Am Wochenende 17. und 18. Juli müssen sich #Straßenbahn-Nutzer in #Potsdam umstellen: Wegen der #Bauarbeiten an der Langen Brücke ist die zentrale Achse des Tramverkehrs unterbrochen. Es fahren #Ersatzbusse.
Am Samstag und Sonntag fahren keine Straßenbahnen zwischen Platz der #Einheit und #Teltower Vorstadt sowie #Schlaatz. Grund sind die Sanierungsarbeiten an der #Langen Brücke.
Trennung in Nord- und #Südnetz Betroffen sind die Tram-Linien #91, #92, #93, #96 und #99, die getrennt in einem Nord- und einem Südnetz fahren. Start und Ziel im Nordnetz ist der Platz der Einheit. Dort ändern sich auch die Haltestellen für die Straßenbahnzüge. Wer zum Hauptbahnhof oder weiter will, muss den Ersatzverkehr nutzen.
Einige Unternehmen spielen mit dem Gedanken, für die Gruppe der #Fahrgäste, die nicht mehr jeden Tag in ihre Arbeitsstelle fahren, neue #Tarifangebote zu schaffen. Damit, so befürchtet der Deutsche #Bahnkunden-Verband (#DBV) wird der bestehende #Tarifdschungel noch undurchsichtiger und komplizierter. Tarifangebote á la „gilt nur an 10 aufeinanderfolgenden Tagen zwischen 6.30 Uhr und 9.45 Uhr zur einmaligen Fahrt ohne Umsteigen für eine Entfernung von maximal 7,9 km Entfernung“ schreckt eher ab.
Für viel erfolgreicher hält der DBV, das bestehende #Tarifsystem zu entschlacken, einfacher zu gestalten und letztendlich auch die Preise zu senken! Was gibt es einfacheres als eine Monatskarte? Sie ist der geheime Schlüssel zur Mobilitätswende. Je einfacher sie genutzt werden kann und je preiswerter sie ist, desto größer ist die Akzeptanz. Dabei gibt es viele „Stellschrauben“ zur Bindung von Bestandskunden und zur Neukundengewinnung.
Der DBV hat dazu viele Ideen, beispielsweise: Dauerhafte Senkung der Abopreise um 10 oder 20 Prozent, Ausweitung der zeitlichen Mitnahmemöglichkeit von weiteren Personen auf die eigene Karte oder der räumlichen Gültigkeit, Inhaber erhalten Vergünstigungen beim Kauf weiterer Fahrscheine (z. B. in nicht im Abonnement enthaltenen Waben/Strecken zum „Kinderfahrpreis“), Kostenlose oder ermäßigte Nutzung von sonst entgeltpflichtigen Fahrradabstellplätzen oder Fahrradparkhäusern, Zusammenfassung von Tarifwaben zum Tarif der günstigeren Wabe, Inkludierung von Anschlussfahrausweisen in das #Stammabonnement (damit sind dann Aufzahlungen für weitere Fahrscheine nicht mehr nötig). Der Bahnkunden-Verband fordert die #Aufgabenträger auf, bei den Entscheidungen die #Kundenverbände nicht zu übergehen. Die betroffenen bzw. ihre Vertreter sollten vor einer Entscheidung gehört werden. Noch besser wäre, sie von Anfang an in den Überlegungsprozess mit einzubeziehen.
Pressekontakt: Frank Böhnke, Bundesvorstand Länderaufgaben, Telefon 01 77 / 8 93 43 94 oder laenderaufgaben@bahnkunden.de
500.000 Fahrgäste und 1.000 Zugfahrten am Tag • S-Bahnzug mit historischen Motiven geht für ein Jahr in den Fahrgastbetrieb • Dichterer Takt ab 9. August
Am Samstag geht’s rund, denn die Berliner #Ringbahn feiert ihren sage und schreibe 150. Geburtstag. Am 17. Juli 1871 wurde der erste #Streckenabschnitt eröffnet – zunächst für den #Güterverkehr, um die Hauptstadt mit dem Notwendigen zu versorgen. Ein halbes Jahr später dann durften auch die Berlinerinnen und Berliner in den Zügen Platz nehmen. Und bis heute ist der Berliner Ring eine der meistgenutzten #S-Bahnstrecken im ganzen Land. Ab dem 9. August wird deshalb auch auf Bestellung des VBB im Auftrag des Landes Berlin der Takt verdichtet: Von montags bis freitags wird das Angebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten erweitert. Zwischen ca. 10.30 Uhr und 14.00 Uhr verkehrt die Ringbahn im #5/5/10-Minutentakt anstatt im 10-Minutentakt.
Alexander Kaczmarek, DB-Konzernbevollmächtigter für Berlin: „Rund 500.000 Fahrgäste frequentieren die Endloslinien #S41 und #S42 und die Tangentiallinien S 45, 46, 47, 8 und 85 jeden Werktag. Die Mutter aller #Ringbahnen ist Ergebnis vorausschauender und mutiger verkehrspolitischer Entscheidungen. Der Ring allein hat heute nicht nur mehr Fahrgäste als komplette S-Bahnnetze anderer deutscher Städte. Er ist auch stadtbildprägend und hat die Entwicklung der Metropole entscheidend geformt.“
Sowohl das Projekt #Qualitätsoffensive S-Bahn Plus der DB als auch das Gemeinschaftsprojekt #i2030 der Länder Berlin und Brandenburg, des VBB sowie der Deutschen Bahn planen ehrgeizige Entwicklungen auch für den Ring. Zusätzliche Bahnsteiggleise, verbesserte Stromversorgung und die technischen Voraussetzungen für eine engere Zugfolge sind in Arbeit. Die #Siemensbahn wird genauso wie die #City-S-Bahn zukünftig in den #Nordring einmünden. Und der #Deutschlandtakt sieht auch für den Südring zusätzliche Aufgaben im #Regionalverkehr. So wird der Ring auch in Zukunft eine wichtige Lebenslinie der Metropole bleiben.
Anlässlich des Geburtstages wird ein #S-Bahnzug, bestehend aus sechs Wagen und beklebt mit Bildern und Jahreszahlen der Ring-Geschichte, in den #Fahrgastbetrieb gehen. Am Samstag, 17. Juli um 12.31 Uhr wird er als S41 ab Bahnhof Südkreuz starten und mindestens ein Jahr lang im historischen Gewand unterwegs sein. Darüber hinaus informieren eigens aufgestellte Stelen mit Fotos und Fakten an den Bahnhöfen Ost-, Süd- und Westkreuz, Gesundbrunnen und Treptower Park über die geschichtliche Bedeutung der Ringbahn für Berlin.
Kleiner Abriss der Ring-Geschichte*
1871 wurde der erste Abschnitt der Berliner Ringbahn eröffnet: von #Moabit nach #Schöneberg. Zunächst für den Güterverkehr und ab Januar 1872 auch für den Personenverkehr – der Beginn einer wechselvollen Geschichte.
Ein Jahr später bereits wurden eine Million Fahrgäste jährlich gezählt und ein weiteres Jahr später waren es 1,4 Millionen.
Die ersten Stationen, die entstanden, waren die heutige Beusselstraße, Wedding, Gesundbrunnen, Ostkreuz, Neukölln, Tempelhof und Schöneberg.
1877 war der Bau beendet und der Ring geschlossen.
Ab dem 1. Mai 1903 fuhren die dampfbetriebenen Personenzüge erstmals volle Ringrunden und benötigten dafür 125 Minuten.
Ab 1909 gab es Pläne, die Strecke zu elektrifizieren, doch konnten diese erst nach dem Ersten Weltkrieg, zum Ende der 1920er Jahre realisiert werden.
Ab dem 15. Mai 1929 fuhren nur noch strombetriebene Züge auf dem Ring und brauchten für eine Runde 78 Minuten.
Während des Zweiten Weltkriegs musste ab 1942 der S-Bahnverkehr eingeschränkt, doch erst wenige Tage vor Kriegsende, im April 1945, komplett eingestellt werden. Nur zwei Monate später wurden erste Abschnitte wieder in Betrieb genommen und schon im Dezember 1945 war der Ring wieder komplett befahrbar.
Seine längste Unterbrechung erfährt der Puls der Hauptstadt während der Teilung Deutschlands – 41 Jahre, von 1961 bis 2002.
Seitdem fahren dort die Linien S41/42 ihre Runden: 27 Bahnhöfe, 37 Kilometer in 60 Minuten.
Im Dezember 2022 folgt die nächste Etappe des Ringbahnausbaus: Die beiden Kurven ab den Bahnhöfen #Westhafen und #Wedding sollen als Verbindung des Rings zum Berliner Hauptbahnhof in Betrieb gehen. Dann sind die Verkehrsknoten Gesundbrunnen und Hauptbahnhof durch die neue City-S-Bahn erstmals direkt durch die S-Bahn verbunden. Weitere Informationen gibt es auf der #S-Bahnhomepage: https://sbahn.berlin/aktuelles/artikel/150-jahre-ringbahn-was-fuer-ein-jubilaeum/
*Quelle: „Die Berliner Ringbahn – die Geschichte der legendären Eisenbahnstrecke von 1871 bis heute“, Sven Heinemann, Verlagsgruppe Bahn, München 2021 (ISBN: 9783964533005).
Der #Ernststraßensteg, aufgrund der Form besser bekannt als #Schneckenbrücke, muss saniert werden. Seit Jahren wird die Maßnahme von der Senatsverkehrsverwaltung immer wieder verschoben. Zu wenig Personal, heißt es. Deshalb wird es auch in diesem Jahr nichts.
Die Schneckenbrücke ist so unscheinbar und doch so wichtig für viele Reinickendorfer: Sie verbindet die Ernststraße in den beiden Ortsteilen Tegel und #Borsigwalde über der #A111 sowie die S-Bahngleise miteinander. Im Jahr 2017 stand die Sanierung beim Senat bereits auf der Liste. Diese wurde dann auf 2019 verschoben. Daraus wurde auch nichts. Und auch in diesem Jahr – laut Plan hätte die #Sanierung 2021 umgesetzt werden sollen – warten Fußgänger und Fahrradfahrer vergeblich.
Instandsetzung der Schneckenbrücke zulasten anderer Projekte verschoben
„Die Planungen für die #Instandsetzungsmaßnahme konnten noch nicht abgeschlossen werden, ein Beginn der Arbeiten erfolgt voraussichtlich 2022“, sagt nun ein Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung. Der Grund: „Infolge der Bildung der Autobahn GmbH des Bundes waren nicht planmäßige Personalabgänge zu verzeichnen.“ Die festgestellten Mängel am Ernststraßensteg hätten jedoch keine Auswirkung auf die Stand- und Verkehrssicherheit. Deshalb sei die Instandsetzung zulasten anderer …
Ein extremes #Tempolimit von nur 10 Kilometern pro Stunde, massive #Straßenschäden, Lastwagen, die Wände beben lassen – die #Friedrich-Engels-Straße in #Pankow-Rosenthal bleibt schlimmstenfalls bis zum Ende des Jahrzehnts in desolatem Zustand. Mit dem laufenden #Planfeststellungsverfahren für den maroden nördlichen Abschnitt wird ein Beginn der Bauarbeiten vor 2027 unwahrscheinlich.
Aber so lange will die örtliche #Anwohnerinitiative um Angelika Krüger auf keinen Fall warten. Zumal das wichtige #Sanierungsprojekt in den 2010er Jahren schon einmal beschlossen war, dann aber wegen einer #Umplanung der Straßenbahn-Führung auf der Strecke gestoppt und noch einmal komplett neu aufgesetzt wurde.
Engels-Straße in Pankow-Rosenthal: #Behörden-Ping-Pong statt Sanierung Jetzt ist der Langzeitumbau der lautesten und wohl kaputtesten Straße Pankows ein Fall für den #Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Weil sich die Abstimmungen zwischen der Senatsverkehrsverwaltung und dem Bezirksamt Pankow „unendlich in die Länge zu ziehen drohen“, bittet die Initiative um Unterstützung durch diese #Schlichtungsstelle, schreiben Krüger und ihr Mitstreiter in der Begründung. „In den letzten zwei Jahrzehnten haben wir alles versucht, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Bisher allerdings ohne den erwünschten Erfolg“, heißt es im Schreiben an den Ausschuss.
Der Wohnungsbau in Spandau schreitet voran, die verkehrliche Erschließung der Gebiete aber wird sich um mehrere Jahre verzögern: Die geplante #Straßenbahnverbindung, die von der Paulsternstraße über die Insel #Gartenfeld und #Hakenfelde zum Rathaus #Spandau fahren soll, wird laut gegenwärtigen Prognosen der Senatsverkehrsverwaltung erst 2032 in Betrieb gehen. Bislang – so ist es auch im Berliner #Nahverkehrsplan als Ziel angegeben – war man vom Jahr 2029 ausgegangen.
Die Verzögerung betrifft auch große Neubauquartiere wie die #Waterkant, #Carossa oder das #Speicherballett, die entlang des vorgesehenen Tram-Korridors entstehen und bis Mitte der 2020er-Jahre abgeschlossen sein sollen. Tausende Menschen sollen dort künftig leben, zumindest an der Waterkant sind mehrere Hundert Wohnungen bereits bezogen.
Und auch das #Planungsverfahren für das Großprojekt auf der Insel Gartenfeld befinde sich inzwischen „auf der Zielgeraden“, sagt Spandaus Bau- und Verkehrsstadtrat Frank Bewig (CDU), der auch betont, dass viel bezahlbarer Wohnraum in dem Gebiet geschaffen werde. Durch die fehlenden Verbesserungen im öffentlichen #Nahverkehr gehe allerdings auch die Akzeptanz der Spandauerinnen und Spandauer für die Bauprojekte verloren.
Der Neubau des fast 90 Jahre alten Schiffshebewerkes #Niederfinow (Landkreis Barnim) wird nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums um eine Millionensumme teurer als geplant. Kostensteigerungen von 260 Millionen Euro (Stand: 2009) auf 314 Millionen Euro (Stand: 2021) habe die Bundesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen bestätigt, teilte die Fraktion am Mittwoch mit. Zusätzlich gibt es laut #Bundesverkehrsministerium Verhandlungen zwischen dem Bund und Bauunternehmen zur #Nachforderung von 165 Millionen Euro. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet.
In Berlin-Spandau sind viele Radwege in Planung, von Hakenfelde bis Kladow, von Gatow bis Staaken. Doch ein Fall ist besonders interessant: Es geht um den #Hohenzollernring zwischen #Galenstraße (nahe Bahnhof) und #Falkenseer Chaussee (Stadion) im Zentrum des Bezirks.
Das ist, sagt Spandaus Stadtrat Frank Bewig, CDU, „eine bei #Radfahrenden und #Fußgehenden beliebte Verbindung“. Schließlich führt der Hohenzollernring auch zu diversen großen Schulen – und am anderen Ende des Hohenzollernrings wird aktuell ein großer Aldi neu gebaut. In der Straße gilt Tempo 30.
Der alte #Radweg ist aber rumpelig und klein. Der #Fußweg besteht aus Schotter. Und dunkel ist es in den Wintermonaten auch noch.
Deshalb werde jetzt eine vier Meter breite #Asphaltpiste gebaut, die sich Radfahrer und Fußgänger teilen können. Dazu kommen 33 neue Lampen für den Schulweg. Kosten: 460.000 Euro für die 600 Meter lange Strecke. Zur Adventszeit soll der Weg …
Der #Flughafenbus#BER 1 zum F#lughafen Berlin Brandenburg kann ab sofort #bargeldlos genutzt werden. Akzeptiert werden maestro, Girocard, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay. Die bargeld- und kontaktlose Bezahlung ist mit Karte, Smartphone oder Smartwatch möglich. Selbstverständlich können Fahrgäste weiterhin bar zahlen.
Mit dem Airport-Shuttle BER 1 schnell zum Flughafen
Zwischen S+U Rathaus #Steglitz und Flughafen BER – Terminal 1-2 fährt stündlich der Airport-Shuttle BER 1. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten. Auf der Linie gilt der VBB-Tarif plus ein Komfortzuschlag in Höhe von 8 Euro/Fahrt (Inhaber von VBB-Dauerkarten zahlen nur 7 Euro Zuschlag). Der Zuschlag kann nicht nur im Bus, sondern auch unter shop.bex.de gekauft werden.
Am Rathaus Steglitz sind diverse Ziele im Berliner Westen mit nur einem Umstieg in S1, U9 oder zahlreiche Buslinien erreichbar.
Die Firma #Bex Charter betreibt den Airport-Shuttle BER 1. BEX Charter gehört zu DB Regio Bus Ost, dem Busbereich der Deutschen Bahn AG.