Die seit sieben Jahren andauernden #Bauarbeiten am #S-Bahnhof #Wilhelmshagen werden noch einmal länger dauern als angekündigt. Vielleicht zum letzten Mal teilte die Deutsche Bahn AG mit, dass sich die #Fertigstellung verzögert. So dauerten die Restarbeiten leider länger als geplant, heißt es in einer Mitteilung.
Am 30. November 2024 fand der diesjährige #Fahrgastsprechtag #S-Bahn in den gewohnten Räumen der Deutschen Bahn am #Nordbahnhof statt. Der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH Peter #Buchner informierte über das aktuelle Geschehen und stand mit seinem Team wie üblich den Fragenden aus dem Publikum Rede und Antwort.
Aktuelle Performance und Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS
Die #Pünktlichkeit liegt aktuell bei 93,9 Prozent und damit nahe dem Vorjahreswert von 93,6 Prozent. Dies ist nachwievor unbefriedigend. Gleiches gilt für die operativen #Zugausfälle. Hier liegt der aktuelle Wert bei 4,19 Prozent ohne und 7,44 Prozent mit Streikausfällen. Im Jahr 2023 lagen die Werte bei 4,15 Prozent ohne und 5,04 Prozent mit Streikausfällen. Haupttreiber für die operativen Zugausfälle waren 2024 neben dem Streik der GdL (Januar und März), einem Staatsbesuch (Februar), der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz (Juni) und dem Brandanschlag auf einen Kabelkanal (August) vor allem Infrastrukturmängel, unter anderem Langsamfahrstellen, viele kurzfristig anberaumte operative Baumaßnahmen und ein nur leicht niedrigeres Störungsaufkommen. Bei den Staatsbesuchen sollen keine Züge auf freier Strecke zum Stehen kommen, weshalb prophylaktisch das Angebot verringert wird. Auch die #Fahrdienstleiter können nur etwa 50 Prozent des täglichen Angebots verwalten, so dass auch sie hiermit entlastet werden sollen.
Bei einigen #S-Bahnhöfen würden zusätzliche #Zugänge erhebliche #Abkürzungen für Fahrgäste bieten. Die kürzeren Wege würden das #Nachfragepotenzial erheblich erhöhen und die Alternativen zum MIV verbessern. Selbstverständlich gehören zu S-Bahnhöfen auch ein sauberes, attraktives, belebtes Umfeld, sowie gut erreichbare, einsehbare, möglichst überdachte Fahrradabstellanlagen und eine sorgfältig geplante Wegeleitung. Dankenswerterweise hat das Land Berlin schon vor Jahrzehnten ein kleines Programm aufgelegt und einige der fehlenden Zugänge bei DB Station & Service AG (heute DB #InfraGO AG) bestellt. Leider weisen viele Projekte dieses Programms überlange Planungszeiten und sogar grobe Planungsfehler auf, wodurch die Attraktivitätssteigerungen für Fahrgäste zum Teil ausbleiben. Auch treten durch diesen Zeitverzug enorme Kostensteigerungen auf, die dann weitere attraktivitätssteigernde Maßnahmen-Bestellungen verzögern oder verhindern.
„Das ist eine #Prioritätensetzung, die wir nicht ganz verstehen.“ Pankows Stadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Cornelius Bechtler (Grüne), spricht am Mittwochabend im BVV-Saal in Prenzlauer Berg in gewohnt ruhiger Manier. Was er während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, #Bebauungspläne und Genehmigungen erzählt, besorgt das Bezirksamt allerdings. Und nicht nur dieses.
Gesamte Strecke wird für #GVFG-Bundesförderung angemeldet
Die #Reaktivierung der Stammstrecke der #Heidekrautbahn geht in die #Umsetzungsphase. Der am 1. November 2024 gestartete Bau des Regionalbahnsteiges #Berlin-Wilhelmsruh bildet den greifbaren Beginn für die #Realisierung des Ausbauvorhabens. Nachdem im Dezember 2020 in einer ersten #Baustufe die Vorbereitungen u.a. mit der Verlegung des Mauerwegs und die #Baufeldfreilegung initiiert wurden, folgt nun der #Wiederaufbau des Regionalverkehrshalts in neuer Lage. Das Land Berlin stellt dafür eine Förderung in Höhe von rund sechs Mio. Euro als #Überbrückung bis zur Bewilligung der benötigten #Bundesfördermittel zur Verfügung. Die gesamte Strecke von Berlin-Wilhelmsruh bis zum Abschnitt #Schönwalde wird für eine Bundesförderung nach dem #Gemeindefinanzierungsgesetz (#GVFG) angemeldet.
Heute verlieh die #Allianz pro #Schiene den diesjährigen #Verkehrswendepreis in der Kategorie „Hauptpreis“ an die „#Kompetenzstelle #Bahnhof“ (#KSB) des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB). Der Deutscher Verkehrswendepreis 2024 prämiert Leuchtturm-Beispiele aus dem Bereich nachhaltiger #Mobilität, durch die die Verkehrswende unter Einbeziehung des Schienenverkehrs greif- und sichtbar wird. Die Auszeichnung wird durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.
Die Berliner #S-Bahn-Linie #S3 ist insbesondere im #Berufsverkehr immer wieder eine echte #Belastungsprobe für Fahrgäste aus dem Südosten der Stadt. Mehrere #Sperrungen in den vergangenen Wochen stressten die Menschen, die aus #Erkner, #Rahnsdorf, #Friedrichshagen, #Köpenick und #Karlshorst in die City wollen. Nun hat die S-Bahn Berlin auf Anfrage der Berliner Morgenpost bestätigt, dass es auch in den kommenden Monaten weitere folgenschwere #Sperrungen der Linie geben wird. Weitere Zumutungen für Nutzer der S3 sind damit schon programmiert.
Dass der #Aufzug nicht fährt, ist an Berliner Bahnhöfen nichts Ungewöhnliches. Für Menschen, die auf ihn angewiesen sind, ist das ein großes Problem. In Heinersdorf gibt es wegen #Bauarbeiten gerade #Ersatzverkehr – und das macht die Sache noch schwieriger.
Menschen mit eingeschränkter #Mobilität am #S-Bahnhof #Pankow-Heinersdorf haben momentan wegen eines defekten Fahrstuhls größere Probleme, mit dem #ÖPNV ins Berliner #Zentrum zu gelangen. Das liegt an Bauarbeiten der S-Bahn im Berliner Norden, die seit Montag laufen. Ein betroffener Nutzer machte rbb|24 auf das Problem aufmerksam, die S-Bahn bestätigte den Fall am Dienstag auf Anfrage.
„ Am U-Bahnhof Schloßstraße finden #fortlaufend Arbeiten statt. Zwischen 2016 und 2023 fanden #Schadstoffsanierungen und anschließend eine #Betonsanierung in den befahrenen Tunnelbereichen sowie der erste Teil des #barrierefreien Ausbaus (Einbau eines #Aufzugs zur Erschließung der Bahnsteige von der Verteilerebene aus) statt. Dieser erste Bauabschnitt des sehr komplexen Bauvorhabens wurde erfolgreich und gemäß Terminplan abgeschlossen.