Schiffsverkehr + Fähren: Saubere Luft durch schadstoffarme Schiffe, aus Senat

www.berlin.de

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, einen Zwischenbericht an das Abgeordnetenhaus über Initiativen und Maßnahmen zur wirksamen #Reduzierung des #Schadstoffausstoßes von #Schiffen beschlossen. Das Abgeordnetenhaus hatte den Senat im März dieses Jahres dazu aufgefordert.

Nicht nur der Straßenverkehr, auch Schiffe tragen durch #Dieselruß und #Stickstoffdioxid zur Luftbelastung bei. Gerade im Bereich von Anlegestellen zeigen sich die Auswirkungen der oft noch alten Schiffsmotoren mit ihrem hohen Schadstoffausstoß.

Bei Schiffen können wie bei Lkw oder Bussen technische Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen angewendet werden. Auch die Nachrüstung von Schiffen ist möglich. Allerdings haben ein Projekt zur Partikelfilternachrüstung von Fahrgastschiffen und ein anschließendes Förderprogramm des Senats gezeigt, dass Anreize allein nicht ausreichen. Vielmehr gilt es, die rechtlichen Rahmenbedingungen für lokale Umweltauflagen zu schaffen.

Als ersten Schritt für eine Bundesratsinitiative hat Berlin bei der Umweltministerkonferenz einen Beschluss initiiert, in dem der Handlungsbedarf anerkannt und die Nachrüstung von Schiffen sowie die Einführung von Nutzervorteilen für saubere Schiffe unterstützt wurden. Nun wird die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz (LAI) ein umfassendes Konzept erarbeiten, das die technischen und rechtlichen Möglichkeiten sowie Umsetzungshindernisse identifiziert. Darauf aufbauend werden umsetzbare, rechtssichere und wirksame Lösungsansätze vorgeschlagen.

Des Weiteren bereitet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz derzeit das #Pilotprojekt#Saubere Schiffe“ vor. Ziel ist die Nachrüstung von #Fahrgastschiffen mit #Partikelfiltern, kombiniert mit #Stickoxidminderungstechniken oder einer Umstellung auf #Elektroantrieb. Hierzu fand am 17. Juni 2018 ein Workshop mit Reedereien, Herstellern von Nachrüstungen und von Elektromotoren statt. Alle Reedereien wurden aufgefordert, sich für die Teilnahme an dem Projekt zu bewerben. Im Rahmen des Pilotprojekts können bis zu fünf Schiffe mit Partikelfiltern und katalytischer Stickstoffminderung nachgerüstet werden. Die erreichte Emissionsminderung wird durch begleitende Abgasmessungen festgestellt. Die Kosten für die Nachrüstung und die Messungen übernimmt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Die Informationen und Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme am Pilotprojekt sind auch im Internet veröffentlicht worden
(https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/luftqualitaet/de/luftreinhalteplan_projekte/projekt_schiffe.shtml). Mehrere Schiffe wurden von den Reedereien bereits für das Pilotprojekt vorgeschlagen.

Die vom Abgeordnetenhaus geforderten Emissionsauflagen für Anlegestellen mit einer hohen Schadstoffbelastung durch Schiffe werden derzeit von der Wasserbehörde des Landes Berlin rechtlich geprüft.

Auch wenn der Schiffsverkehr – insbesondere in der Frachtschifffahrt – dem Straßenverkehr bereits heute in Sachen Klimaschutz weit voraus ist, kann bei Schiffen langfristig eine weitere Verringerung des CO2-Ausstoßes erreicht werden. Um diese Potenziale für das Klima zu erschließen, wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Klimaschutzvereinbarungen mit Reedereien vorbereiten. In diesem Herbst findet dazu ein Workshop mit Reedereien statt, um Zeit- und Maßnahmenpläne zu erörtern.

Rückfragen: Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Telefon: (030) 9025-1090

Tarife: ÖPNV Kinder aus armen Familien sollen umsonst Bus und Bahn fahren aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215189717/Kinder-aus-armen-Familien-sollen-umsonst-Bus-und-Bahn-fahren.html

In Berlin sollen bald alle Kinder, die aus #armen Verhältnissen kommen, #umsonst den #ÖPNV nutzen. Geplant ist eine schnelle Umsetzung.
In Berlin sollen künftig alle Kinder, die aus Familien mit wenig Geld kommen, umsonst Bus und Bahn fahren. Bisher gilt das nur für Jungen und Mädchen, die mindestens einen Kilometer von ihrer Grundschule und zwei Kilometer von der Oberschule entfernt wohnen. Diese Kilometergrenze wollen SPD, Linke und Grüne abschaffen, wie die Fraktionen im Abgeordnetenhaus am Montag mitteilten.

«Wir werden das so schnell wie möglich umsetzen», sagte eine Sprecherin der Senatssozialverwaltung. Zu den Kosten äußerte sie sich nicht. Nach Schätzungen aus Koalitionskreisen könnte die Abschaffung der Kilometergrenze jährlich 7 Millionen Euro kosten, in der Antwort auf eine parlamentarischen Anfrage ist von 3,5 Millionen die Rede.

Davon profitieren Kinder und Jugendliche, deren Eltern zum Beispiel Hartz IV oder Wohngeld …

barrierefrei + Bahnhöfe: Barrierefreiheit im ÖPNV Aufzug in der Yorckstraße kommt erst 2036 Die Planung eines Aufzugs dauert fast 20 Jahre?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/barrierefreiheit-im-oepnv-aufzug-in-der-yorckstrasse-kommt-erst-2036/22955238.html

Die Planung eines #Aufzugs dauert fast 20 Jahre? Ist in Berlin möglich. Eine Übersicht zu Bauprojekten der S- und #U-Bahn.
Lang, länger, noch länger. Wenn in Berlin geplant und gebaut wird, dauert es meist Jahre, bevor der Abschluss gemeldet werden kann. Aber dass Fahrgäste auf den Einbau eines Aufzugs auf einem Bahnhof noch fast 20 Jahre warten sollen, ist doch ungewöhnlich.
Dabei steigen am #S-Bahnhof #Yorckstraße täglich Tausende von Fahrgästen ein und aus oder wechseln zu den U-Bahnen oder Bussen der BVG. Zwischen den Bahnsteigen der U-Bahn und der #S-Bahn am Bahnhof Yorckstraße müssen fast hundert Treppenstufen überwunden werden. Und zum Bahnsteig der #S2, #S25 und #S26 wird es auf unabsehbare Zeit keinen Aufzug geben, auch wenn das #Personenbeförderungsgesetz ab Ende 2022 einen barrierefreien Zugang zu allen Stationen des Nahverkehrs fordert.

Der Bahnhofschef der Region Ost der Deutschen Bahn, Friedemann #Kunst, hatte jüngst als frühesten Termin für den Einbau des Aufzugs an der Yorckstraße das Jahr 2036 genannt. Der Einbau ist abhängig vom Weiterbau der #S-Bahn-Strecke #S21 vom Nordring über den Hauptbahnhof und den Potsdamer Platz bis zum Südring. Dafür muss der Bahnhof Yorckstraße aufwendig umgebaut werden; statt zwei wird es dort dann vier Gleise geben. Und erst mit dem Umbau soll der Aufzug kommen, weil dann auch der Bahnsteig neu …

Schiffsverkehr: Der Traum vom Berliner Wassertaxi Die Straßen: voll. Die Schienen: voll, Die Kanäle – oft leer. aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrsverbindungen-ueber-spree-und-havel-der-traum-vom-berliner-wassertaxi/22955236.html

Eine #Taxifahrt vom Flughafen Venedig über die Lagune in die Stadt bietet einen erstklassigen Einstieg in die venezianische Grandezza. Der Taxi-Kapitän kurvt über die Bugwellen des Gegenverkehrs, als ginge es um Leben und Tod. Gleichzeitig wächst in der Ferne die märchenhafte Kulisse der Inselstadt heran. Kein Vergleich zur öden Taxifahrt von Tegel via Autobahn nach Charlottenburg. Dabei liegt der Flughafen doch auch am Wasser, wenn es auch nur der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal ist.
Die Lösung: Ein #Wassertaxi muss her. Berlin hat diverse landgestützte Transportmittel, von der Fahrradrikscha bis zum Doppeldecker-Bus, doch die Straßen sind inzwischen regelmäßig zugestaut. Die Berliner #Schifffahrtskanäle haben dagegen erhebliche Leerstände, und auf der innerstädtischen #Spree dieseln vor allem #Ausflugsdampfer, #Salonschiffe und #Partyflöße herum. Da müsste doch mehr drin sein.

#Anlegestellen sind in privater Hand

Findet auch Gerhard Heß, der das erste und einzige Berliner Wassertaxi betreibt. Allerdings auch nur auf dem Papier. Das Unternehmen #SpreeCab, 2004 gegründet, hat ein ausführliches Konzept erarbeitet, es aber nie bis zur Realisierung gebracht. Zum einen wegen der gesetzlichen Hürden – #Boote zur Fahrgastbeförderung brauchen zwei Leute an Bord, für einen Taxibetrieb ist das zu teuer. Zum anderen wegen der Anlegestellen, die überwiegend in privater Hand sind, also von der Konkurrenz …

Bahnhöfe: S-Bahnhof Hermannstraße Statt schräger Musik gibt’s jetzt Dschungellaute aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/s-bahnhof-hermannstrasse-statt-schraeger-musik-gibt-s-jetzt-dschungellaute-31167128

Die schräge Musik war offenbar doch etwas zu schräg. Die Berliner #S-Bahn hat ihr für September geplantes #Pilotprojekt abgeblasen, das den Bahnhof #Hermannstraße mit sogenannter atonaler Musik beschallen sollte. Das sind Klänge fernab von üblichen Melodien und Harmonien, die Drogenkonsumenten, Dealer und Trinker davon abhalten sollten, hier zu verweilen.

Erst vor einer Woche hatte die S-Bahn den Plan angekündigt. Doch bei einer Live-Vorführung am vergangenen Freitag vor dem Neuköllner Bahnhof verabschiedete sich der oberste Bahnhofsmanager Friedmann #Keßler spontan von der Idee mit der nervenden Musik, wie Bahn-Sprecher Burkhart #Ahlert der Berliner Zeitung bestätigte. Stattdessen sollen nun aus Lautsprechern eher #Naturgeräusche erklingen – wie etwa aus einem Dschungel.

Mehrere Stile aufgeführt

Am frühen Freitagabend hatte die Neuköllner Initiative für Neue Musik Berlin auf den Vorplatz der Station Hermannstraße zu einem Livekonzert geladen. Die Musiker sollten demonstrieren, wie sich atonale Musik im Eingang des Bahnhofs künftig anhören könnte. Unter den etwa 300 Zuhören war auch Bahnhofsmanager Keßler, der für 166 S-Bahnhöfe in Berlin zuständig ist. 

„Es wurden mehrere Stile dieser experimentellen Musik aufgeführt“, sagt Sprecher Ahlert. Als die schrillen Töne verklungen waren, stand für den Bahnhofsmanager fest, dass diese Musik …

Bahnhöfe: So will die Bahn 17 Bahnhöfe in Berlin verschönern Foto-Tapeten, 3D-Druck, Kachelverzierungen: Die Morgenpost zeigt in Vorher-Nachher-Bildern, was die Deutsche Bahn genau plant., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215175033/Die-Rueckkehr-der-Fototapete.html

In Berlins #S-Bahnhöfen werden in den kommenden Wochen verstärkt Maler- und Putzkolonnen zu sehen sein. Die Handwerker sind nicht etwa nur auf der Durchreise, sondern bereits am Ziel. Ihr Auftrag: Zumindest einem Teil der angegrauten Stationen ein neues, frisches Outfit zu geben. Die Verschönerungsaktion ist Teil eines vor Kurzem angekündigten groß angelegten #Qualitätsprogrammes, mit dem die #S-Bahn nicht nur zuverlässiger und pünktlicher, sondern auch kundenfreundlicher werden will.

Bahnhof Tempelhof
Anders als bei vorangegangenen Schönheitskuren soll es dieses Mal aber nicht nur mit dem Einsatz von ein paar Eimern frischer Farbe getan sein. Geplant ist von der #Bahntochter #Station & Service, die auch für die 166 Stationen im Berliner #S-Bahn-Netz verantwortlich ist, eine „ganzheitliche Aufwertung“ der Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen. Dahinter steht auch die Erkenntnis von Bahnhofsmanager #Keßler, dass „unifarben gestaltete Flächen eher zu künstlerischer Selbstverwirklichung einladen“. Übersetzt heißt das: Einfarbig weiß oder grau getünchte Bahnhofswände werden umgehend wieder mit Graffiti beschmiert. Schon seit Längerem gibt es dagegen die Erfahrung, dass möglicherweise gar künstlerisch gestaltete Bereiche etwas länger von Vandalismusattacken verschont bleiben. „Da scheint es noch so etwas wie Respekt in der Szene zu geben“, so der 50 Jahre alte Bahnmanager, der seit 2013 für rund 550 Bahnhöfe in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich ist.

Für die geplanten #Verschönerungsarbeiten stehen dem Bahnhofsmanager in diesem Jahr rund elf Millionen …

Bahnhöfe: Hoffnung für die Horror-Brücke am Bahnhof Ahrensfelde Der Zustand des Bauwerks im Norden von Marzahn ist ein Ärgernis. aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/marzahn-hellersdorf/article215169927/Hoffnung-fuer-die-Horror-Bruecke-am-Bahnhof-Ahrensfelde.html

Für die Bewohner von #Marzahn ist es ein Ort des Grauens. Heruntergekommen und baufällig, gezeichnet von Vandalismus. Bei Sommerhitze ist der Gestank unerträglich, #Barrierefreiheit herrscht ohnehin nicht. Die #Fußgängerbrücke am #S-Bahnhof #Ahrensfelde, die Marzahn-Nord mit Marzahn-West verbindet, ist ein Ärgernis. Seit vielen Jahren schon.

Doch jetzt will die Deutsche Bahn offenbar aktiv werden. Man führe derzeit Gespräche mit einer Kreativagentur und dem Quartiersmanagement des Bezirks, um eine Lösung für eine sinnvolle und nachhaltige Aufwertung der Brücke zu finden, heißt es in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (Linke), die der Berliner Morgenpost vorliegt.

Mehr als 20 Jahre ist das Bauwerk zwar erst alt, der allgemein bauliche Zustand „in Ordnung“ so die Bahn. Auch ohne umfangreiche Sanierungen würde der „klassische Zweckbau“ noch einige Jahrzehnte durchhalten. Allerdings sei der optische Zustand trotz erheblicher Investitionen nicht zufriedenstellend, teilt das Unternehmen mit. 20.000 Euro betragen die Vandalismusschäden jedes Jahr.

Ich begrüße es sehr, dass die Deutsche Bahn den Entschluss gefasst hat, nachhaltige Lösungen …

Straßenbahn: Verlängerung in der Eldenaer, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2740

Pressemitteilung, 24.08.2018. In der #Eldenaer Straße in Friedrichshain saniert die BVG seit Mai die #Gleisanlagen der #Straßenbahn und baut mehrere Haltestellen barrierefrei um. Nachdem die Einrichtung der Baustelle verschoben werden musste, wird die Baumaßnahme länger dauern als ursprünglich geplant. Die Straßenbahnen der Linie #21 werden voraussichtlich ab Montag, 17. September, wieder auf ihre gewohnte Strecke zurückkehren. Die Fahrgäste und Anwohner wurden vorab über die längere Bauzeit informiert.

Auch nachdem der #Straßenbahnbetrieb wieder aufgenommen wird, gehen die Bauarbeiten weiter. Vor allem wird noch am barrierefreien Ausbau der Haltestellen gearbeitet. Bis zur Fertigstellung der jeweiligen Haltestelle werden weiterhin provisorische Haltestellen angefahren. Auch für den Autoverkehr wird es weiter zu Einschränkungen kommen. Über den weiteren Verlauf der Bauarbeiten wird die BVG frühzeitig informieren.

Bis 17. September, Betriebsbeginn, verkehren die Bahnen der Linie 21 noch zweigeteilt. Zum einen vom S-Bahnhof Schöneweide zum Bersarinplatz und weiter bis Kniprodestraße/Danziger Straße. Zum anderen von S+U Lichtenberg/Gudrunstraße bis Loeperplatz und weiter bis S+U Frankfurter Allee (Müggelstraße). An den Haltestellen in der Eldenaer Straße, die nicht von der Straßenbahn bedient werden können, halten barrierefreie Busse. Diese fahren als Ringlinie vom Bersarinplatz über die Eldenaer Straße bis zum Loeperplatz und über die Frankfurter Allee zurück zum Bersarinplatz.

Regionalverkehr + Straßenverkehr: PENDLERVERKEHR Länder weisen Kritik aus Spandau und Falkensee zurück Spandau und Falkensee hatten in einem offenen Brief eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs gefordert., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article215167173/Laender-weisen-Kritik-aus-Spandau-und-Falkensee-zurueck.html

Der Bezirksbürgermeister von #Spandau, Helmut Kleebank (SPD), und der Bürgermeister von #Falkensee, Heiko Müller (SPD), haben in einem gemeinsamen offenen Brief die Länder Berlin und Brandenburg kritisiert. Es werde nicht genug für die Stärkung des öffentlichen #Nahverkehrs getan, hieß es in dem Brief, der an Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) und Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) verschickt wurde. Außerdem sei es notwendig, dass die Länder enger zusammenarbeiten und ganzheitlich denken. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat die Kritik nun zurückgewiesen.

„Die Kritik können wir nicht nachvollziehen, da Berlin und Brandenburg verkehrspolitisch sehr eng zusammenarbeiten“, erklärt Pressesprecherin Dorothee Winden auf Nachfrage. „Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in der Metropolregion Berlin-Brandenburg ist ein gemeinsames Anliegen beider Landesregierungen“, man würde sich zu allen relevanten Fragen regelmäßig austauschen. Auch Steffen Streu, Pressesprecher des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg, betont die enge Zusammenarbeit der Länder.
Bürgermeister schlagen Abschaffung der #ABC-Tarifzonen vor

Konkret hatten die beiden Bürgermeister gefordert, das Bahnfahren attraktiver zu machen – etwa durch einen …

Schiffsverkehr: Smog on the Water Wie Ausflugsschiffe die Berliner Luft verpesten, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/smog-on-the-water-wie-ausflugsschiffe-die-berliner-luft-verpesten–31157334

Unter der #Weidendammerbrücke an der Friedrichstraße stehen #Ausflugsschiffe im Stau. Dietmar Oeliger vom Naturschutzbund schaut auf sein Messgerät. Eben zeigte das Gerät die Zahl 6000 an. So viele kleinste Staubpartikel fliegen an dieser Stelle allein durch den Straßenverkehr ständig in jedem Kubikzentimeter Atemluft herum. Als die Schiffe sich dann eins nach dem anderen unter der Brücke durchschiebt, schnellt die Anzeige auf der Brücke auf 64.000 hoch. Es stinkt. Man muss den Atem anhalten. „Wer hier wohnt, arbeitet oder im Biergarten sitzt, hat keine gute Luft“, sagt Oeliger.

Die Haltung der Politik dazu erscheint ambivalent. Seit Monaten vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Abgase von Autos öffentlich debattiert wird. Dem Diesel geht es an den Kragen. #Tempolimits wurden verhängt, bald werden dauerhafte #Fahrverbote für Dieselautos auf einzelnen Straßen folgen. Dass die #Schiffe auf den Kanälen, #Spree und #Havel nicht mal #Partikelfilter haben und ihre Abgase einfach so in die Luft blasen dürfen, scheint niemanden zu stören. Laut Umweltbundesamt sind sie allerdings für bis zu 30 Prozent der Feinstaub- und #Stickoxidbelastung in flussnahen Städten wie Berlin verantwortlich.

Tempolimits für Autos

Bleiben wir aber noch kurz beim Auto. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Pilotversuch mit Tempo 30 auf Berliner Hauptstraßen …