auf deren jeweilige Reisegeschwindigkeit hat.“
Linienlänge und Reisegeschwindigkeit S-Bahn Berlin GmbH im Fahrplanjahr
2018
2019
2020
Linie
Linienlänge in km
Reise- geschw.
Linienlänge in km
Reise- geschw.
Linienlänge in km
Reise- geschw.
S1
51,832
38,9
51,832
38,9
51,832
38,9
S2
46,419
41,0
46,419
38,2
46,419
37,6
S25
39,887
38,6
39,887
38,6
39,887
38,6
S26
30,350
35,7
30,350
35,7
30,350
35,7
S3
45,557
36,9
45,557
38,0
45,557
38,0
S41
36,978
37,6
36,978
37,6
36,978
37,6
S42
36,978
37,6
36,978
37,6
36,978
37,6
S45
21,853
43,7
21,853
43,7
29,679
43,3
2
S46
40,632
42,0
49,435
43,0
49,435
41,8
S47
10,245
34,2
10,245
34,2
10,245
34,2
S5
49,495
38,6
49,495
38,6
49,495
38,1
S7
47,316
38,4
47,316
38,4
47,316
40,0
S75
12,161
38,4
14,651
36,6
13,451
36,7
S8
55,399
46,8
55,399
46,8
55,399
45,5
S85
23,797
38,6
23,797
38,6
23,797
36,6
S9
41,345
34,5
41,345
35,4
49,171
37,7
Frage 3:
Mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit waren die Regionalbahnen in Berlin in den Jahren 2018, 2019 und 2020, soweit bisher bekannt, unterwegs (bitte um Auflistung aller Linien mit Angabe der Streckenlänge und der durchschnittlichen Geschwindigkeit)?
Antwort zu 3:
Vom VBB wurde die Tabelle im Anhang (Anlage 2) übermittelt. Statt der Durschnittsgeschwindigkeit bis exakt zur Landesgrenze wurden die ihr am räumlich nächsten gelegenen Takthalte der Züge des Regionalverkehrs entweder in Berlin oder Brandenburg als Start- und Zielpunkt der Berechnung zugrunde gelegt. Je Linie wurde der Mittelwert aus den Fahrtzeiten beider Richtungen gebildet. Hierbei wurden ebenfalls die Unterwegshaltezeiten mitberücksichtigt. Für die Linien RB27, RB33, RB54 und RE66 wird kein Wert angegeben, da im Land Berlin nur ein geringer Leistungsanteil besteht bzw. nur Einzelfahrten stattfinden.
Frage 5:
Welche möglichen Konsequenzen für zukünftige Ausbauvorhaben des schienengebundenen ÖPNV sieht der Senat durch einen Vergleich der durchschnittlichen Geschwindigkeiten aus den Fragen 1 bis 4?
Antwort zu 5:
Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit ist nur eines von vielen Kriterien für die Wahl des am besten geeigneten Schienenverkehrsmittels im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der Vergleich der einzelnen Verkehrsträger erfolgt für jedes Vorhaben nach einem umfangreichen Kriterienkatalog unter Maßgabe der bestmöglichen Zielerfüllung und dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit über eine Nutzen-Kosten-Untersuchung.
Die dargestellten durchschnittlichen Reisegeschwindigkeiten geben darüber hinaus auch keine Auskunft über die für die ÖPNV-Fahrgäste entscheidenderen Tür-zu-Tür-Reisezeiten. Diese Reisezeiten werden durch die Entfernung zum nächsten ÖPNV-Zugangspunkt, Zugänglichkeit des Haltepunktes bzw. Bahnhofes (erreichbar auf Straßenniveau oder nicht niveaugleich über Fahrtreppen, Treppen, Fahrstühle eventuell längere Zugangstunnel), Takt-Zeiten, mögliche Direktverbindungen, Anzahl der Umsteigevorgänge, Länge der Umsteigewege, Haltestellen-Abstände und natürlich auch den gefahrenen Geschwindigkeiten und ggf. Aufenthaltszeiten an Lichtsignalanlagen bestimmt.
Insoweit können aus dem bloßen Vergleich der Durchschnittsgeschwindigkeiten einzelner Verkehrssysteme auch keine pauschalen Konsequenzen für oder gegen den Ausbau im schienengebundenen ÖPNV getroffen werden.
3
Berlin, den 25.09.2020
In Vertretung Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Straßenbahn 2018
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
12
Pasedagplatz
Am Kupfergraben
10,54
12
Am Kupfergraben
Pasedagplatz
10,78
10,66
16,44
16
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Scharnweberstr./Weichselstr.
12,71
16
Scharnweberstr./Weichselstr.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
12,84
12,78
21,03
18
Riesaer Str.
S Springpfuhl
9,11
18
S Springpfuhl
Riesaer Str.
9,12
9,12
23,00
21
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
S Schöneweide/Sterndamm
16,26
21
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
16,30
16,28
19,91
27
Krkhs. Köpenick/Südseite
Pasedagplatz
20,33
27
Pasedagplatz
Krkhs. Köpenick/Südseite
20,56
20,44
21,36
37
S+U Lichtenberg/Siegfriedstr.
S Schöneweide/Sterndamm
11,52
37
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
11,74
11,63
20,55
50
Guyotstr.
Virchow-Klinikum
13,79
50
Virchow-Klinikum
Guyotstr.
13,88
13,83
20,40
60
Haeckelstr.
Altes Wasserwerk
13,79
60
Altes Wasserwerk
Haeckelstr.
13,81
13,80
19,65
61
Rahnsdorf/Waldschänke
Karl-Ziegler-Str.
14,87
61
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorf/Waldschänke
15,03
14,95
21,59
62
S Mahlsdorf
Wendenschloß
12,13
62
Wendenschloß
S Mahlsdorf
12,14
12,13
18,65
63
Rahnsdorfer Str.
Karl-Ziegler-Str.
11,22
63
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorfer Str.
11,56
11,39
17,89
63
S Mahlsdorf
Karl-Ziegler-Str.
12,83
63
Karl-Ziegler-Str.
S Mahlsdorf
13,15
12,99
67
Krkhs. Köpenick/Südseite
S Schöneweide/Sterndamm
7,67
67
S Schöneweide/Sterndamm
Krkhs. Köpenick/Südseite
7,84
7,76
19,49
68
Alt-Schmöckwitz
Hirtestr.
14,40
68
Hirtestr.
Alt-Schmöckwitz
14,63
14,52
22,99
M10
Clara-Jaschke-Str.
S+U Warschauer Str.
9,42
M10
S+U Warschauer Str.
Lüneburger Str.
9,92
9,67
15,21
M13
Revaler Str.
Virchow-Klinikum
16,69
M13
Virchow-Klinikum
S Warschauer Str.
16,82
16,76
18,91
M17
Falkenberg
S Schöneweide/Sterndamm
15,19
M17
S Schöneweide/Sterndamm
Falkenberg
15,28
15,23
21,52
M1
Schillerstr.
Am Kupfergraben
11,88
M1
Am Kupfergraben
Schillerstr.
12,78
12,33
16,15
M1
Am Kupfergraben
Rosenthal Nord
13,43
M1
Rosenthal Nord
Am Kupfergraben
12,53
12,98
16,15
M2
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
Heinersdorf
6,43
M2
Heinersdorf
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
6,45
6,44
16,36
M4
S Hackescher Markt
Zingster Str.
10,55
M4
Zingster Str.
S Hackescher Markt
10,59
10,57
18,33
M4
S Hackescher Markt
Falkenberg
11,01
M4
Falkenberg
S Hackescher Markt
11,04
11,02
18,33
M5
Clara-Jaschke-Str.
Zingster Str.
15,24
M5
Zingster Str.
Lüneburger Str.
15,91
15,58
17,97
M6
S Hackescher Markt
Riesaer Str.
18,63
M6
Riesaer Str.
S Hackescher Markt
18,74
18,68
20,93
M8
Clara-Jaschke-Str.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
19,51
M8
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Lüneburger Str.
19,98
19,74
20,74
Straßenbahn 2019
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
12
Pasedagplatz
Am Kupfergraben
10,54
12
Am Kupfergraben
Pasedagplatz
10,78
10,66
16,41
16
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Scharnweberstr./Weichselstr.
12,71
16
Scharnweberstr./Weichselstr.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
12,84
12,78
21,03
18
Riesaer Str.
S Springpfuhl
9,11
18
S Springpfuhl
Riesaer Str.
9,12
9,12
23,00
21
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
S Schöneweide/Sterndamm
16,23
21
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
16,27
16,25
19,56
27
Krkhs. Köpenick/Südseite
Pasedagplatz
20,32
27
Pasedagplatz
Krkhs. Köpenick/Südseite
20,56
20,44
21,36
37
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
11,74
37
S+U Lichtenberg/Siegfriedstr.
S Schöneweide/Sterndamm
11,52
11,63
20,51
50
Guyotstr.
Virchow-Klinikum
13,79
50
Virchow-Klinikum
Guyotstr.
13,88
13,83
20,26
60
Haeckelstr.
Altes Wasserwerk
13,78
60
Altes Wasserwerk
Haeckelstr.
13,81
13,80
19,43
61
Rahnsdorf/Waldschänke
Karl-Ziegler-Str.
14,87
61
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorf/Waldschänke
15,03
14,95
21,31
62
S Mahlsdorf
Wendenschloß
12,13
62
Wendenschloß
S Mahlsdorf
12,14
12,13
18,62
63
Rahnsdorfer Str.
Karl-Ziegler-Str.
11,22
63
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorfer Str.
11,56
11,39
17,88
63
S Mahlsdorf
Karl-Ziegler-Str.
12,83
63
Karl-Ziegler-Str.
S Mahlsdorf
13,15
12,99
67
Krkhs. Köpenick/Südseite
S Schöneweide/Sterndamm
7,67
67
S Schöneweide/Sterndamm
Krkhs. Köpenick/Südseite
7,84
7,76
19,49
68
Alt-Schmöckwitz
Hirtestr.
14,40
68
Hirtestr.
Alt-Schmöckwitz
14,63
14,52
22,94
M1
Schillerstr.
Am Kupfergraben
11,88
M1
Am Kupfergraben
Schillerstr.
12,78
12,33
16,12
M1
Rosenthal Nord
Am Kupfergraben
12,53
M1
Am Kupfergraben
Rosenthal Nord
13,43
12,98
16,12
M10
Clara-Jaschke-Str.
S+U Warschauer Str.
9,42
M10
S+U Warschauer Str.
Lüneburger Str.
9,95
9,68
15,35
M13
Revaler Str.
Virchow-Klinikum
16,70
M13
Virchow-Klinikum
S Warschauer Str.
16,82
16,76
18,89
M17
Falkenberg
S Schöneweide/Sterndamm
15,19
M17
S Schöneweide/Sterndamm
Falkenberg
15,27
15,23
21,51
M2
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
Heinersdorf
6,43
M2
Heinersdorf
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
6,45
6,44
16,36
M4
S Hackescher Markt
Zingster Str.
10,55
M4
Zingster Str.
S Hackescher Markt
10,59
10,57
18,31
M4
S Hackescher Markt
Falkenberg
11,01
M4
Falkenberg
S Hackescher Markt
11,04
11,02
18,31
M5
Clara-Jaschke-Str.
Zingster Str.
15,24
M5
Zingster Str.
Lüneburger Str.
15,91
15,57
17,81
M6
S Hackescher Markt
Riesaer Str.
18,62
M6
Riesaer Str.
S Hackescher Markt
18,73
18,68
20,73
M8
Clara-Jaschke-Str.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
19,48
M8
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Lüneburger Str.
19,95
19,71
20,61
Straßenbahn 2020
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
12
Pasedagplatz
Am Kupfergraben
10,54
10,66
16,12
12
Am Kupfergraben
Pasedagplatz
10,78
16
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Scharnweberstr./Weichselstr.
12,71
12,78
21,03
16
Scharnweberstr./Weichselstr.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
12,84
18
Riesaer Str.
S Springpfuhl
9,11
9,12
23,00
18
S Springpfuhl
Riesaer Str.
9,12
21
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
S Schöneweide/Sterndamm
16,23
16,25
18,88
21
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
16,27
27
Krkhs. Köpenick/Südseite
Pasedagplatz
20,32
20,44
21,24
27
Pasedagplatz
Krkhs. Köpenick/Südseite
20,56
37
S Schöneweide/Sterndamm
S+U Lichtenberg/Gudrunstr.
11,74
11,63
20,51
37
S+U Lichtenberg/Siegfriedstr.
S Schöneweide/Sterndamm
11,52
50
Guyotstr.
Virchow-Klinikum
13,79
13,83
20,22
50
Virchow-Klinikum
Guyotstr.
13,88
60
Haeckelstr.
Altes Wasserwerk
13,78
13,80
19,41
60
Altes Wasserwerk
Haeckelstr.
13,81
61
Rahnsdorf/Waldschänke
Karl-Ziegler-Str.
14,87
14,95
21,00
61
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorf/Waldschänke
15,03
62
S Mahlsdorf
Wendenschloß
12,13
12,13
18,97
62
Wendenschloß
S Mahlsdorf
12,14
63
Rahnsdorfer Str.
Karl-Ziegler-Str.
11,22
11,39
17,70
63
Karl-Ziegler-Str.
Rahnsdorfer Str.
11,56
63
S Mahlsdorf
Karl-Ziegler-Str.
12,83
12,99
63
Karl-Ziegler-Str.
S Mahlsdorf
13,15
67
Krkhs. Köpenick/Südseite
S Schöneweide/Sterndamm
7,67
7,76
19,43
67
S Schöneweide/Sterndamm
Krkhs. Köpenick/Südseite
7,84
68
Alt-Schmöckwitz
Hirtestr.
14,40
14,52
23,20
68
Hirtestr.
Alt-Schmöckwitz
14,63
M1
Schillerstr.
Am Kupfergraben
11,88
12,33
16,36
M1
Am Kupfergraben
Schillerstr.
12,78
M1
Rosenthal Nord
Am Kupfergraben
12,53
12,98
16,36
M1
Am Kupfergraben
Rosenthal Nord
13,43
M10
Clara-Jaschke-Str.
S+U Warschauer Str.
9,42
9,68
15,34
M10
S+U Warschauer Str.
Lüneburger Str.
9,95
M13
Revaler Str.
Virchow-Klinikum
16,70
16,76
18,89
M13
Virchow-Klinikum
S Warschauer Str.
16,82
M17
Falkenberg
S Schöneweide/Sterndamm
15,19
15,23
21,50
M17
S Schöneweide/Sterndamm
Falkenberg
15,27
M2
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
Heinersdorf
6,43
6,44
16,36
M2
Heinersdorf
S+U Alexanderplatz/Dircksenstr.
6,45
M4
S Hackescher Markt
Zingster Str.
10,55
10,57
18,41
M4
Zingster Str.
S Hackescher Markt
10,59
M4
S Hackescher Markt
Falkenberg
11,01
11,02
18,41
M4
Falkenberg
S Hackescher Markt
11,04
M5
Clara-Jaschke-Str.
Zingster Str.
15,24
15,57
17,26
M5
Zingster Str.
Lüneburger Str.
15,91
M6
S Hackescher Markt
Riesaer Str.
18,62
18,68
20,51
M6
Riesaer Str.
S Hackescher Markt
18,73
M8
Clara-Jaschke-Str.
Ahrensfelde/Stadtgrenze
19,48
19,71
20,62
M8
Ahrensfelde/Stadtgrenze
Lüneburger Str.
19,95
U Bahn 2018
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
U1
S+U Warschauer Str.
U Uhlandstr.
8,81
26,00
U1
U Uhlandstr.
S+U Warschauer Str.
8,81
U2
S+U Pankow
U Ruhleben
20,72
26,00
U2
U Ruhleben
S+U Pankow
20,72
U3
S+U Warschauer Str.
U Krumme Lanke
18,73
28,00*
U3
U Krumme Lanke
S+U Warschauer Str.
18,73
U4
U Nollendorfplatz
S+U Innsbrucker Platz
2,86
29,00
U4
S+U Innsbrucker Platz
U Nollendorfplatz
2,86
U5
U Hönow
S+U Alexanderplatz
18,35
34,00
U5
S+U Alexanderplatz
U Hönow
18,35
U55
S+U Brandenburger Tor
S+U Hauptbahnhof
1,37
33,00
U55
S+U Hauptbahnhof
S+U Brandenburger Tor
1,37
U6
U Alt-Tegel
U Alt-Mariendorf
19,89
31,00
U6
U Alt-Mariendorf
U Alt-Tegel
19,89
U7
S+U Rathaus Spandau
U Rudow
31,76
34,00
U7
U Rudow
S+U Rathaus Spandau
31,76
U8
S+U Wittenau
S+U Hermannstr.
18,04
30,00
U8
S+U Hermannstr.
S+U Wittenau
18,04
U9
U Osloer Str.
S+U Rathaus Steglitz
12,52
33,00
U9
S+U Rathaus Steglitz
U Osloer Str.
12,52
*Seit Mai 2018 mit der Verlängerung zu U Warschauer Straße. Davor betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 30 km/h
U Bahn 2019
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
U1
S+U Warschauer Str.
U Uhlandstr.
8,81
26,00
U1
U Uhlandstr.
S+U Warschauer Str.
8,81
U2
S+U Pankow
U Ruhleben
20,72
26,00
U2
U Ruhleben
S+U Pankow
20,72
U3
S+U Warschauer Str.
U Krumme Lanke
18,73
28,00
U3
U Krumme Lanke
S+U Warschauer Str.
18,73
U4
U Nollendorfplatz
S+U Innsbrucker Platz
2,86
29,00
U4
S+U Innsbrucker Platz
U Nollendorfplatz
2,86
U5
U Hönow
S+U Alexanderplatz
18,35
33,00
U5
S+U Alexanderplatz
U Hönow
18,35
U55
S+U Brandenburger Tor
S+U Hauptbahnhof
1,37
33,00
U55
S+U Hauptbahnhof
S+U Brandenburger Tor
1,37
U6
U Alt-Tegel
U Alt-Mariendorf
19,89
31,00
U6
U Alt-Mariendorf
U Alt-Tegel
19,89
U7
S+U Rathaus Spandau
U Rudow
31,76
34,00
U7
U Rudow
S+U Rathaus Spandau
31,76
U8
S+U Wittenau
S+U Hermannstr.
18,04
30,00
U8
S+U Hermannstr.
S+U Wittenau
18,04
U9
U Osloer Str.
S+U Rathaus Steglitz
12,52
33,00
U9
S+U Rathaus Steglitz
U Osloer Str.
12,52
U Bahn 2020
Anlage1 – Übersicht Planwerte Straßenbahn und U-Bahn
Linie
von Haltestelle
nach Haltestelle
Länge in km
Länge gemittelt in km
Geschwindigkeit in km/h
U1
S+U Warschauer Str.
U Uhlandstr.
8,81
26,00
U1
U Uhlandstr.
S+U Warschauer Str.
8,81
U2
S+U Pankow
U Ruhleben
20,72
26,00
U2
U Ruhleben
S+U Pankow
20,72
U3
S+U Warschauer Str.
U Krumme Lanke
18,73
28,00
U3
U Krumme Lanke
S+U Warschauer Str.
18,73
U4
U Nollendorfplatz
S+U Innsbrucker Platz
2,86
29,00
U4
S+U Innsbrucker Platz
U Nollendorfplatz
2,86
U5
U Hönow
S+U Alexanderplatz
18,35
33,00
U5
S+U Alexanderplatz
U Hönow
18,35
U55
S+U Brandenburger Tor
S+U Hauptbahnhof
1,37
33,00
U55
S+U Hauptbahnhof
S+U Brandenburger Tor
1,37
U6
U Alt-Tegel
U Alt-Mariendorf
19,89
31,00
U6
U Alt-Mariendorf
U Alt-Tegel
19,89
U7
S+U Rathaus Spandau
U Rudow
31,76
34,00
U7
U Rudow
S+U Rathaus Spandau
31,76
U8
S+U Wittenau
S+U Hermannstr.
18,04
30,00
U8
S+U Hermannstr.
S+U Wittenau
18,04
U9
U Osloer Str.
S+U Rathaus Steglitz
12,52
33,00
U9
S+U Rathaus Steglitz
U Osloer Str.
12,52
Anlage2 – Durchschnittliche Geschwindigkeit des Regionalverkehrs im Land Berlin 2018 – 2020
Stand:
14.09.2020
Grundlagen: Zeiten der Jahresfahrpäne 2018 – 2020
Längen der Jahresfahplanbestellung 2020
Durchschnitts- geschwindigkeit im Land Berlin in km/h
Während der Staatskonzern Deutsche Bahn mit milliardenschweren Hilfen des Bundes rechnen darf, bangen die Wettbewerber um ihre Existenz. #Abellio, einer der führenden Betreiber von Regionalbahnen, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Nach 33 Millionen Euro Verlust im Geschäftsjahr 2019 könnte bald das Aus in Deutschland folgen.
Abellio weist auf Anfrage Spekulationen zurück, kurz vor der #Pleite zu stehen. Das Unternehmen bestreitet allerdings nicht die Dramatik der Situation. Mit den Vertretern der Bundesländer stehe man in intensiven Gesprächen, um die #Verkehrsverträge nachzuverhandeln.
Die Tochter der niederländischen #Staatsbahn#NS ist zwar bis Jahresende durch eine #Patronatserklärung der Mutter geschützt. Ob die Niederländer aber darüber hinaus an ihrer defizitären deutschen Tochter festhalten, ist ungewiss.