Endlich keine Flut von #Münzen mehr: Einige #Ticketautomaten der Berliner #S-Bahn geben jetzt auch #Scheine als #Wechselgeld heraus. Am Berliner Hauptbahnhof wurden laut der Deutschen Bahn testweise sechs Verkaufsautomaten mit sogenannten Banknoten-Recyclern ausgestattet.
Bislang bekamen Fahrgäste an den Fahrscheinautomaten ausschließlich Münzgeld zurück – wer da ein Einzelticket für 2,80 Euro mit einem 20-Euro-Schein bezahlte, sah sich einer wahren Flut an Wechselgeld-Münzen gegenüber. Nun werden auch Fünf- oder Zehn-Euro-Scheine ausgegeben. Auch die Ticketautomaten an den Bahnhöfen Warschauer Straße und Flughafen Schönefeld will die S-Bahn umrüsten.
Nur noch Kartenzahlung in mobilen BVG-Automaten in der Tram
Noch mindestens bis Ende August bleibt die #Südkammer der #Schleuse #Mühlendamm geschlossen.
Bei den sommerlichen Temperaturen zieht es wieder viele Berliner auf die Spree. Die #Passagierschiffe, die Berlin-Besuchern die Stadt vom Wasser aus zeigen, sind voll. Ärgerlich nur, wenn die Fahrt plötzlich endet, weil eine der #Spree-Schleusen gesperrt oder defekt ist. Zurzeit staut es sich unter anderem an der #Mühlendamm-Schleuse. Aufgrund einer Havarie im Februar ist die Südkammer der Schleuse, die auf einem der meistbefahrenen Abschnitte der Spree liegt, gesperrt.
Berlin. Wer mit Bus oder Bahn in der Stadt oder im Umland unterwegs ist, muss sich vor dem Start einen #Fahrschein kaufen. Das kann selbst für Stammkunden durchaus eine Herausforderung sein. Morgenpost-Redakteure haben einige ihrer Alltagserlebnisse am Automaten aufgeschrieben.
„Automat außer Betrieb“
Der S-Bahnhof Schönhauser Allee im Berufsverkehr: Wie immer, wenn ich nicht mit Fahrrad unterwegs bin, hetze ich auf den Bahnsteig, stets mit dem unguten Gefühl, dass nach der nächsten S-Bahn womöglich keine mehr fährt. Fix also das Touristenpaar vor dem #Ticket-Automaten überholen. Die Münzen griffbereit, die Hand am Einwurfschlitz. Aber nein – es wäre ja auch zu einfach gewesen: „Automat außer Betrieb“ steht auf dem Bildschirm. Na, toll. Mein Sohn würde jetzt sagen: „Kann ich ja nix dafür.“ Recht hat er, denke ich, und springe in die S-Bahn – ohne Fahrschein! Toll, ist gar nicht so voll. Blöd, denn dann haben auch die #Kontrolleure Platz, um durch den Wagen zu laufen. So kommt’s. „Ich wollte ja“, sage ich und „Blöder Automat“. Nutzt aber nichts. #Zahlungsaufforderung für 60 Euro!
#Uber will seine frisch dazugekauften #Elektro-Fahrräder demnächst auch in Berlin auf die Straßen bringen. Die orangefarbenen #E-Bikes von #Jump sollen bis Ende des Sommers in der Hauptstadt verfügbar sein, kündigte Uber-Chef Dara #Khosrowshahi am Mittwoch in Berlin an. Uber hatte das Start-up Jump Anfang April übernommen. Es ist Teil der neuen Strategie von Khosrowshahi, verstärkt auch andere Verkehrsmittel als Autos über die #Plattform zu vermitteln.
Auch E-Autos von Uber sollen kommen
Als weitere Neuerung will Uber nach einem Testlauf in München auch in Berlin Fahrten mit Elektrofahrzeugen vermitteln. Der Dienst UberGreen wurde in den vergangenen drei Monaten zunächst mit rund 30 Autos in München getestet. Dort wird der Service mit mehr Elektrowagen ausgebaut.
Die Investitionen seien auch ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, unter anderem weil das Land eine zentrale Rolle bei der Mobilität der Zukunft spiele, sagte Khosrowshahi auf der Digitalkonferenz Axel Springer NOAH Berlin. Der Neuanfang in Deutschland solle auch eine Signalwirkung für den Wandel bei Uber selbst haben.
Uber hatte bei seiner aggressiven globalen Expansion zunächst auch in Europa sein in den USA erfolgreiches Modell eingeführt, bei dem Privatleute in ihren eigenen Autos Fahrgäste befördern. Das sorgte für Konflikte mit Behörden und Taxi-Branche und Uber stellte nach Gerichtsverfahren das Geschäftsmodell in Europa ein. Der Dienst ist in Deutschland derzeit nur als Vermittler von Taxis und Mietwagen mit Chauffeur in Berlin und München aktiv. Khosrowshahi wurde vor dem Berliner Tempodrom von protestierenden Taxi-Fahrern …
Das #Ticketsortiment in der #VBB‑App Bus & Bahn wurde um die #VBB-Umweltkarten (Monatskarte und 7‑Tage-Karte), die 10-Uhr-Karte sowie die Monatskarte für das #Fahrrad ergänzt. Papierfahrausweise werden parallel weiter angeboten. Abonnements und Jahreskarten werden unverändert auf der Chipkarte VBB-fahrCard ausgegeben. Der Geltungsbereich Berlin AB entspricht dem Stadtgebiet Berlins – hier fahren insgesamt 14 VBB-Verkehrsunternehmen.
Zu den Vorteilen des Handytickets zählt die ortsungebundene, bargeldlose Zahlung: Der Gang zum Automaten entfällt. Wer per Kreditkarte zahlen möchte, erspart sich zudem die einmalige Registrierung über die Adresse VBB.de/Kundenportal. Handytickets sind nicht übertragbar und gelten nur in Verbindung mit einem Kontrollmedium, wie zum Beispiel einem Lichtbildausweis. Fahrgäste, die mit einem digitalen Ticket unterwegs sind, müssen gewährleisten, dass ihre mobilen Endgeräte betriebsbereit sind. Die Mitnahme von Erwachsenen und bis zu drei Kindern zwischen sechs und 14 Jahren von Montag und Freitag, feiertags sowie am Wochenende ist genauso möglich wie bei der VBB-Umweltkarte aus Papier.
Die digitale, papierlose VBB-Umweltkarte war ein langjähriger Wunsch der Fahrgäste und ist Teil der VBB-Digitalstrategie. Die Ausweitung auf weitere Geltungsbereiche im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg wird angestrebt. Bereits vor Kurzem wurde das Sortiment der VBB-Handytickets erweitert: Neben der Berlin WelcomeCard und der CityTourCard gibt es auch den EasyCityPass Berlin und den QueerCityPass Berlin. Vor vier Jahren wurde das erste Handyticket in der VBB-App „Bus & Bahn" erworben. Seitdem sind rund vier Millionen Tickets auf diese Weise verkauft worden.
Susanne Henckel, VBB-Geschäftsführerin: „Viele Fahrgäste haben schon darauf gewartet, ihre VBB-Umweltkarte auch mobil kaufen zu können. Der digitale Ticketkauf wird immer beliebter und mit dem erweiterten Angebot können wir jetzt auch weitere Kundengruppen erreichen. Das elektronische Ticket hat unschlagbare Vorteile: Es ist einfach zu erwerben, sicher und die Fahrgäste haben das Smartphone ohnehin stets dabei. Schritt für Schritt wird das Bus&Bahn-System im VBB digitaler – und damit seine Nutzung komfortabler.“
Neue Handyticket-Tarifprodukte im Zeitkartentarif Berlin AB im Überblick:
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
wie viele Anlagen zur mobilen #Geschwindigkeitsüberwachung welches konkreten Modells verfügt das Land Berlin (inklusive nachgelagerte Behörden und Einrichtungen)? Wie hat sich der Bestand seit dem 01.01.2000 jährlich entwickelt? Wer betreibt diese Anlagen jeweils?
Zu 1.:
Die Polizei Berlin verfügt gegenwärtig über 21 #Radarfahrzeuge, 23 #Videofahrzeuge (ausgestattet mit Geschwindigkeitsmesstechnik zum Nachfahren) und 57 #Handlasermessgeräte. Die Messgeräte werden ausschließlich in der polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt.
Messtechnik
Anzahl/ Modellbezeichnung
Radarfahrzeuge
10 x Vitronic Poliscan Speed mobil
6 x Jenoptik Multanova 6F digital
5 x Vitronic Poliscan FM 1
Videofahrzeuge
23 x
ProViDa 2000 modular
Handlasermessgeräte
49 x
7 x
1 x
Riegl FG 21-P Robot LAVEG LeivTec XV 3
Die Bestandsentwicklung ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
Jahr
Radar-fahrzeuge
Handlaser-messgeräte
Nachfahr-messtechnik (erst ab 2009 ausschl.
Videofahrzeuge)
2000
18
19
2001
18
21
2002
18
21
nicht valide recherchierbar
2003
17
21
2004
17
21
2005
17
21
2006
22
68
44
2007
22
63
42
2008
22
61
37
2009
22
62
21
2010
22
62
21
2011
22
62
21
2012
21
61
22
2013
21
61
20
2014
20
61
20
2015
22
61
22
2016
22
61
22
2017
21
56
23
2018
21
57
23
Quelle: Aktenlage PolPräs, PPr St II 4
viele Geschwindigkeitsüberschreitungen sind an der jeweiligen Anlage seit dem Jahr 2007 jährlich festgestellt worden?
Zu 2.:
Die Anzahl der registrierten Überschreitungen ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
Jahr
Radarfahrzeuge
Handlasermessgeräte
Nachfahrmesstechnik
2007
727.272
78.116
16.303
2008
476.270
62.159
8.303
2009
534.654
46.799
5.578
2010
520.567
51.879
4.211
2011
660.499
53.925
4.231
2012
704.224
54.332
4.750
2013
609.618
55.687
3.780
2014
599.371
66.595
2.899
2015
538.759
65.420
2.471
2016
540.082
62.628
2.769
2017
464.050
68.512
3.309
Quelle: GÜ-Datenbank, Dir E BVkD VSD 3, mit Erfassungsstand 04.05.2018
Jahr 2007 jährlich generiert worden?
Zu 3.:
Eine gerätespezifische Auswertung ist für die mobile Überwachungstechnik nicht möglich. Wegen periodisch notwendiger Datenauslagerungen kann eine Gesamtsumme auch nur für das Vorjahr genannt werden. Im Jahr 2017 wurden im Zusammenhang mit Messungen der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 9.045.448,18 Euro an Einnahmen aus Verwarnungs- und Bußgeldverfahren erzielt.
Welche gegenüber?
Zu 4.:
Die Betriebskosten im Jahr 2017 sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Messtechnik
Betriebskostenin Euro
Bemerkungen
Radarfahrzeuge
45.396,65
Instandhaltung und Betriebs-/Kraftstoffe
Videofahrzeuge
38.142,09
Handlasermessgeräte
2.380,50
Reparaturen beim Hersteller
Quelle: ZAMIK SE TL A, Ausgabenübersicht SE TL B jeweils mit Erfassungsstand 30.05.2018
Die Gesamtkosten für den Betrieb der mobilen Geschwindigkeitsüberwachungs- geräte im Jahr 2017 betrugen ca. 85.919 Euro.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
viele Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung welches konkreten Modells sind in den jeweiligen Berliner Bezirken aktuell wo genau aufgestellt, wie hat sich der Bestand seit dem 01.01.2000 jährlich entwickelt? Wer betreibt diese Anlagen jeweils?
Zu 1.:
Die Daten der gegenwärtig insgesamt 19 stationären Geschwindigkeits- überwachungsanlagen (einschl. derjenigen zur kombinierten Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung) sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Standort
Bezirk
Hersteller
Scharnweberstraße / Antonienstraße
Reinickendorf
Jenoptik S 330
Hermsdorfer Damm / Waidmannsluster Damm
Reinickendorf
Vitronic PoliScan Red+Speed
Prenzlauer Promenade / Ostseestraße
Pankow
Vitronic PoliScan Red+Speed
Bornholmer Straße / Schönhauser Allee
Pankow
Vitronic PoliScan Red+Speed
Bundesallee / Güntzelstraße
Charlottenburg- Wilmersdorf
Vitronic PoliScan Red+Speed
Bundesallee / Nachodstraße
Charlottenburg- Wilmersdorf
Vitronic PoliScan Red+Speed
Siemensdamm / Nikolaus-Groß-Weg
Charlottenburg- Wilmersdorf
Vitronic PoliScan Red+Speed
Ernst-Reuter-Platz / Otto-Suhr-Allee
Charlottenburg- Wilmersdorf
Vitronic PoliScan FM1
Theodor-Heuss-Platz 2
Charlottenburg- Wilmersdorf
Vitronic PoliScan Red+Speed
Osloer Straße /
Mitte
Vitronic PoliScan
Koloniestraße
Red+Speed
Seestraße 91-93
Mitte
Jenoptik Robot
Reichpietschufer /
George-C.-Marshall-Brücke
Mitte
GATSO GTC-GS11
Großer Stern / Altonaer Straße
Mitte
Vitronic PoliScan Red+Speed
Innsbrucker Platz
Tempelhof- Schöneberg
Vitronic PoliScan Red+Speed
Schildhornstraße 68
Steglitz- Zehlendorf
VDS M5
Hallesches Ufer / Schöneberger Straße
Friedrichshain- Kreuzberg
Vitronic PoliScan Red+Speed
Mehringdamm / Bergmannstraße
Friedrichshain- Kreuzberg
Vitronic PoliScan Red+Speed
BAB A 100 Tunnel Ortsteil Britz
Neukölln
Jenoptik S 330 mit WVZ-Anbindung
Frankfurter Allee 169
Lichtenberg
Jenoptik Robot
Sämtliche Anlagen werden von der Polizei Berlin betrieben.
Die Bestandsentwicklung ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
Jahr
Anlagenbestand
2000 – 2003
nicht valide recherchierbar
2004
1
2005
1
2006
4
2007
4
2008
4
2009
4
2010
5
2011
6
2012
9
2013
12
2014
14
2015
14
2016
17
2017
18
2018
19
Quelle: Aktenlage PolPräs, PPr St II 4
viele Geschwindigkeitsüberschreitungen sind an der jeweiligen Anlage seit dem Jahr 2007 jährlich festgestellt worden?
Zu 2.:
Die Anzahl der registrierten Überschreitungen ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen (jeweils beginnend mit dem Jahr der ersten Feststellungszahlen):
Standort / Jahr
Überschreitungen
Scharnweberstraße/Antonienstraße
2007
15.450
2008
10.692
2009
8.666
2010
7.366
2011
6.517
2012
5.286
2013
4.641
2014
3.106
2015
4.101
2016
3.500
2017
3.143
HermsdorferDamm/WaidmannslusterDamm
2014
4.266
2015
2.278
2016
1.690
2017
1.317
PrenzlauerPromenade/Ostseestraße
2016
474
2017
2.409
BornholmerStraße /Schönhauser Allee
2013
1.222
2014
3.334
2015
6.304
2016
7.948
2017
8.179
Bundesallee/ Güntzelstraße
2011
9.382
2012
29.778
2013
19.361
2014
10.346
2015
10.878
2016
11.254
2017
10.459
Bundesallee/ Nachodstraße
2014
4.706
2015
775
2016
2.608
2017
2.880
Siemensdamm/ Nikolaus-Groß-Weg
2013
9.344
2014
62.622
2015
44.124
2016
31.290
2017
23.355
Ernst-Reuter-Platz/ Otto-Suhr-Allee
(Inbetriebnahme 2018)
0
Theodor-Heuss-Platz2
(hier werden fast ausschließlich Rotlichtverstöße registriert)
2016
1
2017
0
Osloer Straße / Koloniestraße
2016
4.098
2017
20.123
Seestraße91-93
2007
80.819
2008
42.254
2009
30.432
2010
23.521
2011
27.668
2012
17.962
2013
15.787
2014
17.499
2015
13.898
2016
2.325
2017 (außer Betrieb)
0
Reichpietschufer/
George-C.-Marshall-Brücke
2017
12.484
Großer Stern / Altonaer Straße
2016
477
2017
1.270
InnsbruckerPlatz
2015
3.838
2016
2.716
2017
1.791
Schildhornstraße68
2007
38.028
2008
37.393
2009
29.587
2010
32.763
2011
30.126
2012
27.442
2013
31.880
2014
30.665
2015
30.010
2016
27.689
2017
28.327
HalleschesUfer /SchönebergerStraße
2013
19.076
2014
12.380
2015
7.784
2016
3.890
2017
4.209
Mehringdamm/ Bergmannstraße
2014
3.819
2015
17.491
2016
12.927
2017
3.491
BABA 100 Tunnel Ortsteil Britz
2010
135.532
2011
148.037
2012
98.404
2013
97.894
2014
121.149
2015
110.005
2016
84.298
2017
109.212
FrankfurterAllee 169
2007
80.679
2008
32.443
2009
21.127
2010
39.911
2011
36.533
2012
14.325
2013
8.668
2014
24.116
2015
18.262
2016 (außer Betrieb)
0
2017
9.923
Quelle: GÜ-Datenbank, Dir E BVkD VSD 3, mit Erfassungsstand 04.05.2018
Jahr 2007 jährlich generiert worden?
Zu 3.:
Wegen periodisch notwendiger Datenauslagerungen bei der Bußgeldstelle können anlagenbezogene Daten zu den gegenwärtigen Standorten nachfolgend nur für die vergangenen 12 Monate dargestellt werden (auf Geschwindigkeitsverstöße bezogen):
Standort
Einnahmen in Euro
Scharnweberstraße / Antonienstraße
48.549,06
Hermsdorfer Damm / Waidmannsluster Damm
36.780,54
Prenzlauer Promenade / Ostseestraße
43.526,40
Bornholmer Straße / Schönhauser Allee
241.421,13
Bundesallee / Güntzelstraße
202.892,93
Bundesallee / Nachodstraße
10.769,84
Siemensdamm / Nikolaus-Groß-Weg
455.196,70
Ernst-Reuter-Platz / Otto-Suhr-Allee
(Inbetriebnahme erst im April 2018)
bisher 0
Theodor-Heuss-Platz 2
(ausschl. Registrierung von Rotlichtverstößen)
0
Osloer Straße / Koloniestraße
338.920,53
Seestraße 91-93
5.104,46
Reichpietschufer /
George-C.-Marshall-Brücke
276.047,66
Großer Stern / Altonaer Straße
28.857,81
Innsbrucker Platz
43.821,31
Schildhornstraße 68
571.586,80
Hallesches Ufer / Schöneberger Straße
74.305,53
Mehringdamm / Bergmannstraße
61.864,07
BAB A 100 Tunnel Ortsteil Britz
1.493.378,45
Frankfurter Allee 169
179.214,97
Quelle: pmOWI, BGSt, mit Erfassungsstand 28.05.2018
Im Jahr 2017 wurden im Zusammenhang mit Verwarnungs-/Bußgeldverfahren insgesamt 3.883.809 Euro an Einnahmen aus Messungen der stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen erzielt.
Welche stehen dem gegenüber?
Zu 4.:
Eine valide anlagenspezifische Auswertung der Betriebskosten ist nicht möglich. Die Gesamtkosten für den Betrieb der stationären Geschwindigkeitsüberwachungs- anlagen im Jahr 2017 betrugen 128.565,35 Euro (Quelle: Ausgabenübersicht SE TL B mit Erfassungsstand 30.05.2018).
Das neue #Mobilitätsgesetz soll auch einen alten Wunsch der BVG erfüllen: Das schnelle #Abschleppen von Autos die auf #Busspuren parken oder Gleise der #Straßenbahn blockieren. Die Weichen dazu haben die Koalitionsparteien nach Angaben des verkehrspolitischen Sprechers der Grünen, Harald Moritz, erst am Dienstagabend mit dem Formulieren des entsprechenden Gesetzestextes gestellt.
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Das deutschlandweit erste Mobilitätsgesetz wird am Donnerstag im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beraten. Es soll – mit knapp 50 Änderungen am Senatsentwurf durch die Regierungsparteien – am 28. Juni vom Parlament verabschiedet werden.
Ein nachträglich wieder aufgenommener Punkt ist die Möglichkeit für die BVG, Falschparker in eigener Regie #abschleppen zu lassen. Der Verkehrsbetrieb setzt zwar 20 sogenannte #Busspurbetreuer ein, die bisher aber bei Verstößen erst die Polizei informieren müssen, die dann den Abschleppwagen ruft. Und das kann dauern.
Vor Jahren mussten die Polizisten sogar erst noch zum Falschparker fahren und die Daten selbst aufnehmen; das Verfahren hat man inzwischen aber bereits etwas beschleunigt. Nun soll es noch schneller gehen.
Extra-Rechnungen für Falschparker
Im vergangenen Jahr stellte man nach Angaben der BVG auf den Busspuren insgesamt 8738 Behinderungen fest, 5144 Autos wurden daraufhin abgeschleppt. In den Jahren zuvor waren die Werte ähnlich. Die Straßenbahn meldete in den vergangenen drei Jahren zwischen 180 und 300 Behinderungen; meist mit Umsetzungen.
Das neue #Schiffshebewerk in #Niederfinow steht nach vielen Verzögerungen und Problemen bei der Konstruktion vor der #Fertigstellung.
Niederfinow. Bei Bauleiter Klaus Winter steigt die Spannung. Zehn Jahre nach Baubeginn steht am kommenden Montag ein #Stresstest für das neue Schiffshebewerk Niederfinow an. Die Anlage wird einen ersten Test zum #Lastenausgleich unternehmen. Dazu werden die 5000 Sandsäcke, die den Trog zum Anheben der Schiffe derzeit noch am Boden halten, entfernt. Dann wird sich zeigen, ob die Gegengewichte die 10.000 Tonnen Last auch tatsächlich halten. „Das ist ein Meilenstein für uns“, sagt Winter. Zudem haben die beteiligten Firmen in der vergangenen Woche zum ersten Mal eine Aussage darüber gemacht, wann der Trog zum ersten Mal mit Wasser gefüllt die 36 Meter Höhenunterschied bewältigen soll. Im Sommer 2019 soll es soweit sein.
Trotz Schwierigkeiten längst im Probebetrieb
Immer wieder haben sich die Bauarbeiten am neuen Schiffshebewerk in den vergangenen Jahren verzögert. Einen verlässlichen Termin zur Fertigstellung gibt es nicht – das hat dem Bauwerk auch schon den Beinamen „BER Brandenburgs“ eingebracht. Aber das sieht Winter anders. „Ich werde immer gefragt, wann der Probebetrieb beginnt“, sagt der Bauleiter. „Ich bin längst im Probebetrieb.“ Ständig würden einzelne Abschnitte des Baus von den Behörden abgenommen.
Dass die Fertigstellung des neuen Schiffshebewerks näher rückt, war lange nicht abzusehen. Zu viele Schwierigkeiten ergaben die Konstruktion des Baus und auch mit den beteiligten Firmen gab es immer wieder Streit. „Die besondere Herausforderung besteht in der #Architektur“, sagt Winter und erklärt die Problematik anschaulich: Die Konstruktion des Hebewerks ähnelt einem Schuhkarton, dem der Deckel und die kurzen Seiten fehlen. Das bedeutet, dass die langen Seitenwände ziemlich instabil in die Höhe ragen. „Da mussten sehr komplizierte Berechnungen angestellt werden“, sagt Winter, damit die Wände nicht umfallen, wenn die Schiffe nach oben oder unten …
Die Botschaft ist unmissverständlich. „Keine #geteilte #S-Bahn in einer vereinten Stadt!“ So steht es auf einer Postkarte, mit der die S-Bahn-Betriebsgruppe der Eisenbahn- und #Verkehrsgewerkschaft#EVG gegen die Pläne des Senats protestiert. Die #S-Bahner befürchten, dass der zweitwichtigste Verkehrsträger der Region zerschlagen wird. Doch der Senat treibt sein Vorhaben, die S-Bahn neu zu organisieren, mit Hochdruck voran. Er spricht mit Unternehmen, die sich für das neue Modell interessieren. „Zehn Gespräche wurden vereinbart, erste Gespräche haben stattgefunden“, teilte der Senat dem Hauptausschuss mit.
Heute sind alle Funktionen noch bei einem Unternehmen konzentriert. Die S-Bahn Berlin GmbH, die der Deutschen Bahn (#DB) gehört, hält die Züge in Schuss und fährt sie. Doch das Beratungsunternehmen #KCW rät dem Senat, diese Funktionen Mitte der 2020er-Jahre auf mehrere Akteure aufzuteilen. Das führe zu mehr Wettbewerb, was die Kosten senkt und die Qualität verbessert – gut für Steuerzahler und Fahrgäste.
Das könnte zum Beispiel so aussehen: Ein Unternehmen, etwa ein #Bahnhersteller, beschafft S-Bahnen, wartet sie und stellt sie bereit. Es gibt auch die Variante, dass das Land den #Fahrzeugdienstleister später zu 100 Prozent übernimmt, was einen kommunalen #Fahrzeugpool entstehen ließe. In beiden Fällen wäre für den Betrieb ein anderes Unternehmen verantwortlich – ein privater #Zugbetreiber, die DB oder ein neu zu gründender Betrieb des Landes.
Auch SPD und Linke sind kritisch