Unter den Linden ohne Linden? Wie viele Bäume fallen der Umgestaltung zwischen Wilhelmstraße und Glinkastraße zum Opfer?
Ereignis
Die Abgeordnete Claudia Hämmerling fragte nach den geplanten Baumfällungen im Zuge der Umgestaltung der Straße Unter den Linden. Der Senat erklärte, dass von 67 vorhandenen Linden 61 gefällt und sechs verpflanzt werden sollen. Begründet wurde dies mit dem Alter der Bäume, notwendigen Bauarbeiten an Leitungen und Fahrbahnen sowie dem Ziel einer einheitlichen Neupflanzung. 【2-a71f32】
Details
Quelle: Drucksache 15/10886, Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen). 【2-a71f32】
Unter den Linden ohne Linden? Wie viele Bäume fallen der Umgestaltung zwischen Wilhelmstraße und Glinkastraße zum Opfer? 【2-a71f32】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【2-a71f32】
Zu 1.:
Von 67 vorhandenen Bäumen sollen 61 gefällt werden. 【2-a71f32】
Zu 2.:
Die Fällungen sollen nicht während der Vegetationszeit erfolgen. 【2-a71f32】
Zu 3.:
Die Bäume befinden sich trotz langjähriger Belastungen durch Salz, Bauarbeiten und Leitungsanlagen in einem stabilen Zustand. Ihr ökologischer Wert wird jedoch als eingeschränkt bewertet. Der finanzielle Wert soll durch ein gesondertes Gutachten ermittelt werden. 【2-a71f32】
Zu 4. und 5.:
Sechs Linden sind zur Verpflanzung vorgesehen. Die tatsächliche Verpflanzbarkeit kann erst nach Prüfung des Wurzelzustands festgestellt werden. Das Pflanzenschutzamt und das zuständige Fachamt des Bezirks Mitte tragen die Einschätzung des Senats grundsätzlich mit. 【2-a71f32】
Zu 6. und 7.:
Nach Angaben des Bezirksamtes befinden sich rund 90 Prozent der Bäume in den Schadensstufen 1 bis 2. Dem Pflanzenschutzamt wurde diese konkrete Einschätzung jedoch nicht übermittelt. 【2-a71f32】
Zu 8.:
Da die meisten Linden ihren Lebenszenit überschritten hätten und die geplanten Bauarbeiten zu weiteren Belastungen führen würden, sei eine vollständige Neupflanzung aus stadtgestalterischen und gärtnerischen Gründen sinnvoller. 【2-a71f32】
Zu 9. und 10.:
Der Abstandsstreifen zwischen Fahrbahn und Mittelpromenade soll entfallen. Für bis zu zehn Bäume der Mittelpromenade werden geringfügige Aufastungen notwendig. 【2-a71f32】
Zu 11.:
Der Senat kündigte an, den Sonderfahrstreifen für Busse und Radfahrende so zu gestalten, dass ein sicheres Nebeneinanderfahren weiterhin möglich bleibt. 【2-a71f32】
Berlin, den 04. September 2003
In Vertretung
Dr. Hans Stimmann
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.