#Maßgeschneiderte Lösungen umsetzen, Kosten senken, #Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs stärken – dieses Erfordernisse haben zu der Entscheidung der Bahn geführt, #Regionalnetze abseits der Ballungsräume direkt vor Ort und nicht von einer Bundeszentrale aus zu managen.
850 #Schienenkilometer werden in Brandenburg zu zwei Regionalnetzen #West- und #Ostbrandenburg zusammengefasst. 512 Millionen Euro wird die Bahn bis 2011 hier investieren.
Ab Seite 8 in diesem Heft sind die Projekte des #Bundesverkehrswegeplanes überregional dargestellt. Hier nun eine Betrachtung für Berlin/Brandenburg.
Für den künftigen Ausbau derjenigen #überregionalen#Bahnverbindungen, die für die Bundesländer Berlin und Brandenburg von Bedeutung sind, wurden wichtige Maßnahmen im vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes berücksichtigt, wie zum Beispiel der zweigleisige Ausbau der „#Weddeler Schleife“ oder der – speziell für den Regionalverkehr-wichtige Ausbau der #Stammstrecke der #Lehrter Bahn. Dagegen erscheint fraglich, inwieweit die geplanten Ausbaumaßnahmen der Bahnverbindungen Richtung Polen, zum Teil auch Richtung Süddeutschland der künftigen Bedeutung gerecht werden. Die Erweiterung der EU nach Osten wird zu einem deutlich höheren, #grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr zwischen den beteiligten Staaten führen. Aus heutiger Sicht muß mit überdurchschnittlichen Steigerungsraten im #Straßenverkehr gerechnet werden mit allen negativen Folgen im Energieverbrauch, Flächenverbrauch und der Kohlendioxid-Emissionen. Mit dem vorliegenden Entwurf werden leider zu wenig Akzente gesetzt, um hier die Voraussetzungen für umfassende Verlagerungen auf den umweltverträglichen Verkehrsträger Schiene zu schaffen. An folgenden Beispielen wird dies deutlich:
Nicht nur am #S-Bahn-Netz Berlins wird im Jahr 2003 intensiv gearbeitet, auch ein großer Teil der #Regionalverkehrsstrecken ist von umfangreichen #Bauarbeiten betroffen, meistens im Zusammenhang mit dem Ausbau von Fernverkehrsstrecken.
Ausbaustrecke Berlin – #Hamburg Um die Fahrzeit im #Fernverkehr zwischen beiden Städten auf weniger als 100 Minuten reduzieren zu können, wird die 280 km lange Strecke bis Ende 2004 für Tempo 230 ausgebaut.
Auch ohne Streik fährt die Bahn derzeit nicht besonders #pünktlich. #Baustellen bringen den Verkehr immer wieder durcheinander. Besonders unpünktlich ist nach Angaben des Fahrgastverbandes #IGEB die erst im Dezember geschaffene Regionalbahnlinie #RB10 zwischen #Nauen und Charlottenburg, wo die Fahrgäste zur Weiterfahrt umsteigen müssen. Verspätet sich die R10, geht dort der direkte Anschluss verloren.
Die ersten Arbeiten zum #Ausbau der 180 km langen Bahnstrecke #Rostock – Berlin haben jetzt begonnen. Ziel ist die Erhöhung der #Geschwindigkeit der Züge bis zu #160 km/h und damit die schrittweise #Verkürzung der #Reisezeit auf unter zwei Stunden bis zum Jahr 2006. Weitere Zeiteinsparungen sind dann nach Abschluss aller Arbeiten im Jahr 2009 geplant.
„Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass beim #Umbau des Bahnhofs #Ostkreuz, im Bereich #Ringbahnbrücken, die #Vorsorgemaßnahmen für eine #zweigleisige Verbindung zwischen dem #Ostbahnhof und dem Bahnhof #Lichtenberg berücksichtigt werden, um die Option für eine Realisierung der Fernbahn-Verbindung zu sichern.“ Dies der Wortlaut im Forderungsteil des Antrags der Bundestags-Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf Drucksache 14/9270, dem die Mehrheit des Deutschen Bundestages am 14. Juni 2002 zustimmte.
Der #Umbau des Ostkreuzes tritt in die entscheidende Phase. Gestern hat die Senatsbauverwaltung die Pläne für das seit zehn Jahren diskutierte 350-Millionen-Euro-Projekt offiziell bekannt gemacht. Jetzt können Berliner dazu Kritik und Einwendungen einreichen.
Den Plänen zufolge soll die #Station, die werktags von 100 000 Fahrgästen frequentiert wird, komplett neu geordnet werden. Künftig gibt es für die Fahrt in jede #Himmelsrichtung jeweils nur einen so genannten #Richtungsbahnsteig – das bedeutet: Am Bahnsteig D werden alle #S-Bahnen nach Westen, am Bahnsteig E die nach Osten halten. In der neuen, 132 Meter langen und die #Stadtbahn überspannenden #Ringbahnhalle gibt es jeweils einen Bahnsteig Richtung Süden und Norden. Umständliches #Treppensteigen zwischen den Bahnsteigen entfällt somit künftig.
Beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn durch #Lichtenrade hat die Bahn nach Tagesspiegel-Informationen eingelenkt und einen von Anwohnern geforderten #Tunnelbau zum Teil akzeptiert. Doch ob die Gleise überhaupt gelegt werden, ist zweifelhaft geworden. Bahn und Bund müssen ihr Geld vorwiegend in den #Wiederaufbau der #hochwassergeschädigten Bereiche stecken. Auch in der Stadtentwicklungsverwaltung hat man erkannt: Erst komme wohl Dresden in Sachsen und dann – vielleicht – die Dresdner Bahn in Berlin. Die Bahn selbst hat noch keine Prioritätenliste erstellt.
Grandiose Blicke in den neuen #Lehrter Bahnhof können Fahrgäste aus den seit gestern wieder über die Stadtbahn fahrenden #Regionalexpresszügen erhaschen. In den #Steuerwagen an der #Zugspitze kann man dem #Zugführer nämlich über die Schulter schauen. So lässt sich die Fahrt durch das kathedralenartige #Glasgewölbe aus erster Reihe miterleben. Nach fünftägiger Sperrung der Stadtbahn hatte gestern der erste #Regionalzug den Bahnhof um 4.54 Uhr durchquert. Wenig später folgte der erste #ICE.
Am #Lehrter Bahnhof sollen die Züge auf neuen Gleisen fahren. Nachdem das riesige #Glasdach fertig ist, werden die Schienen an die bereits fertigen Gleise auf der neuen #Brücke angeschlossen. Dann kann der alte Lehrter Bahnhof abgerissen und der neue weitergebaut werden.
Hier nun alle #Verkehrsveränderungen in der ersten #Bauphase vom 16.-21. Juni im Detail. Über die 2. Phase, in der der #S-Bahn-Verkehr unterbrochen wird, informieren wir Sie ausführlich in der punkt 3-Ausgabe, die Sie ab 20. Juni – also schon in der kommenden Woche – auf den Bahnhöfen erhalten werden.