Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 werden Fahrscheine des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) auch in bestimmten Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG (DB) innerhalb des Verbundgebietes des VBB anerkannt. D-Züge /InterRegio-Züge: In den Zügen D 448/449 (Forst <–> Cottbus <–> Berlin <–> Potsdam) und der InterRegio-Linie (Berlin <–> Elsterwerda) gelten alle VBB-Fahrausweise und das „Brandenburg-Ticket“. Das „Schönes-Wochenende-Ticket“ gilt nicht. Die VBBFahrscheine sind vor Fahrtantritt zu kaufen und im Zug nicht erhältlich. InterCity-Züge: VBB-Zeitkarten gelten gegen Aufpreis in folgenden Zügen der DB: IC 240/241 (Forst <–> Cottbus <–> Berlin <–> Potsdam) IC-Linie Potsdam <–> Berlin <–> Eberswalde <–> Prenzlau VBB-Zeitkarten sind nicht im Zug erhältlich. Die Aufpreise werden ausschließlich bei der Deutschen Bahn verkauft, es gibt sie für eine Woche (3,60 Euro), einen Monat (10 Euro) sowie für ein Jahr bzw. fürs Abo (100 Euro). Es ist möglich, Aufpreise mit anderer Geltungsdauer als die VBB-Zeitkarte zu lösen, etwa Kombination einer VBBMonatskarte mit Aufpreis für eine Woche. Sowohl das „„Brandenburg-Ticket“ all auch das „Schönes-Wochenende-Ticket“ gelten in den IC-Zügen nicht.
Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 werden alle Fahrausweise des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in den InterConnex-Zügen innerhalb des Verbundgebietes des VBB anerkannt. · InterConnex (Luckenwalde – Berlin-Lichtenberg – Fürstenberg/Havel) · InterConnex (Spremberg – Cottbus – Berlin-Lichtenberg – Eberswalde – Prenzlau) Die Fahrausweise gelten nur ab und bis zum letzten Bahnhof im VBBVerbundgebiet. Die VBB-Fahrausweise können ohne Aufpreis direkt in den Zügen beim Zugbegleiter erworben werden.
Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 15.12.2002 erhalten die Fahrgäste bei ihren Verkehrsunternehmen alle Fahrplaninformationen im Bus- und Bahnverkehr. Der Fahrgast kann wählen zwischen den im einheitlichen VBB-Design erscheinenden Fahrplanbüchern für die Landkreise und der aktuellen fahrinfo auf der Internetseite des VBB www.vbbonline.de. Mit der Verbindungsauskunft im Internet erhält der Fahrgast neben der passenden Tarifinformation auch Kartendarstellungen zu den Haltestellen in Brandenburg und Berlin sowie Detailinformationen zu den einzelnen Umsteige- und Anschlusspunkten. Auch aktuelle Infos zu Staus und Baustellen sind verfügbar: www.vbbonline.de >Verkehrsmittel >Auto >Staualternative oder >Park and Ride). Die Fahrplanbücher für Barnim kosten je Stück 1,50 Euro, für Uckermark und Märkisch-Oderland jeweils 1,90 Euro pro Buch. Neu zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 ist die erweiterte Anerkennung der neue n BahnCard der Deutschen Bahn im VBB. Die Ermäßigung in Höhe von 25 Prozent gilt für Einzelfahrausweise und Tageskarten in allen Nahverkehrszügen der DB sowie Bussen, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen aller VBBVerkehrsunternehmen. Das heißt, Inhaber der neuen BahnCard müssen nur noch einen ermäßigten Einzelfahrausweis bzw. Tageskarte lösen. Diese Regelung gilt im gesamten Verbundgebiet; ausgenommen sind Fahrten innerhalb des Berliner ABCGebietes, den Tarifbereichen ABC der kreisfreien Städte und der Großgemeinden. Im Wesentlichen wurde das Leistungsangebot der Verkehrsunternehmen zum Fahrplanwechsel in der Anschlussgestaltung zwi schen regionalem Busverkehr und dem Schienenpersonennahverkehr verbessert. Im Regionalverkehr der Deutschen Bahn in den Landkreisen Uckermark, Barnim und Märkisch-Oderland gibt es zum Fahrplanwechsel folgende wesentliche Veränderungen: § RE 3 Dessau – Berlin – Schwedt (Oder) / Stralsund Keine Änderungen. § RB 12 Berlin-Lichtenberg – Oranienburg – Templin Verschiebung der Fahrlage um ca. 30 Minuten. § RB 25 Berlin-Lichtenberg – Tiefensee Keine Änderungen. § RB 60 Frankfurt (Oder) – Eberswalde – Berlin-Lichtenberg Die RB 60 verkehrt neu am Wochenende im Stundentakt zwischen Eberswalde und Berlin-Lichtenberg und stellt so den 30-Minutentakt zum RE 3 zwischen Eberswalde und Berlin-Hohenschönhausen her. § RB 63 Templin – Eberswalde Die RB 63 verkehrt am Wochenende nicht mehr im Abschnitt Eberswalde – Bernau (Bedienung durch RB 60). Es gibt keine unterschiedlichen Fahrlagen mehr zwischen Wochentagen und Wochenenden. In Eberswalde besteht täglich direkter Anschluss zum RE 3 in Richtung Berlin. Auf den Regionallinien in den Landkreisen Uckermark und Barnim und bei den Stadtverkehren in Schwedt und Angermünde gibt es zum Fahrplanwechsel folgende wesentliche Veränderungen: § Buslinien 465, 468 und 491 (Berkholz, Meyenburg, Heinersdorf) Auf Wunsch vieler Fahrgäste erfolgt die Änderung der Linienführung über den Vierradener Platz. § Neue Buslinie 493 im Stadtverkehr Schwedt Diese neue Linie verbindet seit 21.10.2002 Montag bis Freitag die Eigenheimsiedlung Monplaisir mit dem Stadtzentrum § Neue Buslinie 484 im Stadtverkehr Schwedt Diese Linie verkehrt Mo-Fr außerhalb des Berufsverkehrs zur besseren Anbindung der Stadtteile Talsand, Kastanienallee und Waldrand in Richtung Friedhof . Damit übernimmt sie gleichzeitig die Funktion der Linien 483, 485 und 488. § Buslinie 502 6.38 Uhr, 8.47 Uhr und 11.28 Uhr von Montag bis Freitag sowie an Wochenende an die Zeiten der DB angepasst. Zusätzliche Fahrt um 6.49 Uhr an Schultagen von Templin bis Mittenwalde. § Buslinie 511 Fahrt um 9.35 Uhr ab Kastaven als Anrufsammeltaxi. § Buslinie 513 erste und letzte Fahrt von Montag bis Freitag sowie das Anrufsammeltaxi in die Buslinie 517 integriert. § Buslinie 517 Fahrten an die DB in Fürstenberg angepasst und einzelne Fahrten (Montag bis Freitag jeweils 6 Fahrten und am Wochenende jeweils 6 Fahrten) zusätzlich über Beutel. § Buslinie 518 zusätzlich Anrufsammeltaxi Angebot von Montag bis Freitag im 16.20 Uhr
Blickt der rot-rote Senat beim Aufzugs-Einbau nur nach Westen?
Ereignis
Der Abgeordnete Michael Cramer kritisierte die langsame barrierefreie Erschließung von U-Bahnhöfen im Ostteil Berlins. Der Senat räumte Defizite auf der U-Bahn-Linie U5 ein und erklärte, die BVG zum beschleunigten Ausbau wichtiger Bahnhöfe aufgefordert zu haben. Als Schwerpunkte wurden mehrere Bahnhöfe entlang der U5 sowie weitere zentrale Umsteigebahnhöfe benannt. 【2-1fbd91】
Details
Quelle: Drucksache 15/10218, Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen). 【2-1fbd91】
Blickt der rot-rote Senat beim Aufzugs-Einbau nur nach Westen? 【2-1fbd91】
Ich frage den Senat: 【2-1fbd91】
Ist dem Senat bekannt, dass insbesondere auf der U-Bahnlinie 5 nach der Wende noch kein einziger Bahnhof mit einem Aufzug ausgestattet worden ist, und was gedenkt er dagegen zu tun? 【2-1fbd91】
Trifft es zu, dass für die Bahnhöfe Frankfurter Tor und Frankfurter Allee frühere Ausbauzusagen bestanden? 【2-1fbd91】
Haben sich die Prioritäten zu Lasten der Bahnhöfe im Ostteil Berlins verschoben? 【2-1fbd91】
Warum wurden trotz möglicher GVFG-Förderung Aufzugseinbauten im Ostteil verschoben? 【2-1fbd91】
Welche Prioritäten gelten für die Jahre 2003 bis 2006? 【2-1fbd91】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【2-1fbd91】
Zu 1.:
Seit 1990 wurden im Ostteil Berlins zehn U-Bahnhöfe der Linien U1, U2, U6 und U8 mit Aufzügen ausgestattet. Alle neun Bahnhöfe des Verlängerungsabschnitts der U5 verfügen über behindertenfreundliche Rampen. Dennoch wurde auf der U5 seit 1990 kein Bahnhof durch Aufzüge barrierefrei ausgebaut. Diese Situation bewertet der Senat kritisch. 【2-1fbd91】
Zu 2. und 3.:
Die BVG informierte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg über die Planungen. Nach Angaben des Senats ist weiterhin vorgesehen, die Bahnhöfe Frankfurter Tor und Frankfurter Allee ab 2004 umzubauen. Die Fertigstellung wird für 2005 erwartet. Eine Verschiebung auf 2005 als Baubeginn treffe nicht zu. 【2-1fbd91】
Zu 4.:
GVFG-Mittel können für den barrierefreien Ausbau im Ostteil eingesetzt werden. Verzögerungen seien sowohl im Ost- als auch im Westnetz durch Planungs- und Abstimmungsprobleme entstanden. 【2-1fbd91】
Zu 5.:
Die Prioritätenliste sollte im ersten Quartal 2003 fortgeschrieben werden. Vorgesehen waren unter anderem die Bahnhöfe Stadtmitte, Alexanderplatz, Lichtenberg, Friedrichstraße, Innsbrucker Platz, Mehringdamm, Frankfurter Allee, Frankfurter Tor, Johannisthaler Chaussee, Alt-Tegel, Leopoldplatz, Wilmersdorfer Straße, Potsdamer Platz, Yorckstraße, Kottbusser Tor, Dahlem Dorf und Tierpark. 【2-1fbd91】
Berlin, den 29. Januar 2003
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-1fbd91】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Der Abgeordnete Oliver Schruoffeneger fragte nach Umfang und Entwicklung der Nachtflugbewegungen am Flughafen Tegel. Der Senat legte detaillierte Zahlen für die Monate Mai bis Oktober 2002 vor und erklärte, dass ein vollständiges Nachtflugverbot zwar aus Sicht des Lärmschutzes wünschenswert wäre, wegen der Bedeutung des Flughafens aber nicht als realistisch angesehen werde. Stattdessen sollten höhere Nachtflugentgelte die Zahl nächtlicher Flüge reduzieren. 【3-a0506a】
Details
Quelle: Drucksache 15/10221, Kleine Anfrage des Abgeordneten Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen). 【3-a0506a】
Nachtflüge von Mai bis Oktober 2002 【3-a0506a】
Ich frage den Senat: 【3-a0506a】
Wie viele Starts und Landungen wurden auf dem Flughafen Tegel in den Monaten Mai bis Oktober 2002 in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.59 Uhr durchgeführt? 【3-a0506a】
Wie viele Starts und Landungen wurden in der Spitzennacht des jeweiligen Monats durchgeführt? 【3-a0506a】
An welchen Wochentagen traten diese Spitzenbelastungen auf? 【3-a0506a】
Hält der Senat ein Nachtflugverbot zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr für sinnvoll? 【3-a0506a】
Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um eine Ausweitung des Nachtflugverbots durchzusetzen? 【3-a0506a】
Wann rechnet der Senat mit Wirkungen dieser Maßnahmen? 【3-a0506a】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-a0506a】
Zu 1. bis 3.:
Die Berliner Flughafen-Gesellschaft übermittelte umfangreiche Angaben zu Starts und Landungen zwischen 22.00 Uhr und 5.59 Uhr. Die höchste nächtliche Belastung wurde im August 2002 mit 25 Flugbewegungen in einer Nacht registriert. Weitere Spitzennächte lagen zwischen 21 und 23 Flugbewegungen. Die stärksten Belastungen traten überwiegend zwischen Dienstag und Freitag auf. 【3-a0506a】
Zu 4.:
Ein absolutes Nachtflugverbot zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr wäre aus Sicht des Anwohnerschutzes wünschenswert. Aufgrund der Bedeutung des Flughafens Tegel für die Bundeshauptstadt werde dies jedoch nicht als realistische Option angesehen. 【3-a0506a】
Zu 5. und 6.:
Die Senatsverwaltung setzte sich für eine deutliche Verringerung nächtlicher Flugbewegungen ein. Dazu sollte eine neue Entgeltordnung eingeführt werden, die Nachtflüge stärker belastet. Die Einführung war für April 2003 vorgesehen. Mit ersten Effekten rechnete der Senat ab der Winterflugplanperiode 2003/2004. 【3-a0506a】
Berlin, den 29. Januar 2003
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-a0506a】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
An der #Jannowitzbrücke droht ab Frühjahr #Stau. Die #Straßenverbindung über die #Spree von Mitte nach #Kreuzberg muss #saniert werden. Ob die Arbeiten bereits im März oder im April beginnen, ist noch nicht entschieden. Sie werden von der Senatsbauverwaltung auf etwa zwei Jahre veranschlagt, weil die Brücke für Autos eingeschränkt passierbar bleiben soll. „Eine #Vollsperrung kommt für diese #Verkehrsader nicht in Frage“, sagte dazu Petra #Reetz, Sprecherin der Senatsbauverwaltung. Statt zwei Fahrspuren pro Richtung werden dann nur noch je Richtung eine zur Verfügung stehen. Bis zu 30 000 Autos passieren die Brücke täglich. Auch ohne Sperrung staut sich hier schon heute häufig der Verkehr. Ein #Nadelöhr ist die südlich anschließende #Brückenstraße, die nur #zweispurig ausgebaut ist. Die Autoschlangen werden sich mit Baubeginn in dieser Richtung vor allem zum Alexanderplatz verlagern.
Bombardier Transportation hat gemeinsam mit der S-Bahn Berlin GmbH heute den ersten komplett durchgängigen vierteiligen Halbzug der Baureihe 481 im Werk Ammendorf vorgestellt. Bei dieser Weiterentwicklung sind alle vier statt wie bisher nur zwei Wagen mit Durchgängen verbunden. Insgesamt hat die S-Bahn Berlin GmbH drei dieser neuen Halbzüge bestellt, die Anfang 2003 ausgeliefert werden. Sie dienen der Erprobung im Fahrgasteinsatz und als Versuchsträger für nachfolgende Fahrzeuggenerationen.
Konsequente Verjüngung des Fahrzeugparks
Die S-Bahn Berlin GmbH hatte 1994 und 1995 bei Bombardier Transportation insgesamt 500 zweiteilige elektrische Triebzüge (so genannte Viertelzüge) im Wert von über einer Milliarde Euro bestellt und damit bundesweit eines der umfangreichsten Fahrzeugbeschaffungsprogramme der letzten Jahrzehnte angeschoben. Die Züge werden in den Bombardier-Werken Ammendorf und Hennigsdorf gebaut. Jede Woche wird ein neuer Viertelzug in Dienst gestellt.
Derzeit sind bereits 404 Viertelzüge der Baureihe 481 im täglichen Einsatz. Das Durchschnittsalter des Fahrzeugparks sank seit Bestehen der S-Bahn Berlin GmbH von 43 Jahren auf nun nur noch 13 Jahre. Dank einer hohen Zuverlässigkeit von knapp 99% hat sich die neue Fahrzeuggeneration bei den Fahrgästen schnell einen guten Ruf erworben. Ein markantes zeitgemäßes Design, verbunden mit dem traditionellen rot-gelben Fahrschema prägt das Bild der „neuen“ Berliner S-Bahn. Der modern gestaltete Innenraum mit großflächigen Fenstern und gläsernen Windfängen im Türbereich besticht durch seine außergewöhnliche Transparenz. Die nun komplette Begehbarkeit eines Vierwagenzuges erhöht das subjektive Sicherheitsgefühl und gestattet eine bessere Fahrgastverteilung.
Praxiserprobte Fahrzeugtechnologie
Derzeit kommen Fahrzeuge der Baureihe 481 auf 11 von 15 Linien zum Einsatz. Wenn Anfang 2004 alle 500 Viertelzüge zur Verfügung stehen, wird der letzte Altbauzug aus den dreißiger auf das Abstellgleis rollen. Die jährliche Laufleistung der Züge liegt bei 140.000 Kilometern. Die gesamte Flotte legte in den letzten 12 Monaten 53 Mio. km zurück. Seit Indienststellung dieser Baureihe waren es bereits 164 Mio. km. Dies entspricht 427 mal der Entfernung zwischen Erde und Mond.
Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Dienstleistungen. Das breite Produktangebot umfasst Schienenfahrzeuge für den Personenverkehr, komplette Schienenverkehrssysteme, Lokomotiven, Güterwagen, Antriebstechnik und Zugsteuerung sowie Bahnsteuerungssysteme.
Der CDU-Abgeordnete Alexander Kaczmarek fragte nach dem Bestand von Gleisanschlüssen in Berlin sowie nach Fördermöglichkeiten für den Schienengüterverkehr. Der Senat teilte mit, dass von 171 vorhandenen Unternehmensanschlüssen lediglich 31 aktiv genutzt würden. Gleichzeitig verwies er auf künftige Fördermöglichkeiten durch ein geplantes Gleisanschlussprogramm des Bundes. 【1-2f0bdf】
Details
Quelle: Drucksache 15/10231, Kleine Anfrage des Abgeordneten Alexander Kaczmarek (CDU). 【1-2f0bdf】
Förderung des Güterschienenverkehrs 【1-2f0bdf】
Ich frage den Senat: 【1-2f0bdf】
Wie viele Gleisanschlüsse von Unternehmen an das Bahnnetz sind in Berlin noch vorhanden? 【1-2f0bdf】
Wie viele Unternehmen, die mehrheitlich im Besitz des Landes Berlin sind, verfügen über einen Gleisanschluss, und wie viele davon werden genutzt? 【1-2f0bdf】
Welche Möglichkeiten sieht der Senat, die Nutzung von Gleisanschlüssen zu intensivieren? 【1-2f0bdf】
Sind dem Senat Initiativen der Bundesregierung, ein sogenanntes Gleisanschluss-Sonderprogramm aufzulegen, bekannt? Wenn ja, in welchem Umfang könnte Berlin davon profitieren? 【1-2f0bdf】
Berlin, den 10. Dezember 2002. 【1-2f0bdf】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【1-2f0bdf】
Zu 1.:
Gemäß einer Untersuchung zur Zukunftsfähigkeit von Gleisanschlüssen gibt es in Berlin 171 Gleisanschlüsse von Unternehmen. Davon sind 120 Anschlüsse gesperrt. Von den verbleibenden 51 zugelassenen Gleisanschlüssen weisen 31 Verkehrsaktivität auf. 【1-2f0bdf】
Zu 2.:
Mehrheitlich landeseigene Unternehmen mit Gleisanschlüssen sind die Berliner Großmarkt GmbH und die Messe Berlin GmbH. Während der Großmarktanschluss derzeit ungenutzt ist, wird der Anschluss der Messe Berlin im Zusammenhang mit Veranstaltungen wie der InnoTrans genutzt. 【1-2f0bdf】
Die BEHALA verfügt über aktiv genutzte Gleisanschlüsse im Südhafen Spandau, Westhafen und Osthafen. Die BSR erhält einen Gleisanschluss in der Gradestraße zur Verladung von Hausmüll. Die BVG und die Berliner Wasserbetriebe verfügen über keine Gleisanschlüsse für den Schienengüterverkehr. Darüber hinaus existieren weitere Anschlüsse beim Deutschen Technikmuseum, am Flughafen Tempelhof sowie auf landeseigenen Flächen in Spandau, Schönerlinde und Lichtenberg. 【1-2f0bdf】
Zu 3.:
Der Senat sieht seine Hauptaufgabe darin, Unternehmen, Verlader und Logistikpartner zusammenzubringen, Kooperationen anzustoßen sowie die Nutzung von Schiene und Wasserstraße zu fördern. Hierzu wurden der „Arbeitskreis Schienengüterverkehr in der Region Berlin-Brandenburg“ sowie eine Untersuchung zur Zukunftsfähigkeit der Berliner Gleisanschlüsse initiiert. 【1-2f0bdf】
Zudem werden Fördermöglichkeiten aus GA-Mitteln sowie einem geplanten Bundesprogramm für Gleisanschlüsse geprüft. Darüber hinaus will der Senat auf Bundesebene auf bessere Wettbewerbsbedingungen für den Schienengüterverkehr hinwirken. 【1-2f0bdf】
Zu 4.:
Dem Senat sind entsprechende Pläne der Bundesregierung bekannt. Nach Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen könnte ein Förderprogramm frühestens 2004 aufgelegt werden. Antragsberechtigt sollen Eisenbahnverkehrsunternehmen und Verlader sein. Eine feste Mittelverteilung auf einzelne Bundesländer ist nicht vorgesehen. 【1-2f0bdf】
Berlin, den 01.02.2003
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Neues zum Thema Qualität im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) haben die Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr GmbH und Elster- Nahverkehrsgesellschaft mbH vermeldet: Sie engagieren sic h als eine der ersten Verkehrsunternehmen aus der Lausitz an der VBB-Qualitätsoffensive. Für Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Südbrandenburg bedeutet das zukünftig eine höhere Qualität bei der Betreuung durch die Mitarbeiter/innen der Verkehrsunternehmen sowie die Dokumentation der angebotenen Dienstleistung nach festgelegten Normen. Seit dem 1. August 2002 ist auch die Lausitz im VBB eingebunden und bietet einheitliche Tarife sowie Fahrgastinformationen für ganz Berlin und Brandenburg. Nun beteiligen sich die ersten Verkehrsunternehmen am den bereits laufenden Projekt im VBB. Ferdinand Schwarz, Bürgermeister und 1. Beigeordneter der Stadt Cottbus: „Ich freue mich, dass sich die Verkehrsunternehmen in Südbrandenburg dieser Herausforderung stellen und gemeinsam die Qualitätssteigerung der Dienstleistung ÖPNV zum Ziel gesetzt haben. Südbrandenburg setzt damit für den künftigen Wettbewerb ein Zeichen durch Qualitätsmaßstäbe.“ Ein Bestandteil der Qualitätsoffensive des VBB ist die Zertifizierung der Verkehrsunternehmen nach DIN EN ISO 9001:2000 im Rahmen einer gemeinsamen Gruppenzertifizierung. Dieses Projekt der Zusammenarbeit von Verkehrsunternehmen zur Sicherung eines verbundweit einheitlichen Qualitätsniveaus für den Fahrgast ist in der Bundesrepublik bisher einmalig. Die VBB-Qualitätsoffensive hat zwei Ziele: · Gut ausgebildete Mitarbeiter durch das Programm „Kundenorientierung und Dienstleistungsqualität“, eine Qualifizierung der Mitarbeiter/innen im Fahrdienst und Service zur „Fachkraft im Verkehrsservice“. Im Rahmen der VBB-Qualitätsoffensive wurden bereits mehr als 1.450 Mitarbeiter/innen im Fahr- und Servicedienst zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ ausgebildet. Die viertägigen Schulungen der Mitarbeiter/innen beinhalten zum Beispiel die Qualität im ÖPNV, Stress- und Konfliktbewältigung oder Produktkenntnisse. Nach dem Prinzip „Train the Trainer“ bildet der VBB die Mitarbeiter zum Trainer aus, die wiederum ihre Kollegen und Kolleginnen zur „Fachkraft im Verkehrsservice“ weiterbilden. · Die Einführung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001:2000 bei den Verkehrsunternehmen und dessen Zertifizierung. In dem Zusammenhang werden Qualitätsanforderungen der Kunden durch Kundenbefragungen ermittelt und Ihr Umsetzungsgrad im Rahmen der Leistungserbringung bewertet. Die Verkehrsunternehmen führen gemeinsam die Zertifizierung durch, so wird der Aufwand gering gehalten. Die erste Gruppe von 12 Verbundverkehrsunternehmen wurde im Juni diesen Jahres bereits zertifiziert. Die zweite Gruppe, an der die Cottbusverkehr GmbH, die Elster- Nahverkehrsgesellschaft mbH und private Verkehrsunternehmen teilnehmen, zählt ebenfalls 12 Verkehrsunternehmen. Die Zertifizierung schafft den Qualitätsnachweis für Mitarbeiter und Unternehmen sowie deren Dienstleistungsqualität. Das mit den Unternehmen durchzuführende Zertifizierungsverfahren sichert die Qualität und entwickelt diese ständig nach den Kundenanforderungen weiter. Uwe Stindt, Geschäftsführer der VBB-GmbH betonte, dass Qualität und Qualitätsmanagement heute in allen Bereichen der Wirtschaft entscheidende Faktoren für den Erfolg eines Unternehmens darstellen. „Je komplexer die Erbringung einer Dienstleistung ist, desto erforderlicher ist es, die jeweiligen Schritte innerhalb der Wertschöpfungskette fehlerfrei und eindeutig zu definieren. Als Beispiel möchte ich hier die Automobilbranche heran ziehen: Allein bei VW sind mehr als 11.000 Mitarbeiter mit der Qualitätssicherung beschäftigt. Die Verkehrsunternehmen investieren damit in die Zukunft ihres Personals und in die Zukunft ihres eigenen Unternehmens.“ Ulrich Thomsch, Geschäftsführer der Cottbusverkehr GmbH unterstrich den Anspruch der Verkehrsunternehmen: „Wer die Chancen des künftigen Wettbewerbs nutzen will, muss selbst aktiv werden. Das heißt, die Bewertung der Qualität in der Cottbusverkehr GmbH dient zur Vorbereitung auf die Zeit im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Wir wollen unsere Mitarbeiter noch besser auf die zukünftige Arbeit und Anforderungen vorbereiten und gleichzeitig dem Kunden einen noch besseren Service bieten.“ Ewald Pajonk, Geschäftsführer der Gesellschaft für Qualität (GQV) hat umfangreiche Erfahrung bei der Einführung von QM-Systemen bei Verkehrsunternehmen: „Durch Qualität der Produkte und Prozessabläufe erhalten die Unternehmen ein neues Verständnis im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Auftraggebern. Durch das QM-System soll auch für Städte oder Landkreise der tatsächlich Nachweis geführt werden, dass der beste ÖPNV für die eingesetzten Mittel erbracht wird.“
Warum hat sich in diesem Jahr der Termin für den #Fahrplanwechsel gegenüber den Vorjahren verändert?
Karl-Heinz Friedrich: Die europäischen Länder haben sich geeinigt, ihre Fahrpläne noch besser als bisher aufeinander abzustimmen. Als gemeinsames Datum für die #Umstellung hat man den 15. Dezember festgelegt. So soll es in Zukunft auch bleiben.