Frage 1:
Wie viel Prozent der BVG-Busse verfügen über eine #Klima-Anlage? Wie verändert sich dieser Wert bis zum
Jahre 2025?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG:
„Alle #BVG-Busse haben eine Klimaanlage. Die modernsten Busse der BVG-Flotte
verfügen nicht mehr über eine zentrale Anlage, sondern über mehrere kleine und
elektrische Klimageräte, die auch bei einer einzelnen Störung noch für einen kühleren
Innenraum sorgen.“
Frage 2:
Wie viel Prozent der #Straßenbahnen verfügen über eine Klima-Anlage? Wie verändert sich dieser Wert bis
zum Jahre 2025?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG:
„Rund zwei Drittel der BVG-Straßenbahnen sind klimatisiert. Zudem sind alle Scheiben
entweder #getönt oder mit einer #UV-Schutzfolie beklebt.
Eine Nachrüstung des Straßenbahntyps GT ist durch die Gewichtsbegrenzungen der
Fahrzeuge nicht möglich und bei den Straßenbahnen des Typs TATRA aufgrund der
laufenden Ausmusterung nicht geplant.“
2
Frage 3:
Wie viel Prozent der #U-Bahnen verfügen über eine Klima-Anlage? Wie verändert sich dieser Wert bis zum
Jahre 2025?
Antwort zu 3:
Hierzu berichtet die BVG:
„Klimaanlagen sind in der Berliner #U-Bahn nicht integriert. Auf den Tunnelstrecken würde
eine Aufheizung der Tunnel durch die Abluft der Anlagen erfolgen und einen Kreislauf
zwischen Aufheizen und Abkühlen in Gang setzen. Dies würde im Ergebnis zu einer
stärkeren Aufheizung der Tunnel und der Bahnhöfe führen.
Die modernen Fahrzeuge haben alle eine sehr gute zugfreie Lüftung mit Luftwechsel, also
Zufuhr von Frischluft. Diese Zufuhr ist belastungsgesteuert und erhöht sich mit dem
Fahrgastaufkommen.
Aufgrund des vorhandenen engen Lichtraumprofils des U-Bahnnetzes ist es in Berlin
kaum möglich, Fahrzeugklimaanlagen auf den Wagendächern zu montieren. Eine
Montage der Klimatechnik im Fahrzeuginneren würde zu einer Verkleinerung des
Fahrgastraumes führen.“
Frage 4:
Wie viel Prozent der #S-Bahnen verfügen über eine Klima-Anlage? Wie verändert sich dieser Wert bis zum
Jahre 2025?
Antwort zu 4:
Hierzu berichtet die #S-Bahn Berlin GmbH:
„Während aktuell die S-Bahn Berlin GmbH über keine Fahrzeuge mit Klimaanlagen
verfügt, wird im Jahr 2025 die Baureihe (BR) #483/484 mit 191 Viertelzügen mit
Klimaanlangen ausgestattet sein, nicht aber die BR481 mit 500 Viertelzügen und ggf. die
BR480 mit bis zu 65 Viertelzügen.“
Frage 5:
Wie wichtig findet der Senat die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV durch Erhöhung des #Fahrkomforts
auch in der sommerlichen Hitze?
Antwort zu 5:
Hierzu berichtet die BVG:
„Ansprechend und komfortabel gestaltete Fahrzeuge spielen für die #Attraktivität des
öffentlichen Personennahverkehr (#ÖPNV) eine entscheidende Rolle.
Vor diesem Hintergrund sieht der #Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 vor, dass – soweit
dies in den jeweiligen Verkehrsmitteln technisch umsetzbar ist – in der warmen wie in der
kalten Jahreszeit jederzeit angemessene klimatische und mit dem heutigen Standard im
Pkw vergleichbare Verhältnisse zu gewährleisten sind.“
Berlin, den 17.07.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Telefónica Deutschland und BVG schließen Vertrag für weiteren #LTE-Ausbau
· O2 Kunden nutzen LTE seit 2016 im Berliner #U-Bahn-Netz
· Telefónica Deutschland baut Mobilfunkversorgung weiter aus
· Kunden der Deutschen Telekom und von Vodafone erhalten ebenfalls LTE-Zugang
Berlin, 18. Juli 2019. Telefónica Deutschland und die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben in Berlin einen Vertrag zum weiteren Ausbau des Berliner #U-Bahn-Netzes mit moderner #Mobilfunktechnik geschlossen. Mit dem Ausbau werden die regulatorischen Anforderungen an eine Versorgung aller Kunden mit moderner Mobilfunktechnik erfüllt. Somit erhalten auch Kunden der beiden Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone einen Zugang zu LTE in den unterirdischen Tunneln und auf Bahnsteigen.
Das Projekt wird geführt von Telefónica Deutschland. Das Unternehmen bietet ihren Kunden bereits seit Mai 2016 den Mobilfunkstandard LTE im gesamten Berliner Untergrund an. Schon zuvor stand o2 Kunden jahrelang eine unabhängige, flächendeckende UMTS- und GSM-Versorgung im Berliner U-Bahn-Netz zur Verfügung. Der jetzt zwischen der BVG und Telefónica Deutschland geschlossene Vertrag bildet die rechtliche Grundlage für den weiteren Ausbau im Berliner Untergrund. Das schließt eine weitere Verdichtung und Anpassung der Mobilfunkkapazitäten an die Anforderungen der Nutzer in den kommenden Jahren ein. Ob die U-Bahnfahrgäste online spielen, Filme streamen oder neue digitale Angebote der BVG nutzen wollen – künftig wird das für alle Reisenden im Berliner Untergrund möglich sein. Denn der Vertrag ermöglicht unter der Federführung von Telefónica Deutschland auch einen zügigen LTE-Ausbau für Kunden der beiden Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone. Bisher steht diesen lediglich eine Mobilfunkversorgung nach dem GSM-Standard zur Verfügung.
Die Aufsichtsratsvorsitzende der BVG und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop ist überzeugt: „Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung kommen wir unserem Ziel, in der Berliner U-Bahn flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet anzubieten, einen großen Schritt näher. Das sind gute Nachrichten für alle Berlinerinnen und Berliner, die ihre Fahrzeit für Information und Unterhaltung nutzen möchten. Die zuverlässige Verfügbarkeit von großen Bandbreiten ist für die Digitalhauptstadt Berlin essentiell. Nach langen Verhandlungen der im gegenseitigen Wettbewerb stehenden Unternehmen ist die jetzt stehende Kooperation zugunsten eines zügigen Ausbaus ein gutes Ergebnis.“
Schneller Infrastruktur-Ausbau im Untergrund
Der Ausbau im U-Bahn-Netz beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung. Dazu wird das vorhandene, technische System von Telefónica in den kommenden zwei Jahren unter anderem um die Anlagen der Telekom und von Vodafone erweitert. „Wir sind unseren Kunden als zuverlässiger Anbieter in der Berliner U-Bahn bereits sehr lange ein Begriff und freuen uns sehr darüber, dass wir als Projektführer unsere langjährige Mobilfunk-Kompetenz im Untergrund abermals unter Beweis stellen können. In Kürze steht auch den Kunden unserer Wettbewerber eine stabile LTE-Versorgung im Berliner Untergrund zur Verfügung“, erklärt Cayetano Carbajo Martín, CTO Telefónica Deutschland.
Zentrale Versorgung für die U-Bahn-Linien
Die technische Erweiterung wird durch ein neuartiges Konzept ermöglicht: Sogenannte „BTS-Hotels“ (BTS: Base Transceiver Station) versorgen die Nutzer auf den U-Bahn-Linien zentral und sehr flexibel mit schnellen Datendiensten. Bei den „BTS-Hotels“ handelt es sich um zentral gelegene Betriebsräume, die alle Mobilfunkanlagen an einem Ort bündeln. Von dort werden die Mobilfunk-Kapazitäten bedarfsgerecht über Glasfaser zu den Antennen gebracht. Dies wiederum ermöglicht eine nahezu verlustfreie Verteilung der Mobilfunk-Kapazitäten in die umliegenden Tunnel und Bahnsteige.
Mit der Fertigstellung des ersten BTS-Hotels rechnen die Experten auf beiden Seiten im November 2019. Versorgt werden von dort die Linien U2 und Teile der U8 sowie der U-Bahnhof Alexanderplatz und der unterirdische Bereich der U5.
Parallel zum LTE-Ausbau durch Telefónica Deutschland begann auch die BVG im Jahr 2016 mit dem Aufbau ihres kostenlosen WLAN-Angebots. Inzwischen ist das schnelle und ohne vorherige Registrierung nutzbare „BVG Wi-Fi“ in allen Berliner U-Bahnhöfen verfügbar.
„Ein schneller Internetzugang ist für unsere Fahrgäste ein wichtiges Komfortmerkmal“, sagt Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG. „In unseren U-Bahnhöfen haben wir mit dem kostenlosen „BVG Wi-Fi“ dafür bereits ein hervorragendes Angebot geschaffen, und in den Berliner Bussen und Straßenbahnen ist der LTE-Empfang in der Regel sehr gut. Wir freuen uns sehr, dass es bald auch im gesamten U-Bahnnetz, also auch auf den vielen Tunnelstrecken, LTE für alle Fahrgäste geben wird. Nicht zuletzt hat die BVG selbst immer mehr digital- und onlinegestützte Angebote, sei es unsere Ticket- oder die FahrInfo-App, der BerlKönig oder natürlich unser neuestes Projekt, die digitale Mobilitätsplattform Jelbi.“
Historisch: Mobilfunk in Berlin seit 1995 auf allen unterirdischen Linien verfügbar
Aufgrund der Komplexität und der Größe des Bauvorhabens gingen der Unterzeichnung intensive Verhandlungen voraus. Unter anderem mussten Aspekte des Denkmalschutzes und hohe Auflagen zur technischen Sicherheit unter Tage berücksichtigt werden. Das größte Mobilfunk-Sonderprojekt Deutschlands wird von Telefónica Deutschland betreut und ermöglicht dem Unternehmen die Schaffung eines zukunftsorientierten Netzdesigns als Vorbereitung auf den 5G-Ausbau.
Die Berliner U-Bahn mit einer Linienlänge von 153 Kilometern im gesamten Berliner Stadtgebiet ist das älteste europäische U-Bahn-System mit einer vollständigen Mobilfunkversorgung. Die GSM-Abdeckung auf allen U-Bahn-Linien brachte ursprünglich der Anbieter E-Plus (heute: Telefónica Deutschland) im Jahr 1995 in den Untergrund. Nur wenige Jahre nach der Wende galt dies als eine technische Meisterleistung: Insgesamt 14 GSM-Basisstationen, 264 Repeater und 285 Antennen versorgten alle U-Bahn-Linien, die bereits Mitte der Neunziger Jahre aus 170 Bahnhöfen und 160 Tunnelabschnitten bestanden. Im Jahr 2015 sorgte die Berliner U-Bahn auch dank der der lückenlosen Mobilfunkabdeckung im Untergrund für Aufsehen: Udo Lindenberg fuhr unterirdisch in einem Sonderzug nach Pankow, seinen Auftritt übertrug der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) live via LTE aus dem Zug.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sind gefragt wie noch nie: Mehr als 1,1 Milliarden #Fahrgäste haben im vorigen Jahr Busse und Bahnen genutzt. Doch das starke #Wachstum hat auch #Schattenseiten: Es häufen sich Beschwerden der Fahrgäste, etwa über überfüllte stickige U-Bahn-Wagen und viele Verspätungen. Darüber und über die Herausforderungen der Zukunft an das landeseigene Unternehmen sprachen Jens Anker und Thomas Fülling mit der BVG-Vorstandsvorsitzenden Sigrid Nikutta.
Frau #Nikutta, an den Hitze-Tagen haben sich viele BVG-Fahrgäste gefragt, warum Sie auch die nächste #U-Bahn-Generation ohne #Klimaanlage bestellen. In New York oder Singapur fährt die U-Bahn schon seit vielen Jahren klimatisiert
Sigrid Nikutta: Wir haben darüber lange diskutiert. Aber in New York ist das ja im Sommer zu erleben: Die Wagen sind auf 20 Grad heruntergekühlt, auf den Bahnsteigen herrschen Temperaturen von fast 40 Grad. Wie beim Kühlschrank zu Hause entsteht auch bei Klimaanlagen Abwärme, die irgendwo hin muss. Man müsste also nicht nur die Wagen, sondern auch die U-Bahnhöfe und Tunnel klimatisieren. Und das wäre in Berlin mit sehr hohen Bauinvestitionen, jahrelangen Extrabauarbeiten sowie einem extremen Energieaufwand verbunden. Die neuen Züge werden daher eine Kühlung bekommen, für die wir den Fahrtwind nutzen. Das ist die deutlich bessere und auch umweltschonendere Lösung.
Aber selbst die neue Berliner #S-Bahn bekommt jetzt eine Klimaanlage …
Wir haben bei der U-Bahn eine grundsätzlich andere Situation. Die S-Bahn fährt in Berlin nur zu vier Prozent durch #Tunnel, bei unserer U-Bahn liegen im Kleinprofilnetz 90 Prozent der Strecken, im Großprofil 60 Prozent der Strecken im Untergrund. So kommt die #Abwärme in die Tunnelanlagen und heizt diese und die …
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) müssen auf die #Erneuerung ihrer veralteten #U-Bahn-Flotte weiter warten. Der Grund: Das landeseigene Unternehmen kann den #Großauftrag über die Lieferung von bis zu 1500 U-Bahn-Wagen noch immer nicht auslösen.
Die Vergabekammer des Landes Berlin hat nach Informationen der Berliner Morgenpost ihre Entscheidung über den Einspruch eines unterlegenen Bieters verschoben – nunmehr auf Ende Juli. Damit schwinden allerdings immer mehr die Hoffnungen der BVG, noch 2021 die ersten Züge der nächsten U-Bahn-Generation einsetzen zu können. Entsprechende Ankündigungen gab es bereits von Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne).
U-Bahnen für die BVG: Auftragsvergabe sollte schon im Mai erfolgen
Eigentlich wollte die BVG den Auftrag für ihre bislang größte #Fahrzeug-Neubeschaffung in ihrer mehr als 90-jährigen Geschichte (Wert: rund drei Milliarden Euro) schon am 20. Mai vergeben. In einer europaweiten Ausschreibung hatte sich zuvor die #Stadler Pankow GmbH, der deutsche Ableger des Schweizer Herstellers Stadler Rail AG, gegen Konkurrenz aus Deutschland und Frankreich durchgesetzt. Allerdings legte einer der unterlegenen Bieter, die #Alstom Transport Deutschland GmbH, Einspruch gegen die Vergabe ein.
Der öffentliche Nahverkehr in Berlin wird zunehmend durch #Vandalismus beeinträchtigt. Vor allem #Züge der #U-Bahn sind immer häufiger Ziel von #Graffiti-Sprayern. Die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), Sigrid #Nikutta, beklagt jetzt einen extremen Anstieg von #Straftaten. So seien allein am 29. Juni 13 U-Bahnwagen auf einer Fläche von 240 Quadratmetern mit Tags – also Sprayer-Zeichen – oder Farbe beschmiert worden. Hinzu kam noch ein Wagen mit einer herausgetretenen Fensterscheibe.
Die Wagen mussten für die Reinigung und Reparatur außerplanmäßig aus dem Verkehr gezogen werden und fehlten dann im regulären Betrieb. „Wir haben inzwischen den Stand, dass jeder U-Bahnwagen statistisch gesehen jeden zweiten Monat beschmiert wird. Das ist nahezu unglaublich und hat es so noch nicht gegeben“, sagte Nikutta im Interview der Berliner Morgenpost.
#Vandalismusschäden kosten die BVG vier Millionen Euro pro Jahr
Für die Beseitigung der Vandalismusschäden muss die BVG mehr als vier Millionen Euro pro Jahr ausgeben. Hinzu kämen noch Verluste in Millionenhöhe durch nicht einsetzbare Fahrzeuge. „Ganz zu schweigen von den zu Recht verärgerten Fahrgästen, die nicht pünktlich weiterkommen“, so die BVG-Chefin.
Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner
Verkehrsbetriebe (BVG) um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener
Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird in der Antwort an den
entsprechend gekennzeichneten Stellen wiedergegeben.
Frage 1:
Welche Fahrzeug-Sharing- und Mobilitäts-Dienstleister sind schon mit in die #Mobilitätsplattform „#Jelbi“
integriert?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
“Zum Open Beta Launch (11.06.2019) sind #Emmy (#eRollersharing), #Nextbike
(#Bikesharing), #Miles (#Carsharing) und der öffentliche Personennahverkehr (#S-Bahn & #BVG) in der Jelbi-App tiefenintegriert.“
Frage 2:
Welche werden zukünftig noch mit integriert werden?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Sommer folgt der #BerlKönig, das gemeinsame Ridesharing-Angebot der BVG und
ViaVan. Kurz darauf soll auch #Taxi Berlin in der Jelbi-App voll integriert sein und nach der
2
Zulassung auch die #E-Tretroller von #Tier. Anschließend folgen schrittweise die weiteren
Partner. Rund 25 Mobilitätsanbieter haben schon Interesse bekundet.“
Frage 3:
Gibt es von Seiten des Senats und/oder der BVG besondere Prioritäten, welche Dienstleister zukünftig mit in
Jelbi integriert werden sollen?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG bietet allen Mobilitätsanbietern die Möglichkeit, ihre Mobilitätsservices für Berlin
auf der Mobilitätsplattform in einer tiefen Integration (von der Anzeige über die
Reservierung bis zur Bezahlung) anzubieten. Hierzu veröffentlichte die BVG am
04.01.2019 ein Interessenbekundungsverfahren auf BVG.de und Bund.de für sog.
„Mobility Service Provider (MSP)“, d.h. Unternehmen, die ihre Mobilitätsangebote in Berlin
bereitstellen bzw. bereitstellen werden. Inhalt der Bekanntmachung war eine Aufforderung
an die MSPs, Interesse für die Teilnahme an dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt
„Mobilitätsplattform Jelbi“ der BVG zu bekunden, unter Erfüllung von
Mindestanforderungen.“
Frage 4:
Haben sich alle der unter 1. genannten Anbieter gegenüber BVG UND Senat bereit erklärt, die
Bewegungsdaten ihrer Nutzer zur Verfügung zu stellen?
Antwort zu 4:
Nein. Die BVG teilt hierzu mit:
„Hierzu bestand und besteht keine Notwendigkeit. Der BVG stehen nur die über die Jelbi-
App generierten Daten im Rahmen der DSGVO zur Verfügung sowie die anonymisierten
Nutzungsdaten von Verkehrsmitteln auf den Jelbi-Stationen. Dazu gehören auch Daten
über den Abfahrtsort und Zielort sowie die Verkehrsmittelauswahl, die für die
Buchung/Nutzung, Bezahlung und Rechnungstellung erforderlich sind.“
Frage 4a:
Wenn Nein, gibt es darüber weitere Verhandlungen mit den Anbietern, die keine Daten zur Verfügung stellen
wollen oder es bisher noch nicht machen?
Antwort zu 4a:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Hierzu bestand und besteht keine Notwendigkeit, da für den Betrieb von Jelbi nicht
notwendig.“
Frage 4b:
Welche der Dienstleister unter 1. sind bereit, ihre Daten dem Senat UND der BVG zur Verfügung zu stellen?
3
Antwort zu 4b:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Kooperationspartner stellen nur die Daten zur Verfügung, die für die Nutzung des
jeweiligen Mobilitätsangebotes in Jelbi nötig sind (für die Buchung, Bezahlung und
Rechnungstellung, siehe Antwort zu Frage 4)“.
Frage 5:
Werden diese Daten jeweils kostenfrei und auswertbar zur Verfügung gestellt?
a. Wenn NEIN: Was kosten diese Daten bzw. die Auswertung den Senat bzw die BVG?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Ja.“
Frage 6:
Besteht von Seiten des Senats überhaupt ein Interesse an den Bewegungsdaten?
a. Wenn JA, von welchen Sharing- und Mobilitätsdienstleistern, unterschieden nach Fahrzeugarten, sind diese
Bewegungsdaten für den Senat ODER BVG von Interesse?
Antwort zu 6:
Bei der Mobilitätsplattform „Jelbi“ handelt es sich um ein eigenwirtschaftliches,
unternehmerisches Pilotprojekt der BVG, in dem getestet werden soll, ob eine solche App
funktioniert und ob das Konzept der Hubs angenommen wird, so dass es hierzu keine
Vorgaben des Senats gibt.
Frage 7:
Wird die Bereitschaft zur Datenweitergabe an den Senat und/oder BVG künftig ein Kriterium für die
Integration eines Dienstleisters unter 1. sein, um in die Jelbi Mobilitätsplattform integriert zu werden?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Nur soweit es für die Nutzung des jeweiligen Mobilitätsangebotes in Jelbi nötig ist.“
Berlin, den 27.06.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
150 #Shuttle-Busse fahren in Berlin – ab dem kommenden Jahr ganz ohne Sprit.
#Berlkönig, der digitale Ridesharingdienst der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), wird komplett #elektrisch. Bis Ende 2020 werde die Flotte aus aktuell gut 150 Fahrzeugen (die Hälfte bereits elektrisch) ausschließlich aus vollelektrischen Vans – dem neuen #Mercedes#eVito Tourer – bestehen, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin an. Berlkönig ist ein Gemeinschaftsprojekt der BVG und dem Start-up #Via-Van, ein Joint-Venture von #Daimler und #Via. Die New Yorker Firma hat das erste Ridesharing-System für den ÖPNV entwickelt und ist an 75 Orten weltweit aktiv, davon knapp zwölf in Europa.
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht in eigener Zuständigkeit
und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort
auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Berliner Verkehrsbetriebe
(BVG) Anstalt öffentlichen Rechts um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in
eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend
wiedergegeben.
1. Wie viele Menschen #arbeiten bei der #BVG?
Zu 1.: Im BVG-Konzern arbeiten Stand Mai 2019 inkl. der #Auszubildenden 14.677
Personen.
2. Wie haben sich die #Mitarbeiterzahlen der BVG seit dem Jahr 2010 insgesamt entwickelt?
Zu 2.: Seit 2010 verzeichnet die BVG einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen um insgesamt
1.492 Personen, dies entspricht +11%.
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
BVG-Konzern inkl.
Auszubildende
und Beschäftigte
in passiver Freiphase
Altersteilzeit
und befr. EURente;
Anzahl
Köpfe jeweils am
31.12.
13.061
13.076
13.230
13.388
13.776
14.045
14.417
14.589
14.553
Die Anzahl der BVG-Beschäftigten konnte in allen Jahren kontinuierlich gesteigert
werden. Die Zahl der Beschäftigten in passiver Freiphase der Altersteilzeit und der
zeitlich befristeten Erwerbsunfähigkeitsrente (befr. EU-Rente) ist maßgeblich in den
Jahren von 2017 zu 2018 gesunken und wird auch zukünftig weiter abnehmen.
– 2 –
3. Wie viele Mitarbeiter waren jeweils in den Bereichen U-Bahn, Straßenbahn, Bus und BVGVerwaltung
in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 tätig?
Zu 3.: Im Bus-Bereich der BVG stieg die Mitarbeiterzahl seit 2010 bis Ende 2018 um
889 Personen, was einem prozentualen Anteil von +18% entspricht.
Im Bereich der Straßenbahn konnte die BVG die Anzahl der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im selben Zeitraum um 289 erhöhen. Die Erhöhung entspricht +20%.
Der Fahrbereich U-Bahn gewann im genannten Zeitraum 279 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter hinzu, dies entspricht +14%.
Im restlichen Bereich der BVG blieb die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
konstant.
Die Anzahl der Auszubildenden erhöhte sich seit 2010 bis Ende 2018 um 57, dies
entspricht +14%.
4. Wie viele Mitarbeiter sind derzeit (Juni 2019) in den Bereichen U-Bahn, Straßenbahn, Bus und
Verwaltung bei der BVG tätig?
Zu 4.:
* In den Monaten November/Dezember und Januar/Februar schließen die sog. „Winterauslernerinnen
und Winterauslerner“ ihre Ausbildung ab. Die neuen Ausbildungslehrgänge
starten teilweise am 1. März und hauptsächlich am 1. September 2019.
5. Wie hat sich die Anzahl der außertariflichen Mitarbeiter, zum Beispiel Bereichsleiter und Abteilungsleiter,
seit 2010 bei der BVG entwickelt?
6. Wie viele derartige Mitarbeiter waren in den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016,
2017 und 2018 tätig?
– 3 –
7. Wie viele außertarifliche Mitarbeiter sind aktuell (Juni 2019) bei der BVG tätig?
Zu 5. bis 7.: Der Anteil der außertariflich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
liegt seit 2010 bis heute (Juni 2019) konstant bei unter 0,7%.
8. Wie viele Mitarbeiter in den Bereichen U-Bahn, Straßenbahn, Bus und BVG-Verwaltung hatten in
den Jahren 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 jeweils die Berechtigung, eine
U-Bahn, eine Straßenbahn, einen Bus zu fahren? (Bitte um Aufschlüsselung)
Zu 8.: Die BVG verzeichnet in den Jahren 2010 bis 2018 einen Anstieg der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter mit Fahrberechtigung um +17%, dies entspricht 1.103 Personen.
Berlin, den 26. Juni 2019
In Vertretung
Barbro D r e h e r
………………………………………………..
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
#Beruf oder #Familie? Keine Frage, mit der sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berliner #Verkehrsbetriebe beschäftigen müssen! Das belegt die Auszeichnung von Deutschlands größtem #Nahverkehrsunternehmen im #audit#berufundfamilie. 2018 wurde die Zertifizierung bereits zum dritten Mal für drei weitere Jahre erneuert.
Am heutigen Dienstag, den 25. Juni 2019, überreichen Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH nun das neue Zertifikat an die BVG.
Von kleinen Gesten wie der vom Vorstand persönlich unterschriebenen Glückwunschkarte und dem BVG-Lätzchen zur Geburt des Kindes, über Veranstaltungen für pflegende Beschäftigte und Bewerbungstrainings für Kinder von Kolleginnen und Kollegen, bis hin zur #Kindernotfall-Betreuung im Fahrdienst und Technikbereich: Die Angebotspalette zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der #BVG ist groß und wird stetig erweitert.
„Manchmal kann man nichts machen, außer weiter“ – so hatte die BVG dieser Tage eine ihrer regelmäßigen #Baustellenmeldungen überschrieben. Der Satz beschreibt wunderbar den Zustand der Netze von #BVG und #S-Bahn. Jahrelang wurde gespart, „das rächt sich heute durch viele Störungen und Ausfälle“, wie die Verkehrssenatorin festgestellt hatte. Also wird weiter gebaut, und zwar auch und vor allem in den in dieser Woche beginnenden Sommerferien. Ein Überblick:
#S-Bahn
Ganz besonders trifft es Passagiere, die per S-Bahn zum #Flughafen#Schönefeld wollen. Die Strecke wird ausgerechnet am Mittwoch, dem letzten Schultag gesperrt, und zwar bis zum 5. Juli. Gerade an den verkehrsreichen Tagen zum Ferienbeginn ist „SXF“ nicht zu erreichen. Im vergangenen Jahr war der erste Ferientag der verkehrsreichste Tag des Jahres mit mehr als 120.000 Passagieren, wie der Checkpoint des Tagesspiegels bereits berichtet hatte. „Eine unangenehme Nachricht“, nennt die S-Bahn das selbst. Alternativen gibt es nicht, Verschiebung unmöglich. In Schöneweide muss das neugebaute Stellwerk angeschlossen werden, dies ist eingetaktet in den Komplettumbau des jahrzehntelang vernachlässigten Bahnhofs Schöneweide.
Bis 5. Juli, 1.30 Uhr, müssen Flug-Urlauber entweder auf einem Ersatz(schnell-)Bus ausweichen oder auf #Regionalzüge der Linien #RB14 und #RE7. Wer aus Neukölln oder der City West kommt, kann die gesperrte S-Bahn auch mit der #U7 und dem Flughafenbus #X7 umgehen. Gesperrt ist nicht nur die Strecke zum Airport, sondern auch nach #Spindlersfeld und #Grünau. Die Auswirkungen sind so …