Die Sammlung der vom #DVN betreuten historischen Fahrzeuge ist seit kurzem um ein wichtiges Exemplar bereichert worden: der #Doppeldeckomnibus des Typs #Do54 mit #Holzaufbau von 1956. Damit ist neben dem bereits erhaltenen Doppeldeckertyp #Do56 (#Stahlaufbau) auch die erste #Omnibus-Eigenentwicklung der #BVG-Ost der Nachwelt dauerhaft erhalten.
Mit Verwunderung registriert der Berliner #Fahrgastverband IGEB neuerliche #Planspiele der #BVG zur #Stilllegung von #Straßenbahnstrecken insbesondere in #Pankow und #Köpenick. Zuständig ist dafür schließlich allein das Land Berlin, das sich überlegen muss, auf welche Weise die Strecken neu vergeben werden, falls die BVG sie tatsächlich nicht mehr befahren will.
Berichte über mögliche Stilllegungen mehrerer Straßenbahnstrecken im Berliner Südosten lösten 2006 erhebliche öffentliche Diskussionen aus. Der Senat stellte klar, dass die BVG lediglich Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für sanierungsbedürftige Streckenabschnitte durchführt. Eine konkrete Entscheidung zur Stilllegung der Linien 68, 60 oder 61 lag nicht vor. Gleichzeitig wurde der erhebliche Investitionsbedarf im Netz beziffert. 【2-84ad8f】
Details
Quelle: ka15-13479.pdf 【2-84ad8f】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Minka Dott (Linkspartei.PDS) vom 03. Mai 2006
Abschnittsweise oder bald flächendeckende Stilllegung von Trams in Berlin? 【2-84ad8f】
Fragen 1 und 2
Sollen Straßenbahnstrecken in Köpenick stillgelegt werden? Wie hoch wären die Sanierungskosten? 【2-84ad8f】
Antwort zu 1 und 2
Der Senat erklärte:
„Die BVG hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie vor dem Hintergrund mittelfristig anstehender Investitionen zur Grundsanierung die Wirtschaftlichkeit der Straßenbahnstrecken in Köpenick aus betrieblicher Sicht überprüft. Eine konkrete Absicht zur Einstellung von Straßenbahnstrecken ist daraus nicht abzuleiten.“ 【2-84ad8f】
Für die diskutierten Strecken wurde ein Erneuerungsaufwand von rund 36 Mio. Euro geschätzt. 【2-84ad8f】
Frage 3
Wurden Maßnahmen zur Gewinnung neuer Fahrgäste durchgeführt? 【2-84ad8f】
Antwort zu 3
Mit BVG 2005plus und weiteren Fahrplanänderungen wurden kundenorientierte Maßnahmen umgesetzt, um die Nachfrage auf dem gesamten Netz und damit auch auf den betroffenen Straßenbahnabschnitten zu erhöhen. 【2-84ad8f】
Frage 4
Welche Rolle spielt die touristisch bedeutsame Uferbahnlinie 68? 【2-84ad8f】
Antwort zu 4
Die Fahrradmitnahme ist seit dem 16.06.2002 auf allen Straßenbahnlinien möglich. Bereits 2001 testete die BVG auf der Linie 68 einen speziellen Fahrradbeiwagen („RadTour“).
Die durchschnittliche Nachfrage betrug jedoch nur etwa fünf Fahrräder pro Einsatztag. 【2-84ad8f】
Frage 5
Welche Bedeutung hat die Umweltverträglichkeit für das Naherholungsgebiet Schmöckwitz? 【2-84ad8f】
Antwort zu 5
Der Senat erklärte, dass erst nach Abschluss der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen entschieden werden könne, wie das Gebiet künftig bedient wird. Dabei würden auch Umweltverträglichkeit und Tourismusaspekte berücksichtigt. 【2-84ad8f】
Frage 6
Wie wurden die Fahrgastzahlen erhoben? 【2-84ad8f】
Antwort zu 6
„Fahrgastzählungen finden im gesamten Netz permanent und in repräsentativer Form statt.“
Der Senat widersprach ausdrücklich der Behauptung, ausschließlich während eines Schienenersatzverkehrs gezählt worden zu sein. 【2-84ad8f】
Fragen 7 bis 10
Wie bewertet der Senat mögliche Fahrgastverluste und die Kritik von Tourismusbetrieben? 【2-84ad8f】
Antwort
Der Senat bestätigte den Zusammenhang zwischen Angebotsqualität und Nachfrage.
Deshalb solle bei der Bewertung möglicher Veränderungen nicht nur die betriebswirtschaftliche, sondern auch die volkswirtschaftliche Wirkung berücksichtigt werden. Insbesondere den Auswirkungen auf den Modal Split komme große Bedeutung zu. 【2-84ad8f】
Zudem wurde bestätigt:
Kosten einer zusätzlichen Gleisweiche: ca. 130.000 €.
Die Fahrleitung der Linie 68 wurde 1996 erneuert.
Der Abschreibungszeitraum beträgt etwa 25 Jahre.
Die Fahrleitung befindet sich weiterhin in sehr gutem Zustand. 【2-84ad8f】
Berlin, den 18. Mai 2006
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-84ad8f】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Strassenbahn nach Schmoeckwitz: Stilllegung wird geprueft aber nicht beschlossen
Ereignis
Im Frühjahr 2006 wurden Befürchtungen laut, die Straßenbahnstrecke nach Schmöckwitz könne aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. Der Senat stellte klar, dass die BVG lediglich die Wirtschaftlichkeit der Strecke überprüfe. Eine konkrete Entscheidung zur Stilllegung existiere nicht. Gleichzeitig verwies der Senat auf die touristische und stadtentwicklungspolitische Bedeutung der Strecke. 【2-f7b116】
Details
Quelle: Drucksache 15/13416. 【2-f7b116】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (Die Linkspartei.PDS) vom 05. April 2006
Kein Anschluss auf dieser Schiene? 【2-f7b116】
Frage 1
Wie bewertet der Senat die Absicht der BVG, die Straßenbahnstrecke nach Schmöckwitz mittelfristig einzustellen? 【2-f7b116】
Antwort zu 1:
„Die BVG hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie vor dem Hintergrund mittelfristig anstehender Investitionen zur Grundsanierung die Wirtschaftlichkeit der Straßenbahnstrecke nach Schmöckwitz aus betrieblicher Sicht überprüft. Eine konkrete Absicht zur Einstellung dieser Straßenbahnstrecke ist daraus nicht abzuleiten.“
Weiter erklärte der Senat:
„Die Entscheidung, ob eine Straßenbahnstrecke eingestellt oder verändert wird, trifft der Senat in Abstimmung mit der BVG.“
Bei einer zukünftigen Entscheidung sollen berücksichtigt werden:
betriebswirtschaftliche Aspekte,
volkswirtschaftliche Aspekte,
touristische Bedeutung,
stadtentwicklungspolitische Bedeutung,
finanzielle Rahmenbedingungen. 【2-f7b116】
Frage 2
Wie kann verhindert werden, dass der Denkmalpflegeverein Nahverkehr Berlin seinen Anschluss an das Straßenbahnnetz verliert? 【2-f7b116】
Antwort zu 2:
„Der Senat sieht derzeit keinen Handlungsbedarf gegenüber dem Denkmalpflegeverein Nahverkehr Berlin. Im Falle einer Streckenstilllegung wäre dieses Problem gesondert zu untersuchen.“ 【2-f7b116】
Berlin, den 21. April 2006
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-f7b116】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Am 28. Mai 2006 wird mit der #Eröffnung des Berliner #Nord-Süd-Eisenbahntunnels auch der neue #Fernbahnhof Berlin #Südkreuz in Betrieb genommen. Die Entscheidung für diesen Bau am bisherigen S-Bahn-Kreuzungsbahnhof #Papestraße wurde im Zusammenhang mit dem 1992 beschlossenen „#Pilzkonzept“ getroffen. Weil die in Nord-Süd-Richtung verkehrenden Fern- und Regionalzüge nicht mehr Ostbahnhof und Zoo halten können, soll mit diesem gerade aus den südlichen Berliner Bezirken gut erreichbaren Bahnhof Südkreuz ein Ersatz angeboten werden.
Der Streit um die #Video-Überwachung auf #U-Bahnhöfen der #BVG ist beigelegt. Das sagten Vertreter der Berliner Verkehrsgesellschaft und der Berliner Beauftragte für #Datenschutz gestern Abend dem Tagesspiegel. Nun werden #Kameras die Vorgänge auf den Bahnsteigen auf allen U-Bahnhöfen von drei Linien rund um die Uhr aufzeichnen. Die Videos dürfen jedoch nur von einem kleinen Kreis, bestehend aus „weniger als zehn ausgewählten BVG-Mitarbeitern“, ausgewertet werden – und dies auch nur zur #Verbrechensbekämpfung. Ein entsprechendes #Pilotprojekt startet Ende März. Nach einem Jahr soll dann ein unabhängiger Wissenschaftler die Erfahrungen bewerten.
U55: Kanzler-Shuttle zwischen Hauptbahnhof und Reichstag zur WM 2006
Ereignis
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollte die neue U-Bahnlinie U55 zunächst als kurzer Shuttleverkehr zwischen Hauptbahnhof und Reichstag in Betrieb gehen. Die BVG erwartete täglich rund 6.500 Fahrgäste. Die jährlichen Kosten für Betrieb und Unterhaltung wurden auf rund 600.000 Euro geschätzt. 【1-cb551c】
Details
Quelle: ka15-13010.pdf 【1-cb551c】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 25. November 2005
Ein-Stationen Kanzler-Shuttle zur Fußball-WM 【1-cb551c】
Frage 1
Wird der Senat einen „Ein-Stationen Shuttle-Verkehr“ der U55 zwischen Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof und Kanzleramt veranlassen? 【1-cb551c】
Antwort zu 1
„Ja. Die BVG wird ab Ende Mai 2006 zwischen dem Hauptbahnhof und U-Bahnhof Reichstag einen Shuttlebetrieb durchführen.“ 【1-cb551c】
Frage 2
Welche Kosten werden für die Vorbereitung und Durchführung dieses Shuttles veranschlagt? 【1-cb551c】
Antwort zu 2
„Nach Angaben der BVG betragen die Kosten für die Betriebsführung, die Fahrzeugunterhaltung und die technische Instandsetzung pro Jahr ca. 600 T€.“ 【1-cb551c】
Frage 3
Wie viele Fahrgäste werden auf dieser Strecke erwartet? 【1-cb551c】
Antwort zu 3
„Die BVG erwartet ein durchschnittliches tägliches Fahrgastaufkommen von 6500 Personen.“ 【1-cb551c】
Berlin, den 09. Januar 2006
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-cb551c】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Die Firmengruppe will auf dem 59.000 qm großen Gelände eine hochwertige Seniorenresidenz errichten. Mit dem Verkauf des Geländes im Herzen Zehlendorfs setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) ihre erfolgreiche #Vermarktung von nicht mehr benötigten #Betriebsanlagen weiter fort.
#Busfahrer werden immer öfter die Opfer von #Gewalttaten, 187 zählte die BVG bislang in diesem Jahr. Jetzt werden neue Busse mit #Sicherheitsscheiben zum Schutz der Fahrer ausgerüstet. 2004 wurden 174 Angriffe registriert, im Jahr davor 173. Bezieht man diese Zahlen auf die Menge der Einsätze aller Fahrer, ergibt sich eine #Übergriff-Quote von 0,031 bis 0,033 Prozent. Das klingt wenig, ist dennoch zu viel.