Straßenbahn: Auf in den Westen Das Straßenbahn-Netz soll kräftig wachsen – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/auf-in-den-westen-das-strassenbahn-netz-soll-kraeftig-wachsen-30436382?dmcid=nl_20180522_30436382#

Sie wurde als #Bimmelbahn belächelt. Sie wurde als #Blechkiste abgetan. Vor allem galt die #Straßenbahn als Verkehrshindernis, das so schnell wie möglich verschwinden müsse. Und so kam es dann auch: Mit der letzten Fahrt der #55 von #Hakenfelde nach Charlottenburg endete am 2. Oktober #1967, einem warmen sonnigen Herbsttag, der planmäßige Betrieb in West-Berlin.

Seitdem bilden die Westbezirke auf der Berliner Straßenbahnkarte einen großen weißen Fleck – abgesehen von den wenigen Strecken, die nach dem Mauerfall neu entstanden sind. Doch der weiße Fleck soll nicht bleiben. Denn der Entwurf des neuen Masterplans für den Nahverkehr sieht viele neue Straßenbahnstrecken vor – nicht nur im Westen, sondern auch im Osten Berlins. Ein derart massiver Ausbau des Netzes wurde bislang in keinem offiziellen Konzept vorgeschlagen.
Es ist ein revolutionäres Programm, das den Verkehr umfassend verändern würde. Wo einst Fahrbahnen von Gleisen befreit wurden und Autos mehr Platz bekamen, könnten wieder Schienen verlegt, könnte der Straßenraum erneut umverteilt werden. Wo heute Busse im Stau stehen, würde ein Verkehrsmittel mit größerer Kapazität und größerem Komfort den Betrieb übernehmen. „Allmählich nimmt das Zielnetz für ganz Berlin Gestalt an“, lobte Jens #Wieseke vom #Fahrgastverband #IGEB. „Straßenbahn – bewährte #Elektromobilität Made in Berlin seit 1881.“
Nach Lankwitz und Lichtenrade

Es geht um den Entwurf des #Bedarfsplans für den öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV). Planer aus der Senatsverkehrsverwaltung haben ihn zusammen mit Beratern vom Center Nahverkehr Berlin (#CNB) erstellt. Wie der Name sagt, wurde analysiert, wo in der wachsenden Metropole der #Verkehrsbedarf zunehmen wird – und wo mit neuer Infrastruktur …

Regionalverkehr: Ausschreibung „Netz Elbe-Spree“ nicht stoppen! aus IGEB

IGEB-Pressedienst vom 22.4.2018
 
Berliner #Fahrgastverband #IGEB befürchtet große Nachteile für die Fahrgäste
 
Im Ergebnis der #Ausschreibung#Netz Elbe-Spree“ sollen rund zwei Drittel des Regionalzugverkehrs in Berlin und Brandenburg zum Dezember 2022 für 12 Jahre vergeben werden. Die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg hat nun einen Antrag eingebracht, die Ausschreibung zu stoppen (DS 6/8581). In der Begründung zum Antrag hat die CDU u.a. ausgeführt: „Im Interesse der Pendler, Schüler und Auszubildenden auf der Fahrt zum täglichen Arbeits- und Ausbildungsort muss diese Ausschreibung sofort gestoppt werden. Dass eine Ausschreibung überhaupt erfolgt ist, ohne die Stellungnahmen zum Entwurf des Landesnahverkehrsplanes auszuwerten, ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die sich am Verfahren beteiligt haben. Ein Interesse an einer ergebnisoffenen Bürgerbeteiligung und einem Dialog auf Augenhöhe besteht seitens der Landesregierung offenbar nicht.“
 
Ja, die Kritik ist berechtigt. Der Landesnahverkehrsplan für die Jahre ab 2018 hätte längst vorliegen müssen, spätestens im Sommer 2017 als die Ausschreibungsunterlagen für das Vergabeverfahren „Netz Elbe-Spree“ vom #VBB fertiggestellt wurden. Das ist ein schwerer Mangel der brandenburgischen Landesregierung, denn die Notwendigkeit war seit Jahren bekannt.
 
Nein, es ist nicht im Interesse der Fahrgäste, jetzt die Ausschreibung zu stoppen. Damit würde der eine Fehler sofort durch den nächsten ersetzt – mit schwerwiegenden nicht absehbaren Folgen. Die geltenden Verträge mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen enden im Dezember 2022. Beim Stopp der laufenden Ausschreibung wäre es ausgeschlossen, das Vergabeverfahren so rechtzeitig abzuschließen, dass die neuen Verträge im Dezember 2022 an die alten Bestellungen anschließen. Somit wäre eine mehrjährige Übergangszeit mit Direktbeauftragungen zu bewältigen. Wie aufwändig und teuer das ist, haben die Länder Berlin und Brandenburg bei dem im Dezember 2017 ausgelaufenen Vertrag mit der S-Bahn Berlin GmbH erfahren müssen.
 
Jeder Landtagsabgeordnete, der jetzt den Terminplan zum #Nahverkehrsplan und zur Ausschreibung zu Recht kritisiert und zu Recht Nachbesserungen für die Fahrgäste wünscht, tut den Fahrgästen aber keinen Gefallen, wenn er für einen Stopp der laufenden Ausschreibung votiert. Stattdessen müssen die Nachbesserungen mit den Gewinnern der Ausschreibung verhandelt 
 
Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

Regionalverkehr: Neue Bahnstrecke Bündnis fordert Regionalzüge nach Steglitz-Zehlendorf – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-bahnstrecke-buendnis-fordert-regionalzuege-nach-steglitz-zehlendorf-29464744?dmcid=nl_20180111_29464744

Fahrgäste hasten zur S-Bahn, Busse stehen dicht an dicht, und im U-Bahnhof startet die #U9 im Minutentakt. Kein Zweifel: Am Rathaus #Steglitz befindet sich der wichtigste Nahverkehrsknoten im Südwesten Berlins. In naher Zukunft soll er noch bedeutender werden. Ein Bündnis fordert, auch Regionalzüge nach Steglitz fahren zu lassen. Es wäre ein Projekt, das sich rasch realisieren ließe und wenig kosten würde, hieß es. „Politik ist die Kunst des Machbaren“, sagte Christfried #Tschepe vom #Fahrgastverband #IGEB . „Und es ist machbar, die #Regionalbahnlinie #RB33 zu verlängern.“ – Tschepe saß am Dienstagabend im Bürgersaal des Rathauses #Zehlendorf, um über die mögliche neue Regionalzugverbindung zu sprechen. Der Einladung der Linken-Abgeordneten Franziska Brychcy war auch Alexander #Kaczmarek gefolgt. Drei bis fünf Millionen Euro würde es kosten, Steglitz und Zehlendorf ans Regionalbahnnetz anzuschließen, teilte der Konzernbevollmächtigte der Bahn mit. Zwei bis drei Jahre würde der Bau dauern.
Die Schienen liegen bereits
„Das Gleis ist schon da,“, so Kaczmarek. In #Nikolassee zweigt es ab, um auf der #Wannseebahn nach Zehlendorf zu führen. Dort schwenkt es auf die Potsdamer #Stammbahn ein, die älteste #Bahnstrecke Berlins, die in diesem Jahr 180 Jahre alt wird. Bis #Lichterfelde West ist sie in Betrieb. Güterzüge, die zwischen den Kölner Ford-Werken und einem Zulieferer in der Goerzallee im Süden von Zehlendorf verkehren, sind dort unterwegs. Von Lichterfelde West ist es nicht mehr weit nach Steglitz. Insgesamt geht es um rund elf Kilometer.
Wo Frachtzüge rollen, können auch Regionalbahnen fahren. Noch enden die Dieseltriebwagen der RB 33 aus #Jüterbog, #Treuenbrietzen und #Beelitz in #Wannsee. Damit sie weiter in die Stadt fahren könnten, müsste ein Bahnsteig in Zehlendorf ausgebaut und mit einem …

U-Bahn + Straßenbahn + Bus: Fahrgastsprechtag BVG 2017, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11140/fahrgastsprechtag-bvg-2017/

Am 04.10.2017 fand auf dem #Betriebshof Lichtenberg der vom Berliner #Fahrgastverband #IGEB veranstaltete #Fahrgastsprechtag #BVG statt. Bereits zum dritten Mal gab die Vorstandsvorsitzende der BVG Dr. Sigrid Evelyn #Nikutta in der ersten Hälfte der Veranstaltung zunächst einen Überblick über das aktuelle Geschehen bei der BVG, bevor sie sich den Fragen und der Kritik des Publikums stellte, allerdings erneut aus Termingründen nicht bis zum Ende der Veranstaltung. Unterstützt wurde Nikutta von Kollegen aus den Bereichen #Infrastruktur, #U-Bahn, #Straßenbahn, #Bus und Presse sowie den von vielen vergangenen Sprechtagen bekannten Angebotsplaner Helmut Grätz.

Rückblick

Seit Jahren steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich an und werden es auch 2017 tun. 2015 wurde erstmals knapp die Milliardengrenze bei den Fahrgastzahlen übersprungen, 2016 gelang dies mit 1.045 Millionen Fahrgästen deutlicher, ein Plus von 35 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Auch die Abonnentenzahlen steigen weiter, Ende 2016 gab es 457.000 Abonnenten bei der BVG.
Die BVG betreibt 186 Linien, die 7.500 Haltestellen bedienen und auf denen 3.000 Fahrzeuge eingesetzt werden können. Die Mitarbeiterzahl im Konzern beträgt 14.400, dies sind zwar 2.000 mehr seit Amtsantritt Nikuttas im Jahr 2010, aber immer noch zu wenig. Mit dem Personal können gerade einmal die Planleistungen bewältigt werden, eine Reserve ist jedoch nicht vorhanden, so dass Krankheiten des Personals schnell zu Fahrtausfällen führen. Hinderlich für den Personalwachstum ist auch die Ausbildungskapazität, die erst nach und nach wieder erhöht werden kann, nachdem sie – wie auch die Personalzahl ingesamt – in den letzten beiden Jahrzehnten aufgrund des Sparzwangs stark zurückgefahren wurde.
Seit März 2017 sind wieder Doppelstreifen von Polizei und BVG im Berliner U-Bahnnetz unterwegs. Im April waren fast alle Bahnsteige im U-Bahnnetz mit freiem …

Regionalverkehr: Überfüllte Regionalzüge Die Zahl der Pendler steigt, die Kapazität nicht – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ueberfuellte-regionalzuege-die-zahl-der-pendler-steigt–die-kapazitaet-nicht-27750842?dmcid=nl_20170607_27750842

Auto fahren kann stressig sein. Zug fahren auch, meint Hans Leister vom #Fahrgastverband #Pro Bahn. „Die #Regionalzüge von und nach Berlin sind zu den Spitzenzeiten auf den attraktiven Linien überfüllt, die Zahl der Pendler nimmt von Jahr zu Jahr zu“, sagte er.
Nun sind Verbesserungen in Sicht – langfristig. „Wir bereiten jetzt künftige #Ausschreibungen im #Regionalverkehr vor. Wir wollen mehr Kapazität und mehr Flexibilität im Betrieb. Auch Taktverdichtungen, also häufigere Zugfahrten, wird es geben“, sagte Susanne Henckel, Chefin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), der Berliner Zeitung.
Sie kennt die Situation, sie ist ebenfalls oft per Bahn unterwegs. Am vorletzten Wochenende nutzte Henckel den Regionalexpress RE 7. „Der startete schon in Dessau voll, unterwegs wurde er noch voller. Da habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Fahrräder gestapelt wurden“, erzählte sie.
Das Wachstum bringt auch Probleme mit sich
Berlin und Brandenburg seien eine mobile Gesellschaft. Und sie wird immer mobiler: 2001 wurden die Regionalzüge für 42,6 Millionen Fahrten genutzt, 2015 waren es 77,4 Millionen. 2016 stieg die #Fahrgastzahl weiter – um 5,2 Prozent. Henckel: „Ich sage selbstbewusst: Ein solches Wachstum sucht in Deutschland seinesgleichen.“
„Wenn die Züge und Busse leer wären – das wäre doch dramatisch: Die Straßen wären verstopfter, die Luft wäre schlechter, der Stress höher“, meinte sie. Doch das Wachstum bringe auch Probleme mit sich. „Uns stellt es vor komplexe Herausforderungen bei der Planung. In der Tat: Mehr Fahrgäste brauchen mehr Angebote! Da sind wir dran.“
Es sind mehr Doppelstockwagen geplant
Allerdings: Für kurzfristige wesentliche Verbesserungen bestehe „kaum Spielraum“, sagte Hans Leister. „Wir sind in einer schwierigen Situation: mitten in der Laufzeit eines Verkehrsvertrages“, erklärte Henckel. „Es ist nicht einfach, zwischendurch etwas zu ändern.“
Zudem gebe es derzeit Fahrzeugengpässe. Einfach die Züge zu verlängern wäre schwierig: „Die Fahrzeuge sind weit und breit nicht da.“ In einigen Fällen fehlten sogar Züge, die längst zur Verfügung stehen müssten. So warte die Niederbarnimer Eisenbahn auf weitere Triebwagen vom Typ Pesa Link, die zwischen Berlin und …

Bus + allg.: Berliner Fahrgastverband IGEB fordert Einsetzung eines ÖPNV-Beauftragten bei der Verkehrslenkung Berlin, aus IGEB

IGEB-Pressedienst vom 1.6.2017

Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB ist entsetzt, dass die BVG ab morgen (2.6.2017) die #Buslinien #TXL und #245 wiederum #verkürzen muss. Anlass ist ein Rohrbruch in der Invalidenstraße, der zu Umleitungen zwingt.

Dabei wären fahrgastfreundlichen Lösungen möglich gewesen, die diesen drastischen Schritt vermeiden. So hätten im Bereich der Baustelle in der Invalidenstraße die Busse der Linien TXL und 245 ca. 20 m im Gegenverkehr fahren müssen. Diese Situation hätte durch einen Verkehrsmeister oder durch eine Baustellenampel geregelt werden können. Ein solcher Vorschlag wurde von der „Verkehrslenkung Berlin“ (VLB) aber abgelehnt.

Auch haben sich alle vollmundigen Ankündigen zu einer Task Force für den TXL bisher als inhaltsleere Floskeln entpuppt.

Der Berliner Senat muss endlich der VLB den politischen Auftrag erteilen, dass der ÖPNV (Bus und Straßenbahn) bei Entscheidungen im Straßenverkehr Vorrang hat. Nach einem halben Jahr rot-rot-grüner Regierung hat sich bei der VLB aus Sicht der Fahrgäste noch nichts verbessert.

Außerdem muss die Berliner Polizei endlich dauerhaft den Missbrauch von Busspuren und Haltestellen unterbinden. Hier ist Handeln seitens des Senats jenseits aller verkehrspolitischen Zukunftsprojekte gefordert. Es geht um das alltägliche Funktionieren der Stadt.

Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert darüber hinaus die feste Etablierung eines ÖPNV-Beauftragten bei der VLB, der innerhalb der VLB vorrangig die Belange von Bus und Straßenbahn verfolgt.

Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

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Florian Müller
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Straßenbahn: Trams quellen über Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof muss verbessert werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/trams-quellen-ueber-strassenbahnstrecke-zum-hauptbahnhof-muss-verbessert-werden-25954572?dmcid=nl_20170303_25954572

Berlin – Jeden Sonntagabend der gleiche Kampf: Vor dem Hauptbahnhof #stürmen Berliner, die aus dem Wochenende kommen, die #Straßenbahn. Die meisten müssen die letzte Etappe ihrer Heimfahrt stehend zurücklegen – eingeklemmt zwischen anderen Fahrgästen, Koffern, Kinderwagen. Auch sonst sind die Züge voll. Die Strecke in der Invalidenstraße ist erst seit 2015 komplett. Doch was die Nutzerzahl anbelangt, hat sie es bereits auf einen Spitzenplatz in der Statistik der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) geschafft. „Die Straßenbahn ist ein #Erfolgsmodell. Das Netz muss zügig ausgebaut werden“, sagt Jens #Wieseke vom #Fahrgastverband #IGEB .
Die Strecke zwischen dem Nordbahnhof, dem Hauptbahnhof und der Lüneburger Straße in Moabit ist der jüngste Abschnitt des mehr als 190 Kilometer langen Berliner Straßenbahnnetzes. Auf der 2275 Meter langen Verbindung in Mitte wurden im vergangenen Jahr erstmals Fahrgäste gezählt, berichtete BVG-Sprecher Markus Falkner. „Demnach sind an einem durchschnittlichen Werktag auf den Linien M5, M8 und M10 insgesamt zirka 40.000 Fahrgäste unterwegs, rund die Hälfte davon auf der M10.“ Diese Verbindung führt über die Danziger Straße zur Warschauer Straße in Friedrichshain. Sie ist auch als Partylinie bekannt, weil am Wochenende zahlreiche Nachtschwärmer mitfahren – aber auch tagsüber ist auf dieser Route einiges los.
Der Senat will das Straßenbahnnetz schnell erweitern
40.000 Fahrgäste: Diese Zahl ist doppelt so hoch wie der Prognosewert, der vor der Streckeneröffnung errechnet worden war. Damals gingen die Planer lediglich von rund 20.000 Straßenbahnnutzern pro Tag aus. Ihre Erwartungen wurden also weit übertroffen. Markus Falkner: „Mit dieser Fahrgastzahl liegt der Streckenabschnitt ungefähr gleichauf mit dem am meisten genutzten Abschnitt im Netz, der M4 zwischen Thomas-Mann-Straße und S-Bahnhof Greifswalder und umgekehrt.“
Wieder einmal zeigt sich: Wo immer in Berlin Straßenbahnstrecken gebaut werden, sind die Züge schon bald voll. „So war es auch nach der Verlängerung der Linie M2 zum Alexanderplatz 2007“, so Wieseke. Dort mussten bald mehr Züge eingesetzt werden. In der Invalidenstraße seien die Straßenbahnen beliebter als die Busse, die dort vorher auf der Linie 245 unterwegs waren.
Der Schienenbonus, wie Experten solche Fahrgastvermehrungen nennen, hat gute Gründe. Straßenbahnen bieten mehr Plätze als Busse, und sie kommen trotz mancher …

Bahnhöfe: Umbenennung BVG benennt zwei U-Bahn-Stationen um – und das kostet – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/umbenennung-bvg-benennt-zwei-u-bahn-stationen-um—und-das-kostet-25240508?dmcid=nl_20161208_25240508

Berlin – Am Freitag reist Sigrid Evelyn Nikutta, die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), quer durch die Stadt. Am Vormittag will sie in #Dahlem den neuen Namen für den #U-Bahnhof #Thielplatz enthüllen. Für den Mittag hat sie sich im Wohngebiet #Kaulsdorf-Nord angesagt, wo ebenfalls eine #U-Bahn-Station umbenannt wird: Neue #Grottkauer Straße. „Zum Jahreswechsel kommt noch mal frischer Wind in die Bude“, kommentiert die BVG die neuen Namensgebungen.  Unumstritten sind sie nicht. Der Aufwand ist hoch, sagt Jens Wieseke vom #Fahrgastverband #IGEB. „Doch die Stadt verändert sich. Sie lebt.“
Freie Universität und Kienberg
Der U-Bahnhof Thielplatz heißt künftig #Freie Universität (Thielplatz), aus der Neuen Grottkauer Straße wird #Kienberg (#Gärten der Welt). Offiziell gelten die Namen ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag.
In Dahlem hat sich auch Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität (FU), zur Enthüllung des Schilds angesagt. Er hatte lang dafür gestritten, dass die Station Thielplatz umbenannt wird. Schließlich befinden sich viele Institute und andere Gebäude der FU nahebei.

Vier Bezeichnungen in 27 Jahren
Der bisherige Name der 1913 eröffneten Station an der Linie U3 ist ohnehin ein Kuriosum. Einen Thielplatz wird man in  Stadtplänen und im Liegenschaftskataster vergeblich suchen.  Der  Park neben dem U-Bahnhof und eine Allee in der Nähe sind nach dem deutschen Politiker Hugo Thiel (1839–1918) benannt, der die Domäne Dahlem aufteilte. Doch einen Thielplatz gibt es offiziell nicht. Der Name ist für die Orientierung nur von begrenztem …

S-Bahn: Fahrgastsprechtag S-Bahn 2016, aus bahninfo.de

http://www.bahninfo.de/artikel/11044/fahrgastsprechtag-s-bahn-2016/

Im Rahmen der #Schienenverkehrs-Wochen veranstaltete der Berliner #Fahrgastverband #IGEB am 19.09.2016 den #Fahrgastsprechtag #S-Bahn, bei dem sich Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH, wie gewohnt offen und souverän den Fragen und der Kritik des Publikums stellte. Als Veranstaltungsort diente die DB-Kantine nahe dem S-Bahnhof Nordbahnhof.

Aktuelle Performance, Kennzahlen

Die bisherige Pünktlichkeit in diesem Jahr hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessert, muss und soll aber noch besser werden. Nach LeiDis, bei der eine Pünktlichkeitsschwelle von 3:59 Minuten gilt und Ausfälle nicht mit betrachtet werden, liegen die Werte um das interne Ziel und die Pönalegrenze von 96 Prozent herum. In vier der bisher acht vollen Monate in diesem Jahr lag der Wert darüber, der Bestwert wurde dabei im März mit 97,32% erreicht. Nach dem Verkehrsvertrag, mit gleicher Pünktlichkeitsschwelle aber Einbeziehung von Ausfällen, wurde das Ziel hingegen immer unterschritten, teils deutlich (91,96% im Januar), teils aber auch sehr knapp (95,95% im März). Zur Verbesserung beigetragen hat auch der Tausch der S1- und S2-Fahrplantrassen im Nordsüd-S-Bahn-Tunnel. Im neuen Verkehrsvertrag wird die Pünktlichkeitsschwelle bei 3 Minuten liegen.

Im Jahr 2015 nutzten rund 417 Millionen Fahrgäste die Berliner S-Bahn, dies sind 0,7% mehr als im Jahr davor, trotz 3,5-monatiger Sperrung des Nordsüd-S-Bahn-Tunnels und GDL-Streikmaßnahmen, und 7,5% mehr als im Jahr 2008, dem letzten Jahr vor der Krise. Die Verkehrsleistung der S-Bahn Berlin ist mit 4.289 Mio. Personenkilometer (Pkm) ebenfalls um rund 0,7% gegenüber 2014 gewachsen. Im Vergleich zu 2008 beträgt das Plus rund 10,4%.

Die Abonnementzahlen nehmen weiter leicht zu, im August 2016 waren es 209.500. Mehr als 130.000 von ihnen nutzen bereits die VBB-fahrCard, eine Chipkarte, auf der der Fahrausweis elektronisch gespeichert ist und die bis zu 5 Jahre gültig ist und den Austausch von …

Regionalverkehr: Bahnstrecke Berlin-Potsdam Neue Chance für Wiederaufbau der Stammbahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnstrecke-berlin-potsdam-neue-chance-fuer-wiederaufbau-der-stammbahn/12625098.html

Der Senat macht bei der #Eisenbahnverbindung nach #Potsdam einen neuen Versuch – und stoppt schon mal den Bau eines #Radwegs.
Es gibt eine neue Chance, die Eisenbahnverbindung zwischen Berlin, Zehlendorf und Potsdam – #Stammbahn genannt – wieder aufzubauen. Die Senatsverkehrsverwaltung werde eine neue Wirtschaftlichkeitsrechnung in Auftrag geben, sagte Sprecher Martin Pallgen. Voraussetzung sei, dass die nächste Bevölkerungsprognose seiner Verwaltung am Ende des Jahres ergebe, dass Berlin und Potsdam weiter wachsende Städte seien. Die Verkehrsverwaltung hat den Bau eines Rad- und Fußwegs auf der Trasse in Schöneberg bereits gestoppt. Unklar ist, wie sich die neue Situation auf den hier geplanten „#Fahrrad-Highway“ auswirken wird.
Der Wiederaufbau der ersten #preußischen Eisenbahnstrecke, die seit 1945 unterbrochen ist, war 2008 auf ganzer Linie gescheitert. Eine sogenannte Nutzen-Kosten-Untersuchung (#NKU) hatte nur einen Wert von 0,7 ergeben. Das heißt, ein investierter Euro hätte nur einen Nutzen im Wert von 70 Cent ergeben. Wirtschaftlich – und damit förderungswürdig – ist ein Projekt aber nur mit einem Wert über 1.
Eine Ausweich- und Entlastungsstrecke
Bereits damals war unter anderem vom #Fahrgastverband #Igeb bemängelt worden, dass in der Rechnung – mit dann negativem Ergebnis – nicht alle Faktoren berücksichtigt worden seien. Auch Pläne, die Stammbahn nur zwischen #Zehlendorf und #Kleinmachnow/#Dreilinden als #S-Bahn zu reaktivieren, waren seither nicht vorangekommen. S-Bahnen fuhren hier bereits bis …