Das Mut sich auszahlt, hat die #Schienenfahrzeugbau#Wittenberge GmbH bereits Mitte des Jahres bewiesen. Im Mai wurde ein positves Resümee zur Übernahme des ehemaligen Bahnwerkes in Wittenberge gezogen. Zu Ende 2018 kann gesagt werden: Die gesetzten Ziele bei der Übernahme wurden alle erreicht.
„Das Jahr 2018 schließt mit einer sehr guten Auslastung des Werkes ab.“, teilt Mathias #Tenisson, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, erfreut mit. „Dazu beigetragen haben vor allem auch neue Langzeitverträge mit Großkunden.“, so Mathias Tenisson weiter.
Die geplante Kesselwagensparte steht zum Ende des Jahres. Zukünftig können dann auch #Kesselwagen im Werk instand gehalten werden. Ein eigenes Team wurde dafür zusammengestellt.
Weiterhin gibt es im Werk #Eberswalde ein neues mobiles Team. Mitarbeiter des mobilen Teams fahren auf Kundenwunsch zu den Güterwagen raus und führen Arbeiten vor Ort aus. Diese Leistungen werden in der Region im Umkreis von 150 Kilometern erbracht und sind auch grenzüberschreitend möglich.
Der wieder eingeführte Bereich #Reisezugwagen hat sich etabliert und arbeitet mit einer guten Auslastung. Ein mobiles Team ist auch hier installiert worden und steht für Kundenanfragen auf Abruf bereit.
Nachhaltige Personalpolitik
Was im Januar mit nur 79 Personen begann, steigerte sich bis Dezember auf 133 Mitarbeitern. Dank der guten Auftragslage stellte das Werk Eberswalde über das Jahr verteilt 54 neue Mitarbeiter an. Prognistiziert waren 100 Mitarbeiter zum Ende des Jahres.
„Für 2019 rechnen wir mit 150 Mitarbeitern bis Juli und hoffentlich 165 Mitarbeiter bis Ende des Jahres.“, informiert Oliver #Wiechmann, #SFW-Geschäftsführer. „Wir hoffen, weiterhin gute Fachkräfte zu finden. Unsere Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitsamt hat uns hier im letzten Jahr sehr weitergeholfen, wofür wir dankbar sind.“, so Oliver Wiechmann weiter.
Für 2019 ist geplant, erstmalig wieder Lehrlinge auszubilden. Berufe wie Schlosser, Mechatroniker oder Industriemechaniker sind hier von Interesse. Los gehen wird es zum Ausbildungsstart im Herbst 2019.
Ein weiterer Fokus ist es, junge Menschen heranzuziehen und weiter zu bilden. So wird zukünftig nicht nur ausgebildet, sondern auch Studenten Möglichkeiten im Werk geboten. Es besteht die Möglichkeit, Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben sowie Praktikas zu absolvieren.
Weiter betrachtet wird in 2019 auch die Möglichkeit der Anstellung / Ausbildung von Geflüchteten im Werk
Investition in die Zukunft
Mit Zuversicht blickt das Werk Eberswalde in das neue Jahr. Neue Herausforderungen wird es auch dann geben. So wird zum Beispiel ein größerer Fokus auf das Energiemanagement im Werk gelegt. Vor Ort werden verschiedene Maßnahmen eingeführt, um energiesparender zu agieren.
„Für 2019 haben wir bereits mehrere Investitionen beschlossen, die dazu beitragen werden, dass das Werk modernisiert wird.“ berichtet Heiko Prötzsch, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge. „Die größte Investition in 2019 wird eine komplett neue #Strahlanlage für die #Radsatzwerkstatt sein.“, so Heiko Prötzsch weiter.
Dank an die Region
Ohne die Unterstützung aus der Region, wäre das Werk Eberswalde heute nicht da, wo es gerade steht. Die Geschäftsführung möchte die Chance ergreifen, sich insbesondere bei der Stadt Eberwalde, dem Landkreis #Uckermark und regionalen Partner zu bedanken, für die anhaltende Unterstüzung und das entgegengebrachte Vertrauen. In das Werk, aber auch in den Gesellschafter, die #ENON GmbH & Co.KG, ohne die diese Reise nicht möglich geworden wäre.
Gleiches gilt auch für die neuen und alten Kunden, die den Prozess der Übernahme begleitet haben.
Der größte Danke geht jedoch an alle Mitarbeiter im Werk Eberswalde, welche in diesem Jahr mit uns an einem Strang gezogen und uns in der positiven Entwicklung begleitet haben.
Pressemeldung Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, Werk Eberswalde
Verdichteter Takt auf vielen Linien in der Silvesternacht
Die #S-Bahn fährt, wenn andere feiern! Deshalb wird es auch in diesem Jahr einen #durchgehenden#Nachtverkehr an den Festtagen und zum Jahreswechsel geben. Im Einzelnen ist die S-Bahn wie folgt unterwegs:
Weihnachten 21. bis 25.12. durchgehender Verkehr, nachts jeweils im 30-Minutentakt bis zum Folgetag
24.12. Tagsüber gilt der reguläre #Samstagsfahrplan. Ab 17 Uhr 20-Minutentakt auf allen Linien. Ausnahme: Die Ringbahnlinien S41/S42 sind im 10-Minuten-Takt unterwegs. Die S26 fährt ab 17 Uhr nicht mehr.
28.12. bis 30.12. durchgehender Verkehr, nachts jeweils im 30-Minutentakt bis zum Folgetag
31.12. Bis 21 Uhr gilt der Samstagsfahrplan. Durchgehender Nachtverkehr im 20-Minutentakt, der auf zahlreichen Streckenabschnitten bis zum Neujahrsmorgen auf einen 10-Minuten-Abstand verdichtet wird. Auf der Stadtbahn besteht bis 3 Uhr ein ca. 3-Minutentakt. Für die Abreise von der Party „Welcome 2019“ gibt es zusätzliche Fahrten auf der Stadtbahn im Abschnitt Ostbahnhof <> Charlottenburg. Die Ringbahn verkehrt durchgehend im 10-Minutentakt. Die S5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord fährt nach 2 Uhr alle 40 Minuten. Die S8 von Blankenburg nach Birkenwerder ist im Stundentakt unterwegs. Die S45 und S85 verkehren bis 0.45 Uhr bzw. 1 Uhr.
1.1. Ab 7 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.
Hinweis zur Silvesterparty am Brandenburger Tor: Die Bundespolizei schließt aus Sicherheitsgründen die Station Brandenburger Tor ab ca. 16 Uhr bis 3 Uhr. Wir bitten unsere Fahrgäste, in dieser Zeit auf die Bahnhöfe Friedrichstraße, Potsdamer Platz und Hauptbahnhof auszuweichen.
Die S-Bahn Berlin dankt allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz an den Feiertagen und zum Jahreswechsel. Sie ermöglichen damit vielen Menschen, mit Familie und Freunden unbeschwert zu feiern.
In den vergangenen Jahren wurden bereits die Nord-Süd-, die Ost-West-Strecken sowie 2018 der Ring mit dem #Zugbeeinflussungssystem für die S-Bahn Berlin (#ZBS) ausgestattet und in Betrieb genommen. Nun ist die S-Bahn-Strecke zwischen #Westkreuz und #Spandau an der Reihe.
Das System, das eine automatische Zwangsbremsung auslöst, wenn versehentlich die Geschwindigkeit überschritten oder ein Haltesignal missachtet wird, ist bereits im Sommer eingebaut worden. Nun erfolgt die #Inbetriebnahme. Dazu werden diverse Abnahmen, ein #Softwarewechsel und zahlreiche #Messfahrten durchgeführt. In dieser Zeit können die S-Bahnzüge der Linien #S3 und #S9 zwischen Westkreuz und Spandau nicht fahren. Stattdessen werden #Busse eingesetzt.
Bitte nutzen Sie folgende Umfahrungsmöglichkeiten
Züge des Bahnregionalverkehrs: RE2, RE4, RE6, RB10, RB13, RB14
U7: Eignet sich besonders zwischen Charlottenburg (U-Bf Wilmersdorfer Straße) und Rathaus Spandau.
U2: Eignet sich für Fahrgäste nach Olympiastadion ab Zoologischer Garten bzw. Kaiserdamm (Messe Nord/ICC). Achtung: Der U-Bf Olympia-Stadion (U2) liegt rund 800 Meter Fußweg vom S-Bf Olympiastadion (S 3, S 9) entfernt.
Fahrgäste der #U7 können sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freuen. Der #U-Bahnhof #Karl-Marx-Straße ist seit dem heutigen Donnerstag, 20. Dezember 2018, #stufenlos erreichbar. Am Nachmittag ging der neu gebaute #Aufzug in Betrieb. Damit ist die 1926 eröffnete Station jetzt einer von insgesamt 125 #barrierefrei zugänglichen BVG-Bahnhöfen. (117 Bahnhöfe mit Aufzügen).
Die Kosten für diesen Aufzug belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Wie viele und an welchenStandorten wurden bereits #Fahrradabstellanlagen seit dem Jahr 2017 eingerichtet? Bitte nach Jahr, Bezirken und Standorten mit jeweiliger Anzahl der neuen Stellplätze auflisten.
Antwort zu 1:
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Über die #Fahrradabstellplätze (#Radbügel) werden keine exakten Statistiken geführt. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf stehen ca. 13.000 Radbügel,die im Rahmen der Fortschreibung des Fahrradanlagenabstellkonzeptes ermittelt wurden.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurden an folgenden Stellen Kreuzberger Bügel aufgestellt:
3 Stück Onkel-Tom-Str. 50
3 Stück an der Bushaltestelle Teltower Damm/
Am Rehwechsel
3 Stück Onkel-Tom-Str./ Potsdamer Str.
2 Stück Martin-Buber-Str. 18
13 Stück Teltower Damm 13 (Bio
Company)
17 Stück U-Bahnhof Dahlem Dorf
12 Stück U-Bahnhof
Schlossstr.
23 Stück auf
dem Gelände des Jugendausbildungszentrums
3 Stück Hubertusstr. 14
1 Stück Schlossstr./ Ahornstr.
90 Bügel sind am Jungfernstieg in Höhe des S-Bahnhof Lichterfelde Ost geplant,
von denen ca. 20 noch
dieses Jahr eingebaut
werden.
In den Schuljahren 2016/17 und 2017/18
wurden insgesamt 1075 Radbügel an 13 Schulen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf (Droste Hülshoff Gymnasium, Schadow- Gymnasium, Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule, Lilienthal Gymnasium, John F. Kennedy Schule, Goethegymnasium, Dreilindengrundschule, Beethoven Gymnasium, Grundschule an der Bäke,
Max von Laue Schule, Grundschule am Insulaner, Wilma- Rudolph-Oberschule, Gartenarbeitsschule) eingebaut.
An der Johannes-Tews-Grundschule wurden 324
Stellplätze in Form
von
Übersicht Aufstellung Fahrradständer im öffentlichen Straßenland in 2017/2018
Anzahl
Akazienstraße, Apostel-Paulus- Kirchplatz
13
Akazienstraße gegenüber Haus-Nr. 14- 18
11
Akazienstraße, Ecke Hauptstraße
2
Yorckstraße/Bautzener Str.
8
Eisenacher Straße/Luitpoldstraße
4
Tempelhofer Damm/Alt-Tempelhof
13
Tempelhofer Damm/Peter-Strasser-Weg
9
Tempelhofer Damm/Thuyring
4
Cheruskerstraße gegenüber Einmündung Rossbachstraße
8
Summe
72
Neukölln von Berlin:
„Bis zum 31.12.2017 wurden rund 2.500 Anlehnbügel überwiegend im Gehwegbereich errichtet. Im Jahr 2018 wurden/werden insgesamt (Finanzierung Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz – SenUVK
und diverse Baumaßnahmen durch den Bezirk) ca. 1050 Anlehnbügel aufgestellt. Davon befinden sich 265 Bügel auf der Fahrbahn (entspricht ca. 85 Pkw-Stellplätzen).
Für die Auswahl der Standorte
im Jahr 2018 haben
wir uns auf Nord-Neukölln fokussiert.“
Reinickendorf von Berlin:
„S Bahnhof Wittenau 74 Stellplätze 2017
S Bahnhof Hermsdorf
74 Stellplätze (52 Stellplätze ersetzt) 2017 Franz-Marc-Grundschule und
Julius-Leber-Sekundarschule
Treskowstraße 16 Stellplätze 2017/18
Till-Eulenspiegel-Grundschule
Humboldtstraße
32 Stellplätze
2017/18
Peter-Witte-Grundschule
Rathauspromenade
106 Stellplätze
2017/18
Alfred-Brehm-Grundschule
Ascheberger Weg
30 Stellplätze
2017/18
Grundschule in den Rollbergen
Waldshuter Zeile 6
52 Stellplätze
2017/18
U-Bahnhof Borsigwerke
30 Stellplätze
2018
S-Bahnhof Tegel/Eschachstraße
238 Stellplätze
2018“
Frage 1 a):
Wo konnten vorgeschlagene Fahrradabstellanlagen noch nicht realisiert werden und aus welchen Gründen?
Antwort zu 1 a):
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Pankow von Berlin:
„Durch den Bezirk Pankow wurden 2017 und 2018 keine Fahrradabstellanlagen realisiert. Grund dafür ist, dass die seit Januar 2017 geplante und finanziell gesicherte Einstellung von 2 VZÄ (Vollzeitäquivalenten) Planungsingenieuren, mit der Aufgabe der
Verbesserung der Fahrradinfrastruktur im Bezirk Pankow, aus Gründen
von Bewerbermangel erst im 3. Quartal 2018 erfolgreich
abgeschlossen werden konnte.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Zu a) und b)
können keine genauen Angaben
gemacht werden. Die Erhöhung der Zahl an Fahrradabstellanlagen ist das erklärte
Ziel des Bezirksamts, Haupthindernis sind vor allem fehlende personelle Ressourcen. Im Frühjahr 2019 wird die vom Bezirksamt beauftragte Fortschreibung des Fahrradabstellanlagenkonzepts vorliegen, anhand
derer ein priorisierter Ausbau erfolgen soll.
Bei der Auswahl der Standorte
für Fahrradabstellanlagen ist regelmäßig zu prüfen,
ob Beeinträchtigungen für den öffentlichen Verkehr eintreten
(Barrierewirkung für Fußgänger).
Ist
dies der Fall, so muss die Installation versagt werden.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Der zuständigen Fachabteilung im Bezirksamt wurden noch weitere Standorte für Radabstellanlagen vorgeschlagen, die noch geprüft werden müssen. Diese Prüfung konnte auf Grund fehlender personeller Kapazitäten noch nicht realisiert werden.“
Neukölln von Berlin:
„2018 konnten in der Weserstraße und Selchower Straße
keine Fahrradabstellanlagen eingerichtet werden auf Grund von Baustelleneinrichtungen, die zum Zeitpunkt der Planung nicht vorhersehbar waren, diese Standorte werden im Frühjahr 2019 nachgeholt, es handelt
sich hierbei um ca. 22
Stück auf der Fahrbahn.“
Reinickendorf von Berlin:
„Entfällt.“
Frage 1 b):
Wie viele Standorte wurden abgelehnt und aus welchen Gründen?
Antwort zu 1 b):
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Pankow von Berlin:
„Es wurden keine Standorte abgelehnt, sondern für die Realisierung 2019
gesammelt.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Siehe Antwort
zu 1
a).“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Bislang wurden keine Standorte abgelehnt.“
Neukölln von Berlin:
„Es wurden keine abgelehnt.“
Reinickendorf von Berlin:
„Entfällt.“
Frage 1 c):
Wie viele
Fahrradabstellanlagen wurde jeweils
2017 und 2018
aus dem
Fahrradbügel-Programm
der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert? Bitte nach Bezirken
und Jahr auflisten.
Antwort zu 1 c):
Im Jahr 2017 wurden
aus dem Fahrradbügel-Programm der SenUVK in acht Bezirken insgesamt circa 2.000 Fahrradstellplätze errichtet. Die Aufteilung der zu errichtenden Fahrradstellplätze auf die acht Bezirke ist wie folgt:
Friedrichshain-Kreuzberg
ca. 70
Spandau
ca. 80
Steglitz-Zehlendorf
ca. 80
Tempelhof-Schöneberg
ca. 770
Neukölln
ca. 340
Marzahn-Hellersdorf
ca. 180
Lichtenberg
ca. 180
Reinickendorf
ca. 300
Die Anzahl der Fahrradabstellanlagen, die im Jahr
2018 aus dem Fahrradbügel-Programm der SenUVK finanziert werden, kann erst nach Abrechnung der umgesetzten Maßnahmen beziffert werden. Vor Abschluss des Haushaltsjahres 2018 ist hierzu keine Aussage möglich.
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet:
Pankow von Berlin:
„Vom Bezirksamt Pankow wurden 2017 und 2018 keine Fahrradabstellanlagen aus dem Fahrradbügelprogramm der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz realisiert.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Es wurden aus personellen Gründen
keine Mittel abgerufen.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Aus dem Fahrradbügel-Programm der SenUVK wurden mindestens 39 Bügel (12 Stück am U-Bahnhof Schlossstr., 23 Stück auf dem Geländes
des Jugendausbildungszentrums, 3 Stück in der Hubertusstr. 14 und einer an der Ecke Schlossstr./Ahornstr. sowie die 324 Stellplätze an der Johannes-Tews-Grundschule finanziert.“
Neukölln von Berlin:
„Es liegt keine Datengrundlage für 2017 vor. 2018 wurden
971 Anlehnbügel über das Fahrradbügel-Programm der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
und Klimaschutz finanziert; zusätzlich wurden in diversen Baumaßnahmen weitere Anlehnbügel finanziert,
z.B. Karl-Marx-Straße, Donaustraße und Weigandufer.“
Reinickendorf von Berlin:
„Alle Schulstandorte und der U-Bahnhof
Borsigwerke wurden aus dem Fahrradbügelprogramm der Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.“
Frage 1 d):
Wie viele der eingereichten Vorschläge aus der Stadtgesellschaft für das Fahrradbügelprogramm konnten demnach insgesamt
in den Bezirken
umgesetzt werden?
Antwort zu 1 d):
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Pankow von Berlin:
„Vom Bezirk
Pankow wurde
bisher
kein Vorschlag aus der
Stadtgesellschaft für das
Fahrradbügelprogramm umgesetzt.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Siehe vorherige Antworten.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Es ist geplant, alle Vorschläge aus der Stadtgesellschaft umzusetzen.“
Neukölln von Berlin:
„Es wurden 43 eingereicht (einige doppelten sich). Davon wurden 15 komplett umgesetzt und 3 teilweise. 8 (davon
einige doppelt) können aus Platzgründen bzw. Planungsbefangenheit nicht umgesetzt werden.“
Frage 2):
Wie viele neue Fahrradabstellanlagen sind in Berlin für das Jahr 2019 geplant?
Bitte nach Bezirken
auflisten.
Antwort zu 2:
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Pankow von Berlin:
„Gemäß dem bisherigen Planungsstand sind seitens des Bezirkes
Pankow für das Jahr 2019 Fahrradbügel an 90 Standorten geplant. Die genaue Anzahl
der Fahrradabstellplätze kann nach derzeitigem Planungsstand noch
nicht beziffert werden.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Bei allen Planungen im öffentlichen Straßenland durch das Straßen-
und Grünflächenamt wurden und werden potentielle Aufstellmöglichkeiten für Fahrradabstellanlagen identifiziert und nach Möglichkeit umgesetzt.
Darüber hinaus soll die Installation von mindestens 500 Bügeln nach dem o.g. Konzept umgesetzt werden.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Die bereits geplanten Fahrradabstellanlagen, die im laufenden Jahr nicht mehr aufgestellt werden konnten, sollen in 2019 gebaut werden. Weitere Planungen sind noch im Prozess.“
Tempelhof-Schöneberg von Berlin:
„Übersicht Spielplätze für neue Fahrradbügel:
Name
Bügel
Spielpatz Küstriner Platz
4
Spielpatz Taunustraße
4
Spielplatz Feldstedter Weg 30
4
Spielplatz Maximilian-Kaller-Str
4
Spielplatz Hildburghauser Str.
4
Spielplatz Ahrensdorfer Str.
4
Spielplatz Gutspark Marienfelde
4
Spielplatz Richterstr.
4
Spielpatz Marienhöhe
4
Spielplatz Bundesring Süd
2
Spielplatz Bäumerplan
4
Spielplatz Burgemeisterstraße
4
Spielplatz Leuthener Platz
4
Spielplatz Naumannstr.
3
Spielplatz Neue Steinmetzstr.
3
Spielplatz Geisberg/Motzstr.
3
Spielplatz Frobenstr.
4
Georg-von-Büchner-Gymnasium
20
Summe
83
Darüber hinaus hat der Bezirk
ein Konzept
vergeben, um die anteiligen
ca. 7500
Fahrradständer, die noch zu schaffen sind,
systematisch zu priorisieren.“
Neukölln von Berlin:
„Ca. 600-800, vorzugsweise werden diese in Süd-Neukölln an Kitas, Spielplätzen und öffentlichen Plätzen aufgestellt. In Nord-Neukölln werden Anfragen aus 2018 berücksichtigt und der neue Aufruf der vom Bezirk gestartet worden ist. Bis dato sind über 35 Vorschläge / Wünsche
eingegangen. Anfragen können über die Internetseite: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und- gruenflaechenamt/strassen-und-verwaltung/artikel.756779.php
eingereicht werden.“
Reinickendorf von Berlin:
„Benjamin-Franklin-Sekundarschule, Sommerfelder Straße 16 Stellplätze Ringelnatz-Grundschule, Wilhelm-Gericke-Straße 8 Stellplätze
Ellef-Ringnes-Grundschule, Im Erpelgrund 30 Stellplätze
Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Reginhardstraße 172 94 Stellplätze Albrecht-Haushofer-Schule, Kurzebracker Weg, Stolpmünder Weg 150 Stellplätze Rathaus Reinickendorf ca. 100 Stellplätze“
Frage 3)
An welchen Orten konnten 2018 bereits
Doppelstockparker errichtet werden bzw. wo sind diese noch geplant?
Antwort zu 3:
Die Bezirksämter haben wie folgt geantwortet: Pankow von Berlin:
„Vom Bezirk Pankow wurden 2018 keine Doppelstockparker errichtet.
Nach derzeitigem Planungsstand sind von Seiten des Bezirkes Pankow
keine Doppelstockparker vorgesehen. Möglicherweise werden im Auftrag der infraVelo GmbH an den Öffentlichen Personennahverkehr(ÖPNV)-Standorten im Bezirk Pankow Doppelstockparker vorgesehen. Planungen diesbezüglich liegen bisher noch nicht vor.“
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin:
„Doppelstockparker sind bisher nicht vorgesehen.“
Steglitz-Zehlendorf von Berlin:
„Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurden noch keine Doppelstockparker errichtet, jedoch ist an diversen Bahnhöfen die Errichtung in Planung, zum Beispiel an den Bahnhöfen Wannsee, Mexikoplatz, Krumme Lanke und
Zehlendorf.“
Neukölln von Berlin:
„Keine, da
die Verantwortung die infraVelo
GmbH trägt. Ein Vorschlag
wäre am S-Bahnhof Hermannstraße.“
Reinickendorf von Berlin:
„Am S-Bahnhof Tegel/Eschachstraße wurden Doppelstockparker errichtet.“
Berlin, den 17.12.2018 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Frage 1: Wann wurden die #Sanierungsarbeiten am #U-Bahn #Bahnhof#Bismarckstraße begonnen? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der #Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien #U2 und #U7 wurden im 4. Quartal 2013 begonnen.“ Frage 2: Wann werden die Sanierungsarbeiten beendet sein? Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 sollen im 1. Quartal 2020 beendet werden.“ 2 Frage 3: Warum dauert es derart lange, neue #Wandverkleidungen anzubringen? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu folgendes mit: „Die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Streckenbahnhöfe Bismarckstraße der Linien U2 und U7 finden während des laufenden Betriebs statt. Zudem erfolgt im Rahmen der #Grundsanierung eine ebenfalls aufwändige #Betonsanierung. Erst nach erfolgtem Rückbau der alten Wandbekleidungen ist der genaue Sanierungsaufwand zur Betoninstandsetzung erkennbar. Es erfolgt die Erstellung eines Sanierungskonzeptes und die Erarbeitung eines Sanierungsplanes. Dieser muss zwingend durch einen #Prüfstatiker freigegeben werden. Erst danach kann die Betonsanierung erfolgen. An den Wänden hinter den Gleisen ist dies lediglich in der #betriebsfreien Zeit (nachts, ca. 3 Stunden) möglich. Dies hat zur Folge, dass alleine für die Sanierungsarbeiten auf der U7 drei Monate zusätzlich gebraucht wurden. Anschließend erfolgte der Auftrag eines #Lehrenputzes, auf den dann die #Fliesen geklebt wurden. Bei einer Vollsperrung hätte die Bauzeit theoretisch auf ca. 2 bis 3 Jahre reduziert werden können. Aufgrund der hohen verkehrlichen Bedeutung des Bahnhofs war dies jedoch keine Option.“ Berlin, den 12.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Frage 1: Wie viele #Busspurbetreuerinnen und #Verkehrsmeisterinnen sind bei der BVG beschäftigt (bitte Angabe von Stellen insgesamt, davon besetzt, von den besetzten Stellen tatsächlich einsetzbar – also abzüglich dauerkrank, Elternzeit, Mutterschutz o.ä.)? Antwort zu 1: Die BVG hat mitgeteilt, dass es 18 Planstellen für Busspurbetreuende gibt, von denen aktuell 14 besetzt und die entsprechenden Mitarbeitenden im Einsatz sind. Frage 2: Ist es zutreffend, dass die BVG in Bezug auf die neuen Befugnisse aus § 23 MobG plant, die Anzahl der Busspurbetreuerinnen zu erhöhen? Wenn ja, auf welchen #Personalbestand soll die Anzahl der Busspurbetreuerinnen anwachsen? Wann soll der Personalaufwuchs abgeschlossen sein? 2 Antwort zu 2: Die BVG hat mitgeteilt, dass eine Aufstockung der Anzahl von Kräften, die bei den #Fahrzeugumsetzungen eingebunden sind, nach heutigem Stand in Höhe von ca. 40 Personalen erfolgen soll. Dabei wird es teilweise zu internen Veränderungen einzelner Arbeitsaufgaben kommen, sodass noch keine Aussage zum endgültigen Abschluss des Personalaufwuchses möglich ist. Frage 3: Zu welchen Zeiten sind Busspurbetreuerinnen der BVG verfügbar? Wonach richten sich die gegenwärtigenDienstzeiten? Sofern nicht im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet wird: Ist eine solche Ausweitung insbesondereim Hinblick auf 24/7-Busspuren sowie Nachtbushaltestellen vorgesehen?Antwort zu 3:Die BVG hat mitgeteilt, dass derzeit die Busspurbetreuenden in einem Zwei-Schicht-System jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit von 05:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Einsatzsind. Geplant ist perspektivisch die Ausweitung auf einen Rund-um-die Uhr-Einsatz.Frage 4:Wann sollen die acht eigenen Abschleppfahrzeuge der BVG in Dienst gestellt werden?Antwort zu 4:Die BVG hat mitgeteilt, dass bei Planmäßigkeit des Beschaffungsprozesses die neuenAbschleppfahrzeuge im zweiten Halbjahr 2019 einsatzbereit sind.Frage 5:Hat diese Indienststellung bei der BVG Auswirkungen auf die Verträge des Landes Berlin mit Unternehmenzum Umsetzen von Fahrzeugen?Antwort zu 5:Bislang und derzeit werden auch die Fahrzeugumsetzungen von Flächen des ÖffentlichenPersonennahverkehrs (ÖPNV) unter anderem durch die BVG initiiert und stets durch diePolizei Berlin angeordnet bzw. Vertragspartner der Polizei Berlin mit dem Umsetzenbeauftragt. Diese Fälle sollen künftig eigenverantwortlich durch die BVG abgewickelt unddaher nicht mehr im Auftragsvolumen für die polizeilichen Verträge und derenAusschreibung einkalkuliert werden. Die derzeitigen und künftigen vertraglichen Inhaltewerden darüber hinaus von der Aufgabenübernahme durch die BVG nicht berührt.Frage 6:Sind die Verwaltungsvorschriften nach § 23 Abs. 4 MobG bereits erlassen worden? Wenn ja: Welchen Inhalthaben diese, insbesondere in Bezug auf die verkehrsrechtliche Ausbildung der BVG-Kräfte? Wenn nein:Wann sollen diese Vorschriften erlassen werden? Wie ist bis dahin die Ausbildung der BVG-Kräfte geregelt?3Antwort zu 6:Die Verwaltungsvorschriften gemäß § 23 Abs. 4 Mobilitätsgesetz (MobG) werden derzeitzwischen den für Verkehr und für Inneres zuständigen Senatsverwaltungen abgestimmtund sollen schnellstmöglich erlassen werden. Die BVG wird erst dann eigenverantwortlichFahrzeugumsetzungen anordnen, wenn sämtliche notwendigen organisatorischen undstrukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Bis dahin kommt ausschließlich dasbereits in den zurückliegenden Jahren bei der Polizei Berlin verkehrsrechtlich ausgebildetePersonal im Rahmen des bisher noch praktizierten beschleunigten Umsetzverfahrens zumEinsatz.Frage 7:Ist es zutreffend, dass die weitere Bearbeitung der durch BVG-Kräfte verteiltenOrdnungswidrigkeitenanzeigen durch die Bußgeldstelle der Berliner Polizei veranlasst wird?Antwort zu 7:Die BVG-Kräfte haben die Möglichkeit, im Wege der sogenannten Privatanzeige durch siefestgestellte Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr auf Busspuren, inHaltestellenbereichen oder Straßenbahngleisen zur Anzeige bei der Bußgeldstelle derPolizei Berlin zu bringen. Die Entscheidung über die Einleitung und Einstellung vonVerkehrsordnungswidrigkeitenverfahren unterliegt im Rahmen des Opportunitätsprinzipsdem pflichtgemäßen Ermessen der Bußgeldstelle.Frage 8:Wem stehen die Einnahmen aus den vorgenannten Anzeigen zu? Wer trägt die Kosten der Verfahren?Antwort zu 8:Einnahmen aus Verfahren, die gemäß der Darstellung in der Antwort zu Frage 7eingeleitet wurden, fließen dem Berliner Landeshaushalt zu. Sämtliche Verfahrenskostenwerden aus dem Haushalt der Polizei Berlin finanziert. Soweit im Rahmen vonVerkehrsordnungswidrigkeitenverfahren Bußgelder rechtskräftig verhängt werden, habendie Betroffenen neben dem Bußgeld weitere Gebühren und Auslagen nach Maßgabe desGesetzes über Ordnungswidrigkeiten zu tragen, um die Verwaltungsverfahrenskostenabzugelten.Frage 9:Sofern die Verfahren nicht durch die Bußgeldstelle bearbeitet werden: Wie stellt der Senat sicher, dass eineStatistik über die Anzahl der von der BVG veranlassten Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen undUmsetzungen geführt wird?Antwort zu 9:Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren, die gemäß der Darstellung in der Antwort zuFrage 7 eingeleitet wurden, sind Bestandteil der Statistik der Bußgeldstelle der PolizeiBerlin. Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durch die BVG (Kfz-Umsetzungen) werden dabei4nicht erfasst. Die entsprechenden Zahlen können über die polizeiliche Auskunfts – undFahndungsstelle abgerufen werden.Frage 10:Ist es zutreffend, dass die BVG nach der gegenwärtigen Ausgestaltung Probleme hat, als nicht mithoheitlichen Befugnissen bzw. nicht mit dem Recht zur Selbsttitulierung ausgestattete Institution bei selbstveranlassten Umsetzungen die entstandenen Kosten einzutreiben? Wie gedenkt der Senat, dieses Problemzu lösen? Wie gedenkt der Senat, mit den drohenden Einnahmeausfällen umzugehen?Antwort zu 10:Die BVG hat mitgeteilt, dass sie hinsichtlich des bislang praktizierten Verfahrens die ihrdurch die Busspurbetreuung entstandenen Kosten anteilig gegenüber denFalschparkenden im Rahmen zivilrechtlicher Ansprüche geltend macht, wobei ihrgrundsätzlich – bestätigt durch die Rechtsprechung des Landgerichts Berlin – Ansprücheauf Erstattung hinsichtlich der Personal- und Verwaltungskosten sowie einesNutzungsentgelts für ihre eingesetzten Fahrzeuge zustehen.Frage 11:Plant der Senat die Ausweitung von Busspurbetreuerinnen (sowohl durch Anlage von neuen Spuren als auch durch die Aufhebung zeitlicher Beschränkungen von Busspurbetreuer*innen)? Antwort zu 11: Ja, die Ausweitung von Bussonderfahrstreifen (sowohl durch Anlage von neuen Spuren als auch durch die Aufhebung zeitlicher Beschränkungen von Bussonderfahrstreifen) ist geplant (der Senat geht davon aus, dass die Frage 11 auf die Ausweitungen der Bussonderfahrstreifen zielt und lediglich aufgrund eines redaktionelles Versehens nach der Ausweitung von Busspurbetreuerinnen/Busspurbetreuern gefragt wird). Berlin, den 17.12.2018 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
An welchen exakten Standorten in Berlin wurden bzw. werden durch das Land Berlin #NO2-Werte mit welchen Geräten (Hersteller und Modellbezeichnung, ggf. Software und Version derselben) in den Jahren 2007 bis heute erhoben?
Antwort zu 1:
Das Berliner #Luftgütemessnetz (BLUME)betreibt derzeit 16 stationäre #Messcontainer und an insgesamt 29 Messstellen #Passivsammler, an denen Daten für #Stickstoffdioxid(NO2) erhoben werden (vgl. auch Antwort 1 zu 18/13941). Außerdem steht ein #Messbus zur Verfügung, der zurzeit im Rahmen des Modellversuches Tempo-30-Zone in der Leipziger Straße zur Messungvon Stickstoffdioxid zum Einsatz kommt.
Von den 16 Messcontainern zur Überwachung der Luftqualität gemäß der 39. BImSchV sind sechs verkehrsnah und jeweils
fünf in innerstädtischen Wohngebieten und am Stadtrand platziert. Fast alle Messcontainer werden bereits seit mindestens 2007 am jetzigen Standort betrieben. Ein Container (Mariendorfer Damm 148, Tempelhof- Schöneberg) läuft erst seit 2008 im
Routinebetrieb, eine weitere Messstation
(Buch) musste im Jahr 2017 zu
einem anderen – etwa 300 Meter westlich
gelegenen – Standort umgesetzt werden. Alle anderen 14 Messcontainer werden durchgehend
seit 2007 am gleichen Standort betrieben.
Der Messbus kam im
Rahmen von verschiedenen Projekten seit 2007 an folgenden Standorten zur NO2-Messung zum Einsatz:
· 08/2007-12/2007 Leipziger Str. 20, 10117 Berlin
· 02/2009-06/2009 Glienicker Weg 102, 12489 Berlin
· 05/2014-09/2014 Nansenstr. 10, 12047 Berlin
06/2016-12/2016 Invalidenstr./Am Nordbahnhof, 10115 Berlin
seit 12/2017 Leipziger Straße 20, 10117 Berlin
Außerhalb der genannten
Zeiten wurde der Messbus
für Testmessungen bzw. Parallel- messungen im Rahmen der Qualitätssicherung eingesetzt oder er stand
wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten bzw. Geräteumrüstung nicht für Messungen
zur Verfügung.
Im Jahr 2007 waren folgende
Messgerätetypen zur kontinuierlichen Bestimmung der Konzentration von Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) im Berliner Luftgütemessnetz in den Messcontainern bzw. im Messbus im Einsatz:
Hersteller: Firma Advanced Pollution Instrumentation/ MLU; Gerätetyp MLU-M200A
Hersteller: Firma Horiba, Gerätetyp APNA350
Hersteller: Firma Horiba, Gerätetyp APNA360
Hersteller: Firma Horiba, Gerätetyp APNA370
Alle älteren
Gerätetypen wurden seit 2007 sukzessive durch Geräte des Typs APNA370 der Firma Horiba
ersetzt, so dass seit Juni 2013 nur noch Geräte diesen Typs
eingesetzt werden. Standorte und Zeitpunkt des Typwechsels sind der folgenden Tabelle
zu entnehmen:
BLUME-Standorte und eingesetzte Messgerätetypen für die Bestimmung von NO und NO2:
Verkehr
Gerätetyp am 01.01.2007*)
Gerätetypwechsel**)
Hardenbergplatz 10623 Berlin MLU-M200A 07/2007: APNA360; 07/2012: APNA370
Schildhornstr. 76 12163 Berlin MLU-M200A 06/2011: APNA370
Mariendorfer Damm 148 12107 Berlin seit 2008 APNA360
(01.01.2008)
05/2013: APNA370
Silbersteinstr. 1 12051 Berlin APNA360 02/2012: APNA370
Frankfurter Allee 86b 10247 Berlin APNA360 04/2012: APNA370
Karl-Marx-Straße 76 12043 Berlin APNA360 06/2012: APNA370
Städtischer Hintergrund
Limburger/Amrumer Str. 13353 Berlin MLU-M200A 08/2011: APNA370
Belziger Str. 52 10823 Berlin APNA350 07/2007: APNA370
Nansenstr. 10 12047 Berlin MLU-M200A 09/2010: APNA370
Brückenstr. 6 10179 Berlin MLU-M200A 06/2011: APNA360; 03/2013: APNA370
Rheingoldstr./ Königswinterstr. 10318 Berlin MLU-M200A 01/2007: APNA370
Stadtrand
Schichauweg 58 12307 Berlin MLU-M200A 01/2007: APNA370
Jagen 91 /Grunewald 13465 Berlin APNA360 04/2013: APNA370
Wiltbergstr. 50 13125 Berlin Containerstandort im Juli 2017 verlegt nach
APNA360
Hobrechtsfelder Chaussee 110-113
13125 Berlin seit 27.07.2017 10/2012: APNA370
Müggelseedamm 308 12587 Berlin APNA360 02/2011: APNA370
Jägersteig 1 13465 Berlin MLU-M200A 01/2010: APNA360; 01/2013: APNA370
Sondermessungen
Messbus, wechselnder Ort siehe Text APNA360 03/2013: APNA370
*) MC124: Gerätetyp am 01.01.2008; **) angegeben sind jeweils Monat/Jahr des Wechsels und der
Gerätetyp, der ab diesem Zeitpunkt im Einsatz war
3
Spezielle Stickstoffdioxid-Passivsammler werden zurzeit im Routinebetrieb an 29 Stellen exponiert. Damit werden die zeitlich
hoch aufgelösten Messungen des Container- messnetzes um Zweiwochenwerte für Standorte ergänzt, an denen ansonsten
aus Platzgründen keine Messungen durchgeführt werden könnten. Die Aufnahme für die Passivsammler ist dabei so an Straßenlaternen befestigt, dass die freie Anströmbarkeit gesichert ist.
Insgesamt 6 Messpunkte befinden sich an Containern des BLUME-Messnetzes, um kontinuierlich den direkten Vergleich mit dem Referenzverfahren
durchzuführen und damit auch die Qualität der Passivsammler-Daten zu sichern. Diese
Standorte sind in
der folgenden Tabelle kursivgekennzeichnet.
Die Passivsammler-Messungen erfolgen in einem photometrischen Laborverfahren
nach einer modifizierten
Saltzman-Methode, das im BLUME-eigenen Labor durchgeführt wird. Der Passivsammler für Stickstoffdioxid beruht auf dem
Prinzip der passiven Diffusion von Stickstoffdioxid-Molekülen an ein absorbierendes Medium. Nach einer Expositionszeit von zwei Wochen wird die Gesamtmenge an Stickstoffdioxid extrahiert und photometrisch bei einer Wellenlänge von 535 Nanometern bestimmt.
Straße
PLZ
Messung erst ab
Messung nur bis einschließlich
Berliner Allee 118
13088
Schildhornstr. 88
12163
2007
Beusselstr. 66
10553
Potsdamer Str.102
10785
Michael-Brückner-Str. 5
12439
Karl-Marx-Str. 236
12055
2007
Spreestr.
2
12439
2014
Alt Friedrichsfelde 7a
10315
Nansenstr.10
12047
Frankfurter Allee 86b
10247
Schildhornstr.76
12163
Silbersteinstr.1
12051
Karl-Marx-Straße76
12043
Leipziger Str.32
10117
Kantstr. 117
10627
Hauptstr. 54
10827
Spandauer Damm 103
14059
Gitschiner
Str. 97
10969
2007
Hermannstr. 120
12051
HobrechtsfelderChaussee110-113
13125
Alt Moabit 63
10555
Schloßstr.29
12163
Tempelhofer Damm 148
12099
Sonnenallee 68
12045
Landsberger Allee 6-8
10249
Frankfurter Allee 96
10247
2007
Schnellerstr. 20-21, Laterne 48
12439
2007
Herrmannplatz Laterne 21
12047
Buschkrugallee 8; Laterne 3
12359
Friedrichstr.172; Laterne 156
10117
Straße
PLZ
Messung erst ab
Messung nur bis einschließlich
Adlergestell (stadtauswärts)/ Köpenicker Str.
12489
2007
Badstr. 67
13357
Mariendorfer Damm 62
12109
2007
Potsdamer Str. 3
10785
2007
Klosterstr. 12; Laterne 24
13581
Zossener Str. 4
10961
2007
Glienicker Weg 110
12489
2008
2010
Eichborndamm 23-25
13403
2008
Spandauer Damm 51
14059
2008
2010
Markgrafendamm 33
10245
2011
Invalidenstraße 30
10115
2015
Kursiv= Standorte
an Messcontainern
Frage 2:
Aus welchen natürlichen und anthropogenen Quellen (bei mehreren Quellen bitte
deren Anteil in Prozent angeben) stammt aktuell jeweils das an Berliner Messstationen gemessene Stickstoffdioxid?
Antwort zu 2:
Natürliche Quellen für Stickoxide sind Blitze bei Gewittern, mikrobielle
Prozesse in Böden und natürlich durch Blitzschlag entstandene Waldbrände. Anthropogene
Quellen für Stickoxide sind überwiegend Verbrennungsprozesse in Verbrennungsmotoren, Kraftwerken und Hausheizung. In geringem
Maße stammen Stickoxide
auch aus industriellen Prozessen wie die Salpetersäureherstellung sowie aus der Landwirtschaft durch die
Ausbringung von stickstoffhaltigen Düngemitteln auf Böden und deren mikrobielle Umsetzung zu Stickoxiden.
Für die Stickstoffdioxidbelastung in Berlin wurden Verursacheranteile für die straßennahen Messstationen für das Jahr 2015 mit Hilfe
von Ausbreitungsmodellen auf der
Basis von Angaben zum Schadstoffausstoß berechnet. Die
Ergebnisse sind in
der Tabelle 1 zusammengestellt. Danach ist der Straßenverkehr die mit Abstand
wichtigste Quelle. Er verursacht im Mittel 74 % der NO2-Belastung an Hauptverkehrsstraßen. Aus dem in der betrachteten Straße fahrenden Verkehr stammen im
Mittel 48 % des NO2 (lokaler Kfz- Zusatzbeitrag), weitere 26 % kommen vom stadtweiten Straßenverkehr, dessen Emissionen sich über Berlin
verteilen und den größten Anteil an der NO2-Belastung im städtischen Hintergrund
haben. Quellen außerhalb Berlins tragen im Mittel nur 14 % zur NO2-Belastung an Berliner Hauptverkehrsstraßen bei.
Tabelle 1: Anteile der Verursacher der NO2-Belastung an verkehrsnahen Messstationen
Mess-station
Standort
lokaler Kfz-Zusatz-beitrag
Kfz-Verkehrstädt.Hintergrund
Flug-verkehr
Haus-brand(GHD)
Industrie
Bau-stellen
Bio-gen
Off-road
Schienen-verkehr
Schiffs-verkehr
RegionalerHinter-grund
MC117
Schildhornstr. 76
56,7%
21,4%
0,3%
3,8%
1,1%
1,8%
0,1%
0,4%
0,1%
0,2%
14,0%
MC124
Mariendorfer Damm 148
53,9%
21,4%
0,3%
3,7%
1,4%
1,6%
0,1%
0,8%
0,1%
0,2%
16,5%
MC143
Silbersteinstr. 1
43,9%
28,5%
0,5%
4,5%
2,9%
1,9%
0,1%
1,3%
0,1%
0,4%
15,9%
MC174
Frankfurter Allee 86 b
42,9%
27,7%
0,6%
5,0%
3,1%
3,6%
0,1%
0,7%
0,6%
0,8%
14,9%
MS501
Berliner Allee 118
46,6%
26,0%
0,8%
3,8%
2,0%
4,2%
0,2%
0,5%
0,3%
0,6%
14,9%
MS504
Beusselstr. 66
54,4%
20,8%
0,7%
3,5%
2,3%
5,7%
0,1%
0,4%
0,3%
1,2%
10,6%
MS505
Potsdamer Str. 102
54,8%
23,9%
0,4%
3,6%
1,3%
3,3%
0,1%
0,6%
0,1%
0,7%
11,3%
MS507
Michael Brückner Str. 5
33,5%
30,9%
0,8%
4,1%
4,2%
3,5%
0,2%
0,9%
0,3%
0,6%
21,0%
MS514
Alt Friedrichsfelde 8a
51,1%
24,8%
0,6%
3,1%
2,5%
2,7%
0,1%
0,5%
0,8%
0,5%
13,3%
MS525
Leipziger Str. 32
65,6%
18,4%
0,3%
2,0%
1,2%
2,7%
0,1%
0,4%
0,1%
0,9%
8,4%
MS528
Kantstr. 117
40,5%
32,3%
0,4%
4,6%
2,0%
4,5%
0,1%
0,4%
0,3%
0,5%
14,3%
MS530
Hauptstr.54
50,6%
28,6%
0,2%
4,1%
1,3%
1,9%
0,1%
0,5%
0,1%
0,3%
12,3%
MS531
Spandauer Damm 103
50,2%
30,0%
0,5%
2,5%
1,8%
3,1%
0,1%
0,3%
0,3%
0,4%
10,8%
MS533
Hermannstr. 120
60,1%
19,4%
0,3%
3,2%
2,1%
1,3%
0,1%
0,8%
0,1%
0,3%
12,3%
MS537
Alt Moabit 63
55,8%
21,0%
0,6%
3,0%
2,1%
4,3%
0,1%
0,4%
0,2%
2,0%
10,6%
MS539
Schloßstr. 29
41,5%
31,8%
0,3%
4,6%
1,2%
2,1%
0,1%
0,6%
0,1%
0,3%
17,3%
MS542
Tempelhofer Damm 148
49,6%
26,1%
0,3%
4,1%
2,1%
1,7%
0,1%
0,7%
0,1%
0,3%
14,9%
MS545
Sonnenallee 68
49,8%
24,4%
0,4%
4,9%
2,1%
2,0%
0,1%
0,8%
0,1%
0,5%
14,8%
MS547
Landsberger Allee 6-8
41,3%
30,2%
0,7%
3,8%
2,1%
4,4%
0,1%
0,6%
0,3%
1,4%
15,0%
MS555
Hermannplatz, Laterne 21
56,5%
21,4%
0,4%
4,1%
1,7%
1,8%
0,1%
0,7%
0,1%
0,5%
12,7%
MS562
Friedrichstr. 172
27,1%
37,6%
0,7%
4,3%
2,6%
6,1%
0,1%
0,8%
0,3%
2,6%
17,8%
MS576
Spandau, Klosterstr. 12
62,3%
16,7%
0,5%
2,9%
1,9%
1,7%
0,2%
0,3%
0,3%
0,5%
12,7%
MS579
Eichborndamm 23-25
33,0%
29,1%
10,4%
4,7%
2,6%
2,9%
0,2%
0,7%
0,2%
0,5%
15,7%
MS581
Markgrafendamm 6
35,1%
32,9%
0,6%
4,1%
2,9%
3,4%
0,2%
0,9%
0,4%
1,5%
18,1%
Mittelw.
48,2%
26,1%
0,9%
3,8%
2,1%
3,0%
0,1%
0,6%
0,2%
0,7%
14,2%
Min
27,1%
16,7%
0,2%
2,0%
1,1%
1,3%
0,1%
0,3%
0,1%
0,2%
8,4%
Max
65,6%
37,6%
10,4%
5,0%
4,2%
6,1%
0,2%
1,3%
0,8%
2,6%
21,0%
6
Frage 3:
Welche durchschnittlichen NO2-Werte
wurden in den Jahren 2005 bis heute jeweils jährlich
in der Leipziger Straße in Mitte (bzw. der nächstgelegenen Station) gemessen?
Antwort zu 3:
Für den Probenahmepunkt in der Leipziger Straße 32 wurden mittels Passivsammlern seit 2005 folgende
NO2-Jahresmittelwerte
in Mikrogramm pro Kubikmeter bestimmt:
2005
67
2006
82
2007
80
2008
76
2009
79
2010
67
2011
77
2012
77
2013
79
2014
69
2015
73
2016
66
2017
63
Frage 4:
Ist dem Senat das Gutachten
des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI zum Zielkonflikt zwischen Feinstaubminderung und Stickstoffdioxidreduzierung und den Auswirkungen von Tempo-30-Zonen auf Feinstaub- und NO2-Emissionen aus Oktober
2011 bekannt?
Antwort zu 4:
Das Gutachten
ist dem Senat
bekannt. Es wurde
im Auftrag der IHK Ulm erstellt, um gegen die
Umweltzone in Ulm zu
argumentieren. Die Wirkung von Tempo
30 wird
in dem Gutachten nicht behandelt. Der in dem Gutachten dargestellte Zielkonflikt zwischen der Reduzierung von motorbedingten Feinstaubpartikeln und
Stickoxiden ist nur zutreffend für die Rohemissionen eines Dieselmotors.
Durch den Einsatz von modernen Abgasnachbehandlungssystemen können heute technisch sowohl Partikel als auch Stickoxide gleichzeitig
wirksam um über
90 % reduziert werden. Dies wird
in dem Gutachten nicht berücksichtigt.
Frage 5:
Trifft es zu, dass das Berliner Verwaltungsgericht mit Urteil vom 09.10.2018 entschieden habe, es müssten an acht Berliner Straßen Fahrverbote eingeführt werden? Wie genau lautet
der Tenor der Entscheidung?
Antwort zu 5: Ja.
Der Tenor der Entscheidung lautet:
„Das Verfahren wird eingestellt, soweit der Kläger die Klage zurückgenommen hat.
Der Beklagte wird verurteilt, den
Luftreinhalteplan für Berlin bis zum 31. März 2019 so fortzuschreiben, dass dieser
– unter Beachtung
der Rechtsauffassung des Gerichts zur Notwendigkeit
der Anordnung von
streckenbezogenen Fahrverboten – die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des über ein Kalenderjahr gemittelten Grenzwertes für NO2 i. H. v. 40
μg/Kubikmeter im Stadtgebiet Berlin enthält.
Die Gerichtskosten tragen der Kläger und der Beklagte je zur Hälfte, ihre außergerichtlichen Kosten tragen die Beteiligten jeweils selbst.
Die Berufung wird zugelassen.“
Frage 6:
Welcher Teil
einer verwaltungsgerichtlichen
Entscheidung (Tenor, Tatbestand,
Gründe) erwächst
in Rechtskraft?
Antwort zu 6:
Die Bestandskraft eines Urteils erstreckt sich nicht
nur auf den Tenor der Entscheidung, sondern auch auf den Tatbestand und die Entscheidungsgründe,
soweit diese – wie
hier – den Streitgegenstand und die Entscheidung des Gerichts hierüber bestimmen.
Im aktuellen #Verkehrsbericht finden Sie die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den November 2018 und den Zeitraum seit Jahresbeginn.
Verkehrszahlen November 2018
• Passagiere: Im November 2018 starteten und landeten 2.815.086 Passagiere an den Flughäfen #Schönefeld und #Tegel. Das ist ein Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im November 884.580 Passagiere (-7,0 Prozent), in Tegel waren es 1.930.506 Fluggäste (+47,0 Prozent).
• #Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel stieg im November 2018 auf 24.561 Starts und Landungen, ein Plus von 36,3 Prozent im Vergleich zum November 2017. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 8.057 (+2,4 Prozent). In Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 16.504 (+62,5 Prozent).
• #Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im November 2018 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.022 Tonnen registriert, ein Minus von 3,5 Prozent im Vergleich zum November 2017. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 1.161 Tonnen (+28,7 Prozent). Bei der Luftfracht in Tegel wurden 1.861 Tonnen registriert (-16,5 Prozent).
Verkehrszahlen Januar bis November 2018
• Passagiere: Von Januar bis November flogen 31.932.545 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 11.787.317 Passagiere (-0,8 Prozent). Ab Tegel flogen 20.145.228 Fluggäste (+4,5 Prozent).
• Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel stieg auf 269.820 Starts und Landungen, eine Zunahme von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 98.179 (+4,7 Prozent). In Tegel gab es 171.641 Starts und Landungen (+4,6 Prozent).
• Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis November 37.155 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Rückgang von 19,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden 11.291 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+33,4 Prozent), in Tegel waren es 25.864 Tonnen (-31,8 Prozent).
Impressum
#Flughafen Berlin Brandenburg GmbH 12521 Berlin T +49-30-609170100 pressestelle@berlin-airport.de www.berlin-airport.de
Zusätzliche Verkehrsangebote in der Silvesternacht
Zu den kommenden #Feiertagen und #Silvester werden wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt erwartet. Viele werden die Busse und Bahnen im Verbundgebiet nutzen. Damit alle rechtzeitig und sicher zur gewünschten Feier kommen, wird das #Verkehrsangebot in Berlin und Brandenburg teilweise #erweitert. Alle An- und Abfahrtzeiten können in der VBB-App „Bus & Bahn“ und unter VBB.de abgerufen werden. Der VBB dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei den Verkehrsunternehmen für ihren Einsatz in diesem Jahr und wünscht frohe und friedliche Feiertage.
Im Regionalverkehr gilt an den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Neujahrstag grundsätzlich der Sonntagsfahrplan. Damit werden die zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember eingeführten zusätzlichen Leistungen am Wochenende auf vielen Regionalbahnlinien auch „zwischen den Jahren“ angeboten – unter anderem auf den Linien RB49 zwischen Ruhland und Falkenberg(Elster), der RB55 zwischen Kremmen und Hennigsdorf oder auch der Linie RB61 zwischen Angermünde und Schwedt.
An Heiligabend gilt bis mittags weitgehend der reguläre Wochentagsfahrplan, ab ca. 15 Uhr greift dann aufgrund der geringen Nachfrage an diesem Tag der Sonntagsfahrplan.
Am Silvestertag verkehren die Züge in der Regel ebenfalls wie an Sonntagen. In der Nacht zu Neujahr werden einzelne Angebote angepasst und zusätzliche Züge zwischen Berlin und Brandenburg angeboten:
Einige Regionalzüge fahrenin der #Silvesternachtspäter: RE7 nach Bad Belzig erst 1:15 Uhr statt 0:15 Uhr ab Berlin Ostbahnhof RE5 nach Neubrandenburg erst 1:15 Uhr statt 23:45 Uhr ab Berlin Hbf
In der Silvesternacht fahren zusätzliche Züge auf den Linien RE1, RE7 und RB14, einige Fahrten werden zudem im Raum Berlin verlängert:
Ein RE1 nach Brandenburg (Havel) Hbf beginnt bereits um 2:29 Uhr in Berlin Ostbahnhof statt Berlin Friedrichstraße.
Eine zusätzliche Fahrt des RE1 verkehrt 3:15 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Brandenburg (Havel) Hbf.
Zusätzliche Züge nach Frankfurt (Oder) fahren um 1:46 Uhr ab Berlin Ostbahnhof und 3:26 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten.
Eine zusätzliche Fahrt der RB14 startet um 2:10 Uhr ab Berlin Ostbahnhof nach Nauen; die reguläre Fahrt um 3:04 Uhr ab Berlin Friedrichstraße nach Nauen beginnt bereits um 3:00 Uhr in Berlin Ostbahnhof
Auf den Strecken nach Nauen, Brandenburg und Frankfurt(Oder) werden damit in der Nacht zu Neujahr nahezu stündliche Fahrtmöglichkeiten angeboten.
Ein zusätzlicher Zug der RE7 fährt 1:40 Uhr ab Berlin Zoologischer Garten nach Wünsdorf-Waldstadt über Alexanderplatz, Ostkreuz, und Schönefeld.
Berliner S-Bahn – viele zusätzliche Züge zum Jahreswechsel und durchgehender Nachtverkehr auch vor #Heiligabend und Silvester
Bei der S-Bahn fahren die Züge am 24. Dezember tagsüber nach dem regulären Samstagsfahrplan. Ab 17 Uhr geht die Zahl der Fahrgäste erfahrungsgemäß erheblich zurück. Daher gilt dann auf allen Linien ein 20-Minuten-Takt. Ausnahme: Die Ringbahnlinien S41/S42 sind im 10-Minuten-Takt unterwegs. Die S26 verkehrt ab 17 Uhr nicht mehr. Am 25. und 26. Dezember gilt tagsüber der Sonntagsfahrplan.
In zahlreichen Nächten gibt es bei der S-Bahn, ebenso wie bei den BVG-Verkehrsmitteln, wieder durchgehenden Nachtverkehr – ganz regulär in den Wochenendnächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag sowie vor allen Feiertagen, und zusätzlich auch in den Nächten 23./24. Dezember und 30./31. Dezember.
Am 31. Dezember gilt bis 21 Uhr der Samstagsfahrplan. Über den Jahreswechsel besteht ein durchgehender Nachtverkehr im 20-Minuten-Takt, der auf zahlreichen Streckenabschnitten bis zum Neujahrsmorgen auf einen Zehn-Minuten-Abstand verdichtet wird. Die Ringbahn verkehrt durchgehend im Zehn-Minuten-Takt. Zusätzliche Züge verkehren auf Teilabschnitten der Linien S1, S2, S3, S5 und S7. Die Linie S5 zwischen Strausberg und Strausberg Nord fährt bis Mitternacht im 20-Minuten-Abstand, danach alle 40 Minuten. Auf der Linie S8 zwischen Blankenburg und Birkenwerder sind die rot-gelben Züge im Stundentakt unterwegs.
Am 1. Januar ab 3 Uhr fahren die S-Bahn-Linien im 20-Minuten-Takt. Ab 7 Uhr gilt der Sonntagsfahrplan.