Der wahre S-Bahn-Freund wird mit der #Ausmusterung der Züge Baureihe #477 und dem Einsatz der Baureihe #481, nun auch auf der #S3, sicher auch die #Geräusche der materialfressenden Reibung zwischen Rad und Schiene vermissen. Und dabei braucht er doch jedes #Fahrgeräusch wie die Luft zum Atmen.
Der wahre S-Bahn-Nutzer aber, der ständig aus seinem wohlverdienten Feierabend-S-Bahn- Nickerchen geweckt wird, und die vielen Anwohner an #kurvenreichen S-Bahn-Strecken, die wird es freuen: Die Züge sind leiser.
Eine einst viel befahrene und sehr beliebte Strecke kehrt für einen Tag in das Netz der Berliner S-Bahn zurück – am 30. August können sich ihre zahlreichen Freunde auf die frühere #S10, auch „#Konrad“ genannt, freuen.
Zum Abschied von den #Altbaufahrzeugen der Berliner S-Bahn können sie noch einmal das Rattern der Motoren und den eigenen Duft der Baureihe #475 erleben.
Seit dem 26. Juli sind die #Altberliner #S-Bahnzüge der 30er und 40er Jahre so gut wie vom Liniennetz verschwunden: An diesem Tag ersetzte die Berliner S-Bahn auch auf der Linie #S3 die Züge der Baureihe #477 durch die modernen der Baureihe 481/482.
Wie sooft im Leben gibt es auch für Reisende auf der Strecke Wittenberge-Nauen-Berlin die gute Nachricht und die schlechte.
Die gute: für die von der #Vollsperrung zwischen #Wittenberge und #Nauen betroffenen Stammkunden der Bahn gelten bis zum Ende der Sperrung am 27. September #VBB-Jahreskarten und -Abos für die Strecke Wittenberge – Berlin in den Inter- City-Zügen ohne Aufpreis.
Dieser Meinung von Benno #Koch, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (#ADFC), ist nichts hinzuzufügen. Man kann ihr nur die Umsetzung in Taten wünschen – in gemeinsamer Anstrengung von Verkehrsunternehmen und Verantwortlichen des Berliner Senats.
Seit Jahren nimmt die #S-Bahn hier eine Vorreiterrolle ein. 5500 #Fahrradabstellplätze entstanden seit 1999 an 53 S-Bahnhöfen. Die meisten sind überdacht und mit speziellen Bügeln zum sicheren Anschließen der Räder ausgestattet.
Neben dem persönlichen Service am Schalter und der einfachen Bedienung am Automaten bietet die S-Bahn Berlin GmbH ihre Fahrscheine nun auch per Internet an. Im Angebot sind, neben Monatskarten für jedermann, Schüler- und Azubitickets, 7-Tage-Karten, die Freizeitkarte und die bei Touristen beliebte Berlin Welcome Card. Die Tickets werden innerhalb von zwei bis drei Werktagen versandkostenfrei nach Hause zugestellt. Bezahlt wird per Kreditkarte oder Rechnung.
Der S-Bahn-Online-Shop ist über die Internetseite des Verkehrsunternehmens: www.s-bahn-berlin.de erreichbar und hat sich in den ersten acht Wochen der Freischaltung bereits überregional herumgesprochen. „Insbesondere Hauptstadttouristen nutzen die Gelegenheit, sich die Berlin Welcome Card bereits vorab zuzulegen“, bilanziert S-Bahn-Vertriebsleiter Gerd-Peter Willbrandt. Demnächst rechnet er mit einer weiten Nutzung auch im Bereich der Zeitkarten: „Für viele Internet-Nutzer ist der Kauf per Mausklick die bequeme Alternative zu Schalter und Automat.“
Auch S-Bahn-Fans kommen im Online-Shop auf ihre Kosten. Rund 160 Artikel sind erhältlich, z. B. Fahrzeugmodelle der neuen S-Bahn-Baureihe 481, Bücher rund ums Thema, historische Streckenpläne und Fahrkarten u.v.m. Genaue Produktbeschreibungen ermöglichen es, sich detailliert zu informieren. Bestellungen gab es zuletzt u.a. aus den Niederlanden, England und Kanada.
Vertriebsleiter Willbrandt denkt aber schon weiter: „In einigen Monaten werden Tickets für die Panorama-S-Bahn und die historischen Sonderzüge im vollautomatischen Reservierungssystem buchbar sein. Enttäuschte Touristen, die bislang vor dem ausgebuchten Zug stehen, wird es dann nicht mehr geben.“
Unter den Linden ohne Linden? Wie viele Bäume fallen der Umgestaltung zwischen Wilhelmstraße und Glinkastraße zum Opfer?
Ereignis
Die Abgeordnete Claudia Hämmerling fragte nach den geplanten Baumfällungen im Zuge der Umgestaltung der Straße Unter den Linden. Der Senat erklärte, dass von 67 vorhandenen Linden 61 gefällt und sechs verpflanzt werden sollen. Begründet wurde dies mit dem Alter der Bäume, notwendigen Bauarbeiten an Leitungen und Fahrbahnen sowie dem Ziel einer einheitlichen Neupflanzung. 【2-a71f32】
Details
Quelle: Drucksache 15/10886, Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen). 【2-a71f32】
Unter den Linden ohne Linden? Wie viele Bäume fallen der Umgestaltung zwischen Wilhelmstraße und Glinkastraße zum Opfer? 【2-a71f32】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【2-a71f32】
Zu 1.:
Von 67 vorhandenen Bäumen sollen 61 gefällt werden. 【2-a71f32】
Zu 2.:
Die Fällungen sollen nicht während der Vegetationszeit erfolgen. 【2-a71f32】
Zu 3.:
Die Bäume befinden sich trotz langjähriger Belastungen durch Salz, Bauarbeiten und Leitungsanlagen in einem stabilen Zustand. Ihr ökologischer Wert wird jedoch als eingeschränkt bewertet. Der finanzielle Wert soll durch ein gesondertes Gutachten ermittelt werden. 【2-a71f32】
Zu 4. und 5.:
Sechs Linden sind zur Verpflanzung vorgesehen. Die tatsächliche Verpflanzbarkeit kann erst nach Prüfung des Wurzelzustands festgestellt werden. Das Pflanzenschutzamt und das zuständige Fachamt des Bezirks Mitte tragen die Einschätzung des Senats grundsätzlich mit. 【2-a71f32】
Zu 6. und 7.:
Nach Angaben des Bezirksamtes befinden sich rund 90 Prozent der Bäume in den Schadensstufen 1 bis 2. Dem Pflanzenschutzamt wurde diese konkrete Einschätzung jedoch nicht übermittelt. 【2-a71f32】
Zu 8.:
Da die meisten Linden ihren Lebenszenit überschritten hätten und die geplanten Bauarbeiten zu weiteren Belastungen führen würden, sei eine vollständige Neupflanzung aus stadtgestalterischen und gärtnerischen Gründen sinnvoller. 【2-a71f32】
Zu 9. und 10.:
Der Abstandsstreifen zwischen Fahrbahn und Mittelpromenade soll entfallen. Für bis zu zehn Bäume der Mittelpromenade werden geringfügige Aufastungen notwendig. 【2-a71f32】
Zu 11.:
Der Senat kündigte an, den Sonderfahrstreifen für Busse und Radfahrende so zu gestalten, dass ein sicheres Nebeneinanderfahren weiterhin möglich bleibt. 【2-a71f32】
Berlin, den 04. September 2003
In Vertretung
Dr. Hans Stimmann
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Gibt es auf den Berliner Flughäfen ein funktionierendes Bodenradar?
Ereignis
Der CDU-Abgeordnete Oliver Friederici fragte nach dem technischen Stand der Bodenradaranlagen auf den Berliner Flughäfen. Der Senat teilte mit, dass Tegel und Schönefeld über Bodenradar verfügen, Tempelhof hingegen nicht. Die Anlagen entsprechen den Empfehlungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), wobei Tegel zuletzt 2001 modernisiert wurde. 【1-8f60a3】
Details
Quelle: Drucksache 15/10893, Kleine Anfrage des Abgeordneten Oliver Friederici (CDU). 【1-8f60a3】
Gibt es auf den Berliner Flughäfen ein funktionierendes Bodenradar? 【1-8f60a3】
Ich frage den Senat:
Gibt es auf den Berliner Flughäfen Tegel, Schönefeld und Tempelhof ein funktionierendes Bodenradar, mit dem Bodenkollisionen vermieden werden können?
Falls ja, seit wann?
Auf welchem technischen Stand befinden sich diese Anlagen?
Wann ist gegebenenfalls mit einem neuen technischen Stand zu rechnen?
Falls nein, weshalb gibt es kein Bodenradar?
Falls nein, wann ist mit der Inbetriebnahme zu rechnen? 【1-8f60a3】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【1-8f60a3】
Zu 1.:
Die Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld sind mit Bodenradar ausgerüstet. Der Flughafen Berlin-Tempelhof verfügt über kein Bodenradar. 【1-8f60a3】
Zu 2.:
Flughafen Tegel: seit Inbetriebnahme 1974
Flughafen Schönefeld: seit Mai 1994 mit Fertigstellung des neuen Towers im Nordteil 【1-8f60a3】
Zu 3.:
Die Bodenradaranlage in Tegel befindet sich nach einer Erneuerung auf dem technischen Stand von Mitte 2001. Die Anlage in Schönefeld entspricht dem Stand von Mai 1994. Beide Systeme entsprechen den Empfehlungen der ICAO. 【1-8f60a3】
Zu 4.:
Nach Ablauf der planungstechnischen Lebensdauer von 15 Jahren wird jeweils geprüft, ob eine Erneuerung erforderlich ist. 【1-8f60a3】
Zu 5. und 6.:
Aufgrund des einfachen Rollbahnsystems wird am Flughafen Tempelhof kein Bodenradar benötigt. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH plant dort auch künftig keine entsprechende Anlage. 【1-8f60a3】
Berlin, den 03. September 2003
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
101 neue „Große Gelbe“ rollen auf Berlin zu. Die BVG hat mit dem Omnibus-Hersteller NEOMAN einen Vertrag über die Lieferung von 101 Doppeldeck-Linienomnibussen geschlossen – mit der Option auf weitere 100 Fahrzeuge. NEOMAN erhielt den Zuschlag in einem Ausschreibungsverfahren und wird die Fahrzeuge nach BVG-Vorgaben entwickeln und produzieren. Es ist vorgesehen, zunächst einen Prototyp im Linienbetrieb zu testen, bevor die ersten Serienfahrzeuge im Jahr 2005 auf Berliner Straßen rollen werden.
Im Gegensatz zu den bisher durch die BVG eingesetzten Doppeldeckern wird die neue Fahrzeuggeneration auf einer Länge von 13,70 m drei Achsen haben. Da der neue „Große Gelbe“ rund 1,70 m länger ist als der bisherige, bietet er Platz für 120 Fahrgäste, darunter 80 Sitzplätze. Die bislang von der BVG eingesetzten Doppeldecker sind nur für ca. 90 Fahrgäste zugelassen. Die neuen Fahrzeuge sind selbstverständlich behindertengerecht, verfügen über 3 Türen und sind klimatisiert. Das Auftragsvolumen für die 101 „Neuen“ liegt bei ca. 40 Mio Euro.
Mit der Anschaffung der weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten „Großen Gelben“ wird die BVG in die Lage versetzt, nach und nach die alten Doppeldecker (die zum Teil seit 1987 im Einsatz sind) auszusondern. Davon profitieren nicht nur unsere Fahrgäste, denn die neuen Busse tragen auch dazu bei, dass der Instandhaltungsaufwand spürbar gesenkt werden kann.
Auch bei den Eindeckern wird der Generationswechsel in der BVG-Busflotte fortgesetzt. Neben dem Vertrag mit NEOMAN wurden zusätzlich mit den Herstellern EVOBUS und NEOMAN Verträge über die Lieferung von 71 Schubgelenkbussen und 15 Eindeckomnibussen im Wert von 30 Mio EUR geschlossen. Die Auslieferung dieser Fahrzeuge soll noch 2003 beginnen.