Mit der Eröffnung der #Unterführung am #S-Bahnhof #Lichtenrade im Zuge der Bauarbeiten #Dresdner Bahn am 28.06.2024 ist ein bedeutender Meilenstein erreicht. In den letzten Monaten gab es – auf Initiative des Bezirkes – noch intensive Abstimmungen zur #Verkehrsaufteilung im Trog zwischen dem Bezirksamt, der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und der Deutschen Bahn, welche zu den jetzt sichtbaren Ergebnissen geführt haben.
Nach langer Bauzeit können die Lichtenrader bald aufatmen. Die Deutsche Bahn AG hat einen #Eröffnungstermin für die umgebaute #Bahnhofstraße bekanntgegeben. Voraussichtlich am 28. Juni solle diese wieder für den Verkehr freigegeben werden. „Damit besteht wieder eine direkte Verbindung von der Prinzessinnenstraße zur Bahnhofstraße“, teilt die Bahn mit.
Die Pizzabotin ist verzweifelt. „Das Haus gibt es hier nicht“, sagt sie, und das kann ja wohl nicht sein, schließlich steht man mittendrin in diesem Haus, dessen Existenz also ganz eindeutig belegt ist. „Sind Sie wirklich in der #Maximilianstraße?“, lautet die Frage und die Antwort der Pizzabotin lautet „Ja“ und schließlich zeigt sich, dass da jemand bei der #Postleitzahl nicht so genau hingeschaut und #Lichtenberg mit #Pankow verwechselt hat, die beide über eine Maximilianstraße verfügen. Aber nur einmal über ein Haus mit unserer Nummer. Doof für die Pizzabotin, die nun noch einmal elf Kilometer durch die Stadt fährt. Doof für uns, die nun noch mal 30 Minuten auf eine kalte Pizza warten. Doof gelaufen, ganz generell.
Im Osten von Berlin kommen auf #Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) und #Autofahrer harte Zeiten zu. Die Deutsche Bahn (#DB) kündigte am Dienstag an, dass die #Bahnhofstraße für rund elf Wochen #gesperrt wird. Die #Brückendurchfahrt am #S-Bahnhof #Köpenick, ohnehin seit längerer Zeit ein Nadelöhr, ist bis in den Herbst hinein #dicht.
Für Autos ist es eng geworden. Sehr eng. Gerade mal 2,25 Meter breit ist der #Fahrstreifen, der ihnen in der Köpenicker #Bahnhofstraße in Richtung Norden geblieben ist. Wie angekündigt, ist damit begonnen worden, die #Staufalle am #S-Bahnhof zu entschärfen. Am Mittwochmittag wurde deutlich, wie die geplanten Maßnahmen in der Realität aussehen werden. Damit die #Busse und #Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nicht mehr behindert werden, ist der Raum für Autos #eingeschränkt worden.
Der #Straßenbahnfahrer brachte es auf den Punkt. „Und täglich grüßt das #Murmeltier“, sagte der Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG). Genervt forderte er seine #Fahrgäste auf, die Bahn vorzeitig zu verlassen und zu laufen.
Es war nicht das erste Mal. Fast an jedem Arbeitstag muss das Landesunternehmen den #Straßenbahn- und #Busverkehr im Zentrum von #Köpenick unterbrechen, weil der Stau in der #Bahnhofstraße zu zäh ist. Regelmäßig muss die BVG vor dem #Individualverkehr#kapitulieren – auch am Dienstag wieder. Die Gefahr besteht, dass das noch jahrelang so weitergehen wird. Der Senat kann entnervten Nahverkehrsnutzern kurzfristig keine Hoffnung machen.
Antwort zu 1 und 2: Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die DB teilt hierzu mit: „Aufgrund der aktuell vorliegenden #Verzögerungen gehen wir derzeit davon aus, dass die Eisenbahnüberführung (EÜ) #Pankgrafenstraße /Bahnhofstraße im 3. Quartal 2024 wieder für den #Straßenverkehr einschließlich #Fahrradfahrern und #Fußgängern freigegeben werden kann.“
Seit jeher ist Köpenicks #Bahnhofstraße ein #Nadelöhr für den Verkehr und die Achillesferse von #Straßenbahn und #Bus im Südosten der Stadt. Durchschnittlich 17.000 Kfz fahren an einem Werktag durch die #Hauptverkehrsader zwischen Elcknerplatz und Lindenstraße – und verstopfen sie. Von dem Flaschenhals, der #Eisenbahnüberführung am Bahnhof #Köpenick, reicht die Schlange vor allem in Richtung Mahlsdorf tagtäglich weit bis hinter die Annenallee zurück. Weil die Autos auf zwei Spuren fahren dürfen, müssen sich Straßenbahnen und Busse hinten anstellen, was dazu führt, dass der ÖPNV zusammenbricht und die BVG kurzerhand den Betrieb ihrer Tramlinien auf der Bahnhofstraße teilweise einstellt. Das weckt böse Erinnerungen an die #Ehrlichstraße in #Karlshorst. Auch dort hatte die BVG im Herbst 2021 vor den Autos kapituliert und die Linie 21 zwischen Blockdammweg und Schöneweide zeitweise ersatzlos eingestellt. Da in Köpenick mit einer Besserung der Verkehrsverhältnisse selbst nach dem Neubau der Eisenbahnbrücke nicht zu rechnen ist, weil die neue Brücke nur wenige Meter breiter sein wird als die alte, müssen Senat, Bezirk und BVG unverzüglich handelen – zumal die mehrjärige Baustelle für den künftigen Regionalbahnhof Köpenick das Debakel noch verschärfen wird.
Es ist ein #Großprojekt, das die Menschen im Berliner Osten noch Jahre in Atem halten wird. Jetzt werden für den Umbau der #Bahnanlagen in Köpenick erste einschneidende Maßnahmen wirksam. An diesem Wochenende verkehren keine S-Bahnen zwischen #Friedrichshagen, #Köpenick und #Wuhlheide. In der kommenden Woche wird die Bahnhofstraße am Bahnhof Köpenick gesperrt. #Kraftfahrer müssen sich auf Umwege gefasst machen. Auch Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind betroffen.