Planer und Politiker fordern, dass der #Schönefelder#Airport per Bahn besser erreichbar ist. Jetzt wurde bekannt, welches Zugangebot die DB einst plante.
Es ist eine Liste, die überrascht. ICE und andere #Fernzüge sollten unter anderem von #Köln, #Amsterdam, #Hannover, #Hamburg und #Krakau direkt zum #Flughafen#BER fahren. So steht es in Reiseplänen und anderen Unterlagen der Deutschen Bahn (DB), die der Hamburger Bahnexperte Marcus #Grahnert in seinem Archiv hat. „Das damals geplante #Fernzugprogramm war schon ungewöhnlich“, sagte Grahnert der Berliner Zeitung. Doch die Wirklichkeit in der Station unter dem neuen #Hauptstadt-Airport sieht anders aus. Warum verschwanden die Pläne in der Schublade? Werden jemals ICE-Züge zum BER fahren? Wäre das überhaupt sinnvoll? Ein aktueller Überblick.
Die beiden #Bahnhofsnamen sind nicht einmal zweieinhalb Jahre alt. Doch ihr Schicksal ist besiegelt. Noch in diesem Jahr werden sie geändert, und die Fluggäste müssen sich an andere Bezeichnungen gewöhnen. Zum #Fahrplanwechsel bekommen die Stationen unter dem #Flughafen#BER und am ehemaligen Flughafen #Schönefeld neue Namen. Das teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) der Berliner Zeitung auf Anfrage mit.
Am #Flughafen Berlin Brandenburg wurden im Februar 2023 deutlich mehr #Güter per #Luftfracht umgeschlagen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und des Vor-Corona-Jahres 2019. So fertigten die Mitarbeitenden im vergangenen Monat insgesamt rund 2.700 Tonnen Luftfracht ab. Im Februar 2022 waren es 2.400 Tonnen, im Februar 2019 wurden an den damaligen Flughäfen #Tegel und #Schönefeld rund 2.500 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Hintergrund für die Zunahme der Fracht sind die Lieferungen von Hilfsgütern für die #Erdbebenopfer in der Türkei. So beförderte Turkish Airlines im vergangenen Monat rund 300 Tonnen #Hilfsgüter als Beiladung vom BER aus in die Türkei. Hinzu kommen weitere Lieferungen mit fünf Frachtchartern.
Nicht alles hat den Prüfern gefallen. Trotzdem hat es der #Bahnhof unter dem #Flughafen Berlin Brandenburg, kurz #BER, geschafft. Der Deutsche #Familienverband (#DFV) und #Pro Bahn haben die Station als „#familiengerechten Bahnhof“ ausgezeichnet. Es ist der erste Bahnhof, der dieses Prüfsiegel bekommen hat. „Hier haben die Verbände Neuland beschritten“, sagte Wolfgang Haupt, Vorsitzender des DFV-Landesverbandes Brandenburg. Allerdings hätte die Station, die eine Gesamtnote von 2,3 bekam, das Prädikat beinahe verfehlt. Sie kam nur „knapp über die #Ziellinie“, stellten die Prüfer fest. Was waren die Maßstäbe – und wie schnitt der #Flughafenbahnhof im Einzelnen ab?
Am 21. Februar 1923 beschließt der Berliner #Magistrat, den Tempelhofer #Flughafen zu bauen. Nur acht Monate später #eröffnet er. Zu verdanken ist das auch dem damaligen #Baustadtrat für Verkehr, Leonhard #Adler. Er erkannte früh die Zeichen der Zeit. Von Matthias Schirmer
Für das Areal des späteren Flughafens Tempelhof gibt es Anfang der 1920er Jahre viele Pläne: Wohnungen, öffentliche Parks, Baracken für Flüchtlinge und Kleingärten sollen entstehen
Doch der Berliner Baustadtrat Leonhard Adler setzt sich dafür ein, einen Berliner #Zentralflughafen in Tempelhof zu errichten
Er organisiert Freiflüge für die Entscheidungsträger und schafft es, dass der Flughafen nach acht Monaten eröffnet wird
Der #Flughafen Berlin Brandenburg führt als erster deutscher Flughafen das #Sunflower-Umhängeband ein. Die #Sonnenblume (Sunflower) auf dem Band ist ein international anerkanntes Symbol für nicht sichtbare #Beeinträchtigungen. Menschen mit #versteckten Beeinträchtigungen sollen am #BER alle Reisemöglichkeiten uneingeschränkt nutzen können. Mithilfe des Bandes bekommen die Trägerinnen und Träger am BER die Möglichkeit, eindeutig zu #signalisieren, dass sie eine nicht sichtbare #Einschränkung haben. So können sich alle am Flughafen – das Personal genauso wie die Mitreisenden – darauf einstellen, dass diese Personen nach Bedarf #Unterstützung, etwas mehr #Zeit oder ein wenig #Geduld während ihres Aufenthalts am BER benötigen.
Der #Flughafen Berlin Brandenburg ist mit mehr als einer Million Passagieren im ersten Kalendermonat gut in das Jahr 2023 gestartet.
Rund 1,3 Millionen #Fluggäste wurden im Januar 2023 am #BER begrüßt. Im Vergleich zum Vormonat Dezember mit 1,53 Millionen Fluggästen waren die Passagierzahlen nach den Feiertagen erwartungsgemäß leicht rückläufig. Im Januar des Vorjahres zählte der BER knapp 800.000 Reisende. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lag das #Passagieraufkommen im Januar bei rund 2,4 Millionen.
WIESBADEN – Im Jahr 2022 sind mehr als doppelt so viele Menschen von den 23 größten deutschen #Verkehrsflughäfen gestartet oder gelandet als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (#Destatis) mitteilt, zählten die #Flughäfen rund 155,2 Millionen Passagierinnen und Passagiere. Das entsprach einem Zuwachs von 111,0 % gegenüber dem stärker von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2021. Vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als die Hauptverkehrsflughäfen mit 226,7 Millionen Fluggästen ein Allzeithoch verzeichnen konnten, war das #Passagieraufkommen mit 31,5 % weniger Fluggästen aber noch weit entfernt.
Innerdeutscher Luftverkehr deutlich unter Vorkrisenniveau
Nach dem Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen entwickelten sich der Verkehr mit dem Ausland und der innerdeutsche Verkehr im Jahr 2022 unterschiedlich: Der innerdeutsche Verkehr nahm mit +98,0 % gegenüber dem Vorjahr nur unterdurchschnittlich zu. Der Verkehr mit dem Ausland verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 111,9 %. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der innerdeutsche #Luftverkehr damit immer noch um 59,5 % geringer und erreichte lediglich gut zwei Fünftel des Vorkrisenniveaus. Der Luftverkehr mit dem Ausland lag dagegen nur um 28,3 % unter dem Wert des Jahres 2019.
#Luftfracht mit Rückgang nach Rekordjahr 2021
An den deutschen Hauptverkehrsflughäfen wurden 2022 mit 4,9 Millionen Tonnen zwar 6,7 % weniger #Fracht transportiert als im Jahr 2021 (5,3 Millionen Tonnen). Dennoch bedeutete dies einen Zuwachs um 5,2 % gegenüber dem Jahr 2019 (4,7 Millionen Tonnen).
Methodischer Hinweis:
Bei den betrachteten Fluggastzahlen werden im Auslandsverkehr ein- und aussteigende Fluggäste betrachtet. Im Inlandsverkehr werden ausschließlich abfliegende Fluggäste berücksichtigt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Der Transitverkehr ist nicht enthalten. Nach dem gleichen Prinzip sind auch die Daten des Fracht- und Postverkehrs aufbereitet.
Die Statistik erfasst den Luftverkehr an den Hauptverkehrsflughäfen mit mehr als 150 000 Fluggästen im Jahr. Die Daten sind nicht um Kalendereffekte bereinigt.
Weitere Informationen:
Weitere Ergebnisse bieten die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 46421) sowie die Themenseite „Transport und Verkehr“. Monatliche Fluggastzahlen an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen sowie im Verkehr mit China und den Vereinigten Staaten bietet auch die Corona-Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.
Es ist ein wichtiger Schritt zum #Ausbau des Berliner #Schienennetzes. Damit bei zehn #Neubaustrecken die Planungen weitergehen können, hat der #Hauptausschuss des #Abgeordnetenhauses das nötige Geld bewilligt. Es geht um insgesamt 16 Millionen Euro, die für dieses Jahr vorgesehen, aber bislang noch gesperrt waren. „Der Hauptausschuss hat #Planungsmittel für den #U-Bahn- und #Straßenbahnausbau freigegeben“, bestätigte der SPD-Haushaltspolitiker Sven Heinemann, der dem Gremium angehört. „Somit kann der Senat jetzt Verträge mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) abschließen.“