Ich steige häufig am #S-Bahnhof #Schulzendorf aus (#S25). Bereits bei der erneuten Inbetriebnahme des Streckenabschnittes nach Hennigsdorf Ende 98 wurde versprochen, daß der zweite #Ausgang in Richtung #Diakoniezentrum ebenfalls wieder zugänglich gemacht werden sollte. Bis heute ist dies nicht geschehen. Viele Fahrgäste müssen daher längere #Fußwege in Kauf nehmen. Wann können wir damit rechnen, daß die zuständigen Behörden ihr Versprechen einlösen? Jürgen Holz, Reinickendorf.
Die Fotoausstellung „Architektur aus Eisen und Backstein“ – Bauten für die Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen ist im #Ausstellungspavillon des Bahnhofs vom 6. – 19. März zu sehen. Da es sich dabei um historische Fotos des 1919 verstorbenen #Fotografen Hermann #Rückwardt handelt, ist die Exposition nicht nur ein Leckerbissen für #Eisenbahn- und Fotografiefreunde, sondern auch für historisch interessierte Besucher.
Eintritt frei
geöffnet: täglich 12–20 Uhr
Ein grauer Morgen im Berlin der zwanziger Jahre. Die Sekretärin fröstelt. Jetzt wäre ein heißer Tee das Richtige, aber die Dose ist leer. Ob die Kollegin im dritten Stock noch welchen hat? Sie geht zur #Rohrpostanlage, packt ein Zettelchen mit der Anfrage in die Kapsel und schickt sie ab. Kurz darauf ist der Tee da, mit einem netten Gruß von oben.
Wenn die #S-Bahn im Sommer auf der #Wannseebahn für drei Monate den Verkehr einstellt, müssen die Fahrgäste in Busse umsteigen. Überlegungen, auf dem parallelen #Fernbahngleis als Ersatz für die #S-Bahn Züge mit #Dieselantrieb fahren zu lassen, sind verworfen worden. Dagegen will die S-Bahn auf die Ferngleise ausweichen, wenn der Abschnitt #Zoo – #Charlottenburg auf der #Stadtbahn 2003 für ein Jahr gesperrt wird.
Das #Taxifahren wird erstmals seit fünf Jahren teurer. Allerdings wird die neue #Tarifstruktur auch übersichtlicher und kundenfreundlicher gestaltet sein. Die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge fallen ebenso weg wie die Bestellgebühr. Nach einer Modellrechnung muss der #Taxikunde künftig für eine sechs Kilometer lange „#Standardfahrt“ 22,80 Mark bezahlen. Bisher sind es 20 Mark am Tage beziehungsweise 20,80 Mark in der Nacht. Der Senat beschloss gestern die neue Verordnung über die #Taxitarife auf Vorschlag von Verkehrssenator Peter Strieder.
Statt neue #Strecken für die #S-Bahn mit einem großen finanziellen Aufwand zu bauen, sollen zunächst #Diesel- und später so genannte #Duo-Fahrzeuge den #S-Bahn-Dienst übernehmen. Im #Verkehrsausschuss des Parlaments sind sich die Parteien darin weitgehend einig; am Mittwoch wollen sie einen weiteren Anlauf unternehmen. Zu einer Anhörung sind Vertreter der #Industrie, der S-Bahn und der #Bahn AG geladen.
Bisher war die BVG vom Terminkalender fremder Firmen abhängig, um die Schienen entsprechend schleifen zu können. Dabei wurden die Unebenheiten (sogenannte Riffel) erst ab einer bestimmten „Tiefe“ beseitigt, also erst, wenn bereits störende Geräusche zu vernehmen waren. Mit dem neuen #Schleifwagen werden die Gleise kontinuierlich befahren und damit in einem ständig glatten Zustand gehalten. Dadurch vermindern sich nicht nur die Geräusche, sondern der Verschleiß an den Radreifen lässt sich auch reduzieren.
Der Schienenschleifwagen, der fast wie eine normale Straßenbahn aussieht, wird dabei montags bis freitags mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h im normalen #Straßenbahnverkehr „#mitschwimmen“, ohne den Fahrgastbetrieb zu beeinträchtigen. Ist an bestimmten Stellen ein stärkeres Schleifen notwendig, muss dabei Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Diese Arbeiten werden dann nur nachts vorgenommen.
Wie funktioniert das Fahrzeug? Unter dem vierachsigen Spezialwagen ist ein zweiachsiges #Schleifgestell montiert, in dem sich pro Schienenseite sechs #Schleifsteine befinden. Diese rutschen auf den Schienen entlang und schleifen die Unebenheiten weg. Dabei werden sie mit einem variablen Druck an die Schienen gepresst.
Fast 15 Jahre waren die Bahnhofsnamen von #Heiligensee und #Schulzendorf nicht mehr auf aktuellen #S-Bahn-Netzplänen zu finden. Schon zuvor saßen seit dem #Mauerbau 1961 immer weniger #Fahrgäste in den beige-roten Zügen.
Seit dem 15. Dezember 1998 ist auf der #Kremmener Bahn zwischen #Tegel und #Hennigsdorf wieder spürbar Leben eingekehrt. Die im 20-Minuten-Takt verkehrenden S-Bahn-Neubauzüge der #S25 sind heute gut gefüllt. Verkehrszählungen der #S-Bahn Berlin GmbH im Herbst 2000 zeigten einen weiteren #Aufwärtstrend. An jedem Werktag steigen mittlerweile in Schulzendorf und Heiligensee zusammen 4.000 #S-Bahn-Kunden ein oder aus.
Skeptiker setzten zum Start ein dickes Fragezeichen. Aber der #Nachtverkehr ins Berliner Umland – seit dem #Fahrplanwechsel im vergangenen Jahr im DB #Regio-Angebot –hat gut eingeschlagen. Kundebetreuer Andreas Hagenow kann dies für seine Strecke nach #Jüterbog nur bestätigen. 2.08 steht der #Nachtzug vom #RE4 samstags und sonntags am Bahnhof #Zoo zur Abfahrt bereit. Überwiegend sind die beiden Wagen gut besetzt. „Das haben wir in diesem Ausmaß nicht erwartet“, meint Andreas Hagenow.