Straßenbahn: Das Berliner Straßenbahnnetz wächst: Umweltverband kritisiert „Realsatire“ Die Neubaustrecke zwischen der Wissenschaftsstadt Adlershof und Schöneweide schafft zahlreiche neue Direktverbindungen. , aus Berliner Zeitung

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Die Marketingexperten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind mal wieder kreativ tätig geworden. „Die BVG fährt jetzt auf der #Wissenschaftsschiene“: So wirbt das Landesunternehmen für die neue #Straßenbahnstrecke, die an diesem Sonnabend im Südosten Berlins für den #Fahrgastverkehr freigegeben wird.

Die scheidende Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne), Treptow-Köpenicks Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) und andere Gäste werden die Neubautrasse am Vormittag in der #Wissenschaftsstadt #Adlershof eröffnen. Die 2,7 Kilometer lange Strecke, die von der bisherigen Endstelle in der #Karl-Ziegler-Straße über den #Groß-Berliner Damm nach #Schönweide führt, eröffnet viele neue Direktverbindungen. Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (#BUND) freut sich, dass das Berliner #Straßenbahnnetz weiter wächst. Ein wichtiger Aspekt komme ihm aber wie eine „#Realsatire“ vor, sagte Martin Schlegel, der im Landesverband Berlin für Verkehr zuständig ist.

Mit Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und Universitätsinstituten sei die Wissenschaftsstadt Adlershof zweifelsohne ein zukunftsträchtiger Standort, so Schlegel. „Doch dazu passt einfach nicht, dass die Bahnen auf der #Neubaustrecke an den Ampeln aufgehalten werden“, sagte der Verkehrsexperte.

Straßenbahn ist länger unterwegs als der Bus
Die Linksabbieger haben keine separate Ampelphase, bestätigte Hartmut Gröschke, der sich als Vorstand des #Denkmalpflege-Vereins #Nahverkehr Berlin mit der #Straßenbahn auskennt. „Würde die Straßenbahn zeitgleich zum …

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