Gutachter warnen deswegen vor "Aggressivität, Nervosität und Fluchtinstinkt". Und eine Tochterfirma erhöht den Druck weiter.
Es ist ein kühler Vormittag, am #Busbahnhof#Rudow öffnet der gelbe Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seine Türen. Den Fahrgästen, die beim Einsteigen hastig ihr Ticket aus der Tasche kramen, schlägt nicht nur warme Luft aus dem Innenraum des Busses entgegen.
Sondern auch ein #unangenehmer#Geruch, süßlich-aasig-stinkend, ein bisschen wie Katzenurin. Wer sich gleich vorne hinter den Fahrer setzt, der atmet bald durch den Mund, reibt sich die Augen und sucht einen Sitzplatz weiter hinten. "Riechst du das?", fragt Waldemar Schmidt. Der #Busfahrer, der in Wirklichkeit anders heißt, hat heute frei und fährt als Passagier mit. "Und jetzt stell dir das mal neun Stunden am Tag vor."
Es geht den Fahrern der Busse vom Typ #Citea LLE nicht nur um Geruchsbelästigung. 120 Wagen des niederländischen Herstellers #VDL sind im Berliner Straßenverkehr im Einsatz. Die Busfahrer sorgen sich um ihre Gesundheit – und die ihrer Fahrgäste. Er habe schon wieder Halsschmerzen bekommen, sagt Schmidts Kollege, der in Rudow am Steuer sitzt.
Erst vor ein paar Tagen sei ein Fahrer aus der Schicht heraus ins Krankenhaus gebracht worden: Hoher Blutdruck, brennende Augen, Probleme beim Atmen – es bestand sogar der Verdacht auf Herzinfarkt. Für Schmidt ist klar, dass die Ursache für die Beschwerden die …
Hennigsdorf bleibt größter Standort der Schienenfahrzeug-Sparte des kanadischen Konzerns, gab das Unternehmen am Freitag bekannt. Allerdings werden auch Stellen gestrichen: Im Bombardier-Werk sind 2600 Mitarbeiter beschäftigt, dazu kommen Leiharbeiter. Nach Angaben von Bombardier werden insgesamt 270 Stellen wegfallen, davon 70 bei den Leiharbeitsfirmen.
Konkurrenz durch Anbieter aus Osteuropa und China
Der kanadische Bahntechnik- und Flugzeugbauer hatte vor einigen Tagen angekündigt, 1430 von rund 10.000 Stellen in der Schienenfahrzeug-Sparte des Konzerns in Deutschland zu streichen. Das Unternehmen verwies darauf, dass es in der Bahntechnik zunehmend Konkurrenz durch Anbieter, unter anderem aus Osteuropa und China gebe.
#Schönefeld – Neuer Krach um den künftigen #Regierungsflughafen am #BER: Bundesverkehrsminister Alexander #Dobrindt (CSU) fordert eine Sondersitzung des Flughafen-#Aufsichtsrates. Der Bund fühlt sich brüskiert, weil Flughafenchef Karsten #Mühlenfeld – wie jetzt publik wurde – am 9. Februar den Mietvertrag mit der bundeseigenen Immobiliengesellschaft Bima für das alte Schönefelder Terminal A gekündigt hat. Dort werden jährlich rund zehn Millionen Passagiere abgefertigt. Doch das Grundstück gehört zum Areal, auf dem für 350 Millionen Euro der neue Regierungsairport errichtet werden soll. Dobrindt kritisierte Mühlenfeld harsch. „Das ist kein akzeptables Vorgehen. Der Aufsichtsrat muss zu einer Sondersitzung zusammenkommen“, sagte er der „Bild“- Zeitung. „Der Flughafen kann nicht einseitig seine Pläne zu Lasten des Regierungsterminals ändern und dabei nicht einmal den Aufsichtsrat informieren.“
Mühlenfeld versteht die Aufregung nicht. Er wies darauf hin, dass die Kündigung eine Formsache war, es keine neuen Planungen für den Regierungsflughafen gebe. Der Mietvertrag mit dem Bund für das Schönefelder Alt-Terminal A sei 2011 abgeschlossen worden. Es sollte nach dem geplanten BER-Start 2012 – wie Tegel – geschlossen werden. Während der Bauzeit für das neue Regierungsterminal wollte der Bund dort die Staatsgäste empfangen. Das aber ist schon länger obsolet, mit Zustimmung des Bundes.
Am kommenden Sonntag, den 28. Februar 2016, jährt sich die #Verlängerung der heutigen #U6 von Tempelhof nach #Alt-Mariendorf zum 50. Mal. Aus diesem Anlass sind am Sonntag zwei #historische Züge der Baureihen #BII und #CII aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts auf der U6 zwischen den Bahnhö-fen #Seestraße und Alt-Mariendorf unterwegs. Wer die Fahrt im historischen Ambiente der liebevoll restaurierten Oldtimer erleben möchte, braucht keinen besonderen Fahrschein. Ein gültiges BVG-Ticket reicht aus. Allerdings sind die Züge nicht barrierefrei. Den Fahrplan der historischen Züge gibt es als Download auf BVG.de.
Der Streckenabschnitt mit den U-Bahnhöfen Alt-Tempelhof, Kaiserin-Augusta-Straße, Ullsteinstraße, Westphalweg und Alt-Mariendorf wurde am 28. Febru-ar 1966 feierlich eröffnet. Eine besondere Herausforderung beim Bau war die Querung des Teltowkanals. Die Ingenieure entschlossen sich zu einer unkon-ventionellen Lösung. Statt aufwendig in die Tiefe zu graben, hängte man die Brücke des Tempelhofer Damms ein bisschen höher und „klemmte“ den U-Bahnhof Ullsteinstraße direkt unter die Fahrbahn. Vom Tempelhofer Hafen aus ist diese schlaue Lösung noch heute gut zu erkennen.
Der U-Bahnhof verschwindet im Dunkeln, die Glasscheiben werden ausgebaut. Und was soll das gewaltige Loch nebenan? Das ist für die S-Bahn
Welch eine Verwandlung: Aus dem vom Tageslicht natürlich erhellten #U-Bahnhof #Mendelssohn-Bartholdy-Park der #U2 am Potsdamer Platz ist eine verdunkelte Station geworden, die künstlich beleuchtet werden muss. Vor den großflächigen Fenstern sind inzwischen die Mauern für ein Gebäude, „High Park“ genannt, emporgewachsen, das den Hochbahnhof fast komplett einhausen wird. Nur der südliche Eingangsbereich am Landwehrkanal bekommt noch Tageslicht ab.
In einem aufwendigen Bauverfahren entsteht neben und über dem Bahnhof ein Gebäudekomplex mit bis zu 13 Stockwerken. Wohnungen, ein Hotel und Geschäfte soll es hier geben. Um die Baugruben neben der Station ausheben zu können, musste die BVG den Hochbahnhof stabilisieren. Für die erforderlichen Träger, die den Bau stützen, waren Öffnungen in der Fassade erforderlich.
Eberswalde. Ende der Eis-Zeit: Auf der Oder können wieder Schiffe fahren. Seit Dienstag sei der Verkehr komplett freigegeben, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde heute mit. Seit dem 3. Januar war der Fluss wegen Eises für die Schifffahrt gesperrt. Zwischenzeitlich waren Eisbrecher im Einsatz. Das Eis war dann vor wenigen Wochen komplett geschmolzen.
Vor der Freigabe für die Schifffahrt war die Oder mit Booten abgefahren worden, die Tiefenmessungen vornahmen und nach Hindernissen im Fluss suchten, wie das Amt weiter mitteilte. Nachts ist die Schifffahrt aber weiter …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Die Schriftliche Anfrage betrifft u.a. Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Deutsche Bahn AG um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat überliefert wurde. Sie wird nachfolgend in den Antworten zu 1. bis 4. und 8. (3., 4., 8. teilweise Deutsche Bahn AG) wiedergegeben.
Frage 1: Wie viele Güterzüge waren in den Jahren 2013, 2014 und 2015 auf dem #Innenring unterwegs? Wie viele der #Güterzüge sind dabei in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr auf der Strecke? Welche weitere Entwicklung erwartet der Senat?
Antwort zu 1: Die Deutsche Bahn AG antwortet: „Wir haben Zahlen für zwei verschiedene Betriebsstellen auf dem Berliner Innenring erfasst, in Berlin-Moabit auf dem nordwestlichen Innenring und in Berlin-Greifswalder Straße auf dem nordöstlichen Innenring. In Berlin-Moabit waren im Jahr 2013 täglich rund 33 Güterverkehrszüge unterwegs, davon im Schnitt elf Züge in der Zeit zwi-schen 22 und 6 Uhr. 2014 waren es im Schnitt 38 Güter-verkehrszüge, davon 14 zwischen 22 und 6 Uhr. Im ver-gangenen Jahr fuhren auf dem Streckenabschnitt in Mo-abit durchschnittlich 34 Güterverkehrszüge, davon 13 zwischen 22 und 6 Uhr.
Für Berlin-Greifswalder Straße ergibt unsere Auswer-tung für 2013 eine durchschnittliche Zugzahl von zehn Güterverkehrszügen am Tag, davon vier in der Zeit von 22 bis 6 Uhr, für 2014 sind es 13 Güterverkehrszüge am Tag, fünf davon zwischen 22 und 6 Uhr und für das Jahr 2015 durchschnittlich elf Züge im Güterverkehr am Tag, davon vier zwischen 22 und 6 Uhr. Eine Prognose für die nächsten Jahre können wir nicht geben.“
Frage 2: Wie wird sich dadurch das #Lärmaufkommen entwickeln? In welchem Umfang, ggf. wo, ist die An-wendung von Techniken zur #Lärmpegelminderung ge-plant, wie beispielsweise die Nutzung von LL-Bremssohlen, Schienenschmiereinrichtungen, High Speed Grinding oder auch niedrigen Schallschutzwänden in der Höhe von 55-74cm, die laut Lärmaktionsplan spürbare Pegelminderungen erzielen würden? Sind neue Bauvor-haben zum Einbau von Schienenabsorbern geplant?
Antwort zu 2: Die Deutsche Bahn AG antwortet: „Bei den innovativen Techniken zur Lärmpegelminderung muss zwischen Techniken an Fahrzeugen und an der Infrastruktur unterschieden werden. Die Nutzung von LL-Bremssohlen ist eine Fahrzeugausrüstung und wird im Zuge des Lärmschutzprogramms DB 2020 verfolgt. Ak-tuell gibt es an der Infrastruktur der DB Netz AG in Ber-lin insgesamt 60 Schienenschmierapparate, die alle an S-Bahnstrecken eingebaut sind. An der Infrastruktur auf dem Innenring sind derzeit keine Maßnahmen zur Lärm-pegelminderung wie Schienenschmiereinrichtungen, High Speed Grinding (Schienenschleifen in zusätzlichen BÜG-Abschnitten) oder niedrige Schallschutzwände geplant. Es erfolgte im Jahr 2010 im Rahmen des Konjunkturpro-gramms II der Einbau von Schienenschmiereinrichtungen in Kombination mit Schienenstegdämpfern im Abschnitt zwischen Schönhauser Allee und Prenzlauer Allee. Wei-tere Maßnahmen sind an der Bestandsstrecke nicht vorge-sehen.“
Frage 3: Wie ist der aktuelle Stand bei der Wiederher-stellung des südlichen Innenrings? Wie wird das Thema Lärm dabei berücksichtigt?
Wie wirkt der Senat auf die Bahn ein, hier nachts kei-ne oder zumindest wenige Güterzüge verkehren zu las-sen?
Antwort zu 3: Die Deutsche Bahn AG antwortet: „Die seit 1878 existierende Fernbahnstrecke auf dem südlichen Berliner Innenring zwischen Berlin-Halensee und Berlin-Tempelhof ist seit dem Jahr 2001 nicht mehr durchgängig befahrbar. Nun wurde im August 2015 mit den Bauarbei-ten an den Eisenbahnüberführungen Gotenstraße und Blissestraße mit ersten Maßnahmen begonnen, die Vo-raussetzungen für eine Wiederaufnahme des planmäßigen Verkehrs ab Ende 2016 schaffen. In einer ersten Baustufe wird die durchgängige Befahrbarkeit der Strecke wieder hergestellt und dabei keine maßgebliche Änderung an der Strecke durchgeführt. Daher besteht hier auch kein An-spruch auf Lärmvorsorge gemäß geltenden Recht (16. BImSchV).
Zukünftig ist geplant, den gesamten Streckenabschnitt zu #elektrifizieren, womit leisere Elektrolokomotiven auf dem Streckenabschnitt eingesetzt werden können. Mit diesem Schritt ist eine maßgebliche Änderung der Infra-struktur verbunden und ein Anspruch auf #Lärmvorsorge begründet. Erfordernis und Umfang werden im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens durch die zuständigen Behörden ermittelt.
Ein Nachtfahrverbot für Güterzüge wird von der DB Netz AG nicht geplant oder umgesetzt. Die Umsetzung würde erhebliche negative Auswirkungen nach sich zie-hen. Dies würde zu Kapazitätsverlusten führen. Zugtras-sen könnten nicht oder nicht mehr nachfragegerecht an-geboten werden. Dies hätte Folgewirkungen für die Nut-zung des gesamten Schienennetzes. Letztendlich würde dies den Schienengüterverkehr erheblich schwächen. Die Verlagerung der Transporte auf andere Verkehrsträger wäre die Folge. Es ergibt sich lediglich eine Verschiebung der Lärmbelastung in die Tagesstunden und keine Redu-zierung. Hinzu kommen zahlreiche offene rechtliche Fragen hinsichtlich der Einschränkung der Verfügbarkeit von Schienenwegen. Alle Anstrengungen sollten deshalb darauf gerichtet sein, den Lärm zu mindern und gleichzei-tig die Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs zu erhalten.“
Bei den kontinuierlich stattfindenden Treffen zwi-schen Bahn und dem Land Berlin werden regelmäßig Konflikte durch Lärm des Schienengüterverkehrs in der Nacht thematisiert und auf bestehende Konfliktpotenziale hingewiesen. Dies betrifft das gesamte Stadtgebiet, damit auch den Bereich des südlichen Innenrings.
Allerdings besitzt der Berliner Senat keinerlei direkte Einflussmöglichkeit auf die reale Trassenvergabe. Diese Aufgabe obliegt allein und ausschließlich der Bahn. Eine Steuerungsmöglichkeit besteht daher für das Land nicht.
Frage 4: Wie ist der aktuelle Stand der nationalen und europäischen Initiativen zur Verringerung des nächtlichen Schienenverkehrslärms von Güterzügen und zur Umrüs-tung von Güterwagen? Wie ist der aktuelle Stand der Maßnahmen des nationalen Lärmsanierungsprogramms, die Berlin zu Gute kommen?
Antwort zu 4: Ein wesentlicher Beitrag zur Verringe-rung des nächtlichen Schienenverkehrslärms von Güter-zügen durch die Umrüstung der Graugussbremsen auf „leise“ Bremsen ist zu erwarten. Laut Antwort der Bun-desregierung auf die Kleine Anfrage 18/6494 vom 28.10.2015 waren am 02.10.2015 im nationalen Fahr-zeugregister ca. 173.000 Güterwaggons gelistet. Im Be-stand sind ca. 21.100 Neuwagen mit Bremssohlen (K-Sohlen), weitere 9.300 Wagen sind auf Verbundstoffsoh-len (LL-Sohlen) umgerüstet.
Zum aktuellen Stand der nationalen und europäischen Initiativen zur Verringerung des nächtlichen Schienen-verkehrslärms von Güterzügen und zur Umrüstung von Güterwagen verweist der Senat auf seine nach wie vor aktuelle Antwort zu Frage 4 Drs. 17/12834 vom 13.12.2013. Dem hinzuzufügen ist, dass die Bundesregie-rung die Mittel für die Lärmsanierung an Schienenwegen seit 2014 von 100 auf 130 Mio. € pro Jahr erhöht hat.
Die Deutsche Bahn AG antwortet: „Das freiwillige Lärmsanierungsprogramm ist ein Programm des Bundes, nicht der Deutschen Bahn. Damit kann Schallschutz an bestehenden Eisenbahnstrecken realisiert werden. Die Voraussetzungen für die Durchführung einer Lärmsanie-rungsmaßnahme sind in der „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ geregelt.“
Frage 5: Wird sich der Senat der Forderung der Ver-kehrs- und Umweltministerien der vier Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Rhein-land-Pfalz gegenüber dem Bund anschließen, im Interesse der Anwohnerschaft von stark belasteten Güter-bahnstrecken schnellstmöglich eine Rechtsgrundlage für Betriebsbeschränkungen zu schaffen, die u.a. Geschwin-digkeits- und Nachtfahrbeschränkungen für überlaute Güterwagons festschreiben soll?
Antwort zu 5: Der Senat unterstützt die Zielsetzung der Bundesregierung im Rahmen ihres Koalitionsvertra-ges, den Schienenlärm bis 2020 deutschlandweit zu hal-bieren. Dazu soll der Umrüstungsstand von Güterwagen auf lärmmindernde Bremsen im Jahr 2016 evaluiert wer-den. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt nicht mindestens die Hälfte der in Deutschland verkehrenden Güterwagen umgerüstet ist, will die Bundesregierung ordnungsrechtli-che Maßnahmen auf stark befahrenen Güterstrecken um-setzen – z. B. Nachtfahrverbote für nicht umgerüstete Güterwagen. Diese Evaluierung liegt noch nicht vor. Für den Fall, dass der Umrüstungsgrad nicht in dem beschrie-benen Maße erreicht wird, unterstützt der Senat ordnungs-rechtliche Maßnahmen zu Betriebsbeschränkungen.
Frage 6: Wird sich der Senat mit Blick auf den Lärm-schutz, insbesondere an der Stettiner Bahn, mit dem Nachbarland Brandenburg in Verbindung setzen mit dem Ziel, ein gemeinsames Vorgehen der beiden betroffenen Länder in dieser Frage abzustimmen?
Antwort zu 6: Im Bereich der Stettiner Bahn ist konk-ret der Abschnitt Berlin-Pankow – Berlin-Blankenburg im Freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes ent-halten. Eine Realisierung von Lärmschutzmaßnahmen erfolgt voraussichtlich ab 2017. Für den Abschnitt Berlin-Blankenburg bis Berlin-Karow wird derzeit ein Planfest-
stellungsverfahren durchgeführt. Hiermit ist auch die Sicherstellung eines Lärmschutzes gemäß den Vorschrif-ten der 16. Durchführungsverordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz verbunden.
Der Abschnitt Berlin-Karow bis Landesgrenze ist im Lärmsanierungsprogramm des Bundes enthalten. Dieser Abschnitt hat allerdings eine geringere Priorität, so dass eine Lärmsanierung voraussichtlich erst ab 2024 möglich sein wird. Der Berliner Senat hat die Deutsche Bahn be-reits um ein Vorziehen dieser Maßnahme gebeten. Dies wurde bisher aber mit Verweis auf die bundesweit gelten-de Prioritätenliste abgelehnt.
Seitens des Landes Brandenburg sind keine Initiativen bekannt. Ein gemeinsames Vorgehen mit dem Land Brandenburg wurde bisher nicht vorgenommen, da eine Änderung der Sachlage in diesem Fall nicht erwirkt wer-den würde.
Frage 7: Welches Ergebnis wurde im Rahmen des neuen S-Bahn-Vertrages erzielt in Bezug auf den Erhalt möglichst lärmarmer neuer S-Bahn-Züge?
Antwort zu 7: Im Anhang T „Anforderungen an die Triebzüge“ zum Verkehrsvertrag (veröffentlicht unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/oepnv/download/Anlagen_Verkehrsvertrag_Teil2.zip) sind verschiedene Anforderungen an die Geräuschent-wicklung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge festgehalten. Sie beinhalten sowohl konkrete, quantitative Pegelhöchstwer-te als auch Grundsätze, die bei der Konstruktion zu be-rücksichtigen sind.
Die Pegelhöchstwerte für die verschiedenen Betriebs-zustände werden dafür sorgen, dass die neuen Fahrzeuge insgesamt leiser sein werden als nach den europaweit gültigen Grenzwerte der TSI Lärm (siehe ID-Nummer 35 und ID-Nummer 36 im Anhang T) erforderlich.
Die Grundsätze beinhalten z. B. Pflichten zur Be-kämpfung von Lärmquellen, deren Vorkommen und Ur-sachen im Voraus nicht exakt spezifiziert werden konn-ten. Eine solche grundsätzliche Vorgabe gibt es zum Bei-spiel bzgl. der Minimierung des sogenannten Kurven-quietschens, dessen Auftreten von komplexen Wechsel-wirkungen zwischen Fahrzeug und Infrastruktur abhängt, wie mehrere Bahnexperten im Rahmen der Markterkun-dung und Verhandlungstermine unabhängig voneinander ausgeführt hatten. Hierzu ist von der S-Bahn GmbH noch ein Paket mit konkreten Maßnahmen vorzulegen (siehe ID-Nummer 39 im Anhang T).
Ergänzend ist hervorzuheben, dass vertraglich nicht nur Vorgaben für Neufahrzeuge aufgestellt, sondern auch die Geräuschentwicklung alternder Fahrzeuge berücksich-tigt werden. In der Anlage LM „Messung der Lärmemis-sionen“ zum Verkehrsvertrag (veröffentlicht unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/oepnv/download/Anlagen_Verkehrsvertrag_Teil1.zip) sind außerdem die Messverfahren festgelegt, womit die Einhaltung der Vorgaben überprüft werden kann. Eine Nichteinhaltung der Vorgaben führt zu genau definierten Minderungen der Vergütung.
Die ausführlichen Vorgaben sind im Abschnitt „Ge-räuschstandards“ von Anhang T dargestellt (siehe ID-Nummern 35 ff.).
„Konkret müssen die neuen S-Bahn-Fahrzeuge folgende Pegelhöchstwerte einhalten:
Vorgabe
TSI Noise
Standgeräusch
60db(A)*
68 db(A)
Anfahrgeräusch
77 db(A)*
82 db(A)
Vorbeifahrtgeräusch
79 db(A)/81 db(A)**
81 db(A)
* plus Alterungszuschlag von 1 db(A) nach 5 Jahren nach Inbetriebnahme des jeweiligen Fahrzeugs, von 2 db(A) nach 8 Jahren nach Interiebnahme und von 3 db(A) nach 11 Jahren nach Inbetriebnahme
** 79 db(A) für die TSI-Messfahrt/ 81 db(A) für die Überprüfungsmessungen“
Frage 8: Sind im Rahmen der Sanierung der S-Bahn-Züge der Baureihen 480, 481 und 485 für rund 300 Milli-onen EUR Lärmverminderungsmaßnahmen vorgesehen?
Antwort zu 8: Die Deutsche Bahn AG antwortet: „Ei-ne Reihe von Ertüchtigungsmaßnahmen, die Gegenstand der noch abzuschließenden Übergangsverträge sind und auf die sich das Land Berlin und die S-Bahn Berlin GmbH bereits fachlich verständigen konnten, werden durch Erneuerung von Verschleißteilen für die Restle-bensdauer der Bestandsfahrzeuge lärmmindernd wirken. Darunter fallen beispielsweise die Aufarbeitung der Rad-satzgetriebe bei der BR480, die Aufarbeitung der Schrau-benluftpresser bei der BR 480 oder Substitution von Ein-zelkomponenten bei den Luftversorgungsanlagen bei der BR 485.“
Die Fahrzeuge der Altbaureihen 480 und 485 werden zur Sicherstellung des stabilen Weiterbetriebs über das Jahr 2017 hinaus bis zur vollständigen Verfügbarkeit der Neufahrzeuge ertüchtigt. Die durch die S-Bahn Berlin GmbH konzipierten und mit den Ländern vereinbarten Ertüchtigungsmaßnahmen verfolgen ausschließlich das Ziel der Gewährleistung der technischen Zuverlässigkeit der Fahrzeuge dieser Altbaureihen im befristeten Weiter-betriebszeitraum unter Wahrung des Bestandsschutzes. Hierbei sind keine Maßnahmen explizit zur Lärmminde-rung vorgesehen.
Die Fahrzeuge der Baureihe 481 sollen noch für einen längeren Weiterbetriebszeitraum im S-Bahn-Netz einge-setzt werden. Bei der im Rahmen der Schriftlichen Anfra-ge Nr. 17/17667 angegebenen Aufwandsschätzung der S-Bahn Berlin GmbH zur Langlebigkeitsertüchtigung der Fahrzeuge der Baureihe 481 sind keine Lärmminde-rungsmaßnahmen enthalten. Es ist jedoch zu beachten, dass die Verhandlungen mit der S-Bahn Berlin GmbH über den Einsatz und die Ertüchtigungsmaßnahmen der Baureihe 481 erst in den nächsten Monaten erfolgen. Hierbei sollen u. a. auch Lärmminderungsmaßnahmen diskutiert werden.
Frage 9: Welche Maßnahmen wurden bei der Vergabe der S-Bahn vertraglich festgelegt zur Lärmvermeidung im Sinne des Lärmaktionsplans 2013-2018? Ist beispielswei-se der Einbau von Radschallabsorbern und der Entdröh-nung des Drehgestellrahmens vorgesehen, die schon im Lärmaktionsplan 2008 empfohlen wurden, aber aus Kos-tengründen seinerzeit von der S-Bahn Berlin abgelehnt worden sind?
Antwort zu 9: Die oben benannten Geräuschstandards in Anhang T wurden als sogenannte funktionale Vorga-ben ausgestaltet. Das bedeutet, dass die zu erreichenden Ziele (hier: maximaler Geräuschpegel für die verschiede-nen Betriebszustände, siehe obige Antwort zu Frage 7) vorgegeben wurden, und nicht einzelne Maßnahmen die zum Erreichen dieser Ziele erforderlich sind.
Berlin, den 24. Februar 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 29. Feb. 2016)
Frage 1: Wie hoch war die #Pünktlichkeit der Linien der #BVG im Jahr 2014 und im Jahr 2015 aufgeschlüsselt nach einzelnen U-, Bus- und Tramlinien?
Antwort zu 1.: Im Rahmen der Berichterstattung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit der einzelnen Verkehrsträger übermittelt. Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Straßenbahn, der U-Bahn und des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn, bei der Straßenbahn und beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für das Jahr 2014 und das Jahr 2015 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Jahr Linie
2014
2015
U1
98,6%
98,7%
U2
98,8%
98,7%
U3
99,2%
99,2%
U4
99,9%
99,9%
U5
99,0%
99,3%
U6
98,8%
98,5%
U7
98,7%
98,3%
U8
99,0%
98,6%
U9
99,0%
99,1%
U12
97,5%
U55
99,8%
98,3%
ZU–Bahn
98,9%
98,6%
M 1
92,0%
89,1%
M 2
97,6%
96,9%
M 4
93,2%
93,9%
M 5
90,3%
89,2%
M 6
88,4%
86,3%
M 8
91,2%
91,1%
M 10
94,2%
93,0%
M 13
88,7%
86,5%
M 17
87,9%
91,5%
12
90,8%
90,3%
16
96,0%
96,0%
18
97,9%
95,7%
21
87,2%
86,9%
27
88,5%
91,4%
37
93,6%
93,0%
50
89,6%
88,4%
60
94,4%
93,5%
61
93,2%
93,0%
62
95,2%
93,8%
63
90,1%
89,1%
67
94,7%
95,0%
68
95,4%
95,2%
Tram
91,7%
91,1%
Pünktlichkeit Bus im Jahr 2014 und im Jahr 2015
Jahr Linie
2014
2015
100
83,0%
81,3%
101
85,3%
83,9%
104
80,0%
82,1%
106
70,9%
72,3%
107
84,0%
85,1%
108
92,4%
91,0%
109
79,7%
79,5%
110
84,7%
85,2%
112
86,0%
86,6%
114
94,1%
92,5%
115
92,7%
91,7%
118
93,2%
91,5%
120
78,6%
76,6%
122
83,4%
84,4%
123
83,8%
86,0%
124
91,5%
89,9%
125
87,4%
87,9%
128
81,7%
84,7%
130
91,3%
92,9%
131
95,1%
94,9%
133
93,9%
94,3%
134
89,7%
86,2%
135
92,6%
90,7%
136
87,4%
86,6%
137
91,6%
90,3%
139
88,8%
89,7%
140
78,1%
78,2%
142
81,1%
81,2%
147
78,2%
80,9%
150
86,3%
83,4%
154
90,8%
92,7%
155
90,2%
88,7%
156
85,8%
86,7%
158
86,3%
89,9%
160
92,3%
91,0%
161
92,9%
97,8%
162
87,4%
89,1%
163
90,4%
92,6%
164
89,6%
88,4%
165
90,6%
87,8%
166
94,3%
87,6%
167
87,2%
168
97,4%
96,6%
170
85,2%
87,3%
171
83,9%
83,1%
172
85,7%
87,7%
175
95,0%
95,9%
179
95,2%
93,1%
181
88,3%
86,6%
184
82,4%
83,1%
186
90,4%
88,8%
187
82,1%
79,9%
188
91,6%
88,9%
190
94,8%
94,7%
191
95,5%
95,7%
192
95,3%
96,8%
194
83,6%
86,2%
195
90,7%
90,6%
197
87,3%
85,2%
200
78,0%
74,9%
204
80,5%
72,8%
218
90,8%
89,2%
220
89,5%
90,8%
221
81,3%
83,6%
222
91,8%
92,6%
234
92,6%
93,7%
236
87,0%
86,2%
237
92,5%
91,5%
240
86,9%
85,8%
245
83,0%
83,0%
246
92,1%
90,6%
247
80,9%
80,8%
248
84,6%
76,5%
249
86,8%
86,9%
250
84,1%
85,0%
251
94,6%
255
84,2%
82,9%
256
91,2%
89,1%
259
88,0%
89,9%
260
84,6%
84,9%
263
94,1%
95,6%
265
85,3%
85,1%
269
93,5%
92,9%
271
95,2%
90,3%
275
96,0%
98,1%
277
92,4%
90,4%
282
88,1%
85,7%
283
91,2%
91,7%
284
91,9%
89,2%
285
86,2%
86,9%
291
91,7%
91,8%
294
95,4%
94,9%
296
94,5%
93,9%
309
92,0%
90,5%
312
95,1%
96,2%
316
97,5%
97,4%
318
98,0%
97,4%
320
96,0%
97,8%
322
91,4%
89,8%
324
97,9%
98,0%
326
98,5%
97,3%
327
86,2%
87,8%
334
97,6%
97,6%
337
87,3%
86,2%
341
89,2%
89,6%
344
87,8%
347
88,0%
89,5%
349
90,5%
96,3%
350
96,4%
95,8%
351
98,5%
353
95,2%
91,1%
363
96,1%
97,9%
369
96,5%
96,6%
370
89,6%
89,4%
371
95,4%
95,2%
372
95,3%
95,3%
373
91,3%
91,7%
377
95,4%
93,6%
380
76,8%
75,0%
390
71,3%
77,9%
395
96,1%
96,0%
396
89,3%
88,0%
398
91,7%
91,5%
399
97,9%
98,3%
TXL
81,4%
80,8%
X7
93,1%
90,2%
X9
81,9%
84,0%
X10
78,0%
77,4%
X11
85,8%
83,8%
X21
92,5%
92,0%
X33
84,2%
84,5%
X34
83,8%
81,0%
X49
79,3%
78,1%
X54
81,2%
79,6%
X69
89,3%
88,3%
X76
91,2%
90,5%
X83
89,7%
89,7%
M11
83,0%
83,1%
M19
89,1%
87,3%
M21
87,6%
88,4%
M27
81,4%
80,9%
M29
85,5%
84,8%
M32
92,4%
92,1%
M37
91,8%
91,8%
M41
86,1%
84,8%
M44
92,4%
92,9%
M45
89,3%
86,8%
M46
85,3%
84,4%
M48
76,5%
73,6%
M49
83,4%
84,7%
M76
88,4%
88,6%
M77
90,4%
90,4%
M82
88,3%
89,5%
M85
81,6%
79,3%
893
83,7%
75,3%
N1
78,2%
84,9%
N2
89,7%
90,0%
N3
93,6%
94,0%
N5
91,1%
91,6%
N6
87,0%
87,2%
N7
87,0%
87,8%
N8
80,0%
78,9%
N9
94,3%
91,2%
N10
95,3%
95,5%
N16
90,1%
89,5%
N20
94,1%
95,8%
N22
96,6%
97,9%
N23
94,8%
97,7%
N24
96,5%
97,5%
N25
92,3%
95,7%
N26
91,4%
94,3%
N30
98,7%
98,8%
N33
92,9%
94,3%
N34
96,9%
97,4%
N35
96,3%
96,0%
N39
94,0%
97,0%
N40
84,5%
85,4%
N42
89,0%
89,7%
N50
91,5%
91,9%
N52
99,1%
98,7%
N53
91,1%
93,7%
N56
95,0%
95,2%
N58
90,2%
95,5%
N60
80,6%
80,6%
N61
83,8%
94,6%
N62
95,6%
97,2%
N65
84,1%
81,2%
N67
91,9%
96,4%
N68
64,7%
66,4%
N69
91,7%
93,9%
N70
89,6%
92,0%
N79
95,0%
93,4%
N81
94,1%
95,5%
N84
92,5%
95,5%
N88
96,4%
96,0%
N90
89,9%
96,2%
N91
93,5%
93,1%
N94
84,7%
88,2%
N95
92,4%
92,0%
N97
97,4%
96,7%
∑Bus
87,1%
86,6%
Frage 2: Wie viele Ausfälle gab es bei der BVG in den Jahren 2014 und 2015 nach Linien und Monaten aufge- schlüsselt?
Antwort zu 2.: Die Zug- und #Busausfälle bei der BVG werden in Form von ausgefallenen Nutzkilometern er- fasst.
Nutzkilometer entsprechen der Leistungsmenge der Fahr- ten, die für Fahrgäste freigegeben sind, auf dem regulären Linienweg. Nachfolgend werden die ausgefallenen Nutz- kilometer nach Linien und Monaten gemäß Bericht der BVG AöR für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 dargestellt:
Ausgefallene Nutzkilometer U-Bahn und Straßen- bahn Januar 2015 bis Dezember 2015
Monat
1/
2/
3/
4/
5/
6/
7/
8/
9/
10/
11/
12/
Linie
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
U1
63
213
413
120
2
5
2
8
0
12
727
234
U12
0
0
0
139
148
1.066
396
481
540
480
674
0
U2
332
339
1.272
380
243
304
328
283
286
272
1.697
2.090
U3
39
149
75
510
141
160
128
13
116
191
532
64
U4
24
17
6
23
0
34
49
6
14
11
6
6
U5
3.040
2.599
1.746
1.088
1.135
476
699
206
892
1.935
2.789
1.040
U55
69
12
10
0
43
48
0
0
22
0
0
8
U6
2.268
1.628
1.530
1.164
1.298
1.154
1.568
908
3.755
2.239
2.192
912
U7
9.189
2.784
4.677
4.435
8.044
3.609
7.025
3.325
11.210
9.223
7.256
6.577
U8
5.178
2.598
3.710
1.443
2.253
676
1.786
527
3.168
2.105
3.012
2.456
U9
2.526
1.137
962
1.986
1.956
1.290
2.588
697
2.259
1.279
2.490
2.300
∑U-Bahn
22.726
11.476
14.401
11.287
15.262
8.822
14.569
6.454
22.263
17.748
21.374
15.687
M1
700
910
1.108
852
948
1.222
3.013
782
1.176
1.003
397
879
M2
94
353
645
385
577
652
1.606
1.142
1.204
998
864
897
M4
1.616
2.381
6.124
3.745
5.325
7.636
7.333
2.903
16.626
10.671
14.576
12.402
M5
2.585
4.055
7.215
9.175
9.439
10.539
5.516
1.262
4.946
2.377
930
754
M6
6.138
11.502
10.333
10.446
17.654
17.892
12.746
2.720
20.182
15.956
17.419
12.857
M8
1.903
6.731
7.549
8.857
13.486
12.140
17.882
3.592
14.443
12.438
12.604
9.199
M10
1.392
1.077
2.679
2.450
4.658
3.080
4.488
3.138
16.372
14.583
14.305
13.374
M13
662
851
816
681
1.069
1.656
4.016
815
1.825
458
255
201
M17
436
767
920
1.359
2.797
1.840
1.526
830
618
477
624
364
12
368
690
902
799
615
1.321
1.936
665
1.093
560
42
307
16
308
1.612
1.170
2.040
5.018
3.990
4.481
1.623
957
291
70
195
18
289
2.305
2.438
5.723
5.816
5.861
5.119
2.693
4.660
4.139
4.339
3.292
21
331
129
207
226
70
105
431
682
374
175
182
101
27
216
665
383
905
737
1.122
1.049
484
259
319
324
191
37
132
222
1.093
578
277
941
2.367
226
686
502
81
34
50
231
484
2.062
584
1.599
2.038
3.476
776
2.036
1.065
254
392
60
246
249
673
289
467
1.598
976
53
33
312
33
227
61
105
248
212
139
747
1.461
646
17
223
52
132
62
202
446
682
666
842
1.244
829
161
440
721
253
176
63
176
273
728
821
1.438
2.292
1.045
535
206
143
212
79
67
441
601
1.018
1.879
2.713
4.745
6.761
2.042
1.930
1.885
1.667
556
68
187
271
332
494
560
951
808
333
52
267
169
∑Tram
18.757
36.822
49.289
53.094
76.851
84.325
88.051
27.458
90.135
69.561
69.484
56.779
Ausgefallene Nutzkilometer Bus Januar 2014 bis Dezember 2014
Monat
1/
2/
3/
4/
5/
6/
7/
8/
9/
10/
11/
12/
Linie
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
2014
100
215
182
166
243
413
803
882
946
1.171
586
387
228
101
324
215
182
145
127
368
230
170
265
260
216
291
104
464
479
335
274
529
365
405
439
545
378
319
368
106
22
36
28
89
53
181
120
77
148
201
173
88
107
275
143
131
174
150
117
261
91
147
129
121
44
108
117
16
44
32
45
20
81
51
76
26
49
54
109
190
98
294
263
326
384
381
303
283
362
315
438
110
73
74
60
30
48
40
58
66
110
29
77
129
112
41
4
14
33
40
96
18
35
55
43
82
32
114
11
11
46
17
36
22
17
62
78
23
33
115
193
181
40
107
78
56
59
75
149
42
125
135
118
274
206
180
145
402
188
365
287
110
263
125
187
120
142
75
150
180
321
325
128
124
344
215
347
284
122
159
184
268
118
208
317
203
158
386
316
348
323
123
135
211
165
154
410
353
218
197
323
370
370
180
124
278
162
128
249
215
553
193
177
1.126
240
682
478
125
233
186
196
372
227
406
412
164
402
425
277
206
128
99
36
72
58
81
107
52
67
84
52
114
43
130
62
37
47
74
39
59
69
35
330
142
43
71
131
39
37
15
17
15
8
72
52
31
89
77
21
133
243
146
87
111
227
297
97
120
284
171
304
278
134
67
108
175
98
106
102
209
68
396
62
160
151
135
23
64
25
19
64
42
44
37
242
208
63
46
136
137
78
30
66
44
113
118
93
416
177
77
131
137
70
59
61
67
51
44
65
62
206
54
30
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X33
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X34
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199
X54
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411
202
131
253
∑Bus
21.957
15.862
18.748
17.455
22.957
26.335
26.527
20.107
39.496
28.065
22.126
24.558
Ausgefallene Nutzkilometer Bus Januar 2015 bis Dezember 2015
Monat
1/
2/
3/
4/
5/
6/
7/
8/
9/
10/
11/
12/
Linie
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
2015
100
270
223
288
304
652
514
433
253
525
491
583
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287
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366
319
380
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107
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5
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476
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20
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17
29
42
8
380
8
9
6
9
390
7
28
3
15
3
44
42
395
11
48
11
50
11
37
61
38
11
32
48
29
396
12
23
22
34
31
30
38
46
12
31
12
29
398
27
63
18
18
9
20
23
21
29
9
58
399
16
6
12
17
6
7
893
87
26
24
36
39
110
148
192
157
113
213
367
M11
660
579
601
870
432
751
1.433
889
1.323
758
1.028
768
M19
111
168
190
331
182
345
239
253
559
309
296
350
M21
95
117
157
281
180
285
273
365
416
329
313
259
M27
798
305
367
485
397
289
344
479
589
649
530
630
M29
609
747
619
704
878
1.086
1.066
1.260
1.229
1.376
1.444
931
M32
89
203
166
116
151
121
122
96
124
114
125
142
M37
114
85
101
105
72
114
66
133
101
148
216
118
M41
1.214
686
1.022
1.264
1.050
1.493
1.381
1.080
1.676
2.108
1.081
1.137
M44
115
191
111
144
253
206
379
213
430
241
276
209
M45
263
154
306
354
254
230
310
246
252
346
230
254
M46
365
512
383
479
465
945
1.248
526
2.064
2.961
629
534
M48
673
522
722
1.232
1.266
1.051
1.038
1.111
1.086
1.336
1.097
1.107
M49
213
134
263
205
126
281
246
126
253
121
117
166
M76
292
364
348
327
353
424
678
414
685
662
442
362
M77
57
83
158
112
220
132
298
99
119
174
203
155
M82
152
176
122
208
126
200
399
311
174
392
202
297
M85
383
390
440
614
930
953
780
777
734
839
1.040
894
N1
12
10
10
3
N10
15
18
15
15
20
12
N16
51
5
24
13
17
6
32
30
N2
14
16
16
21
9
8
25
7
21
N20
10
6
15
44
N22
14
7
11
13
N23
13
5
5
N24
56
6
24
5
24
17
N25
11
N26
4
N3
10
3
28
N30
3
N33
11
8
14
11
N34
11
2
16
5
7
N35
4
3
22
N39
12
N40
12
22
12
7
N42
13
3
18
32
16
10
12
N5
6
37
9
28
3
5
10
N50
22
8
17
N52
16
8
8
4
N53
26
25
N58
55
20
11
N6
19
15
60
35
92
5
8
N60
7
N61
41
N62
5
29
50
N65
47
23
17
41
43
7
6
41
14
44
N67
7
6
17
N68
10
22
N69
29
29
22
147
29
19
30
N7
14
43
16
39
23
14
N70
1
3
1
1
1
N79
39
N8
22
47
12
23
48
30
3
40
N81
5
49
33
66
N84
30
9
N88
9
16
9
9
N9
13
8
2
N90
12
14
53
N91
10
N94
4
7
28
9
17
31
27
16
N95
5
13
N97
30
9
8
TXL
420
263
711
324
547
586
663
597
934
762
1.581
978
X10
200
170
183
218
316
385
303
385
916
422
402
402
X11
551
316
319
214
392
567
706
465
849
507
810
404
X21
135
100
168
172
141
145
271
188
191
260
189
201
X33
407
365
572
426
408
588
469
384
440
472
290
324
X34
235
174
455
385
230
314
463
139
231
118
306
173
X49
47
42
77
41
37
49
11
60
72
85
34
X54
261
163
250
174
458
242
339
342
297
355
244
349
X69
162
114
202
173
102
195
287
291
355
185
294
208
X7
15
23
30
34
46
40
141
15
68
59
53
X76
338
136
252
45
105
69
251
218
124
288
133
74
X83
519
384
470
509
639
533
790
692
942
1.012
510
732
X9
163
86
234
136
279
158
81
49
741
594
385
282
∑Bus
21.340
17.162
21.093
22.709
24.727
26.550
33.491
26.271
38.570
41.786
32.868
27.550
Frage 3: Wie hoch war die #Verspätung der #S-Bahn in Minuten, nach Monaten in den Jahren 2014 und 2015 aufgeschlüsselt?
Antwort zu 3.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) übergebenen Liefernachweise für die Mo- nate Januar 2014 bis Dezember 2015 kam es insgesamt zu folgenden Verspätungsminuten:
Monat
Verspätungsminuten*
Januar 2014
29.218
Februar 2014
15.598
März 2014
21.147
April 2014
15.881
Mai 2014
23.024
Juni 2014
21.844
Juli 2014
32.982
August 2014
19.706
September 2014
34.084
Oktober 2014
27.892
November 2014
27.754
Dezember 2014
24.458
Summe
293.588
Monat
Verspätungsminuten*
Januar 2015
18.429
Februar 2015
12.014
März 2015
18.674
April 2015
17.253
Mai 2015
18.206
Juni 2015
30.430
Juli 2015
38.023
August 2015
28.111
September 2015
29.543
Oktober 2015
28.446
November 2015
32.014
Dezember 2015
20.865
Summe
292.010
Frage 4: Wie viele #Zugausfälle gab es bei der #S-Bahn Berlin in den Jahren 2014 und 2015, nach Monaten aufge- schlüsselt? Was waren die Gründe?
Monat
Ausfälle**
Januar 2014
1.806
Februar 2014
850
März 2014
1.706
April 2014
1.123
Mai 2014
1.240
Juni 2014
1.602
Juli 2014
2.183
August 2014
2.349
September 2014
4.469
Oktober 2014
10.600
November 2014
8.797
Dezember 2014
2.717
Summe
39.443
Monat
Ausfälle**
Januar 2015
1.876
Februar 2015
1.608
März 2015
2.905
April 2015
6.567
Mai 2015
18.120
Juni 2015
3.464
Juli 2015
5.019
August 2015
2.983
September 2015
3.308
Oktober 2015
3.104
November 2015
2.610
Dezember 2015
1.740
Summe
53.305
** In die angegebenen Summenwerte geht jede vollständig ausge- fallene Zugfahrt mit dem Wert 1 ein. Nur teilweise ausgefallene Zug- fahrten werden entsprechend des prozentualen Anteils des ausgefallenen Streckenabschnitts mit einem Wert zwischen 0 und 1 berücksichtigt. Länder Berlin und Brandenburg gesamt.
Gründe für Zugausfälle sind der Antwort auf Frage 7 zu entnehmen.
Frage 5: Wie viele Zugleistungen in km sind in den Jahren 2014 und 2015 bei der S-Bahn ausgefallen nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt? Wie viele Zugkilo- meter wurden insgesamt von der S-Bahn Berlin in den Jahren 2014 und 2015 nicht erbracht?
Antwort zu 5.: Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise für die Monate Januar 2014 bis Dezember 2015 sind folgend die ausgefallenen Zugkilometer dargestellt. Die Werte stellen eine Kumulation aus störungsbedingten und baubedingten Ausfällen und Mehrleistungen dar. Darüber hinaus wur- den die für die Hauptverkehrszeit vorgesehene Verstär- kerzuggruppe der S1 und die zweite Verstärkerzuggruppe der S5 aufgrund Fahrzeugmangel nicht eingesetzt.
Aufgeteilt auf Linien fielen im Jahr 2014 im Land Berlin folgende Zugleistungen aus (Angaben in Zugkm):
Linie
1
2
25
3
41
42
45
Monat
Januar 2014
-12.328
-2.305
-308
1.279
-3.622
-2.409
-4.189
Februar 2014
-13.292
-7.898
-7.105
442
-2.434
-2.684
-851
März 2014
-12.159
-2.753
-3.236
-3.738
-4.882
-6.190
2.359
April 2014
-12.051
-6.422
-1.369
-8.173
-3.254
-4.100
-2.687
Mai 2014
-12.985
-1.892
-1.505
331
-26
760
1.663
Juni 2014
-15.328
-1.104
-4.072
-7.021
-5.840
-4.197
10.298
Juli 2014
-20.000
-1.113
-439
-220
-7.722
-7.276
-6.109
August 2014
-9.825
-882
-770
-390
-12.090
-10.571
-4.154
September 2014
-32.942
-13.389
-6.791
-17.067
-9.880
-17.935
-4.766
Oktober 2014
-27.277
-18.291
-21.258
-18.341
-22.869
-22.511
-17.162
November 2014
-21.809
-12.270
-19.184
-20.403
-23.652
-23.505
-19.520
Dezember 2014
-12.872
-5.512
-3.893
-6.174
-13.646
-13.416
-3.218
Summe
-202.868
-73.832
-69.929
-79.474
-109.918
-114.036
-48.337
Linie
46
47
5
7
75
8
85
9
Monat
Januar 2014
-656
-1.184
-9.797
-3.442
-1.334
-3.209
-2.907
-1.049
Februar 2014
-1.494
-747
-6.790
-1.038
-1.763
-2.857
-781
-1.300
März 2014
-1.681
-360
-9.518
-4.306
-4.547
-3.178
-1.478
-2.776
April 2014
-2.329
-588
-6.579
-3.276
-3.204
-3.410
-672
-2.324
Mai 2014
-23.343
-3.339
-10.076
-5.641
-4.249
2.315
-2.288
3.805
Juni 2014
-22.117
-4.091
-10.860
-4.675
-9.268
-1.375
-1.092
-1.232
Juli 2014
-1.189
-1.294
-36.695
-16.031
-48.917
-31.445
-31.060
-7.861
August 2014
-2.925
-2.739
-39.791
-27.973
-67.192
-24.146
-4.239
-5.736
September 2014
-8.875
-3.454
-13.456
-1.257
-8.274
-12.874
-8.987
-10.804
Oktober 2014
-7.834
-4.620
-47.443
-45.309
-41.008
-1.906
-13.303
-19.816
November 2014
-7.526
-4.724
-33.772
-29.044
-30.089
-5.021
-8.140
-13.116
Dezember 2014
-1.978
-614
-8.336
-6.930
-4.643
-2.095
-3.603
-1.645
Summe
-81.947
-27.754
-233.113
-148.922
-224.487
-89.201
-78.550
-63.854
Aufgeteilt auf Linien fielen im Jahr 2015 im Land Berlin folgende Zugleistungen aus (Angaben in Zugkm):
Linie
1
2
25
3
41
42
45
Monat
Januar 2015
-41.811
-74.510
-57.550
-306
-9.924
-8.517
52.432
Februar 2015
-64.479
-133.975
-102.225
-97
-8.404
-4.862
99.100
März 2015
-71.176
-149.059
-113.872
-7.406
-13.911
-14.068
107.748
April 2015
-73.117
-146.208
-113.045
-9.964
-21.156
-19.878
79.053
Mai 2015
-49.227
-43.878
-53.981
-19.411
-52.882
-51.314
-15.977
Juni 2015
-20.977
-14.257
-4.566
-3.880
-12.453
-10.997
-11.373
Juli 2015
-17.702
-11.209
-6.604
-1.285
-39.101
-34.617
-10.750
August 2015
-21.445
-9.196
-2.431
-1.327
-45.320
-41.483
-4.849
September 2015
-26.805
-5.177
-1.835
-345
-16.229
-11.622
-14.562
Oktober 2015
-19.898
-16.815
-4.507
-51
-16.193
-16.101
-18.123
November 2015
-15.128
-3.565
-2.562
-7.935
-27.400
-16.641
-4.286
Dezember 2015
-12.425
-2.632
-1.405
-14.596
-11.943
-9.953
-3.184
Summe
-434.190
-610.480
-464.584
-66.605
-274.917
-240.053
255.231
Linie
46
47
5
7
75
8
85
9
Monat
Januar 2015
-2.061
-667
-8.501
-4.131
509
10.116
13.714
24.065
Februar 2015
-869
-505
-15.459
-3.586
-4.754
18.016
24.204
40.944
März 2015
-1.947
-653
-13.271
-6.589
-4.490
17.667
22.415
44.871
April 2015
-27.315
-5.239
-22.479
-22.400
-20.979
23.636
17.514
52.824
Mai 2015
-9.638
-8.512
-57.448
-51.709
-44.805
-35.369
-12.904
-2.632
Juni 2015
-4.628
-4.357
-11.959
-6.036
-3.908
-12.452
-5.143
-7.485
Juli 2015
-20.174
-3.083
-19.009
-14.318
-10.437
-8.938
-8.085
-3.815
August 2015
-32.804
-1.732
-16.951
-10.417
-9.958
-1.927
-5.476
-3.685
September 2015
-5.328
-1.395
-10.992
-7.774
-4.425
-2.311
-4.233
-4.079
Oktober 2015
-17.842
-3.331
-12.428
-6.648
-8.525
5.355
-5.843
4.736
November 2015
-1.590
-927
-10.095
-7.587
-6.899
-4.769
-1.199
-2.049
Dezember 2015
-555
-79
-9.232
-4.765
-2.066
-1.420
-1.526
-924
Summe
-124.751
-30.479
-207.823
-145.959
-120.736
7.604
33.438
142.770
Frage 6: Welchen monetären Wert haben die nicht er- brachten Leistungen in den jeweiligen Jahren? Zu wel- chen finanziellen Folgen führte das gemäß des „Ver- kehrsvertrags zwischen dem Land Berlin, dem Land Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH über die Be- dienung der Strecken im S-Bahnverkehr der Region Ber- lin/Brandenburg in den Jahren 2003 bis 2017“ bzw. um wie viel wurde deshalb der finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 6.: Der monetäre Wert der ausgefallenen Leistungen bei der BVG betrug entsprechend der ver- kehrsvertraglichen Ausgleichsparameter im Jahr 2014 rund 2,0 Mio. EUR und im Jahr 2015 rund 3,8 Mio. EUR (vorläufiger Wert).
Gemäß der von der S-Bahn Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise wurden im Land Berlin im Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 ca. 3,9 Mio. Zugkm nicht erbracht. Der monetäre Wert dieser nicht erbrachten Zugkm beträgt ca. 34,26 Mio. EUR.
Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass Fahrten, die in Folge höherer Gewalt i. S. des Haftpflichtgesetztes bzw. durch Eingriffe oder Beeinträchtigungen durch Drit- te verspätet oder ausgefallen sind, nicht monetär bewertet werden. Eine Zuscheidung diesbezüglich ist bei den oben genannten Werten nicht vorgenommen worden. Entspre- chend den Regularien des Verkehrsvertrages erfolgt die endgültige Feststellung des finanziellen Beitrages und damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzun- gen für die Jahre 2014 und 2015 im Rahmen der Schluss- abrechnungen.
Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leis- tungsstörungen, die zu einer erheblichen Verringerung des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige Kalenderjahr führen, werden die monatlichen Abschlags- zahlungen angepasst. Für den Zeitraum Januar 2014 bis Dezember 2015 wurden die Abschlagszahlungen durch das Land Berlin insgesamt um rund 17,8 Mio. EUR ge- kürzt
Frage 7: Was sind die häufigsten Ursachen für Ver- spätungen und Zugausfälle in 2014 bzw. 2015?
Antwort zu 7.: Die Hauptursachen für Verspätungen und Ausfälle insbesondere beim Bus und bei der Straßen- bahn sind gemäß Angaben der BVG Baustellen, Staus, Demonstrationen, Veranstaltungen, Störungen/Havarien und blockierte Busspuren.
Als weitere relevante Ausfallursachen sind Personal- probleme und Fahrzeugstörungen zu benennen.
Der Großteil der Ausfall- und Verspätungsursachen bei der S-Bahn in den Jahren 2014 und 2015 liegen bei der S-Bahn Berlin GmbH selbst. Häufigste Ursachen in dieser Gruppe waren Störungen an den Fahrzeugen und Personalprobleme.
Im Vergleich dazu weniger häufig sind die durch Drit- te verursachten Störungen. Hier dominieren Fremdein- wirkungen wie z. B. Vandalismus, polizeiliche Anord- nungen von Gleissperrungen zur Schadensverhütung oder gefährliche Ereignisse, die z. B. Notarzteinsätze auslösen, einschließlich der jeweils damit verbundenen betriebli- chen Erschwernisse und Folgen.
Die Störungsereignisse im Bereich der Netzinfrastruk- tur, die durch die DB Netz AG verantwortet werden, bilden die dritte, zahlenmäßig kleinste Gruppe. Die mit Abstand wichtigste Ursache sind hier die Störungen an der Leit- und Sicherungstechnik.
Berlin, den 24. Februar 2016
In Vertretung
C h r i s t i a n G a e b l e r
…………………………..
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 29. Feb. 2016)
Zum heute vorgestellten #Gesetzestext des "#Volksentscheid#Fahrrad" sagt der zuständige Staatssekretär für Verkehr und Umwelt Christian Gaebler: "ÖPNV, Rad- und Fußverkehr haben Vorrang bei der umwelt- und stadtverträglichen Mobilität. Dies muss das Ziel einer gesamtstädtischen Verkehrspolitik sein. Die Umgestaltung von Straßen und öffentlichen Räumen ist ein permanenter Aushandlungsprozess verschiedener Interessen und Bedürfnisse. Maximalforderungen aufzustellen, die nicht umgesetzt werden können, hilft niemandem. Ich begrüße das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, um die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern. Wir werden die laufenden Gespräche über weitere Maßnahmen für den Radverkehr und die Beschleunigung der Umsetzung fortsetzen. Verkehrsplanung per Gesetz ist aber der falsche Weg."Man werde den Gesetzestext jetzt eingehend prüfen, so der Staatssekretär. Schon eine erste grobe Durchsicht zeigt aber, dass viele Vorschläge nichts mehr mit einer sorgfältigen Abwägung der unterschiedlichen Anforderungen an das Verkehrssystem zu tun haben, das gilt – trotz gegenteiliger Behauptung der Initiatoren – auch für die Bedürfnisse von Fußverkehr und ÖPNV. Und nicht jeder Parkplatz und Ladebereich an einer Hauptverkehrsstraße ist überflüssig. Viele Vorschläge der Initiative finden sich aber bereits in der Radverkehrsstrategie des Landes Berlin wieder. Berlin investiert spürbar und sichtbar in den Radverkehr. Im Jahr 2016 sind dafür 15,3 Mio. € vorgesehen. Hinzu kommen Mittel für Radverkehrsanlagen und Fahrradabstellanlagen aus der Unterhaltung und Investition der Bezirke, einschließlich des Sonderprogramms Straßeninstandsetzung/SIWA, sowie Mittel der Städtebauförderung z.B. bei der Karl-Marx-Straße, Turmstraße, Müllerstraße, Warschauer Straße. Auch innerhalb des Straßeninstandsetzungsprogramms werden grundsätzlich Rad-/ und Schutzstreifen saniert. Eine weitere Erhöhung der Mittel ist perspektivisch sinnvoll, muss aber mit den Umsetzungskapazitäten einhergehen. Im besonderen Fokus steht das Fahrradparken im öffentlichen Raum sowie an Bahnhöfen und Haltestellen des ÖPNV. Aber auch für andere private oder semiöffentliche Flächen in den Bereichen Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Bildung und Kultur, die wichtige Fahrtziele im städtischen Radverkehr darstellen, sind neue Handlungsansätze zum Fahrradparken notwendig.Ein erster Entwurf der "Strategie Fahrradparken" soll im Frühjahr vorliegen. Bilder:
Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Wegen der #Entschärfung einer #Fliegerbombe in #Oranienburg kommt es am Mittwoch, 24. Februar 2016 ab 8.30 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr zu Einschränkungen und Ausfällen im Zugverkehr.
Züge der Linie #RE5 fahren in der Zeit von 8.30 Uhr und 10.30 Uhr ohne Halt durch den Bahnhof Oranienburg.
Von 10.30 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr verkehrt die Linie RE 5 nicht zwischen Löwenberg (Mark) und Berlin Gesundbrunnen. Es besteht Ersatzverkehr mit Bussen.
In Dannenwalde halten zusätzlich die Züge RE 3528, RE 3512, RE 3514 und RE 3516.
Die Linie #RB20 und die #S1 verkehren nicht zwischen Oranienburg und Birkenwerder. Als #Ersatz verkehren zwischen Borgsdorf und Birkenwerder bzw. Birkenwerder und Oranienburg #Busse.
Auf der Linie RB 12 (NEB) entfällt von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr der Verkehrshalt in Oranienburg. Als Ersatz verkehren zwischen Sachsenhausen (Nordbahn) und Oranienburg Busse. Von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr ist die Linie zwischen Berlin-Lichtenberg und Nassenheide unterbrochen. Zwischen Birkenwerder und Nassenheide besteht Ersatzverkehr mit Bussen. Ab/Nach Birkenwerder nutzen Fahrgäste bitte die S-Bahn.
Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist leider nicht möglich. Die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen ist nur eingeschränkt möglich.
Informationen gibt es im Internet unter www.bahn.de/aktuell, www.s-bahn-berlin.de sowie beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882.
Für die entstehenden Unannehmlichkeiten und Reisezeitverlängerungen wird um Entschuldigung gebeten.