Werkstätten: DESAG: Werk Eberswalde weiter auf Erfolgskurs, aus Lok-Report

https://www.lok-report.de/news/deutschland/industrie/item/8768-desag-werk-eberswalde-weiter-auf-erfolgskurs.html

Das Mut sich auszahlt, hat die #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH bereits Mitte des Jahres bewiesen. Im Mai wurde ein positves Resümee zur Übernahme des ehemaligen Bahnwerkes in Wittenberge gezogen. Zu Ende 2018 kann gesagt werden: Die gesetzten Ziele bei der Übernahme wurden alle erreicht.

„Das Jahr 2018 schließt mit einer sehr guten Auslastung des Werkes ab.“, teilt Mathias #Tenisson, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, erfreut mit. „Dazu beigetragen haben vor allem auch neue Langzeitverträge mit Großkunden.“, so Mathias Tenisson weiter.

Die geplante Kesselwagensparte steht zum Ende des Jahres. Zukünftig können dann auch #Kesselwagen im Werk instand gehalten werden. Ein eigenes Team wurde dafür zusammengestellt.

Weiterhin gibt es im Werk #Eberswalde ein neues mobiles Team. Mitarbeiter des mobilen Teams fahren auf Kundenwunsch zu den Güterwagen raus und führen Arbeiten vor Ort aus. Diese Leistungen werden in der Region im Umkreis von 150 Kilometern erbracht und sind auch grenzüberschreitend möglich.

Der wieder eingeführte Bereich #Reisezugwagen hat sich etabliert und arbeitet mit einer guten Auslastung. Ein mobiles Team ist auch hier installiert worden und steht für Kundenanfragen auf Abruf bereit.

Nachhaltige Personalpolitik

Was im Januar mit nur 79 Personen begann, steigerte sich bis Dezember auf 133 Mitarbeitern. Dank der guten Auftragslage stellte das Werk Eberswalde über das Jahr verteilt 54 neue Mitarbeiter an. Prognistiziert waren 100 Mitarbeiter zum Ende des Jahres.

„Für 2019 rechnen wir mit 150 Mitarbeitern bis Juli und hoffentlich 165 Mitarbeiter bis Ende des Jahres.“, informiert Oliver #Wiechmann, #SFW-Geschäftsführer. „Wir hoffen, weiterhin gute Fachkräfte zu finden. Unsere Zusammenarbeit mit dem regionalen Arbeitsamt hat uns hier im letzten Jahr sehr weitergeholfen, wofür wir dankbar sind.“, so Oliver Wiechmann weiter.

Für 2019 ist geplant, erstmalig wieder Lehrlinge auszubilden. Berufe wie Schlosser, Mechatroniker oder Industriemechaniker sind hier von Interesse. Los gehen wird es zum Ausbildungsstart im Herbst 2019.

Ein weiterer Fokus ist es, junge Menschen heranzuziehen und weiter zu bilden. So wird zukünftig nicht nur ausgebildet, sondern auch Studenten Möglichkeiten im Werk geboten. Es besteht die Möglichkeit, Bachelor- oder Masterarbeiten zu schreiben sowie Praktikas zu absolvieren.

Weiter betrachtet wird in 2019 auch die Möglichkeit der Anstellung / Ausbildung von Geflüchteten im Werk

Investition in die Zukunft

Mit Zuversicht blickt das Werk Eberswalde in das neue Jahr. Neue Herausforderungen wird es auch dann geben. So wird zum Beispiel ein größerer Fokus auf das Energiemanagement im Werk gelegt. Vor Ort werden verschiedene Maßnahmen eingeführt, um energiesparender zu agieren.

„Für 2019 haben wir bereits mehrere Investitionen beschlossen, die dazu beitragen werden, dass das Werk modernisiert wird.“ berichtet Heiko Prötzsch, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge. „Die größte Investition in 2019 wird eine komplett neue #Strahlanlage für die #Radsatzwerkstatt sein.“, so Heiko Prötzsch weiter.

Dank an die Region

Ohne die Unterstützung aus der Region, wäre das Werk Eberswalde heute nicht da, wo es gerade steht. Die Geschäftsführung möchte die Chance ergreifen, sich insbesondere bei der Stadt Eberwalde, dem Landkreis #Uckermark und regionalen Partner zu bedanken, für die anhaltende Unterstüzung und das entgegengebrachte Vertrauen. In das Werk, aber auch in den Gesellschafter, die #ENON GmbH & Co.KG, ohne die diese Reise nicht möglich geworden wäre.

Gleiches gilt auch für die neuen und alten Kunden, die den Prozess der Übernahme begleitet haben.

Der größte Danke geht jedoch an alle Mitarbeiter im Werk Eberswalde, welche in diesem Jahr mit uns an einem Strang gezogen und uns in der positiven Entwicklung begleitet haben.

Pressemeldung Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, Werk Eberswalde

Werkstätten: Aufschwung Bahnwerker auf Erfolgsspur, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1660450/

#Eberswalde (MOZ) Bis Ende dieses Jahres könnte das Werk #Eberswalde der #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH wieder bis zu 120 Mitarbeiter zählen. Ein weiterer Aufwärtstrend wird angestrebt. Der größte #Industriebetrieb der Barnimer Kreisstadt ist auf die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Für die #Radsatzwerkstatt, das Herzstück des Werkes, ist die Auftragslage so gut, dass kurzfristig ein Drei-Schicht-System eingerichtet wird. Auch das neue zweite Standbein, die #Wartung und #Instandhaltung von Reisezügen, entwickle sich prächtig, sagt Oliver #Wiechmann, der für den kaufmännischen Part verantwortlich ist und sich die Geschäftsführung mit dem Produktionsleiter Heiko #Prötsch teilt. „Wir haben in den kommenden beiden Monaten für den Standort Eberswalde mehr als genug Arbeit und bereits viele Mut machende Anfragen für die Zeit danach“, betont Oliver Wiechmann, der Autos verkauft hat, bevor er im November 2014 bei der Schienenfahrzeugbau Wittenberge anfing, die eine Tochter der Deutschen Eisenbahn Service AG (#DESAG) mit Sitz in Putlitz, Prignitz, ist.

Viel zu lange waren nur Negativmeldungen aus dem ehemaligen #Reichsbahnausbesserungswerk gekommen. Im Oktober 2014 hatte die Deutsche Bahn AG für die Öffentlichkeit überraschend angekündigt, den Standort Eberswalde bis Ende 2016 stilllegen zu wollen. Den hektischen und am Ende nur scheinbar erfolgreichen Rettungsversuchen, in die das Land Brandenburg, der Kreis Barnim und die Stadt Eberswalde eingebunden waren, folgte zum 1. Januar 2017 die Übernahme des Werks durch die Quantum Capital Partners AG mit Sitz in München. Doch die flugs gegründete Eisenbahnwerk Eberswalde GmbH war schon nach drei Monaten insolvent. Die Zahl der Bahnwerker ist seit Oktober 2014, als noch 500 Beschäftigte in Lohn und Brot standen, kontinuierlich gesunken. Beim Neustart Nummer zwei, als die DESAG den Betrieb zum Januar dieses Jahres übernahm, war mit 74 Mitarbeitern …

Bahnindustrie + Werkstätten: Neue Radsatzwerkstatt im Werk Wittenberge Bahn investiert 20 Millionen Euro • Großer Anteil der Mittel fließt in regionale Unternehmen, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/15298796/Radsatzwerkstatt_Werk_Wittenberge.html

Nach 24 Monaten Bauzeit wird heute eine neue #Radsatzwerkstatt im Werk #Wittenberge der DB #Fahrzeuginstandhaltung offiziell in Betrieb genommen und Besuchern aus Politik und Wirtschaft präsentiert. Seit  2015 wurde eine mit neuester Technik ausgestattete Radsatzwerkstatt eingerichtet, die nun zu den modernsten in Europa gehört. Die Deutsche Bahn hat dafür 20 Millionen Euro investiert.

„Mit einem Großteil der Projektleistungen im Werk wurden regionale Unternehmen aus dem Land Brandenburg beauftragt. Uns war es wichtig, damit auch die Region zu  unterstützen“, so Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Brandenburg.

„20 Millionen Euro sind in die neue Werkstatt geflossen – das ist ein gutes Signal, dass der Standort Wittenberge unter dem Dach der Deutschen Bahn eine Perspektive hat. Mit der neuen Radsatzwerkstatt gehört das Werk in Wittenberge zu den modernsten Instandhaltungswerken in ganz Europa und ist gut für die Zukunft gerüstet. Das freut mich, denn das Bahnwerk Wittenberge ist eine ganz wichtige Stütze für die regionale Wirtschaft. Und es freut mich ebenfalls, dass ein Großteil des Umbaus und der Einrichtung der Werkstatt von brandenburgischen Unternehmen gestemmt wurde“, so Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg.

Bis zu 110 Mitarbeiter arbeiten in der Wittenberger #Radsatzfertigung. Sie werden künftig vor allem mehr Laufradsätze für die #ICE-Fernverkehrsflotte aufarbeiten. Diese kommen zu den etwa 10.000 Radsätzen anderer Züge hinzu. Bis 2018 sollen bereits jährlich rund 13.000 Laufradsätze das Werk verlassen, das sind fast 30 Prozent mehr als bisher.

Produktionsleiter im Werk Wittenberge Mathias Wellerdt zur Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der neuen Werkstatt: „Unsere Radsatzwerkstatt hat europäische Spitzenqualität. Wir arbeiten hier mit neuen Technologien und modernster Technik. Gleichzeitig schaffen wir verbesserte Arbeitsplätze, die ergonomischer und effizienter sind.“

In der Wittenberger Radsatzwerkstatt ist Qualität gefragt, denn die hier bearbeiteten Komponenten gehören zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen von Zügen. Ein Radsatz besteht aus einer Radsatzwelle, zwei Radscheiben und den Anbauteilen. Die gefertigten Laufradsätze bringen Reisezugwagen, Güterwagen, aber auch ICE zum Laufen. Präzisionsarbeit steht an erster Stelle – unterstützt von modernster Technologie. 

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