Aktuell stockt es noch beim Bau von Teslas #Gigafabrik in #Grünheide. Schon 2021 allerdings sollen aus dem ersten Werk des Elektroautobauers in Europa die ersten fertigen Fahrzeuge rollen. Auch tausende Mitarbeiter werden dann täglich zur südöstlich von Berlin gelegenen Fabrik pendeln. Klar ist schon jetzt: Das ÖPNV-Angebot dürfte für viele allein wegen des Preises nicht attraktiv sein.
Seit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember hält der #Regionalexpress#RE1 mit allen Fahrten am nächstgelegenen Bahnhof #Fangschleuse und schafft im #Halbstundentakt Verbindungen nach Berlin, Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde. Von dort aus verkehrt nun auch eine neu eingesetzte Buslinie zum Tesla-Gelände. Allerdings gestalten sich die Tarifzonen denkbar ungünstig. Während der Bahnhof Fangschleuse noch im Tarifbereich Berlin C liegt, benötigen Pendler für die Weiterfahrt mit dem Bus zum Betriebsgelände zusätzlich dazu das Ticket für einen Landkreis. Bei monatlicher Abbuchung gibt das einen satten Aufpreis: Statt 1008 Euro im Jahr werden nur wegen der Busfahrt plötzlich 1422 Euro fällig.
Berlin. Der Bau der neuen #Tramstrecke zur Turmstraße wird wohl doch schon in diesem Sommer beginnen. Der dafür nötige #Planfeststellungsbeschluss ist nun erteilt worden. Neben der neuen #Straßenbahnverbindung in #Adlershof könnte es mit der Verlängerung der Linie #M10 ab Hauptbahnhof dadurch zum Baustart eines zweiten Straßenbahnprojekts in dieser Legislaturperiode kommen.
Die Entscheidung, über die zunächst das „Neue Deutschland“ berichtete, erging schon am 14. Dezember. Mittlerweile ist der gültige Planfeststellungsbeschluss auch im Internet einsehbar. Die 2,2 Kilometer lange Strecke führt vom Hauptbahnhof kommend über die #Invalidenstraße und #Alt-Moabit, biegt dann vor der JVA Moabit nach Norden in die #Rathenower Straße ab und schwenkt anschließend am Kriminalgericht nach Westen in die Turmstraße. Dieser folgen die #Tramgleise bis zum gleichnamigen U-Bahnhof. Von dort aus soll die Strecke künftig weiter bis zum S- und U-Bahnhof …
#Bahnsteigverlängerungen zum Halt von längeren Zügen gehen in die Umsetzung – Finanzierung der Planungen gesichert
Land Brandenburg unterzeichnet #Finanzierungsvereinbarung mit Deutscher Bahn • Ausbau der Stationen zum Halt achtteiliger Züge ab 2025 angestrebt • Inbetriebnahme für 2028 vorgesehen
Das Land Brandenburg hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn eine Finanzierungsvereinbarung für die Verlängerung der Bahnsteige auf der Linie #RE1 unterzeichnet. Somit können zukünftig weitere Züge zwischen #Brandenburg und #Eisenhüttenstadt mit einer erhöhten #Kapazität von bis zu 800 Sitzplätzen fahren. Für die #Vorplanung bis zur #Genehmigungsplanung stehen nun rund 7 Mio. Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Mit der Erteilung des Planrechts für die einzelnen Stationen wird im Jahr 2025 gerechnet. Die ersten längeren Züge könnten dann 2028 an allen Bahnhöfen der Linie RE1 halten. Dieses Vorhaben ist Bestandteil des Infrastrukturprojektes #i2030, in dem sich die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutsche Bahn und der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) zusammengeschlossen haben. Für die gesamte Hauptstadtregion sollen damit mehr und vor allem leitungsfähigere, bessere Schienenverbindungen geschaffen werden.
Das Bahnangebot auf der RE1-Strecke wird bereits mit dem neuen Verkehrsvertrag Elbe-Spree ab Ende 2022 ausgeweitet. In der Hauptverkehrszeit werden dann die Taktzeiten zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) und damit auch die Sitzplatzkapazitäten erhöht. Für die Betriebsaufnahme im Dezember 2022 wurde bereits die Anpassung einzelner Bahnsteige vereinbart. Die zusätzlich zum bestehenden Angebot fahrenden neuen, achtteiligen Züge werden in dieser Phase an den stark frequentierten Stationen halten, die schon heute über ausreichend lange Bahnsteige verfügen.
Mit den jetzt beginnenden Planungen sollen mittelfristig auch die Bahnsteige der anderen Zwischenhalte entlang der Linie RE1 im Land Brandenburg verlängert werden. Dadurch kann das Sitzplatzangebot auf vielen weiteren Fahrten zwischen Brandenburg Hbf und Eisenhüttenstadt noch einmal deutlich erhöht werden. Die Finanzierungsvereinbarung sieht vor, die Planungsgrundlagen für die betroffenen Stationen in den kommenden Jahren zu schaffen und den Ausbau vorzubereiten.
Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg:
„Damit die Wirtschaft in Brandenburg und Berlin weiter wachsen kann, brauchen wir mehr klimafreundliche Mobilitätsangebote. Das gilt auch für die gesamte Hauptstadtregion. Mit der Finanzierungsvereinbarung im Rahmen unseres gemeinsamen Infrastrukturprojektes i2030 kommen wir diesem Ziel wieder einen entscheidenden Schritt näher. Der RE1 bietet eine schnelle Verbindung zwischen wichtigen Städten Brandenburgs mit Berlin und zwischen den beiden Hauptstädten. Von der Verlängerung der Bahnsteige auf der Linie werden die vielen Pendlerinnen und Pendler profitieren. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag für die Verkehrswende und damit zum Klimaschutz.“
Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern:
„Mit der SPNV-Ausschreibung Elbe-Spree kam ein Fahrzeugkonzept zum Tragen, welches das vorgegebene Bedienungskonzept nur ermöglicht, wenn Änderungen an vorhandenen Bahnsteigen sowie dem damit verbundenen Regelwerk erfolgen. Diese notwendigen Änderungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Eisenbahn-Bundesamt, DB Station&Service sowie DB Netz identifiziert und mit den Ländern Brandenburg und Berlin sowie dem VBB bewertet. Dank der engen und konstruktiven Zusammenarbeit und dem jetzt erfolgten Abschluss der Finanzierungsvereinbarung ist der Weg frei für erhebliche Kapazitätserweiterungen auf der RE 1, beginnend ab Dezember 2022.“
Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB):
„Bahnsteigverlängerungen zum Halt längerer Züge sind deutschlandweit ein essentielles Thema zur Steigerung der Attraktivität und Leistungsfähigkeit des Schienenpersonennahverkehrs. Auch im Verbundgebiet des VBB müssen in den kommenden Jahren zahlreiche Bahnsteige vor allem abseits der großen Knotenbahnhöfe angepasst werden, um unsere Angebote im Nahverkehr auszubauen und attraktiv zu gestalten. Mit der Finanzierungsvereinbarung ist die Grundlage für eine planerische und bauliche Umsetzung durch die Deutsche Bahn fixiert, damit das bereits ab Dezember 2022 mit dem Netz Elbe-Spree nahezu verdoppelte Sitzplatzangebot auf der Linie RE1 auch zukünftig weiter mit dem steigenden Bedarf mithalten kann. Ein weiterer wichtiger Mosaikstein in der Verkehrswende der Metropolregion Berlin-Brandenburg.“
Die Verlängerungen der Bahnsteige müssen individuell geplant werden. Engpässe durch Brücken, Straßen oder Bebauungen erfordern für jede Station ein eigenes Lösungskonzept. Machbarkeitsuntersuchungen für die betroffenen Verkehrsstationen sind erstellt und die Planungen können mit der gezeichneten Finanzierungsvereinbarung durch die Deutsche Bahn bis zum bestandskräftigen Planrecht geführt werden.
Hintergrund RE1
Der RE1 bringt wichtige Städte Brandenburgs und Berlin näher zusammen und schließt über Magdeburg auch das Nachbarland Sachsen-Anhalt an: Er verbindet in nur 25 Minuten die beiden Hauptbahnhöfe von Potsdam und Berlin miteinander und bewältigt schon alleine damit einen Großteil des Pendlerverkehrs in der Hauptstadtregion.
Von der Wiege der Mark, Brandenburg an der Havel, nach Potsdam Hbf. braucht der RE 1 nur etwa 25 Minuten und nach Berlin Hbf. rund 50 Minuten Fahrzeit. Der Hochschulstandort Frankfurt (Oder) ist mit dem RE1 in zirka 70 Minuten von Berlin Hbf. aus erreichbar. Alle Gemeinden entlang der Strecke profitieren von dem Anschluss an die schnelle und dicht getaktete Verbindung. Nicht zuletzt wird auch die Ansiedlung des Elektroauto-Herstellers Tesla in der Nähe der RE1-Station Fangschleuse zu einer steigenden Fahrgastnachfrage führen.
Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf www.i2030.de/westost.
Der #Prignitz-Express soll umweltfreundlich werden. Eine Studie des Landkreises #Ostprignitz-Ruppin fordert eine #Elektrifizierung der Strecke Hennigsdorf-Neuruppin-Wittenberge bis 2028.
Seit Jahren ist der Prignitz-Express (#RE6) die einzige Regionalexpress-Linie im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, die noch mit #Dieseltriebwagen betrieben wird. Denn eine #Oberleitung fehlt. Und der RE6 ist die einzige Linie, die Berlin nicht direkt ansteuert. Die Züge fahren von Norden kommend ab Hennigsdorf einen weiten Umweg um die Stadt herum und erreichen Berlin erst über Spandau. Beide Nachteile könnten ein Ende haben. Eine im Auftrag des Landkreis Ostprignitz-Ruppin erstellte Studie schlägt ein für die Region einmaliges innovatives Konzept vor. Auf der Strecke könnten ab 2028 Batteriezüge fahren.
Damit diese Triebwagen die 140 Kilometer von #Wittenberge bis Hennigsdorf durchhalten, sollen zwei etwa zehn Kilometer lange Abschnitte mit einer Oberleitung elektrifiziert werden. Auf diesen beiden „Inseln“ könnten die Batterien nachgeladen werden, sagte der Autor der Studie, der frühere Bahnmanager Hans #Leister. Am Freitag stellten Leister und der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (SPD), die Studie vor.
Bis 2030 sollen Berlins Busse #umweltfreundlich mit Batterien fahren. Das wird teurer und schwieriger als bislang gedacht.
Seit Jahren verkünden Senat und BVG: 2030 fahren alle Busse #elektrisch. „Klimaschutz ist zentrales Ziel der Mobilitätswende“, sagt Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Flapsiger formulierte es die BVG bei der Präsentation der ersten #E-Busse 2019: „Alle Wege führen nach Strom.“
Ein hehres Ziel. Bislang gibt es keine Wegbeschreibung, die BVG ist noch auf der Diesel-Straße: In diesem Jahr bekommt die BVG 291 Busse. In allen 291 Bussen wird ein #Dieselmotor tuckern.
Die BVG geht bei diesen Bussen von einer Nutzungsdauer von zwölf Jahren aus, dies hat sich am wirtschaftlichsten erwiesen. Ein 2021 ausgelieferter Bus muss also bis 2033 halten, eine einfache Rechnung.
Also wird entweder das – politisch – vorgegebene Ziel „#Dekarbonisierung 2030“ gerissen – oder es wird teurer. Denkbar ist: Entweder die #Dieselbusse werden zu #Batteriebussen umgerüstet oder sie werden verkauft. Beides kostet viel Geld. Da die BVG dem Land gehört, wird es vom …
Der #Planungsstopp ist nach Auskunft der Grünen aufgehoben. Rampe oder Aufzug – das muss jetzt noch entschieden werden.
Der #S-Bahnhof #Zehlendorf wird künftig auch über den #Postplatz erreichbar sein. Der vorübergehende Planungsstopp sei nach weiteren Abstimmungen zwischen den beteiligten Stellen aufgehoben worden, teilten jetzt die Bezirksverordneten der Grünen mit. Die zuständige Senatsverwaltung für Verkehr hätte den Bezirk darüber informiert, dass die Planung nun mit der Deutschen Bahn AG weiter vorangetrieben werden könnten. Derzeit werde für den Zugang am Postplatz eine Kostengegenüberstellung für eine Aufzugs- und eine Rampenvariante erarbeitet, auf deren Basis die weitere Planung erfolgen könne.
Auf Berlins schönsten Inseln gibt es weltberühmte Museen, exklusive Wohnhäuser, Schlösser, Schulen und herrliche Natur. Ein Überblick.
An Wasser mangelt es in der Hauptstadt nicht. #Spree, #Havel, #Dahme, #Panke und viele andere Flüsse, Bäche und Kanäle durchziehen Berlin. Klar, dass es hier auch so manches #Eiland zu entdecken gibt. Wir stellen die schönsten Inseln vor, die man sich für einen Ausflug im Frühjahr vormerken oder auch jetzt schon bei einem ausgedehnten Spaziergang besuchen kann.
#Treptow: Über die #Abteibrücke in ein Idyll an der Spree
Die Zeiten der lauten Partys auf der #Insel der Jugend sind vorerst vorbei. Doch viel schöner ist es sowieso draußen auf der Liegewiese und an der Uferböschung. Damit ist die Insel mitten in der Spree einer der idyllischsten Plätze an Berlins Gewässern. Auf dem Gelände kann man im Sommer Tretbootklassiker aus den 1950er- bis 1970er-Jahren und Kanus ausleihen. Nebenan hat der Treptower Park von der Spreepromenade bis zum Sowjetischen Ehrenmal einiges zu bieten.
Mitte: Zwei Inseln in der Stadtmitte sind eigentlich nur eine
Die Verkehrsverwaltung des Senats und der Bezirk Mitte haben sich auf einen #Kompromiss für den #Neubau der #Mühlendammbrücke geeinigt. Langfristig soll sie für den Autoverkehr einspurig werden. Das teilte Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (SPD) mit. Was die Breite der Brücke angeht, rückt die Verkehrsverwaltung nicht weiter von ihrer Planung ab. 39,60 Meter soll die neue Brücke messen, heute sind es 45,20 Meter. Gothe hatte einen schmaleren Neubau gefordert.
Nach Fertigstellung sollen zunächst zwei Autospuren pro Fahrtrichtung entstehen. Das heißt, die neue Brücke wird für den aktuellen, starken Verkehrsfluss gebaut. So will die Verkehrsverwaltung ein Nadelöhr und Stau vermeiden. Erst später, wenn durch die #Verkehrswende weniger Autos fahren, sollen die Flächen auf der Brücke neu verteilt werden. Diese Möglichkeit hatte die Verkehrsverwaltung schon länger betont. Allerdings wird es nun konkreter.
– Die erste Phase eines wegweisenden intelligenten Verkehrsprojekts zur Umgestaltung von Sicherheit, Fahrgastbetreuung und Betriebsführung im gesamten Berliner S-Bahn-Netz ist offiziell angelaufen.
Die Mitarbeiter der 4S-Zentrale der S-Bahn Berlin haben jetzt die Möglichkeit – dank der neuesten Entwicklungen in der Synergy Hybrid Cloud-Softwareplattform von Synectics – mit Fahrgästen und Mitarbeitern an Bord von Zügen, an Bahnhöfen sowie mit Außendienstmitarbeitern im gesamten Berliner S-Bahn-Netz zu kommunizieren, zusammenzuarbeiten und auf Vorfälle zu reagieren.
Die neuen Funktionen, zu denen auch eine innovative mobile App gehört, stellen einen einzigartigen Fortschritt für die Verwaltung von Betriebssteuerung und Kommunikation im schienengebundenen Nahverkehr dar.
Das Projekt, das wie geplant am 1. Januar in Betrieb genommen wurde, ist das Ergebnis einer innovativen Partnerschaft zwischen der S-Bahn Berlin GmbH (einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn) und dem Experten für Überwachungs- und Sicherheitsmanagementlösungen, Synectics. Der gemeinsame Ehrgeiz der beiden Unternehmen hat zur Entwicklung eines maßgeschneiderten Systems geführt, das bereits jetzt, aber wohl auch bis weit in das kommende Jahrzehnt hinein, ein positives Fahrgasterlebnis garantieren wird.
Synergy konnte durch die Nutzung leistungsstarker Tools und kundenspezifischer Schnittstellen in die proprietären Systeme der S-Bahn integriert werden und ist gleichzeitig an unterschiedlichste Systeme, Technologien, Geräte und Kommunikationslösungen von Drittanbietern angebunden, die für den Service, die Sicherheit und den Schutz der Fahrgäste von entscheidender Bedeutung sind. Das System funktioniert in Echtzeit und wird kontinuierlich durch Sensordaten der integrierten Umsysteme informiert, die für den Betrieb sicherer und effizienter Fahrgastdienste von entscheidender Bedeutung sind.
Die neue mobile Synergy-Anwendung ermöglicht es den Mitarbeitern der S-Bahn, automatisierte Aufgabenzuweisungen auf der Grundlage ihrer Position, ihrer Fähigkeiten und ihres Standorts zu erhalten und das System direkt bei Abschluss dieser Aufgaben zu aktualisieren: das hohe Maß an Integration und Interoperabilität ist beispiellos.
Henning Oelze, Projektleiter bei der S-Bahn, kommentierte: „Die Kombination aus den leistungsstarken Integrationen von Synergy, der intelligenten Digitalisierung der Workflows, den Funktionen zur Personalverwaltung und den computergestützten Funktionen zur Betriebssteuerung sorgt für ein fantastisches Ergebnis. Die Plattform bietet eine vollständige Übersicht über die Vorgänge im Verkehrsnetz und die Möglichkeit, die entsprechende Reaktion je nach Fall rechtzeitig zu koordinieren und zu automatisieren.“
„Es war uns eine große Freude zu sehen, wie unsere ersten Züge und unsere Sicherheits- und Serviceteams das neue Synergy-System nutzen konnten, insbesondere angesichts der Herausforderungen im letzten Jahr. Das ist wirklich ein großer Schritt nach vorn in Richtung unseres Ziels, einen herausragenden Fahrgastbetrieb zu bieten und gleichzeitig unseren Mitarbeitern dank fortschrittlicher Automatisierung der Betriebsprozesse das Leben zu erleichtern.“
Egal, ob es um geplante Wartungsarbeiten oder um die Entsendung von Fachpersonal zur Bewältigung eines entstehenden Sicherheitsproblems geht: Synergy erleichtert die schnelle Kommunikation, die Bereitstellung von Personal und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen. Damit kann die S-Bahn innerhalb festgelegter Reaktionszeiten auf Vorfälle reagieren, entsprechende Maßnahmen ergreifen und dabei ihr Personal so effektiv wie möglich verwalten.
Das Projekt wird auch in 2021 fortgesetzt werden. Die beiden Unternehmen arbeiten an weiteren technischen Funktionalitäten und an kontinuierlichen Verbesserungen. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören Erweiterungen der Workforce-Management-Funktionen sowie weitere Entwicklungen zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz bei Aufgaben zur Verwaltung von Vorfällen und Arbeitsschritten.
Greg Alcorn, Leiter für weltweiten Vertrieb und Kundenerfolg bei Synectics, sagte: „Die S-Bahn Berlin gilt als technologischer Vorreiter und es war uns eine große Freude, mit einem so gut organisierten Team zusammenzuarbeiten, um den ersten Schritt im Rahmen ihrer wirklich inspirierenden Vision für den städtischen Nahverkehr zu machen. Einige der von diesem Projekt getriebenen Softwareentwicklungen werden langfristige Auswirkungen auf die Branche haben. Ich bin davon überzeugt, dass hier neue Maßstäbe für intelligente Verkehrssysteme der Zukunft gesetzt werden.“
Neben der wegweisenden Technologie zeigt das Projekt auch die Fortschritte, die durch internationale Zusammenarbeit erzielt werden können.
Henning Oelze fügte hinzu: „Der direkte Zugang zum Produktentwicklungsteam von Synectics in Großbritannien und das Wissen, dass dieses Team verstanden hatte, wie agil die Lösung sein muss, hat eine große Rolle für uns gespielt. Sie hatten dieselbe Vision für die Zukunft des intelligenten Betriebs eines Verkehrsunternehmens in einer großen europäischen Hauptstadt wie wir und haben eng mit dem S-Bahn-Team zusammengearbeitet, um erfolgreich alle technischen, logistischen und kulturellen Herausforderungen dieses großen internationalen Projekts zu überwinden.“
„Die enge Zusammenarbeit hat es uns ermöglicht, diesen entscheidenden Meilenstein der Inbetriebnahme zu erreichen, trotz aller Hürden, die sich uns 2020 in den Weg gestellt haben.“Henning Oelze, Project Manager, S-Bahn