Zum 30. März 2003 gab es bei der BVG wieder einmal einen zwischenzeitlichen #Fahrplanwechsel. Aber nicht genug, dass auf einer erheblichen Zahl von #Buslinien seitdem ein neuer #Fahrplan gilt und dass das gerade erst vor wenigen Wochen erschienene #Kursbuch schon wieder überholt ist, gleichzeitig wurden auch noch diverse #Liniennetzänderungen durchgeführt, so dass auch die anderen erst im Januar erschienen #Fahrgastinformationen bereits wieder überholt sind. Warum die BVG es mit ihren #Linienänderungen so eilig hatte und sie nicht wenigstens bis zum kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni warten konnte, bleibt unergründlich.
Ihre Anregung in der letzten Beiratssitzung, die mir von Herrn von Arnim übermittelt wurde sowie Ihr Artikel in der Zeitschrift Signal, sprechen einen schwierigen, auch uns nicht voll befriedigenden Punkt an.
Es ist auch unser Anliegen, dem #Fahrgast moderne und benutzerfreundliche Omnibusse zur Verfügung zu stellen. Neuere Umfrageergebnisse lassen dabei den hohen Stellenwert des #räumlich, offenen Gesamteindrucks des Innenraums erkennen. Somit ist das Maß der #Freiräume der #Sitzplätze zueinander sowie die #Stehplatzfläche immer ein Kompromiss zwischen maximal möglicher #Sitzplatzanzahl und dem heutigen Bedürfnis nach ausreichender #Bewegungsfreiheit.
Der Mangel an großen Bussen (#Doppeldecker und #Gelenkbusse) hält nun schon seit Jahren an, ohne dass sich eine Lösung des Problems abzeichnet.
Im Gegenteil: Die neu angeschafften Fahrzeuge weisen immer mehr technische Raffinessen, wie zum Beispiel #Klimaanlagen auf, aber verschlechtern die #Beförderungsqualität durch immer weniger #Sitzplätze.
Da toben Jugendliche während der Fahrt durch den Bus, springen über Bänke, machen Kletterübungen an Haltestangen. Natürlich ist jeder #Busfahrer in einer solchen Situation völlig #überfordert; denn er soll ja eigentlich den Bus fahren und nicht auf seine Fahrgäste beruhigend einwirken.
Der Standortbestimmung und der Überprüfung der bisherigen Ergebnisse bei der Reform des Unternehmens diente eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der BVG am 10. Februar 2003. Dabei legte der neue BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Graf von Arnim dem Aufsichtsrat ein Programm vor, das die Wettbewerbsfähigkeit der BVG herstellen und sichern soll.
Die BVG ist das Rückgrat der Mobilität in der Hauptstadt. Doch leider stagnieren unsere Fahrgastzahlen seit Jahren. Die betrieblichen Leistungen sind international anerkannt und auch von den Berlinerinnen und Berlinern akzeptiert. Die Produktivität wurde in den 90er Jahren verdoppelt. Und dennoch haben wir die sehr ehrgeizigen Ziele des Unternehmensvertrages mit dem Land Berlin noch nicht erreicht. Und weitere Herausforderungen kommen auf uns zu, z. B. wachsender Wettbewerbsdruck durch zu erwartende EU-Regeln sowie neue, konkurrierende Anbieter. So werden wir auf diese Herausforderungen antworten
Die BVG hat L.E.N.K.R.A.D. initiiert, ein Programm, mit dem wir die Gestaltung unseres Unternehmens fest in die eigene Hand nehmen. Jeder Buchstabe steht für einen wichtigen Reformschritt:
L – Leitung des Veränderungsmanagements mit den Maximen „Vorbild des Managements“, „Transparenz der Fakten“, „offene, aktuelle Information“ E – EU-Regeln als Herausforderung N – Nutzerorientierung und Kundennähe K – Kostenführerschaft anstreben R – Region Berlin-Brandenburg als Heimatmarkt der BVG A – Arbeitnehmergerechte Strukturanpassung D – Drittmärkte ins Auge fassen.
Wir stellen uns dem Wettbewerb – denn über unseren Erfolg entscheidet letztlich der Markt: Nur wenn wir so kostengünstig produzieren wie unsere zukünftigen Konkurrenten, haben wir eine Chance im Wettbewerb. Dazu dienen u. a.
* die weitere Optimierung von Dienstplänen
* das Bekämpfen von Schwarzfahrern
* eine bessere Auslastung
* ein standardisierter Fuhrpark
Wir werden uns konsequent am Kunden orientieren durch
* Personalpräsenz in Bussen, in Bahnen und auf Bahnhöfen
* zielgruppenspezifische Angebote und Produkte
* faire, weil leistungsbezogene Preise – Bonussystem
Wie es jetzt weiter geht
* Die ersten Ideen und Vorschläge werden zügig weiter konkretisiert. Dazu holt sich der Vorstand auch Mitarbeiter aus den entsprechenden Bereichen an den Tisch: Verkäufer, Busfahrer, etc.
* Ein Konsortium aus Banken und Berliner Dienstleistern wird zusammen gestellt; es wird dabei helfen, pragmatische und umsetzbare „Komplett-Pakete“ zu schnüren.
* Und selbstverständlich sind die Arbeitnehmervertreter, Personalrat und Gewerkschaften eingebunden.
In der öffentlichen Diskussion wurde das Unternehmermodell „Team BVG“ voreilig als „Ich-AG-Konzept“ abqualifiziert. Das stellen wir uns unter dem „Team BVG“ vor:
Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen können künftig als „Team BVG“, selbständig und als Auftragnehmer der BVG, arbeiten. Das ermöglicht ihnen, weiter in ihrer Branche und – als Allein-Unternehmer, als GbR oder z. B. auch im Rahmen einer Genossenschaft zu arbeiten.
Zwei Beispiele, wie das in der Praxis möglicherweise aussehen könnte:
1. Mitarbeiter aus dem Vertrieb betreiben einen Reisemarkt, in dem sie neben BVG-Tickets Zeitschriften, Theaterkarten, etc. anbieten. Die BVG überlässt ihnen die Verkaufsflächen, hilft und berät bei der Existenzgründung und bietet an, die Buchhaltung, etc. zu übernehmen oder zu organisieren.
2. Ein oder mehrere Kollegen (Werkstatt, Lager, Fahrdienst, Verwaltung, o. ä.) übernehmen einen oder mehrere Busse in ihr Eigentum, gründen eventuell eine GbR oder Genossenschaft und fahren, gegebenenfalls nach entsprechender Umschulung, mit einem mehrjährigen Vertrag im Auftrag der BVG.
Die BVG kümmert sich um Ersatzbusse, erforderliche Reparaturen, Sicherheitsprüfungen etc., übernimmt oder organisiert die kaufmännische Verwaltungsarbeit und nach Vereinbarung auch einen Ersatzfahrer-Pool.
Übrigens: Schon heute werden rund 10 Prozent der Fahrdienstleistung von privaten Unternehmen erbracht, die im Auftrag der BVG unterwegs sind. Hinzu kommen die Fahrdienste der BVG-Tochter BT (Berlin Transport). Sie hat inzwischen knapp 20 Prozent der Fahrdienstleistungen (Bus, U- und Straßenbahn) übernommen.
Wie es jetzt weiter geht
* Die ersten Ideen und Vorschläge werden zügig weiter konkretisiert. Dazu holt sich der Vorstand auch Mitarbeiter aus den entsprechenden Bereichen an den Tisch: Verkäufer, Busfahrer, etc.
* Ein Konsortium aus Banken und Berliner Dienstleistern wird zusammen gestellt; es wird dabei helfen, pragmatische und umsetzbare „Komplett-Pakete“ zu schnüren.
* Und selbstverständlich sind die Arbeitnehmervertreter, Personalrat und Gewerkschaften eingebunden.
In der öffentlichen Diskussion wurde das Unternehmermodell „Team BVG“ voreilig als „Ich-AG-Konzept“ abqualifiziert. Das stellen wir uns unter dem „Team BVG“ vor:
Mitarbeiter aus unterschiedlichen Berufsgruppen können künftig als „Team BVG“, selbständig und als Auftragnehmer der BVG, arbeiten. Das ermöglicht ihnen, weiter in ihrer Branche und – als Allein-Unternehmer, als GbR oder z. B. auch im Rahmen einer Genossenschaft zu arbeiten.
Zwei Beispiele, wie das in der Praxis möglicherweise aussehen könnte:
1. Mitarbeiter aus dem Vertrieb betreiben einen Reisemarkt, in dem sie neben BVG-Tickets Zeitschriften, Theaterkarten, etc. anbieten. Die BVG überlässt ihnen die Verkaufsflächen, hilft und berät bei der Existenzgründung und bietet an, die Buchhaltung, etc. zu übernehmen oder zu organisieren.
2. Ein oder mehrere Kollegen (Werkstatt, Lager, Fahrdienst, Verwaltung, o. ä.) übernehmen einen oder mehrere Busse in ihr Eigentum, gründen eventuell eine GbR oder Genossenschaft und fahren, gegebenenfalls nach entsprechender Umschulung, mit einem mehrjährigen Vertrag im Auftrag der BVG.
Die BVG kümmert sich um Ersatzbusse, erforderliche Reparaturen, Sicherheitsprüfungen etc., übernimmt oder organisiert die kaufmännische Verwaltungsarbeit und nach Vereinbarung auch einen Ersatzfahrer-Pool.
Übrigens: Schon heute werden rund 10 Prozent der Fahrdienstleistung von privaten Unternehmen erbracht, die im Auftrag der BVG unterwegs sind. Hinzu kommen die Fahrdienste der BVG-Tochter BT (Berlin Transport). Sie hat inzwischen knapp 20 Prozent der Fahrdienstleistungen (Bus, U- und Straßenbahn) übernommen.
Wie es jetzt weiter geht
* Die ersten Ideen und Vorschläge werden zügig weiter konkretisiert. Dazu holt sich der Vorstand auch Mitarbeiter aus den entsprechenden Bereichen an den Tisch: Verkäufer, Busfahrer, etc.
* Ein Konsortium aus Banken und Berliner Dienstleistern wird zusammen gestellt; es wird dabei helfen, pragmatische und umsetzbare „Komplett-Pakete“ zu schnüren.
* Und selbstverständlich sind die Arbeitnehmervertreter, Personalrat und Gewerkschaften eingebunden.
Die BVG war durch ihren Busdirektor #Lawerentz und Herrn #Graetz vertreten; die Moderation des Sprechtags erfolgte seitens der #IGEB zum letzten Mal durch ihren über viele Jahre hinweg sehr engagierten Abteilungsleiter Jens #Wieseke.
Zunächst gab Herr Graetz einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung im #Busbereich der BVG. Nach der Schließung zweier weiterer #Betriebshöfe (#Helmholtzstraße und #Usedomer Straße) sollen die nunmehr vorhandenen sieben Bushöfe auch längerfristig in Betrieb bleiben.
Der Feldversuch HandyTicket in Berlin wurde am 31.10.2002 beendet. Wir werten den Versuch zur Zeit aus und werden die Ergebnisse auf dieser Seite voraussichtlich bis Ende November 2002 darstellen. Hier werden Sie auch Neuigkeiten zu diesem Thema erfahren.
Die Herausforderung: Der Fahrschein erscheint in Sekunden auf Ihrem Handy. Der Gang zum Automaten entfällt ebenso, wie die lästige Suche nach dem Kleingeld. Mit diesem kundenfreundlichen Versuch, übrigens dem ersten dieser Art in Deutschland, begann das Pilotprojekt TELEPAY bei der BVG, dass vom 2.10. – 31.10. 2002 dauerte.
Ziel des Feldversuches in Berlin war es herauszufinden, ob ein solches Handy-Ticket für den öffentlichen Personnahverkehr geeignet ist, ob Funktionsstörungen auftreten können, wie gut ein solches Ticket kontrolliert werden kann, und welche Fahrscheine ,,besonders“ gefragt sind.
Im Gegensatz zu anderen, sogenannten Mobiles-Ticketing-Systemen, war das Verfahren in Berlin einfach und effizient. Bei anderen Systemen muss sich der Fahrgast in einem ,,Verein“, ,,Club“ oder ähnlichem vorher anmelden oder einen bestimmten Betrag hinterlegen.
Das Berliner Verfahren war vollständig anonym und funktionierte wie folgt:
* Schreiben BVG
* SMS versenden an 284 21 (Einzelfahrschein) oder 284 61 (Tageskarte)
* Antwort SMS als ticket
* Bezahlung über die monatliche Telefonrechnung
Nachdem zu Beginn aufgetretene technische Probleme gelöst werden konnten, funktionierte das System stabil. Es gab in der 2. Hälfte des Feldversuche keine Ausfälle mehr. Es wurden mehr als 8 000 HandyTicket- Fahrscheine verkauft. Das Verhältnis zwischen den Einzelfahrausweisen und den Tageskarten betrug 10:1 Mehr als 300 Telepaynutzer nahmen an der Marktuntersuchung teil.
Es konnte festgestellt werden, dass eine kontinuierliche Zunahme der Nachfrage nach dem HandyTicket zu verzeichnen ist. So stieg die durchschnittliche Tagesnutzung von 235 auf 275 mit weiter steigender Tendenz. Bis Ende November werden die Themen Systemstabilität, Kontrollierbarkeit, Datenschutz, Grundvoraussetzung für die Einführung von HandyTicket sowie entsprechende Marktdaten bearbeitet. Danach werden diese Ergebnisse zusammen mit denjenigen der anderen Städte Rom, Paris und Turku (Finnland) zusammengestellt und ein Bericht an die beteiligten Unternehmen und an die Europäische Kommission abgegeben.
Frühestens im 1. Quartal nächsten Jahres wird die Entscheidung fallen, ob und wie es mit dem Projekt TELEPAY weitergeht. Und noch etwas: Gemeinsam mit dem VBB wird voraussichtlich in den ersten Wochen des Jahres 2003 ein Workshop zu dem Thema HandyTicket durchgeführt.
Was ist TELEPAY? TELEPAY ist ein europäisches Projekt für Verkehrsbetriebe, um den Einsatz des Mobil-Telefons (Handy) als Fahrausweisträger zu testen.
Wer hat das Projekt initiiert? Initiiert wurde das Projekt durch die BVG und die belgische Firma Ertico. Das Projekt startete 2001 und wird gefördert von der Europäischen Kommission.
Was geschieht bei TELEPAY? Die Bestellung und der Kauf von ausgewählten Fahrausweisen erfolgt über das Handy mit einer SMS. Die Bezahlung erfolgt beim Kauf bargeldlos, abgerechnet wird über die bestehende Telefonrechnung des Mobilfunk-Netzbetreibers (im Projekt TELEPAY ist dies exklusiv E-Plus ). Die Gewinner
Erinnern Sie sich? Im Oktober konnten Sie im Feldversuch Telepay Fahrscheine per Handy kaufen. Die Handyticket-Nutzer, die gleichzeitig an der Ticket-Umfrage der BVG teilnahmen, konnten gewinnen.
Ein Rom – Weekend für zwei Personen haben gewonnen:
Das Bedürfnis nach Mobilität ist heute selbstverständlich geworden. Gerade in einer pulsierenden Millionenmetropole wie Berlin erwarten die Einwohner neben einer funktionierenden städtischen Infrastruktur ein hohes Maß an Lebensqualität. Die BVG bekennt sich als Teil dieser Stadt zu dieser Erwartungshaltung. Wichtige Voraussetzung hierfür ist ein attraktives Verkehrsangebot mit bedarfsgerechter Infrastruktur, effektiver Technik und leistungsfähigen Betriebssystemen. Neue Techniken und Zukunftskonzepte
Zur Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik, InnoTrans 2004, präsentierte die BVG Schwerpunktthemen aus den Bereichen U-Bahn, Straßenbahn und Bus reichen von Fragen des Einsatzes modernster Technik im Sicherheitsbereich über Kundenbetreuung und Serviceangebote bis hin zur Nutzung ökologischer Fahrzeuge. Ein weiterer wichtiger Bereich war die Information zum geplanten Verkehrsangebot BVG 2005 plus sein.
* Neue Technologien bei der BVG
* Wasserstoffkompetenz-Zentrum bei der BVG eröffnet
* BVG-Verkehr mit Hightech organisiert
* Netzverknüpfungen in den nächsten Jahren
* Die U-Bahnhöfe der Zukunft: hell, transparent, kundenfreundlich
* Das Verkehrssystem Straßenbahn – ein modernes Konzept für die Zukunft
* Geplante Streckenerweiterungen der Berliner Straßenbahn
* Innerstädtisches Omnibus-Netz wird kundenorientiert weiterentwickelt
* Produkttypen im BVG-Busnetz
* Neue Busse
* Busflotte wird variabel eingesetzt
* Der Umwelt verpflichtet
* Europaweit sauberste Dieselbusse bei der BVG
* TELEPAY – Ihr Ticket kommt per Handy
* Moderne Leitstellen
* moderne Fahrgastinformation mit fahrinfo online
* Echtzeitinformationen an Straßenbahn- und Omnibushaltestellen