Der #U-Bahn-Verkehr war am Freitag erneut nach einer #Panne unterbrochen. Wegen eines Defekts in der #Stromversorgung fuhren auf der Linie #U8 zwischen #Osloer Straße und #Jannowitzbrücke zwischen 6.20 Uhr und 6.50 Uhr keine Züge. Während die meisten Fahrgäste in Busse umsteigen konnten, mussten die Insassen eines Zuges 20 Minuten im Tunnel ausharren, ehe die Fahrt weiterging. Erst am Mittwoch war der Verkehr auf der #U9 fünfeinhalb Stunden lang nach einer Panne an einem Zug unterbrochen. Während die BVG darin einen „dummen Zufall“ sieht, führen Kritiker die technischen Störungen auch auf den rigiden #Sparkurs der BVG zurück, der vom Senat verordnet worden ist.
Vor einem Jahr hat das neugegründete #Bahnhofsmanagement der #S-Bahn Berlin GmbH 136 S-Bahnhöfe vom Eigentümer DB #Station&Service in eigene Regie übernommen. punkt 3 hat darüber informiert.
Ziel war die schnelle und kosteneffiziente #Instandhaltung der Stationen. Dass die Fahrgäste die Verbesserung von #Sauberkeit und #Funktionstüchtigkeit der Bahnhöfe registrieren, bezeugen die kontinuierlich besser werdenden Einschätzungen in den #Kundenzufriedenheitsanalysen, die die S-Bahn halbjährlich erstellen lässt.
Kundenzufriedenheitsuntersuchungen bestätigen den positiven Trend: #Atmosphäre und #Sauberkeit auf den #S-Bahnhöfen haben sich deutlich verbessert. Auch hat sich die Beurteilung von Beleuchtung / Helligkeit, #Einkaufsmöglichkeiten im Bahnhof und die #Fahrgastinformation gegenüber dem Vorjahr weiter positiv entwickelt. Das ist das Ergebnis repräsentativer #Befragungen, die seit 1996 regelmäßig durchgeführt werden.
Mehr Flexibilität und Schnelligkeit
Wesentlichen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung hat das erst vor einem Jahr ins Leben gerufene #Bahnhofsmanagement der S-Bahn Berlin GmbH. „Im Rahmen einer #Geschäftsbesorgungsvereinbarung mit dem Eigentümer DB #Station & Service wurden 136 reine S-Bahnhöfe in unsere Obhut übernommen, um im Interesse des Fahrgastes die #Instandhaltung schneller und kosteneffizienter ausführen zu können”, erklärt Gerd #Jacob, Leiter #Infrastrukturmanagement der S-Bahn Berlin GmbH. „Dies reicht von regelmäßiger #Reinigung der Bahnhöfe, über #Reparaturen und die Beseitigung von #Störungen an Fahrtreppen und Aufzügen, bis zur Gewährleistung der öffentlichen #Sicherheit.” Dafür stehen 16 Mitarbeiter zur Verfügung, die durch ein 40-köpfiges Handwerkerteam der #Hauptwerkstatt#Schöneweide unterstützt werden. Dieses ist kurzfristig vor Ort einsetzbar.
Für die Erfüllung der Aufgaben erhält die S-Bahn Berlin GmbH als Geschäftsbesorger jährlich rund 14,2 Millionen Euro vom Eigentümer der Anlagen, der DB #Station&Service AG. Aus diesem Budget werden ca. 3,8 Millionen Euro für die Sicherheits- und #Ordnungsdienste aufgewandt, Jährlich 5,8 Millionen kostet die Instandhaltung der Bahnhöfe. Darüber hinaus investiert die S-Bahn Berlin GmbH für 2001/2002 weitere 5,4 Millionen Euro in die Verbesserung des Erscheinungsbildes von Bahnhöfen, die denkmalgerechte Herrichtung und die Erneuerung von Bahnsteigbelägen samt Blindenleitstreifen. 4,6 Millionen Euro fließen in die Reinigung und die Beseitigung von Schmierereien – Tendenz weiter steigend. Für die Bewältigung des gesamtgesellschaftlichen Vandalismusproblems benötigt die S-Bahn Berlin GmbH mehr denn je die Unterstützung der Kommunen und Ordnungsbehörden.
Die Erhaltung und Weiterentwicklung vorhandener Bahnhofssubstanz konnte im vergangenen Jahr 2001 auf den Bahnhöfen #Marzahn, #Springpfuhl, #Mahlsdorf, #Strausberg, #Nikolassee und #Waidmannslust voran getrieben werden. Neue Bahnsteigbeläge und ein #Blindenleitstreifen sorgen für erhöhte Sicherheit. In Nikolassee wurde ein #Gewächshauszugang originalgetreu restauriert und in Waidmannslust das Zugangsbauwerk annährend in den Ursprungszustand zurück versetzt. Der Einbau eines Aufzuges wird in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die Beendigung der Innensanierung des S-Bahnhofs Hohen #Neuendorf verschiebt sich wegen mehrfacher #Vandalismusschäden auf das Frühjahr 2002.
Bestandteil der Arbeit des Bahnhofsmanagements ist die Bereitstellung, Wartung und Reinigung neuer #Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen. Bislang wurden 41 Anlagen mit 3616 Stellplätzen von der S-Bahn Berlin GmbH erbaut. Die Kommunen mussten lediglich die dafür erforderlichen Flächen kostenfrei zur Verfügung stellen. Im Jahr 2002 kommen rund 25 weitere Anlagen mit 1500 Stellplätzen hinzu. Zur besseren Vernetzung der #Verkehrsträger hat die S-Bahn Berlin GmbH diese kommunale Aufgabe freiwillig übernommen. Dennoch ist Gerd Jacob unzufrieden: “Wenn wir, insbesondere im Umland, mehr Menschen auf die Schiene bekommen wollen, brauchen wir bessere #Park&Ride – Angebote. Im eigenen Interesse sollten die Kommunen handeln!”
Maßnahmepaket 2002
Auch im Jahr 2002 sind die Pläne und Projekte des Bahnhofsmanagements ehrgeizig. Ergänzend zu den Großbauprojekten, die von der DB Projekt Verkehrsbau bzw. DB Station & Service realisiert werden (z.B. Lehrter Bahnhof, unterirdischer Bahnhof Friedrichstraße, Papestraße, Gesundbrunnen), sind folgende Arbeiten geplant:
Erneuerung der Unterdecke und Beleuchtung des Bahnsteigs #Oranienburger Straße
Erneuerung Bahnsteigbelag und Einbau Blindenleitsystem #Botanischer Garten
Erneuerung Bahnsteigdächer #Lichterfelde West, Marzahn und Springpfuhl
Erneuerung Entwässerungsleitungen in Botanischer Garten und #Sundgauer Str.
Wiedereröffnung des südlichen Zugang Waidmannslust (Baubeginn 2002 abhängig
von ausstehender Genehmigung des Eisenbahnbundesamtes)
Erneuerung der Wandfliesen in Nikolassee (Tunnel zum Empfangsgebäude)
Erneuerung von Fliesen und Beleuchtung im Zugangsbereich #Humboldthain
„Mit den neuen Strukturen haben wir eine sinnvolle Arbeitsteilung gefunden, um unseren Fahrgäste zeitgemäß moderne und attraktive Bahnhöfe bieten zu können, in denen Sauberkeit und Service nicht nur ein Schlagwort sind”, sagt Wolfgang #Borsch, Bahnhofsmanager von DB Station & Service. “Es liegt noch ein langer Weg mit viel Arbeit vor uns. Aber wir werden ihn gehen, damit Bahnhöfe überall wieder die Visitenkarten der Bahn sind.”
Durch eine mechanische #Fahrsperre wird sichergestellt, dass Züge beim ungewollten Vorbeifahren an haltzeigenden Signalen gefahrlos aus der zulässigen Geschwindigkeit zum Halten kommen.
Der #Unfall vom Sonntagabend ist nach den letzten Erkenntnissen auf die nicht sachgerechte Bedienung der #Zugbremse und einer daraus resultierenden unzulässigen Geschwindigkeit des Zuges bei Annäherung an den Bahnhof Ostkreuz zurückzuführen. Die #Ermittlungen werden fortgesetzt.
Bei dem Aufprall waren neun Fahrgäste und der #Triebfahrzeugführer des auffahrenden Zuges leicht verletzt worden.
Rund dreißig Jahre soll so ein Zug im härtesten #Großstadtverkehr mindestens unterwegs sein. Seine technische #Ausrüstung – gespickt mit viel #Elektronik – muß #zuverlässig funktionieren. Die #Reisenden erwarten #Sicherheit und #Komfort. Wie für jedes gute Produkt gewährt die Industrie auch für die neuen S-Bahnzüge #Garantie: zwei Jahre Grundgarantie sowie eine #Zusatzgarantie für den Antrieb und die Qualität des #Außenlacks. In den Einsatz kommen die Fahrzeuge jedoch erst, wenn der #Projektleiter der S-Bahn Berlin GmbH, Dipl.-Ing. Gerd Geißler, seine Unterschrift unter das #Abnahmeprotokoll setzt. Zuvor aber hat er jedes neue Gefährt in einem dreitägigen Programm auf Herz und Nieren geprüft.
Für die neue #S-Bahn – mit der ich im Alltag so gerne unterwegs bin, wie die meisten der täglich rund eine Million #Fahrgäste – bekomme ich einen ganz neuen Blick. Es ist ein nebeliger Wintertag. Frühmorgens starten wir mit dem Probekandidaten Nummer 290 …
Nach 20 Uhr fährt in jedem Zug der #S-Bahn Berlin bald ein #Sicherheitsmann mit. Das verspricht die S-Bahn ihren Fahrgästen. Bislang hatten #Sicherheitskräfte nur einen Teil der Züge begleitet. Zusätzliche Kosten entstehen dem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) durch den neuen Service jedoch nicht. Denn die beiden beauftragten Unternehmen teilen einen Teil ihrer #Streifen, die bislang tagsüber unterwegs gewesen waren, jetzt zu späterer Stunde zum Dienst ein. Damit ist sichergestellt, dass abends und nachts in allen Zügen je ein Sicherheitsmann mitreist. Er soll regelmäßig durch alle Wagen gehen und im #Notfall per Funk Kontakt mit der #Leitstelle aufnehmen. „Die Streifen sind auch berechtigt, Tickets zu kontrollieren“, sagt der S-Bahn-Sprecher Ingo #Priegnitz. Hauptsächlich sollen sie aber bei den Fahrgästen für ein Gefühl der #Sicherheit sorgen. Weniger #StraftatenMit der Kriminalitätsentwicklung habe das neue Konzept nichts zu tun, versichert er: „Wir haben kein Problem mit der …
U-Bahn: Inbetriebnahme der zweiten SIS-Leitstelle am Kleistpark und Sicherheitsausbau
Ereignis
Ende Januar 2000 nahmen die Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Kleistpark die zweite Sicherheits-, Informations- und Service-Leitstelle (SIS) des Berliner U-Bahn-Netzes in Betrieb. Sie dient der zentralen Videoüberwachung und Fahrgastinformation entlang der südwestlichen Abschnitte der Linie U7.
Details
Mit der Einweihung der SIS-Leitstelle Kleistpark setzte die BVG ihr Programm zur Erhöhung der subjektiven und objektiven Sicherheit auf U-Bahnhöfen fort. Nach dem Muster der 1996 eröffneten Pilotstation an der Osloer Straße können die Mitarbeiter im Schichtbetrieb Überwachungsmonitore beobachten, Fahrgästen per Gegensprechanlage behilflich sein und im Notfall Sicherheitskräfte koordinieren. Wie berliner-untergrundbahn.de und die Berliner Morgenpost berichteten, investierte das Unternehmen gezielt in Vandalismusprävention und moderne Kommunikationstechnik. Zugleich begannen im Januar 2000 die bauvorbereitenden Arbeiten für die nächste Leitstelle am Knoten Alexanderplatz.
Hinweis
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