Flughäfen: Knapp 1,5 Millionen Passagiere nutzen den BER im September Zum Herbstbeginn bleiben die Verkehrszahlen auf dem Niveau des Sommerreiseverkehrs, aus FBB

Nach dem Ende der Schulferien und des klassischen Sommerreiseverkehrs ist die Zahl der Reisenden am #BER im September gegenüber dem Vormonat noch einmal leicht gestiegen. Insgesamt 1,46 Millionen #Passagiere sind im September am #Flughafen der Hauptstadtregion gestartet oder gelandet. Gegenüber dem August 2021 sind das rund 30.000 Passagiere mehr. Verglichen mit dem Vorjahresmonat September 2020 hat sich die Passagierzahl von rund 694.000 mehr als verdoppelt. Im September 2019 wurden an den damaligen Flughäfen #Schönefeld und #Tegel noch mehr als 3,2 Millionen #Fluggäste abgefertigt. Die Auslastung der Flugzeuge lag im September 2021 bei 77 Prozent.Im vergangenen Monat wurden am BER mehr als 13.300 Flugbewegungen und damit 600 mehr als im August verzeichnet. Im vergangenen Jahr starteten und landeten im September rund 9.500 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel; im September 2019 waren es fast 26.000 Maschinen. An Luftfracht wurden im abgelaufenen Monat rund 2.430 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Zuwachs von 280 Tonnen zum August und knapp 600 Tonnen mehr als im September 2020. Im Vorkrisenmonat August 2019 waren es noch fast 3.020 Tonnen.Seit April 2021 nutzt die #Flughafengesellschaft ihre beiden Start- und Landebahnen im monatlichen Wechsel. Dieser sorgt für eine gleichmäßigere #Verteilung des #Fluglärms. Im September wurde die nördliche Start- und Landebahn genutzt. Die beigefügte Grafik zeigt die Flugbewegungen auf den einzelnen Flugrouten.

Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Fluggastzahlen im September zeigen, dass es auch über den reinen Urlaubsverkehr im Sommer hinaus eine Wiederbelebung des Flugverkehrs gibt. Auch der Geschäftsreiseverkehr hat sich erholt. Für den Oktober erwarten wir stabile Verkehrszahlen etwa auf dem Niveau der letzten Monate. Wie nachhaltig und ausgeprägt die Erholung der Nachfrage in den Wintermonaten sein wird, bleibt allerdings weiterhin vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig.“ Hier finden Sie eine Übersicht über die Nutzung der Flugrouten im September 2021.  Download Den Verkehrsbericht September 2021 mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online:  Verkehrsstatistik Den Fluglärmmonatsbericht September 2021 finden Sie Ende des Monats online:  Fluglärmbericht 
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Flughäfen: Leichtes Passagierwachstum im März Trotz Testpflicht: Mehr Flugverkehr in beliebte Urlaubsziele, aus Berliner Flughäfen

Die Zahl der #Passagiere am #Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (#BER) ist im März im Vergleich zum Februar 2021 leicht angestiegen. Im vergangenen Monat starteten und landeten 220.250 #Passagiere am BER. Damit wurden gut 73.000 Passagiere mehr als im Februar dieses Jahres abgefertigt. Gründe für die Zunahme sind der Ferienreiseverkehr und die Aufhebung von Reisewarnungen für bestimmte Urlaubsziele, beispielsweise Mallorca. Dennoch verharren die #Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das #Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen #Schönefeld und #Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt.

Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000.

In den #Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der #Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann.“

Den Verkehrsbericht März 2021 mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online.

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Flughäfen: Flughafen BER: Wegen Kälte – Kontrollstellen im Hauptgebäude geschlossen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article231530911/Kontrollstellen-im-BER-Hauptgebaeude-wegen-Kaelte-geschlossen.html

Der starke #Dauerfrost sorgt am #BER im #Hauptgebäude für niedrige Temperaturen. Die Kontrollen wurden auf die Pavillons verlegt.

Wegen niedriger Temperaturen im neuen #Terminal 1 hat die #Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (#FBB) die Kontrolllinien im Hauptgebäude vorübergehend geschlossen. Die #Passagier- und #Gepäckkontrollen finden derzeit nur noch in den angebauten #Pavillons an den Seiten des Hauptbaus statt. „In der #Check-in-Halle ist die Luft kalt“, sagte FBB-Sprecher Hannes Hönemann. „Der Aufenthalt ist gerade nicht so furchtbar angenehm.“ Der aktuelle Betrieb sei deswegen verlagert worden. „Weil die Räumlichkeiten kleiner sind, sind sie besser warm zu halten.“ Zunächst hatte der „Tagesspiegel Checkpoint“ darüber berichtet. Der Flughafensprecher betonte, dass das Gebäude entgegen anders lautender Medienberichte jedoch nicht geschlossen worden sei. Tatsächlich erfolgt der Zugang zu den Pavillons auch weiterhin über den Hauptbau.

#Bahntunnel und fehlende #Passagiere sorgen für kühle Temperaturen
Seit Tagen klagen Mitarbeiter über die niedrigen Temperaturen an den Passagierkontrollen. Berichtet wird auch von Minusgraden in der ersten Untergeschossebene. Sprecher Hönemann wollte dies nicht bestätigen, genaue Temperaturangaben seien zudem nicht möglich, da in jeder Zone des Flughafens gerade ein anderes Mikroklima …

Flughäfen: Das Ende von Tegel macht wehmütig, aus Süddeutsche

https://www.sueddeutsche.de/panorama/tegel-flughafen-ber-txl-1.5108926

Nach 60 Jahren und einer halben Milliarde beförderter #Passagiere hebt zum letzten Mal eine Maschine in #Tegel ab. Viele Berliner trauern, aber es ist auch ein neuer Anfang.

Die #Meteorstraße ist nicht gerade das, was man in Berlin eine Szene-Location nennen würde. Sie liegt inmitten einer verschlafenen Siedlung aus Einfamilienhäusern und Schrebergärten, gleich daneben rauscht die Autobahn vorbei. Und doch strömen von überall Leute in die Meteorstraße. Paare, Rentnerinnen, Familien mit Kindern, junge Leute mit gezückten Handys. Sie alle sind hier, weil man von der Meteorstraße, beziehungsweise der Böschung mit der Mauer, die hier verläuft, einen ganz besonderen Blick hat: auf die Maschinen, die vom #Flughafen #Tegel abheben.

Der Platz ist in Berlin als „#Planespotter-Hügel“ bekannt und zieht normalerweise vor allem Menschen an wie den wortkargen Mann in Military-Outfit, der mehrere Kameras mit riesigen Objektiven in einer Tasche hat: #Flugzeugbegeisterte, deren Ehrgeiz es ist, möglichst gute Bilder von Maschinen zu schießen, es gibt eine weltweite Szene für Planespotter. An diesem strahlenden Novembersamstag aber kommen vor allem Leute, die den …

Flugverkehr im Oktober 80 Prozent unter Vorjahresmonatsniveau Europaweite Lockdowns verstärken Rückgang, aus Berliner Flughäfen

Die Passagierzahlen an den Flughäfen Schönefeld (bis 24.10.) / BER (seit 25.10.) und Tegel gingen auch im Oktober 2020 weiter zurück. Im vergangenen Monat flogen insgesamt 581.322 #Passagiere von beiden Flughäfen. Im Vergleich zum September gingen die Passagierzahlen noch einmal um 16,2 Prozent zurück. Einer der Gründe für den Rückgang sind die europaweit weiter steigenden Infektionszahlen und die daraus resultieren Lockdowns, durch die der #Reiseverkehr weiter eingeschränkt wird. Insgesamt fertigte der Standort #SXF / #BER 181.692 Passagiere ab; in #Tegel waren es 399.630 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das an beiden Standorten ein Rückgang von fast 82 Prozent.

Für beide Flughäfen wurden 9.011 Flugbewegungen registriert, davon führte Schönefeld 3.428 und Tegel 5.583 Flüge durch. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 64,8 Prozent.

Im Zeitraum von Januar bis Oktober wurden bisher insgesamt 8.619.913 Passagiere befördert. Davon rund 2.782.139 in Schönefeld und 5.837.774 in Tegel. Damit liegt das Passagieraufkommen bis einschließlich Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei nur 28,3 Prozent.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die äußerst schwierige Situation unserer Branche verschärft sich weiter. Angesichts massiver Reisebeschränkungen und der umfassenden Lockdowns in vielen Ländern wird es immer schwieriger, mit dem Flugzeug zu reisen. Flughäfen und Airlines stecken in einer Krise, deren Ende noch nicht abzusehen ist. Dass die Hauptstadtregion mit dem BER jetzt beste Voraussetzungen hat, um die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie optimal zu unterstützen ist zur Zeit nur ein geringer Trost. Um die schwere Krise zu überstehen, sind wir wie alle Flughäfen in Deutschland, auf die Unterstützung der Gesellschafter angewiesen.“

Den Verkehrsbericht Oktober mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online:

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Flughäfen: Ende des Sommerreiseverkehrs sorgt für sinkende Passagierzahlen Auswirkungen steigender COVID-Infektionszahlen zu spüren, aus Berliner Flughäfen

Nachdem die Passagierzahlen in den Sommermonaten stetig angestiegen sind, verzeichneten die #Flughäfen in #Tegel und #Schönefeld im September wieder weniger Gäste. Im September flogen insgesamt 693.601 #Passagiere von beiden Flughäfen. Das ist ein Minus von 16,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die wesentlichen Gründe waren das Ende der Sommerferien, die zunehmenden Reisewarnungen für die europäischen Nachbarländer und veränderte Quarantäneverordnungen für die Einreise. Insgesamt fertigte der Standort Schönefeld 213.412 Passagiere ab; in Tegel waren es 480.189 Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war das ein Rückgang von 78,7 Prozent.

Für beide Flughäfen wurden 9.522 #Flugbewegungen registriert, davon führte Schönefeld 3.747 und Tegel 5.775 #Flüge durch. Verglichen zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 63 Prozent.

Im Zeitraum von Januar bis September wurden bisher insgesamt 8.038.590 #Passagiere befördert. Davon rund 2.600.446 in Schönefeld und 5.438.144 in Tegel. Das sind 70,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Rückgang der #Fluggastzahlen im September zeigt, wie unmittelbar das Infektionsgeschehen und die Quarantänepflicht sich auf die Fluggastzahlen auswirken. Um die Hauptstadtregion auch in der Pandemie verlässlich mit der Welt verbinden zu können, brauchen wir weniger pauschale Quarantäneregelungen und mehr Testmöglichkeiten an den Flughäfen. Außerdem sollten die tatsächlichen Infektions-Hotspots klarer eingegrenzt werden, um andere Gebiete weiterhin erreichen zu können.“

Den Verkehrsbericht September mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online:

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Flughäfen: Luftverkehr : Auf dem Flughafen Tegel herrscht Endzeitstimmung, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/auf-dem-flughafen-tegel-herrscht-endzeitstimmung-li.81342

Die Zahl der #Passagiere auf dem #Flughafen #Tegel ist auf unter 1.000 gesunken. Dennoch soll der Flughafen noch eine Weile weitermachen.

Frankfurt, Helsinki, Amsterdam. Viel mehr Ziele sind in Tegel nicht übrig geblieben. „Noch vor Kurzem war hier so viel los, dass auf der Anzeigetafel gerade mal das Programm für die nächsten zwei bis drei Stunden Platz fand“, sagt Patrick Wolf von der Flughafengesellschaft #FBB. Inzwischen ist der Verkehr so geschrumpft, dass die Tafel auch die Starts der nächsten zwei bis drei Tage auflistet. Der einst wichtigste Flughafen der Region würde gut in eine Geisterstadt passen. Ende April soll entschieden werden, ob dort der Betrieb erst einmal eingestellt wird. Doch das Bundesverkehrsministerium will Tegel nicht sterben lassen.

In Terminal A hört man jeden Schritt. Bis auf die Apotheke sind alle Geschäfte geschlossen, die Schalter sind verwaist. In dem #sechseckigen Gebäude checkt keiner mehr ein. Wolf läuft durch die menschenleeren Gänge.„Ich arbeite seit acht Jahren in Tegel“, erzählt er. „Aber so etwas habe ich bislang nicht erlebt. Viele Kollegen sind länger als 30 Jahre hier, für die ist das schon sehr krass.“

Engelbert Lütke #Daldrup leitet die Flughafengesellschaft seit drei Jahren. Auch ihn lasse der Anblick nicht kalt, erzählt er. „Für einen #Flughafenchef ist es …

Luftverkehr in Berlin geht zurück Berliner Flughäfen im Februar im Minus, aus Berliner Flughäfen

Die erwartete Konsolidierung im #Luftverkehrsmarkt ist auch in Berlin angekommen. Gleichzeitig wirkt sich die weltweite Verbreitung des Corona-Virus auf die Berliner Flughäfen aus.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die #Verkehrszahlen für Februar sind aufgrund der Konsolidierung bei den Airlines rückläufig. Es ist noch nicht abzusehen, ob und inwieweit die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus die Entwicklung des Flugverkehrs in der Hauptstadtregion bisher beeinflusst hat. Ausgefallene Großveranstaltungen wie die #ITB, aber auch Streichungen von Flügen bei den Airlines werden die Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten beeinflussen. Klar ist allerdings, dass die Entwicklung der Passagierzahlen über das gesamte Jahr hinweg und die Erreichung der wirtschaftlichen Ziele der #FBB vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängen.“

Mit 2.280.048 Passagieren fertigten die beiden Berliner Flughäfen #Schönefeld und #Tegel 10,2 Prozent weniger #Passagiere ab als im Februar 2019. Am Flughafen Tegel waren es 1.538.758 Fluggäste, 9,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Schönefeld waren es 741.290 Passagiere, ein Minus von 11,9 Prozent.

In den ersten beiden Monaten dieses Jahres ist die Zahl der Passagiere im Vergleich zu 2019 um 8,6 Prozent auf 4.532.313 Passagiere gesunken. Insgesamt wurden in Tegel 3.065.831 Fluggäste abgefertigt (minus 7,1 Prozent). In Schönefeld waren es 1.466.482 Passagiere, 11,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Insgesamt starteten und landeten im Februar auf beiden Berliner Flughäfen 19.346 Maschinen, 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Tegel gab es 12.888 Starts und Landungen (minus 12,2 Prozent), in Schönefeld 6.458 Starts und Landungen (minus 12,3 Prozent).

Den #Verkehrsbericht Februar mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende des Monats online unter:

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Flughäfen: Mehr als zwei Millionen Fluggäste an den Berliner Flughäfen im Januar Passagierzahlen erwartungsgemäß rückläufig, aus Berliner Flughäfen

Erwartungsgemäß ist die Zahl der #Passagiere an den Berliner #Flughäfen im Monat Januar zurückgegangen. So fertigten #Tegel und #Schönefeld insgesamt 2.252.265 Fluggäste ab, 6,9 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Der #Flughafen Tegel zählte 1.527.073 Passagiere, 4,7 Prozent weniger als im Januar 2019. In Schönefeld starteten und landeten 725.192 Fluggäste und damit 11,2 Prozent weniger als im Januar 2019. Das ergeben die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts.

Insgesamt starteten und landeten im Januar 2020 auf beiden Flughäfen 19.682 Maschinen, ein Minus von 11,8 Prozent. In Tegel gab es 13.242 Starts und Landungen (minus 11,5 Prozent), in Schönefeld 6.440 Starts und Landungen (minus 12,4 Prozent).

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Nach dem noch hohen Wachstum im Jahr 2019 kommt für uns der Rückgang der Passagierzahlen in Tegel und Schönefeld nicht überraschend. Angesichts weltweit verschlechterter Konjunkturaussichten in der Luftfahrtbranche und eines gestiegenen Kostendrucks haben viele Airlines ihre Kapazitäten verringert. Positiv ist, dass sich die #Sitzplatzausnutzung der Flugzeuge im Schnitt um über fünf Prozent verbessert hat. Das ist gut für die Umwelt und verbessert die Rentabilität der Airlines.“

Für das Jahr 2019 hatten die Berliner Flughäfen noch einen #Passagierrekord verzeichnet. Von Januar bis Dezember 2019 waren in Schönefeld und Tegel 35.645.005 Passagiere abgefertigt worden, ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018.

Den Verkehrsbericht Januar mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende dieses Monats online unter:

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Bus: Arbeiten, Leben und Wohnen in Neukölln – Busverkehr, aus Senat

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Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener
Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird in der Antwort an den
entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.
Frage 1:
Welche allgemeinen Rahmendaten kann der Senat über den #Busverkehr in Neukölln berichten:
a. Wie viele #Buslinien passieren das Stadtgebiet von Neukölln?
b. Wie viele #Passagiere werden täglich im Stadtgebiet von Neukölln durch Busse befördert?
c. Wie haben sich diese Zahlen entwickelt und wie sind diese Zahlen zu bewerten?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG:
„zu a. 29 Buslinien passieren das Gebiet von Neukölln.
zu b. Im Rahmen der VBB-Erhebung (Erhebung des Verkehrsverbunds BerlinBrandenburg) 2016 wurden rund 156.200 Einsteigende an den Haltestellen in
Neukölln erfasst (Mo-Fr, Angabe pro Tag).
zu c. Die Zahlen können mit der #VBB-Erhebung von 2013 verglichen werden:
VBB-Erhebung 2013 VBB-Erhebung 2016 Entwicklung
151.100 156.200 +3,4%“

Frage 2:
Welche datengestützten oder empirischen Erkenntnisse in Form von Verkehrserhebungen hat die
zuständige fachliche Stelle über den Busverkehr in Neukölln, insbesondere bei den Linien #M41 und #171
vorliegen?
a. Wann und in welchem Zeitraum sind diese Daten erhoben worden?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG:
„Es liegen folgende Fahrgastzahlen für die Linien M41 und 171 vor (Mo-Fr, Angabe pro
Tag, zur Schulzeit):
Linie M41
Juni 2016 Mai 2019
41.970 45.110
Linie 171
Juli 2016 Mai 2018
14.550 15.820“
Frage 3:
Welchen Erkenntnissen folgt die #Taktung von Bus- und Bahnverbindungen im Allgemeinen und der Busse,
die im Bezirk Neukölln verkehren, im speziellen?
a. Werden im Hinblick einer ständig angestrebten Verbesserung der Verkehrsverbindungen fortlaufend
Daten zu Passagierzahlen und tatsächlich stattgefundenen bzw. ausgefallenen Verbindungen erhoben, um
diese in die Berechnung der Verkehrstaktung einfließen zu lassen?
b. Falls diese Daten nicht fortlaufend erhoben werden, wann wurden sie das letzte Mal erhoben? In
welchem Rhythmus werden diese Daten erhoben?
Antwort zu Frage 3:
Hierzu berichtet die BVG:
„Die Taktung der Buslinien folgt den Vorgaben des Nahverkehrsplans (NVP), um auch in
Tagesrand- und Nachtzeiten eine Grunderschließung zu gewährleisten. Tagsüber und
speziell in der Hauptverkehrszeit orientiert sich die BVG an der Nachfrage respektive der
Auslastung der Fahrzeuge. Hier unterscheidet sich Neukölln nicht von anderen Bezirken.
zu a. Linienerhebungen finden laufend mit automatischen Zählgeräten und durch
manuelle Erhebungen statt.
zu b. Neben der generellen Zählung erfolgen auch gezielte Erhebungen aus speziellen
Anlässen, wie z. B. vor und nach relevanten Fahrplanveränderungen. Darüber
hinaus werden alle Linien für alle Wochentagstypen im Rahmen der VBBErhebungen zur Einnahmeaufteilung erhoben.“
Frage 4:
Schülerinnen und Schüler, die im Bezirk Neukölln Schulen besuchen, berichten verstärkt, dass insbesondere
Hauptverkehrsverbindungen wie die Sonnenallee oder Busse auf den Linien M41 sowie 171 sehr stark
frequentiert seien. Sie beklagen zudem als tägliche Nutzerinnen und Nutzer dieser Busverbindungen, dass
es häufig zu Ausfällen von Bussen kommt, eine unregelmäßige bzw. nicht ausreichende Dichte bei der
Taktung – gerade in Stoßzeiten – sowie den einen allgemein sehr schlechten Zustand der dortigen Busse.
3
a. Können Sie diese subjektiven Empfindungen bestätigen?
b. Gibt es vonseiten des Senats Ambitionen, den Busverkehr in seiner Gesamtheit zu verbessern?
c. Warum ist gerade die Linie M41 so stark verspätet und was macht die BVG und der Senat dagegen?
d. Trifft es zu, dass gerade im Bezirk Neukölln ältere Busse im Linienverkehr eingesetzt werden?
Frage 5:
Warum ist gerade der M41 so stark verspätet und was tut aktuell die BVG und der Senat dagegen?
Antwort zu 4 und 5:
Hierzu berichtet die BVG:
„zu a. Diese subjektiven Empfindungen kann die BVG bestätigen. Auf der Linie M41 sind
im morgendlichen Schülerverkehr spezielle Schulfahrten zusätzlich vorhanden und
auch auf der Linie 171 wurde zur besseren Anbindung des Hannah ArendtGymnasiums eine zusätzliche Schulfahrt im vergangenen Jahr aufgenommen.
zu b. Im aktuellen #Nahverkehrsplan sind Szenarien zur Angebotsgestaltung im
Busverkehr beschrieben. Für die Ausgestaltung und Umsetzung ist mit dem
Mobilitätsgesetz eine wesentliche Voraussetzung geschaffen worden.
zu c. Die Linie M41 verkehrt im Zuge der Sonnenallee auf einem Streckenabschnitt,
welcher besonders stark durch den Individualverkehr geprägt ist und einen sehr
großen Anteil Lieferverkehr aufweist. Auf Grund der städtischen Lage haben
Störungen in den anliegenden Bereichen, wie beispielsweise der A100,
gravierende Auswirkungen auf die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit der Linie M41.
Neben den verkehrlichen und infrastrukturellen Einflüssen zeigt die
Nachfrageentwicklung auf dem Korridor ein kontinuierliches Wachstum.
Um die Auswirkungen auf die Nutzenden des Öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV) so gering wie möglich zu halten und damit ein verlässliches ÖPNVAngebot sicher zu stellen, wurden in der Vergangenheit Angebotsverdichtungen
auf der Linie M41 umgesetzt. Des Weiteren wurden und werden Maßnahmen zur
ÖPNV-Beschleunigung, z.B. in Form von #Lichtsignalbeeinflussung,
#Bussonderfahrstreifen, umgesetzt.
Zu d. Es trifft nicht zu, dass in Neukölln nur ältere Busse im Linienverkehr eingesetzt
werden. Die Betrachtung der Schulfahrten Anfang/Mitte Januar 2020 zeigt die
Fahrzeugtypen: Es handelt sich ausnahmslos um #Gelenkomnibusse der Typen
Solaris, Scania und Mercedes Benz. Diese spiegeln den Querschnitt des
Fuhrparkes der BVG wider.“
Darüber hinaus sieht der Nahverkehrsplan des Senats für nachfragestarke Busachsen mit
Kapazitätsproblemen die Umstellung auf Straßenbahnen vor, die ggü. Bussystemen eine
deutlich höhere Leistungsfähigkeit aufweisen (ÖPNV Bedarfsplan, Anlage 3 zum NVP).
Dazu gehört vordringlich auch die Streckenführung entlang des heutigen M41 (Potsdamer
Platz – Schöneweide).
Frage 6:
Viele Busverbindungen – gerade in stark frequentierten Bereichen Berlins – werden von #Doppeldeckerbussen
bedient. Würde sich der Einsatz solcher Busse in stark frequentierten Strecken des M41 sowie des 171
anbieten? Warum gibt es dort keine #Doppeldeckerbusse?
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Antwort zu 6:
Doppeldecker sind durch die grundsätzlich höhere Kapazität und die deutlich größere
Anzahl an Sitzplätzen für große Nachfrage mit längeren Reiseweiten besonders geeignet,
weshalb der Nahverkehrsplan einen bestimmten Anteil an der Gesamtflotte vorgibt. Auf
Strecken mit vielen Fahrgästen, die nur wenige Stationen fahren, verzögert der Weg ins
und aus dem Oberdeck jedoch den Fahrgastwechsel. Daher stellt der Fahrzeugeinsatz je
nach Einsatzgebiet einen Kompromiss aus Kapazität und Haltestellenaufenthaltszeit dar.
Da die BVG jedoch derzeit eine größere Anzahl von Doppeldeckern abstellen muss, ist
nicht mehr überall die freie Wahl des für den jeweiligen Fall richtigen Fahrzeugs gegeben.
Die BVG berichtet hierzu:
„Es sind nicht alle Straßenzüge aufgrund des fehlenden Baumschnittes sowie der
Brückenhöhen für Doppeldecker geeignet. Doppeldecker sind außerdem grundsätzlich für
ein erhöhtes Gepäckaufkommen (Linie 171 zum Flughafen Schönefeld) nicht geeignet.“
Frage 7:
Wie bewertet der Senat insgesamt die Verkehrssituation des Busverkehrs in Neukölln?
Antwort zu 7:
Hierzu berichtet die BVG:
„Der Bezirk Neukölln stellt für den Omnibusverkehr auf Grund seiner infrastrukturellen
Voraussetzung in Begleitung von einem stetig wachsenden Einwohner- und
Verkehrsaufkommen eine besondere Herausforderung dar. So wurden in den
vergangenen Jahren kontinuierlich Angebotsmaßnahmen im Busverkehr realisiert.
Daneben wurden und werden auch aktuell Maßnahmen ergriffen, um den ÖPNV zu
beschleunigen. So sind Lichtsignalanlagen mit Bevorrechtigungen für den
Omnibusverkehr ausgestattet worden bzw. in Planung sowie Maßnahmen in Form von
Bussonderfahrstreifen.“
Berlin, den 24.01.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz