Berlin
Bahn-Bashing gehört in manchen Kreisen schon fast zum guten Ton. Vor allem in sozialen Netzwerken versuchen Fahrgäste gern, sich mit ihren schlechtesten Erlebnissen gegenseitig zu überbieten.
Aber ist das Reisen mit der Bahn heutzutage im Vergleich zu der Situation vor zehn Jahren wirklich schlimmer geworden? Der Faktencheck:
Behauptung: Immer weniger Züge der Deutschen Bahn kommen pünktlich an.
Bewertung: Aus den Zahlen lässt sich das nicht klar herauslesen. Die Bahn schafft es aber nicht, kontinuierlich pünktlicher zu werden. Nach guten Jahren folgen immer wieder …
Die größte Busflotte Deutschlands wird #elektrisch. Am heutigen Mittwoch, 27. März 2019, hat die BVG gemeinsam mit den Herstellern #Solaris und #Mercedes-Benz die neuen #Elektro-Eindecker vorgestellt. Je 15 Fahrzeuge der Typen #Urbino 12 electric (Solaris) und #eCitaro (Mercedes-Benz) werden noch in diesem Jahr in den Dienst gehen. Bis 2030 soll dann die gesamte Busflotte auf E-Antrieb umgestellt sein. So lautet das gemeinsame Ziel des Landes Berlin und der #BVG.
Zur Premiere der neuen #E-Busse kamen am Mittwoch #Bundesumweltministerin Svenja Schulze und #Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf den BVG-Betriebshof an der Müllerstraße. Der Bund fördert das BVG-Projekt mit rund 48 Millionen Euro bereits in der Hochlaufphase für die Flottenumstellung bis 2021. Das Land Berlin unterstützt in seiner Verantwortung als Eigentümer der BVG die Umstellung. Die Senatorinnen für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, bekräftigten heute beim Vorstellungstermin, dass die Umstellung der Busflotte auf E-Fahrzeuge ein wichtiger Baustein der Verkehrswende ist und bereits im Berliner Mobilitätsgesetzt festgelegt wurde.
Bis zu 225 E-Busse sollen bis 2021 nach Berlin kommen
Die ersten 12-Meter-E-Busse bieten Platz für rund 65 Fahrgäste – vergleichbar mit einem Dieselbus – und werden in Kürze zuerst auf der Linie 142 unterwegs sein. Beide Modelle sind mit modernen Fahrgastinformationssystemen und einem großen Mehrzweckbereich für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen, Rollatoren oder Gepäck ausgestattet. Im Innenraum sorgt LED-Technik für das stets passende Licht und eine optimale Inszenierung des beliebten BVG-Sitzmusters Urban Jungle, das die Fahrgastsitze ziert.
Selbstverständlich erfüllen beide Modelle den gewohnt hohen BVG-Standard in Sachen Barrierefreiheit: Große, im Boden eingelassene Piktogramme, ein zusätzlicher, nach vorn, zu den Rollstuhlplätzen gerichteter Monitor für die Fahrgastinformation, taktile Haltestangen mit geriffeltem Griffprofil an den Ausgangstüren und eine bewusst kontrastreiche Innenraumgestaltung sind nur ein paar der Besonderheiten.
Anders als die erste E-Bus-Generation der BVG, die per Induktion an den Endhaltestellen geladen wird, bekommen die neuen Elektro-Eindecker ihre Energie per Ladekabel über Nacht auf dem Betriebshof. Die vollgeladenen Batterien sorgen für eine Reichweite von mindestens 150 Kilometer.
Das Investitionsvolumen für die ersten Serien-E-Busse beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro. In der Hochlaufphase bis 2021 plant die BVG aktuell insgesamt die Anschaffung von bis zu 225 E-Bussen, davon bis zu 210 zwölf Meter lange Eindecker und 15 Gelenkbusse, die schon bei Solaris bestellt und für den Einsatz auf längeren Linien, vorrangig der Linie 200, vorgesehen sind. Sie werden über einen sogenannten Pantografen an den Endhaltestellen zwischengeladen.
Förderung für Fahrzeuge und Infrastruktur
Die Flottenumstellung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung des Bundes, des Landes Berlin und der BVG. Die BVG übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären. Die Mehrkosten gegenüber konventionellen Dieselbussen werden vollständig durch das Land Berlin und Fördermittel der Bundesministerien getragen. Die Finanzierung der Fahrzeuge und der daraus resultierenden Kosten der Infrastruktur erfolgt zum Teil im Rahmen von Förderprogrammen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Das Land Berlin hat für die Elektrifizierung der BVG-Busflotte in seinen Finanzplanungen bis 2021 bis zu 58 Millionen Euro vorgesehen. Für die Jahre 2022 und 2023 sind weitere knapp 48 Millionen Euro angemeldet. Die Fördersummen des Bundes für die Elektro-Eindecker belaufen sich derzeit auf bis zu 35 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV des BMU und vorerst bis zu 12,7 Millionen Euro für Fahrzeuge aus dem Förderprogramm „Elektromobilität“ des BMVI.
Statements:
Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit:
„Wenn die größte deutsche Busflotte ihren Fuhrpark komplett auf Elektrobusse umstellt, ist das ein Zeichen für ganz Deutschland. Das wird weitere Verkehrsunternehmen motivieren, nachzuziehen. Unserem Ziel, den Verkehr umwelt- und klimafreundlich zu gestalten, kommen wir damit näher. Denn Elektrobusse haben drei klare Vorteile: sie fahren CO2-frei, schadstoffarm und deutlich leiser. Deshalb fördern wir als Bund die Elektromobilität und insbesondere den Einsatz von Elektrobussen. Die BVG erhält dafür vom Bundesumweltministerium bis zu 35 Millionen EUR.“
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:
„ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in deutschen Städten zurück. Deshalb ist die Entscheidung der BVG, die Busflotte komplett auf Elektroantrieb umzustellen, ein sehr wichtiger Beitrag, Berliner Luft noch sauberer zu machen. Wir unterstützen das Vorhaben finanziell mit rund 13 Millionen Euro – und haben eine gute Nachricht für alle Verkehrsunternehmen, die sich an der BVG ein Beispiel nehmen wollen: Ab heute können Anträge zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und zugehöriger Ladeinfrastruktur eingereicht werden. Allein dafür stellen wir rund 90 Millionen Euro zur Verfügung.“
Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Berlin startet mit den ersten Elektrobussen in eine neue Ära. Der ÖPNV wird mit den neuen Bussen klimafreundlicher, sauberer, leiser und energieeffizienter. Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für die schnelle Dekarbonisierung des Verkehrssektors.“
Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Berlin trägt als wachsende Stadt beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur eine besondere Verantwortung für den Klima- und Gesundheitsschutz. Metropolen sind nicht nur Hauptverursacher von Verkehr, sondern – wie so oft – auch Vorreiter eines Wandels. Heute läuten wir mit der BVG den Wandel ein, hin zur leisesten und saubersten Busflotte Deutschlands.“
Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Wir danken den Fördermittelgebern, denn den Weg in die nichtfossile Zukunft können wir nur gemeinsam gehen. Den Schritt haben wir lange vorbereitet. Seit vier Jahren lernen wir täglich von unseren ersten vier E-Bussen und den zahlreichen Testfahrzeugen, die wir zu Gast hatten. Unsere Erfahrungen haben wir natürlich in die Ausschreibungen, Linienplanung, Werkstattabläufe und Ausbildung einfließen lassen. Von den Ergebnissen können nun unsere Fahrgäste profitieren – in topmodernen, leisen und abgasfreien Linienbussen.“
Javier Calleja, Vorstandsvorsitzender von Solaris Bus & Coach S.A.: „Berlin macht einen weiteren großen Schritt in Richtung emissionsfreien ÖPNV. Elektrobusse sind ein Gewinn für jeden Berliner – Einwohner profitieren von weniger Emission und Lärm. Ich bin stolz, dass Solaris Teil dieser neuen Reise ist.“
Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses:
„Wir freuen uns sehr, dass sich der größte deutsche Verkehrsbetrieb für unseren vollelektrisch angetriebenen Stadtbus entschieden hat und wir dazu einen wesentlichen Beitrag zum umweltfreundlichen Personenverkehr in Berlin leisten können.“
Die zwei Neuen im Kurzüberblick:
Solaris Urbino 12 electric Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 28 Sitzplätze)
Mercedes-Benz eCitaro Zweitürer mit elektrisch angetriebener Achse ZF AVE130, 2 x 125kW (340 PS), 2 x 485 Nm Drehmoment. Gesamtplatzkapazität 65 (davon 29 Sitzplätze)
Das Interesse ist groß. Post kam aus Deutschland, Spanien, Tschechien, China. Zehn #Firmen sind dem Aufruf gefolgt, sich an der Vorbereitung der geplanten großen #S-Bahn-Ausschreibung zu beteiligen. So steht es in einer Vorlage des Senats für den Hauptausschuss.
Wichtige Fragen wurden diskutiert: Sollen die S-Bahnen #Tempo 120 schaffen? Wie könnten sie leiser werden? Doch anders als geplant wird das 306-seitige Papier an diesem Mittwoch noch nicht beraten. Auf Vorschlag der SPD wird das Thema vertagt.
Es geht um einen #Milliardenauftrag – und um die Zukunft des nach der #U-Bahn zweitwichtigsten Nahverkehrsmittels in der Region. Bis zu 1380 Wagen sollen im Zeitraum Ende 2026 bis 2033 geliefert werden. Geplant ist, sie auf den #Stadtbahn- und #Nord-Süd-Linien einzusetzen.
Berlin soll Eigentümer der neuen S-Bahn-Züge werden Aber wer wird sie bauen? Und wer wird sie betreiben – das DB-Tochterunternehmen S-Bahn Berlin GmbH, das heute noch für den gesamten S-Bahn-Verkehr verantwortlich ist? Oder jemand anderes? Das soll 2021 am Ende des #Vergabeverfahrens entschieden werden, das der Senat und die Unternehmensberatung #KCW …
Wer mit Bus und Bahn zur Arbeit fährt, kann sich auf niedrigere Fahrpreise freuen – wenn der #Arbeitgeber mitspielt. Am Freitag sollen Details des neuen #Firmentickets für Berlin und Brandenburg bekanntgegeben werden. Dank des Angebots, für das sich die rot-rot-grüne Koalition eingesetzt hat, können #Pendler ihre Ausgaben von diesem Spätsommer an deutlich drücken.
#Firmenticket wird deutlich billiger – Arbeitgeber muss sich aber mit Zuschuss beteiligen Für das bisherige Firmenticket gewähren die Verkehrsbetriebe fünf Prozent Rabatt. Doch der geringe Abschlag vom #Jahresabo-oder #Jahreskartenpreis erscheint offenbar als wenig attraktiv. Je nachdem, ob der #Jahresbetrag in zwölf Raten oder auf einmal abgebucht wird, kostet zum Beispiel das Firmenticket für das Stadtgebiet Berlin (Berlin AB) derzeit 60,25 oder 57,63 Euro pro Monat – eine Ersparnis von nur rund drei Euro. Die Bedingung, dass ein Unternehmen mindestens 50 Mitarbeiter haben muss, um sich zu qualifizieren, wirkt als weitere Hürde. Künftig dürfen auch kleine Betriebe mit wenigen Mitarbeitern …
Frage 1: Wie viele #BerlKönig-Fahrzeuge sind derzeit in Berlin im Einsatz? Welche Fahrzeuge sind dies im Einzelnen? (Bitte Auflistung wie viele Großraum- und wie viele kleinere Fahrzeuge inkl. Antriebsart) Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu mit: „Zum Stand 28.02.2019 waren insgesamt 132 Fahrzeuge konzessioniert. 83 der Fahrzeuge sind 8-Sitzer (V-Klasse / Vito), 49 Fahrzeuge sind 5-Sitzer (B-Klasse). Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge fahren vollelektrisch. In Spitzenzeiten sind aber in der Regel maximal 70 % der Fahrzeuge im Einsatz. Dies erklärt sich durch verschiedene Faktoren wie Ladezeiten, Nachfrage, Reparaturen, Reinigung, Wartung und Instandhaltung.“ Frage 2: Was genau sind die sogenannten virtuellen Haltepunkte des BerlKönig? Sind diese festgelegt, oder ist im Grunde jede Parklücke und jede Straßenecke ein virtueller Haltepunkt? 2 Frage 3: Falls diese konkret festgelegt sind, wie viele dieser virtuellen #Haltepunkte fährt #BerlKönig dann an? Antwort zu 2 und 3: Die BVG teilt hierzu mit: „Der BerlKönig fährt keinen Tür-zu-Tür Service, sondern immer von Haltepunkt-zu- Haltepunkt. Es gibt im Bediengebiet rund 650 physische BVG Bushaltestellen und 4.350 virtuelle Haltepunkte. Dies sind vorab geprüfte Orte, an denen ein sicheres Aufnehmen und Absetzen von Fahrgästen möglich ist.“ Frage 4: Wie viele #Fahrer beschäftigt BerlKönig? Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu mit: „Beim BerlKönig sind aktuell über 300 Fahrer beschäftigt.“ Frage 5: Erhalten diese Fahrer einen festen Stundenlohn, oder werden Sie, wie Taxifahrer, mit einen geringen Fixum und darüber hinaus nach Umsatz bezahlt? Frage 6: Wenn es einen festen Stundenlohn gibt, wie hoch ist dieser? Frage 7: Gibt es auch Fahrer auf selbstständiger Basis? Antwort zu 5 bis 7: Die BVG teilt hierzu mit: „Die Fahrer werden von der #ViaVan GmbH bereitgestellt. Die Gehälter liegen über dem Mindestlohn und werden nach Dienststunden bezahlt.“ Frage 8: Wie hoch ist die durchschnittliche #Auslastung der Passagierplätze? Antwort zu 8: Die BVG teilt hierzu mit: „Die für die Erprobung relevante Kennzahl der geteilten Fahrten entwickelt sich seit der Inbetriebnahme des BerlKönig am 7. September 2018 sehr positiv. So waren bspw. im Januar 2019 bereits 69 % der Fahrten geteilt und zu Spitzenzeiten sogar 95 %.“ 3 Frage 9: Wie viele #Fahrten hat es seit dem Start des BerlKönig in Berlin gegeben? Antwort zu 9: Die BVG teilt hierzu mit: „Bisher wurden rund 350.000 Personenfahrten durch den BerlKönig realisiert.“ Frage 10: Wie lang ist die durchschnittliche #Fahrtstrecke in Km und in Minuten? Antwort zu 10: Die BVG teilt hierzu mit: „Die durchschnittliche Fahrtstrecke liegt bei 4-5 km und dauert ungefähr 15 Minuten.“ Frage 11: Müssen die Fahrer über einen #Taxischein verfügen, also auch die Ortskunde nachgewiesen haben? Antwort zu 11: Nein. Eine #Ortskundeprüfung ist derzeit nur für den Erwerb einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung in Taxen erforderlich. Die BVG teilt hierzu mit: „Alle Fahrer verfügen über den kleinen Personenbeförderungsschein.“ Frage 12: Zu welchen Zeiten und an welchen Tagen werden BerlKönig Fahrzeuge am häufigsten nachgefragt? (Bitte eine Übersicht mit Tagen, Tageszeitenverlauf und tageszeitbezogenem Passagieraufkommen) Antwort zu 12: Die BVG teilt hierzu mit: „An den Tagen Montag bis Freitag ist die Nachfrage früh morgens gering, morgens hoch und tagsüber mittel, abends und nachts ist sie hoch. Samstag ist sie morgens, abends und nachts hoch – tagsüber mittel. An Sonntag ist sie früh morgens hoch, tagsüber und abends mittel, nachts aber gering.“ Frage 13: Konnten seit Start des Angebotes Erkenntnisse gewonnen werden, welche Strecken und Stadtbereiche typische und wiederholt #nachgefragte Strecken, Ruf- und Zielorte sind? Wenn ja, welche sind dies? 4 Antwort zu 13: Die BVG teilt hierzu mit: „Die am häufigsten nachgefragten Strecken liegen innerhalb und zwischen den Bezirken Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln.“ Frage 14: Wie viele Stunden sind die einzelnen Fahrzeuge täglich im Stadtgebiet unterwegs? Antwort zu 14: Die BVG teilt hierzu mit: „Dies variiert von wenigen Stunden bis zur Vollzeitnutzung: Unterschiede sind bedingt durch die Auslastung (Nachfrageseite) an verschiedenen Wochentagen und Tageszeiten sowie auf der Angebotsseite (z.B. Ladezeiten für Elektrofahrzeuge).“ Berlin, den 25.03.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Wie viele P+R-Parkplätze an welchen Standorten existieren aktuell
jeweils in den 12 Bezirken mit welchen Kapazitäten? (Bitte detaillierte Auflistung)
Frage 2:
Welche Kenntnisse hat der Senat über die Auslastung der einzelnen P+R-Parkplätze in den 12 Bezirken? Frage 3:
Wie viele P+R-Parkplätze wurden in den letzten drei Jahren an welchen Standorten jeweils in den 12 Bezirken zurückgebaut respektive umgewidmet? (Bitte detaillierte Auflistung mit Nennung
der neuen Flächennutzung)
Frage 4:
Wie viele P+R-Parkplätze sollen an welchen Standorten jeweils in den 12 Bezirken künftig
zurückgebaut respektive umgewidmet werden? (Bitte
detaillierte Auflistung mit Nennung
der geplanten Flächennutzung)
Antwort zu 1 bis 4:
Die Fragen
1 bis 4 werden wegen
ihres inhaltlichen Zusammenhangs
gemeinsam beantwortet.
Da die Bezirke in der Regel
für Planung und Betrieb der P+R-Anlagen zuständig sind, liegen
dem Senat keine
aktuellen Daten vor.
2013 wurden in Berlin
44 P+R-Anlagen erfasst mit rund 5.000 Parkplätzen.
In Brandenburg bestanden zeitgleich an
weiteren 116 Bahnhöfen und Stationen ca. 22.000 P+R-Plätze1.
Die aus der Abfrage
der Bezirke vereinzelt eingegangenen Hinweise
und Informationen erlauben eine Beantwortung der Fragen,
jedoch keine Rückschlüsse auf die Gesamtstadt.
Tabelle 1: Zusammenfassung der Bezirksrückmeldungen
Bezirk
Anzahl der Standorte
Stell- plätze
Auslastung
Geplanter Rückbau / Umwidmung
Mitte
Keine
–
–
–
Friedrichshain- Kreuzberg
Keine
–
–
–
Pankow
S-Bhf. Buch
196
vollständig
–
S-Bhf. Pankow Heinersdorf
332
nicht ganz vollständig
–
Charlottenburg- Wilmersdorf
S- und U-Bhf. Jungfernheide
nicht bekannt
S- und U-Bhf. Bundesplatz
S- und U-Bhf. Heidelberger Platz
U-Bhf. Breitenbachplatz
Spandau
Heerstr./ Gärtnereiring
–
–
–
Falkenseer Chaussee/ Flurende
–
–
–
Steglitz- Zehlendorf
Bahnhof (Bhf.) Wannsee
ca. 40
sehr gut ausgelastet
–
Tempelhof- Schöneberg
S-Bhf. Schichauweg
75
Auslastung wird nicht erfasst (keine fundierte Aussage möglich).
Subjektiv betrachtet werden alle Parkplätze intensiv genutzt und sind ausgelastet.
–
S-Bhf. Buckower Chaussee
63
Planfestgestelltes Bahngelände, Rückbau voraussichtlich aller Stellplätze aufgrund des Bauvorhabens Dresdner Bahn
S-Bhf. Lichtenrade (Stein-/ Nuthestr.)
120
B-Plan 7-87, Umnutzung einer Teilfläche für Wohnungsbau und Einzelhandel, Anzahl der wegfallenden Stellplätze noch nicht zu beziffern
S-Bhf. Marienfelde (Bahnstr.)
50
–
S- und U-Bhf. Tempelhof
60
–
U-Bhf. Alt- Mariendorf (Reißeckstr.)
125
Städtebauliches Konzept liegt vor, Entwicklung zum Wohnungsbau. Ob alle Stellplätze oder nur Teil- flächen entfallen, wird im weiteren Prozess präzisiert.
S-Bhf. Priesterweg
87
–
1 IHK-Kongress „Verkehrsprobleme gemeinsam lösen“, 18.05.2015 / Stat. Landesamt
Neukölln
U-Bhf. Rudow „Rudower Spinne“
44
Wegen Bauarbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist die Fläche aktuell auf 50 % bis Ende 2019 reduziert. Nach 2020 wird ebenfalls nur die Hälfte der Fläche als P+R genutzt werden, da die Restfläche für überdachte Radabstellanlagen (B+R) umgenutzt wird.
Treptow- Köpenick
S-Bhf. Grünau
80
100 %
–
S-Bhf. Altglienicke
450
100 %
Bau eines Kongresscenters geplant
Schöneicher Str./ Dahlwitzer Landstr.
60
100 %
–
Marzahn- Hellersdorf
S-Bhf. Ahrensfelde
–
ausgelastet
Rückbau nicht geplant
S- Bhf.Mehrower Allee
S- Bhf. Raoul- Wallenberg-Str.
S- Bhf.Marzahn
U- Bhf.Hönow
U- und S- Bhf. Wuhletal
U- Bhf. Elsterwerdaer Platz
S- Bhf. Mahlsdorf
S- Bhf.Kaulsdorf
S- Bhf. Biesdorf
Lichtenberg
S-Bhf. Wartenberg (Egon-Erwin-Kisch- Str.)
nicht bekannt
Erfahrungsgemäß kann, außer an Wochenenden, von einer Vollauslastung ausgegangen werden, jedoch nicht belegt.
Sofern eine vertragliche Regelung des Landes Berlin mit der BVG zustande kommt, werden
am Bf. Lichtenberg ca. 23 von ca. 55 Stellplätzen entfallen.
Reinickendorf
U-Bhf. Otisstr. (Scharnweberstr. zwischen Auf- und Abfahrt der Bundesautobahn (BAB) 111)
93
sehr gut
–
S-Bhf. Wittenau Ausgang Schlitzer Str.
24
sehr gut
–
S-Bhf.Hermsdorf Ausgang Schloßstr.
97
sehr gut
–
S-Bhf. Waidmannslust Ausgang Jean- Jaures-Str.
36
sehr gut
–
U-Bhf. Schloßstr. (Schloßstr. 9)
80
sehr gut
Rückbau aufgrund Wohnnutzung geplant, vorhabenbezogener Bebauungsplan 12-VE1
Rückbau bzw. Umwidmungen
von P+R-Flächen seit 2016 wurden keine gemeldet.
Frage 5:
An welchen Standorten sollen jeweils in den 12 Bezirken neue P+R-Parkplätze entstehen? (Bitte
detaillierte Auflistung)
Frage 7:
Welche konkreten Maßnahmen verfolgt der Senat zur Unterstützung der Bezirke bei der Schaffung neuer P+R-Parkplätze inner- und außerhalb Berlins?
Antwort zu 5 und 7:
Die Fragen 5
und
7 werden wegen ihres inhaltlichen
Zusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Berlin hat mit 321.000 Einpendelnden
(Stichtag 30. Juni 2018) deutlich geringere Einpendlerzahlen als andere deutsche Großstädte. Park & Ride kann daher zur Verbesserung der Verkehrssituation nur einen geringen
Beitrag leisten. Der hohe Flächen- und Finanzierungsbedarf steht
dabei nicht in angemessenem Verhältnis
zur Zahl der Nutzenden.
P+R-Anlagen sollen grundsätzlich an den wohnortnächsten Bahnhöfen oder Haltepunkten des öffentlichen (Schienen-) Verkehrs
angelegt werden, da dann die Entlastung der Straßen am größten und die Auslastung des Angebotes
des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) am besten ist. Das heißt,
dass für Pendlerinnen und Pendler aus Brandenburg die
Anlagen möglichst in Brandenburg errichtet
werden sollten.
In den
Stadtrandlagen von Berlin und mit zunehmender Nähe zum S-Bahn-Ring besteht das Problem, ausreichende
und geeignete Flächen in Bahnhofsnähe zu finden und für Park + Ride verfügbar zu machen (konkurrierende höherwertige Nutzungen). In Anbetracht der großen Potenziale
bei der Verknüpfung von
Fahrrad und ÖPNV befasst sich das Land Berlin
derzeit schwerpunktmäßig mit der Realisierung von Bike + Ride- Anlagen.
Der Senat verfolgt unter anderem
auch mit dem gültigen Nahverkehrsplan das
Ziel, den Öffentlichen Personennahverkehr so auszubauen, dass
Menschen in Berlin ausreichend Alternativen auffinden, nicht auf das Auto angewiesen
zu sein, um den nächsten Bahnhof zu erreichen.
Frage 6:
An welchen Standorten ist die Schaffung neuer P+R-Parkplätze in Kooperation mit den Gemeinden
in Brandenburg außerhalb der Stadtgrenze geplant?
Antwort zu 6:
Die Errichtung und Sicherstellung
des Betriebs von P+R-Flächen ist in Brandenburg eine kommunale Aufgabe. Das Land Brandenburg plant und betreibt keine eigenen P+R- Standorte, bietet jedoch den Kommunen eine investive Förderung. Aktuell wird vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Auftrag des Landes
Brandenburg eine Bedarfsanalyse durchgeführt und der Leitfaden
zu „P+R und B+R“ überarbeitet.
Ergebnisse sollen voraussichtlich noch vor dem 3. Quartal 2019 vorgestellt
werden. Eine
Abstimmung mit dem Land Berlin
und den Stadtbezirken
ist Bestandteil des Auftrags des VBB.
Der Bezirk Reinickendorf hat hierzu
wie folgt mitgeteilt:
Die Gemeinde Glienicke
/ Nordbahn hat im Rahmen des Niederbarnimer
Arbeitskreises einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit den Gemeinden Hohen Neuendorf, Mühlenbeck und Schildow
unterzeichnet, der die
gemeinsame Beantragung von Fördermitteln für die Erarbeitung eines interkommunalen Verkehrskonzeptes beinhaltet.
Frage 8:
Welches Konzept verfolgt der Senat zur Entlastung der Berliner
Stadtgebiete vom Pendlerverkehr vor dem Hintergrund, dass immer weniger P+R-Parkplätze zur Verfügung stehen?
Antwort zu 8:
Das Land
Berlin baut den
ÖPNV stetig aus.
Das
gemeinsam mit
dem Land Brandenburg laufende Projekt i2030 umfasst 8 Teilprojekte zur maßgeblichen Verbesserung der Pendlersituation in der Metropolregion. Des Weiteren wurde
im Rahmen des Berliner Mobilitätsgesetzes ein massiver Ausbau der Radinfrastruktur beschlossen. Hierzu gehören neben sicheren Radwegen auch Bike + Ride-Stellplätze an ÖPNV-Knotenpunkten.
Parallel hierzu dehnen sich flexible
Sharing-Angebote auch über
den inneren S-Bahnring hinweg aus. Berliner
Binnenpendlerinnen und Binnenpendler
erhalten so eine Alternative zur Nutzung von privaten
Pkw.
Eine stete Angebotsverbesserung
von ÖPNV, Bike + Ride und Park
+ Ride wird auch
im Brandenburger Umland angestrebt, so dass auch Einpendlerinnen und Einpendlern aus dem Brandenburger Umland eine Alternative geboten wird.
Parallel zu den fördernden Maßnahmen werden
viele Gebiete mit hohem Parkdruck
von den Bezirken bereits bewirtschaftet oder entsprechende Maßnahmen befinden
sich in Planung. Hierzu gehören auch ÖPNV-Knotenpunkte. Durch Bewirtschaftung und Überwachung wird der Parkdruck reduziert, die
Verkehrssicherheit gewährleistet und Anwohnerinnen und Anwohner werden entlastet
(siehe Antwort zu 5 bis 7).
Berlin, den 21.03.2019 In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Wie viel Mittel hat das Land Berlin im Rahmen der Errichtung von #Fahrradabstellanlagen im Jahr 2018 zur Verfügung gestellt?
Antwort zu 1:
Die #Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (#SenUVK) stellte den Bezirken für die Errichtung von Fahrradabstellanlagen im Jahr 2018 ca. 670.000 EUR zur Verfügung
Frage 2:
Welche Bezirke haben Mittel beantragt und wie viel wurden ausgereicht.
Antwort zu 2:
Für die Errichtung von Fahrradabstellanlagen beantragten folgende
Bezirke finanzielle Mittel bei SenUVK:
Friedrichhain-Kreuzberg, Lichtenberg, Neukölln, Reinickendorf,
Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg. Insgesamt reichte die SenUVK ca.
670.000 EUR für die Errichtung von
Fahrradabstellanlagen aus.
Frage 3:
Wie viel Fahrradabstellanlagen wurden realisiert? Bitte nach Bezirk und Standort.
Antwort zu 3:
Die Bezirksämter haben wie folgt
geantwortet: Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurden 2018 folgende Fahrradabstellanlagen realisiert:
24 Stellplätze: U-Bahnhof Schloßstr.,
46 Stellplätze: auf dem Geländes des Jugendausbildungszentrums,
6 Stellplätze: Hubertusstr. 14,
180 Stellplätze: S-Bahnhof Lichterfelde Ost,
324 Stellplätze: Johannes-Tews-Grundschule.
Des Weiteren
wurden im Schuljahr
2017/18 an folgenden Schulen
Radbügel montiert:
130 Bügel am Schadow-Gymnasium,
40 Bügel an der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule,
35 Bügel an der Lilienthal-Oberschule,
30 Bügel an der John-F.-Kennedy-Schule,
60 Bügel am Goethe-Gymnasium,
53 Bügel am Dreilinden-Gymnasium,
40 Bügel an der Max-von-Laue-Schule,
68 Bügel an der Grundschule am Insulaner,
35 Bügel an der Wilma-Rudolph-Oberschule,
15 Bügel an der Gartenarbeitsschule.“
Tempelhof-Schöneberg von Berlin:
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat die beiden nachfolgenden Tabellen übersandt:
Zusammenstellung Fahrradständer an Schulen und Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen
Wie viel Mittel stellt das Land Berlin in diesem Jahr zur Verfügung?
Antwort zu 4:
Ausgaben für die Errichtung von Fahrradabstellanlagen können durch die SenUVK den Bezirken bei Kapitel 0730, Titel 52108 im Wege der auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt werden.
Im Haushaltsjahr 2019 beträgt
der Ansatz des Titels 6.303.000 EURO.
Eine abschließende Aussage,
in welcher Höhe im Haushaltsjahr 2019 finanzielle
Mittel für die Errichtung von Fahrradabstelleinrichtungen den Bezirken aus Kapitel
0730, Titel 52108 zur Verfügung gestellt
werden, ist nicht möglich. Aus Kapitel 0730, Titel 52108 werden auch
Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs finanziert, die nicht das Fahrradparken betreffen (siehe Erläuterungen des Titels
im Haushaltsplan).
Berlin, den 18.03.2019 In Vertretung
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Gibt es doch noch eine kleine Chance für ein symbolisches Wiederaufleben der Berliner #Luftbrücke? In der vergangenen Woche hatte die Berliner Morgenpost darüber berichtet, dass ein gemeinnütziger Verein #Luftfahrtenthusiasten aus aller Welt eingeladen hat, um Mitte Juni mit ihnen an das Ende der Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren zu erinnern. Dabei wurde aber auch bekannt, dass die mehr als 30 teilnehmenden „#Rosinenbomber“-Piloten zwar am 15. und 16. Juni die Hauptstadt überfliegen wollen, jedoch – anders als ursprünglich gedacht – dort nicht zwischenlanden können. Der Hauptgrund dafür: die hohen und vor allem teuren Sicherheitsaufwendungen, die bei einer Landung etwa auf dem früheren #Flughafen#Tempelhof erforderlich sind. Der Verein sah sich außerstande, diese Kosten zu tragen.
Viele Berliner meldeten sich daraufhin in der Redaktion der Berliner Morgenpost, um ihr Bedauern über diese Entwicklung zu bekunden. „Ein Luftbrücken-Jubiläum ohne Rosinenbomber, das geht eigentlich nicht“, sagte etwa Joachim Kiau. Der heute 74 Jahre alte Tempelhofer verbindet eine besondere Beziehung mit dem Flughafen Tempelhof, über den die Alliierten 1948/1949 einen Großteil der lebensnotwendigen Hilfslieferungen auf dem Luftweg in den blockierten Westteil der Stadt brachten. Seine Familie lebte damals nicht nur in der Einflugschneise, sondern …
Berlin – Er wird seit Langem angekündigt. Nun steht fest, wann der #Flixtrain Berlin – #Köln den Betrieb aufnimmt. Aus dem Flixbus-Buchungssystem ergibt sich, dass der private #Fernverkehrszug am 23. Mai erstmals von Berlin ins Rheinland startet.
Und auch der Fahrplan steht fest: Danach fährt der neue Flixtrain täglich außer mittwochs um 8.11 Uhr am Südkreuz ab. Weitere Halte in Berlin sind der Hauptbahnhof (Abfahrt 8.20 Uhr) und #Spandau (8.32 Uhr). Nach Stopps in #Wolfsburg (Ankunft 9.33 Uhr), #Hannover (10.22 Uhr), #Bielefeld (11.38 Uhr), #Dortmund (12.31 Uhr), #Essen (13.03 Uhr), #Duisburg (13.16 Uhr) und #Düsseldorf (13.31 Uhr) erreicht der Zug den Kölner Hauptbahnhof um 13.57 Uhr.
Auftragswert für 23 Triebzüge über 300 Millionen Euro
(lifePR) (Parchim, 26.03.19) Gestern Punkt 19.00 Uhr haben die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die #Siemens Mobility GmbH gemeinsam einen Vertrag über die Herstellung von 23 Triebzügen in Berlin unterzeichnet. Mit den 21 sechsteiligen und zwei vierteiligen Siemenszügen vom Typ #Desiro HC wird die #ODEG ab 2022 auf den Regionalbahnlinien #RE1, #RE8 und #RB17 im #Netz Elbe Spree verkehren.
Desiro HC – der Regionalzug für viele Fahrgäste
HC steht für High Capacity und ist das Besondere an dem elektrischen, ein- und doppelstöckigen Triebwagenzug aus der Siemens Produktserie Desiro. Der Desiro HC trägt mit seinem hohen Platzangebot dem erhöhten Fahrgastaufkommen in Ballungsgebieten wie Berlin, Magdeburg, Cottbus und Schwerin Rechnung und bewährt sich bereits im Rhein-Ruhrgebiet. Features wie #WLAN, TFT-Monitore, breitere Türen und Einstiege, die sich an unterschiedliche Bahnsteighöhen anpassen, Echtzeit #Auslastungsanzeigen außen und innen inklusive der dazugehörigen App, ein Aggressionserkennungssystem, mehr Stellfläche für #Fahrräder und #Rollstühle, #Defibrillatoren im Zug und Ledersitze in der 1. Klasse zeichnen diesen Zug aus. Produziert wird der nunmehr fünfte Flottentyp der ODEG in Krefeld. Diese neue Flotte für die drei Linien, deren Auftragswert sich auf über 300 Millionen Euro beläuft, werden im Wesentlichen durch den ODEG-Gesellschafter #NETINERA Deutschland GmbH finanziert.
Sichere Finanzierung durch die Gesellschafter der ODEG
„Wir freuen uns über den Wachstumskurs der ODEG, den wir als Gesellschafter mit dieser Finanzierung aktiv unterstützen“, erklärt Jost Knebel, CEO des NETINERA-Konzerns. „Gemeinsam mit dem Gesellschafter BeNEX wünschen wir der ODEG eine erfolgreiche Umsetzung des Betriebskonzeptes. Mit Siemens hat die ODEG einen erfahrenen Partner an der Seite, der eine rechtzeitige und qualitativ hochwertige Produktion gewährleistet.“, fügt Jost Knebel hinzu.
Dr. Michael Vulpius, CEO des anderen ODEG-Gesellschafters BeNEX: „Der ODEG sichert der Gewinn im ‚Netz Elbe-Spree‘ eine große Zukunft im Osten Deutschlands – mit zusätzlichen Chancen für eine noch erweiterte Partnerschaft mit Siemens.“
Laut geschlossenem Vertrag muss Siemens im Sommer 2022 mit der Auslieferung der Fahrzeuge beginnen, damit eine reibungslose Betriebsaufnahme im Dezember des gleichen Jahres zum Fahrplanwechsel erfolgen kann.
Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG sagte direkt nach seiner Vertragsunterschrift: „Die Erfolgsgeschichte der ODEG wird stetig fortgeschrieben! Ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Verkehrsvertrages Netz Elbe-Spree ist erreicht.“
ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH
Mit Gründung der ODEG im Jahr 2002 beginnt eine der erfolgreichsten Geschichten der deutschen Eisenbahn. Als Tochterunternehmen der BeNEX und der Prignitzer Eisenbahn GmbH entwickelt sich die ODEG bis heute zur größten privaten Eisenbahn im Osten Deutschlands. Die Regionalbahn betreibt im Auftrag der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt insgesamt 11 Linien. Dabei nutzt die ODEG gegen Entgelt die Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Zur Fahrzeugflotte, bestehend aus 42 Triebfahrzeugen, gehören 16 KISS, 14 RegioShuttle RS1, 6 Desiro Classic und 6 GTW 2/6. Die Instandhaltung der Fahrzeuge erfolgt über die 100%ige Tochter, die ODIG – Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft mbH. Mehr Informationen über das Unternehmen unter odeg.de